Leserzuschriften
Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen.
Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.
Wanderführer Berlin, Rund um
 | 08.06.2011 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich –als bisheriger Rother Wanderführerfan -hatte Ihnen schon vor einigen Wochen meine Enttäuschung über den Rother Wanderführer „Rund um Berlin“ mitgeteilt. Gleich die erste Wanderung 23 "Lehnin und das Quellgebiet der Emster" wurde zur Irrwanderung. Nicht nur lückenhafte Wegbeschreibungen sondern auch die Benennung von falschen Wanderwegen (Signaturen) haben mir den Tag ziemlich verdorben, da ich falsch geleitet wurde. Am nächsten Tag bin ich Teilabschnitte dieser Wanderung mit meiner Frau nochmals erlaufen und es war mir unerklärlich, wie solch fatale Fehler bei der Routenführung zustande kommen können. Nun dachte nach meinen bisherigen positiven Erfahrungen mit Ihren Wanderführern, dass es wahrscheinlich eine Ausnahme sei.
Leider habe ich auch bei der 2. Route (Wanderung 35 von Ferch zu den Lienewitzer Seen)feststellen müssen, dass die Beschreibung wiederum fehlerhaft war. Begonnen hat es damit, dass man dem Weg mit dem grünen Strich folgen sollte. Richtig wäre jedoch gewesen dem „grünen Punkt“ zu folgen. Eine wichtige Abbiegung an einem geodätischen Messpunkt wurde nur zufällig gefunden, da es den Messpunkt nicht mehr erkennbar gibt. Nach dem Lienewitzer See soll man einer Schotterstraße „ohne“ Markierung nach Norden nach Caputh wandern. An der Schotterstraße sind jedoch Wegweiser und man sollte dem Wegweiser „Ferch über Flottstelle“ folgen. Auch diese Wanderung hat durch ihre fehlerhafte Beschreibung keinen Spaß gemacht.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim Gollnick
 | 04.05.2011 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit „Rund um Berlin“ bin ich jetzt schon im Besitz meines zweiten Rother Wanderführers. Der erste „La Palma“ hat mir im letzten Jahr gute Dienste geleistet und mich auf einigen tollen Wanderungen begleitet.
Gleich bei der ersten Wanderung nach dem „Rund um Berlin“ Führer hätte ich das Exemplar am liebsten verbrannt, da aus einer erhofften schönen Wanderung ein unentspannter Irrweg wurde. Man kann sagen, dass Rother mir den Tag verdorben hat.
Es handelt sich um die Tour 23 „Lehnin und das Quellgebiet der Emster“.
Bis zu den ausgewiesenen Wegen am Südende des Schampsee war alles noch in Ordnung. Dann soll man jedoch vom ausgewiesenen Weg links abbiegen und ohne Markierung weiter nach Süden wandern. Dieser Weg spreizte sich nach ca. 100 m in 2 Wege auf. Kein Hinweisschild und kein Hinweis im Wanderführer auf diese Stelle und welche Richtung einzuschlagen ist. So musste man zwangsläufig raten und leider habe ich wohl den falschen Weg eingeschlagen. In diesem großen Waldstück voller Wege ist nirgendwo ein Hinweis zu finden, so dass man nur nach Gefühl die ungefähre Richtung laufen kann. Wäre ich nicht nach einer Stunde Irrlauf auf einen Reiter gestoßen, so würde ich vielleicht heute dort noch laufen. Dieser wies mir dann den Weg nach Emstal und ich stellte fest, dass ich mindestens 1 Stunde verloren hatte, trotz sehr schnellen Schrittes. Der Zeitverlust geht ja noch, aber kennen Sie das Gefühl, nicht auf dem richtigen Weg zu sein ohne zu wissen, wo und wann sie irgendwo landen. Sie sollten den Weg in ihrer neuen Auflage präziser beschreiben. Vielleicht hat sich die Wegeführung durch eingezäunte Neuanpflanzungen ja auch geändert.
Ab Emstal gab es dann wieder markierte Wege und ich folgte bis vor Rädel dem Weg mit dem grünen Kreuz ihrer Beschreibung. Dort sollte man auf den Weg mit dem grünen Strich weiterlaufen. Dieser wird auf den Schildern auch als drei Ecken-Weg bezeichnet.
Nach ca. 20 Min. kommt man an einer Lichtung mit Pferdekoppel an eine Stelle mit Wegweisern. Der Weg mit dem grünen Strich bog nach links ab und „Wanderführergläubig“ folgte ich diesem, obwohl mir mein Gefühl geradeaus sagte. Aber dafür gibt es ja Wanderführer, die einem den rechten Weg zeigen.
Die Wegführung entsprach dann nicht mehr dem Wanderführer und ich kam auf einer Landstraße raus, die auf der anderen Seite des Gohlitzsee verlief. Wieder Zeitverlust und statt Wald und Seeufer eine Landstraße. Ich war richtig sauer!
War dann am folgenden Tag mit meiner Frau dort um am Gohlitzsee beginnend nach Emstal zu laufen. Ein wunderschöner Weg, nur ist der mit ihrem Wanderführer nicht zu finden, da die Strecke einfach falsch beschrieben ist.
Gut das dies keine Tageswanderung war. Sehr schade, dass im Raum Berlin, wo mehrere Millionen Menschen wohnen und das Angebot für Wanderer nicht gerade üppig ist, die Touren noch falsch beschrieben sind.
Zur Richtigstellung für eine neue Auflage, von der ich dann hoffentlich ein Freiexemplar als Entschädigung bekomme.
Bei den Wegweiser an der Pferdekoppel nicht dem Weg mit dem grünen Strick linksabbiegend folgen sondern weiter geradeaus gehen über eine Brücke in Sichtweite der Wegweiser. Den Wegweise habe ich als Bild beigefügt.
Das ist auch der „richtige“ W. Alexis-Wanderweg (gelber Punkt) oder Emsterquellweg (gelbes Kreuz).
Mit freundlichen Grüßen
Joachim Gollnick
 | 31.05.2010 |
Hallo,
vorgestern haben wir die Tour 21 unternommen. In Elstal nach den paar Stufen gabelt sich der Weg. Nach links oder rechts ? Tip: eine ausgedruckte Karte/Luftbild von maps.google.de, map24.de oder ähnlich ist sehr hilfreich. Jenseits der B5 ist der Weg eindeutig und nicht verfehlbar. Vorschlag:Variante: einmal rund um das Kerngebiet. Kurz bevor man wieder die B5 unterquert, könnte man mit dem Bus 3 Stationen zum Bhf Dallgow-Döberitz fahren. Die Züge fahren stündlich. Frühaufsteher können die Tour am Wochenende mit einer ornithologischen oder botanischen Exkursion im Naturschutzzentrum kombinieren.
viele grüße, g.b.
 | 18.04.2010 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei Tour 29 muß man aufpassen nach der Waldschule, daß man nicht vom Weg
abkommt und zum Berliner Mauerweg gelangt. Ist aber kein großer Umweg, eher
Alternative.
Die ehem. Mülldeponie ist umzäunt, darf aber ausdrücklich betreten werden,
eine Art von Leiter an vielen Stellen hilft einem über den Zaun zu gelangen.
Ab Klein Glienicke sehr viele Leute unterwegs (sonniger Sa im April)
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Tour 30:
Blick auf Stadtplan im Hbf Potsdam hilft.
Der überdachte Rastplatz ist nicht überdacht (?).
Die Waldschneise wächst zu, dahinter vereinigen sich grüner und blauer Weg.
Der Blauweg führte mich um den Teufelssee herum, der Teufelssee war aber
deutlich sichtbar (keine 5 Min Umweg).
Bhf Saarmund: die Züge fahren am Sa/So nur alle 2 Stunden, Mo-Fr stündlich.
Im Ort Saarmund fahren Busse nach Potsdam (nur Mo-Fr alle 30/60 Min, am
Sa/So alle Stunde nach Michelsdorf.)
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Tour 31:
Busbhf Stücken: Der Bus in Stücken fährt z.T. nur alle 4 Stunden ==> Tour in
umgekehrter Reihenfolge besser ?!
Viele Grüße, georg wusel
 | 28.10.2008 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
habe Ende letzter Woche ihren preisgekrönten Wanderreiseführer von Manfred Schmid-Myszka erworben und mit Freunden am Wochenende die Wanderung 4 "Naturerlebnis Blumbergermühle" versucht zu gehen. - Neugierig geworden waren wir durch die zwei Abbildungen vom "Moorochsensteg" (S. 30 u. 32).
Offensichtlich wurde diese Wanderung schon sehr lange nicht mehr getestet, der Zugang zu diesem Steg ist abgebaut, die Bohlen sind größtenteils verrottet und das Geländer abgesägt...
Ärgerlich für einen preisgekrönten Wanderführer von 2008! Hoffe, dass man bei den übrigen Wandervorschlägen nicht ähnlich böse Überraschungen erlebt!
Beste Grüße aus Berlin, Birgit-Nicole Krebs