Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer Algarve
28.10.2011

Hallo,

Bei der Wanderung 49 "Rio Guadiana und Ribeira de Odeleite" ist bei den beiden Häusern vor der zu querenden Straßenbrücke bei Foz de Odeleite der beschriebene Weg als Privatgrund gekennzeichnet und nicht zu verwenden.
Wir haben einen Umweg gemacht unterhalb des Hauses "links oberhalb" vorbei, über den Hügel und dann die Straße. War nicht einfach zu finden, schweißtreibend und zeitaufwändig.

Zur Wanderung 45 "zum Wasserfall Moinhos da Rocha":
Bei dieser Wanderung ist die Beschreibung nicht richtig. Die Stelle "Nach 2 km verzweigt sich die Straße unmittelbar vor einem von rechts herabkommenden Flüsschen" war nicht zu finden (es gab kein Flüsschen, nur ein trockenes großes Bachbett). Wir sind dann nach langer Überlegung die Spitzkehren hinaufgegangen, von wo viele Ausflügler heruntergekommen sind, und haben dann (zufällig) die im Wanderführer beschriebene Holztreppe gefunden, die zum Picknickplatz und zum Wasserfall führt, die Holztreppe war aber keine 2 km von der beschriebenen Überquerung des Flüsschens entfernt, sondern nur ca. 500 Meter. Hier stimmt offensichtlich die Beschreibung im Wanderführer ganz und gar nicht. Zu guter letzt war dann die Holztreppe gesperrt (Ende Oktober 2011), daher sind wir nicht zum Wasserfall gekommen und haben die Tour wie beschrieben zu Ende geführt.

Gruß, Walter Marek

Zur Wanderung 45: Der Rio Sequa, den wir nach 2 km überqueren kann im Frühjahr viel Wasser führen, so daß die Überquerung eine feuchte Angelegenheit werden kann. Im Herbst kann der Fluß trockengefallen sein.

Mit freundlichen Grüßen, Ulrich Enzel
10.08.2011

Sehr geehrter Herr Dr. Enzel,

dank Ihres Wanderführers gelang es uns diesen Sommer, nicht nur die Küste der Algarve zu erleben, sondern auch das Hinterland. Das ist gut so, denn dadurch erlebt man die Gegend intensiver.

Intensiv war allerdings auch der Gebrauch des Wanderführers: vor allen Dingen zeitintensiv und geistig fordernd. Nicht alle Beschreibungen (eigentlich die wenigsten - sorry) waren einfach zu verstehen - zu lange Sätze, die in sich verschachtelt sind, zu viele Informationen, die zur Standortbestimmung resp. zum Fortkommen unnötig sind. Hier würde eindeutig gelten: weniger ist mehr.

Naja, vielleicht lag`s ja auch an uns, oder an der Hitze, oder an der Sonne, oder...

Beste Grüsse, und nichts für ungut
PD Dr. Oliver Reuthebuch
04.04.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

mir Freude wandere ich seit Jahren auf Mallorca und an der Algarve und benutze dazu die entsprechenden Wanderführer ihres Verlages. Auch in diesem Jahr war ich wieder zum Wandern an der Algarve. Dabei ist mir folgendes aufgefallen:

Tour 23 Zum Torre de Aspa
Bis auf den Weg zur Praia do- Castelejo ist alles gut beschrieben und trifft auch zu. Nur der Abstieg zur Praia stimmt nicht mehr. Der Abstieg ins Bachbett gibt es nicht mehr oder ist nicht zu finden. Stattdessen geht am ganz einfach auf dem Bergrücken weiter abwärts (ohne ins Bachbett abzusteigen) und kommt direkt am Strand aus.

Tour 30 Um die Foia
Der Anfang der Tour ist schwer zu finden, da der Weg komplett zugewachsen ist. Es geht jetzt aber besser. Vom beschriebenen Ausgangspunkt geht jetzt eine neue unbefestigte Straße ab, die für die Montage der Windräder gebaut wurde. Dieser Straße kann man bequem folgen. Nach ein paar Hundert Meter zweigt links der Weg zur Madrinha ab. Auf dem Rückweg vom Gipfel biegt man auf der Straße nach links ab und folgt dieser Straße bis zum 5. Windrad. Kurz vor der Zufahrt zum 5. Windrad geht der Weg geradeaus weiter und folgt der Beschreibung wie im Buch beschrieben.

Tour 33 zum Castelo Paderne.
Dieser Weg ist in der Regel bis Ende März und vermutlich auch bis Ende April nicht zu gehen, da der Fluss zu dieser Zeit sehr viel Wasser führt.

Tour 34 Entlang der Via do Infante do Sagres
Der Weg ist bis zur Römerbrücke gut beschrieben und leicht zu finden. Geht man den Weg weiter, wird er schlecht, da einige Stellen zugemüllt wurden. Daher gibt es eine interessante Variante. Herausgefunden habe ich sie über Google Earth und bin sie heute selbst gelaufen. Vom Castell kommend geht man nicht über die Römerbrücke, sondern geht geradeaus weiter und folgt dem breiten weg. Am nächsten Abzweig geht man nicht zurück nach Paderne, sondern folgt dem Weg nach rechts. Nach etwa 30 Minuten gelangt man dann an einer Teerstraße. Vor der Teerstraße geht man aber auf der anderen Seite eine Privatgrundstückes zurück und folgt dann dem Hauptweg bis man wieder auf eine breite Fahrstraße kommt. Auf dieser Straße kommt man wieder zurück zur Brücke und später zum Ausgangspunkt.
Als weitere Alternative kann man auch über die Brücke gehen, die mach rechts sieht. Sie führt über die Autobahn. Über diese Brücke folgt man einer Teerstraße und kommt nach ein paar Meter auf eine weitere Teerstraße und folgt dieser nach links. Bei der nächsten Einmündung erneut nach links. Auf dieser Straße kommt man direkt zur Fonte de Paderne.
Diese Strecke ist sehr schön zu laufen und nur unwesentlich länger, als die beschriebene Strecke.

Ich hoffen ihnen mit dieser Beschreibung geholfen zu haben, das neue Buch den Gegebenheiten anzupassen.

Mit freundlichen Grüssen

Herbert Wiesner
18.01.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wandern immer zum Jahreswechsel auf einer Insel der Kanaren oder in Andalusien. Dieses Jahr waren wir in Portugal. Wir kauften den Wanderführer von Dr. Ulrich Enzel. Wir waren sehr enttäuscht. Ein Wanderführer, der seit 2004 nicht überarbeitet wurde, ist eigentlich nicht mehr zu gebrauchen. Der Weg war sehr schwer oder gar nicht zu finden. Es gibt keinen einzigen Wegweiser, auch keine hilfreichen Steinmännchen, die wir von den Inseln her kennen. Durch viele neue Forstwege hat sich die Landschaft überdies sehr verändert. Dieses dauernde im Führer nachlesen, um den rechten Weg am Ende doch nicht zu finden, hat mir dieses Mal wirklich keinen Spaß gemacht. Ich konnte mich überhaupt nicht richtig freuen und entspannen. Wandern scheint in Portugal offensichtlich keine Lobby zu haben. Das sollte verbessert werden.

Mit freundlichen Grüßen, Ulrike Götz
03.10.2008

Hallo Team bei Rother,

Zu 2 Wanderungen aus dem WF Algarve die folgenden Anmerkungen (Stand Sept.08): W 23: (beim weißen Haus)…und biegen nach links auf eine Fahrspur ein…:die Fahrspur ist zwischenzeitlich besonders am Anfang ziemlich zugewachsen, und als solche kaum zu erkennen. Der Strasse vom Cordama wird gerade ausgebaut+asphaltiert, man muss also - betrifft auch den 2. Teil wenn man vom Barriga hochkommt- zur Zeit über die Baustelle laufen (geht aber), die Beschilderung an der Kreuzung Barriga-Cordoma-Umleitung nach Vila do Bispo (ü.N268) ist etwas irritierend.

W25: zur Zeit noch Bauarbeiten im Zuge der zahlreichen neuen Windkraftanlagen. Dadurch auch ein ganzen Netz offensichtlich neuer Schotterstrassen, die die Orientierung und den Einstieg in die Wanderung nicht gerade erleichtern. Eine blaue Wegmarkierung konnte ich nicht finden, vielleicht bin ich aber auch gar nicht den "richtigen" Weg gelaufen. Der Menhir ist wohl der knapp 1m hohe Stumpf? Den könnte man beinahe übersehen….Am "Wanderparkplatz" mit ziemlich desolatem und verdrecktem Picknickplatz habe ich nur den Hinweis auf den Trimmpfad erkennen können, man kann aber auch auf eigene Faust einen der Pfade durch den hier schattigen Wald gehen, nach 100m sind die Wege dann auch wieder sauber.

Diese Beschreibung sollte wohl aufgrund der neuen Situation überprüft/überarbeitet werden.

Mit freundlichen Grüßen W.Hüller
16.02.2008

Sehr geehrte Damen und Herren !

Zu meiner Person ist anzumerken: Ich bin 67 Jahre alt, wandere seit meinem 14. Lebensjahr, viele Lang- und Querwege im Schwarzwald, in Südtirol, im sonstigen Deutschland, sehr oft nach Beschreibungen im Detail wie z.B. Wanderungen des Kölner Stadtanzeigers etc. und ich bin kein notorischer Meckerer. Was ich jedoch mit Ihrem Wanderführer erlebt habe, bedarf der Schilderung und dient außerdem meinem Frustabbau.
Im Jahre 2007 erstmals an der Algarve, kam ich mit den Wanderbeschreibungen des Reiseführers nicht zurecht. Ich kaufte mir daher, nach Rückkehr in einem Kölner Spezialgeschäft, Ihren im Betreff genannten Reiseführer. Beim Anlesen einer Tourbeschreibung, schien er mir für meine Zwecke geeignet. Beim diesjährigen Aufenthalt an der Algarve, sollte es mit dem Wandern also besser klappen.
Bei einer Teiltour an einer Levada entlang (Tour 32) konnte man sich beim besten Willen nicht verlaufen. Für eine weitere Tour (Tour 7) gilt das gleiche. Die Wanderungen um und bei Alte (Touren 36 und 37) haben wir "italienische Touren" getauft, "vorwärts Kameraden, wir müssen rückwärts". Irgenwann hingen wir immer im Gestrüpp oder an Mauern fest. Die letzte Tour sollte uns zum Picota (Tour 31) bringen. Den Einstieg in Monchique haben wir prima gefunden, aber dann war Ende. Dank begleitender Wanderfreunde, die den Picota schon von anderer Seite ange- gangen sind und viel Fragerei haben wir den Gipfel tatsächlich gefunden. Unsere Überraschung war danach riesengroß, der Rückweg nach Monchique stimmte tatsächlich mit der Beschreibung im Buch überein. Weitere Wanderungen haben wir uns dann erspart.

Mit freundlichen Grüßen
Rolf Meinhardt

Hinweis des Autors zu Wanderung 31: Der Aufstiegsweg ist durch Wegebaumaßnahmen nach Waldbränden derzeit teilweise nicht passierbar.
25.11.2007

Zunächst ein Lob für die im Internet verfügbare Aktualisierung des Autors, die wir allerdings zu spät bemerkt haben. Für unsere eigene Tourenauswahl spielte die Aktualisierung keine große Rolle.

Tour 7: Das 'angenehme Auf- und Ab oberhalb der Steilküste schwebend' zu Beginn der Tour stellt sich, wie man auf der Karte zu der Tour auch unschwer erkennen kann, als leicht langweilige Passage auf einer Erdpiste dar. 'Dieser Pfad , der einen Klippenabbruch seit kurzem überbrückt, taugt nicht für leicht schwindlig werdende Wanderer': Es handelt sich wirklich nur um eine einzige, ganz kurze Stelle, die exponierter wirkt als sie ist. Nach 2m Wegstrecke ist ohnehin alles wieder 'im grünen Bereich'. Die Steilstufe hinter dem Porto de Mos kann dann auch - zumindest bei Niedrigwasser - am Stand umgangen werden, so dass man auf den beschriebenen Pfad an der tiefsten Stelle (Seite 42 ganz oben) erreicht. Dazu muss man einfach nur am Porto de Mos nach Osten weiterlaufen und in der Mitte der nächsten Strandbucht den Pfad Richtung Bambusgehölz nehmen und im Bambusgehölz dann nach rechts (Osten) auf den im Führer beschriebenen Pfad einbiegen.

Tour 13: Auf diese Tour kann man gut zurückgehen, wenn man nur bis zur Kapelle Senhora de Rocha geht.

Tour 16/17: Diese beiden Touren kann man im Grunde genommen gut zu einer Tour kombinieren, uns erschienen die Kilometerangaben zu hoch gegriffen. Das Hotel Alfamar findet man ohne Navigationsgerät nur schlecht, da es von den Hauptstraßen nicht ausgeschildert ist. Als Ausgangsorte für diese Touren sind aber auch alle Parkplätze an den jeweiligen Stränden gut geeignet.

Tour 23: Seite 84: Man muss natürlich am beschriebenen Haus vorbeilaufen, um die halbinselförmige Klippe - deren Ausblick auf dem Foto S. 84 abgebildet ist - zu erreichen. Das Schild 'Cordama' konnten wir beim Rückweg nirgends entdecken und so sind wir auf dem Rückweg eher unfreiwillig. Teile der längeren Alternative gelaufen. Bei dem in der Alternative beschriebenen Gehöft an der EN 268 könnte man rechts auf einen Feldweg direkt am Gehöft abbiegend wieder zum noch ca 2 km entfernten Parkplatz zurücklaufen, sofern man gewillt ist an zur Zeit drei das Gehöft bewachenden, frei herumlaufenden Hunden vorbeizugehen. An dieser Stelle kann man das charakteristische Pinienwäldchen am Parkplatz in westlicher Richtung gut erkennen.

Tour 24: In der Tat eine wunderschöne Tour an der Westküste, von denen man sich mehr in diesem Wanderführer wünscht. Mit dem Auto parkt man am besten am Wendepunkt der Staubstraße oder ein der nachfolgenden nördlichen Parkbuchten. Beim ersten Picknickplatz noch an der Teerstraße zu parken, ist wenig sinnvoll. Im auf Seite 88 beschriebenen Teil waren wir eher verwirrt von den hier fast zu genauen Angaben. Hier am besten einfach immer versuchen, parallel zur Küste zu laufen. Die neue Siedlung mit Wasserturm kann man schon viel früher sehen als im Führer beschrieben. Das verwirrt dann eher. Das Ortsende von Ponte de Arrifana ist beileibe nicht nach dem beschriebenen 1 km erreicht, es handelt sich vielmehr um das Ortsendeschild. Die 'Kreisverkehrstour' war mit einem Schuss Intuition und vielen Rückversicherungen im Führer zu bewältigen. Den Wegweiser zum Campingplatz haben wir nicht gesehen. Die Maurenburg von Aljezur thron zwar eindrucksvoll über der recht sehenswerten Stadt, ist selbst aber nicht sehr interessant.

Tour 45: Sehr gut parken kann man auch auf dem Parkplatz gegenüber des Friedhofs von Estoi, ca. 250 m entfernt vom Ortszentrum mit der Kirche. Der Palast von Estoi wird mit EU-Geldern bis August 2008 total renoviert und kann daher nicht besucht werden. Wenn man den durchaus sehenswerten Ort Estoi nicht besuchen will, bietet sich daher der Parkplatz bei den Ruinen von Milreu - Eintritt 2 € - als Ausgangs- und Endpunkt an.

Anfahrt (Seite 11): Dank der - in der Nebensaison sehr wenig befahrenen - Autobahn A22, die im Abstand von 5 - 10 km parallel zur Küste führt, lassen sich fast alle Touren in weniger als einer Stunde vom Quartier aus erreichen, vorausgesetzt man wohnt nicht gerade am West- oder Ostende der Algarve. Mietautos sind nicht nur leicht, sondern auch sehr günstig zu bekommen, ab ca. 90 € /Woche.

Alles in allen war der Wanderführer für uns eine große Hilfe, einige der Touren überhaupt zu finden. Der Autor verwendet überaus präzise Entfernungsangaben, die manchmal sehr nützlich und manchmal nur dann nützlich sind, wenn man selbst über einen Schrittzähler verfügt bzw. sehr genau auf seine eigenen Gehzeiten achtet. Für eine Neuauflage wünsche ich mir, dass der Autor die Touren bzw. Ausgangspunkte sprachlich präziser beschriebt und 2 - 3 Touren an der Westküste hinzunimmt und z.B. die Touren 26, 37 und 43 dafür streicht.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Vesper
07.10.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben gerade mit Verwunderung die Leserzuschriften zum Wanderführer Algarve gelesen und sind betrübt über die schlechte Kritik. Seit 1995 sind wir regelmäßige Algarve-Urlauber und haben uns sehr gefreut, ein Werk wie dieses vorzufinden, da es nichts Vergleichbares gibt.
Es hat uns in unserem Urlaub gute Dienste geleistet und wir sind gerne nach den Beschreibungen und Karten in diesem Büchlein unterwegs gewesen, zumal wir häufig Klippenwanderung in dieser einzigartigen Region unternehmen.
Natürlich kann nicht alles an der Algarve so beschrieben sein, wie sich ihre Leser/Wanderer oder Profis dies vorstellen. Diese Region verändert ihr Gesicht von Jahr zu Jahr, von Jahreszeit zu Jahreszeit und ist Strukturveränderungen unterworfen und ist insbesondere den Unbilden der Witterung in hohem Maße ausgesetzt. Das gilt für Straßen und Wanderwege entlang der Klippen genauso wie für markante Punkte oder andere Orientierungshilfen. Veränderungen registrieren wir in jedem Jahr und zu jedem Besuch.
Wer das weiß und mit solchen Schwierigkeiten auf Tour umgehen kann, der findet dennoch in den beschriebenen Routen erstklassige Hinweise und Hilfen. Gegen eine Aktualisierung ist nichts einzuwenden, darüber würden wir uns besonders freuen, doch wer könnte einer so anspruchsvollen Aufgabe an der Algarve gerecht werden?

Mit freundlichen Grüßen, Ulrike und Klaus Winter
05.10.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

bis vor wenigen Tagen waren wir an der Algarve, auch um etwas zu wandern: Ihr Führer wurde uns wärmstens empfohlen und so machten wir uns damit auf. Von ca. 8 Wanderungen waren zwei leider unserer Ansicht nach sehr schlecht bzw. ungenau beschrieben. Einerseits werden meistens sehr genaue Angaben gemacht, auch über Entfernungen zum nächsten Abzweig, anderseits sind diese dann wiederum sehr ungenau.
Die Beispiele: Wanderung 28 „In der Serra de Monchique“- Der Weg beginnt gegenüber der Bushaltestelle in Caseis, ein sich nördlich haltender Weg – aber- gegenüber der Bushaltestelle steht eine ca. 100 m lange und sehr hohe Steinmauer, also kein Einstieg. Den haben wir dann auch nicht gefunden und dann wohl einen „falschen „ genommen. Durch Ihre Wanderungen abseits der gängigen Pfade, was ja eigentlich sehr schön ist, findet man dann natürlich nicht mehr den beschriebenen Weg was uns in unserem Fall nach ca. 1 Stunde zur Umkehr veranlasste.
2. Beispiel: Wanderung 34, „Entlang der Via do Infante do Sagres“. Bis zur „alten Römerbrücke“ war alles i.O., dann die Brücke überqueren, links abbiegen (auch noch ok) und dann nach wenigen Metern rechts auf einen aufwärts führenden Pfad. Was bitte sind wenige Meter? Wir haben uns für den ersten als Pfad erkennbaren Weg (nach ca. 50m) entschieden und lagen damit wohl auch wieder falsch denn wir kamen viel zu weit östlich oben an. Die Wegbeschreibung war somit „weg“ kein Anschluß mehr, also umdrehen und wieder nach Paderne zurück. War beide Male sehr schade weil, wie wir finden, zu ungenau beschrieben.
Die anderen Wanderungen waren aber ok und bei 51 Touren haben wir vielleicht wirklich gerade die zwei weniger gut beschriebenen erwischt.
Der Urlaub war trotzdem klasse.

Mit freundlichen Grüßen, H.-P. Rempfer
21.06.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben zwei Wochen Wanderurlaub mit Hilfe Ihres Wanderführers Algarve gemacht und es war gelinde gesagt eine Katastrophe. Keine Wanderung war nach Ihrer Beschreibung zu finden. Wir wandern seit 8 Jahren mit Hilfe von Wanderführern in Buchform und so was haben wir noch nicht erlebt. Die 12,90 EUR waren nicht nur rausgeschmissenes Geld, sondern die Freude an dem ganzen Urlaub getrübt. Es ist völlig in Ordnung sich mal zu verlaufen und neu zu beginnen aber diese Touren sind nicht zu finden! Wer sich auf dieses Buch verlässt ist verlassen. Viele der Wege gibt es überhaupt nicht mehr!!!! Im Folgenden ein paar Beispiele:

Tour 16: Hotel Alfamar sehr schwer zu finden, da vom Strand aus nicht sichtbar und alle paar Meter dass „typische Strandequipmet“ von Hotels zu finden ist.

Tour 18: Anfahrt: Ausgangspunkt nach dieser Beschreibung nicht zu finden, da es mehrer Hotels mit dem Namen Atlantis gibt, deshalb Strasse bis Quarteiro gelaufen. Bohlenpfade locken an jedem Strand nach links, und führen irgendwann landeinwärts in Ortschaften, deshalb den ganzen Weg am Strand längs gelaufen um festzustellen, dass es keine Busverbindung von dort nach Vilamoura gibt.

Tour 24: Espartal liegt 1 km vor der Strandsiedlung, den Picknickplatz gibt es nicht mehr, die Parkplätze also nur nach langem Suchen gefunden. Deren gibt es inzwischen so viele, dass nicht zu entscheiden war, wo wir rechts gehen sollten. Von Arrafina, welche der zwei Schotterstraßen? Von wo 150m? Der Pfad, der weiterführt ist so stark zugewachsen, dass er kaum zu finden ist und hört zwischendrin fast auf. Auf der beschriebenen Hochebene quert man 3 Wege, und zahllose Pfadgabeln so dass der Weg nur zu halten ist, da man parallel zur Küste läuft. Man muss allerdings duzende von Sackgassen probieren. Blickt man nach links, kann man sich einen von drei Wassertürmen aussuchen, um sich danach zu richten. Der eine Kilometer bis zum Ortsende (der Ort endet hier sowieso nicht) sind ca. zwei und für den Rückweg gibt es so viele Straßenabzweigzungen, dass er mit der Beschreibung nicht zu finden ist.

Tour 33: Der Abzweig an dem Bauernhof ist nicht zu finden, da hier so viele Höfe und gegenüberliegende Feldwege sind, dass man mal wieder ein paar Sackgassen ausprobieren muss. Der Weg bis zur Furt ist mindesten 1,5 km lang und nicht 250m. Da wo sich das Tal verengen soll teilt es sich in zwei Richtungen und wird ausgesprochen breit. Rückweg: Man muss zunächst zwei Erdstraßen queren, bevor man abbiegen darf, sonst ist man früher oder später wieder an der Burg. Der Abzweig auf den Feldweg ist eine Schotterstraße geradeaus, Die Feldsteinmauern liegen rechts und bevor man die Verbindungsstraße erreicht muss man eine andere Straße queren. Den Feldweg und den Laden haben wir nicht gefunden und sind nach Kompass zurück gelaufen.

Tour 35: Cerro schreibt sich Serro, der Ortseingang ist nicht zu finden, da das Gebiet stark zersiedelt ist und überall Pflasterstraßen abzweigen. Sind in Conqueiros wieder in die Tour eingestiegen. Hinter Conqueiros haben wir zwei Stunden nach dem Pfad gesucht, auf den wir abbiegen sollten. Auf einem unserer Irrwege konnten wir feststellen, dass das Gehöft gegenüber dessen der Pfad abzweigt und nach 5m vor einem Schild „Privat Zutritt verboten“ landet, vom Weg aus überhaupt nicht zu sehen ist. Von dem Pfad der dann auch wirklich an der Ruine vorbei führt ist fast nicht mehr übrig. Auf dem Rückweg endet der von Alte ausgehende Pfad vor einer Baugrube und teilt sich hier mehrfach. Haben aufgegeben und sind der Strasse nach zurück nach Santa Magarida.

Tour 37/36: Das war die absolute Hölle!!!!!!! 8 Stunden ohne jemals zu wissen ob wir richtig sind. Der Feldweg vor der Furt entpuppte sich als Sackgasse, der richtige Weg ist inzwischen eine asphaltierte Strasse. In diese münden ständig Wege von links und wir haben nach der vierten Plantagenbesteigung den Aussichtspunkt gefunden. Die Anweisung „wir halten uns links“ war nicht sehr hilfreich, nach drei Sackgassen haben wir festgestellt, dass der gemeinte Weg an einem Bauzaun endet. Bei der Umrundung haben wir den Weg erneut verloren und sind in einem falschen Tal gelandet. Wir haben also alle links gehenden Wege probiert und keiner führt zurück! Da irgendwann der Roch dos Soidos zu sehen war heben wir versucht den Rückweg von Tour 36 zu gehen und haben zunächst den Gipfel bestiegen. Ich war inzwischen so weit, dass ich überlegt habe, ob ich ausreichend Kleidung dabei habe um in den Bergen zu übernachten. Rocha dos Soidos haben wir trotz völlig anderem Straßenverlauf als beschrieben gefunden. Der Pfad am westlichen Rand allerdings war wieder nicht vorhanden und wir sind mit Hilfe von Kompass und Karte nach 8 Stunden ohne Pause wieder in Alte angekommen (Länge der Tour 3,5 Stunden).

Tour 43: Die Quelle ist nicht auszumachen und eine Hängebrücke gibt es auch nicht. Nach 1,5 Stunden haben wir den Einstiegspfad gefunden. Er liegt unter umgestürzten Bäumen und ist hüfthoch zugewachsen. Der Wald ist durch einen Brand größtenteils abgebrannt.

Bisher sind wir viel und gerne mit Rotherwanderführern gelaufen, aber in Zukunft werden wir uns nicht mehr darauf verlassen.

Mit freundlichen Grüßen, Andrea Pfingsten
23.10.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei unserem letzten Urlaub an der westlichen Algarve haben wir Ihren Wanderführer nutzen wollen. Leider mussten wir feststellen, dass die Streckenbeschreibungen bestenfalls als Anhaltspunkte genutzt werden konnten.
Ich bin Wandern nach Führern und Karten durchaus seit vielen Jahren gewohnt und habe bisher auch mit etlichen Ihrer Wanderführer gute Erfahrungen gemacht. Für die Beschreibungen in dieser Ausgabe gilt das leider nicht. In erster Linie liegt das daran, dass fast ausschließlich mit Meterangaben beschrieben wird. Natürlich kann man beim Laufen in hügeligem oder bergigem Terrain nicht 500 von 700 Metern unterscheiden. Wenn dann nach solchen Angaben beispielsweise nach rechts in einen Weg einzubiegen war, konnte das- wie wir dann feststellten- manchmal der erste, aber durchaus auch der vierte Weg ab letzter Abzweigung sein. Das wurde leider nicht beschrieben. Außerdem ist der Autobahnbau vorangeschritten, weshalb beispielsweise der Weg 26 nach 1/3 an der A 22 sein Ende findet.
Auch wird mit Beschreibungen wie "asphaltierte Wege" oder Ähnliches gearbeitet; das ändert sich natürlich dauernd und ist wenig hilfreich, zumal man in dieser Gegend um viele Orte herum dazu übergegangen ist, Asphalt wieder durch Kopfsteinpflaster zu ersetzen. Das stellten wir nach x Versuchen, den richtigen Einstieg bei der Wanderung 31 zu finden, fest.
Natürlich passiert das immer mal mit einzelnen Wanderungen, aber es macht wenig Vergnügen, wenn es nahezu bei jeder Wanderung der Fall ist.

Mit freundlichen Grüßen, Jutta Kassing
17.10.2006

Sehr geehrter Verlag,

wir waren mit ihrem Wanderführer im Okt. 06 in der Algarve unterwegs. Wir mussten feststellen, dass der Führer so nicht brauchbar ist. Kaum eine der etwa 8 Versuche waren ohne Fehler und Irrwege oder es fehlt einfach ein kleines Detail einer Abzweigung oder ähnliches. Auch sind die Karten alles andere als auf dem neusten Stand. Die Autobahn A2 zum Beispiel fehlt.

Es grüsst aus der Schweiz, P.Senn
20.02.2006

Sehr geehrter Leser,

Hier eine Bemerkung / Verbesserungsvorschlag zum Wanderführer ALGARVE von Ulrich Enzel (English Translation).
Wir sind soeben von der Algarve zurückgekehrt und haben Wanderung 32 "On the Rio Arade" versucht. Leider mit wenig Erfolg.
Hier drei Anregungen:
Seite 108: "immediately after onto a trail keeping to the right of an orange grove....." Das stimmt noch; allerdings ist jetzt auf der rechten Seite dieses Pfades inzwischen der Hauptparkplatz für Silves in Bau. Das Ist nicht unbedingt ein schöner Anblick. Vielleicht könnte man hier einen anderen Pfad aussuchen.
Seite 108, 2. Absatz: "At the beginning of the aqueduct, a path descending right leads to a road,....": Falls man wirklich bis zum Beginn des Aquaduktes weiterläuft landet man auf einem Abfallhaufen... Die Beschreibung sollte lauten: "ungefähr 50m vor Beginn des Aquaduktes läuft der Pfad schräg nach rechts einer verfallenen Mauer folgend..." Vielleicht ist das auch nur ein Problem der englischen Übersetzung.
Seite 108, 2. Absatz: Die Windmühle ist inzwischen schön restauriert. Auffallend sind die kleinen Tongefässe an den Enden der Flügel, die singende Töne im Wind verursachen.
Seite 108, 4. Absatz: "Here and at another junction 150 m on, bear right. In a sparse eucalyptus wood reach a fork and turn sharply left...." Wenn man dieser Beschreibung folgt kommt man auf einen extrem steilen Waldweg, der direkt ins Tal geht und wahrscheinlich eine Steigung von 45 Grad hat. Dieser Pfad ist kaum zu bewandern und allenfalls durch Forstmaschinen zu befahren. Unsere Kinder blieben auf halben Wege stehen und heulten vor Angst. Unten im Tal sind durch die Waldrodung 4 Wege entstanden, von denen 2 scharf nach links gehen. Bitte hier die Beschreibung kontrollieren und anpassen an die neuen Umstände.

Hiernach haben wir diese Wanderung abgebrochen und sind direkt zur Festung zurückgelaufen.

Mit freundlichem Gruss,
Reiner Jungblut
12.07.2005

Hallo,

Ich will [...] Ihnen die fraglichen Wanderungen und deren Schwachpunkte nennen.

A) Wanderung Nr. 30 "Um die Foia" Diese Tour mußten wir schon nach wenigen hundert Metern abbrechen weil sich der Pfad im Unterholz verliert, dh. Der weitere Verlauf ist mit dem Auge nicht mehr erkennbar.

B) Wanderung Nr.33 "Zum Castelo Paderne" Allgemein die Beschreibung beginnt mit "Am südlichen Ortseingang von Boliqueime" wo ist Süden? Schreiben Sie doch einfach " Von XYZ nach Boliqueime hineinfahrend biegt nach ABC Metern links ein steil aufwärts führendes Strässchen ab. Das in der Beschreibung erwähnte Friedhofsschild fehlt nähmlich. Dann ist sofort klar wo man sich befindet.Und im weiteren Verlauf müsste es heißen: Wir folgen dieser asphaltierten Strasse bis zu einer T Kreuzung der asphaltierte Weg biegt hier nach links ab wir folgen der Erdstrasse geradeaus bis zu den Gebäuden eines Gehöfts, hier biegt unser Weg nach rechts ab und führt zunächst leicht bergauf. Am ersten Abzweig gehen wir nach links der Weg senkt sich im weiteren Verlauf bis zum Flussbett etc. Völlig unzureichend ist die Beschreibung des Wegverlaufs nachdem man das Castelo Paderne erreicht hat. …nehmen wir das Erdsträsschen das vom Platz vor der Burg nach halb links verläuft…Die Burg wird restauriert das gesamte Gelände ist zerwühlt. Warum sagen Sie nicht mit dem Rücken zum Castel in Blickrichtung XYZ nehmen wir die erste Erdstrasse halb links. Bitte bedenken Sie eine Erdstrasse ist kaum zu identifizieren. Sie müssen in diesem Fall Markierungspunkte im Gelände oder am Horizont nennen sonst geht man hoffnungslos fehl.(wie es uns passiert ist).

C) Wanderung Nr. 37 "Rund um Alte" Wir konnten dem Verlauf des Flüsschens nicht folgen weil ca. 700m hinter dem Ortsende ein altes, aber abgeschlossenes Eisentor den Weg der offenbar mitten durch ein Gehöft führt, was nirgends erwähnt wird, verschließt. In Kombination mit einem wütenden Hund machte uns das das Weitergehen unmöglich.

Bitte machen Sie sich die Mühe und lesen Sie einfach mal den Anfang der Wanderung Nr.36 bis zu der Stelle an der es heißt … auch wenn der Pfad sich verzweigt und schließlich zum Erdsträschen wird…wenn Sie ernsthaft diesen Weg nach einer solchen Beschreibung finden wollen dann sind Sie mehr als nur optimistisch. Ohne Detailskizzen geht das nicht, wie soll an einer V Förmigen Abzweig entschieden werden welcher der Wege jetzt "gerader" in die Richtung führt in die Sie gehen wollen/sollen?

Wir wandern gerne und sind nicht unerfahren beim interpretieren von Karten oder Beschreibungen aber bei unmarkierten Erdstrassen hilft das nichts mehr.
Viel Glück bei der Neuauflage, aber eine gründliche Überprüfung und evtl. Neufassung der Beschreibungen tut wirklich Not.

Mit freundlichen Grüßen
Ilse und Andreas Steinegger
17.04.2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

Meine Familie und ich haben im Zeitraum vom 20.03. - 03.04.2005 etliche Touren durchgeführt.
Bezüglich Tour 6 von Luz nach Burgau ist anzumerken, dass die Küste zunehmend zugebaut wird und küstennahe Grundstücke den Weg sehr nahe an die Abbruchkante heranbringen.
Dies gilt auch für Tour 13 zwischen der Kapelle Senhora da Rocha und Armacao de Pera (beim Hotel Viking).
Das Castelo Paderne (Tour 33 und 34) wird zur Zeit mit EU-Geldern um- Fassend restauriert. Es ist außerhalb der Arbeitszeiten (mittags und abends)geschlossen.
Beschreibungen und Kartenausschnitte sind im übrigen sehr gut, so dass die Orientierung keine Probleme bereitet. Der Kauf hat sich wirklich gelohnt.

Mit freundlichen Grüßen
Kurt Böhm
13.04.2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

weil wir mit dem Wanderführer Teneriffa aus Ihrem Hause sehr zufrieden waren, starteten wir vor drei Wochen an die Algarve, ausgerüstet mit der 1. Auflage 2004 Wanderführer Algarve.
Leider hat er sehr viele Fehler oder "unglückliche" Beschreibungen enthalten.
Die abgebildete Karte zur Wanderung 29 Monchique-Foia-Gipfel enthält zumindest einen Fehler, was den rot markierten Straßenverlauf betrifft.
Die Wanderung 32 Rund um Silves ist im zweiten Teil so verworren und konfus, dass wir unterwegs abbrechen mussten.
Einmal führte der Weg über eine Art Müllkippe oder Garten, den wir allerdings noch durchquert haben, immer darauf achtend, ob einer der Hunde uns nicht weiterverfolgt....... Danach war die Beschreibung völlig desolat und nicht mehr nachzuvollziehen.
Insgesamt sollte man sich bei Klippenwanderng (Die Orientierung ist sehr einfach, weil auf einer Seite immer das Meer ist...) nicht zu Beschreibungen hinreißen lassen, z.B. nach 200 m biegen sie in das Staubsträßen ein, nach weiteren 50 schwenken sie rechts, so ein Quatsch, das Gelände ist durchzogen von einem Gewirr von Trampelpfaden und Feldwegen...... Man hätte sich an markanten Punkten auf Klippen, Wahrzeichen usw. orientieren müssen.
Uns beispielsweise hat der Torre de Aspa auf unseren Wanderungen entlang der Westküste immer wieder weitergeholfen.
(...)
Die empfohlene Straßen und Wanderkarte von Freytag und Berndt kann lediglich bei Autofahrten weiterhelfen, um seinen Weg durchs Gelände zu finden ist der Maßstab viel zu groß...?
Die Internetadresse für die Busfahrpläne ist veraltet oder falsch. www.eva-bus.com wird überall plakatiert.
Ab Lagos sind wirklich fast alle Wanderung, manchmal mit leicht modifiziertem Start oder Ziel zu erreichen. Bei Streckenwanderungen ein echter Vorteil mit dem Bus unterwegs zu sein, anstatt immer wieder zum Auto zurück zu müssen.
Vielleicht können Sie diese Infos verwerten und das Büchlein kritisch überprüfen, die Tipps, wo man wandern sollte, haben uns gefallen. Ca. 10 Wanderungen haben wir ausprobiert, uns aber schnell davon verabschiedet, zu versuchen entsprechend den Anweisungen den Weg zu finden. (...)

Viele Grüße
Birgit Schmitz
24.09.2004

da ich bis jetzt mit den rother wanderführern sehr gute erfahrungen gemacht habe, griff ich anlässlich meiner algarvereise am flughafen münchen zu ihrem diesbezüglichen produkt.
diesmal war ich aber mehr als enttäuscht. der "neue" wanderführer von ulrich enzel erfüllte in keiner weise meine erwartungen und ist den preis nicht wert. im vorwort wird versichert, dass alle wanderwege aktuell abgegangen und überprüft wurden, dies kann nicht so sein, denn bei meiner tourenauswahl stieß ich auf zahlreiche unstimmigkeiten, die alle anzuführen hier zu zeitintensiv wären. nur einige beispiele:
wanderung 5: der aufstieg von burgau in richtung salema ist durch eine baustelle blockiert, der aufstieg von der praia das furnas ist wegen eines privatgeländes nicht in der beschriebenen weise möglich
w 8: der bahnhof odiaxere existiert längst nicht mehr, die zugangswege sind überwachsen, der ort scheint im fahrplan nicht mehr auf, hier hält wohl schon längst kein zug mehr, teilweise ist auch die einzeichnung der straße im plan unrichtig (auf der anderen seite der schienen, der golfplatz hat sein gelände erweitert, ein neuer dammweg zur barra de alvor wurde errichtet,...
w 26: mitten durch das beschriebene wandergelände führt die neue autobahntrasse
w 34: ob hier noch von attraktivem wandergebiet gesprochen werden kann, ist wohl geschmackssache, schon allein der kartenausschnitt zeigt, dass es um eine wegführung um, unter und über ein riesiges autobahndreieck geht...

jedenfalls strotzt der führer von fehlern, die das wandervergnügen wesentlich beeinträchtigen und anderen ungenauigkeiten( z.b. zeigt das foto p.33 nicht, wie angegeben, die ponta de sagres, sondern die ponta da torre) und ich fühle mich irregeführt ("neu"!!!) [...]
da ich bis jetzt mit dem namen rother immer sehr gute qualität verbunden habe und für mein geld sehr gute wegbeschreibungen und wertvolle wanderanregungen erhalten habe (z.b. teneriffa ) bitte ich um ihre stellungnahme.

Mit freundlichen grüßen, kurt berger

Autor und Verlag bemühen sich um bestmögliche Aktualität, bedauerlicherweise gelingt das nicht immer vollständig. Gerade südliche Wanderziele sind von sich rasch ändernden Verhältnissen (z.B. Baustellen, plötzlich abgezäuntes/verbotenes Privatgelände) betroffen. Wir werden aber bei einer Neuauflage verstärkt darauf achten, dass Fehler wie oben angegeben so weit als möglich minimiert werden.