Leserzuschriften
Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen.
Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.
Wanderführer Allgäu 1
 | 05.10.2011 |
Liebes Rother Verlag Team,
wir haben den Wanderführer Allgäu 1 gekauft, und haben nun am Wochenende die Wanderung Großer Daumen (Rot) in Angriff nehmen wollen.
Wir haben 4 weitere Paare auf dem Weg dorthin getroffen keiner schaffte die Tour in der von Ihnen angegebenen Zeit (3:15 h).
Wir sind alle wirklich nicht schlecht zu Fuß, und eine halbe Stunde hin oder her ist auch nicht dramatisch, aber diese beschriebene Tour dauert fast doppelt so lange (5:30 h)!!
Und dann kann es auch gefährlich werden bzgl. Dunkelheit oder letzte Bergbahn ist nicht zu erreichen.
Ich würde Sie bitten diese Tour nochmals zu überprüfen bevor eine Neuauflage von dem Wanderführer erscheint.
Mit freundlichen Grüßen
P. S.
 | 31.07.2011 |
Sehr geehrter Verfasser bzw. Herausgeber der Rother- Reihe,
nachdem wir aus dem Allgäu bzw. Berchtesgadener Wanderurlaub 2011 zurück sind, hier eine einzige Anmerkung zur Tour 12 im Wanderführer Allgäu 1 von Dieter Seibert.
Die Angaben sollten aus unserer Sicht und Erfahrung geändert werden und zwar in folgender Weise:
1. Die Gehzeit ist mit 3 Stunden zu gering angesetzt (mindestens 4 Stunden).
2. Der Weg vom Iseler über dem Kamm (besser Grat!) zum Kühgundkopf und der Kühgundspitz ist stark versichert mit Stahlseilen und kompliziert.
3. Recht schwierig ist der Abstieg über den Nordgrat.
4. Der Rückweg durch Wald und Wiese ist durch die Almnutzung ziemlich "matschig".
5. Insgesamt verdient die Tour die Klassifizierung "Schwarz"
Ich glaube, dass wir Erfahrung haben und dieses einschätzen können. Unter anderem haben wir in diesem Urlaub vom Nebelhorn kommend, über die Geißalpe den Weg über das Rubihorn zur Seealpe gewählt (als Vergleich zur Tour 12). Außerdem haben wir Erfahrungen aus mehreren Norwegentouren und aus Chile, u. a. Torres del Paine in Patagonien.
Freundliche Grüße aus Dresden und wir werden Rother- Führer weiternutzen,
Michael Schubert
 | 20.07.2011 |
Sehr geehrter Herr Seibert,
in der letzten Woche war ich mit meiner Frau und meinen zwei Kindern zu einem wunderbaren Kurzurlaub in Mittelberg. Die nicht nur positiven Erfahrungen einer Tour aus Ihrem Wanderführer verleiten mich allerdings dazu, Ihnen diese Nachricht zu schreiben.
Mit meinem großen Sohn (14) habe ich die Tour 46 als Rundtour (allerdings ohne Gipfelbesteigung) gemacht. Wir fanden es eine wunderschöne Tour, nur der Rückweg war recht aufregend und veranlasst mich zu der Frage an Sie, ob es vielleicht sinnvoll sein könnte, die Kategorisierung zu ändern. Nachdem wir alle Zeitangaben im Buch locker eingehalten bzw. teilweise unterboten hatten, verabredeten wir mit meiner Frau von der Mindelheimer Hütte aus telefonisch eine auf Grundlage Ihres Buches gebildete Uhrzeit zum Treffen in der Fluchtalpe, wo sie mit meinem Kleinen wartete. Allerdings muss ich sagen, dass weder die Zeitangabe (1.15 Stunden) noch die Kategorisierung realistisch sind. Wir bekamen einen mächtigen Schreck, als wir oben an der Kemptner Scharte eintrafen und in den Abgrund blickten. Da meine Frau unten wartete, nahmen wir den Weg trotzdem in Angriff. Ich hatte allerdings fürchterliche Angst um meinen Sohn. Der Weg ist schlecht gesichert, extrem schmal und ein Fehltritt kann den Tod bedeuten. Hinzu kommt, dass dieser Weg abwärts viel unangenehmer zu begehen ist als aufwärts. In Ihrem Führer lese ich dazu nur „in felsigem Gelände steil in die Kemptnerscharte“. Darunter stellt man sich ehrlich gesagt etwas anderes vor! Hätten wir gewusst, was uns erwartet, so wären wir wahrscheinlich von der Mindelheimer Hütte aus denselben Weg zurück wie hin gegangen. Da wir sehr vorsichtig und langsam hinuntergingen, brauchten wir zudem rund 3 Stunden bis zur Fluchtalpe. Auch der Wegweiser zeigt immerhin über 2 Stunden an!
Meines Erachtens sollte in der nächsten Auflage die Gehzeit korrigiert und besser auf den Charakter des Abschnitts durch die Kemptnerscharte hingewiesen werden.
Mit besten Grüßen ins Allgäu
L. W.
 | 01.09.2009 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
letzte Woche haben wir von Oberjoch aus einige Bergwanderungen gemacht.Obgleich ich Ihre Wanderführer normalerweise schätze, waren wir über den Führer Allgäu 1 zunächst eher erstaunt wegen seiner Angaben, dann aber auch verärgert. Vorweg gesagt, uns haben die z. T. falschen Angaben nicht geschadet, aber wir können uns gut vorstellen, dass dadurch Menschen in Gefahr kommen.
Zu Nr. 8: Spieser
eine sehr einfache Tour Wir haben uns aber gefragt, warum wir anschließend auf den Jochschrofen sollten. Auf dem Berg findet man keinerlei Wegschilder "Jochschrofen" aber sehr leicht zum Ornach. Es macht also mehr Sinn, die Menschen zum Ornach zu schicken als sie nach dem Jochschrofen suchen zu lassen.
Zu Nr. 16: Prinz-Luitpold-Haus
die Zeitangabe von 4 Std. ist sehr eng bemessen. Auf den Schildern vom Giebelhaus wird das Prinz-Luitpold-Haus mit 3 Std. angegeben. Dazu kommt der Abstieg, der in gerade 1 Stunde kaum zu schaffen ist. Als wirklich falsch betrachten wir die Anforderungen: "Breite, sehr viel begangene Bergwege ohne schwierige Stellen". Ich habe den Eindruck, dass der Autor des Bergführers nur einen Teil des Weges gegangen ist. Am Anfang ist tatsächlich eine geteerte Fahrstraße. Aber dann geht es auf engem Bergweg ab. Nach der Bärgündeleshütte wird das Gelände teilweise felsig und steil. " Ohne schwierige Stellen" ist nicht richtig und erweckt den Anschein als könnte man auch Kinder und Anfänger mit hoch nehmen.
Zum Vergleich: Beim wirklich einfachen Spieser steht: "Zum Teil Forststraßen. sonst Bergwege, eine kurze Steilstelle, sonst einfach"
An die Steilstelle erinnere ich mich gar nicht. Diese Beschreibung der Anforderungen lässt bei der Tourenauswahl im Vergleich den Schluß zu, dass der Spieser schwieriger ist als die Tour zum Prinz-Luitpold-Haus.
Zu Nr. 13: Zipfelsalpe
Hier werden die Anforderungen so formuliert: "Bergwege in manchmal steilem Gelände, etwas Trittsicherheit wäre hilfreich" Das mit der Trittsicherheit ist eine wichtige Anforderung für die Tour Nr. 16!! Auch zur Zipfelsalpe kommt man ohne Schwierigkeiten.
Da es gewittert hatte, sind wir nicht auf den Bschießer sondern haben uns für die Variante über den Iseler entschieden. Diese Variante für den Rückweg zu nennen ( bei schlechterem Wetter) macht Sinn. Am Iseler gibt es genügend Hütten und man kommt auch wieder nach Hinterstein über den Palmweg und den Bärenweg, also zurück zum Ausgangspunkt.
Dieser Bergführer erfreute uns nicht. Ich hoffe, dass uns das nicht wieder passieren wird.
Mit freundlichen Grüßen, Heidi Mangei
 | 03.02.2005 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
vor einigen Wochen habe ich im Sportgeschäft Auer, Neubulach den Wanderführer "Allgäu 1", Oberallgäu und Kleinwalsertal, gekauft. Ich bin sehr viel in dieser Region unterwegs. Deshalb interessieren mich die Vorschläge.
Beim Studium ist mir bei der Tour 49 "Hauchenberg und Umgebung" ein Fehler aufgefallen. Beschreibung und Kartenausschnitt sind nicht deckungsgleich. Beim Aufstieg haben Sie den Weg über den Klammweg in der Karte, beschrieben jedoch die Tour über Berg und Brockerstein.
Der rote Weg müsste deshalb in der Karte dem schwarzen Weg weiter rechts, der zwischen "a" und "m" bei der Kennzeichnung "Wilha ms" hindurchführt, folgen. Oder müsste der Aufstieg in etwa wie folgt beschrieben werden:
Am Ortsausgang Richtung Wilhams rechts in den Klammweg einbiegen. Beim Ausstieg links ca. 300 m Fußweg Richtung Wilhams. Rechts Steig im Wald empor.
Auf 2/3 Höhe ein Stück über eine Almwiese. Von dieser scharf rechts abbiegen. Im Wald Restaufstieg zum Grat.
Etwa 1 1/4 Std. stehts auf dem Kamm zu einer Bank mit Marterl, 1240 m.
Vielleicht können Sie eine Änderung bei Neuauflage vornehmen. Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen, Werner Hölzle
 | 27.09.2004 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
schon seit Jahren besitze ich den Gebietsführer "Allgäuer Alpen" in seiner vierten Auflage von 1988. In diesem Jahr habe ich mir noch Ihren Wanderführer "Allgäu 1" (7. Aufl. 2004) zugelegt.
Ich hatte in den letzten beiden Jahren mehrfach Gelegenheit, den Gebietsführer und jetzt auch den Wanderführer für die Planung und Durchführung von Wanderungen zu Rate zu ziehen. Einige Anmerkungen und Anregungen möchte ich Ihnen nach den gemachten Erfahrungen weitergeben:
· Bisher setzen beide Führer viel zu sehr auf den Autotouristen. Immer wird der mit dem Kfz anzufahrende Ausgangspunkt genannt. Die meisten Wanderungen werden (vor allem im Wanderführer) als Rundwanderungen beschrieben. Dabei braucht das Auto nicht, wer in Oberstdorf oder im Kleinwalsertal Urlaub macht: Die hervorragenden ÖPNV- Angebote mit der Urlaubskarte und teilweise mit Taktzeiten wie bei S-Bahn oder U- Bahn in Großstädten machen das heilige Blechle überflüssig. Jedenfalls haben wir jetzt drei Mal in Oberstdorf Urlaub gemacht und jedes Mal das Auto nach der Ankunft bis zur Heimfahrt stehen lassen. Für die Planung unserer Streckenwanderungen diente uns neben Wanderkarten und Führern das Fahrplanheft.
Es wäre eine wesentliche Bereicherung, wenn künftig die beiden Führer (oder ein dritter darauf spezialisierter) neben Rundwanderungen auch Streckenwander-
vorschläge mit Start und Ziel an Bus- oder Bahnhaltestellen (ergänzt mit Bergbahnfahrmöglichkeiten) bringen würden.
· Das östliche Pendant zur Hörnertour ist der Sonnenkopf- Höhenweg. Warum wird er nicht (als "Panoramaweg" in "Allgäu 1" zitiert) von der Bergstation Hornalpe über Hindelang (die Höhenangabe dazu fehlt) bis zur Gaisalpe mit Fortsetzungsmöglichkeit entweder direkt nach Reichenbach oder über den Wallrafweg nach Oberstdorf empfohlen und beschrieben? Auch hier erlaubt [der Fahrplan] eine Streckenwanderung (beispielsweise Oberstdorf ab 8:05 oder 9:05, Hindelang an jeweils 50 min. später).
· Eine wunderbare Tagesrundtour ist für mich die Überschreitung von der Ifenhütte (nach Auffahrt von der Auenhütte mit dem Sessellift) auf den Hochifen und von dort über die Ifersgunt- Alpe - Schwarzwasserhütte - Melköde zur Auenhütte (letzter Bus 17:35 Richtung Riezlern!). Eine Beschreibung mit Zeitangaben wäre eine gute Bereicherung des Führers.
· Die Randzahlen 20 und 21 in "Allgäu 1" beschreiben Wanderungen ins Oytal und nach Gerstruben. Warum fehlt der Tour zum Hahnenkopf die Überschreitung ins Oytal, und warum wird (bei RZ 20) der Mund für die Fortsetzung über den Älpelesattel bis nach Gerstruben wässrig gemacht, ohne dass die Beschreibung mit Zeitangabe folgt?
· Noch nirgends habe ich in der Wanderliteratur eine Erklärung der in den Allgäuer Alpen und im Bregenzer Wald häufig vorkommenden Bezeichnung "Gund" oder "Gunt" gefunden. Mein Kartenstudium lässt mich vermuten, dass es sich um ein schwäbisches (alemannisches) Wort mit der Bedeutung "Kar" handelt: Wo es "Gund" gibt, fehlt "Kar" - in allen Fällen taucht der Name bei hochgelegenen Mulden auf. Wenn mein Erklärungsversuch richtig ist, könnte eine neue Auflage hier für Klarheit sorgen.
· Die Auflage "Allgäu 1" 2004 berücksichtigt noch nicht, dass schon in der Wintersaison 2002/ 2003 die Söllereckbahn eine Sechser- Umlaufgondel war und nicht mehr ein Doppelsessel- Lift. Auch die Kanzelwandbahn ist eine Umlaufgondel (Gott sei Dank!). Da es Menschen gibt, die es in den großen Seilbahn- "Omnibussen" nicht aushalten, wäre eine Differenzierung überall angezeigt (auch kaum eine Karte unterscheidet hier).
Mit freundlichen Grüßen, Dr. Dieter Feucht
 | 18.06.2004 |
Hallo liebes Rotherteam
Ich glaube ich bin beim Wanderführer Allgäu 1 auf einen Fehler gestossen. Das Titelbild zeigt meiner Meinung nach den Schafkopf der direkt westlich neben dem Beslerkopf steht. Ich war letzte Woche oben und beim ansehen Ihres Wanderführers ist es mir dann aufgefallen. Bitte denken Sie jetzt nicht das diese Mail eine Kritik enthalten würde. Ich schwöre auf Ihre Wanderführer und denke auch nicht etwas anderes zu benutzen. Also macht bitte weiter so.
Viele Grüße, Volker Leuschner
 | 02.07.2003 |
Hallo!
ich habe mit Freunden letztes Wochenende die Tour Nr. 4 aus obigem Führer gemacht. War ganz toll. Allerdings kann (oder soll?) man den Jochschroffen nicht mehr besteigen. Der Weg ist nicht mehr zu sehen, der eigentliche Gipfel ist eingezäunt. Das Kreuz (Ornach) steht auch nicht mehr. Vielleicht wurde das ja auch schon geändert, meine Ausgabe ist vielleicht nicht die Neueste.
Danke für die vielen tollen Tipps und die damit verbundenen schönen Tage im Allgäu!
Grüße, Verena Müller
 | 27.12.2002 |
Anmerkungen zu Tour 26, Guggersee und Einödsbach
Sehr geehrte Damen und Herren,
für meinen diesjährigen Wanderurlaub in Oberstdorf habe ich Ihren Wanderführer gekauft und wir konnten auch viele, sehr schöne Touren mit seiner Hilfe unternehmen.
Von der o.g. Wandertour waren wir aber sehr enttäuscht. Vor allem der Abstieg vom Guggersee hinab Rappenalptal ist in einem sehr schlechten Zusant und streckenweise zugewachsen. Außerdem fehlt die Markierung komplett, eine Beschilderung ist ebenfalls nicht vorhanden. Eine
Orientierung ist ohne gute Karte (z.B. AV 2/1 Allgäuer-Lechtaler West) nicht möglich.
Bitte berücksichtigen Sie diese Anmerkungen bei einer neuen Auflage Ihres Wanderführers.
Mit freundlichen Grüßen, Stephan Schwarzer