Alpenvereinsführer


Horst Höfler / Jan Piepenstock

Kaisergebirge

Alpenvereinsführer alpin
12. Auflage 2006
176 Seiten mit 61 Schwarz-Weiß-Abbildungen
4 Skizzen, eine Übersichtskarte im Maßstab 1:80.000
Format 11,5 x 16,5 cm
plastifizierter Einband
EAN 9783763312573

ISBN 978-3-7633-1257-3
19,90 Euro [D] • 20,50 Euro [A] • 27,90 SFr
Inhalt
Leseprobe

Leserzuschriften

Im Wilden Kaiser wurde von den Anfängen bis in die jüngste Zeit hinein Klettergeschichte "geschrieben". Daher wundert es nicht, dass das Kaisergebirge in Tirol zu den bekanntesten Berggruppen in den Ostalpen gehört. Es ist aber nicht nur ein Dorado für Kletterer, auch Wanderern bietet es vielfältige Möglichkeiten. Dieser Führer leitet auf die Gipfel des Zahmen und des Wilden Kaisers, beschreibt die herrlichen Höhenwege, interessanten Übergänge und Klettersteige. Das Autorenteam kennt sich aus. Jan Piepenstock, Fachübungsleiter in der DAV-Sektion Oberland und (zusammen mit seiner Frau) Wirt auf der Kaindlhütte, und Horst Höfler, Bergsport-Journalist, bereits seit Kindesbeinen im Kaiser unterwegs und zusammen mit Pit Schubert Verfasser einer Monografie über den Wilden Kaiser.
Der Führer bringt nicht nur Altbekanntes, sondern trägt auch neueren Wege-Kreationen Rechnung. Da wäre der "Wilde-Kaiser-Steig" zwischen Kufstein und St. Johann, da ist - dem Klettersteigboom in den Alpen entsprechend - der "Kaiserschützensteig" beschrieben. Auch eine Auswahl schönster klassischer Kletterrouten in den Schwierigkeitsgraden bis III fehlt nicht. Ein Novum ist die Beschreibung des dem Wilden Kaiser südöstlich vorgelagerten Niederkaisers, der überraschend lohnende Tourenkombinationen ermöglicht. Auch hier gibt es Neues für Klettersteigfreunde, den "Maiklsteig". Neu auch die Erfassung der Gegend um Kohlalm und Kohllahnersattel samt dem hoch interessanten und aussichtsreichen Scheibenkogel.
Mag mancher Kaiserfreund "sein" Gebirge auch in- und auswendig kennen, er wird im Alpenvereinsführer "Kaisergebirge alpin" doch etliche "neue" Möglichkeiten für sich entdecken können. Warum nicht noch bis in den späten Herbst hinein? Zu einer Jahreszeit also, in der die Autoren bei beständigem Wetter viele "Traumtage" nutzten für die Feldarbeit und ihnen der bisweilen als überaus gut besuchte Kaiser praktisch alleine gehörte.



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