Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer Rund um Meran
29.08.2011

Liebes Rother-Team,

ich komme grad zurück aus Südtirol, und hätte zu einer Tour in Eurem Rother Wanderführer 'Rund um Meran' von Henriette Klier eine Anmerkung zu machen.
Die auf S. 110 beschriebene Tour auf die Laugenspitze ist wirklich toll, ist auch prima beschrieben - nur für den Abstieg gibt es eine bei weitem schönere Variante. Ihr schreibt: "Vom Gipfel auf dem Anstiegsweg über den Südostrücken hinab". Der Anstiegsweg ist allerdings schon etwas haarig - sehr steil, teils mit Holzleitern/Holzstufen hochzukraxeln, und bei Nässe eher glitschig. Es gibt aber einen anderen Weg hinab zur Laugenalm, der ist auch angezeichnet (Nr. 10a) und führt sehr schön erst ein Stück am Grat entlang, dann über Weiden, dann durch den Lärchenwald runter zur Alm. Ist für den Abstieg sehr angenehm, weil nicht so steil. Und ich finde es generell interessanter, nicht den gleichen Weg wieder runter gehen zu müssen... da nehme ich gerne auch den etwas weiteren Weg in Kauf.
Schaut's Euch doch mal an, evtl. wollt Ihr das ja als Alternative in die nächste Auflage aufnehmen...

Liebe Grüsse
Claudia Rothermel
19.09.2010

Sehr geehrt Damen und Herren,

zu oben genanntem Reiseführer habe ich zu zwei Touren Anmerkungen zu machen.

Tour 14: Wannser Jägersteig
Hier ist in der Beschreibung (gleiches gilt für Tour 13) der Anfang nicht ganz korrekt. Der Wanderweg beginnt nicht in der ersten Kehre der Jaufenstraße, sondern hinter (unter) dem Gasthof Innerwalten. Es ist zudem ziemlich gefährlich an der Jaufenstrasse entlang zu gehen.

Tour 4: Fleckner Hütte – Fleckner Spitze
Bei dieser Tour passen Beschreibung und Karte nicht zusammen. Eine in gut 4 Stunden machbare Tour ist der Aufstieg zur Fleckner Spitze (wie beschrieben), dann weiter zur Spitze des Glaitner Hochjochs. Dann muss man bis kurz vor der Spitze des Fleckners auf demselben Pfad zurück, bis Weg 12A beginnt, den man wie auf der Karte richtig dargestellt benutzt. Auf keinen Fall sollte man vom Glaitner weiter zum Schlatter Joch, dort gibt es keinen alternativen Weg zurück über die Hütte zum Parkplatz. (Das festzustellen hat uns eine gute Stunde gekostet!)

Mit freundlichem Gruß, B.J.
28.05.2010

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich schätze Ihre Führer sehr, finde aber auch immer mal wieder Fehler, so auch dieses Mal im Führer "Rund um Meran" Tour 36 Vellauer Felsenweg. In der Karte auf S. 100 ist ein Hof namens Saxner eingezeichnet, ganz im Westen. Dort steht eine Höhenangabe von 1762 m. Das ist falsch. Die Höhe dort beträgt 750 - 800 m.

Mit freundlichem Gruß, Michael Droß
18.08.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war vor Ende Juli an der Nassereither Hütte (Tour 28). Die ist geschlossen, dh. Einkehr nicht möglich. Lt. Tablander Alm schon seit einem Jahr, weil sich die Verpächter mit dem Pächter uneins seien.

Die Spronser Seenrunde (Tour 38) bin ich von der Leiteralm und zurück gegangen. Dabei musste auf die Betriebszeiten der Seilbahn geachtet werden (meine Begleiter:" warum rennst du so?). Wie die Hochmutseilbahn fährt weiß ich nicht, denke aber dass ein Hinweis auf die Fahrzeiten nützlich wäre, um nicht zu spät loszugehen.

Mit freundlichen Grüßen, K.D.
11.09.2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Wanderführer Rund um Meran von Henriette Klier darf ich eine Verbesserung vorschlagen:
Die Tour 48 "Höfeweg Inneres Ultental" wird mit Gehzeiten St. Gertraud - Urlärchen - St. Nikolaus mit 1 1/4 Std. angegeben, der Rückweg südseitig mit 1 Std. Diese Zeiten sind bei normalem Wandertempo nicht einzuhalten. Ein Hinweisschild beim Ghs. Edelweis führt zum Weg über die Urlärchen 1 Std 45 min an. Der Rückweg südseitig ist nach unserer Erfahrung ebenfalls mit dieser Zeit anzusetzen. Einkehrmöglichkeit Ghs. Mesner in St. Nikolaus. "St.Moritz" ist auch auf Ihrem Kartenausschnitt nicht auffindbar.

Mit herzlichen Grüßen aus Nußdorf am Inn
Dr. Hans Hausner
25.07.2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

voranstellen möchte ich ein herzliches Dankeschön für Ihre Wanderführer, die uns nun schon einige Jahre in unseren Bergurlauben begleiteten und ohne die uns so manche beeindruckende Bergtour entgangen wäre.
Grundlage dafür sind vor allen Dingen Ihre exakten und verlässlichen Wegbeschreibungen, auf die wir uns immer verlassen haben und nach denen wir auch zukünftig unsere Tourenplanung vornehmen werden.

Gestatten Sie mir aus Interesse an der Sache aber folgenden Korrekturhinweis zu o. g. Wanderführer:

Tour 26 Lodner Hütte 2.262 m
In dieser Tour empfehlen Sie die Nutzung der kleinen Privatseilbahn oberhalb Gsth. Birkenwald/Partschins zum Steinerhof.
Nun ist diese Seilbahn aber nicht mehr für den Personentransport zugelassen. Der Aufstieg vom Gasthaus Birkenwald (übrigens geschlossen) zur Nassereithhütte (Weg 26 und 8) und weiter zur Lodner Hütte umfasst nun insgesamt die Bewältigung von 1.334 Hm und ist zusammen mit dem Rückweg in einer Gesamtgehzeit nicht unter 7 3/4 Std. zu machen. Da braucht man schon eine sehr gute Kondition oder man folgt Ihrer Empfehlung zur Übernachtung auf der Lodner Hütte, zumal die Touren 27 und 28 locken.

In der Hoffnung manchem Wanderfreund eine zeitliche und konditionelle Fehlplanung zu ersparen und mit den besten Grüßen nach München

Klaus Hößelbarth
14.10.2002

Guten Tag,

meine Frau und ich sind Mitglieder des DAV und erfahrenen Berggeher und haben in der vergangenen Woche bei einem Urlaub in der Meraner Gegend die beiden freytag&berndt Wanderkarten für das Passeiertal (WKS 8) und das Ultental (WKS 13), jeweils Neu-Auflagen, sowie den Wanderführer "Rund um Meran" benutzt. Ich möchte Sie auf folgende Fehler darin hinweisen:

In der Karte WKS 8 ist ein Weg zum Ifinger (Planquadrat D4) als durchgängig markiert (rot) eingezeichnet, der so nicht (mehr) existiert. Es handelt sich um den Weg Nr. 18, 19 von der Ifinger Hütte zum Gipfel über den Westgrat. Der Weg verläuft tatsächlich über die Ifinger Scharte als Nr. 18, die Nr. 19 beginnt erst wieder am Ifinger Gipfel und verläuft dort weiter zum Gasthaus Kuhleiten. Der Weg über den Westgrat ist nur anfangs mit einigen Restmarkierungen versehen und verliert sich vor dem Grat. Folgerichtig findet sich dieser Weg auch auf anderen Karten nicht mehr (als Referenz haben wir die Kompass-Wanderkarte und eine italienische gesehen). Auch die Tourenbeschreibung im Rother-Wanderführer verläuft entsprechend über die "andere Seite" und ist korrekt.
Die Begehung dieses "Nicht-Weges" ist besonders bei schlechtem Wetter nicht unproblematisch, auf eine durchgängige Markierung darf man sich also keinesfalls verlassen.

In der WKS 13 haben wir eine Tour auf das Hasenöhrl (Planquadrat C2) unternommen und sind dabei nach einer Wegbeschreibung des Rother Wanderführers "Rund um Meran" (Henriette Klier, 6. Auflage 1999, dort Route Nr. 49) sowie der Karte vorgegangen. Das hat uns trotz vorheriger Information durch Einheimische in Schwierigkeiten gebracht und zum Abbruch der Tour gezwungen. In der Buchbeschreibung wird die Wegführung über einen Weg mit der Bezeichnung "H" (im Auf- und Abstieg, weil der angeblich leichteste Weg zum Gipfelgrat) beschrieben, der am Arzkar-Stausee entlang verläuft und sich so auch in der F+B- Karte wiederfindet.
Dieser Weg existiert nicht, nur Wegspuren im unteren Teil sowie Markierungsreste bestehen noch, was besonders gefährlich ist, da man so zum einsteigen verleitet wird. Da wir uns vorher informierten, wählten wir entgegen der Buch-Beschreibung im Aufstieg den Weg Nr. 2 über Latscher Joch (nicht Marchegg Joch wie im Buch) und Blaue Schneid, ein sehr langer Zustieg mit Gratkletterei, allerdings in der Erwartung, für den Abstieg den wesentlich kürzeren Weg "H" nutzen zu können. Als wir den Einstieg in diesen dann am Grat nicht fanden (keine Markierungen und Hinweisschilder), mussten wir aus Zeitgründen den Gipfelgrat abbrechen und den Aufstiegsweg absteigen.
Hier hat sich der Hinweis am Kartenrand auf die Notwendigkeit der Vorplanung mit Hilfe eines Wanderführers (am besten aus dem Rother-Verlag!) als besonders wenig hilfreich herausgestellt. Auch hier findet sich der "fehlende" Weg auf einer Kompass-Karte der Gegend nicht (mehr).

Da wir natürlich nur einen Bruchteil der Wege dieser beiden Karten begehen konnten, ist diese Fehlerquote meines Erachtens sehr bedenklich, sofern nicht nur ein dummer Zufall.
Mit den Produkten des Rother-Verlages habe ich bisher fast alle meine Bergurlaube geplant und druchgeführt, bin bisher sehr zufrieden gewesen und auch hier von hoher Qualität ausgegangen.
Ich hoffe, meine Hinweise tragen dazu bei, dass Sie diese Fehler baldmöglichst korrigieren können.

mit freundlichen Grüßen
Helmut Ujen