Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer Chalkidiki
26.09.2011

Guten Tag,

zwar ist der Wanderführer, den ich in die Hände bekommen habe aus dem Jahr 2000, und vielleicht gibt es inzwischen eine Neuauflage mit entsprechenden Korrekturen. Sicherheitshalber möchte ich Sie aber auf Kleinigkeiten der Wanderungen 18 und 19 aufmerksam machen. Zuerst 18, Seite 77: Der ausrangierte Mähdrescher dürfte inzwischen entsorgt sein, und aus der Wellblechhütte sind Reste einer zusammengebrochenen Wellblechhütte geworden. Dann 19, Seite 78: Inzwischen ist die Senke mit der von Olivenbäumen bestandenen Wiese nicht mehr so einfach zu erreichen, da ein Stacheldraht mit versperrtem Tor aufgezogen worden ist. Das schüchtert im ersten Moment ein und man überlegt, ob man nicht besser umkehren soll. Da mein Mann und ich aber feststellen konnten, dass der Stacheldraht offenbar zum „Durchkriechen“ schon öfters auseinander gezogen worden ist, haben wir beschlossen, es auch mit Durchkriechen zu wagen. Wenn man nicht dick ist, geht es ohne weiteres. Wir konnten den Weg dann wie beschrieben fortsetzen, auf der anderen Seite ist kein Zaun.

Mit freundlichen Grüßen, Franziska Chlebna
12.10.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind soeben von unserem Wanderurlaub auf der Halbinsel Sithonia (Chalkidiki) zurückgekehrt. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Ihr Rother Wanderführer wenig hilfreich bei der Wahl und der Durchführung unsrer Wanderungen war. Er ist offensichtlich ziemlich veraltet.
Wir haben erst während unserer Reise erfahren, dass die 1. Ausgabe aus diesem Grunde bereits nicht mehr im Handel ist. Dummerweise konnten wir den Band ca. 2 Monate vor Beginn unserer Reise noch problemlos kaufen. Daher gingen wir davon aus, dass die Ausgabe noch einigermaßen aktuell ist.
Zusätzlich haben wir uns die Leserkommentare angesehen. Darin waren aber folgende "Macken" nicht erwähnt:

Weg Nr. 8 Bei unserer Wanderung Sani-Siviri haben wir keinen Campingplatz mehr entdecken können. Nur einige Sportanlagen waren dort noch zu erkennen. Da wir nicht an dieser Stelle gestartet sind, war es gottlob für uns kein Problem.

Weg Nr.10 Es ist ziemlich öde durch Vourvourou zu laufen (Asphalt) und zusätzlich noch ein ganzes Stück an der Hauptstraße entlangzugehen. Nach beschwerlichem Aufstieg auf breiter Piste oben angekommen wussten wir (4 Personen) nicht, welchen der 4 dort zusammentreffenden Wege wir wählen mussten. Zufällig haben wir den rechten Abzwieg genommen, der uns wieder zum Einstieg an der Hauptstraße führte. Also schlugen wir uns von dort aus querfeldein zurück zur Ortsdurchfahrt durch, um unser Auto wiederzufinden. Nicht noch einmal Straße!

Weg Nr. 17 Es ist sinnvoll, den Weg in 2 Abschnitte zu unterteilen. Wir sind von Neas Marmaras (Einstieg gegenüber der südl. Einfahrt nach Neas Marmaras) nach Parthenonas hochgelaufen (Wegbeschreibung unter hlkidiki-hotels). Von dort sind wir am großen Olivenbaum an der Ecke von Paul's Taverne wieder abgestiegen. Start- und Endpunkt liegen ca. 300m voneinander entfernt. Beide Strecken sind mit dem Dreizack des Poseidon gut markiert. Den Auf- und Abstieg zum/vom Kostas haben wir von Parthenonas aus an einem anderen Tag, an dem sehr gute Sicht herrschte, genossen. Dabei war Ihre Beschreibung endlich einmal nützlich.

Weg Nr. 12 Der Einstieg in den Weg ist überhaupt nicht zu finden. Nur mit Hilfe der Beschreibung von Weg Nr. 15, der in Sikia endet, gelang es uns, den Einstieg hinter dem Friedhof, wo übrigens nicht der Asphalt aufhört, zu finden. Da es ja bergauf gehen musste, haben wir die Straße vor einem großen weißen Gebäude nach rechts verlassen. Ohne Wegbeschreibung am Sendemast angekommen trauten wir uns nicht weiterzugehen, weil hier mehrere Wege abzweigen und wir daher wahrscheinlich den falschen Weg gewählt hätten. Die Wegführung ist dort oben ziemlich unklar, weil es überhaupt keine Wegweiser gibt.

Weg Nr. 30 Der Aufstieg zur Wallfahrtskirche ist komplett asphaltiert. Den Anfang zu finden war ein Abenteuer. Auch der Rückweg durch die Wiesen ist nicht sonderlich reizvoll. Leider ein vertaner Tag!

Insgesamt sind wir sehr enttäuscht über die Wegbeschreibungen in Ihrem Wanderfüfhrer. Das ständige Suchen und Scheitern hat unsere Urlaubsfreude ziemlich getrübt.

Mit freundlichem Gruß, Gabriele Heinrich
10.06.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Mai waren wir auf Chalkidiki und hatten uns sehr gefreut einige Touren mit Ihrem Wanderführer zu machen. Leider ist dieser jedoch inzwischen hoffnungslos veraltet.

Tour 2 Polihrono zum Schildkrötensee: Leider wurde durch den verheerenden Waldbrand von 2006 auch diese Tour sehr in Mitleidenschaft gezogen. Statt schattigem Spaziergang erwartet den Wanderer nun eine anstrengende Wanderung in voller Sonne. Die Pinien, die einst als Harzlieferanten genutzt wurden stehen nur noch als anklagende, verbrannte Baumleichen in der Landschaft. Die Schildkröten gibt es noch, der See steht jedoch inmitten der schwarzen Baumskelette.

Tour 10 Vourvourou: Trotz Ankündigung einer Schattentour ist diese jedoch nun total sonnig und zudem ist der Verlauf der Route schwer zu finden.

Tour 13 Kalamitsi: Felswanderung wird als an 2- 3 Stellen mit leichter Kletterei beschrieben - 2008 ist sie unseres Erachtens nur von erfahrenen Kletterern mit entsprechender Seilsicherung zu begehen, da teilweise senkrecht mehrere Meter aufragende Felsen zu erklimmen sind. Die angesprochenen Ziegenpfande sind mit Frygana überwuchert und ohne Machete wohl nicht mehr begehbar. Den Schildkrötentümpel gibt es noch als betoniertes Bewässerungsbecken mit schmutzigem Wasser.

Fazit: wunderschöne Touren, wenn es sie denn noch gäbe - der Führer braucht dringend eine Überarbeitung!
01.06.2008

Hallo Verlag Rother,

Wir waren 2 Wochen im Mai dort und wollten etliche Wanderungen unternehmen. Mein Mann ist Geograph, kann Karten lesen und kann sich sehr gut orientieren. Aber nach der 4. Wanderung, hat man definitiv keine Lust mehr, wieder umher zu irren. Diese Auflage ist vom Jahr 2000.
Wegen der Waldbrände in den letzten Jahren gibt es teilweise keinen Wald mehr (Wanderung Nr. 2)
Bei einer anderen Wanderung (Nr.10) wird von Schatten gesprochen und für "wärmere Tageszeit" empfohlen - wir waren zu 95 % in der prallen Sonne. Grundsätzlich konnte man sich auf _wenig _verlassen.
Nur bei einer Wanderung (Nr. 9 Sani) gelang es uns, die vorgeschlagene Route zu finden.
Wanderung Nr. 13 war ein Horror-Trip durch dichtes Gebüsch mit Dornen.
Letztendlich bin ich sehr enttäuscht - meiner Meinung nach kann man einen Roman immer wieder neu auflegen, aber doch keinen Reiseführer nach 8 Jahren verkaufen.

Grüße aus Neutraubling von Tanja Reisinger
10.07.2005

Ist der Wanderführer Chalkidiki in neuer Auflage seit 2000 verändert worden? Wir haben dieses Jahr den Wanderführer gekauft und haben gemerkt, dass er sehr veraltet ist.
Ein paar Details anbei: Tour 7 Kassandria nach Sani muss unbedingt gestrichen werden. Es ist inzwischen eine vielbefahrene Teerstraße und nicht fürs Wandern geeignet.
Die Tour 18 an der Grenze zur Mönchsrepublik, die Tour 29 Poligiros zum Stavrou Toumba und wahrscheinlich ein paar andere Touren sind dringend zu ergänzen. Es sind an zehn Stellen mit dem Psi-Zeichen gekennzeichnete und ausgezeichnet erschlossene und erhaltene Wanderwege, die man mit großem Gewinn gehen kann. Keiner davon ist in ihrem Wanderführer erwähnt.
Solche Wegbeschreibungen sind über manche Hotels zu bekommen. Wir haben sie leider nicht gefunden, nur mal eine Übersichtskarte an einer Stelle auf Sithonia, wo es zur Paulusquelle geht.

Mit freundlichen Grüßen, Anne Sumser und Rudi Eichenlaub
29.07.2004

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrem Wanderführer "Chalkidiki und Thasos" von Hartmut und Ulrike Engel, 1. Auflage 2000, ist die Adresse des Pilgerbüros des Heiligen Berges Athos in Thessaloniki (S.98) leider falsch, ebenso Telefonnummer und Fax-Nummer.
Hier die richtige Adresse:
The Holy Excecutive of the Holy Mount Athos
Pilgrims Bureau
109, Egnatia Street
54635 Thessaloniki
GREECE
Telefon: (0030) 2310 - 25 25 78
Fax: (0030) 2310 - 22 24 24
Die Öffnungszeiten stimmen überein.

Mit freundlichen Grüssen, Helmer Bachmann
03.11.2003

Betr: Wanderführer Chalkidiki 1. Ausgabe 2000

Sehr geehrte Damen und Herren !

Wanderung Nr. 18: Wir haben die Tour insofern verändert, als wir für den Rückweg die Fahrstraße gewählt haben, die direkt auf Ouranopoli zusteuert. Das Frankocastro ist mittlerweile zu besichtigen. Zu dem Zwecke hat man einen eisernen Laufsteg durch das Ausgrabeungsgelände gelegt, den man nicht verlassen darf. Ebensowenig darf fotografiert und gefilmt werden. Ein Mitarbeiter begleitet einen von Anfang bis Ende und wacht über die Einhaltung der Vorschriften. Nicht sehr attraktiv alles miteinander. Beim weiteren Aufstieg ist dann an 2 Stellen durch Wassereinwirkung der Weg weg und man muss sich hochgebirgsartig eine Trittspur durch den Abrutsch suchen. Auf der Höhe dann stehen Hunderte, wenn nicht Tausende von "Bienen-Körben", was ein Wandern und Rasten ziemlich ungemütlich macht. Wir sind zurück die Schotterstraße direkt auf O. gegangen. Das ist genauso wenig attraktiv eine breite Schotterstraße entlangzu gehen wie beim Zugang entlang des Meeres.
Da die anderen Wanderungen auf Chalkidiki ebenso auf der Grundlage von geschottersten Gemeindeverbindungsstraßen verlaufen, haben wir hier auf weitere Wanderungen verzichtet, denn ein gewisser Fahrzeugverkehr auf diesen staubigen Schotterstraßen machen diese Wanderungen wirklich nicht zu einem Vergnügen.
Das ist schade, denn Griechenland hat wirklich attraktive und schöne Wandergebiete wie z.B. um den Olymp oder im Pindosgebirge, wo es zwar eine Wanderkarte aber keinen Führer gibt oder dem Nestosfluss entlang.

MfG, Lutz Köhler
20.09.2002

Lieber Rother-Verlag,

als Anhang schicken wir Ihnen einige Ergänzungshinweise zu Ihrem Wanderführer "Chalkidiki und Thassos".

Zu Wanderung 1 von Kriopigi nach Kassandrino: Variante mit Rückweg nach Kriopigi
- Der Weg weiter nach Polihono sollte beschrieben werden, besonders der Einstieg
- In der Beschreibung auf Seite 27 wurde fälschlicherweise geschrieben, man solle auf der Teerstrasse am Ende des Tales nach rechts gehen, nach Kassandrino geht es aber links.
- Das auf Seite 27 beschriebene Haus mit muschelbesetzter Treppe konnten wir nicht finden, man kann den Weg aber kaum verfehlen.
- Auf dem Hinweg begegneten uns mehrere Autos, darunter auch eine Jeep-Karawane. Bei den Sandabbaustellen vor Kassandrino scheinen Tanklaster dem Geruch nach ihre Befüllung zu entsorgen. Uns begegneten mehrere davon.

Weg zurück von Kassandrino nach Kriopigi:
Markierung mit Dreizack, wie schon auf dem Hinweg. Am Dorfplatz vor der Kirche auf der Strasse Richtung Westküste gehen, nach wenigen Schritten links. Der Weg geht gleich in eine Schotterstrasse über und sofort einen steilen Trampelpfad links hinauf, auf Markierungen achten! Man gelangt auf die Schotterstrasse der Feuerschneise, auf der es meist ohne Schatten zirka 40 Minuten weitergeht, bis die Markierungen wieder links auf einen Trampelpfad durch den Kiefernwald weisen. Nach ca. 15 Minuten erreicht man ein ausgetrocknetes sandiges Flussbett. Darin geht man nach links und trifft nach ca. 200 Metern auf eine Asphaltstrasse, die man überquert. Auf Feldwegen geht es mit einigen kleineren Steigungen noch ca. 30 Minuten weiter bis amn auf die Viehtränke trifft bei der man auf dem Hinweg nach Kassandrino abgebogen ist (weisses Schild: 4 Km Kassandrino). Von da an geht es den gleichen Weg zurück nach Kriopigi.

Zu Wanderung 17 von Neas Marmaras auf den Kostas: Variante über Parthenonas zum Strand von Porto Carras:
Der gesamte Weg ist mit einem Dreizack markiert. Der erste Teil erfolgt von der Taverne Drosia nach Parthenonas wie beschrieben. Es sollte jedoch erwähnt werden, dass die Taverne Drosia deutlich ausserhalb von Neas Marmaras liegt (30 Minuten zu Fuss an der Hauptstrasse nach Thessaloniki). Für den Abstieg nach Porto Carras geht man in Parthenonas ganz hinauf bis zur Taverne Paul (Inzwischen gibt es noch zwei andere Tavernen). Der Hauptweg führt weiter in Richtung Forstverwaltung, Agios Ilias und Kostas. Wir steigen aber den Markierungen folgend rechts einen Feldweg zwischen Olivenbäumen hinab. Auf Markierungen achten, es gibt einige scharfe Kurven und Abzweigungen. Nach ca. 20 Minuten geht es auf einem Trampelpfad weiter, der nach weiteren 10 Minuten auf ein im Sommer ausgetrocknetes Flussbett trifft. Wenig später kommt von links aus den Bergen ein Zufluss herab, der auch im Sommer etwas Wasser führt und eine erfrischende Rastmöglichkeit bietet. Nachdem man wieder auf den Pfad zurückgeklettert ist, trifft man wenig später auf einen Feldweg, der rechts in einen Olivenhain aufwärts führt. Hier gibt es nochmals eine Holzbank für eine kurze Rast. Der Weg führt unter Kiefern leicht bergauf, an einer Weggabelung gehen wir links aufwärts. Kurz darauf geht es wieder auf einen Trampelpfad weiter, der nach links den Blick auf bewaldete Hügel und den Kostas freigibt. Nach 10 Minuten Abstieg gelangt man wieder auf eine Schotterstrasse und kann ein Blick auf die markanten Hotelkomplexe von Porto Carras werfen. An dem Aussichtspunkt mit den zwei Holzbänken muss man genau aufpassen. Direkt zu Füssen der Bänke geht der markierte Weg wieder als steiler Trampelpfad von der Schotterstrasse ab. Man steigt in einen kleinen Olivenhain hinab, wo man den Weg kaum erkennt. Erst ist hier mit Plastikbändchen in den Bäumen markiert und stößt bald wieder auf einen Feldweg. Dieser erreicht schon bald die Landstrasse zwischen Neas Marmaras und Porto Carras. Ermündet genau gegenüber des Supermarktes neben der Eko-Tankstelle, linker Hand liegt die Cyclon-Tankstelle. Auf der Landstrasse gehen wir wenige Meter rechts und gleich die nächste Aspahltstrasse links. Wir überqueren die nächste Kreuzung und gehen auf einer Schotterstrasse geradeaus weiter. An der Weggabelung den linken Abzweig nehmen, dann die erste Abzweigung rechts. Diesem Weg immer geradeaus zwischen Gärten hindurch folgen. Er endet direkt an der Strandstrasse zwischen Neas Marmaras und Porto Carras und wir können uns im Meer erfrischen. Wer die Wanderung von dieser Seite beginnen will, findet den Einstieg bei dem Weg direkt rechts neben der Buddha-Bar am Strand oder auf der Landstrasse gegenüber dem Supermarkt an der Eko-Tankstelle. Der Aufstieg nach Parthenonas ist aber durch die Kletterei auf den Trampelpfaden deutlich schwerer.

Zu Wanderung 18 an der Grenze zur Mönchsrepublik:
Den Rückweg kann man mit Wanderung 19 kombinieren bzw. der Rückweg ist mit roten Punkt auf gelbem Untergrund markiert. Auf der Höhe standen bei unserem Besuch sehr viele Bienenkästen mit zum Teil aggressiven Bienen am Wegrand.

Mit freundlichen Grüßen, Jan-Christoph Rülke und Catherine Ponath
13.09.2002

Sehr geehrte Damen und Herren,

als begeisterter Wanderer habe ich mir im Lauf der Zeit schon einige Ihrer Ausgaben des Rother Wanderführers zugelegt.
Deshalb habe ich mir auch dieses Jahr für meinen Griechenlandurlaub den Chalkidiki-Wanderführer 1. Auflage 2000 vom Rother-Verlag gekauft.

Leider habe ich festgestellt, dass die von Ihnen beschriebene Wanderung Nummer 7 „Von Kassandria nach Sani“ überhaupt nicht mehr aktuell ist und schon viele Jahre alt sein muss. Wie alt die Beschreibung sein muss, sieht man auf dem Foto auf Seite 41. Die kleine Kastanie vor dem Zaun hat sich zwischenzeitlich zu einem stattlichen Kastanienbaum entwickelt. Ich habe ein aktuelles Foto als Anlage angehängt. Bitte beachten Sie dass ich bei der Aufnahme einen anderen Winkel gewählt habe und frontal zur Kirche stand, während Ihr Fotograf seitlich nach links versetzt stand. (Die Kastanie befindet sich direkt neben den beiden grünen Mülleimern).

Zum einzelnen:
Auf Seite 41 wird der Startpunkt beschrieben. Während der Helth-Center noch existiert gibt es die erwähnte Tankstelle auf der gegenüberliegenden Strassenseite nicht mehr.
Viel gravierender ist jedoch, dass Ihr Autor schreibt (Seite 42 ganz oben), dass die Strasse nach gut 1 KM zur Schotterpiste wird. Leider haben die Griechen in den vergangenen Jahren etwas getan und eine Verbindungsstrasse zwischen Kassandria und dem Sani-Club gebaut, so dass man vom Beginn der Wanderung nahezu 5 km auf einer asphaltierten Strasse gehen muss, bis ein Abzweig in einen Feldweg kommt, der direkt zum alten Campingplatz Sani führt (ca. 30 Minuten Gehzeit). Man kann sagen, dass die auf Seite 40 eingezeichnete Wanderroute komplett zur Strasse geworden ist.
Auch die Beschreibung in der unteren Hälfte der Seite 42 stimmt überhaupt nicht mehr.
Der Campinplatz wird sicher schon seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet und wurde sich selbst überlassen. Direkt am Strand jedoch wurde eine wunderschöne Beach-Bar aufgebaut, die aber wohl aufgrund der vereinsamten Lage während unserer Wanderung von keinem Gast besucht wurde.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesem kleinen Reisebericht geholfen habe.
Im Übrigen entspricht die Folgewanderung Nummer 8 noch voll Ihrer Beschreibung und war wunderschön.

Mit freundlichen Grüssen, Uwe Carstensen
28.03.2002

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mich gefreut, daß es diesen Wanderführer gibt. Seit über 6 Jahren fahre ich regelmäßig auf diese Halbinsel und bin immer wieder aufs Neue von der Natur und Landschaft begeistert.
Am natürlichsten ist der mittlere Finger - Sithonia. Hier haben wir auch richtige Freunde gefunden, z. B. die Inhaberin von der Taverne "Popi" - die Popi.
Egal in welchem Jahr wir hier waren, sie war und ist immer nett und freundlich, eben richtig liebenswert. Das Essen wird auch von Jahr zu Jahr besser.
Auch dieses Jahr führt uns der Weg wieder nach Griechenland auf den o.g. Finger und wir freuen uns darauf, wieder die Popi mit ihrer Familie zu treffen.
Ebenfalls zu empfehlen, ist die Taverne "Zum Piraten" (liegt zwischen Niki und Nea Marmaras - unweit des Hotels Anthemus Sea). Hier kann man ganz gemütlich mit den Griechen essen und trinken. Sie haben einen ganz tollen Landwein und die frisch gegrillten Sardinen sind einfach ein Gedicht.
Ich hoffe, daß der Wanderführer auf dem Markt bleibt und ständig aktualisiert wird.
Für die bevorstehenden Osterfeiertage wünsche ich Ihnen alles Gute und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Birgit Voigt