Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer Lanzarote
17.01.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein großes Lob für Ihren Lanzarote-Wanderführer!
Nach vielen Aufenthalten auf Lanzarote, haben wir erst jetzt die Insel richtig kennen gelernt. Wunderbare, abwechslungsreiche, gut beschriebene Wanderungen, die einen die Insel noch mehr lieben lassen.

Danke, Pia Kipphardt
19.11.2011

Sehr geehrter Herr Goetz,

Sie baten darum, eventuelle Veränderungen oder Fehler mitzuteilen. Wir besitzen den Wanderführer Lanzarote 2004 und jetzt den 2010. Viele der neuen Wanderungen haben wir schon früher gemacht. Die Beschreibungen sind gut. Inzwischen bemüht man sich in Lanzarote auch, kleine Holzschilder für die Wanderungen aufzubauen, obwohl die Steinmännchen etwas Besonderes waren.
Nun zu meinen Bitten:

Sie übernahmen wieder den Aquapark, sogar als "einen bei Kids hoch im Kurs stehenden Wasserpark" (Seite 16). Offensichtlich erfolgen dazu auch in den offiziellen Führern der Insel keine Korrekturen. Der Wasserpark war nur sehr kurzzeitig da, wurde rasch geschlossen und verrottet seit vielen Jahren still vor sich hin. Eine Schande für die schöne Insel.

Der Parkplatz für die Wanderung 16 ist jetzt mit Kette verschlossen. Es können 3-4 Autos am Eingang der Wanderung am Straßenrand parken.

Wir freuen uns auf einige Wanderungen in ihrem Buch in nächsten Jahr.
Freundlichen Gruß, ChrKre
23.11.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der neuesten Ausgabe des Wanderführers Lanzarote hat sich der Druckfehlerteufel wieder mal besonders bemüht.

Auf der Wanderung 30 - von Femes nach Puerto del Carmen - wird als Wanderpunkt "Playa del Pozo" im Text sowie in der Wanderzeittafel und in der Karte erwähnt. RICHTIG ist: Playa del Paso
Das selbe gilt für die Wanderung 31 - Große Runde um Femes.
Das selbe gilt für die Wanderung 32 - Von Puerto del Carmen nach Playa Blanca (Da hätte das eigentlich besonders auffallen müssen - zwei mal Playa del Pozo ;-(
Bei der Wanderung 29 - Rund um den Pico Redondo haben Sie es RICHTIG in der Karte (Playa del Paso)
Beim Stichwortverzeichnis sollte unter Playa del Paso nicht nur die Seite 85 erwähnt werden, sondern auch die Seiten der Wanderungen 30, 31, 32 und damit beim Stichwort Playa del Pozo die Einträge gelöscht werden.

Na denn, viel Erfolg beim Ändern wünscht Erwin Stocker
09.11.2010

Guten Tag,

wir haben vor zwei Wochen die Wanderung 21 (Der vulkanische Lehrpfad Tremesana) im zweiten Anlauf gemacht. Die Wanderung ist sehr schön und interessant, die Beschreibung im Wanderführer trifft voll zu mit einer Ausnahme: der Telefonnummer des Centro de Visitantes. Sie lautet mittlerweile 0034 928 118 042 (siehe http://www.reservasparquesnacionales.es/real/ParquesNac/usu/html/detalle-actividad-oapn.aspx?ii=8DEU&cen=6&act=1 )

Erlauben Sie dazu noch ein paar Informationen bzw. Ergänzungen. Man kann die Reservierung jetzt auch per Internet vornehmen, was wir auch gemacht haben. Ich hatte mir die Bestätigung der Reservierung in Deutsch und in Englisch zu Hause ausgedruckt. Auf Lanzarote wollte ich die obligatorische telefonische Bestätigung vornehmen, fand aber in beiden Ausdrucken (deusch/englisch) keine Telefonnummer vor. Nichts einfacher als das, dachte ich und wählte die Nummer aus dem Wanderführer. Fehlanzeige. Ich spreche etwas Spanisch und fand nach einiger Zeit auch die oben angeführte Nummer heraus. Allerdings funktionierte diese auch nicht. Ein freundlicher am Ort lebender Schweizer wollte helfen, und es gelang ihm auch, im Laufe des Tages die Reservierung für mich zu bestätigen. Am Tag der Wanderung waren wir pünktlich vor Ort, wurden aber nicht aufgerufen. Auf Nachfrage sagte man mir, die telefonische Bestätigung hätte ich nicht persönlich vorgenommen und wäre daher von der Liste gestrichen worden. Dass wir sauer waren, können Sie sich vorstellen, zumal auch noch herauskam, dass die neue Telefonnummer am fraglichen Tag gestört war.
Wir haben dann 2 Tage später die Wanderung doch noch machen können. Die fehlende Telefonnumer in den Webseiten habe ich bei der Verwaltung des Nationalparks offiziell reklamiert und dabei mache ich jetzt auch Bekanntschaft mit der Bürokratie auf den Kanaren, aber das ist eine andere Geschichte ...

Mit freundlichen Grüßen, Horst Schramm
09.08.2010

Liebe Redaktion des Bergverlages "Rother",

seit sehr vielen Jahren benutze ich sehr gerne Ihre Wanderführer und habe zwischenzeitlich einige Dutzend davon - von der Hohen Tatra über die Alpen bis zu den Kanarischen Inseln - in meinem Sortiment. Auch habe ich in den vielen Jahren immer sehr gerne u.a. die "schwarzen" Routen begangen und bin immer gut zurecht gekommen.

Vorgestern - am Freitag 06.08.10 - habe ich in Lanzarote die Wanderung Nr. 10 "Von Caleta de Famara zur Playa del Risco" durchgeführt. Diese Wanderung Nr. 10 ist im Führer "Lanzarote" von Rolf Goetz als schwarze Wanderung eingestuft. Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit wird hier - wie auch bei nahezu allen schwarzen Wanderungen der Rother-Wanderführer - stets vorausgesetzt und trifft natürlich auch hier zu. Im Text bei "Anforderungen" wird bei dieser Wanderung Nr. 10 angegeben, dass "an zwei Kletterstellen die Hände zuhilfe genommen werden müssen." Es handelt sich bei dieser Wanderung um einen kleinen alten Fahrweg, der vor langer Zeit mal in die Lava-Felswand gehauen wurde. Dieser Weg durch äußerst poröses Lavagestein löst sich nun derartig stark auf, dass er m.E. nicht mehr als Wanderung in einem Wanderführer angeboten werden sollte. Es besteht hier über Kilometer absolute Lebensgefahr! Teile des Weges sind zwischenzeitlich derartig zugeschüttet, dass man nur noch über absolut unsichere Lava-Geröllhalden krabbeln muss - teilweise fehlt der Weg ganz, weil er schlicht in seiner ganzen Breite abgestürzt ist und somit gar nicht mehr vorhanden ist. Sie müssen sich vorstellen, dass der Weg hier über Kilometer 200 bis 300 Meter tief zum Meer so steil abfällt, dass man fast nie mehr irgendwo Halt finden könnte, wenn das Lavagestein mal im Geringsten nachgeben würde oder man auch nur einmal für eine Sekunde nicht auf die "richtige" Stelle tritt.
Der Weg hat außerdem den Untertitel "... durch das Reich der Weißkopfmöwen" - dieses "Reich" kommt eher einer Geisterbahn gleich: Auf dem Weg liegen viele dutzende tote, halb- oder ganzverweste Möwen, ein halb verwester Hund, viele hundert Ziegenknochen und als Grusel-Highlight ein abgestürzter PKW (an der gefährlichsten Stelle) mit Knochenresten drumherum, die m.E. nicht tierisch aussahen (bin Architekt nicht Arzt).
Die Wanderung habe ich vom Wanderparkplatz "Las Rositas" begonnen - vgl. Wanderung Nr. 6. An der "Caleta de Famara" habe ich mich wieder abholen lassen. Die Wanderung Nr. 6 habe ich mit der Wanderung Nr. 10 so kombiniert, dass ich beide an einem Stück gemacht habe.

Die Wanderung Nr. 6 funktioniert absolut perfekt - auch die dort beschriebene Variante zur "Punta del Roque" (Teil der Wanderung Nr. 10) funktioniert tadellos. Aber dort - vor! der Punta del Roque! - sollte man unbedingt! umkehren. Alles, was danach kommt ist die reine Hölle und gleicht eher einem ständigen Überlebenskampf als einer Wanderung! Jeder Neugierige kann sicher diese äußerst gefährliche Strecke auf eigene Faust mal ausprobieren - in einem Wanderführer sollte dies aber keinesfalls vorgeschlagen werden, weil der aktuelle Zustand des Weges wegen des sehr porösen und losen Felsgesteins niemals aktuell korrekt angegeben werden kann. Durch die ersten zwei schwierigen Stellen des Weges bin ich unter Zuhilfenahme der Hände geklettert und dachte, dass es nun harmloser werden würde: Es wurde noch viel schlimmer und gefährlicher. Und da man nie weiß, wie es weitergehen wird - ob es leichter oder schwerer werden wird - klettert man zunehmend in die Zwickmühle. Der Entschluss zum Umkehren wird dann immer schwerer, weil man ja die heiklen Stellen schon kennt und sich dem Risiko nicht nochmal aussetzen möchte.

Kurzum: Ich bin sehr froh, dass ich das große Glück hatte, alles heil zu überstehen. Das Wetter war seit Tagen trocken und es war nur sehr geringer Wind - eigentlich Top-Voraussetzungen. Dennoch halte ich es für total unverantwortlich, diesen Weg in seinem derzeitigen Zustand anzubieten - geschweige denn überhaupt als eine Möglichkeit zu erwähnen -. und schon ganz und gar nicht als Hin- und Rückweg vorzuschlagen. Von dieser "Wanderung" kann ich nur absolut total abraten - egal bei welchem Wetter auch immer - und wenn´s schon unbedingt sein muss, dann doch um Gotteswillen nicht auch nochmal zurück. Jede Unwägbarkeit kostet hier fast ausschließlich das Leben!

Bitte leiten Sie meine Zeilen an den Autor weiter. Da es sich hier um Bedingungen handelt, die sich wegen des porösen Lavagesteins schnell sehr verschlechtern können, trifft ihn hier sicher keine Schuld, denn man kann ja schlecht verlangen, dass er regelmäßig in kurzen Abständen seine Wanderrouten überprüft. Aber es ist mir sehr daran gelegen, dass hier Niemand mehr lebensgefährlich durch ein Angebot im Wanderführer angelockt wird. Bitte nehmen Sie diesen Weg Nr. 10 - ab "Punta del Roque" in Richtung "Caleta de Famara" (oder umgekehrt)- aus Ihren Wandervorschlägen. Vielleicht kann ja auch ein nachgesendetes Beipackblatt für die bereits ausgelieferte Auflage verhindern, dass noch andere Wanderer diesen Weg ausprobieren wollen. Einige aktuelle Bilder habe ich hier beigelegt - leider können die Fotos nur punktuelle Ausschnitte belegen - ausführlichere Dokumentationen waren mir nicht möglich, da ich zu sehr damit beschäftigt war, heil ans Ziel zu gelangen.

Mit besten Grüßen, PS

Die Wanderung Nr. 10 (Famara-Kliff) ist nicht mehr begehbar und wurde in der im September 2010 erschienenen aktualisierten 3. Auflage des Führers durch eine leicht begehbare Wanderung ersetzt
18.07.2010

Hallo Herr Goetz,

wir haben im März Lanzarote mit Ihrem sehr guten Wanderführer erwandert. Die Wanderungen 5, 6, 7, 9, 16, 17, 18, 19, 24, 26, 30 (teilweise) konnten wir mit ihren Beschreibungen problemlos gehen. Auf der Tour 1 auf La Graciosa war im März die Piste vom Strand Playa de las Conchas zurück nach Caleta del Sebo wegen Bauarbeiten gesperrt. Offensichtlich soll die Strecke befestigt werden. Wir wurden auch durch eine Parkrangerin daraufhin angesprochen. Sie hatte aber ein Einsehen und wir durften die Piste trotzdem gehen. Ein paar aktuelle Fotos von den Wanderunegn können Sie hier sehen:
http://www.wanderverrueckt.de/album/Kanarische%20Inseln/Lanzarote/index.html

Tschüß, Sebastian Wern
21.04.2010

Hallo, hier zwei Hinweise

1. Wanderung 24: Von Yaiza zur Atalaya: Der klassische Wanderweg wurde an seiner schönsten Stelle, dem aussichtsreichen Höhenrücken, in diesem Winter vor unseren Augen von einem Grossgrundbesitzer grossflächig umgepflügt, gesperrt, und ist nicht mehr begehbar. Damit ist auch das dazu gehörige Foto auf der ersten Innenseite Geschichte.

2. Das Restaurant "La Era" in Yaiza ist schon seit Jahren aufgegeben und zerfällt zur Ruine.

Freundlichen Gruss, J.S.
07.04.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem Wunsch, zum Abschluss eines wunderbaren Urlaubs auf Lanzarote noch einen kleinen Spaziergang zu machen, entschlossen wir uns, die in Ihrem Wanderführer Lanzarote, Tour 16 - Die Vulkanberge um Mancha Blanca beschriebene Caldera Colorada von der Landstraße LZ-56 aus zu besichtigen. Erfreut fanden wir an der beschriebenen Straßenüberquerung eine ausreichende Parkmöglichkeit und einen gut sichtbaren Weg vor, der in Richtung Caldera führte. Nach wenigen Metern wurden wir nach einer Schranke durch Hinweisschilder informiert, dass man zwischenzeitlich einen 45 Minuten langen Rundweg um die Caldera Colorada mit 15 Info-Stationen errichtet hatte. Diese Chance nutzten wir sofort und erfreuten uns an bizarrer Landschaftsform und geologischen Informatione in Bild und englischem und spanischem Text. Mit freundlichem Gruß, B. G.
01.04.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben Lanzarote vom 17.-30.März 2010 besucht. Der o.g. Führer war uns bei den Touren sehr hilfreich und wurde häufig benutzt. Gestatten Sie mir daher ein paar Hinweise dazu.

Tor 25: Von den Salinen Janubio nach Punta Abas o del Convento. Wir haben den im Führer erwähnten trigonometrischen Messpunkt nicht gefunden. Vermutlich gibt es den als Orientierungspunkt nicht mehr.

Tour 10: Von La Caleta de Famara über die Punta del Roque nach Guinate. Die Tour wird im Führer richtiger weise als schwierig bezeichnet. Wir haben versucht die Wanderung zu machen, aber vor dem beschriebenen Galeriehäuschen war endgültig schluß. ( siehe Bild ) Der Weg war völlig zerstört, tiefe Rinnen die weder berg noch talseitig begehbar waren machten ein weiterkommen unmöglich. Hinzu kam eine extreme Steinschlaggefahr. Einheimische sagten uns, dass es in diesem Winter starke, unwetterartige Niederschläge gab, welche die Westflanke verwüstet hat. Die Steilheit der Rinnen lassen auch immer wieder Geröll nachrutschen. Von Abstiegsversuche in die Rinnen ist dringenst wegen ständigem Nachrutschen von Schutt abzuraten. Wir haben daher an dem Galeriehäuschen schweren herzens die Tour abgebrochen.

Ein Hinweis zu einer gastronomischen Einkehr in Yaiza sei uns noch gestattet. In der Ortsmitte, an der Abzweigung nach rechts Richtung Timanfaya gibt es eine mustergültig renovierte Bodega, Antigua Escuela de Yaiza, Cafe Bodega, die köstliche, landestypische Gerichte serviert. Auch bietet sich die Gelegenheit, die Weine aus dem Anbaugebiet La Geria zu kosten.. Man sitzt in einem windgeschützten Innenhof der zum ausgiebigen verweilen einlädt.

Mit freundlichem Gruß, Günther Schanbacher


26.01.2010

Gern führen wir unsere Wandertouren mit "dem ROTHER" durch, so auch vor wenigen Tagen auf Lanzarote. Erlauben Sie uns einige Hinweise:

1. Tour 9 "Rund um Haria", Seite 53
letzter Absatz "Abstieg"- das Trockenbett ist im unteren Drittel völlig zugewachsen. Ein Passieren ist nicht mehr möglich. Es wurde ein neuer, breiter Weg neben dem Einstieg zum Trockenbett -Richtung Haria- angelegt, der direkt zur LZ 10 führt. Man muss nun etwa 600 mtr über die LZ 10 bis zu einem Abstieg nach Haria gehen. Bei dem Verkehr nicht sehr angenehm. Vielleicht sollte die Gesamtroute neu abgegangen werden da ein neuer breiter Weg Richtung Kliff entstanden ist?

2. Tour 21 "Montana de Guardilama", Seite 92 -Abstieg-
Richtig, der Aufstieg ist sehr steil und geröllig. Daher haben wir uns entschieden, den schwierigeren Abstieg über die gleiche Streckenführung zu vermeiden, und sind sehr bequem über die NW-Kante abgestiegen. Auf halber Höhe trifft man auf einen tief aufgeschütteten Lavaweg, der uns Richtung Ostküste führt. An drei Villen vorbei gelangt man wieder auf die Lavapiste. Von hier aus geht man direkt über La Vegueta nach Macher; oder man geht auf der Lavapiste zurück bis zu dem im ROTHER beschriebenen Abzweig.

Für die Richtigkeit der Angaben - und einem Gruß aus Krefeld!

Monika + Hartmut Seidel
09.11.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war mit meiner Frau kürzlich für einige Tage auf Lanzarote, mit dabei dieses Mal der Rother Wanderführer. Da wir’s gemütlich angehen liessen, gingen wir nur die Touren 5, 16 und 26. Die Touren 3, 6 und 17 sind wir bei einem früheren Besuch schon ohne Wanderführer gegangen. Nun ein paar Anmerkungen und Informationen, die von Interesse sein könnten.

Touren 1-3 auf Graciosa
Aktuell gibt es zurzeit (November 2009) eine zweite Fährlinie nach Graciosa, die morgens schon früh um 8:00 Uhr nach Graciosa ablegt und abends spätestens um 17:30 zurückfährt, und das Sommer und Winter. Somit hat man nun 1,5 Stunden mehr Zeit auf Graciosa, wenn man im Sommer die eine Linie für die Hinfahrt wählt (8:00 Uhr) und die andere für die Rückfahrt (18:00 Uhr), sogar 2 Stunden. Einfache Fahrten sind aber etwas teurer. Ansonsten sind Fahrpreise gleich wie bei der bisher schon existierenden Linie. Website: www.biosferaexpress.com

Tour 5
Da es nur zwei Richtungen gibt am Kraterrand entlang zu gehen wäre es meiner Meinung nach besser an Stelle „in Richtung Süden“ einfach links herum zu sagen. Wer etwas sportlich und trittfest ist kann auch rechts um den Kraterrand gehen, wobei die Aussichten nicht ganz so schön sind wie vom angeführten Aussichtspunkt linker Hand und der obere Teil leichtes Klettern und Trittfestigkeit erforderlich macht. Die Weinbauern auf Lanzarote sehen es nicht gerne, wenn man einfach quer durch die Rebanlagen wandert. Daher sollte über eine Alternative zu dem „kurzen Stück weglos durch einen Weinberg“ gesucht werden. Wir folgten dem Hauptweg links hoch bis zum Ende und gingen dann an einem Strommasten vorbei querfeldein etwa parallel zum Krater durch die brachliegende Landschaft bis wir wieder auf die Fahrspur des Hinwegs trafen.

Tour 16
Der erste Teil (bis zur LZ 56) der Wanderung ist sehr schön und interessant. Der zweite Teil ist leider durch die erwähnte durch Menschenhand zerstörte Lavalandschaft etwas beeinträchtigt, zeigt aber, dass es abseits der Strassen doch auch sehr viel Unschönes zu sehen gibt auf Lanzarote. Sehr interessant fanden wir die im Text kurz erwähnte Lavaplatte. Hier lassen sich sehr schön die verschiedenen Formen der Lava erkunden (Stricklava, Elefantenlava, Lavablasen usw.). Man sollte aber erwähnen, dass die Lava hier an der Oberfläche sehr brüchig ist und man deshalb beim Darüberwandern oder Umhergehen Vorsicht walten lassen sollte, um nicht alles zu zerstören.

Noch ein Tipp: Bei unserem ersten Aufenthalt auf Lanzarote hatten wir, warum auch immer, die glorreiche Idee zum Sonnenaufgang den in Tour 26 beschriebenen Montana Guardilama zu erklimmen. Wir hatten Wetterglück, der „Gipfel“ war wolkenfrei, und wir wurden mit dem wohl bisher grandiosesten Sonnenaufgang belohnt, den wir bisher auf Lanzarote erleben durften. Sich schnell auflösende Nebelschwaden in den Talmulden und der Geria, einen fantastischen 360° Überblick vom einen Ende der erwachenden Insel bis zum Anderen und sich rasant verändernde Licht- und Farbstimmungen lösten regelrecht Begeisterungsstürme bei uns aus. Der Ausblick von diesem Berg lässt auch am ehesten erahnen, warum das Weinbaugebiet „La Geria“ in den 60er Jahren vom New Yorker Museum of Modern Art zum Gesamtkunstwerk erklärt wurde. Also Frühaufsteher, wenn euch das Wetterglück auch holt sein sollte, rauf auf den Berg zum Sonnenaufgang. Der Aufstieg ist zwar anstrengend aber mit dem allerersten Morgenlicht oder noch im Dunkeln mit Stirn- oder Taschenlampen gut zu bewältigen.

Ansonsten waren die Routen, wie von unseren anderen Rother Wanderführern schon gewohnt, sehr gut beschrieben. Da bleibt nur zu sagen: Weiter so.

Liebe Grüsse an Euch und alle Lanzarote-Freaks, Rolf Reinert
23.03.2009

Sehr geehrter Herr Goetz, liebe Wanderfreunde

Anmerkungen zum Wanderführer Lanzarote, 2. Aufl. 2008.

Tour 10: Von dieser Tour möchte ich dringend abraten! Der Weg ist extrem Steinschlag gefährdet und das bei jeder Witterungslage also auch bei Windstille. Auch wenn die Sonne in die Wand scheint können sich durch Wärmespannungen Steine lösen. Hinzu kommt die Gefahr von Steinschlag durch Ziegen, die oberhalb des Steiges in der Wand herumspringen. Bei Sturm und Regen ist der Steig absolut lebensgefährlich! Das der Weg stellenweise abgerutscht ist kommt noch hinzu.
J. Geberth-Neder schreibt am 22.01.2009 zu Tour 10 unter anderem: „Dennoch war diese Wanderung für uns alpine Klettersteiggeher mit vertretbarem Risiko möglich“ Einen solchen Kommentar empfinde ich als rechten Blödsinn und keineswegs hilfreich eine objektive Gefahr zu beschreiben.
Ich empfehle Folgendes: Gehen Sie wie in Tour 6 beschrieben den Steig hinunter und queren in ca. 100 Meter Höhe auf den Camino durch die Steilwand zu. Der Weg ist gekennzeichnet (in Tour 10 gestrichelt in die Karte eingezeichnet). Dann haben Sie einen sehr guten Eindruck über die Steinschlaggefahr. Den Rest des Tages können Sie dann mit Strandwanderungen genießen.
Da die Kompasskarte empfohlen wird eine Korrektur: Der In die Karte eingezeichnete Steig vom Mirador de Guinate hinunter ist auch nach intensiver Erkundung sowohl von oben als auch von unten her nicht zu finden und sicher auch nicht mehr existent.

Dr. Martin Behrendt
22.01.2009

Sehr geehrter Herr Goetz,

zum Wanderführer Lanzarote, 2. Aufl. 2008 möchte ich Ihnen hiermit einige Hinweise geben.

Zwischen dem 27.12.2008 und 8.1.2009 (2 Regentage!) habe ich zusammen mit meiner Frau von Playa Blanca aus anfangs mit Bus, später mit Leihwagen folgende Touren absolviert: 6, 9, 10, 16, 17, 18+19, 21, 24, 25, 26, 30 - z.T. gegenläufig.
Zunächst sei festgehalten, dass die Angaben der Tourenbeschreibungen im wesentlichen mit den Bedingungen vor Ort übereinstimmen. Dennoch ist mir das eine oder andere Detail aufgefallen:

6; 10: Caleta de Famara - Playa del Risco:
(Gegenläufig mit 50 Minuten Umfahrungszeit, Auto parkte in Las Rositas) Mit der Detailkarte S. 47 den Camino de Guatifay absteigend, wählte ich in halber Höhe einen (nicht eingezeichneten) nach Südwesten abzweigenden Pfad in der Hoffnung auf eine Abkürzung.
Meiner Frau, die mir später an der Punta del Roque entgegenkam, beschrieb ich den Pfad (Kategorie ROT, nicht gerade breit ausgetreten, aber gut sichtbar), sodass sie nach meiner Schätzung unter Auslassung der Salinas del Rio gut 15 Minuten Gehzeit sparen konnte. Heute sehe ich, dass dieser Abkürzungspfad doch eingezeichnet ist, allerdings nicht in der Detailkarte S. 47, sondern nur in der eigentlich weniger genauen Karte S. 59 zu Tour 10.

Tour 10 selbst war sehr anspruchsvoll bis kritisch, - besonders nachdem Nieselregen eingesetzt hatte. Das Queren der Barrancos erfordert in der Tat auch ohne glitschige Steine hundertprozentige Trittsicherheit! Dennoch war diese Wanderung für uns alpine Klettersteiggeher mit vertretbarem Risiko möglich. Ein Pärchen, so meine Frau, habe von Caleta kommend an der ersten schwierigen Barrancoquerung umgedreht: Hoffentlich haben alle künftigen Aspiranten genügend Mut, ggf. vor der ersten, wirklich kritischen Querung umzukehren.
Auf der Höhe von La Mesa (Karte S. 59) begegneten mir um 16.10 Uhr drei Spanier mit einem übergewichtigen, konditionell überforderten Engländer im Schlepptau. Der Vorausgehende fragte mich nach meiner bisherigen Gehzeit und ob es auch vor den Salinas einen Aufstieg zur Straße gäbe.
Unter Hinweis auf die fortgeschrittene Uhrzeit (Nein, Taschenlampen hätten sie nicht dabei) äußerte ich vorsichtig: "Yo recomendaria volver". Von Umkehr wollten sie jedoch nichts wissen. Wenig später setzte Nieselregen ein. Ob sie wohl noch rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit den Pflasterweg hinauf nach Ye gefunden haben? Falls sie den Engländer ohne Pausen weitergescheucht und die Abkürzung zum Aufstiegsweg erkannt und genutzt haben, hatten sie eine reelle Chance, noch im letzten Tageslicht auf der Hochfläche anzukommen. Ansonsten war's wohl eine feuchte und kühle Nacht.
Fazit: Ich würde - wenn überhaupt - diese Tour nicht als Hin+Rücktour beschreiben (das vergrößert das Risiko von möglicherweise heftigen Regenschauern mit Steinschlag und unpassierbaren Barrancos), ausdrücklich vor zweifelhaftem Wetter warnen (Winterregen!) und zum Mitführen von Stirnlampen und bei Regenwetter vorsichtshalber auch Biwakausrüstung raten. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, ist dann hoffentlich den Anforderungen gewachsen. Für mich war es eine schöne - weil psychisch durchaus anspruchsvolle - Tour.

Tour 16: Rund um die Caldera Colorada wurde ein vulkanologischer Spazierweg eingerichtet (viele Schautafeln, Gehzeit ist mit 45 Min angegeben).

Tour 21,
S. 92:, Zeile 6: Sorry, aber ausgerechnet diese betreffenden Mäuerchen sind nicht halbmondförmig, sondern rechteckig!
S. 93: Zeile 10: "...nach links leicht aufwärts": Auch hier richtet sich die Realität nicht exakt nach der Beschreibung. Statt "Wir passieren den..." besser: Gleich darauf rechts schräg abwärts zur LZ-2.

Tour 24, S. 101, Zeile 13: Durch Erschließungsarbeiten mit Raupenfahrzeugen wurde dieser Feldweg bis jenseits der alten Windmühle zu einer breiten, staubigen, steilen und holprigen Erdstraße.

Tour 25: Wir haben diese Tour - per Bus zum Kreisel La Hoya - über El Convento hinaus (statt 200 m südöstlich sollte es südwestlich heißen - S. 104, Zeile 10) verlängert: weiter auf Pisten in Richtung der Hotelruine, von dort südöstlich durch Neubaugebiete zum Leuchtturm und auf dem Promenadenweg am Meer zurück zu den Hotels von Playa Blanca. Gehzeit ca. 4.30 Std.

Tour 26: "Ein deutlich ausgeprägter Bergpfad zieht zur Degollada del Portugués hoch."- heißt es in der Bildunterschrift auf S. 108. In Verbindung mit der Formulierung (S. 108, 6. Zeile von unten) "...erklimmen wir die Degollada del Portugués" (tatsächlich sind das in Laufrichtung nur wenige Meter sanfter Anstieg) entsteht leicht der Eindruck, genau diesen Bergpfad wie im Foto hinaufgehen zu müssen. In Wirklichkeit ist die Tour 26 ja in Gegenrichtung beschrieben, sodass der Bergpfad auf dem Foto besser "von der Degollada herunter" - kommen sollte...

Das war's. Danke für die Tourenbeschreibungen! Es war ein rundherum schöner Wanderurlaub, trotz des in Lanzarote - so die Einheimischen - "kältesten" Winters seit 40 Jahren!

mit freundlichen Grüßen, J. Geberth-Neder
29.11.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich war mit meinem Vater letzte Woche 5 Tage in Lanzarote zum wandern und wir haben dank Ihres Führers fünf tolle Touren gemacht. Nichtsdestotrotz war eine Tour im Führer äußerst schlecht beschrieben, so dass wir einen Umweg von fast einer Stunde nebst zig unnötiger Höhenmeter gemacht haben. Deshalb schreibe ich, dass Sie diese Tour im Führer evtl verbessern.
Es handelt sich um Tour 28- hier fällt auf-nachdem wir natürlich schon drauflosliefen, dass weder die Landkarte zur Beschreibung passt- noch die Karte mit den Höhenunterschieden. Laut Beschreibung geht es nämlich direkt zum Barranco de la Casita herab-nur Richtung Playa del Paso (den die einheimischen übrigens nicht als solchen kennen, sondern meinen er hieße Playa del Pozo)- nich runter zu diesem!das spart nämlich einen ganzen nicht leichten Auf-und Abstieg!
Auch geht es von Femés nicht nur bergab, sondern, wie beschrieben, noch auf einen Berg hoch-ich denke den Morro de la Loma del Pozo (was auch zeigt, dass der Strand auch so heißen dürfte)..wenn man sich auf diesem befindet sollte man drauf achten den rechten Weg, der irgendwann abgeht zu nehmen-ins Barranco de la Casita, und eben nicht, den linken zum Playa del Paso/Pozo!
Danach stimmt die Beschreibung wieder.
Doch auch haben wir den Anfang der Beschreibung sehr unexakt empfunden, besser wäre es, die mittlerweile auf einem Platz rechts vom Stall stehende Aussichts-Wandertafel zu erwähnen und dass man dem rot markierten Weg zunächst folgen soll. Später-fast auf dem Morro de la Loma del Pozo, muss man dann nach links dem lila Punkt folgen.

Wir würden uns freuen, wenn dies im Interesse anderer Wanderer ausgebessert werden würde.
Vielen Dank für die sonstigen tadellosen Führungen!

Beste Grüße, Katja Skodzek
21.03.2008

Lieber Rolf

Deine Wanderführer zu den Kanareninseln sind grossartig. Sie waren unsere ständigen Begleiter in ständiger Reichweite und führten uns an die unglaublichsten Orte, die man normalerweise nur mit einem einheimischen Führer zu sehen bekommt.
Mussten wir und für einen Weg oder ein Restaurant entscheiden, fragten wir: „Was meint Rolf dazu?“
Da dein Führer von der Art her dazu fast kollegial gute Tipps und Ratschläge vermittelte, entstand eine Art von Vertrautheit unter uns und so erlaube ich mir dich in der Du-Form anzureden.
Ich möchte mich für die sorgfältige und umfangreiche Recherchenarbeit bei dir herzlich bedanken! So lässt sich wirklich prima planen und wandern!
Mach weiter so!

Herzliche Grüsse, Hannes Schaad
13.07.2007

Sehr geehrter Herr Rolf Goetz, Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin soeben von Wanderferien auf Lanzarote zurückgekommen. Ich war mit dem Wanderführer von Rolf Goetz unterwegs und es ist mir ein Anliegen, grundsätzlich einmal ganz herzlich zu diesem Büchlein zu gratulieren. Es kann ausgezeichnet dazu gewandert werden. Die einzelnen Routrn sind ausserordentlich präzis und informativ beschrieben. Ich musste kaum einmal überlegen, wies weitergeht, und dies ist auf diesen Wegen hie und da gar nicht so einfach. Also "chapeau"!

Ich möchte aber doch noch ein paar Bemerkungen oder Ergänzungen dazu machen, Aenderungen, die sich ergeben haben.
Im Südteil der Insel, entsprechend den Routen 26 - 30, ist nun ein Art "Beschilderung" angebracht. Das heisst, am Startpunkt (z.B. Femés) ist eine Orientierungstafel mit den eingezeichneten Routen und diese sind unterschiedlich farbig gekennzeichnet. Diese Farben trifft man nun auf der gewählten Route auf Holtstelen mit farbigen Punkten und Richtungsweisern an. Man kann so den farbigen Punkten nachlaufen. Auch geibt es dort Hinwweistafeln auf zu beobachtende Vögel mit Beschrieb und Zeichnung.

Route 26: Das Refugio del Aljibe hat kein Dach mehr! Also kein Schattenplatz mehr! Vielleicht sollte im Büchlein noch folgendes erwähnt werden: Ich war immer alleine unterwegs und habe die ganzen Tage nie eine Menschenseele angetroffen. Empfehlung: man sollte jemanden orientieren, wohin man geht, denn wenn etwas passiert, wäre man ziemlich hilflos, da auch die Handys an den abgelegenen Orten nicht mehr funktioniren.

Auch erwähnenswert wäre, dass zu den reinen Geh-Zeiten genügend (!) Zeit für Unterbrüche eingerechnet wird: es gibt so viel zu sehen, zu bestaunen und zu fotografieren!! Ich denke, ich werde noch eingie der Routen abmarschieren! Mit freundlichen Grüssen, A. Buck
29.03.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst möchte ich Ihnen mitteilen, dass wir mit Ihren Wanderführern bisher immer gute Erfahrungen gemacht haben und zu keinem Zeitpunkt fehlgeleitet wurden. So lässt sich auch eine freme Urlaubsregion auf Schusters Rappen erleben, wenn Beschilderungen oder Markierungen fehlen.

In der 1. Auflage 2005 "Lanzarote" ist unserer Meinung nach bei der Tour Nr. 16 ein Fehler aufgefallen.
Originalsatz: "An einer erneuten Verzweigung gehen wir halb rechts, kurz darauf knickt die Piste scharf nach links ab und verliert sich nach 8 Minuten."
Unser Korrekturvorschlag:
.... halb links, nach ca. 5 Minuten / mehreren Minuten knickt .....
Wir haben uns gem. Buch halb rechts gehalten und sind auf einem Fußpfad am Fuße der gebogenen Westseite des Montana Ortiz entlang gewandert. Die nachfolgenden Beschreibungen haben deshalb nicht mehr gepasst. Erst auf dem Rücken zwischen der Montana Ortiz und der Caldera Colorada konnte der vermutlich richtige Weg von höherer Warte nachvollzogen werden.

Viele Grüße, Heike Schaaf
15.03.2007

Sehr geehrte Damen und Herren des Verlages, liebe Wanderfreunde,

gerade sind wir von einer schönen Reise nach Lanzarote zurückgekehrt. Immer, wenn verfügbar, ist ein Rother Wanderführer unser Begleiter. Wenn es keinen gibt, fehlt uns etwas!
Wir haben 15 Wanderungen realisiert (3,4,5,6,7,8,9,15,16,17,22,24,25,28 und 30). Leider konnten wir die 23 nicht realisieren, weil der Sturm sehr stark war und wir befürchteten, vom Berg gewedelt zu werden.
Auch auf die 20 - Der vulkanische Lehrpfad Tremesana - mussten wir verzichten. Warum? Wir wollten uns im Besucherzentrum Mancha Blanca anmelden. Die Dame an der Auskunft hatte schon das Anmeldebuch in der Hand und ein Termin war ausgehandelt. Die Führungen erfolgen aber nur in englischer oder spanischer Sprache. Als sie bemerkte, dass meine englischen Sprachkenntnisse nicht besonders gut sind und ich dummerweise zugab, dass meine Frau nicht englisch spricht, verweigerte sie die Terminvergabe. Ich habe mich nicht auf eine weitere Diskussion eingelassen und wir haben eben auf diese sicherlich sehr interessante Wanderung verzichtet. Wer eine der beiden Sprachen gut versteht, wird sicherlich kein Problem haben, wenn er sich rechtzeitig anmeldet. Wenn man es vielleicht über das Reisebüro macht, entgeht man der "Sprachprüfung", vermute ich. Wir wollten ja die Landschaft sehen und die Erklärungen wären für uns sekundär gewesen.
Wir haben in den vergangenen Jahren schon sehr viele Rother Wanderführer genutzt. Für unsere Bedürfnisse sind sie die besten. Dem Autor, Herrn Goetz, möchten wir besonders danken. Er hat sehr schöne Wanderungen ausgewählt und vorgeschlagen und die Wege präzise beschrieben, was nicht immer der Fall ist. Nur die Zeitangaben sind etwas problematisch. Wenn diese auch reine Gehzeiten sind, hatten wir doch den Eindruck, er muss manche im Laufschritt absolviert haben. Man kann als Nichthochleistungssportler ruhig 25% zuschlagen. In der Regel sind es wohl Urlauber, die den Wanderführer nutzen.Wenn man es weiß, ist es unproblematisch. Da alle Wanderungen so gut beschrieben sind, möchte ich nur einige wenige Ergänzungen vornehmen.

Wanderung 5: Wenn man am Kraterrand steht sollte man sich nicht von rechtsstehenden Steinmännern irritieren lassen. Sie Führen nicht zum genannten Aussichtspunkt. Den erreicht man weglos nach links. Ein Abstieg in den Krater über den steilen sehr rutschigen Pfad ist sinnlos, weil man den Kratergrund von oben am besten überblicken kann.
Wanderung 6: Die 350 Meter Steilabstieg auf einem steinigen Pfad sind recht anstrengend. Man muss ja auch wieder hinauf. Die Sonne scheint insbesondere am Nachmittag unbarmherzig. Es lohnt sich aber, diese Tour zu gehen, insbesondere wenn man die Badesachen mit hat und den herrlichen Sandstrand genießen will. Das Umlaufen der alten Salinen lohnt sich nicht.
Wanderung 7: Hier muss man darauf achten, dass kurz vor dem Linksschwenk des Feldweges rechts ein Steinmann steht (den wir beinahe übersehen hätten), der auf den Pfad zum Mirador hinweist. Ab Mirador hat man die Wahl, entweder gleich rechts mehr oder weniger zum Kliff hochzuklettern oder man verwendet den Pfad rechts und kommt auch oben an, aber eben weiter vorn. Das Kliff ist völlig ungefährlich und viele Meter breit. Wer es nicht mag, muss ja nicht bis an die Kante gehen.
Wanderung 15: Für uns war es wirklich eine windige Angelegenheit. Manche Böen haben uns fast umgeworfen. Oben gibt es aber ein gemütliches Loch oder Graben, dort kann man sich windgeschützt ausruhen.
Wanderung 16: Beim Studium der Leserzuschriften (nach unserer Rückkehr) bin ich ein wenig erschrocken. Ich kann nicht nachvollziehen, dass man die Caldera Colorada nicht besteigen darf. Zwar kann man der Karte entnehmen, dass man sich in einem Naturpark befindet, aber sonst gibt es keinerlei Hinweise zu irgendwelchen Verboten. Das sollte der Autor unbedingt klären, um Bestrafungen zu vermeiden. Uns ist kein Ranger begegnet. Allerdings haben wir den angegebenen Weg auch nicht genutzt. Er erschien uns als sehr schwer begehbar. Andere Wanderer sind vom Parkplatz an der Straße unbehelligt aufgestiegen. Das hätten wir beinahe auch gemacht. In Erweiterung der Wanderung haben wir die Caldera Santa Catalina bestiegen. Einen direkten Weg haben wir nicht gefunden und sind über Lava geklettert. Dort befindet sich auch eine Lavahöhle, in die man wahrscheinlich nicht hinabsteigen kann. Im unübersichtlichen Teil, im Abbaugebiet des Lapilli, gibt es keine Wegeprobleme, weil ausreichend Steinmänner aufgestellt sind.Wir haben dann noch die Montana de los Rodeos bestiegen. Da hinauf führt eine Piste, im letzten Stück sehr steil. Dieser Berg befindet sich auch im Naturpark. Ob man ihn besteigen darf oder nicht, bleibt für uns offen. Wir haben es ohne Strafe überstanden.
Wanderung 17: Auch diese verläuft im Naturpark. Gelten hier andere Regeln als für die Caldera Colorada?
Wanderung 24: Von den Resten der Windmühle hat man einen schönen Blick in die "Dromedarkinderstube".
Wanderung 25:Die angegebenen Höhlen konnten wir nicht erkennen. Nur vermuten. Rätselhaft ist, wo man dort einen Abstieg finden könnte. Ohnehin war die Brandung an diesem Tag sehr stark und es war große Vorsicht geboten! Hin und wieder kommt eine "Superwelle und man sollte es vermeiden Plätze zu betreten, die nass sind. Ich spreche aus eigener Erfahrung, denn ich war nach dieser Wanderung reichlich "feucht".
Wanderung 28: Diese Wanderung ist schon ein wenig schwierig und ich hätte sie mit "schwarz" beziffert. Der Abstieg ins Valle de los Dises ist schwieriger als beschrieben. Mancher könnte dort zur Umkehr oder zur Suche nach einem anderen Weg gezwungen werden. Geht man den Steinmännern nach, gelangt man an ein Felsband mit mindestens 2 Meter Höhe und es ist nicht erkennbar, wie man es überwinden kann. Wir waren zunächst ratlos (als Urlaubswanderer). Wenn man aber ein Stück zurück und von oben gesehen nach rechts geht, findet man eine überwindbare Stelle im Felsband. Nicht ganz verständlich ist uns, weshalb der Autor die Wanderung im Uhrzeigersinn beschreibt und nicht umgekehrt. In diesem Fall könnte man nämlich den Aufstieg im gemütlich zu durchwandernden Valle del Higueral vollziehen.

Nochmal vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen, Günter und Irmgard Sehmisch aus Pirna


01.03.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir waren jetzt vier Wochen auf Lanzarote gewesen. Ich habe die Tour 13 und 14 in umgekehrter Richtung gemacht, wie von Ihnen beschrieben. Wir waren in Puerto del Carmen untergebracht und hatten aus Prinzip keinen Mietwagen. Nach eingehendem Studium der Busverbingungen hatte ich beim Gehen der Routen in umgekehrter Richtung zeitlich mehr Spielraum.

Als Abschlußtour hatte ich mir den Montaña Blanca vorgenommen. Da die Busverbindung nach Montaña Blanca als Ausgangspunkt der Besteigung recht ungünstig ist, bin ich von Puerto del Carmen mit der Linie 6 um 10 Uhr nach Tias (Centro) gefahren. Wenn man von dieser Haltestelle aus zurück- geht, bildet die zweite Querstraße eine schmale Verbindungsstraße unter der vierspurigen LZ-2 hin- durch zum nördlichen, höhergelegenen Teil von Tias. Hinter der Iglesia de Candelaria zeigt die Kompass Karte 241 einen Feldweg fast direkt in nördlicher Richtung an dem Montaña Blanca vorbei. Dieser Weg ist auf Ihrer kleinen Karte (Seite 74 im Wanderführer) westlich vom Berg ebenfalls abge- bildet. Bei der Höhenmarke 397m auf der kleinen Karte gelangt man auf einen Bergsattel. Nach Über-schreiten des Sattels erkennt man rechts am Berg einen schräg verlaufenden, steilen Pfad nach oben, der talseitig mit einem niederen Steinwall eingefaßt ist. Nach Überqueren einiger Wiesen mit vielen kleinen, weißen Schneckenhäuschen kam ich auf diesem Pfad rasch nach oben. Der Pfad wird allerdings immer schwerer erkennbar, mündet aber exakt am Rande der "weiten Mulde" in die von Ihnen beschriebene Piste. Der weitere Anstieg über die Nordflanke war dann kein Problen mehr. Nur der starke Wind hat mir zu schaffen gemacht. Den Gipfel habe ich exakt zwei Stunden nach Verlassen des Busse in Tias erreicht. Der Abstieg über die von Ihnen beschriebene steile Piste erschien beschwer-licher als der Aufstieg über "meinen" Pfad. Nach 1 1/4 Std. war ich in Montaña Blanca an der Bushaltestelle und habe so bequem den Bus um 14.20 Uhr erreicht. Der Ausblick vom Gipfel war großartig.

Dies scheint mir eine elegante Variante für Wanderer, die den öffentlichen Verkehr benutzen wollen.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Martin Köhl
23.02.2007

Sehr geehrter Hr. Goetz,

ich war im Februar 2007 1 Woche auf Lanzarote unterwegs, um die Insel nur zu Fuß zu erkunden. Dabei hatte ich ca. 11 KG Gepäck im Rucksack. Ich finde Ihr Buch gut, es beschreibt die Touren sehr anschaulich.
2 Hinweise könnten Sie in einer Neuauflage deutlicher herausstellen:

1) Tour 10: Von Famara nach Playa del Risco
Der Weg ist aktuell an einer Stelle ( in der Nähe des Autowracks ) nur mit einer kleinen Klettereinlage zu bewältigen ( 11KG Rucksack ! ). An einer weiteren Stelle muss loses Geröll schnell und möglichst leichtfüssig überquert werden.
Bitte den Hinweis bringen, daß eine Umkehr, selbst nach einigen Stunden Fußmarsch, nötig sein kann. ( Trinkwasser ! ).

2) Tour 18+19: Ruta del Litoral 1+2
Die Orientierung ist anspruchsvoll, bei bestimmten Lichtverhätnissen ( Sonnenstand ) richtig schwierig ( Steinmarkierungen ).

Mit freundlichem Gruß, Frank Schöpke
17.01.2007

Erweiterung Tour 1 Nordroute Graciosa:

Man kann Fahrräder um z.Zt. 8 EUR/Tag in Caleta del Sebo ausleihen. Für die Runde im Uhrzeigersinn brauchten wir fast drei Stunden. Die Pisten sind von Autos Waschbrett-artig holperig ausgefahren und z.T. mit Treibsand verweht. Trotzdem war es im Jan 07 ein einmaliges Erlebnis. Die Räder sind vom Typ Mountaibike, Bremsen und Schaltung in vom Sand verursachten miesem Zustand. Es gibt wenig Gefälle und man muss nur wenig bremsen.

Korrektur Tour 18, Seite 84:
Anfahrt: Vom Centro de Visitantes ...auf der LZ 67 in Richtung NO und verlässt sie nach 3 km geradeaus..

Karte Tour 21 Seite 92:
Die LZ 30 ist vor Uga mit einem neuen Kreis angebunden und man fährt mit dem Mietauto besser auf der LZ 30 Richtung NO bis zur Abzweigung der Lavapiste nach rechts.

Freundliche Grüsse W. Gabler
25.03.2006

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ab Mitte Febr.06 haben wir einen 4-wöch. Wanderurlaub auf Lanzarote verbracht.Die Insel hat sich uns unglaublich vielseitig gezeigt.Mondlandschaften im Südwesten wurden von blühenden Tälern und blumenbewachsenen Vulkanhängen im Norden abgelöst.Herrliche Sandstrände haben uns genauso begeistert wie wilde Atlantikküsten.Unsere ursprünglichen Erwartungen wurden weit übertroffen.
Daß dies so war, haben wir im wesentlichen Ihrem Verlag sowie Ihrem Autor Rolf Goetz zu verdanken.Wir haben viele Ihrer Wandervorschläge erwandert, sind immer sehr exakt und zuverlässig geführt worden und haben uns kein einziges mal verlaufen.Selbstverständlich kann sich mal ein konkreter Hinweis verändern oder verschwinden.Trotzdem sind die Beschreibungen so genau, dass man sich sofort wieder zurechtfindet.Deshalb unser herzliches Dankeschön an Autor und Verlag.Wir können dieses Werk wärmstens weiterempfehlen, das die Insel trotz fehlender Wegweiser und Markierungen zu einem richtigen Wanderparadies macht.

Mit freundlichen Grüssen, Günther und Evi Krehl
25.02.2006

Sehr geehrter Herr Goetz,

Ihr Wanderführer hat uns gute Dienste geleistet.
Eine Anmerkung zu Wanderung 16/Vulkanberge bei Mancha Blanca wollen wir nicht versäumen: Der Anstieg auf die Caldera Colorada ist keineswegs nur versierten Gipelstürmern vorbehalten. Einen Pfad an der in Ihrer Karte eingezeichneten Stelle haben wir allerdings nicht gefunden, vielmehr erst etwa 200 m vor der Straße LZ-56 (links von der "459" in der Karte), und dieser war keineswegs extrem steil, nur "normal" geröllig.
(Davon abgesehen konnten wir uns auch nicht vorstellen, wie wir "auf allen vieren" im steilen Geröll mehr Halt hätten finden können?)

Herzlichst Ihr Röhrig.
15.01.2006

...ich kann nur sagen: SPITZE !!!

Vom 13.12. - 27.12.2005 war ich auf der Canareninsel Lanzarote (für sage und schreibe 10,-€ Flug)...habe mich in Arrecife in der Pension Cardona "nieder gelassen" und von dort aus(Anfahrt zu Ausgangspunkten mit Linienbussen) 8 Wanderungen nach "Rother" abgelaufen...
...klar, dass sich im Laufe der Zeit die Natur auch mal verändert...ein Gartenzaun (Tour 8) ist auf einmal nicht mehr grün, sondern braun...
..."ein" Barranco (auf Tour 29) gleicht nach schweren Unwettern "dem anderen"...klar, dass man sich da auch mal verläuft...
...aber ist dass alles so schlimm? Ich find's nicht...- und ich finde Eure Tourenbeschreibungen echt toll!
Also - alles Gute für Euch...die nächsten Wandertage führen mich mal wieder nach Kärnten (mit Rother im Gepäck)...wer Lust hat, kann sich anschliessen... shortytrucker@aol.com

LG Kai aus Bad Pyrmont
http://hometown.aol.de/shortytrucker/homepage/musik.html
22.09.2005

Sehr geehrte Damen und Herren!

In Ihrem Wanderführer zu Lanzarote finden sich einige Fehler, die dringend korrigiert werden müssen. Dies betrifft die undurchsichtigen Regelungen für den streng geschützten Nationalpark, die leider weder in Broschüren, noch durch Schilder für Touristen einsichtig gemacht werden.
Wanderung 16 (S.76 ff.): Die Besteigung der Caldera Colorada ist strengstens untersagt, wir hätten beinahe das Vergnügung einer saftigen Geldstrafe gehabt, denn als wir den in Ihrem Wanderführer vorgeschlagenen Aufstieg beginnen wollten, kam eine Gruppe mit zwei Führern, die uns darauf aufmerksam machten. Die Nationalparkverwaltung stellt ab Herbst mehr Ranger ein und diese lassen mit sich nicht diskutieren. Das Verlassen der Wege ist in dieser Route ebenfalls strafbar!
Wanderung 19 (S.86 ff.): Durch einen nahezu wunderbar zu nennenden Zufall kamen wir um die Geldstrafe herum, als wir den in Ihrem Wanderführer bezeichneten Parkplatz benutzen wollten. Im Abschnitt "Anfahrt" muß vermerkt werden, daß die offizielle Straße an dem Schrein (weißes Tor mit Madonna) endet und die Weiterfahrt (obwohl kein Schild existiert) verboten ist. Es ist also nicht möglich das Auto dort zu parken! Hinter dem weißen Tor beginnt bereits das Nationalparkgebiet, auch wenn das weder in den Karten, noch durch die Schilder (die erst später kommen) ersichtlich ist. Ein dort wohnender Deutscher hat uns freundlicherweise vor dem Ärgsten bewahrt, denn die Ranger waren uns bereits auf den Fersen.

Zwei kleinere Verbesserungen noch als Nachtrag:
Wanderung 23 (S.98) Im zweiten Absatz der Beschreibung ist die Rede von einer Erosionsrinne, neben welcher der Pfad entlangläuft. Es handelt sich hier um einen von Hand angelegten Wasserkanal.
Wanderung 10 (S.56) Der Weg ist teilweise schlechter als geschildert, da die Erosion immer weiter fortschreitet. Die Hinweise auf die Hunde sind nicht stimmig, aus beiden Höfen kamen mir Hunde entgegengerannt. Von Steinschlaggefahr kann keine Rede sein - eher von Felssturzgefahr, wenn man beachtet was für Lockermassen und Felsbrocken nur noch durch Seidenfäden in der Wand gehalten werden. Nach der Felsnadel (S.58) Punta del Roque ist der Weg ebenfalls noch von etlichem Geröll überwältigt worden und der Pfad schlechter als beschrieben.

Ansonsten haben wir uns mit dem Führer gut zurecht gefunden!

Mit freundlichen Grüßen, Alexander Morawitz
20.06.2005

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Wander- und Lanzarotefreunde,

wir haben uns sehr gefreut, dass der Bergverlag Rother mit diesem Wanderführer eine Lücke im Angebot der Wanderliteratur der Kanarischen Inseln schließt. Wer immer noch der Meinung ist, dass Lanzarote nicht zum Wandern geeignet ist, sollte sich schleunigst diesen Führer zulegen und loslaufen. Er wird beeindruckt sein von der Schönheit der abwechslungsreichen Vulkanlandschaft mit herrlichen Ausblicken über die Insel.
Wir haben das Wanderbuch im März 2005 getestet und sind sehr gut geführt worden. Die Touren sind klar und übersichtlich beschrieben. Auch haben wir immer problemlos den Ausgangspunkt der Wanderungen durch die korrekte Beschreibung gefunden.

Eine Anmerkung zur Tour 19 (Ruta del Litoral 2): Der Besitzer des in der Tour beschriebenen Anwesens möchte nicht, dass man vor seinem Haus - so wie in der Tourbeschreibung erwähnt - parkt. Man fährt einfach den linken Weg ca. 200 m weiter und kann dann links auf einem "Lavafeld" parken.

Unsere Favoriten unseres letzten Aufenthaltes waren folgende Touren, die wir allen Wanderfreunden empfehlen möchten: Tour 17: Rund um die Caldera Blanca, Tour 18: Mantana Blanca und Tour 8: Los Helechos

Mit freundlichen Wandergrüßen, Petra Voigt
03.06.2005

Vielleicht gibt es Undeutlichtkeiten und Fehler in die Wanderfuhrer Lanzarote 1. Auflage 2005.

Wanderung 21. Satzschnitt “MIT DER CAFETARIA UGA IM RUCKEN”.
Richtig aber undeutlicht. Mann soll mit dem Rucken hinlaufen von der Nebenseite und nicht von die Vorseite
Wanderung 17. Seite 82, 83, Satzschnitt "AM FUSS DER CALDERE bLANCA WENDEN WIR UNS NACH RECHTS UND ERREICHEN NACH 40 M EINEN DUETLICHEN SICHTBAREN STEIG, DER SCHRAG ZUM RANDE DER CALDERE HOCHLAUFT"
Es stimmt das es nach 40 m einen deutlichen sichtbaren Steig gibt. Aber dieser Steig geht nach oben im gegen-Uhrwerk Richtung. Und nicht wie in der Zeichnung in Uhrwerk Richtung.

Mit freundlichen Grusse, Jaap Basting
10.04.2005

Hallo Wanderführermacher von Rother, hallo Wanderfreunde,

wir haben den neuen "Lanzarote" getestet (1. Auflage 2005), leider waren wir aber Anfang März nur eine Woche auf Lanzarote, so dass nur fünf Touren möglich waren.
Rolf Goetz als Autor ist wirklich zu empfehlen (das haben wir schon auf Madeira so empfunden), es gab so gut wie keine Probleme. Ein paar kleine Anmerkungen gibt es trotzdem, die die Wanderfreunde sicher interessieren.

Tour 16 (Vulkanberge um Mancha Blanca)
Hier ist uns eigentlich der größte Lapsus in der Tourenbeschreibung aufgefallen: Auf Seite 77 heißt es "An einer erneuten Verzweigung gehen wir halbrechts, kurz darauf knickt die Piste scharf nach links ab und verliert sich nach acht Minuten." Wir haben das so gemacht, die Piste war schon viel schneller weg, und wir standen dann an einem Lapilli-Hang, auf dem ein deutlicher Pfad leicht hangaufwärts führte. Ergo müssen vor uns schon mehr als zwei Leute auch dort langgegangen sein. Oben am Hang verliert sich der Pfad, und wir sind eine Weile rumgeirrt, bis wir das Problem von oben gesehen haben. Die genannte Beschreibung ist falsch, man hätte nicht nach halbrechts, sondern geradeaus gehen müssen, dann stimmt die Beschreibung wieder. Der "wenig ausgeprägte Weg..." ist deutlich zu finden, die Schlackepiste links führt durch eine Senke, am gegenüberliegenden Hang sollte man sich leicht rechts halten, so kommt man problemlos auf den mit Lavasteinen eingefassten Fahrweg.
Ein besonderes Schmeckerchen ist die Besteigung der Caldera Colorada, allerdings scheint es zwei Pfade zum Kraterrand zu geben. Am ersten "riesigen Basaltklotz" haben wir mal unser Glück versucht (der Pfad war zu ahnen), haben aber nach kurzer Zeit kapituliert - viel zu steil. Es kommt noch ein zweiter "riesiger Basaltklotz", da gibt es auch noch einen deutlichen Pfad nach oben. Der scheint nicht ganz so steil zu sein, und wir waren voller Tatendrang und Optimismus ... nach einem guten Viertel des Wegs (auf allen Vieren) allerdings auch unsere Schuhe voller Lapilli (kleine Lava-Körnchen), und wir haben den Aufstieg abgebrochen. Wir denken, wer es schafft, kann sich schon was einbilden... Leider fing es nach der Hälfte der Tour heftigst an zu regnen, so dass wir die Straße zum Ausgangspunkt zurückgehastet sind. Uns fehlt also die zweite Hälfte, trotzdem bringt schon die erste Hälfte die Note "erstklassig".

Tour 17 (Rund um die Caldera Blanca)
Da gibt es nur eines zu sagen: grandios. Kein Wanderer sollte die versäumen.

Touren 18 / 19 (Nationalpark Timanfaya)
Natürlich sollte man den Nationalpark Timanfaya mit dem Bus durchqueren, wie einem jeder Reiseführer nahelegt. Diese Touren sind eine kleine Ergänzung zu den dort gewonnenen Eindrücken. Man braucht wegen der stundenlangen Wanderung über holprige Lava-Pfade sehr viel Trittfestigkeit, auch hatten wir (wie wahrscheinlich fast immer in dieser Gegend) sehr heftigen Wind, fast schon Sturm. Man sollte also etwas unempfindlich gegen Wind sein. Die Gischt war nicht so sehr das Problem, wir sind nur wenig naß geworden. Leider ist der Playa del Cochino eine bessere Müllkippe. Wir waren doch ziemlich enttäuscht...

Touren 22 / 29 (Von Puerto del Carnen nach ...)
Auf Seite 94 heißt es ganz unten "vor der großen Werfthalle des Jachthafens von Puerto Calero schwenkt der Weg nach rechts". Man sollte hier einfach die Piste geradeaus auf die Werfthalle zugehend verlassen. Am Hang hinunter sind einige ausgetretene Pfade, die an einer Lavamauer entlang zum genannten Metalltor führen. Wir sind die Piste nach recht weitergegangen, das ist auch nicht so tragisch, sind ein paar Hundert Schritte mehr, allerdings ist die Hafenzufahrt nicht geteert, sondern eine Erdpiste.

Tour 27 / 28 (Von Femés ... bzw. Große Runde um Femés)
Wenn man von Femés auf den Kamm aufgestiegen ist (gilt auch für Tour 26), steht man erstmal etwas ratlos rum, wo man denn geradeaus weitergehen soll (jedenfalls hatten wir das Gefühl, dass "geradeaus" ziemlich relativ ist). Als kleine Einstiegshilfe: Der Weg beginnt links neben einer ziemlich unmotiviert (?) auf Steinen liegenden eisernen Rinne, von dort aus kann nichts mehr schiefgehen ...

Wer die Kargheit der Landschaft mag, aber auch einen gewissen "aufgeräumten" Zustand (im Gegensatz zu manch anderer Kanarischen Insel), der sollte Lanzarote besuchen. Hier gibt es sehr schöne Wanderwege. Und natürlich den Rother Wanderführer nicht vergessen ...

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Stephan und Ulrike Strohmeyer

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein großes Lob. Wir waren 3 Wochen auf Lanzarote und haben aus Ihrem Wanderführer 10 Touren gemacht. Alles hat gestimmt, sogar die Laufzeit. Sämtliche Angaben auch Parkplätze oder solche die auf ruppigen Pisten zu erreichen waren, haben gepasst. Wir wurden von vielen Gästen auf den Wanderführer angesprochen und haben kräftig Reklame gemacht.

Liebe Grüße, Margit und Bernd Hobjan