Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer Altmühltal
09.04.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

für mich sind die Rother Wanderführer immer die Nummer 1, was Zuverlässigkeit und Ausstattung anbelangt. Auch die Texte sind hervorragend geschrieben.

Jetzt habe ich aber doch ziemlich gerätselt, als ich die Wanderung 43 im Wanderführer Altmühltal machen wollte. Irgendwann stellte ich dann vor Ort fest, dass das Kartenbild auf S. 119 nicht zu der folgenden Beschreibung passt, was den Einstieg angeht: Der im Bild eingezeichnete Parkplatz zw. Essing und Brunn existiert zwar, die Beschreibung startet aber an einem anderen Parkplatz südwestlich davon an der Staatsstraße, der nicht eingezeichnet ist, ebensowenig wie die 2. Holzbrücke samt roter Linie für die Tour, die vom Parkplatz zum Marktplatz von Essing führt. Tückischerweise gibt es eine neue Fußgängerbrücke-Holzbrücke in der Nähe des eingezeichneten Parkplatzes, die jedoch in die Natur führt, nicht zum Marktplatz in Essing. Ich habe mich dann einfach an das Bild gehalten, am eingezeichneten Parkplatz geparkt, bin über die neue Holzbrücke gegangen und ging die ansonsten gut beschriebene Tour.

Das Gasthaus Weihermühle am Blautopf gibt es übrigens nicht mehr. Es heißt jetzt "Essinger Hof".

Mit freundlichen Grüßen, A. Zimmer

Anmerkung des Verlags: Leider ist uns bei der 2. Auflage bei der Korrektur der Karten ein Fehler unterlaufen, was uns sehr leid tut. Selbstverständlich wird dies bei einer Neuauflage sofort korrigiert.
13.09.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne haben wir bei meinen Wanderungen Ihre handlichen und praktischen Wanderführer dabei. Zu nachfolgender Publikation haben wir folgende aktuelle Anmerkungen bzw. Verbesserungsvorschläge:
Herbke, Stefan: 'Altmühltal', 1. Auflage 2004, ISBN 3-7633-4315-6

Tour Nr. 36 ("Von Dietfurt nach Mühlbach")
Die Wegbezeichnungen sind nicht mehr aktuell, folgendes müßte geändert werden: S. 102: "...wo wir uns rechts halten (Mark. J)" --> es muß "(Mark. 5)" heißen!! - J gibt es nicht. S. 103: "...in Richtung Wolfsberg abzweigt (Mark. 5)" --> hier es muß "(Mark. 4)" heißen! S. 103: "...dem wir nach links folgen (keine Mark.)" --> doch, dieser Weg ist jetzt mit "4" markiert!! S. 103: "Links führt die Mark. Nr. 5a..." --> es ist die "Mark. Nr. 4" hier wieder!

Mit freundlichen Grüßen, Heike und Elmar Böhnlein, Nürnberg
20.08.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne haben wir bei meinen Wanderungen Ihre handlichen und praktischen Wanderführer dabei. Zu nachfolgender Publikation haben wir folgende aktuelle Anmerkungen bzw. Verbesserungsvorschläge:

Herbke, Stefan: 'Altmühltal', 1. Auflage 2004, ISBN 3-7633-4315-6
Tour Nr. 44 ("Trockenrasen um Altmannstein")
- "Beim Parkplatz in Altmannstein folgen wir dem Weg Nr. 3 [...]" - ist nicht möglich, da es keine Markierung "3" (mehr) gibt. Hier steht jetzt ein Schild "Altmannsteiner Grund/Romantischer Wanderweg". Diesem ist jetzt zu folgen.
- "Rechts (Ww. Nr. 4) und erst durch den Wald [...]". Hier muß es "Ww. Nr. 2" heißen, nicht 4! Ein Schild mit 4 ist nicht (mehr) vorhanden. - "Bei einem Baum folgen wir dem Rand der Hochfläche im spitzen Winkel zurück zum Waldrand (Mark. Nr. 8) und gehen hinunter ins Steinertal." Diese Formulierung hat uns mindestens eine weitere Stunde Gehzeit und 4-5 Zusatzkilometer "beschert". Die Formulierung "bei einem Baum" ist hier wohl etwas dürftig - zumal wenige hundert Meter später der Weg tatsächlich auch noch mal im spitzen Winkel weiterführt und man sich dann auf dem sicheren Weg wähnt, später aber dann in Neuenhinzenhausen auf der Landstraße herauskommt!!
Viel prägnanter ist oben auf der Hochfläche ein Fels, bei dem man abbiegen sollte. Vorschlag der Umformulierung: "Bei einem Felsen geht es im spitzen Winkel am Rand der Hochfläche durch Wiesen entlang bis man auf eine Forststraße trifft, die ins Steinertal führt." Die besagte Markierung Nr. 8 war nirgendwo zu entdecken - wie gesagt, es geht immer am Rand der Wiese entlang - ohne Markierung.

Mit freundlichen Grüßen, Heike und Elmar Böhnlein
23.05.2006

Hallo liebe Wanderfreunde,

wir waren zu Ostern 2006 wieder unterwegs. Dieses Mal im Altmühltal, und wieder mit dem Rother Wanderführer (1. Auflage 2004).
Zwei generelle Bemerkungen vornweg: Der minimalistische und etwas eckige Stil des Autors Stefan Herbke ist sehr gewöhnungsbedürftig, man muss manches also öfter lesen, bevor es sich einem (vielleicht) erschließt. (Dass es auch anders geht, beweisen solche Autoren wie Goetz oder Wolfsperger.) Und zweitens sind offenbar die im Wanderführer oft genannten Wegenummern nicht mehr aktuell (es macht den Eindruck, als wären die Streckenbeschreibungen sehr viel älter als das Ausgabejahr des Führers vermuten ließe).

Wir haben an vier Tagen vier Wanderungen gemacht, zu denen es folgende Bemerkungen gibt:
Tour 12 (Archäologischer Wanderweg Thalmässing)
Der auf Seite 49 genannte „schönste Aussichtspunkt“ ist von höheren Bäumen total zugewachsen, die Aussicht ist somit gleich Null.

Tour 21 (Von Solnhofen nach Esslingen)
Den Wegweiser „Wanderweg zum Museum auf dem Maxberg“ sucht man vergebens, man muss sich aber an der genannten Wegkreuzung unbedingt links halten, um auf den Maxberg zu kommen. Der Weg gerade aus führt zwar auch auf ein Fabrikgelände, aber ziemlich in die Irre (hat uns rund eine dreiviertel Stunde gekostet). Der nächste Wegweiser „Mörnsheim“ fehlte auch, der Weg ist aber nicht zu verfehlen. Der anschließende spitze Winkel hat uns zu schaffen gemacht. Es gab keine Markierung Nr. 6. Der einzige offensichtliche Weg spitz nach links begann an einem Holzpfahl, verlor sich aber nach zwei…dreihundert Metern im Wald. Von einer einwandfreien Markierung zu sprechen verbietet sich, wir haben bei der weglosen Pirsch zwischen den Bäumen zweimal zufällig die Nummer 6 entdeckt (einmal an einem gefällten Baum). Als geübter Wanderer sollte man seiner Intuition vertrauen, irgendwann trifft man auf einen Weg und kommt am Waldende sogar bei einem Wegweiser nach rechts (Rundweg) heraus. Allerdings gibt es 160 Meter weiter keinen Wegweiser „Wacholdergarten…“ Auch die Markierung Nr. 7 haben wir nach längerer Suche nur zweimal in der Nähe des Hanges entdeckt. Wir haben uns dann an die Markierung des Rundweges (in unserer Erinnerung mit der Nummer 1) in der Nähe des Hanges gehalten, dieser Weg führt dann auf den Radweg im Altmühltal. Weiter dann problemlos.

Tour 23 (Von Wellheim nach Hardt)
Die Schleife vor Hardt (siehe Karte) umrundet offenbar einen alten Steinbruch, dessen Zufahrtsweg mit einer Schranke und einem Hinweis versperrt ist. Die Markierung ist etwas verwirrend (führt z. T. zum Steinbruch). Die Umrundung lt. Karte ist wiederum etwas intuitiv, der Hinweis fehlt, wann es wieder nach rechts geht (wir sind am Waldrand entlang, ging gut, stimmt aber nicht ganz mit der Karte überein). Der Bucherwald heißt richtig „Tucherwald“. Zum Kreuzelberg führt nicht die Markierung 1, sondern die 5. Außerdem muss man sich auf seine Intuition verlassen, da die Wegführung unübersichtlich ist. (Die nette Formulierung „gleichmäßig ansteigend nach links in das Tal auf einen Forstweg“ ist gewöhnungsbedürftig – wir haben etwas gerätselt, ob „ansteigend in das Tal“ rechtens ist – ist es, also keinesfalls auf einen links abgehenden Forstweg in das Tal hinab abbiegen!
Der Aufstieg zur Burgruine ist tatsächlich zu empfehlen, wirklich eine sehr schöne Aussicht!

Tour 43 (Erlebnispfad Juralandschaft bei Essing)
Die Wegenummern ab Schulerloch sind eher 23 und 26 statt 8, aber der Weg ist nicht zu verfehlen.
Dieser Wanderführer liegt unterhalb der sonst gewohnten Rother-Qualität. Das hat diese schöne Gegend eigentlich nicht verdient.

Trotzdem freundliche Grüße an den Rother-Verlag und alle, die sich nicht vom Wandern abhalten lassen
Dr. Stephan und Ulrike Strohmeyer
14.04.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben heute die Wanderung Nr. 44 aus dem Wanderführer Altmühltal unternommen.
Der ursprünglich mit der Nr. 3 ausgeschilderte Wanderweg zu Beginn (vom Wanderparkplatz) ist nicht mehr wie beschrieben.
Die Markierung hat sich geändert (siehe Bild): kleine gelbe Bildtafel mit der Nr. 1. Dieser Weg zieht sich mit dieser Markierung bis zur Überquerung der Straße.



Der Weg von Hirtberg durch den Forst ist nur sehr spärlich mit der Markierung Nr. 7 ausgezeichnet (vermutlich wegen massiver Holzfällarbeiten). Auf langer Strecke durch den Forst sind die einzigen Anhaltspunkte gelbe Punkte an den Bäumen.
Ansonsten stimmt die Beschreibung.

Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Konrad
20.09.2005

Sehr geehrte Damen und Herrn,

ich bin nun wirklich mit meinen 55 Jahren kein grüner Hase im Bereich des Karten- und Buchmaterials. Auch unsere fitten Freunde haben uns nicht nur in Deutschland auf vielen Kilometern begleitet und sind durchaus in der Lage, beschriebene Wege zu finden. Und im Laufe der Jahre haben uns die diversesten Führer den richtigen Weg gewiesen. Zugegeben, manchmal brauchte man schon etwas Fantasie, um sich in die Sichtweise des Autors zu versetzen. An Ihrem Wanderführer sind wir allerdings gescheitert. Am Sonntag haben wir uns an die nette kleine Tour Nr. 13 gemacht. Wir haben es nicht geschafft! Lesen Sie sich doch bitte mal den Satz auf der Seite 51, 7. Zeile von oben, durch. Wo gehen Sie da bitte hin? Das muss man sich reichlich oft durchlesen, um zu wissen, was man soll. Aber bitte warum so kompliziert? Verschachtelter geht's wirklich nicht mehr. Sich klar und deutlich auszudrücken ist angesagt. Schicken Sie doch bitte mal einen Mitarbeiter, dem die Örtlichkeiten fremd sich, mit dieser Beschreibung auf den Weg. Oder sind wir einfach nur zu doof? - Ich hab' mir auch mal die anderen Streckenführungen angesehen. Klingt auch nicht viel besser.

Es geht aber auch anders, wie uns eben schon zahlreiche Tourenführer bewiesen haben.
Für die nächsten Ausgaben wünsche ich Ihnen ein besseres Händchen.

Mit freundlichen Grüßen, Doris Wenk

Sehr geehrte Frau Wenk,

vielen Dank für Ihre Anmerkungen. Manchmal mögen Beschreibungen etwas verschachtelt sein, doch handelt es sich hier um einen Wanderführer, nicht um ein Lesebuch. Dabei steckt man in der Zwickmühle zwischen einer etwas allgemeinen Beschreibung, mit der geübte Kartenleser und Wanderer sicher bestens zurecht kommen, und einer sehr detaillierten, bei der Stellen mit "komplizierter" Wegführung genauestens und damit auch etwas verschachtelt beschrieben werden.
Der Text mag daheim unlogisch klingen, doch wenn sie vor Ort sind, dann ist er eindeutig. Für die Neuauflage des Führers habe ich mir aufgrund ihrer Anmerkungen die Tour besonders gut angeschaut und konnte nicht erkennen, wo sie Probleme hatten. Der Text war eindeutig, dazu gab es eine Kartenskizze, die ebenfalls eindeutig ist, so dass selbst unerfahrene Wanderer wohl keine Probleme bei der Wegfindung haben, "alte Hasen" wie sie erst recht nicht.
Andererseits bin ich recht froh, die Tour nochmals gegangen zu sein, da sie erstens landschaftlich wirklich wunderbar ist und zweitens es doch Neuerungen gibt.
So ist der Abstecher von der Kirche zum wirklich traumhaften Biergarten beim Schweizerhof nur noch über einen Umweg möglich, der direkte Weg Kirche - Biergarten wurde aufgelassen.

Mit freundlichen Grüßen, Stefan Herbke
07.02.2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Mitteilung für Stefan Herbke, WF Altmühltal
Tour 27 von Arnsberg nach Gungolding
Die Tour ist durchgehend mit E8 markiert!
Ich bin ein Fan des Naturparks Altmühltal und werde viele Touren, auch abgeändert, abgehen.



Mit freundlichen Grüßen, Bernhard Konrad