Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer Languedoc - Roussillon
14.06.2011

Wanderführer Languedoc-Roussillon
ISBN 978-3-7633-4306-5, 2007

Unsere Erfahrungen mit dem o.g. Wanderführer sind sehr zwiespältig. Eine Reihe von Touren haben wir in unseren letzten Urlauben (2x / Jahr im Rousslion) ausprobiert.
Manche waren gut, andere schwer nachvollziehbar ohne so ein "Bauchgefühl" für den Weg. Andere konnten gar nicht mehr gelaufen werden.
Bei den letzten sind wir schon mit der Frage losgelaufen, welche Überraschung uns denn diesmal blühen wird.
Da in diesem Jahr eine neue Auflage herausgekommen ist, hoffen wir für alle Käufer dieser, dass sie auf dem aktuellen Stand der tatsächlichen Verhältnisse vor Ort ist.
Ansonst ist die Mitnahme einer Machete, manchmal besser einer Kettensäge angeraten, um sich den beschriebenen Weg freizukämfen.
Die Angabe von Koordinaten, zumindest für knifflige Wegpunkte, wäre hilfreich und ist zwischenzeitlich Stand der Dinge (wenn schon keine aufgezeichnete Route verfügbar ist).

Beispiele/Anregungen
Strecke 19:
Der auf Seite 79 beschriebene "erdige Weg" ist nicht mehr als solcher erkenn- und passierbar. Es bleibt einem nichts weiter übrig, als auf der Forststraße aufzusteigen bis zum GR 36.
Strecke 22:
Der erste Teil der Strecke ist OK (Besichtigung Aquedukt). Der zweite Teil muss korrigiert werden.Die beschriebenen Pfade sind komplett zugewachsen, so dass man gezwungen ist den Aufstieg zum ersten Dolmen auf einer geteerten Straße mit erheblichem Umweg auf sich zu nehmen. Den Einstieg in den Abstieg von der Teerstraße zu finden fällt sehr schwer, die Beschreibung lässt zu wünschen übrig und die Natur hat ihr übriges dazu getan.
Strecke 36:
Sollte ganz aus dem Reiseführer heraus, gibt es nicht mehr. Hatte mich am 03.06.11 darauf gefreut und bin mehr als enttäuscht wieder in mein Ferienhaus zurückgefahren. Das Tal für den Aufstieg ist abgesperrt und die Sperrung wird von den Einheimischen bewacht. Man sollte das also respektieren. Als Alternative kann man den beschriebenen Rückweg gehen und erreicht maximal den oberen Wasserfall. Der Rückweg über eine frisch geteerte Straße (im Buch als Schottersträßchen beschrieben) ist alles andere als ein Genuss.
Strecke 43:
Wer sich den Weg über die Geröllhalde am Strand unterhalb des Plateaus antut, dem ist wirklich nicht zu helfen. Sorry, ich habe meinen Eindruck von der Strecke versucht noch in freundliche Worte zu fassen. Dabei gibt es so wunderbare und interessante Wege auf dem Plateau (das Fremdenverkahrsamt in Leucate hilft da weiter).
Strecke 45:
Hilfreich wäre hier der Hinweis, dass die Insel mit Hunden nicht betreten werden darf. Das erspart (eventuell lange) Anreise und darauf folgende Enttäuschung, wenn man seinen Vierbeiner dabei hat.

Alle Touren haben wir noch nicht durch. Sollte sich weiteres ergeben, melden wir uns wieder.

Beste Grüße

Familie Bodo Winzheimer

Sehr geehrter Herr Winzheimer,

Besten Dank für die Zuschrift zu meinem Wanderführer Languedoc-Roussillon.
Ich kann Ihren Ärger gut verstehen. Da will man eine Tour machen, und steht vor einem Stacheldrahtzaun, obwohl die Route gar auf der offiziellen Wanderkarte eingezeichnet ist. Wie bei Tour 36. In der neuen Auflage ist sie nicht mehr drin. Diejenige nach Peyrepertuse auch nimmer, weil man da offenbar von einer Anwohnerin mit der Pfanne bedroht wurde!
Ich war im letzten Frühling dort unten, habe neue Touren gemacht, alte verbessert. Alles ist jetzt in der zweiten Auflage zu finden. Besonders empfehlen möchte ich Ihnen den Sentier littoral entlang der ganzen Côte Vermeille.
Selbstverständlich bin ich offen für Anregungen, Verbesserungen, Korrekturen. Es kommt halt immer wieder vor, dass Wege plötzlich unpassierbar werden, aus unterschiedlichen Gründen. Einer aber bleibt eigentlich jederzeit offen: derjenige entlang dem Canal du Midi. Immer wieder ein Erlebnis, auch zu Fuss.

Mit freundlichen Grüssen
Daniel Anker
16.03.2011

Sehr geehrter Herr Wolfsperger,

zu LANGUEDOC / ROUSSILLON, 1. Auflage 2007 - Daniel Anker, Jacques Maubé:

Bei den Touren 13 und 14 mit dem jeweiligen Ausgangspunkt in Minerve haben sich die Parkmöglichkeiten und damit auch die Zufahrtsverhältnisse geändert. Alle Parkplätze wurden zu Gunsten eines kostenpflichtigen Platzes im Nordwesten des Ortes aufgelassen. Alle Fahrzeuge werden auf diesen Platz geleitet, der Weiterweg in den Ort erfolgt über die alte Straße in Verlängerung zum Parkplatz.
Zudem ist die Variante für den Rückweg bei Tour 14 über die Pont du Moulin aus meiner Sicht in der Karte nicht richtig eingezeichnet. Diese Variante führt nicht wie dargestellt zum Hinweg bergwärts, sondern zieht unterhalb des Ortes, zwischen diesem und der Vallée du Brian, wie textlich dargestellt zum Briant-Steg und über den, vollkommen neu renovierten Aufstieg, in den Ort hinauf.
Zur Darstellung des Parkplatzes habe ich ihnen eine Darstellung beigefügt.

Mit besten Grüßen, Rudi Wutscher


28.06.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Wanderführer Languedoc Roussillon (1. Auflage 2007) Ihres Verlags enthält schöne Wandervorschläge, aber nur einige der insgesamt 50 konnten wir in unserem diesjährigen Frankreich-Urlaub (in Banyuls-sur-Mer bei bestem Wanderwetter im Juni) ausprobieren. Im Nachgang zu zwei der beschriebenen Wanderungen einige Anmerkungen bzw. Ergänzungen:

Tour 41 (S. 146)
Das Gelände der ehemaligen Dynamitfabrik ist seit 2008 sehr schön als Naturpark und Industriedenkmal gestaltet, so dass ein kurzer Abstecher dorthin durchaus lohnt. Hier kann man einen Turm besteigen, sich in einem Museum über die gefährliche Arbeit der Dynamitherstellung in der Fabrik - die von 1870 bis immerhin 1984 in Betrieb war - informieren und in der Bucht bei schönem Wetter natürlich auch baden.

Tour 36 (S. 129)
Wie im Wanderführer beschrieben, sind wir am Stadion vorbei gegangen und haben uns dann bei der Verzweigung rechts gehalten (obgleich ein Schild dort nach links den Weg zur Grotte anzeigt). Das Wasserbecken sahen wir auch, aber keinerlei Hinweis auf einen gelb-orange markierten Waldpfad. Im Gegenteil: Vermutlich haben zwischenzeitlich die dortigen Einsiedler den ganzen Bereich des Wasserbeckens und des Waldpfades mehrfach mit Drahtzaun abgesperrt, wohl damit die Wanderer diesen Weg nicht mehr nehmen können.

Notgedrungen sind wir wieder umgekehrt und diesmal am Abzweig links gegangen. Ohne Probleme haben wir später das kleine Holzschild gefunden, dass vom Schotterweg nach rechts in den Wald auf den Pfad zur Grotte weist. Auch das Oratorium fanden wir problemlos. Der weitere Weg an den Wasserfällen vorbei in Richtung des Wasserbeckens war mangels fehlender oder nicht eindeutiger Markierungen allerdings abenteuerlich. Mehrfach verliefen wir uns und mussten umkehren. Schließlich erreichten wir aber doch den (eingezäunten) Bereich des Wasserbeckens. Es gelang uns mit etwas Mühe die Absperrungen im Dickicht zu umgehen und wir waren doch recht froh, nunmehr direkt den Rückweg zum Auto antreten zu können.

Mit freundlichen Grüßen, Joachim Schmiedel
03.05.2010

Rother Wanderführer Languedoc Roussillon 1. Auflage 2007

Sehr geehrter Herr Anker, sehr geehrter Herr Maubé,

zunächst möchte ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie auf Seite 19 meinen Reiseführer "Mit dem Wohnmobil durch Languedoc und Roussillon" erwähnt haben. Ich werde mich in der nächsten Auflage mit der Empfehlung Ihres Wanderbuches revanchieren. Vielleicht kann ich Ihnen mit ein paar Hinweisen etwas helfen:

Zur Wanderung Nr. 21 (Peyrepertuse) mussten Sie schon einige Kritik lesen. Verwirrend fand ich dort schon die Beschreibung des Beginns (in Duilhac) zwischen der Epicerie und der Auberge du Vieux Moulin, weil diese beiden Merkpunkte nicht genannt werden, aber auf der Karte ein nicht existierender Parkplatz eingezeichnet ist. Wir sind die Wanderung in umgekehrter Richtung gegangen (was den "Nachteil" hat, dass man bei der Burg Eintritt bezahlen muss). Nach dem steilen Abstieg muss man nicht den schwer zu findenden Weg durch das Privatgelände suchen, sondern man kann an der fast gar nicht befahrenen Straße entlang gehen, ehe der Fußweg durch die Gärten von Duilhac abzweigt.

Verwirrend ist Ihre Beschreibung der Wanderung Nr. 5. Sie schildern den Abstieg von der Montagne de Liausson auf dem „Köhlerweg“ als „bequem“, weshalb man auf dem Kamm eine „bequeme“ Abzweigung erwartet. Bis wir gemerkt haben, dass es diese in der von Ihnen beschriebenen Form nicht gibt, waren wir fast ganz abgestiegen und schon halbwegs in Liausson. Wir mussten also wieder aufsteigen und haben dann festgestellt, dass der Abstieg kaum zu erkennen ist und unerwartet steil beginnt (unauffällig blau markiert). Andere Wanderer hatten sich gleichermaßen verlaufen. An-sonsten hat uns gerade diese Wanderung besonders gut gefallen.

In Minerve, auf der Wanderung Nr. 13, konnte man den ersten Pont Naturel Anfang April mit Mühe und vielen Balanceakten durchqueren. Der zweite war wegen des ho-hen Wasserstandes unpassierbar. Die Schluchtwanderung in Minerve fanden wir schwieriger als von Ihnen beschrieben. Sie ist wirklich nur geübten, schwindelfreien Bergwanderern zu empfehlen und könnte für weniger routinierte Menschen echt gefährlich werden. Ich würde eine schwarze Kennzeichnung wählen.

Bitte begreifen Sie meine Hinweise nicht als Kritik. Ich weiß, wie schwierig es gerade in einer Erstauflage ist, alle Eindrücke richtig zu verarbeiten. Man erlebt viele Dinge völlig anders als die Leser, was an der Jahreszeit und verschiedenen anderen Faktoren liegt. Im Grunde wollte ich Ihnen nicht schreiben, um mich über Ihr Buch auszulassen, sondern um Ihnen für die freundliche Erwähnung zu danken und um die betrübliche Mitteilung zu machen, dass der schöne Übernachtungsplatz am Friedhof von Minerve nur noch für Anwohner erreichbar ist. Mit dem Wohnmobil konnte man aber zuletzt hervorragend auf dem neu angelegten Parkplatz oberhalb von Minerve stehen, teilweise mit sehr schönem Blick aufs Dorf.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei den Nachrecherchen und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Dr. Ralf Gréus
26.04.2010

hallo,

ich habe die letzte wochen ihre wanderfûhrer Langiedoc-Rousillon mitgenommen. Dieser exemplar war von 2007. Die route nummer 21 stimmt nicht.
Am blad 84 Wanderroute 21: man sagt: ....Bergerie du Grès. Rechts davon vorbei und den linken weg einnschlagen.......Das Pfad ist nicht mehr da. Ein Herr hat mir gesagt dass es schon seit 1996 nicht mehr da ist! Man kann ein weniger weiter gehen biss die kleine Brücke und dort vor die Brucke ein kleines Pfad nach links nehmen. Da sind manchmal vage gelbe Markierungen zu sehen. 2x links und weiter den Berg rund nach Westen/südwesten folgen bis mann Rouffiac anschaut. Dort den Gr weiter aufnehmen, usw.
Wie haben Sie dass gemacht eine 1e Auflage aus 2007 mit ein Pfad dass schon langer nicht meher besteht?? Ist auch nicht auf den 1:25.000 karte zurück zu finden!!!!

grüsse, Anke van der Geest
18.10.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Wanderung Nummer 36 (Grotte Santa Cova) im Wanderführer Languedoc Roussillon muss überarbeitet werden. Im Text heißt es: „Nach 100 m in Richtung Can Panna kommt man zum Correc de la Senyoral; hier auf ein Wasserbecken klettern . . ..“

Der Zugang zum Wasserbecken und dadurch der Zugang für den sich anschließenden Waldpfad ist durch einen neuen Zaun für Wanderer unmisverständlich gesperrt (September 2009). Einen Rundweg abzuwandern ist so nicht mehr sinnvoll möglich.

Mit freundlichen Grüßen, Dieter Ludäscher
18.09.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach dem wir nun einige Wanderungen mit Ihren Wanderführern ausprobiert haben, die meisten landeten in der Pampa, kann ich jedem nur vom Kauf Ihrer Produkte abraten.

...

Und im Languedoc im Sept.2009 kann es dem unschuldigen Wanderer passieren, dass er in Handschellen abgeführt wir.
Unsere Wanderung am Canal du Midi verlief ohne Hinternisse und hat auch Spaß gemacht. Bei der Wanderung Nr. 17 ist die Runde 1 auf markierten Wegen möglich die jedoch nicht Ihrer Karte und Beschreibung entsprechen und viel länger ist als angegeben. Anders die Wanderung zur Burg der Katharer Chateau de Peyrepertuse, an dem renovierten Anwesen bei Bergerie du Gres, an dem man rechts vorbei gehen sollte um dann ins Dickicht zu gehen, kam uns eine Frau mit Bratpfanne entgegen und hat uns gedroht auf uns zuschlagen wenn wir ihr Grundstück betreten. Die Frau war von den Massen der Rotherwander genervt die alle Ihr Grundstück durchwandern wollten. Wieder eine Wanderung die uns von Ihrem Verlag versaut wurde. Wir sind dann zur Burg gefahren und haben auf die Wanderung verzichtet. Auf der Burg haben wir mehrere Deutsche getroffen denen es ähnlich ergangen ist. Die Wanderung durch Carcassonne, die in Ihrem Wanderführer beschrieben ist, ist überflüssig wie ein Kropf. Diesen Weg kann auch der Dümmste ohne Wanderführer gehen. Die letzte Wanderung die wir mit Ihrem Mährchenbuch über Wanderungen angetestet haben, war eine Wanderung zu den Chateaux de Lastours. An der Kasse für die Burgbesichtigungen haben wir Ihre Wanderkarte vorgezeigt und gefragt ob wir den Weg gehen können. Die Auskunft hat uns nach dem Erlebten nicht gewundert. Wanderer die den Weg hinter dem Ruinendorf Vieux Village weiter gehen werden von der örtlichen Behörde angezeigt. Dieser Weg wurde für Ausgrabungen angelegt und darf nur von den berechtigten Archäologen betreten werde. Die freundliche Frau an der Kasse hat uns gesagt, dass Sie dieses Buch schon oft bei Deutschen gesehen hat und nicht versteht wer diese Karte erstellt hat. Uns wurden andere Wanderwege empfohlen. Dies Wanderungen waren sehr schön. Wir konnten ohne Grundstücksrechte zu verletzen, ohne unser Leben aufs Spiel zusetzen, von Hunden verfolgt und von genervten Anwohnen mit Schlägen bedroht zu werden den Frust Wanderungen abzubrechen diese Wege erwandern und es hat endlich Spaß gemacht.

Ich empfehle Ihnen Ihre Wanderungen besser zu erkunden und von Leuten zusammenstellen zu lassen die Ihr Handwerk verstehen. Ihre Wanderführer sind das Papier nicht wert auf dem sie gedruckt wurden. Ich hoffe, dass Leute die zu Schaden gekommen sind Ihren Verlag zu Regressforderungen heranziehen, weil Sie Menschen, die im Urlaub Spaß am Wandern haben wollen, in die Irre führen. Sie Sollten Ihre Wanderungen vor dem Druck mit den örtlichen Behörden und den Touristikverbänden absprechen und sich nicht auf Ihre Autoren verlassen. Damit mir auch in Zukunft das Wandern Spaß macht, werde ich auf Ihre Literatur verzichten.

R. Fey-Meusel und S. Meusel

Anmerkungen des Autors Daniel Anker zur Kritik am Wanderführer Languedoc-Roussillon

Ein Wanderführer entsteht ja nicht von heute auf morgen, und da kann es schon passieren, dass Wanderungen vorgestellt werden, deren Beschreibung dann bei der Veröffentlichung nicht mehr ganz stimmen.

Wie zum Beispiel bei der Tour 39 auf den Spuren von Walter Benjamin zum Torre de Querroig oberhalb Banyuls-sur-Mer, die nach Erscheinen des Führers teilweise als Sentier Walter Benjamin ausgeschildert wurde. Oder wie bei Tour 14: Den von mir entdeckten Schluchtweg bei Minerve fand ich überaus reizvoll und nahm ihn sogar (und zu Recht!) in die Liste der Top-Touren im Languedoc-Roussillon auf; nun hat ihn die Gemeinde gesperrt. Anderswo, wie beim Dolmen von Ansignan (Tour 22), ist der alte, von mir begangene Direktweg ganz verbuscht und nicht mehr begehbar - ärgerlich für die Benützer des Wanderführers. Das gleiche Schicksal erlitt offenbar auch der Sentier d'Or bei den Châteaux de Lastours (Tour 11); ich suchte da nach einer Rundwanderung, die mehr bietet als die übliche Besichtigung der vier Burgen, nämlich neue Aussichten und einen spannenden Weg abseits der ausgeschilderten Spazierwege. Und ich konnte diese Rundwanderung auch problemlos machen, ohne von Wegverboten, juristischen Anzeigen oder allzu stachligem Unterholz behelligt zu werden.

Beschriebene Wege können verschwinden oder verboten werden, insbesondere dann, wenn man sich nicht nur an die offiziellen Wanderwege hält, sondern kreativ nach Wegen sucht, die zusammen eine tolle Strecke ergeben. Die von mir ausgeheckte Rundwanderung um und zum Château de Peyrepertuse (Tour 21) ermöglicht eigentlich eine neue Sicht und Annäherung der mächtigsten Burg der Katharer; dummerweise führt die Wanderung bei der Bergerie du Grès an einem Privatgrundstück vorbei, deren Besitzerin die Wanderer mit rabiaten Methoden vertreibt. Das tut mir natürlich leid; ich erlebte solch schlechte Erfahrungen nicht (und konnte sie auch nicht voraussehen), als ich dort vorbeiwanderte. Auch bei der Abbaye de Fontfroide (Tour 17) scheint man keine Freude an den Randonneurs zu haben, die auf Ankers Spuren durch die Garrigue stiefeln; lieber sieht man sie wohl im Restaurant neben der Abtei speisen und trinken.

So gibt es leider immer wieder Änderungen, und ich möchte mich, auch im Namen des Co-Autors Jacaques Maubé, für die getrübten Wanderfreuden ganz fest entschuldigen. Auf alle Fälle sind wir froh um alle Korrekturen und Anmerkungen von Benützern; sie werden bei einer zweiten Auflage sicher berücksichtigt. In der französischen Ausgabe sind übrigens schon einige Aktualisierungen erfolgt, wie zum Beispiel beim gesperrten Schluchtweg.

In diesem Sinne, und trotz aller negativen Überraschungen: bonnes balades!

Bern, 11.10.2009
Daniel Anker
12.09.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

Languedoc Roussillon, 1. Auflage 2007

Anbei sende ich Ihnen einen Hinweis:

Tour 16 Canal du Midi
Die Abfahrt mit dem Bus 201 geht nicht nur vom Gare Routiere, sondern auch direkt vom Bahnhof – Gare SNCF – allerdings ist die Haltestelle einmal die Strasse schräg gegenüber in der Strasse Boulevard de Verdun / Ecke Imp.L. Rollin, ca. 50 bis 100 m vom Bahnhof entfernt.

Viele Grüße
Dr. Matthias Röttgermann
07.09.2009

Hallo Rother-Team,

Erst einmal was positives zum o.g. Wanderführer- die von uns gegangenen Wanderungen waren alle sehr gut ausgewählt.
Leider sehen ich den Hauptkritikpunkt in der tw. zu knappen Beschreibung der Routen. Zudem wurden Markierungen nicht angegeben - Beispielsweise Tour 42 - dort waren mehrfachst gelbe Markierungen gut erkennbar, die im Text nicht vermerkt wurden.
Ebenfalls zur Tour 42 gibt es folgenden Hinweis ( Stand 4.9.2009) der angegebene Parkplatz knapp unterhalb des Tour Madalocs existiert nicht mehr; die Straße ist mind 1 km vorher beim Abzweig D86 gesperrt. Die Parkplätze dort sind limitiert- wir würden hier empfehlen am Aussichtspunkt ( 385 üNN) zu parken, falls man sich auf die reine Bergrunde beschränken möchte.

Tour 41: (Stand 3.9.2009), der Weg zwischen alter Dynamitfabrik und Strand war frei, so dass man nicht den Umweg über die Strasse wählen musste...

Gruss, Susanne Rega
23.08.2009

Guten Tag,

erstmal vielen Dank für den tollen Wanderführer, es waren klasse Routen. Ich habe eine kleine auf entscheidende Korrektur für den Wanderführer Router 19 "Abbaye de Lagrassse".

Statt "erdiger Weg 'Route forestiere du Lauza'" ... ist dort nun ein nicht beschildeter geteerter Weg, zumindest steht dort nirgendwo irgendwas von Route forestiere. (Stand Sep, 08) Hier könnte der Hinweis helfen, dass der Friedhof auf der linken Seite des Weges hinter einer hohen Mauer versteckt liegt. Wir sind nämlich den nächsten "erdigen Weg" rechts hoch gegangen und fanden uns im Nirgendwo wieder, weil wir u.a. den Friedhof nicht erkannt hatten.

Und eine Anregung für das Kartenmaterial hätte ich noch, weil wir uns doch etwas öfter mal verlaufen haben bzw. einen Abzweig verpasst hatten, weil wir kein zusätzliches Kartenmaterial hatten. Es wäre sehr hilfreich, wenn markante Punkte Geo-Koordinaten hätten. Oder die gesamte Karte mit einem Geo-Raster überzogen wäre, denn als ungeübter Wanderer gibt mir das schon etwas Sicherheit, gerade wenn der Strecke etwas schwerer ist.

So und nächste Woche werden wir den Toskana Süd Wanderführer testen.

Viele Grüße, Daniel Golesny
20.08.2009

Hallo, lieber Verlag,

zur Tour 21, Seite 84 eine Ergänzung: "......- hinab zum renovierten Anwesen... . Rechts daran vorbei und den linken Weg einschlagen. Er führt unmarkiert durchs Dickicht... ." Auf dem renovierten Anwesen residiert eine resolute Besitzerin, die uns die vermutlich höchstens 10 Meter durch ihr Grundstück verbot - rechts daran vorbei ging kein Weg - erst wieder linkerhand der folgenden Brücke durch "Urwald" - vor Jahrzehnten vielleicht mal ein Weg gewesen - 1,5 Stunden Umweg zum Dorf Rouffiac - wir haben dann oben vom Chateau den eigentlichen Weg gesehen...und wünschten der Dame "alles Gute"...übrigens wenn man auf dem GR 36 zum Chateau kommt wird man belohnt - kein teurer Einrtitt - die Kassen sind weit weg...

alle anderen Touren haben relativ gestimmt - mit einiger Sucherei - die Beschreibungen sind schon sehr grob und stimmen oft nur annähernd...eine Markierung (S. 84) "Sentier Cathare" haben wir auch nicht gefunden.

Tip: unbedingt genaue Wanderkarte vor Ort besorgen!

Liebe Wandergrüße, Jürgen Machalett
29.09.2008

Hallo liebe Wanderfreunde und Macher der Rother Wanderführer!

Wir waren die ersten drei Septemberwochen 2008 in der Roussillon und hatten den Rother Wanderführer „Languedoc Roussillon“ 1. Auflage 2007 dabei. Zugegebenermaßen hatten uns die bisherigen Leserzuschriften nicht sehr überzeugt, einen guten Griff getan zu haben, und es hat sich teilweise leider bestätigt.
Wir wollen nicht die starken Worte von Herrn Straub verwenden, aber es kristallisieren sich doch einige Probleme heraus. Dabei meinen wir nicht vordergründig die vorgegebenen Gehzeiten, die sind eh nur ein Anhaltspunkt, und jeder Wanderfreund weiß, dass sich die Zeiten ganz individuell ergeben. Allerdings ist uns die Uneinheitlichkeit aufgefallen, manchmal sind es Bummelzeiten, manchmal muss man Dauerlaufqualitäten an den Tag legen (wir sind 49 und 52 Jahre alt und relativ gut trainiert).
Die Probleme des Wanderführers liegen mehr hier:
Die Mindestanforderung an die Beschreibung ist, dass man den Einstieg findet und sich mit allen angegebenen Informationen (Text, abgedruckte Karte) irgendwie orientieren kann. Hier liegt einiges im Argen, so was wie „geht man durch Gassen abwärts“ oder falsche Richtungsangaben gerade am Anfang bringen unnötigen Frust. Orientierung nach Himmelsrichtung ist vielleicht noch akzeptabel, aber nicht die Orientierung nach erreichter Höhe. Die meisten Wanderer, auch die erfahreneren, zu denen wir uns zählen, haben wohl keinen Höhenmesser dabei. Wir würden uns gern nach Geländemerkmalen orientieren, da liegt auch ein (sicher vermeidbares) Problem dieses Führers.
Dann können wir nur andere Wanderfreunde bestätigen, dass die Beschreibungen z. T. anscheinend schon viele Jahre auf dem Buckel haben, trotz dass die Ausgabe 2007 Aktualität suggeriert. An einigen Stellen der Touren-Bemerkungen unten werden wir darauf zurückkommen.
Generell ist es empfehlenswert, die zu den einzelnen Wanderungen angegeben Blätter der blauen Kartenserie 1:25.000 zur Hilfe zu nehmen, die sind bei Zweifelsfällen wesentlich detaillierter als die im Führer gedruckten Karten.
Wir haben folgende Touren gemacht:

Tour 12 (Carcassonne La Cité)
Das ist ziemlich verschenkter Platz, jeder Reiseführer der Gegend ist detaillierter und informativer, und vor Ort gibt es bessere Karten und Empfehlungen.

Tour 22 (Dolmen und Aquädukt von Ansignan)
Der Campingplatz ist zwar noch ausgeschildert, sieht aber ziemlich verwildert und verlassen aus. Das „verwitterte Hinweisschild“ hinter der Linkskurve ist wohl endgültig zu Staub zerfallen, aber der Einstieg in den Pfad ist deutlich zu sehen. Das „Kreuzen des Teersträßchens“ ist viel kürzer als auf der Karte dargestellt. Das Schild „Dolmen 20 m“ ist etwas zugewachsen, aber noch zu finden. Der Archefelsen schien uns zu sehr zugewuchert, um ohne Schrammen auf den Gipfel zu kommen, ist aber auch nicht wirklich so berauschend.
Der Satz „nach einer Brücke“ ist missverständlich. Es kommt keine Brücke. Kurz bevor der gelb markierte Weg zu Ende ist (gekreuzte gelbe Markierung) kommt von rechts der rot-gelbe Weg über einen Bachdurchlass („Brücke“??) herein. Diesen Weg nach rechts aber nicht gehen, sondern vom gelben Weg kommend weiter gerade aus auf rot-gelb, dort stehen dann rechts zwei, drei Häuser. Anschließend verlässt der rot-gelbe Weg die Teerstraße leicht nach rechts.
Der Rückweg von der Aquädukt-Runde ist kurz vor der Agly-Überquerung etwas unübersichtlich, insbesondere die Stelle mit dem Wasserlauf sah nicht so gangbar aus (vielleicht hatten wir auch den falschen Wasserlauf?). Aber man kann sich auf den Wegen zwischen den Weinfeldern recht gut zur genannten Brücke durchschlagen und kommt anschließend gut auf den „alten Weg“.

Tour 29 (Gorges de la Caranca)
Wir ahnten es schon: Was ist denn die „letzte Leiter“? Erstmal ein paar Orientierungspunkte: Vom Parkplatz (2 Euro Parkgebühr) bis zum „Klemmblock“ geht es ca. 30 min straff bergauf. Unterwegs sieht man gegenüber den herausgeschlagenen Weg, er ist aber streng genommen nicht Teil der Rückweges, wenn man sich an die Karte der Tour hält. (Wahrscheinlich kommt man auf diesem Weg aber auch zum Parkplatz, haben wir aber nicht probiert.) Nach dem Klemmblock geht es dann ca. 15 min weiter straff bergauf, bevor man bergab den Bach erreicht und nach links weitergeht. Hier stimmte für uns die eine Stunde Wegzeitangabe. Anschließend sind wir innerhalb von etwa 50 min über drei Hängebrücken, zwei stationäre Brücken und unzählige Leitern und Passerellen gegangen, allerdings durch keinen Tunnel (sieht man von dem kurzen Tunnel am Anfang der Schlucht ab). Wir sind dann weitere 50 min gegangen, mehr oder weniger stetig bergauf, und es sah schon nicht mehr recht nach Schlucht aus, aber es kamen keine Leiter und kein Tunnel. Wir hatten auch keine Ahnung, ob wir auf 1230 m Höhe oder höher oder tiefer waren, es standen keine Höhenangaben am Weg.
War nach 1:50 h die letzte Leiter? Keine Ahnung, wahrscheinlich wohl nicht. Also sind wir nach 2:40 h umgekehrt. Zum Rückweg: An der Stelle, wo der Hinweg zum Bach herunterkommt, geht man auf der rechten Bachseite weiter, quert bald auf einer vierten Hängebrücke den Bach und trifft anschließend auf den herausgehauenen Hangweg. Am Punkt „Balkon über der Tet“ führt ein Serpentinenweg abwärts zu der Brücke, bei der man sich auf dem Hinweg links gehalten hat. Der Weg gerade aus vom „Balkon…“ führt wahrscheinlich auf den im Führer genannten sichtbaren Teil des Rückwegs, der wohl auch letztendlich zum Parkplatz führen könnte (ohne Gewähr).
Nichtsdestotrotz eine sehr schöne Wanderung, die man ja beliebig weit bis zum Refugium ausdehnen kann. Gefühlt waren es allerdings deutlich mehr als 400 Höhenmeter.

Tour 31 (Fort Liberia)
Der Weiterweg nach Belloc: statt „bergseitiger Bug“ kann man auch schlicht sagen: rechts am Fort vorbei. Man lasse sich an der Weggabelung nicht von der gekreuzten Markierung beirren, es ist der richtige Weg nach rechts, auch wenn „Belloc“ dort nicht ausgeschildert ist. Belloc selbst ist nicht so sehenswert, „Sträßchen“ ist auch ziemlich übertrieben. Der Weiterweg ist unproblematisch.
Um die unterirdische Treppe nach Villefranche zu nehmen, muss man über den Hof des Forts gehen. Diese 50 m sind aber mit dem Kauf einer Eintrittkarte zu 6€ pro Person verbunden. (Vielleicht gibt es auch einsichtige Kassierer, die einen so mal durchlassen, unserer jedenfalls nicht.)

Tour 34 (Pic du Canigou)
Die „schmale kurvenreiche Schotterstraße“ ist durchgehend ziemlich breit, könnte aber schon zum k.o. der Tour führen (zumindest, was die komplette Länge bis zum Ziel betrifft – wenn dann die Zeit mit zusätzlich 600 Höhenmetern zu Fuß vom Col de Jou aus bis zum Refugium Mariailles wegrennt, wie bei uns passiert). Das erste Drittel der Schotterstraße ist in einem außerordentlich beklagenswerten Zustand (Unebenheiten, Steine, Querrinnen – wir trauten uns nicht mit einer gewöhnlichen Limousine). Das mittlere Drittel ist betoniert und gut, das letzte Drittel nicht ganz so beklagenswert.
Das Refugium Arago ist übrigens mit einer Stahltür verschlossen und somit kein Unterstand (mehr?).
Trotzdem eine schöne und empfehlenswerte Wanderung, die sich aber doch ziemlich in die Länge zieht.

Tour 35 (Chapelle Sainte-Anne)
Diese Kapelle ist nur noch ein Steinhaufen und als Ziel nicht wirklich attraktiv. Eher ist hier die sportliche Herausforderung der letzten Anstiege spannend.
Allerdings war schon der Anfang etwas schwierig, denn links vom Kloster ist kein Weg. Wenn man also hinauf zum Kloster kommt, steht rechts ein kleiner Wegweiser „Boule d’ Amont“, und diesem Weg – der sich bald nach links wendet – folgt man dann. Am Col de l’ Aspic ist es etwas unübersichtlich. Dort steht ein alter blauer Kleintransporter zur letzten Ruhe gebettet. Kurz hinter ihm verläuft ein Fahrweg, dem man nach rechts in Kurven auf den Hügel folgen muss (keine Markierung gesehen). Aber man sieht schon den Kamm als Zwischenziel vor sich, und bald kommen auch wieder frische Markierungen (orange). Auf dem Kammweg angekommen, kann man nach links immer am Zaun entlang gehen (gelegentlich markiert, aber Vorsicht, die Elektrozäune waren in Betrieb!). An der Stelle, wo der Weg von Glorianes hochkommt, sollte man über den Zaun steigen und den parallelen Fahrweg (wie in der Wanderführerkarte dargestellt) nehmen. Man erspart sich einige Höhenmeter und vor allem Schrammen an den Beinen. (In den genannten blauen Karten – und ab und an in der Realität - ist jedoch der Weg am Zaun entlang markiert.)
Auf dem Rückweg (Kamm) muss man sich etwas orientieren, weil die Markierungen spärlich sind und einige Zäune überwunden werden müssen (sehr praktisch: einfach auf die Drähte treten, die Glasfaser-Stöcke geben sofort nach und federn anschließend wieder in die alte Position). Der Abwärtsweg ist anfangs relativ steil, unbedingt (besonders bei Nässe) auf gutes Schuhprofil achten (bei uns hatte es mittlerweile in Strömen geregnet).

Tour 36 (Grotte Santa Cova)
Vorab: Die Pfade waren wirklich irgendwie spannend (z. T. sehr steinig, Trittsicherheit!). Die Furtbrücken sind für Fahrzeuge nicht passierbar, Eisenpoller (verrostet, seit mindestens 30 Jahren) und Findlinge versperren den Weg. „Schon bald zweigt links ein Pfad ab“: es ist der vierte nach links abzweigende Pfad. Der erste ist ein Parallelpfad, der an der zweiten Abzweigung zurück auf den Hauptpfad kommt, der dritte führt als Stichpfad zum Bach, der vierte hinab zum Wasserfall (dort steht auch ein Wegweiser; die letzten knapp zwei Höhenmeter sind mit etwas Kraxelei über Felsvorsprünge verbunden). Dann kommt noch der genannte (fünfte) Pfad.
Der „Rand einer Weide“ ist nur noch zu erahnen, es steht an der Stelle, wo rechts ein Pfad abzweigt, jede Menge Buschwerk und Gestrüpp. Man geht dort nicht rechts, sondern leicht links ziemlich steil abwärts zum Bach. Die Verzweigung Kapelle/Grotte ist ausgeschildert. Nach der Wegzusammenführung kommt noch mal eine Verzweigung, hier hält man sich links (Wegweiser Arles).
Der Tipp „Gorge de la Fou“ lohnt sich wirklich, kostet pro Nase 6€.

Tour 41 (nur Teilstück Banyuls – Cap Bear und zurück)
Zumindest dieses Teilstück ist relativ problemlos, zwischen Plage Balanti und Cap Bear sind aber einige heftige Anstiege zu absolvieren. Bei schönem Wetter und knallender Sonne sollte man den Wasserbedarf nicht unterschätzen.
Der Beginn der Tour ist falsch beschrieben, es geht nicht nordwärts an den Gleisen entlang. Wenn man aus dem Bahnhof rauskommt, geht man gerade aus über den Vorplatz und muss dann linkshaltend um ein ganzes Häuserviertel herumlaufen (so wie man mit dem Auto zum Bahnhof kommt).

Tour 43 (Cap Leucate)
Die roten Punkte fehlen zwar tatsächlich (siehe Herr Straub), aber es gibt keinen anderen als den genannten Pfad. Die Kletterei über die Steinblöcke kann man an einigen Stellen durch die Nutzung von Trampelpfaden, die etwas höher am Hang verlaufen, ersetzen. Das ist im Detail schwer zu beschreiben, aber ein aufmerksamer Wanderer sieht diese Stellen bestimmt! (Und wenn man nur über die Steinblöcke turnt, kommt man auch ans Ziel.) In der genannten Bucht La Plagette muss man aufmerksam den Hang betrachten, dann sieht man einige Pfade nach oben. Vielleicht ist auch gerade Badebetrieb, und man sieht Leute am Hang oder kann fragen, denn der Einstieg vom Hang oben ist deutlich (über ein Stück Treppe).

Tour 44 (Les Eoliennes)
Weit gefehlt, dass diese so einfach aussehende Tour mit der Beschreibung problemlos zu gehen ist. Der Parkplatz ganz am Anfang ist jetzt ein eingezäunter Baumaterialien-Lagerplatz mit anschließendem Elektro-Umspannwerk. Aber am breiten Weg ist genug Platz zum Parken.
Nach 1,5 km kommt weder eine Tafel (die steht ganz am Anfang des Weges und hat vor Jahren auch schon bessere Zeiten gesehen) noch ein breiter Weg nach rechts (vielleicht kann man zwischen dem Gestrüpp und den Steinen erahnen, dass da mal was war, aber es ist nicht mehr begehbar). Wir sind also kurzerhand auf dem Sentier Cathare weitergelaufen, bis er irgendwann die Zeile der Windräder kreuzt. Von dort sind wir dann einfach nach rechts auf dem Wartungsweg der Windräder wieder zum Ausgangspunkt zurückgelaufen.

Tour 46 (Etang du Doul)
Problemlos, aber nicht nachvollziehbar, warum das letzte Drittel der gelb markierten Strecke hinter dem Hügel und schließlich sogar auf der Straße D105 entlang geführt wird. Es gibt hinreichend interessantere Wege über den Roc de Berriere mit Blick auf den See.

Also generelles Fazit: Aus dem reichlichen Fünftel aller Touren ist erkennbar, dass viel Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Rother sollte wirklich wieder mehr auf seinen guten Ruf achten, da – neben wirklich sehr guten - ein paar (auch von uns durch Leserzuschriften beurteilte) nicht so sehr gute Wanderführer im Sortiment enthalten sind. Lasst doch einfach mal Wolfsperger oder Goetz ran, die machen was sehr gutes draus.

Ulrike und Dr. Stephan Strohmeyer
28.09.2008

Sehr geehrtes Rother Team

Gerade aus den Pyrenäen zurück, möchte ich gerne einige Anmerkungen zum Wanderführer Languedoc Roussillon anbringen.

Wir haben die Wanderungen 26, 28, 29 und 34 aus Ihrem Wanderführer unter die Füsse genommen. Die ersten beiden haben prima geklappt, Beschrieb und Wanderzeiten haben gut gestimmt.
Bei Wanderung 34 auf den Canigou stimmt der Beschrieb recht gut und der Weg ist einfach zu finden. Auch hier stimmen die Zeiten des Führers recht gut, jedenfalls besser als auf den gelben Wandertafeln, vom Punkt wo sich der Weg vom GR 10 trennt, ist die Wanderzeit bis auf den Gipfel zu kurz angegeben auch geübte Wanderer brauchen von da aus sicher länger als gut 2 St. ( es sei denn, man gehöre zu den Bergläufern, die das alljährliche Rennen auf den Canigou in ca. 2.5 Std. schaffen)
Daneben ist der Berschrieb der Wanderung 29. Entweder hat der Autor da Schluchten verwechselt oder geträumt. Es gibt da genau einen Tunnel kurz vor dem Abstieg zum Parkplatz und dieser Weg ist offiziell noch nicht offen und ungesichert. Wie, lieber Wanderbeschreiber, erkenne ich, dass ich nun die letzte Leiter erklommen habe?? Wir sind beinahe zur Refuge hoch gewandert und haben uns ständig gefragt, ob nun wir oder der Wanderführer falsch liegt. Mit unserer guten Kondition war es dann auch kein grosses Problem, anstatt der 4.5 Std. 6.5 Std. zu bewältigen! Zum Glück kann man in dieser Schlucht einfach nicht viel falsch machen!!

Freundliche Grüsse, Elisabeth Bengzon
14.09.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir haben die Touren 14, 16, 29, 43, 45 und 46 gemacht. Hierzu einige Anmerkungen

Tour 14 : Einstieg zum "Bandweg" nicht gefunden. Im Bereich Strommast (der sicher ein wichtiger Anhaltspunkt wäre aber nicht erwähnt wird) zerfasert der Pfad in viele kleine Spuren. Wer sich, wie angegeben, rechts hält kommt zum Pont du Moulin, vorbei an einem sehr schönen Badeplatz. Der Parkplatz an der Brücke ist aufgelöst, dafür gibt es ein gutes Stück weiter einen neuen gebührenpflichtigen Parkplatz (Kleingeld bereit halten, der Automat nimmt keine Scheine). Die GR 77 ist rot-weiss makiert und ist der zweite Wanderweg der nach der Candela abgeht.

Tour 29 : Es gibt überhaupt keine Tunnels, folglich kann man auch nach dem "letzten Tunnel" nicht umkehren, wobei sich die Frage stellt, woran man erkennen soll, dass es sich um den letzten handelt. Zwischen der vorletzten und der letzten Leiter liegt übrigens ein gutes Stück Weg. Wir empfehlen, gleich zum Refuge du Ras de la Carranca durchzuwandern und erst dort umzukehren. Tour 45 : Als Top-Tour angepriesen, erwies sich als eher langweiliger Waldspaziergang. Kein Vergleich zu Tour 46, ein wirkliches Highlight.

Mit freundlichen Grüßen, Gerhild und Horst Möller
27.08.2008

Chateau Lastours
Die Erwanderung der 3 Burgen ist interessant und unproblamatisch. Der Weg an den Bach über die zerfallene Siedlung auch kein Problem. Der Weg, der auf den beschriebenen sentier führen soll ist allerdings nicht zu finden, vielleicht überwuchert. Wir hatten uns entschlossen, die trockene Schlucht entlang zu gehen. Sind aber nur einen Kilometer weit gekommen. Anstatt nach 2 ½ Stunden wieder zurück zu sein, waren wir fast 4 Stunden unterwegs. Ein anderes Paar hatte mehr Glück. Die beiden hatten den Wanderführer in der Hand und den sentier auch nicht gefunden. Auch die Nachfrage beim Bürgermeisteramt hat keinen weiteren Erfolg gebracht.

Tour Pic Carlit
Tolle Beschreibung, doch selbst für uns als gute Tourengeher zeitlich etwas knapp. Wir haben eine volle Stunde mehr gebraucht.

Ich hoffe, Ihnen und uns Wandersleuten gedient zu haben
Freundliche Grüße, Michael Witt
06.07.2008

Tour 11 (Lastours):
Wir sind nur bis zum Vieux Village gekommen. Das Bachbett war Mitte Juni alles andere als ausgetrocknet, auf zwei Steinen im Bach konnte man aber rote Markierungen erkennen. Auf der anderen Bachseite haben wir den Pfad nicht finden können, eventuell hätte man weiter im Bachbett gehen müssen. Allerdings war am gegenüber liegenden Ufer alles sehr zugewachsen.

Tour 42 (Madaloc):
Hier fehlte uns ein präziser Hinweis zum Einstiegspunkt bei der Ermitage, z.B. "durch die beiden Säulen mit den Löwen hinaus". Das Stück von der Ermitage bis zur D86 ist unseres Erachtens nur mit langen Hosen zu empfehlen (schmaler Pfad durch stacheliges Gebüsch). Auch fehlte der einfache Hinweis auf die Markierung (2, gelb), die regelmäßig am Weg zu sehen war. Außerdem haben wir nicht verstanden, wieso diese Tour als blau eingestuft war (der Abschnitt von der Ermitage bis zur Batterie de Taillefer ist eher rot) und die relativ einfache Tour 41 als rot (eventuell wegen der Länge).

K. Kuchtner und A. Wellinghausen (Hamburg)
17.06.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe den o.g. Wanderführer gekauft und wir sind vier Touren aus dem Führer gegangen. Bevor ich in die Details gehe muss ich Ihnen mitteilen, dass ich noch nie so schlecht beraten war wie in diesem Fall! Obwohl das Vorwort aus dem Jahr 2007 stammt hat sich der Eindruck aufgedrängt, dass die Touren nie oder aber vor sehr langer Zeit gegangen wurden, denn ansonsten müssten die Angaben besser sein.
Folgende Touren bin ich gegangen: 33, 39, 42, 43

Tour 33: Es wird ausgeführt, dass wir auf "unmarkiertem, aber eindeutigem Pfad..." wandern würden. Der Weg ist durchgängig gelb markiert! Der einzige unsichere Punkt ist am Schilderbaum auf Höhe 2200 (Segala), hier muss man wirklich achten dass man den richtigen Weg nimmt, was so nicht beschrieben ist, denn dort gehen zwei Wege ziemlich nahe beieinander nach Südost.

Tour 39: Dauer der Tour ist angegeben mit 3.45 Stunden, während 42 mit 4 Stunden angegeben ist. Allerdings ist 39 von der Wegstrecke als länger dargestellt. Wenn ich der Aussage 4 h für Tour 42 folge, dann ist die Zeitangabe für 39 eine Frechheit und mind. 1 Stunde zu kurz. Am Beginn der Tour erwarte ich, dass die Straße benannt ist, in die man einbiegen soll, denn das war völlig unklar. Ebenso hat der "Dorfplatz" einen Namen (Place Abel Pagés). Die Tour heißt bis zum Grenzsattel "Tour Walter Benjamin"; und ist auf der ganzen Strecke gelb markiert! Die einzige wichtige Wegmarke ist nicht beschrieben, nämlich vom Puig Joan nach Norden. Dabei steht genau an dieser Stelle ein Hochspannungsmast, der wahrscheinlich nicht erst gestern gebaut wurde und auch nicht morgen abgerissen wird. Dass eine Gradwanderung ein bisschen länger dauert wegen des Aufs und Abs liegt eigentlich nahe.

Tour 42: Hat ausnahmsweise gepasst; allerdings ist der Zustand des Wegs im unteren Teil so, dass lange Kleidung angeraten wäre und nicht auf der Tour 39.

Tour 43: Entweder es gibt sie nicht, oder ich bin einen falschen Weg gegangen, aber ich konnte keine roten Punkte erkennen auf der Strecke. Die Zeitangaben sind m.E. komplett falsch, da viel zu kurz angegeben. Ich habe für die Strecke am Meer entlang bis zum Wendepunkt deutlich länger gebraucht (und das kommt i.d.R. nie vor) als die genannten 1.30 Stunden; nämlich 2.15 h. Außerdem hat die einzig wichtige Information gefehlt, nämlich wo man vom Strand den Beginn des Wegs auf die Klippe findet.

Insgesamt ein so schlechter Führer, dass der Name nicht zulässig ist und dass ich mit nur einer Landkarte wahrscheinlich besser bedient gewesen wäre. Ich bin ein guter Kunde von Ihnen aber bei der Qualität kann ich darauf verzichten und wenn Sie der einzige Bergverlag überhaupt wären. Denn dann suche ich mir meine Touren selbst. Alles, was man braucht ist nicht beschrieben, nämlich exakte Angaben. Leider kann ich das Buch nicht mehr zurückgeben, denn es ist gebraucht. Ich kann es aber niemandem weiterempfehlen, denn ein so mangelhaftes Produkt habe ich generell selten erlebt, und aus Ihrem Haus bisher noch gar nicht.

Mit freundlichen Grüßen, Werner Straub
15.06.2008

Liebes Team des Rotherverlags,

vor gut einer Woche sind wir aus dem Languedoc zurückgekehrt, in dem wir bei nicht ganz so schönem Wetter wunderschöne Wanderungen - natürlich mit dem gut geschriebenen Rother Wanderführer Languedoc - Roussillon, 1. Auflage 2007 - unternommen haben. Uns sind Abweichungen zu einigen der beschriebenen Touren aufgefallen, die wir Ihnen die mitteilen möchten:

Tour 5
Am Eingang des Cirque ist jetzt eine Tafel aufgestellt, auf der vier Wanderungen mit unterschiedlicher Schwierigkeit und Dauer in verschiedenen Farben dargestellt sind. Diese Wanderrouten sind mit Pfeilen in den entsprechenden Farben hervorragend markiert. Die beschriebene Tour 5 ist mit blauen Pfeilen gekennzeichnet, allerdings entgegengesetzt gerichtet - eine Wanderung, die uns sehr gut gefallen hat.

Tour 11
Die Burgenbesichtigung ist natürlich fantastisch, aber den beschriebenen Weg aus dem alten Dorf zum Sentier d'or konnten wir nicht finden. Über die erwähnte Mauer sind wir durch dorniges Gestrüpp leicht zerkratzt geklettert, aber der Bach führte Anfang Juni dermaßen viel Wasser bei so hoher Fließgeschwindigkeit, dass ein Durchkommen unmöglich war. Zurück in der ehemaligen Tuchfabrik erklärten uns die netten Damen am Empfang, der Sentier d'or sei von dem alten Dorf aus nicht begehbar, vermutlich aber überhaupt nicht mehr. Wir haben die Aussage nicht weiter überprüft, uns viel jedoch auf, dass das Ende der Wanderung, der "Geheimweg", von Lastours aus nur ca. 50 -100 m bis zur ersten Drahtseilsicherung erkennbar war, danach verschwand er in der Vegetation.

Tour 14
Wir haben den Eingang zu dem Bandweg wirklich gesucht, sind sogar noch einmal ein Stück zurückgegangen um uns neu zu orientieren, trotzdem landeten wir wieder an dem Pont du Moulin. An unserem Orientierungssinn zweifelnd, wollten wir den Weg von Minerve aus angehen und standen kurz hinter dem Pont du Briant vor dem zugewachsenen Weg und dem auf dem beigefügten Foto zu erkennenden Schild. Schade, die beschriebene Wanderung ist so nicht mehr möglich.


Tour 19
Anstelle ..... bis rechts der erdige Weg "Route forestière du Lauza" abzweigt muss es nun lauten, .... bis rechts der asphaltierte Weg mit dem Holzschild "N.D. du CARLA" abzweigt.

Leider mussten wir aufgrund des vielen Regens einige der fest eingeplanten Touren ausfallen lassen, daher werden wir mit Sicherheit noch einmal oder ... in diese schöne Gegend zum Wandern fahren.

Mit freundlichen Grüßen, Gisela Braunleder
13.05.2008

Sehr geehrte Damen und Herren des Rother Verlags,

soeben kehren wir von unserem wunderschönen Urlaub im Languedoc Roussillon zurück. Als begeisterte Wanderer und passionierte Hundebesitzer hatten wir uns im Vorfeld unseres Urlaubs Ihren Wanderführer für diese Region gekauft. Gleich am ersten Tag unseres Urlaubs haben wir die erste Runde mit Ihrem Buch gedreht – Abbaye de Lagrasse (No. 19) – und das hat ganz wunderbar geklappt. Leider war dies auch die einzige Tour, die wunderbar geklappt hat!
Zwei Tage später haben wir uns an die nächste Tour getraut: Fontfroide (No. 17) und sind direkt am Anfang gescheitert: die Abbaye war zwar auf, aber für Hunde war der Zutritt nicht gestattet. Zum Glück gab es ja noch die Alternativrunde – also an den anderen Anfang und los! Aber nach 200 m sind wir verscheucht worden: wir befanden uns auf Privatbesitz. Also wieder zurück zum Kloster und dort haben wir dann hochheilig versprochen, dass wir mit den Hunden nur eben um die Ecke müssen und kein Gebäude betreten – und wir sind dann doch hineingelassen worden. Auf halber Strecke gab es hier erneut ein Schild mit dem Hinweis, dass der Zutritt verboten ist da dies wieder Privatgrund war. Glücklicherweise hat uns niemand erwischt und sind schleunigst zu unserem Ausgangspunkt zurückgekehrt. Aber die Tour 17 muss dringend überprüft / aktualisiert werden.
Als nächstes haben wir die Tour No. 24 ausprobiert – mit dem Resultat, dass wir irgendwann vor einem Elektrozaun standen, den wir zunächst noch umgehen konnten aber später dann doch unterkrabbeln mussten. Wir waren nur froh, dass nur wenige Tiere auf der Weide standen, die sich weder für uns noch für unsere Hunde interessierten. Aber zur allgemeinen Erheiterung hat diese Tour auch nicht beigetragen.
Die letzte Tour, die wir dann noch versucht haben war die Tour 45 – hier waren Hunde aber überhaupt nicht erlaubt, was uns ein schlecht gelaunter Schleusenwärter sehr eindeutig zu verstehen gab. Also sind wir unverrichteter Dinge wieder nach Hause gefahren.
Wie Sie hier lesen können, hat Ihr Wanderführer leider nicht zum Gelingen dieses Urlaubs beigetragen und die 12,90 EUR waren für uns eine glatte Fehlinvestition. Wir haben die restlichen Wanderungen dann auf „Gut Glück“ bzw. anhand der in den jeweiligen Dörfern ausgeschriebenen Rundtouren gemacht, die meisten sehr gut markiert waren.
Zum Schluss möchten wir Ihnen aber noch eine Anregung allgemeiner Art geben: vermerken Sie doch (vielleicht mit einem Symbol) ob die jeweilige Tour mit Hunden machbar bzw. erlaubt ist. Oder ist die Kombination Wandern mit Hund so außergewöhnlich?
Über eine Stellungnahme würden wir uns freuen.

Viele Grüße, Andrea Fassbender & Elmar Oster mit den Hunden Ronja und Aaron
01.01.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wanderung Nummer 14 (Gorges du Briant - Pont de Daniel): Der Rückweg über die linke Uferseite ist nur mit der Variante möglich, da der beschriebene Weg im Fels durch die Gemeinde wegen Gefahren gesperrt ist.
Wanderung Nummer 7 (Mont Caroux): Die beschriebene Wanderung folgt vom Parklatz aus exakt einem örtlichen Rundwanderweg, der gut beschildert ist. (Gelber Balken)

Gabi Nischann, Mönchengladbach
21.10.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich muß zu einer der beschriebenen Wanderungen doch mal meine Kritik loswerden. Es handelt sich um die
Wanderung rund um Gurro.
Beschrieben als mittelschwer mit 4,75 Stunden Wanderzeit. Wir sind zwei Frauen von 35 und 47 Jahren. Wir bezeichnen uns durchaus als durchschnittliche Wanderer, sind im Mittelgebirge grundsätzlich mit 5 bis 6 km/h unterwegs und auch bergiges Gelände gewohnt. Wir haben diese Tour am 3. Oktober bei sonnigem nicht zu warmem Wetter gemacht. Im Gelände ist sie gut ausgeschildert. Es ist allerdings doch sehr merkwürdig, dass diese Schilder durchgängig um 50% mehr Wanderzeit vorgeben als Ihr Führer. Wir haben uns nach den Schildern gerichtet und festgestellt, dass wir die Zeiten gut einhielten. Tatsache ist, dass wir für eine Wanderung von 4,75 Stunden ohne Pausen fast 6,5 Stunden benötigt haben. Wir denken, Sie sollten Ihre Zeitangaben überprüfen.

Gruß Eleonore Stockhausen