Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer Madeira
14.03.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben die Tour am 12.3. versucht und mußten am Tunnel umkehren. Die Levada ist stark verschüttet und das gilt auch für den Tunnel, der sehr niedrig ist und durch den sie offenbar momentan nicht fließt. Zwar kann man den ehemaligen Tunnel oberhalb umgehen, muß dann aber durch unwegsames Gelände in das Tabua-Tal wieder steil zur Levada absteigen. Für alpin Geübte sicher machbar, wir haben uns zum Umkehren entschlossen, da auch unklar war, welche Schwierigkeiten evtl. noch kommen. Offiziell gesperrt ist der Weg aber nicht.

Viele Grüße, Thomas Holland-Letz
16.02.2010

Hallo,
wir waren Anfang Februar 2010 in Madeira.
Touren 19 und 20:
Weg war immer noch wegen Bauarbeiten gesperrt. Am besten bei der Touristeninformation nachfragen.

Tour 11:
War frisch ausgeschnitten. Nach dem Aufstieg zum Strommasten führt allerdings der gut sichtbare Weg in eine Sackgasse am Rand der Klippe. Man muss einige hundert Meter nach dem Strommasten auf die kleine rote Markierung und ein Steinmännchen achten. Der richtige Weg führt nach links über eine felsige Passage und ist schlecht zu erkennen.

Grüße, Horst Möller
04.11.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte im Oktober 2009 Ihren Wanderführer Madeira in Gebrauch und möchte Ihnen hier einige Rückmeldungen geben.

Tour 30: Pico Arierio - Pico Ruivo
Es gibt nun zwei Wege (Variante E = 7,0 km, Variante O = 5,6 km) Ihre Beschreibung zu Variante E ist super. Variante O ist deutlich kürzer, hat weniger Höhenmeter, aber der Weg ist schmaler und auch ausgesetzter. Eine Drahtsicherung ist durchgeängig vorhanden. Allerdings ist eine Stelle (ihr Bild auf Seite 111) schon ausgebrochen. Die Zeitersparnis für Variante O war für uns ca. 45 Minuten auf dem Rückweg. (Hinweg ca. 3 h 15 Minuten).

Tour 27: Caldeirao Verde
Der Parkplatz ist nicht mit "Rancho Madeirense" beschrieben sondern "Rancho Pico das Pedras". Das hat mich etwas verwirrt. Das reetgedeckte Haus war fast vollständig abgedeckt. Das erste Stück bis nach Queimadas ist als Wanderweg "PR Joel" gekennzeichnet. Der Rest hat sehr gut gepasst.

Weitere Verbesserungsvorschläge habe ich nicht. Ich kam mit dem Wanderführer sehr gut zurecht.

Mit freundlichen Grüßen, Harald Scheihing
02.11.2009

Hallo!

Wir haben von Ihnen den Rother Wanderführer Madeira (6. aktualisierte Auflage 2009) gekauft und hatten einen schönen Urlaub damit.

Zur Tour 31 (auf Seite 118) haben wir einige Anmerkungen:

* Die zwei Holzbrücken im Tal sind sehr morsch, die Bretter bzw. Äste teilweise durchgebrochen, das Geländer zum Teil nicht mehr vorhanden
* Die Schilder am tiefsten Punkt (Chao da Lagoa etc.) sind sehr stark eingewachsen und sehr schwer zu sehen
* Am Aufstieg sind die Ast-Treppen durchgefault und das ganze wird zur Rutschpartie (unser Haupt-kritikpunkt).
* Der Orientierungspfahl an der Casa do Burro ist nicht vorhanden – der Aufstieg nur einige hundert Meter rechts möglich, da mit stacheligen Hecken eingewachsen. Die Orientierung am später beschriebenen Wasserbecken ist allerdings trotzdem möglich.

Die Tour war wunderschön – bei der nächsten Auflage sollte auf die zusätzlichen Herausforderungen hingewiesen werden. Auch die anderen 15 Touren die wir abgewandert sind waren alle sehr gut beschrieben.

Mit freundlichen Grüßen,
Katrin Mayer & Andreas Däuber
12.10.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war kürzlich auf Madeira und habe dort tolle Wanderungen gemacht.
Eine Wanderung aus Ihrem Wanderführer von Rolf Goetz ist jedoch z.T. nicht ausfindig zu machen. Wanderung Nr. 23, Pico do Suna:
Der Abstecher auf den Lombo Comprido ist schwierig zu finden, bzw. der Pfad, der dorthin abzweigt. Der Autor sollte vielleicht nochmal versuchen, den Pfad zu finden und evtl. vor Ort in irgendeiner Form zu markieren. Wir sind dann zwar auf den Lombo hochgekommen, aber mehr querfeldein als auf einem Pfad.

Der Turm am Pico do Suna ist geschlossen und sieht auch nicht sehr vertrauenserweckend aus, das sollte evtl. auch korrigiert werden in der Tour.

Falls der Autor genaueres wissen möchte, kann er mich gerne kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen, Kathrin Scheck
29.09.2009

Liebe Wanderfreunde,

in unserem gerade zuende gegangenen Madeira-Urlaub hat uns Ihr Wanderführer (4.Auflage 2006) gute Dienste bei insgesamt 17 Touren erwiesen. Nicht alle Details sind (noch) korrekt, aber alles war leicht zu finden.

Zu der Tour 8 habe ich jedoch unerfreuliche Anmerkungen: In der Höhe von Nogueira sind wir mit vorgehaltenen Messern überfallen worden und haben anschließend erfahren, dass in Nogueira einer der größten sozialen Brennpunkte in Madeira insbesondere mit Beschaffungskriminalität für Drogen existiert, Hier gab es schon häufiger Überfälle, so dass wir davon abraten diesen Abschnitt der Tour zu gehen. Unsere Empfehlung ist die Tour nur noch bis zum Hortensia Gardens Tea House zu gehen, zumal auch das Jasmin Tea House geschlossen ist.

Viele Grüße, Lutz & Frauke
10.09.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider muss ich Ihnen mitteilen, dass der obig angeführte Führer mehr schädlich als nützlich war während meines Madeira Aufenthaltes. Bemerkungen wie "Schwindelfreiheit kann nicht schaden" sind absolut irreführend, in meiner Erfahrung waren keine der Wanderungen korrekt beschrieben. Die einhellige Meinung war außerdem die, dass wir auf keine der Wanderungen, die bei Ihnen als "für Kinder geeignet" angeführt sind, unsere Kinder (sie sind heute erwachsen) mitgenommen hätten. Alles in allem kann ich kaum nachvollziehen, dass Ihr Herr Goetz diese Levada Wanderungen selbst begangen hat. Künftig werde ich also wohl auf andere Wanderführer zurückgreifen!

Mit freundlichen Grüßen, Herta Reif-Elson
19.08.2009

ehr geehrte Damen und Herren,

wir waren auf Madeira beim Wandern und haben auch mehrere Routen aus dem Wanderführer gemacht. Die guten Beschreibungen sind sehr hilfreich. Besonders beeindruckt hat uns die Route auf den Pico Grande (schwarze Tour), zu der Einiges anzumerken ist:
Nach dem kleinen Klettersteig geht es in eine tiefe Wildnis von Ginster, da der Weg nicht (mehr) ausgeschnitten wird. Es wurde zu einer Art Tunnelwanderung mit ungewissem Ausgang. Danach verläuft sich der Weg gänzlich, vor allem, wenn man nach der Wegbeschreibung im Wanderführer geht. Es sollte nicht auf die Kastanienbäume unter der Felsenburg zugesteuert werden, wie im Führer beschrieben, denn von da aus kommt man nur schwer „nach links“, da alles verwildert und zugewachsen ist (große Stolper- und Sturzgefahr). Man sollte sich gleich bei der Erwähnung des Felsenbandes nach links halten, dann kommt man nämlich wieder relativ schnell und leicht auf den Weg.
Vielleicht können Sie das irgendwie einbauen!

Mit freundlichen Grüßen, Max Wagmann
29.06.2009

Sehr geehrter Verlag,

wir kommen gerade aus Madeira und haben dort mit Ihrem 50-Levadawanderungen Tourenbuch sehr gute Erfahrungen.

Allerdings möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass die Route Nr 31 (vom Poco da Neve durch den Parque Ecologico) keineswegs zu den 50 besten Touren gezählt werden sollte: Der Weg ist verwachsen, die Holzstege und –stiegen vermodert und die Handläufe sind mit spitzen herausstehenden Nägeln versehen. (anbei die Fotos), zusätzlich sind allfällige Hinweisschilder überhaupt nicht mehr vorhanden bzw. dermaßen überwachsen, dass wir unterwegs sogar über eine halbe Stunde den weiteren Verlauf des Weges suchen mussten. (trotz Ihrer guten Beschreibung!) Wir haben Ihrem Wanderführer vertraut und gingen die Tour mit unserem 8 jährigen Sohn. Leider waren die Zeitangabe von 2.15h beim besten Willen auch nicht nur annähernd ausreichend für diesen Rundweg (wir benötigten über 5 Stunden -ohne Pause-), zum anderen war der Weg für unseren Sohn nahezu lebensgefährlich, da der Weg völlig verwachsen, die Stege kaputt und dadurch der Aufstieg zum verlassenen Steinbruch nur mit äußerster Kraftanstrengung durchführbar war. Letztlich hat unser Sohn geheult, ich hatte einen Kreislaufkollaps und mein Gatte musste allein zum Poca de Neve zurückaufsteigen um das Auto zu holen.
Nach dieser Erfahrung- unser Tipp: Bitte tauschen Sie die Nr 31 gegen irgendeine andere Wanderung aus! Vor allem ändern Sie die Angabe „kindertauglich“ auf „mit Kindern nicht zu empfehlen“.

Freundliche Grüße aus Österreich, Familie Skok-Posnitz

PS/ nächstes Jahr werden wir an die Algarve fahren, und uns für diesen Urlaub wiederum einen Rother Führer kaufen, denn letztlich sind wir von der hohen Qualität Ihrer Bücher überzeugt.




18.06.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war dieses Jahr im März auf Madeira.
Die Tour ins Folhadal wird in Ihrem Reiseführer so beschrieben, dass man am Wasserfall vor dem Tunnel wieder umkehren solle. Ich hab die Tour weiter gelaufen, d.h. ich bin durch den Tunnel durch und auf der anderen Seite bis fast nach Sao Vicente gelaufen.
Eine der schönsten Touren, die ich bislang auf Madeira kenne ! (ich war vergangenes Jahr schon mal dort)
Problemlos zu Laufen, auch der Tunnel, vor dem man umkehren soll, da stellenweise bis etwa 3 Meter hoch.
Wenn Sie Interesse haben, kann ich Ihnen gern eine CD zuschicken, auf der Sie meine diesjährigen Touren in Form von Panoramabildern anschauen können. Wenn Sie sich von Panorama zu Panorama durchklicken, können Sie die Touren auch "virtuell nachwandern". Eine absolute Traumtour ! Super ausgebaut und (derzeit) NOCH NICHT begangen ! (wahrscheinlich auch deswegen, weil Sie schreiben, man solle umkehren)
Was die Tour als solche angeht:
der Wasserfall an dem man umkehren soll, ist zwar ganz schön, aber der, der einen etwa einen halben Kilometer NACH dem Tunnel erwartet ist einer der schönsten, die ich bislang auf Madeira gesehen habe. Er ist einerseits wesentlich höher, als der vor dem Tunnel, andererseits teilt er sich in der oberen Hälfte in ZWEI Wasserfälle auf !
Das heißt, dass sich die beiden etwa "auf halbem Weg" treffen und dann als EINER vollens herunterstürzen.
Auf meiner Website finden Sie unter http://www.fuzzymation.eu/html/body_madeira.html ein paar der Panoramen, die ich dieses Jahr auf Madeira aufgenommen habe. Das zweite, dritte und das vierte Bild stammen von besagter Tour.
Beim Zweiten haben Sie einen Blick (nach rechts) Richtung Sao Vicente (durch die Sträucher verdeckt, man müßte eben hinfliegen, um´s zu sehen). Die erste Blickrichtung (wenn Sie die Seite aufrufen) geht in Richtung Paul da Serra-Hochebene.
Das dritte Bild entstand auf dem Weg ins Folhadal, d.h. auf dem Teil, der bereits in Ihrem Reiseführer beschrieben wird.
Das vierte habe ich in einer kleinen Schlucht, die ebenfalls durchwandert werden muss und entlang einer AUSGETROCKNETEN, da stillgelegten Levada verläuft, aufgenommen.
Bilder 2 und 4 gibt´s also erst NACH dem Tunnel zu sehen !
Was die anderen Bilder angeht:
Bild 1 = Ribeira Grande
Bild 5 = Ribeira Brava
Bild 6 = 25 Fontes (= 25 Quellen)
Mit freundlichen Grüßen, Joachim Kranzen
31.05.2009

Wieder einmal hat mir ein Rother Wanderführer hervorragende Dienste geleistet - diesmal die Ausgabe 2008 von Rolf Goetz. Danke für die exakten Wegskizzen und Beschreibungen.

Eine aktuelle Anmerkung zur Tour 30:
die westliche Variante über eine Serie kurzer Tunnels (ca. Hälfte der gesamten Wegstrecke) kann wieder problemlos begangen werden. Die Abzweigungen, egal aus welcher Richtung man kommt, liegen klar auf der Hand, obwohl keine Wegschilder angebracht sind. Der Vorteil liegt in der geringeren Aufstiegshöhe auf dieser Seite, die großartige Wegführung mit tollen Ausblicken Richtung Westen und eine Rundtour (zumindest eines Teiles der Gesamtstrecke) ist immer schöner als nur den gleichen Weg zurück.

beste Grüße, Mag. Jaidhauser Hermann
11.05.2009

Hallo nach München!

Wir sind unlängst mit vier gekauften bzw. ausgeliehenen Reiseführer nach Madeira aufgebrochen und kamen damit in den ersten Tagen so recht und schlecht zurecht. Nachdem wir jedoch in einer dortigen Buchhandlung einen Rother Wanderführer gesehen hatten und total begeistert davon waren, kauften wir auch noch diesen (in den Dresdner Buchhandlungen sind uns die Rother-Wanderführer bisher noch nicht aufgefallen).
Wir müssen sagen: er ist das Beste, was uns in den vielen Wanderjahren untergekommen ist! So wie dort beschrieben, fanden wir es auch vor, ganz große Klasse und vielen Dank! (künftig wird es bei uns nur noch den "Rother" geben!)

mit freundlichen Grüßen, Marion und Manfred Papperitz
23.04.2009

Geehrte Damen und Herren,

die Rother Wanderführer waren uns schon in vielen Urlauben treue Begleiter.
Zur Ausgabe Madeira hätte wir folgende Ergänzung zu machen:

Bei Tour 30 (Pico do Arieiro) ist angegeben, dass der Tunnelweg seit Jahren gesperrt ist. Dies ist nicht mehr so, er kann begangen werden, ist neu angelegt und z.B. als Rückweg eine schöne Variante! Außerdem ist er für Konditionsschwache eine Option, da er kürzer ist.

Tour 46 (25 Quellen) als Toptour zu bezeichnen ist unserer Meinung nach etwas übertrieben. Aber das ist eine reine subjektive Betrachtung.

Mit freundlichen Grüßen, Ralf Bothe
14.04.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind gerade aus Madeira zurückgekehrt, wo uns Ihr Wanderführer von Rolf Goetz nützliche Dienste geleistet hat. Doch zu zwei Touren haben wir Anmerkungen:

Tour 6: Der Rückweg auf der Küstenstraße von Tabua nach Ribeira Brava ist "offiziell" nicht mehr möglich, da die Straße seit einem Jahr für Fahrzeuge und Fußgänger gesperrt ist - wegen Steinschlaggefahr.

Tour 20: Der Rückweg von Chao das Feiteiras funktioniert nicht wie beschrieben. Der einzige Weg, der "nach gut 200 m" links abzubiegen war, führte in eine Wildnis-Sackgasse. Sollte das der alte Madeira-Weg gewesen sein?

Ich hoffe, Sie können diesen Informationen nachgehen und ggf. in Ihrem Führer berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen, Erik Baron
26.02.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei unserem Aufenthalt auf Madeira im Januar 2009 sind wir u. a. auf der Levada dos Piornais (Wanderung Nr. 1) gewandert. Als wir unserer Reiseleiterin davon erzählten, sagte sie, dass sie diese Levada niemandem empfehlen würde. Einige Tage später lasen wir in der Zeitung (vom Wanderführer übersetzt), dass auf dieser Levada finnische Touristen überfallen wurden. Wir sind deshalb der Meinung, dass diese Levada nicht uneingeschränkt empfohlen werden sollte.

Mit freundlichen Grüßen, Matthias u. Regina Clauß
19.02.2009

Hallo Zusammen,

hier ein paar Anmerkungen zu beschriebenen Touren auf Madeira:

Tour 20:
Bei der beschriebenen Verzweigung "Nach dem Gebäude von Chao das Feiteiras dem beschriebenen breiten Grasweg rechts folgen und nach 200 m dem alten abwärtslaufenden Madeira-Weg links folgen." ist mittlerweile eine Steinpyramide entstanden und ein altes, zwischen ein paar Steinen am Boden verkeiltes Holzschild mit einem "Pfeil" und der Aufschrift "Ribeiro Frio" weist den weiteren Weg.

Tour 41:
Der vierkantige Vermessungspunkt auf dem Pico Ruivo do Paul kann über eine kleine Holzleiter und fünf Eisensprossen bestiegen werden.

Tour 30:
Diese Tour ist wirklich die Königstour von Madeira und bietet atemberaubende Blicke. Der Tunnel Pico das Torres ist weiterhin gesperrt.

Danke für die schönen Touren!
Frank Schäfer
27.01.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei unserem Urlaub auf Madeira benutzten wir Ihren Wanderführer und haben damit (wie mit anderen Rotherführern auch) gut Erfahrungen gemacht.
Einige Anmerkungen zu Madeira (Ausgabe 2006)

Tour 12
Alle Stellen sind gut gesichert und ohne Probleme zu bewältigen. Eine Besteigung des Pico Furado ist möglich. Nach starkem regen ist der Weg allerdings sehr matschig und deshalb bis zum 1. Aussichtspunkt unangenehm, trocknet aber bei Sonne ziemlich schnell ab.

Tour 25
Der Weg ist teilweise sehr verwachsen und durch Bäume blockiert. Nach regen teilweise sehr rutschig und bei Wolken im Zentralmassiv ist die Aussicht auch nicht besonders. Für den Aufstieg brauchten wir deshalb 30 Minuten länger. Der Aussichtspunkt nach Sao Lourenco ist nur eine kleine Lichtung und ziemlich zugewuchert.

Tour 39
Die abschüssigen Stellen sind inzwischen durch Drahtseilgeländer gesichert.

Tour 40
Die abschüssigen Stellen sind inzwischen durch Drahtseilgeländer gesichert. Der Abzweig zur „Casa de Abrigo“ ist nicht mehr ausgeschildert und der Weg kann leicht übersehen werden. Wir haben ihn nur „gefunden“, weil wir ihn genau nach 15 Minuten Wanderung gesucht haben, der Weg sieht am Anfang aus, wie ein ausgetrocknetes Rinnsal, erst nach ca. 10 Metern wird klar, das es ein Weg ist. Der weitere Wegverlauf ist auf Grund der Beschreibung nicht zu verfehlen.

Tour 46
Die abschüssigen Stellen sind zwar schmal, aber inzwischen durch Drahtseilgeländer gesichert. Eigentlich ist keine Schwindelfreiheit mehr erforderlich. Route ist aber sehr stark begangen (ab dem späten Vormittag), da sie in allen Wander- und Reiseführern erwähnt wird.

Bei Touren vom Parkplatz Rabacal ist immer viel Betrieb, besonders der Weg zu den 25 Quellen ist gut begangen. Auf den anderen Routen ist weniger los und bei frühzeitigem Beginn hat man erst beim Rückweg etwas mehr "Gegenverkehr". Im Hochland Paul de Serra haben wir meist 2 Touren kombiniert, da diese doch relativ kurz sind ( 40 - 41, 39 - 44, 45 - 46)

Schöne Grüße, Thomas Hoffmann
20.01.2009

Hallo,

wir waren im Februar 2007 und 2008 mit ihrem Wanderführer "Madeira"unterwegs. Er hat uns stets gute Dienste geleistet und sind froh gewesen, einen stillen Wegführer in einem uns fremden Land dabei gehabt zu haben. Drei Anmerkungen möchte ich jedoch machen:

Tour 21- Faja da Nogueira 1
Die etwa 4 Kilometer lange Anfahrt zum Kraftwerk ist etwas für Geländefahrzeuge! Da die Reisenden die Fahrzeuge mieten, ist es schon einen Zumutung dort hoch zu fahren. Man hat geradezu Angst, daß das Fahrzeug Schaden nimmt (Opel Corsa). Bitte nur Schrittgeschwindigkeit fahren und auf tiefe Schlaglöcher achten!! Die Wanderung war klasse und unsere erste Erfahrung auf Madeira

Tour 22- Pico do Suna
Den unscheinbaren zugewachsenen Pfad durch Eriken und Farne können wir nicht empfehlen. Dieser ist wirklich schon zu sehr zugewachsen um dort zu Wandern. Auch den Stein mit dem Kürzel TC220 haben wir nicht finden können. Statt dessen lieber der Piste folgen.

Tour 41- Der Farnweg auf den Pico Ruivo do Paul
Nicht bei aufsteigender Bewölkung aufklettern!!! Der Berg kann binnen weniger Minuten komplett in Wolken gehüllt sein!! Wenn man oben ankommt und es sich weiter zugezogen hat, finden man auf dem fremden Terrain nicht den Weg zurück. Wir haben 2008 Glück gehabt. Gerade unten im Wäldchen angekommen, war vom Berg wirklich nichts mehr zu sehen. Der Ausbilck von oben auf die Wolken war herrlich.

Weiter so und vielen Dank, Claudia & Ralf Donth aus Mönchengladbach
10.01.2009

Sehr geehrter Herr Goetz,

bei meinem letzen Urlaub benutzte ich Ihren Wanderführer Madeira (5. Auflage). Dazu habe ich einige Anmerkungen:

Allgemeine Bemerkungen.
a.)Die angegebenen Zeiten sind viel zu kurz angegeben. Es ist mindestens mit 25 - 30 % mehr zu kalkulieren. Bei der Wanderung Nr. 2 sind 2.30 Std angegeben. Trotz zügigem Gehen und ohne Pausen brauchten wir fast eine Stunde länger.
b.) Die Busse auf Madeira fahren selten den schnellsten Weg. Für eine optimale Wanderplanung wäre es sinnvoll, die Anfahrts- und Rückfahrzeiten im Reiseführer anzugeben. Leider sind diese Anfahrtszeiten auch im Busfahrplan der Touristen-Information nicht oder falsch angegeben.
c,) Bei uns endeten viele Wanderungen im Nebel. Daher wäre es sinnvoll, die genauer Richtung anzugeben, in der die Bushaltestelle zu finden ist (z.B. bei Wanderung Nr. 2).

Ergänzung Wanderung Nr. 8.
Auf S . 55 in den Zeilen 1-2 ist der Text mißverständlich. Man steigt nicht erst zur Dorfstraße hinauf, wenn ein Erdrutsch den Weiterweg versperrt, sondern bereits am Pflasterweg (rechts davon steht eine große Kamelie). Unsere Wanderung endete leider im Gestrüpp.

Mit freundlichen Grüßen, H. Honold
28.12.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade sind wir von Madeira zurückgekehrt.

Ein Hinweis zur Tour Nr. 26: Der "luftige Betonsteg" ist mittlerweile nicht mehr begehbar. Da diese Ecke aber sehr schön und sehenswert ist, könnte man in Zukunft eine Rundwanderung anbieten. Ca. 300 m vor dem Steg führt links ein Treppenweg hinauf nach Sao Jorge. Man könnte die Wanderung auch am Schwimmbad beginnen. Die Wanderbeschreibung ist am Anfang etwas verwirrend. Als Ausgangspunkt sollte man die Kirche nehmen.

Ein Hinweis zur Tour 19: Die Levada war im Dezember 2008 geschlossen.

Ein Hinweis zur Tour 24: Die Levada war im Dezember 2008 nach etwa einer Stunde Gehzeit wegen eines Erdrutsches unpassierbar.

Ein Hinweis zur Tour 3: Man sollte die Wanderung in der starken Linkskurve unterhalb von Cruz beginnen lassen. Das erste Wegstück ist nicht besonders reizvoll und stand im Dezember überwiegend unter Wasser, so dass man teilweise auf dem Betonrand balancieren musste.

Mit freundlichen Grüßen, Marion Heinz
02.12.2008

s.g. Hr. Rolf Goetz,

wir lebten (und Wanderten natuerlich viel) jetzt 1 Monat auf Madeira. Gerne lasen wir immer wieder in Ihrem Werk, zu dem wir ausfueren wollen:
Die Touren sollten eigentlich immer grundsaetzlich aufwaerts empfohlen und beschrieben sein. Was manchem vielleicht fuers erste bequemer anmutet (eben absteigend zu gehen) ist sowohl von der Belastung fuer den Bewegungsapparat( Knie,...) als auch von der weit hoeheren Rutschgefahr (speziell fuer ungeuebte, problematisches Schuhwerk,..) als auch so, eben weniger Zeit fuer den gleichzeitigen Ausblick zu haben, unguenstiger.
Wir fanden eigentlich alles leichter, weniger heikel, als von Ihnen beschrieben. Lediglich:

Bei Tour 12 waren wir auch am Pico da Furado. Von der Begehung des Suedgipfels sollte eigentlich generell abgeraten wrden. Das Terrain ist Lavageroell und Sand, in 30 Grad (oder steiler!) geneigt, ungesichert abschuessig!! Wehe dem, der hier ins Rutschen kommt... , dem ist der Rueckweg wohl (durch Absturz! ) sicher erspart. Die allgemeine Warntafel am Beginn des Berganstieges ist wohl falsch (viel zu frueh) plaziert als auch viel zu allgemein gehalten!

Wir hoffen, Sie koennen dies verwerten / umsetzen / weitergeben,
schoenen Gruss, Christoph und Elisabeth Liebl
18.11.2008

Sehr geehrter Herr Goetz,

wir sind soeben von einem Wanderurlaub auf Madeira zurückgekehrt und haben uns dort auf die von Ihnen (Auflage 5 von 2008) beschriebenen Wege gemacht. Zunächst ein großes Lob: Wir waren mit mehreren Führern ausgestattet, aber Ihrer war bei weitem dem beste. Die beschriebenen Touren in den Führern waren zum Teil die gleichen, aber, Ihre Wegbeschreibungen und auch die Kartendarstellungen waren die verständlichsten und detailgenauesten. Sehr hilfreich auch die Höhenreliefs und die genauen Anfahrtsbeschreibungen, sowie die sehr exakten Zeitangaben.

Zu zwei Touren habe ich Anmerkungen:

Tour 6/ Das Tal von Tabua.
Eine wunderbare Tour, bei der sich aber ein Zugang zur Levada durch einen Hausbau verändert hat: Im Führer heißt es: „....und läuft dann rechts oberhalb der Straße an den Häusern von Corujeira entlang.“ Hier müsste ergänzt werden: „ An einem gelb-roten Haus mit Bar und dem Schild „Nicola Café“ gehen an der linken, bergabwärtsgelegenen Hausseite ein paar Stufen hoch, die zur Levada zwischen den Wohnhäusern führen.“ Wir hätten das ohne den Zuruf von Bar-Gästen nicht gefunden und wären weiter die Straße hinabgegangen, was uns zu weit von der Levada entfernt hätte. Die Bar scheint neu zu sein. Die kann dann auch noch in Ihren „Einkehr“-Eintrag aufgenommen werden!
Außerdem gibt es die reetgedeckten Häuschen am dritten Brunnen im Aufstieg zum Caminho do Lombo Cesteiro nicht mehr.

Tour 7/ Lombada da Ponta do Sol.
Die Tour ist im Levada-Nova-Teil zurecht schwarz. Der Teil auf der Levada do Moinho ist jedoch gut gesichert. Bei dieser Tour hatten wir das erste und einzige Mal Probleme mit der Anfahrt. Der Caminho da Calcada, den Sie als Anfahrtsweg beschreiben, führt absolut nicht zur Zuckermühle und zur Kapelle. Man muss vielmehr der Ortstdurchgangsstraße folgen, bis man auf den Caminho da Carreira trifft und diesen dann nach links bis direkt vor die Kapelle fahren. Hier kann man schattig und kostenfrei parken und findet dort auch sehr gepflegte öffentliche Toiletten vor. Des weiteren stimmt der allererste Teil der Wegbeschreibung bis zur Levada Nova nicht. Ganz einfach geht es, wenn man vom Parkplatz an der Kapelle einfach den großen orangen Schildern zur Levada Nova folgt. Eine genauere Beschreibung würde sich dann eigentlich erübrigen. Aber sie würde lauten: „Man läuft den Caminho da Carreira zurück bis zur Kreuzung mit dem Caminho das Pedras / Pereirinhao und geht dann diese Straße steil bergauf bis zur Straßenkreuzung mit der Estrada Nova da Lombada da Ponta do Sol. Hier geht man ca 30 Meter nach links und an einer Brücke ist - wieder mit einem großen orangen Schild - der Einstieg in die Levada über eine Treppe hinab durch ein kleines Zuckerrohrfeld vor Häusern schon ausgeschildert.“

Allgemeine Anmerkung zu Wanderungen an der Levada Nova:
Wir sind weiten Teilen der Levada Nova von West nach Ost gefolgt. An großen Teilstücken wird an der Levada gebaut, was zur Folge hat, dass sie zumeist kein Wasser führt. Daher ist es sehr schwierig, einzuschätzen, ob man, wie von Ihnen bisweilen zitiert „entgegen der Fließrichtung“ läuft. Hier wären Angaben der Himmelsrichtung einfacher. Zumal sich die Arbeiten noch Jahre hinziehen werden. Zwischen v.a. Prazeres und Ponta do Pargo wird gerade an einer neuen Schnellstraße gebaut und viele Tunnels und Brücken errichtet. Daher ist die Levada, z.B. bei Tour 49 nach dem Ort Faja da Ovelha unterhalb der ER 101 unterbrochen und die Wanderung wird weiträumig den Berg hinauf über die ER 101 umgeleitet. Wir hatten das Glück, dass Bauarbeiter uns durch die abgezäunte Baustelle laufen ließen. Das sparte uns den Weg über die Straße.

Und noch ein Tipp für eine mögliche neue Tour für die nächste Auflage:
Unsere landschaftlich schönste Tour mit den imposantesten Ausblicken führte uns von Ponta do Pargo (Parken an der Kirche) über die alte Verbindungsstraße Richtung Norden durch z.T. sehr verlassene Dörfer (am Ende geht es in einen Erdweg über) bis zur Kirche N.S. d.Boa Morte. Von dort eine halbe Stunde steil die Straße bergauf bis zu einem eckigen Wasserbassin linker Hand. Rechts ist dann der Start der Levada Nova. Gut 2-3 Stunden läuft man dann durch wechselnde Natur mit wunderbaren Ausblicken bis zu einem großen runden Wasserbassin oberhalb von Ponta do Pargo und da dann rechts bergab auf der Straße bis man wieder am Auto ist. Laufzeit gut fünf Stunden. Sehr empfehlenswert!

Ich freue mich schon auf weitere Touren mit Ihrem Führer bei unserem nächsten (dann dem zweiten!) Madeira-Aufenthalt!

Mit herzlichen Grüßen, Birgit Weichmann
14.11.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

von 01.-11.11.2008 verbrachten wir unseren Wanderurlaub auf Madeira. Im großen und ganzen sind wir gut mit dem Rother Wanderführer zurecht gekommen. Allgemein fänden wir km-Angaben im Buch nicht schlecht. Die Wanderwege sind uns zum Teil vermüllt (insbesondere in der Nähe von Siedlungen), ungepflegt und reparaturbedürftig vorgekommen.
Noch ein paar Anmerkungen zu einigen der unternommenen Touren:

Tour [2] „Zum Cabo Girao“
Im Siedlungsgebiet ist die Levada immer wieder vermüllt. Die Geländersicherungen sind teilweise reparaturbedürftig.
Wir haben die Variante mit dem Abstieg nach Câmara de Lobos gewählt. Die Beschreibung endet ziemlich plötzlich, so dass wir nachdem wir dreimal die Landstraße gequert haben, beim vierten mal nicht recht wussten wie es nun weiter gehen soll. Evtl. haben sich auch die Straßen geändert. Da sollte die Beschreibung bis zum Ende ausgeführt werden. Es sollte evtl. auch darauf hingewiesen werden, dass es sich um ziemlich viele Stufen handelt die abwärts gegangen werden müssen. Auch auf den Taxipreis von 10,- € könnte hingewiesen werden.

Tour [19] „von Ribeiro Frio nach Portela“
Es werden vom 03.11.08 – Mai 2009 Reparaturarbeiten durchgeführt. Wir sind die Tour gegangen, da man uns im Restaurant sagte die Tür der Absperrung auf der Brücke sei offen. Es war Sonntag, so dass man nicht direkt von Bauarbeiten gestört war. Es ist aber natürlich nicht so schön an Baumaterial und herausgerissenen Steinen vorbei zu wandern. Die Arbeiten waren noch nicht sehr weit fortgeschritten, so dass diese Beeinträchtigung nicht lange störte. Der Weg ist zum Teil stark ausgesetzt und nicht gesichert. Im Vergleich zu anderen Rot bewerteten Wanderungen empfanden wir in viel schwerer. Die Sicherungen, die vorhanden waren, waren z. T. kaputt. Vielleicht ändert sich das nach der Fertigstellung der Reparatur. Auch auf dem Weg zwischen dem Forsthaus Lamaceiros bis zum Landgut werden Arbeiten durchgeführt. Die Strecke wurden am Sonntag von Motorcross-Maschinen als Rennstrecke genutzt. Man musste aufpassen, dass man nicht überfahren wurde. Nicht sehr angenehm. Unsere Meinung nach ist eine Bewertung als Top-Tour nicht gerechtfertigt. Außerdem wäre ein Hinweis auf den relativ hohen Taxipreis von Portela zurück zum Ausgangsort sehr hilfreich. Dieser beträgt zwischen 25,- € unter der Woche und ca. 30,- € am Sonntag.

Tour [26] „Der Küstenweg von Sao Jorge“
Wir gingen nur eine verkürzte Kurztour. Der Betonsteg von dem geschrieben wird ist inzwischen weggebrochen. Es sah von weitem ziemlich abenteuerlich aus, diese Stelle zu bewältigen. Ein paar Holzbretter, eine Leiter ohne wirklich erkennbaren Weg.

Tour [45] u. [46] „Rabacal“
Traumhaft. Obwohl der Parkplatz ziemlich voll war, haben sich die Leute doch recht gut auf den verschiedenen Wegen verteilt. Also nicht abschrecken lassen.

Tour [12] „Halbinsel Sao Laurenco“
Leider nur bis zum 2. Aussichtpunkt gegangen, da wir erst in den Abendstunden hingekommen sind. Dafür wenig los. Tolle Sonnenuntergangsstimmung. Lohnt sich auch für eine Kurzwanderung.

Tour [29] „Pico Ruivo“
Gut zu gehen. Tolle Aussichten.

Viele Grüße, Steffi und Karl
06.11.2008

Rother "Madeira", Leserzuschrift zur Tour 7

Am 21.10.2008 bin ich die Tour 7 invers gelaufen, d.h. beginnend an der Kirche in "Lombada da Ponta do Sol" vorbei, gut 1 Stunde in die "Levada do Moinho" taleinwärts, dann am Abzweig etwa 50 Höhenmeter nach oben zur "Levada Nova da Ponta do Sol" und diese zurück nach Lombada. Wenn ich die Tour nicht alleine gegangen wäre, hätte ich gerne ausprobiert, wie weit man ohne Absturzgefahr im "Ribeira da Ponta do Sol" noch weiter in Richtung Cascalho gehen kann. Vom Cascalho aus jedenfalls führt umgekehrt kein sichtbarer bzw. als gehbar erkennbarer Weg in die Ribeira.
Die Tour selbst ist jedenfalls ein echtes Higlight und mit keiner anderen vergleichbar. Allerdings ändert sich dort gerade Einiges: Die "Levada do Moinho" wurde mit EU-Mitteln restauriert und ist nahezu vollständig gesichert. An einigen Stellen hat sich die Sicherung zwar schon wieder talwärts verabschiedet, insgesamt ist der untere Levada-Weg der Tour allerdings ungefährlich und einfach zu gehen. Der obere Teil, also die "Levada Nova da Ponta do Sol", ist nach wie vor eine pechschwarze Tour mit teilweise längeren, ausgesetzten Passagen auf der Levada, die durchweg noch ungesichert sind. "Noch", weil dort nun ebenfalls gebaut wird. Dafür liegt die Levada trocken, d.h.das Wasser wird nach unten in die - deshalb entsprechend randvolle - Levada do Moinho umgeleitet. Wegen des eher schwierigen Geländes wird der Umbau sicher einige Zeit dauern. Wenn diese Strecke in absehbarer Zeit dann in der gleichen Weise gesichert ist wie die untere Levada, wird die Tour 7 keine schwarze mehr sein, sondern gerade mal rot.
Sicher ist es wichtig, die Levadas zu restaurieren und gefährliche Stellen zu entschärfen. Meiner Meinung nach muss man aber nicht unbedingt jeden Wandersteig gleich behindertengerecht ausbauen. Wie man auch immer dazu stehen mag: Etwas Fades haben diese Wege schon, die nach ihrem Umbau mit EU-Fördermitteln so sehr den Fußgängerautobahnen des Alpenvereins in den Bayerischen Bergen gleichen. Klar geht es dabei auch ums Geld, wenn's hinten beim Tunnel und beim Wasserfall genauso voll wird wie in Rabacal auf der "Levada das 25 fontes" und wenn auf dem ehemals beschaulichen Platz vor der Kirche in "Lombada da Ponta do Sol" dann die Busse parken und Souvenirs verkauft werden. Aber es gibt ja noch viele andere schöne Levada-Touren auf der Insel.

Schönen Gruß, Werner Schultheiß, München
25.10.2008

Sehr geehrter Herr Goetz,

nach tollen Wanderungen auf Madeira möchte ich Ihnen sagen, dass Ihre Routenbeschreibungen einfach super gewesen sind :-)))

Zur Königstour (#30) möchte ich mitteilen, dass der "linke" Weg hinter dem Tunnel Pico do Gato, der, wie Sie in Ihrer Ausgabe 2007 noch schreiben, wegen eines Bergrutsches gesperrt ist, wieder begehbar ist. Um eine abgerutschte Stelle hat man eine Umgehung bebaut, eine andere Stelle wird durch einen neuen Tunnel (Lampe empfohlen) umschifft. Dadurch ist die Wanderung noch attraktiver geworden, da man hin eine andere Route als zurück wählen kann.

Mit besten Grüßen, Uwe Grunewald
16.10.2008

Sehr geehrte Damen und Herren ,

wir möchten Ihnen auf diesem Weg für diesem Weg für die supergenauen und detailierten Wegbeschreibungen bedanken, die uns sicher durch alle Wanderungen auf dieser wunderschönen Insel gebracht haben. Auch vom Schwierigkeitsgrad her haben alle Angaben gepasst, Unklarheiten konnten immer sofort nachgelesen werden. Ohne Ihren Führer wären wir absolut "im Regen gestanden", die madeirensischen Wegweiser lassen noch sehr zu wünschen übrig. So hatten wir abenteuerliche und wunderschöne Begegnungen mit der Natur und den Menschen auf Madeira. Vielen Dank !

Herzliche Wandergrüße senden Martin und Sigrid Krenkler
13.09.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

bezugnehmend auf in og. Wanderführer beschriebene Tour Nr. 30 "Pico do Arieiro auf Pico Ruivo" möchte ich Ihnen mitteilen dass die alternative Routenführung durch den Tunnel - Seite 115 "Der Weg links ist schon seit Jahren gesperrt" - wieder möglich ist, wir sind die Tunnelroute auf dem Rückweg vom Pico Ruivo am 18.8.2008 begangen, es ist erkennbar, dass dort zwar noch umfangreiche Instrandsetzungsarbeiten im Gange sind, der Weg aber tw. auf "Umleitungen" begehbar ist. Wir empfanden die Tunnelroute als weniger anstrengend als die auf dem Hinweg begangene Route über den Pico das Torres, wenngleich diese einen spektakulären sehr steilen "Treppen"-Aufstieg und eine schöne Aussicht bietet.

Mit freundlichen Grüßen, Henry Laier
23.08.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

Anfang Juli diesen Jahres sind wir die Tour 30 ihres Madeira Wanderführers gelaufen. Sie beschreiben die Tour als Hin und Zurück Tour. Allerdings gibt es eine Parallel Route, die lange nicht begehbar war. Wir sind diese parallele Route auf dem Hinweg gelaufen, zurück die von Ihnen beschriebe. Diese parallele Route ist neu gesichert, des weiteren wurde gerade ein Tunnel gebaut um ein Stück Wegstrecke, was oft verschüttet wird umgehen zu können.
Der Vorteil: Die Parallel-Route spart durch einige Tunnel doch nennenswert Höhenmeter. So waren auch wir ;-) in der Lage, diese Route recht bequem zu laufen.
Anbei finden Sie 2 Bilder
Foto1_Karte : diese Beschreibung hängt am Pico Ariero aus, dort ist die linke Route die alternative, Wegzeitersparnis wird mit ca 30 min je Strecke angegeben, was wir bestätigen können.
Foto2 Wegstrecke : der mit neuer Sicherung (max 2 Monate alt) versehene Weg, ganz rechts ist die Baustelle des neuen Tunnels zu sehen.
Vorschlag: Empfehlung, die Strecke auf dem Hinweg über Ihre Route (schwerer) zu laufen, zurück über die neue Wegstrecke (schont Herz und Beine).

mit freundlichen Grüßen, Hans-Jürgen Erning


21.08.2008

Sehr geehrter Herr Goetz,

Mir großer Freude haben wir Ihr Buch gelesen und in der Praxis auf Madeira verwendet. Es ist sehr übersichtlich und die Touren sind schön beschrieben.Ihr Buch ist ein echtes Standardwerk: Wir haben mehrfach Wanderer getroffen, die es benutzt haben, u.a. Franzosen und ein Belgisches Ehepaar mit der englischen Ausgabe. Wir möchten aber auf zwei Punkte hinweisen, die uns aufgefallen sind:

o Tour [6] "Das Tal von Tabua"
Die Stelle, wo das "grüne Garagentor" beschrieben wird, ist irreführend! Richtig ist: an der kleinen Bar mit dem grünen Garagentor treffen wir auf eine Straße, der wir links ein stück folgen. Die Levada verläuft unscheinbar und oberhalb neben der Straße entlang. Wir folgen der Straße. Nach wenigen Minuten gabelt sich die Straße - wir halten uns rechts und treffen kurz darauf auf ein Schild "Levada Nova".... Dann paßt die bisherige Wegbeschreibung aus der Buch wieder.

o Tour [36] "Pico Grande"
Das beschriebene Metallgestell, wo sich der Weg gabelt existiert nicht mehr. Der Weg gabelt sich auch nicht. Er ist sehr unscheinbar, biegt scharf rechts ab (ca. 120°, man läuft fast zurück) ein kleines Steintreppchen hoch durch sehr dichtes stacheliges Gestrüpp. Nach dieser Stelle paßt die Beschreibung wieder.
Wir haben mehrere Wanderer getroffen, die ebenfalls an den beschriebenen Stellen falsch gelaufen sind. Daher wäre eine Überprüfung sicher sinnvoll.

Freundliche Grüße, hannes dziggel
08.08.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir nutzten die 4. Auflage 2006 bei Wanderungen Ende Juli und Anfang August 2007 und 2008. Der Wanderführer erwies sich als große Hilfe. Es sind aus unserer Sicht von August 2008 jedoch folgende Korrekturen wichtig:

Tour 9, Von Camacha nach Largo do Miranda
Der Levadaweg und die Levada sind im letzten Teil der Wanderung an der Levada völlig eingebrochen, man muss diese ca. 10m lange Einbruchstelle auf schmalem Grad kletternd überwinden. Der Weg ist an dieser Stelle gegenwärtig nicht mehr gut in Schuss!

Tour 34, Von Corticeiras ins Nonnental, teilweise lebensgefährlich
Der Bus hält jetzt an einer Straße steil unterhalb der Bar Bilhares, die man also zunächst bis zum Startpunkt der Beschreibung hinaufgehen muss. Der Aufsteig zur Boca dos Namorados (Passhöhe) ist kein Problem. Sehr gefährlich ist der Abstieg hinunter nach Curral das Freiras. Der Weg ist weit überwiegend sehr schmal und stark überwachsen. Sehr tückisch sind die kleinen Geröllsteinchen, die den steilen Weg bei bestem Wetter sehr rutschig machten. Neben der Böschung fällt der Hang meist fast senkrecht ab. An einigen Stellen ist die talseitige Böschung abgebrochen. Es ist also ein hohes Mass an Trittsicherheit erforderlich. Ohne Schwindelfreiheit ist die Passage nicht zu bewältigen. Die Anforderungen (S. 6) für die Tour 34 sollten von rot auf schwarz hochgestuft werden.

Mit freundlichen Grüßen, D. Greschok
24.07.2008

Guten Tag,

bei unserer Wandertour Nr. 36 ( Rother Wanderführer, Auflage 2006 ) im Juni auf Madeira mussten wir leider feststellen, dass der Abzweig auf den Pico Grande nicht mehr mit einem Metallgestell gekennzeichnet ist ( absolut keine Markierung vorhanden ) und wir an dem rechts abbiegenden Pfad ( ziemlich eingewachsen ) auf der Boca do Cerro vorbei gelaufen sind. Dies ist nicht nur uns so ergangen.
Wir sind nach 20 Minuten wieder umgekehrt und zu der kaum sichtbaren Abzeigung zurückgelaufen. Hier wurde uns von einer entgegenkommenden geführten Wandertruppe bestätigt, dass wir nun auf dem richtigen Weg sind.
Daher nur der Hinweis für Neuauflagen, bitte nicht mehr auf ein Metallgestell hinweisen, da man vergeblich danach sucht.

Mit freundlichen Grüßen, Andrea Zeller
17.06.2008

Hinweis zur Tour 31

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit mehreren Jahren verwenden meine Frau und ich die Rother Wanderführer, sie werden schon fast zum "Standard" unserer Reisevorbereitungen. So komme ich gerne Ihrer Aufforderung im Vorwort nach und formuliere die aus meiner Sicht notwendigen Korrekturen oder Hinweise.
Bei der Tour 31, dem aussichtsreichen Rundweg im Hochland Madeiras, sind wir zum ersten Mal an die Grenzen der Umsetzung Ihrer Wanderbeschreibungen gestoßen, bzw. mussten die Wanderung abbrechen!
In der Anlage der Email habe ich Ihnen auf Seite 120 einen Vermerk gemacht, ab wann keine Orientierung mehr möglich war, …"wo sich unter Kiefern eine weitere Picknickzone befindet." Die Picknickzone haben wir gefunden, aber ab dann ging nichts mehr. Nach der Überquerung der Teerstraße war weder ein Schotterweg, noch ein undeutlicher Pfad zu erkennen. Stattdessen waren mehrere undeutliche Pfade sichtbar. Die markante Felsformation war nicht zu finden. Von den beschriebenen Antennen gab es mehrere. Und nach intensivem Suchen war auch das Transformatorenhäuschen nicht zu finden.
Wir haben die Wanderung ab der "Picknickzone unter Kiefern" abgekürzt und sind auf direktem Weg zur Straße ER 202 gelaufen. Dort stand oberhalb des Schneehauses (Steiniglu) unser Auto, das wir nach ca. 3 Km bergauf Richtung Pico Arieiro erreichten. Unten war der Nebel so dicht, das auch mit Karte und Kompass kein Rückweg mehr möglich war. Meine Bitte, hier umgehend eine Korrektur vorzunehmen, bezieht sich insbesondere auf den ernstzunehmenden Hinweis des Autors, dass in den Mittagsstunden rasch Nebel aufziehen kann. Und wenn Sie sich als Wanderer im ersten Teil des Weges im Tal befinden, können Sie sich glücklich schätzen - so wie wir - mit einem Trackback des Garmin-GPS wenigstens den Rückweg punktgenau laufen zu können.

Mit freundlichen Grüßen, Detlef K.

Die Wanderung ist genauso durchführbar wie im Buch beschrieben, ich habe nun jedoch die Wegbeschreibung in einigen Punkten präzisiert. Der "Knackpunkt" bei Ihnen war der Picknickplatz unter den Kiefern. Hier gibt es ja ein eingezäuntes Wasserbecken. Links neben dem Wasserbecken beginnt ein mit einer Kette überspannter Schotterweg. Dieser wird ignoriert, man geht vielmehr direkt rechts vom Becken einen anfangs undeutlichen Pfad hoch und hält auf etwa 50 m entfernte markant gezackte Felsen zu, es gibt neuerdings sogar einen mit gelb-roten Wegzeichenmarkierten Holzpfosten. Der Pfad führt links an den Felsen vorbei und steigt bald zu dem erwähnten Antennenmast auf (aus dieser Warte ist nur ein einziger Mast zu sehen) und kommt dann zum Trafohäuschen (sofern kein Nebelwetter herrscht, kann man dieses übrigens bereits auch gut vor dem kurzen Aufstieg zur Picknickzone unter den Kiefern sehen, von der Picknickzone selbst allerdings nicht). Jedenfalls danke ich für Ihren Hinweis.

Rolf Goetz
14.06.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir hatten auf unserer Reise im Mai einen geliehenen Wanderführer, 2. Auflage 2004, dabei. Wahrscheinlich sind Ihnen meine Anmerkungen zum Teil schon bekannt. Trotzdem.

Wanderung 8, Monte – Camacha
Den kurzen Tunnel 100 m nach dem Einstieg gibt es nicht mehr, auch der Wasserfall ist weg. An dieser Stelle wurde ein Betonschacht erstellt, der den Tunnel überflüssig macht, den Wasserfall erfasst und das Wasser in die Levada einführt. Ab hier beginnt eine Wegstrecke, bei der Schwindelfreiheit erforderlich ist, einen Zaun habe ich nicht bemerkt
In Nogueira ist der Erdrutsch logischerweise längs weggeräumt. Ich bin deshalb weiter gelaufen, bis ich vor einem nicht begehbaren Tunnel stand, der unter der Ortschaft hindurch führte. Die Lavada teilte sich hier, einmal Tunnel und einmal rechts am Berg weiter. Ich entschied mich hier für einen Pfad, der rechts vom Tunnel durch den Wald am Hang hoch führte, fand auch den Weg durch die Ortschaft, allerdings war am dem verblassten Schild nach der Brücke Ende. Der Einstieg ist vermutlich zugewachsen. Eingestiegen bin ich wieder in Ribeirinha. Insgesamt eine schöne und leichte Wanderung, bis auf den Anfang, der – wie schon gesagt – Schwindelfreiheit voraussetzt.

Mit freundlichen Grüßen, Heinz Scholz
25.05.2008

Titel: Madeira 4. Ausgabe 2006

Guten Tag,

gestern sind wir von einem 9tägigem Wanderurlaub aus Madeira gut erholt und mit vielen schönen Eindrücken zurückgekehrt. Wie schon auf Teneriffa und Mallorca dem Rother Wanderführer immer im Rucksack dabei.
Die beiden beeindruckendsten Touren waren für uns die Nr. 12 und Nr. 30
Für diese beiden Touren würde ich jedem empfehlen früh aufzubrechen. Zum einen weil es bei der Tour rund umSao Lourenco ohne jeden Schatten immer heißer und auch voller wird. Bei der Tour auf dem Pico Ruivo wird man nur dann mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt, wenn die Wolken noch nicht aufgestiegen sind, was meist spätenstens ab 11:00 Uhr der Fall ist. Unser Rückweg war dann durch Nieselregen und Feuchtigkeit an einzelnen Passagen recht rutschig.
Außerdem sind wir die Touren: 6, 45, 46, 49, 50 gegangen.
Zur Tour Nr. 6 folgende Anmerkung: S.45 "reetgedeckte Madeirahäuser" alle Häuser sind neu mit Dachpfannen gedeckt. S. 46 " rechts oberhalb der Straße weiter": Hätte uns nicht ein älterer Herr auf den Betonstufenweg aufmerksam gemacht, hätten wir den weiteren Levadaweg mit gefunden, da er hinter einer Baustelle versteckt war.
Die Tour Nr. 8 haben wir nach der Tunnelumgehung abgebrochen: Dieser Levada-Abschnitt ist weder schön zu gehen, außerdem ziemlich vermüllt und um die Fleischfabrik herum stank es fürchterlich. Da gibt es sicherlich schöner Levada-Wege zu gehen.

Allen Wanderfreuden alles Gute auf ihren Touren, Rita Klopp
16.05.2008

Hallo,

ich möchte erstmal ein dickes Lob loswerden. Wir waren gerade zwei Wochen auf Madeira mit dem Rother Wanderführer unterwegs und ich kann nur sagen - ein hervorragendes Werk . Die Wege waren alle bestens beschrieben. Zwei Anmerkungen zu Veränderungen möchte ich aber noch loswerden:
Tour 47: Kurz bevor die stufenförmig angelegte Steintreppe erreicht wird, ist der Weg samt Levada komplett weggebrochen. Die Levada wird in einem Rohr weitergeführt über das man balancieren muss, möchte man weitergehen. Da es hier auch recht steil heruntergeht, sollte man m.E. an dieser Stelle besser umkehren, wenn man nicht ganz sicher ist.
Tour 49: Im Bereich der Levada finden derzeit länger andauernde Bauarbeiten statt (die Schnellstrasse wird erweitert). Deshalb ist die Levada in diesem Bereich (kurz nachdem die Levada unter der Pflasterstrasse verschwindet) gesperrt und man wird umgeleitet (Schilder Levada Desvio). In Paul do Mar sollte man vielleicht darauf hinweisen, dass man direkt nach der Brücke rechts hoch muss, Der Hinweis auf das Umspannnungshaus war etwas irreführend.

Ansonsten - weiter so.

Viele Grüße, Ralf-Peter Hegemann
19.03.2008

Sehr geehrte Redakteure des Rother-Wanderführers Madeira,

herzlichen Dank für das rote Büchlein, das mir bei meinem diesjährigen Wanderurlaub (März 2008) wie gewohnt so auch in Madeira ein zuverlässiger Wanderführer war. Da Sie ausdrücklich um Rückmeldungen bitten, drei kleine Hinweise:

Route 28: Der Übergang über die Ribeira-Klamm besteht inzwischen nicht mehr aus einer Holzbrücke, sondern aus zwei soliden Metallgitterbrücken.
Route 35/36: Der Abzweig vom Encumeada-Hauptweg zur Boca do Cerro und weiter zum Pico Grande ist nicht deutlich gekennzeichnet, auch ein "rostiges Metallgestell" vermochte ich nicht zu erkennen; deshalb wäre vielleicht ein Hinweis angebracht, das man nach etwa einer Stunde auf den im rechten Winkel nach oben abbiegenden Pfad achten soll.
Route 47:Unmittelbar hinter der Brücke über die Ribeira dos Cedros ist ein mehrsprachiges Schild "Gefahr - Kein Durchgang" aufgestellt worden. Wer es mit seinem deutschen Gewissen vereinbaren kann, kann das Schild aber bedenkenlos ignorieren. Die weitere Strecke entlang der Levada da Rocha Vermelha lässt sich wie beschrieben laufen, inklusive der wohl eher 300 statt 200 Trittstufen.

Herzliche Grüße, Markus Köster
28.02.2008

Hallo,

ich hätte eine Anmerkung zum Rother-Führer Madeira:
Wir haben die Touren 39 u. 42 in Kombination gemacht. Vielleicht wäre folgender Hinweis zur Variante nicht schlecht:
Der Tunnel ist ja ca. 2,5 km lang und man braucht gute 40 Minuten bis man durch ist, diese Variante ist nicht empfehlenswert wenn es stark geregnet hat, man muss dann nämlich am Anfang und am Ende durch ziemlich viel Matsch, was nicht so angenehm ist. Auch ist der nachfolgende Wasserfall Richtung Cristo Rei nicht ohne, wir wurden ordentlich getauft.
Trotzdem war es eine interessante und abenteuerliche Tour.

Gruß, Annemarie u. Erhard Eckerth
27.02.2008

Guten Tag,

wir waren schon etliche Male auf Madeira aber dieses Jahr erstmalig mit Ihrem Wanderführer - Ausgabe 2007 - unterwegs. Er ist von der Größe her sehr handlich und die Beschreibungen sind gut. Wir sind sehr zufrieden.
Zu korrigieren sind aber folgende Angaben:
1. Tour 7 - Lombada da Ponto do Sol
Die Bewertung - schwarze Tour - trifft nur noch auf die Levada von Lombada da Ponto do Sol bis zur Quelle der Levada Nova zu. Der Rückweg an der Levada do Moinho ist zu fast 3/4 gesichert, d.h. auch völlig normale ungefährliche Stellen sind gesichert. Noch ein Hinweis: jedes Mal mußten wir nach einer Tour an dieser Levada Zecken entfernen!!

2. Tour 12 - Sao Lorenco
Die Landbrücke ist gegenüber dem Vorjahr noch viel besser gesichert - beidseitig mit Stahlseilen - und viele Auf- und Abstiege sind seit diesem Jahr mit Steintreppen ausgebildet.

Mit freundlichen Grüßen, Horst Wolst
13.02.2008

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

ich habe ein paar Anmerkungen zu einigen Touren, die ich vor kurzem unternommen hatte:
Tour 16 bzw. 19:
* Hinweis: Bei der /Casa de Agua dos Lameceiros/ empfiehlt sich ein Abstecher auf den /Pico do Suna/ (1028 m, ausgeschildert); Auf- und Abstieg ca. 60-70 Minuten; wunderbarer Aussichtspunkt.
* ein Hinweis auf die Verbindung zwischen Tour 19 und 16 bei diesem Punkt wäre gut

Tour 30:
* Die Tour als schwarz einzustufen ist meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß, da ca. 80% des Wege durch Absperrung mit Drahtseilen gesichert sind und der überwiegende Teil (ca. 70 %) gepflastert bzw. gestuft ist (Anforderungen: _nicht _"auf *teils *gepflasterten und gestuften, teils steinigen Saumpfaden....").
* ebenfalls "Anforderungen": die _Taschenlampe _ist nur für den gesperrten, aber begehbaren und ebenfalls gesicherten Weg erforderlich
* Wegbeschreibung Seite 117, letzter Absatz: Ziegengatter nicht mehr vorhanden
* Gipfelsäule mittlerweile mit einer Holzplattform umbaut; insgesamt ca.50 qm verbaut, mit Geländer
* Die Bildbeschreibung: "/Links: Die Königstour zum Pico Ruivo bietet alpine Klettersteige im Sechserpack" /ist Blödsinn, da es kein Klettersteig ist, sondern nur ein gesicherter Weg, und was soll "Sechserpack"?

Tour 35/36:
* letzter Absatz (bei beiden Touren):/ "An der Boca do Cerro (1300 m),....erreichen wir an einem rostigen Metallgestell einen Abzweig, ...." /Metallgestell nicht mehr vorhanden; besser: ca. 3 Minuten nach kurzem Plattenweg rechts Abzweigung (verblasste rote Markierung und noch, wenn auch nur schwach, an einem Stein "Pico Grande" zu erkennen)

Insgesamt aber ist anzumerken, dass die Beschreibungen verständlich und gut sind.

Mit freundlichem Gruß, Eisenreich
10.02.2008

Ich gebe Ihnen gerne noch weitere Tipps, die meines Erachtens einer Änderung bedürfen.

Wanderweg 30 Vom Pico do Ariero zum Pico Ruivo
Dieser Wanderung würde ich getrost eine rote Kennzahl als Schwierigkeitsgrad geben. Der gesamte Weg ist vorbildlich angesichert, teilweise auf beiden Seiten. Man muss lediglich Kondition haben für die Aufstiege, aber auch das kann man langsam machen und kommt dann eben ein wenig später am Ziel an.
Der Weg nach dem Tunnel Pico do Gato links vor dem Gatter ist problemlos bis zum nächsten Tunnel begehbar. Ich habe diese Strecke bereits im Januar 2007 gemacht. Von einem Bergrutsch war nichts zu sehen.

Wanderung 50 Von Lamaceiros in die Schlucht der Ribeira da Janela
Nach Durchquerung des ersten langen Tunnels kommt man in einen engen Kessel, wo die Wintersonne kaum zu sehen ist. Unmittelbar vor dem zweiten leicht gekrümmten Tunnel donnert ein gewaltiger Wasserfall auf ein Blechdach, das über der Levada angebracht ist in die Levada. Obwohl der Durchgang nur ca. 4 m Breite hat, ist es darunter sehr nass und rutschig auf den Beton-Bohlen, die mit Moos bewachsen sind . Ohne Regenzeug und absolute Trittsicherheit ist im Winter ein Weitergang äußerst riskant.

Wanderweg 39 Botanisieren im Folhadal
Der ansehnliche Wasserfall 3 Minuten nach dem kurzen Tunnel existiert nicht mehr. Es war nur noch ein Rinnsal an der Felswand auszumachen. Es ist zu vermuten, das die Wasserwege im oberen Felsenbereich umgeleitet wurden. Der dann folgende lange Tunnel ist am Eingang stark vermoost und und sehr feucht und schlüpfrig im Inneren (Winterzeit). Ich vermute aber, dass die Begehbarkeit sich bald bessert. Dann kann man einen Rundweg machen und kommt am Eingang des ersten Tunnels wieder aus. Beschrieben ist dieser Weg am Anfang der Levada auf einer großen Tafel mit genauer Zeichnung. Ich würde eine Gesamtzeit von 3-4 Stunden ansetzen.

Ich würde mich freuen, wenn eine Überprüfung durch Ihre Fachleute zu den gleichen Ergebnissen kommt.

Mit freundlichen Grüßen, Ekkehard W. Duchstein
04.02.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Frau und ich sind ausgesprochene Madeira-Fans und waren in diesem Jahr das achte Mal zum Wandern dort. Zuvor hatten wir uns im Dezember vergangenen Jahres die Ausgabe 2006 des Madeira Wanderführers zugelegt, da die Ausgabe 2001 nicht mehr aktuell war. Aber auch in der Ausgabe 2006 sind mache Ungereimtheiten, die einer Korrektur bedürfen. Uns ist Vieles aufgefallen, das nicht mehr der Beschreibung 2006 entspricht.

Wanderweg 13 Von Maroços zum Caniçal Tunnel
Für Autofahrer muss es heißen: PKW Fahrer verlassen von Machico kommend die Schnellstraße nach Porto da Cruz direkt nach dem Tunnel da Cales und biegen rechts ab über die Brücke (Schild Maroços). Links hinter der Brücke befindet sich ein öffentlicher Parkplatz. Von hier geht man ca. 30 m in Richtung Maroços. Gegenüber der Bar A Calçadinha beginnt der Levada Weg (Schild).
Auf halbem Weg, etwa 20 Minuten nach dem Tunnel befindet sich direkt an der Levada die Snack Bar "O Bar Jacoré". Hier kann man rasten und hat einen herrlichen Blick auf Machico. Wer seine Wanderung beenden will kann auf einer geteerten Straße nach Machico abwärts zur nächsten Bushaltestelle gehen. Man kann auch mit einem Taxi von der Snack Bar nach Machico fahren.
Am Ende der Wanderung, am alten Caniçal Tunnel gibt es keinen öffentlichen Parkplatz, man muss seinen Wagen auf der Straße zum Pico do Facho rechts abstellen. (Für Wanderer die den Weg in umgekehrter Richtung gehen wollen oder aber Wanderweg 14 "Vom Caniçal Tunnel nach Porto da Cruz" gehen wollen.
Weiterhin würde mich interessieren, warum Sie den Wanderweg 49 Ponta do Pargo der Ausgabe 2001 nicht mehr in der Ausgabe 2006 führen. Es ist einer der schönsten Wege im Westen von Madeira. Auch wenn z.Zt. die Vorarbeiten der Tunnel für die Verlängerung der Rápida laufen und in einigen Tälern Brandrodung vollzogen wurde. Es ist noch immer reinste Natur und der Küstenabschnitt von Cabo nach Ponta do Pargo ist nach wie vor idyllisch. Wir haben ihn ohne Buch wieder gefunden und sind mit Freude gewandert.

Mit den besten Grüßen, Ekkehard & Joan Du
03.01.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Mann und ich waren vor kurzer Zeit auf Madeira zum Wandern und hatten uns vorher den Führer "Madeira" von Rolf Goetz (4. vollst. neu bearbeitete Auflage 2006) zugelegt. Die Anschaffung hatte sich auch gelohnt, weil wir viele Touren aus dem Führer gewandert sind. Zum größten Teil hat er uns gute Dienste erwiesen, weil die Touren mit allen dazugehörigen Angaben eindeutig und gut beschrieben waren.

Eine Tour, nämlich die Tour 49 auf der Seite 164 - 167) ist nicht optimal beschrieben. "20 Minuten darauf wird in Raposeira eine Asphaltstraße gekreuzt. Die Levade läuft hier durch einen Privatgarten. Wor folgen der Straße etwa 10 m und umlaufen das Haus." Einige Zeit vorher umquert man ein altes Steinhaus, welches ebenfalls auf diese Beschreibung passen könnte. Am Ende der Tourbeschreibung steht: "Nach einem letzten kurzen Schlenker in ein Tal hinein treffen wir auf die von Paul do Serra herabkommende Straße..." Diese Stelle ist sehr ungenau, weil es zum einen sehr viele Schlenker am Ende gibt und zum anderen ist die Straße, auf die man trifft, nicht beschildert, so dass man nur vermuten kann, ob es sich um die richtige Straße handelt.

Vielleicht sind Ihnen diese Hinweise eine Hilfe und werden bei der nächsten überarbeiteten Auflage mit aufgenommen.

Mit freundlichen Grüßen, Melanie Scheidweiler
11.12.2007

Hallo,

Wir waren letzens auf Madeira, dabei ist uns ein Fehler aufgefallen:
Wanderung 14, vom Canical-Tunnel nach Porto do Cruz
Auf Seite 71 steht, daß man beim Abzweig von der Levada zum Boca do Risco 50 Meter nach dem Holzmast rechts abzweigt.
Dies sind aber 5 Meter.

Mit freundlichen Grüssen, Wolfgang Wiora
18.11.2007

Hallo,

nachdem ich dreimal auf Madeira nach Ihrem Wanderführer Touren gemacht habe, möchte ich Sie auf sehr gefährliche Stellen aufmerksam machen, die meiner Meinung bei Ihnen verharmlost werden.

Tour 7, Cascata:
Der Wasserfall auf S. 9 sieht sehr verlockend aus, aber es ist keine "kleine Dusche".Das Wasser hat so viel Kraft, dass es auch einen starken Mann vom Mäuerchen reißen würde, zumal dieses durch Erosionsmaterial überschüttet und absolut glitschig ist. Ein Absturz wäre mit großer Wahrscheinlichkeit tödlich. Man muss also dahinter vorbeigehen.Es gibt aber nur nach mehreren Metern jeweils einen Trittstein, so dass man in den Zwischenräumen breitbeinig über die Levada gehen muss. Das habe ich nur geschafft, weil ich immer einen Wanderstock aus Schilf mitnehme. Ein defekter Trittstein wurde mit einem Holzbrett ersetzt, das wegen der Nässe absolut glitschig ist und nicht betreten werden kann. Machbar ist diese Tour schon, aber wer falsche Erwartungen hat, kann in große Gefahr geraten, zumal Warnhinweise in Ihrer Wegbeschreibung fehlen. Beim ersten Mal bin ich übrigens umgekehrt, denn im Frühjahr sind die Wassermassen wirklich gewaltig.

Tour 36, von der Boca da Cerro zum Pico Grande:
Der Aufstieg über die Felswand ist nur in Teilen mit einem Seil gesichert, das übrigens gerissen war. Keine Sicherung gibt es aber kurz oberhalb der Felsen, wo der Weg nur wenige Meter auf einem mit Asche überschütteten Lehmpfad direkt bergauf verläuft, bevor er nach rechts höhenparallel abbiegt und wieder machbar ist. Wer auf diesem Stück ins Rutschen kommt, findet keinen Halt mehr und stürzt eine über 100 Meter hohe senkrechte Wand ins Curral-Tal ab. Diesen Weg sollte man nur in der Gruppe gehen und sich mit einem Seil sichern. Das ist keine übertriebene Ängstlichkeit. Ein professioneller Bergführer, der sah, dass ich dort umkehrte, erzählte mir, dass wenige Wochen zuvor dort eine Frau abgerutscht war, sich aber an einem Ginsterbusch festhalten konnte. Fast acht Stunden habe es dann gedauert, bis ein Seil geholt war und sie gerettet werden konnte. Da die Ginster dort scharfe Stacheln haben, erscheint diese Rettung wie ein Wunder.

Ich hoffe, dass Sie auf das dortige Fremdenverkehrbüro einen gewissen Einfluss haben, denn Wanderer sind eine wesentliche Geldquelle. Es wäre schön, wenn diese Gefahrenquellen entschärft werden könnten, was ohne großen Aufwand möglich wäre. Denn es wird an anderen Stellen viel gebaut. Der Weg zum Caldeirao Verde hat einen neuen Drahtzaun und der Weg vom Pico Ruivo zum Encumeada-Pass wird sogar gepflastert, obwohl der völlig problemlos zu gehen war.

Mit freunlichen Grüßen, C. Dittmann
01.11.2007

Hallo liebe Mitarbeiter des Bergverlags Rother,

seit Jahren sind Ihre Wanderführer unsere Begleiter auf unseren Wanderreisen in alle Welt und wir vertrauen immer sehr auf Ihre Empfehlungen und Routen. Daher haben wir auch schon eine stattliche kleine Sammlung Rother Wanderführer zu Hause.
Bei unserem diesjährigen Urlaub auf Madeira haben wir jedoch eine Tour gemacht, die wir nicht weiter empfehlen können, und zwar ist das die Tour 25 "Auf den Adlerfelsen". Der Weg war extrem schlecht gepflegt, an mehreren Stellen lagen umgestürze Bäume, die den Weg versperrten und aufgrund des tlw. steilen Weges sehr schwierig zu überklettern oder darunter durchzuklettern waren. Außerdem wucherten tlw. Brombeeren und andere Dornenhecken in den Weg. Spass gemacht hat uns diese Tour deshalb nicht besonders.
Alle anderen Touren waren aber klasse. Am schönsten war die Tour 30 auf den Pico Ruivo.
Wo unser Urlaub nächstes Jahr hingehen wird, wissen wir noch nicht, aber ziemlich sicher werden wir wieder einen Rother Wanderführer mit im Gepäck haben. Die vor einiger Zeit aufgenomenen Höhenprofile finden wir übrigens klasse!

Viele Grüße, Dr. Claudia Schott
29.10.2007

Hallo und guten Tag Herr Goetz,

wir waren mal wieder (und wie immer) mit einem Ihrer Bücher unterwegs. Hier sind einige Anmerkungen zu den Wanderungen auf unserer Lieblingsinsel vom Oktober 2007.
[..] schrieb jemand etwas über Übergriffe auf Wanderer im Bereich der Hauptstadt-Levadas, was uns vom einheimischen Fahrer des Pendelbusses nach Rabacal bestätigt wurde. Könnten Sie dieser Frage bitte mal nachgehen ? Wir haben uns jedenfalls nicht mehr getraut, die entsprechenden Strecken (1,8,9) zu laufen.
Jetzt was zum Straßenverkehr:
1) die alte Straße nach Curral das Freiras ist wegen Steinschlaggefahr für KfZ gesperrt. Man kommt nur noch zum Eiro do Sorrado.
2) Camacha ist jetzt (endlich) über eine Schnellstraße an die VR1 angebunden: Abfahrt Garajau, dann am Kreisverkehr rauf in den Tunnel (blaue Schilder). Eine RIESENerleichterung !
3) Santana ist jetzt auch über die Via Rapida zu erreichen, dadurch verändert sich wohl die "Normal"anfahrt zu Tour 27: In Santana im Kreisverkehr links ("9Uhr", hinter BP-Tanke) und sofort rechts den Schildern nach Queimadas folgen.Die Variante wurde dadurch - zumindest für uns - zum Standard.
Jetzt zu den Touren:
Auf vielen Wegen haben wir erhebliche Verbesserungen von Beschilderungen und Sicherungen festgestellt, die in Ihrem Buch zum Teil noch auf altem Stand sind: Wegweiser, Austausch von Holzzäunen gegen welche aus Metall, neue kunststoffummantelte Seile, Hinweistafeln usw......
15: Seite 76 - kurz hinter dem 2. Tunnel war der Weg auf einigen Metern ganz frisch abgerutscht, konnte aber leicht an der Bergseite umgangen werden.
24: Seite 98 - wir sind die Variante ab Referta gegangen und fanden die Teilstrecke bis zum eigentlich Beginn so dermaßen schön, daß wir sie uns etwas hervorgehoben vorstellen könnten. Eine der schönsten Wanderungen !
27: Überall neue Seilsicherungen, zur Anfahrt über Santana siehe oben.
37: Wir haben uns von der Anfahrt nach Boca de Corrida abschrecken lassen und sind diesen Weg einfach vom Encumeada-Paß ausgegangen (braune Schilder kurz vor der Paßhöhe). Bis zum "kleinen Aussichtsplatz" am Fenda do Ferrado ist das eine sehr schöne Variante, die hin+zurück in ~3 Stunden zu laufen ist.Ab kurz vor diesem Platz ist der Weg jetzt luxuriös plattiert (!); wie weit, können wir leider nicht sagen.
39: dieser Weg ist jetzt auch hinter dem Tunnel abgesichert und wirkt dadurch fast schon wie eine "blaue" Wanderung. Man kann die nächsten Tunnel auch noch bequem durchqueren, wenn man will. Siehe dazu unsere Vorschläge weiter unten.
40: neue Sicherungen & Schilder am ganzen Weg
48: hinter dem Endpunkt am Sträßchen nach Calheta wird diese Wanderung erst richtig schön und bleibt dabei harmlos. Der Weg bis zum Kraftwerk dauert etwa eine Stunde und führt an einem wunderschönen kleinen Tal entlang. Das Wasser der Levada ist dort von einem einzigartigen blau, da sie in weißen Betongußteilen geführt wird. Wir haben dieses Teilstück deshalb spontan in "Levada dos Bagnos" umgetauft ;-)

Neue Vorschläge (natürlich nur, soweit Ihnen nicht schon längst bekannt):
a) Lagoa do Vento
Dieses Plätzchen fanden wir als Foto in den Prospekten von Wanderführern und ließen uns den Einstieg vom Pendelbusfahrer zeigen. Von Rabacal im Tal einige Hundert Meter die Straße bergauf; etwa bei GPS N32°45'39,5" W17°8'00,0" (siehe Bild) führt links ein unscheinbarer Trampelpfad ins Gebüsch. Der Weg zur Lagoa bleibt im wesentlich auf Höhe, geht mal rauf, mal runter, nur kurz vor dem Ziel führt ein steiler Zickzack runter ans Wasser. Man muß überall buchstäblich auf jeden Schritt achten, da der Untergrund voller Wurzeln, Steine, glitschiger Stellen usw. ist. Bammel kommt durch den engen Bewuchs zwar nicht auf, trotzdem geht der Weg manchmal ganz schön am Hang entlang - Vorsicht! Auf dem Weg liegen zwei Abzweige, "first right, second left", sagte der Busfahrer, was auch stimmte. Es sind auch Pfeilmarkierungen in Steine eingeritzt. Das Ziel ist ein kleiner Teich oder Tümpel in spektakulärer Lage, der oberhalb des Risco-Wasserfalls liegt und diesen "versorgt". "Lagoa do Vento" klingt natürlich besser. Die Dauer schätzen wir mal auf 3 Stunden hin+zurück.
b) Levada Lombo de Mouro ---> Encumeada-Paß
Wir fanden ein Schild zu dieser Wanderung an der ER110. Der Weg führt über die Levada Lombo de Mouro zm Pinaculo, dann nach Caramujo, dann ein kleines Sträßchen hinunter (die ER208) zur Levada do Norte und durch 4 Tunnels zum Encumeada-Paß. Wenn ich mich recht erinnere, sind das 16 km ! Klingt spektakulär, und wir haben uns die Wanderung für das nächste mal vorgenommen. Interessante Kombination von 39 und 40 plus Zugabe.
c) Levada de Faja de Rodrigues
[..] Ist ausgeschildert. Eine sehr schöne Wanderung, allerdings nur der nördlich Teil, den Rest fanden wir eher langweilig. Die Anfahrt [..]: Parken am Ende der asphaltierten Strecke - links sehen wir terrassiertes Gelände im Stadium der Erschließung - und den Rest (~300 m) zu Levada zur Fuß zurücklegen. [..]
d) an der Straße neu beschildert: Levada dos Cedros (da haben wir aber nur reingeschaut) An der Kreuzung auf dem Paul in Richtung Fanal und Porto Moniz fahren, nach einigen Kilometern kurz vor dem Posto Forestal geht links die Wanderung los, und führt erst durch dichten Bewuchs aus Farn, Lorbeer und Blaubeeren (!!!) bis zu hölzernen Stufen und .......(Ende der Beschreibung)
[..] In der Hoffnung, Sie können mit unseren Anregungen etwas anfangen, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
U.P.
21.10.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

in 2006 waren wir auf Madeira das erste Mal wandern. Leider damals noch ohne ihren Wanderführer. Das eine oder andere Mal fehlte er uns schon. Das sollte dieses Jahr anders werden. Ausgerüstet mit der Ausgabe von 2003 (da hatten wir beim Kauf nicht aufgepaßt) nahmen wir all die Wanderungen in Angriff, an die wir uns im Vorjahr nicht herangetraut hatten. Nun ja, das sich einiges an den beschriebenen Wegverläufen geändert haben mußte hatten wir erwartet. Zumal wenn es um Strassenverläufe in besiedelten Gegenden geht. Das war ja klar. Das sich aber seit 2003 auch rechts und links verändert hat überraschte uns doch. Die
Wanderung Nr11 über den "Pico do Facho nach Canical"
belehrte uns da eines Anderen. Klar und deutlich die Beschreibung des Weges - aber leider eben an der ersten Gabelung in die falsche Richtung. So gerieten wir über gefährliche Abstiege in ein Tal, das über und über mit Dornen bewachsen war. Unsere Beine sahen entsprechend aus. Nach ersten Zweifeln hatten wir noch umgedreht um uns des Weges zu vergewissern, aber die Beschreibung war so klar und deutlich, dass wir dann doch wieder in die gleiche Richtung gingen. Aus dem Tal heraus gelang es uns dann aber doch im zweiten Anlauf auf den richtigen Weg zu gelangen. Mit einer einsamen Kuh, in einer ebenso einsamen Höhle, mit einem noch einsameren Bauern hatten wir aber ein so überraschendes Erlebnis, (siehe auch anhängendes Foto) dass wir dem Hr. Rolf Goetz nicht mehr böse sein konnten. Ich bin allerdings nach wie vor der Meinung, dass zumindest dieser Passus, in der genannten Wanderung, von einer Frau geschrieben wurde. Diverse Entschuldigungen für diese üble Nachrede habe ich bei meiner Frau, stellvertretend für die gesamte Damenwelt, bereits abgeleistet. Auf dem Rückweg begegnete uns dann noch ein junges Pärchen. Ein lustiges Wanderlied auf den Lippen, kamen sie uns völlig entspannt entgegen. An dieser Stelle waren wir auf dem Hinweg schon völlig fertig, mit Blutverkrusteten Schienenbeinen unterwegs. Auf die Frage, ob denn ihr Wanderführer rechts und links richtig angezeigt hatte meinten sie :" was für ein Wanderführer"? Da fiel es uns wie Schuppen von den Augen und wir wußten was wir im nächsten Madeiraurlaub tun würden. So kann man, wenn man Augen und Ohren offenhält auch von unserer unbekümmerten Jugend noch so manches lernen. Trotz Allem und das ohne Einschränkung,

viele Grüße aus Schwerte, Hans-Otto und Brigitte Dinse
20.09.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

in unseren diesjährigen Urlaub auf Madeira (28.08.-11.09.07) hat uns Ihr Wanderführer (4., vollständig neu bearbeitete Auflage 2006) begleitet. Wir waren vor fünf Jahren schon einmal auf dieser Blumeninsel, und es hatte uns dort so gut gefallen, so dass wir uns 2007 wieder dafür entschieden haben. Der Wanderführer war für uns sehr hilfreich, da darin die Touren sehr gut beschrieben sind. Zumindest können wir dies von denen behaupten, die wir erwandert haben.
Allerdings sind uns bei der Tour 40 "Von Bica da Cana zum Pináculo" ein paar kleine veränderte Gegebenheiten aufgefallen:
- "Der Weg umläuft wie auf einem Sims zwischen Wand und Abhang eine halbkreis-förmige Basaltwand. Ein Stück vom Weg ist abgebrochen - Vorsicht, ..." -> der Weg ist inzwischen befestigt;
- "Wir gehen 15 Minuten bis zum Schild ... " -> dieses gibt es nicht mehr, nur eine Markierung auf einem größeren Stein;
- "An dem Zaun gehen wir nicht über den Tritt, ..." -> der Tritt ist nicht mehr vorhanden und auch der Zaun nur noch stellenweise.

Vielleicht können Sie die Hinweise verwerten. Für uns war die Anschaffung dieses Wanderführers eine Bereicherung, und wir werden aufgrund dieser Erfahrung uns sicherlich bei unserem nächsten Urlaub wieder nach einem Rother Wanderführer umschauen.

Freundliche Grüße aus Magdeburg - der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts - senden Karin und Ingolf Galoci
13.09.2007

Hinweise zu Wanderungen (Stand Anfang September 2007)

14 nach Porto Cruz, Note: 2
Die schöne Wanderung ist nicht mehr als "schwarz" einzustufen. Es gibt nur eine "gefährliche" Stelle, bei der man sich an einem Drahtseil festhalten sollte, um eine schmale Stelle zu passieren. Der Rest ist für geübte Wanderer kein Problem mehr. Noch ein Tipp: gegen Ende muss man recht lange auf der Straße absteigen, bis man den beschriebenen Hügel mit den Höhlen sieht.

8 Von Monte nach Camacha: Note 4
Ich bin 2006 diese Wanderung entlang der Levada dos Tornos gelaufen und sie hat mir sehr gut gefallen. Dieses Jahr war leider alles anders. Die Levada wurde "saniert", d.h. sie wurde neu gegossen, die Böschung entlang des Weges und des Berghanges entlang des Weges nahezu komplett abgeholzt. Damit verliert diese Tour leider völlig ihren Reiz. Aber die Vegetation wird nachwachsen und wer weiß, wie es in ein paar Jahren aussieht.

45 und 46 Rabacal, Note: 3
Diese Touren lassen sich leicht kombinieren und sind gut ausgeschildert. Allerdings muss man warnen: Auf diesen Strecken ist sehr viel los. Wir sind einigen Gruppen mit sicherlich rund hundert Leuten begegnet. Der Wasserfall lohnt im Sommer nicht, der Kessel mit den 25 Quellen ist recht schön.

35 Von Boca da Corrida nach Curral das Freiras, Note: 1
Wer mit dem Bus bis Jardim da Serra anreist, muss genau schauen, wann ein Schild rechts die Straße hoch abbiegt und den Busfahrer bitten zu halten. Wir fuhren zu weit und mussten uns ein Taxi kommen lassen um bis zum Boca hoch zu fahren (Zum Laufen zu anstrengend). Die Tour ist großartig und bietet wunderschöne Ausblicke, aber herausfordernd. Irgendwann führt rechts ein kleiner Weg hoch (auf einem Stein ist ein Hinweis eingekratzt), während man links den Weg weit um den Berg herum laufen sieht (da ahnt man schon, dass es dort nicht weiter gehen kann). Der spätere Abstieg im Geröll ist der Hammer.
09.09.2007

Liebes Team vom Rother-Verlag, lieber Herr Goetz,

schon zum 2. Mal (nach 2005) waren wir auf Madeira, wieder mit dem Rother-Wanderführer ! Nach Sichtung mehrerer anderer Wanderführer ist und bleibt der Madeira - Wanderführer der umfangreichste und am besten recherchierte, auch die Karten sind die genauesten. Hier ein paar Tipps/Veränderungen/Korrekturen, auch für nachfolgende Wanderer:

Nr. 7: Die Levada do Moinho wurde jüngst vorbildlich freigeräumt und gesichert, allerdings ist der Hinweg über die Levada Nova (da ungesichert und im Bereich des zu durchquerenden Wasserfalls sehr schlüpfrig) nur etwas für Nervenstarke !
Nr. 8: Bis kurz vor Nogueira wurde die Levada erneuert und gesäubert, die Tunnelumgehung ist nach der Beschreibung nicht mehr zu finden, man muß sich durchfragen, auch in Nogueira (Durchquerung eines Wohn- und Industriegebiets, Unterquerung der Straße von der Autobahn in Richtung Camacha), Schild am Einstieg völlig überwuchert) gibt`s Probleme, zum Glück sind die Madeirenser sehr hilfsbereit (uns passierte es einmal, dass wir kurzerhand mit einem Privatauto an den Einstieg der Levada gebracht wurden...nur leider war`s die falsche !).
Nr. 14: Leider ist die Levada völlig vermüllt....und das nicht von Touristen, der Müll hört mit den letzten Häusern von Machico nämlich schlagartig auf !
Nr. 23: Der Aufstieg zum Lombo Comprido ist mit einem Steinmännchen markiert, ist aber mannshoch (z. T. mit Dornenranken) zugewuchert. Besser den Abstieg (breiterer Erdpfad) nutzen !
Nr. 26: Das Schild an der Abzweigung der E 101 trägt nicht mehr die Aufschrift Praia, sondern Piscina nach einem am Meer erbauten neuen Schwimmbad
Nr. 27: seit Ende 2006 wurden auf der ganzen Strecke neue Seilsicherungen angelegt, jetzt ist die Strecke fast als blau einzustufen

Wir freuen uns schon auf einen nächsten Madeira Urlaub, denn wir haben noch lange nicht alle Wanderungen gemacht, die wir uns aus dem Buch ausgesucht haben !

Mit herzlichem Gruß Monika und Otto Will
27.08.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben eine der Top-Touren aus dem o.g. Wanderführer unternommen und haben leider eine - kleine - Enttäuschung erlebt:
1) Die Tour 8 von Monte nach Camacha ist eigentlich recht schön, allerdings immer sehr siedlungsnah, womit augenblicklich (wir waren Anfang August auf Madeira) recht viele Baustellen (damit auch ein immer anhaltender Lärm) etc. vorzufinden sind.
2) Die Lavada-Tour ist bis zum Hortensia-Teehaus sehr schön, danach ist die Levada sehr schmutzig, Müll (teilweise ausgebrannte Autos, Mikrowellenherde, Herde und Kühlschränke) liegt in der Landschaft (von Papier und Plastikfolien ganz zu schweigen).
3) Ich würde auf einen möglichen Abbruch der Tour beim Hortensia-Teehaus hinweisen, da ab da wirklich die Levada deutlich ungepflegter wirkt
4) Auf Seite 55 ist von einem verblassten Schild das rechts zur Levada dos Tonos verweist die Rede - dieses Schild existiert nicht mehr - ohne die Hinweise von den Dorfbewohnern hätten wir uns schwerlich nach Camacha durchschlagen können
5) Seite 54 - die Tunnelumgehung: durch Baumassnahmen ist der Weg nicht leicht zu finden, der Krämerladen existierte auch nicht mehr (dank der Dorfbewohner ging es aber auch da wieder weiter ;-)).
Wir haben allerdings auch eine Wanderung im Inneren der Insel gemacht, wo das Müllproblem nicht existent war. Das gab es offensichtlich nur bei Ansiedlungen.
In der Hoffnung, dass dieser Bericht die Qualität der Beschreibungen verbessern hilft, Ihr Patrick Schmidt
09.04.2007

Sehr geehrte Redaktion,

Ende März/Anfang April 2007 verbrachten wir unseren 1. Urlaub auf Madeira. Bereits im Reisegepäck steckte Ihr Reiseführer. Unsere FeWo befand sich zentral in Funchal. Dank der auffallend guten Beschreibung haben wir rund um Funchal ca. 12 Wanderungen "erfolgreich" abgeschlossen. Wirklich schöne Erlebnisse, die wir sonst wegen Unwissenheit nicht erfahren hätten. Die Wanderungen erstreckten sich von leicht bis schwer; je nach beschriebener Farbvariante. Natürlich begannen wir "Neuen" erst mit den blauen. Strategisch hilfreich waren die Buslinienangaben zu den Ausgangs- sowie Rückfahrpunkten. In der zentralen Touristeninfo Funchal sind unternehmensübergreifende Busfahrpläne zu Madeira kostenlos erhältlich, sodass wir leihwagenfrei Rundtouren erwandern konnten.

Zu den definierten Zeitangaben:
Unsere körperliche Fitness schätzen wir als gut ein. Trotzdem stellten wir nach mehreren Wanderungen fest, dass wir die angegebene prognostizierte Wanderdauer um ca. 20 - 30% überschritten. Wir lässterten schon, dass die Zeiten wohl Nettozeiten unter Außerachtlassung der Naturschönheiten und Pausen zu betrachten wäre. Jedoch ein wesentliches Kriterium für den ggf. letzten Rückbus.
Vorschlag: Zeitangaben überdenken oder besser noch die jeweilige Verweildauer auf den Wanderwegen anbringen. Dann weis unsereins, wo man dran ist. "Wir wussten ja nicht, dass Herr Goetz die von ihm beschriebenen Wege gejoggt ist."

Korrekturhinweis:
Wanderung Nr. 15 von Camacha nach Sitio das Quadro Estradas:
Am Ende der Wanderung und dem 3 minütigem Aufstieg trifft man nicht mehr die Pflasterstrassen an. Alle erwähnten wurden frisch asphaltiert.

Bemerkung an Redaktion:
Falls uns Urlauber/Wanderer im Bus oder auf den Levadas begegneten, waren ca. 50% im Besitz ihres Wanderführers. Herzlichen Glückwunsch! Auf unsere Anmerkung "willkommen im Club" wurde uns mitunter ein deckungsgleiches französisches oder sogar finnisches Exemplar hochgehalten. Da Madeira portugiesisch ist und wir unsere 1. Woche mit portugiesischen Freunden wanderten, suchte ich leider auf ihrer Website vergeblich nach einem portugiesischen Exemplar. Gibt es da Hoffnung, zumal ich auch finnische Varianten auf ihrer Website nicht fand, sie aber dennoch existieren.

Mit freundlichem Gruß, Micha Wipper

eine portugiesische Ausgabe des Wanderführers ist zur Zeit nicht geplant.
08.04.2007

Betrifft: Tour Nr. 42 (von Cristo Rei zum Cascalho)

Sehr geehrte Damen und Herren,

zwei Anmerkungen zu dieser Tour:
1. In der Kurzbeschreibung geben Sie an:
Höhenunterschied: Jeweils 500 m im Ab- und Aufstieg. Diese Angabe kann aus folgenden Gründen nicht zutreffen: Die Tour beginnt am Cristo Rei auf 1.320 m und führt zur Levada, die nach einem langen Tunnel zum Encumeada-Pass führt. Der Encumeada-Pass wird in den Karten mit 1.007 m angegeben, die Levada verläuft knapp darunter. Der Höhenunterschied kann daher maximal 320 m ausmachen, da die Höhenlinie der Levada zum Encumeada-Pass bei der Wanderung niemals unterschritten wird und noch das Gefälle in Richtung Encumeada-Pass zu berücksichtigen ist.

2. Sie führen in der Beschreibung an, dass ein Tunnel zu durchlaufen ist. Hilfreich wäre hier die Angabe, dass die Wasserrinne im Tunnel den Weg quert. Ein nach meinen bisherigen Wanderungen ziemlich einmaliges Vorkommen.

Ansonsten möchte ich anführen, dass die Beschreibungen im o.a. Wanderführer, insbesondere zu den Ausgangspunkten und den Gehzeiten, sehr zuverlässig sind.

Mit freundlichen Grüßen, Heinz-Werner Wachendorf
23.02.2007

Wanderführer 'Madeira' 3. Auflage 2006

zu dem Wanderführer, der mir bei meiner Madeira-Wanderwoche eine gute Unterstützung war, folgender Korrekturhinweis:
Seite 90, Wanderung 24, Variante ab Referta:
dieser zusätzliche (und tatsächlich SEHR empfehlenswerte) Weg dauert allerdings nicht 2 1/2 Stunden, wie im Buch angegeben, sondern läßt sich bequem ein EINER guten Stunde (ca. 70 min.) gehen.

Mit freundlichen Grüßen, Roswitha Cramer
24.01.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

im September 2006 waren meine Freundin und ich 2 Wochen auf Madeira zum Wanderurlaub. Zu Beginn kauften wir uns den Rother Wanderführer, welcher uns immer zuverlässig ans Ziel geführt hat.
Bei all unseren Wanderungen ist uns aufgefallen, dass wir trotz schneller Gangart, wir sind ausdauernde Wanderungen gewöhnt, nie das Ziel in der beschriebenen Zeit erreichen konnten. wir benötigten für eine Strecke die mit 2 1/2 Stunden angegeben ist mind. 30 Minuten länger und das bereinigt um etwaige Rast- oder Fotopausen. Bei längeren Strecken entsprechend länger.
Wir bitten Sie, dies bei einer Neuauflage entsprechend zu berücksichtigen, denn auch der Bus wartet nicht und an entlegenen Orten kommt der nur 4-5 Mal am Tag.

Des Weiteren fiel uns bei der Wanderung Nr. 31 nach Curral des Freiras auf, dass der Bus mittlerweile bis zum Start, der Aussichtsplattform Eira do Serrado hochfährt.

Und bei der Wanderung Nr. 15 ist die Levada schon ca. 2 km vor dem Wasserfall in ein Rohr verlegt, so dass man vom Wasserfall nicht viel sieht und sich auch der Abstecher zum Wasserfall am Ende der Llevada dos Tornos kaum lohnt.

ansonsten hat uns der Führer bei der Orientierung sehr gute Dienste geleistet, hierfür ein Lob an den Verlag

mit freundlichen Grüßen, Achim Reinhold
17.12.2006

Hallo Rother-Team,

wir waren dieses Jahr auf Madeira wandern. Ein treuer Begleiter war unser Rother-Wanderführer, der uns die Orientierung leicht machte. An dieser Stelle also ein dickes DANKESCHÖN für die gelungene und detailgetreue Beschreibung der wunderschönen Levadawanderungen. Wir haben schon einige Wanderführer ausprobiert, aber keiner hat uns so gut gefallen und uns so sicher geleitet (was ja eigentlich noch wichtiger ist).

Noch eine kleine Anmerkung:
Die Wanderung Nr. 25 (zum Adlerfelsen und zurück) mussten wir abbrechen, da wir den Weg wirklich nicht finden konnten (wir waren aber nicht die einzigen, denen es so erging). Nach dem Ortsausgang "Penha de Aguia de Baixo" und ca. 100 Metern Höhe war einfach keine Markierung mehr erkennbar und auch die Beschreibung im Wanderführer half nicht weiter. Wäre sicher im Namen aller Wanderfreunde schön, wenn bei der nächsten Überarbeitung hier nochmal recherchiert und nachgebessert wird.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Wanderurlaub, und ganz sicher wird ein Rother-Wanderführer unser Begleiter sein.

Mit freundlichen Grüßen, Petra & Olaf Opitz
02.11.2006

Übrigens, der Führer Madeira ist sehr gut.
Habe ich im Oktober 2 Wochen lang genutzt.

Mit freundlichem Gruß, torsten lucas
29.10.2006

Sehr geehrte Redaktion,

wir waren Ende Oktober 2006 für 10 Tage auf Madeira und haben mehrere Wanderungen nach Ihrer Beschreibung gemacht (4. Auflage 2006)
Zuallererst einmal ein Kompliment: die Tourenbeschreibungen sind sehr gut und an den entscheidenden Wegstellen genaustens beschreiben, so dass das Finden des richtigen Weges nie ein Problem war.

Hier ein paar Anmerkungen zu den Touren.

Tour 1:
Wir haben die Tour selbstständig erweitert und sind die Levada Nova do Curral zurück Richtung Funchal gegangen. Dies lohnt sich nicht, die Levada führt durch hässliche Vororte und Industriegebiete und der Weg zurück zum Hotel "Reids" war trotz Wanderkarte nur schwer zu finden.
Tour 27:
Sämtliche Drahtzäune entlang der Levada wurden 2006 durch neue ersetzt. Wir kannten die alte Sicherung nicht, die neue ist jedoch sehr vorbildlich und lückenlos.

Wir hoffen unsere Anmerkungen sind nützlich für Sie.
Mit freundlichen Grüßen, Holger Braun
02.10.2006

Hallo bei Rother,
ich bin gerade von einem Wanderurlaub von Madeira zurückgekehrt und habe eine Reihe von Anmerkungen zum o.a. Wanderführer aus Ihrem Hause:
Generell fehlt eine Legende für die Karten. Ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden habe, daß die gestrichelte grüne Linie die Genze von Naturparks darstellt.
Wanderung 2:
- Die Karte stimmt nicht mit dem Text für die Variante (Abstieg nach Camara de Lobos) überein. Korrekt ist der Text (die Karte vermittelt den Eindruck, man müsse der Straße nicht folgen, sondern zum Bewässerungskanal absteigen). Jedoch ist der Weg aufgrund starker Bautätigkeit schwerer zu finden, denn die Straße wird derzeit verlängert, den beschriebenen Wendekreis gibt es nicht mehr. Nach den zwei langgezogenen Kurven (siehe Karte) macht die Straße dort, wo der Wendekreis mal war, eine Linkskurve, davor geht rechts ein schmaler Weg ab, der dann in den beschriebenen zickzack führenden Treppenweg mündet. Dieser Treppenweg ist übrigens kein Pflasterweg, sondern betoniert.
Wanderung 5:
- In der Anfahrtsbeschreibung wird ein Zementwerk durchfahren. Das geht zwar noch, inzwischen wurde jedoch eine Umgehungsstraße fertiggestellt.
Wanderung 8:
- Der beschriebene Betonweg von der Estrada do Pinheiro ist aufgrund von Baustellen nicht mehr als solcher zu erkennen, es ist nun eher ein rötlicher Zufahrtsweg zu einem niedriger gelegenen Haus, der nach einigen Metern in den Betonweg mündet.
- Variante: Bus 29,30 nach Largo do Miranda, am Restaurant vorbei und dann links dem Caminho do Meio hoch zur Quinta do Pomar. Einige Meter nach dem Haupttor rechts durch die beschriebene Eisentür.
- Variante: mit beschriebenen 114er am Nogueira zurück.
- Variante: Kombi mit 9 aber kürzer als die volle 8-Stunden-Wanderung, ab Nogueira der Hauptstraße Canico-Camacha folgen bis zum Camacha Shopping. Hinter der Kreuzung dem Schild zur Levada Serra do Faial bergauf folgen. Nach 10 Minuten kreuzt man die Levada in einer Kurve und biegt links ein. Man erspart sich den Weg quer durch Camacha.
Wanderung 9:
- Hinweis: Der Abstieg vom Largo do Miranda zum Botanischen Garten ist extrem steil. Auch Bus 29 fährt von hier.
Wanderung 11:
- Diese Wanderung sollte unbedigt gestrichen werden, sie ist mehr ein Orientierungslauf durchs Dornen-Gestrüpp als eine Wanderung, und überhaupt nicht schön.
- Unbedingt in langen Hosen wandern, der Weg ist völlig verwachsen.
- Alternativ: Der Aufstieg zum Pico do Facho als Erweiterungsmöglichkeit für Wanderung 13 anbieten.
- Nach dem Abzweig vom Fackelberg gabelt sich der Weg dreimal, nicht einmal.
--- beim ersten Mal rechts dem breiten Erdweg folgen (links geht es hoch)
--- beim zweiten Mal links dem breiten Erdweg folgen (rechts geht es nämlich einen steinigen verwachsenen Pfad hinunter, wie beschrieben, der jedoch an einer Hütte endet)
--- beim dritten Mal rechts dem breiten Erdweg folgen, der dann schnell schmal, steinig und verwachsen wird.
- Ab hier wird's ungemütlich, auch wenn der Weg fortan mit einem roten Punkt markiert ist.
Wanderung 13:
- Einkehr: Bar O Jacré auf Höhe des Rib. da Noia
- Bus 156 fährt in Marocos direkt an der Levada vorbei. Wenn man dem Busfahrer die Karte zeigt, hält er direkt dort an, man erspart sich den einen Kilometer auf der Straße.
Wanderung 15/16:
- Diese beiden Wanderungen lassen sich gut kombinieren.
Wanderung 18/19:
- Die Karte ist unlogisch: Die Höhenangabe 1019m müßte von dicker Linie umgeben sein.
Wanderung 19:
- Die folgenden Kombinationen sollten erwähnt werden: Wanderung 17 oder 16 rückwärts (ab Wasserhaus)
Wanderung 27:
- Die Angabe des "Höhenunterschieds unwesentlich" stimmt nicht mit der Karte überein. Die Wanderung startet bei 880m und endet bei etwa 1000 m.
- Die Levada kruezt auf halber Strecke die 1000m-Höhenlinie. Da Wasser nur bergab fließt und sich an dieser Stelle kein Tunnel befindet, dürfte die Karte hier ungenau sein.
Wanderung 39:
- Am Beginn der Wanderung steht eine große Wandertafel, die eine umfangreiche Wanderung beschreibt, die hier auch als Kombinationsmöglichkeit erwähnt werden könnte: Wanderung 40 wird durch den Tunnel erreicht. Die auf der Tafel beschriebene Wanderung geht sogar bis zum Casa de Lombo.
- Die Karte ist nicht korrekt: Der eingezeichnete Tunnel am Ende existiert nicht (er würde ja laut Karte fast 500 Höhenmeter überbrücken), er verläuft in nordöstlicher Richtung und legt keinen Höhenunterschied zurück. Nach dem Tunnel ist laut Wandertafel ein Aufstieg in Serpentinen zum Pináculo möglich.
Wanderung 45/46:
- Diese Wanderungen sollten zusammen gemacht werden. Erweitert man 46 um 45, so benötigt man nur 30 Minuten mehr (etwa 900m pro Richtung).
- Der beschriebene Pendelbus fährt (zumindest im September) täglich 9-20 Uhr ständig hin und her, so daß man nie lange warten muß. Preis 3? hin und zurück, nur zurück 2?.
Wanderung 49:
- An der Rezeption des Hotels Jardim Atlântico muß man nicht nur 20m, sondern mehr als 200m der Straße bergab folgen. In einer recht neuen Feriensiedlung findet man dann eine große Wandertafel sowie ein Schild "Paúl do Mar", dem man folgt.
- Die beschriebene ehemalige Fischfabrik existiert nicht mehr, dort entsteht zur Zeit ein Neubau.
- In Faja da Ovelha gibt's an der Kirche einen kleinen Supermarkt, bei dem man nach dem langen Aufstig Getränke kaufen kann.
- Der kurz nach der Kirche beschriebene Betonweg ist zwischenzeitlich geteert.
Wanderung 50:
- Die Höhenangabe 909m in der Karte befindet sich direkt neben der 500m-Höhenlinie.
Viele Grüße, Marcus Ackermann
03.09.2006

Hallo,

in den letzten 9 Augusttagen haben wir ein paar Wanderungen mit Hilfe Ihres hervorragenden Wanderführers unternommen. Wir waren mit Ausnahme der Tour 30 (Pico Ruivo)mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und haben uns deshalb auch stets an Ihren gut ausgearbeiteten Vorschlägen orientiert. Folgende Hinweise könnten nützlich sein.

Tour 2
====== Kurz vor dem Erreichen des Ziels steht im Führer:
"Nach weiteren 5 Minuten stoßen wir auf eine zweite Treppe, auf der wir rechts hoch gehend in 2 Minuten eine Straße erreichen. Diese bringt uns in wenigen Minuten hinauf zum Cabo Girao."
Da auf diesem letzten Wegstück eine neue große Wohnanlage gebaut wird, bleibt nur die Wahl, entweder mitten durch die Baustelle zu laufen, oder rechts eine relativ neu betonierte lange, steile Treppe hochzugehen. Oben angelangt muss man links die Straße hinunter(!) zum Gabo Girao gehen.
Weil wir die Tour am Sonntag unternommen haben, und von Camara de Lobos aus wesentlich mehr Busverbindungen zurück nach Funchal existieren, haben wir uns für die Abstiegsvariante entschieden. Hier ist momentan der Einstieg in den Treppenweg schwer zu finden, weil die oben bereits erwähnte Wohnanlage offensichtlich eine direkte Straßenverbindung hinab nach Camara de Lobos erhalten soll. Der im Führer erwähnte Wendeplatz existiert nicht mehr, sondern nur eine große Straßenbaustelle. Diese muss man zurzeit kurz nach der letzten Häusergruppe, also vor der (momentan im Bau befindlichen) Linkskurve der Straße rechts umgehen und gelangt dann über provisorische Holztreppen zum Treppenweg.

Tour 30
======= ACHTUNG: Der gesamte Weg oder zumindest Teilstrecken des Weges sind zurzeit an 3 Tagen der Woche (Montags, Dienstags und Donnerstags) wegen Plaster(!)- und Ausbesserungsarbeiten gesperrt. Bitte unbedingt vorher informieren, ob der Weg begehbar ist, oder eben die Tour organisiert angehen. Der Zustand und die Absicherung des gesamten Weges ist sehr gut. Wie erwähnt werden leider(?) zunehmend Teile des Weges gepflastert. Der Tunnelweg (Variante) war nach wie vor gesperrt.

Schöne Grüße und vielen Dank für die Aktualität Ihres Führers. Albert Mende
29.06.2006

Hallo,

hier ein paar aktuelle Ergänzungen zum Wanderführer Madeira (2. Auflage)
Urlaub war 2. Maihälfte 2006

Tour 7
====== Der Weg vom Herrenhaus Solar dos Esmeraldos zur Levada war nicht ganz nachvollziehbar. Wir sind kurz nach dem Herrenhaus (kurz vor einer Wasserstelle) links einen steilen Betonweg rauf und dann auf Straßen immer aufwärts (links haltend) bis kurz nach einer Kreuzung (links gehen) auf der rechten Seite ein Betonhäuschen steht. Hier verläuft die Levada, zu der man über ein paar Stufen absteigt. Den Weg kann man noch etwas abkürzen, wenn man schon vor der letzten Kreuzung in einer Rechtskurve einen kleinen Weg links hinauf geht. Beide Levadas sind gut gepflegt. Die Levada do Moinho wurde 2005 großteils erneuert und gesichert. Es gab keine Schwierigkeiten ... und keine Viehgatter.
Man kann auch mit dem Bus diese Tour unternehmen! Um 10 Uhr mit dem Bus 80 von Funchal nach Ribeira Brava, dort um 11.30 Uhr mit dem Bus 8 nach Lombada. Rückfahrt ist evtl. schwieriger. Es empfiehlt sich nach Ribeira Brava abzusteigen. Wir fanden in Ponta do Sol keine Bushaltestelle Richtung Ribeira Brava. Abstieg ab Solar dos Esmeraldos: Von der Kapelle rechts am Herrenhaus vorbei und die (sehr) steile Betonstraße runter. An der Straße (links ist die Bar 'La Babaria') gleich rechts weiter runter (an der Ecke Bar/Market 'Do Sol') bis zur Hauptstraße. Die Bushaltestelle ist ca. 5 Min. weiter Richtung Ponta do Sol. Wer nach Ponta do Sol absteigen will, geht die Straße weiter bis links ein Friedhof ist. Die kleine Straße neben dem Friedhof immer weiter bis sie in einen Treppenweg Richtung Zentrum übergeht (ca. 30 Min.).

Tour 9
====== Die Wegfindung in Achadinha ist kein Problem, da die Levada nur an der Bar nicht sichtbar ist. Die Levada ist bis zur Gabelung (nach der Hausruine) frisch geräumt. Von den langen Bartflechten haben wir nichts gesehen. Man darf sich durch einen kleinen Tunnel in einer Rechtskurve nicht irritieren lassen, der Weg verläuft aussen herum weiter. Von der Hausruine ist nur ein verfallener Eingang auffällig. Die Wegbeschreibung ab Levadaende zur Bushaltestelle ist grausam. Ab der Gabelung (vor der 'Quinta do Pomar') muss man nur einfach nur die Straße geradeaus runter gehen. Der Pflasterweg ist mittlerweile geteert (teilweise sind neben der Straße Treppen).

Tour 14
======= Die 'Stromtrasse' ist nur ein Kabel, das an einem Masten endet. Auf dem Weg zum Pass sieht man noch die Folgen eines Waldbrandes und Sturmes. Die schwierigste Stelle auf der Tour ist vor dem Drahtseil! Im September 2005 ist da an einer Stelle der Hang etwas abgerutscht und der Weg dadurch anspruchsvoller. Am betonierten Fahrweg vor Larano ist eine kleine moderne Seilbahnstation. Der betonierte Weg bei den Briefkästen ist eine Garagenzufahrt. Außerdem ist an dieser scharfen Linkskurve momentan eine Baustelle. Der Pfad läuft an einer kleinen Levada entlang (unterhalb der Höhlen). Am Meer ist nach dem Bach eine breite Piste und eine Baustelle. In Porto da Cruz gibt es mehrere Bars.

Tour 15
======= Nach dem 2. Tunnel sind viele Stellen mit quer liegenden Bäumen. Die Gärtnerei ist erst kurz vor den 2 zu querenden Sträßchen. Ab der Kreuzung nach dem Steinportal einer Quinta sind alle Straßen neu geteert. Die Gehzeiten sind rel. knapp bemessen.

Tour 16
======= Wir haben die Tour in Aquas Mansas begonnen und in Santo da Serra (wetterbedingt) beendet. Am Ortsende von Aquas Mansas links einen Fahrweg rauf. Später an der Gabelung rechts dem Weg mit den Strom-/Telefonmasten folgen (bis zu einem kl. Platz mit einem umzäunten Gelände). Hier beginnt die teilweise stark zugewachsene Levada auf der viele Mountainbiker unterwegs waren. Vor dem Wasserhaus geht der Levadaweg in einem Fahrweg nach Santo da Serra hinab über. An der Hauptstr. geht es dann rechts ins Ortszentrum.

Tour 26
======= Wir haben nur die Kurztour gemacht. Die Ausschilderung zum Parkplatz ist 'Piscina'. Vom Parkplatz geht man den Pflasterweg zur Bogenbrücke hinauf und folgt diesem bis zum Brunnen.

Tour 30
======= Im Tunnel Pico do Gato ist es nicht nur feucht, dort steht das Wasser teilweise mehrere cm hoch. Bei der Weggabelung nach dem Tunnel ist das Gatter auf der linken Seite um den 'Tunnelweg' zu sperren. Der 'Tunnelweg' ist gesperrt, da dort ein seltener Vogel brütet und ausserdem ist der Weg auf einige Meter weg. Es sollte mal nachgefragt werden, ob der Weg überhaupt wieder geöffnet wird.

Tour 34
======= Je nach Uhrzeit hält der Bus an unterschiedl. Stellen (also nicht unbedingt in Corticeiras). Das 'Sträßchen' nach der 'Quinta Mis Muchachos' ist im unteren Teil neu angelegt. Unterwegs gibt es kein Tor. Nach ca. 20 Min. muss man einen neuen Forstweg queren. Nach dem Pass ist der Weg zum Strommasten am 'Pico do Cedro' rel. stark zugewachsen. Von der Busendhaltestelle müsste ein Fußweg Richtung Brücke abzweigen ... aber wo? ;-) Im Ort selbst gibt es jede Menge Bars. Der Bus nach Funchal hält nicht mehr vor der Kirche (da Einbahnstraße), sondern vor der Bar, an dem der Pflasterweg an der Hauptstra0e endet.

Tour 37
======= Wir haben die Tour andersrum gemacht. Am Start und Ziel sind die Wege ausgeschildert. Von Waldbrand 2003 ist von Weitem nicht mehr viel zu sehen.

Tour 39
======= Sooo bequem ist der Tunnel nicht. Der lange Tunnel bei der Variante ist allerdings anspruchsvoller. Da muß man teilweise auf dem Levadamäuerchen gehen, da der Weg unter Wasser oder total matschig ist.

Tour 42
======= Die Levada im Kessel wurde an einigen Stellen (nach Steinschlag oder Erdrutsch) gerade ausgebessert. Der Picknickplatz ist eine kleine Stelle mit einer großen Kiefer neben der Levada. Das letzte Stück im 2,5 km langen Tunnel (Richtung Encumeada-Pass) muss man auf dem Levadamäuerchen gehen, da der Weg unter Wasser oder total matschig ist.

Tour 43
======= Wir haben die Tour andersrum gemacht. Wegen der Kühe und Bullen muss man evtl. gelegentlich den Levadaweg verlassen und aussen herum gehen.

Tour 45
======= Am Forsthaus und an der Abzweigung gibt es neue Wegweiser. Zwischen dem Parkplatz und dem Forsthaus gibt es einen Kleinbuspendelverkehr (2 € Einfach, 3 € Hin + Rück).

Tour 46
======= Am Forsthaus und an der Abzweigung gibt es neue Wegweiser. Ein Schild '25 Fontes' an der Brücke (30m vor dem Ziel) war nicht zu sehen. Zwischen dem Parkplatz und dem Forsthaus gibt es einen Kleinbuspendelverkehr (2 € Einfach, 3 € Hin + Rück).

Tipps
===== Man kann die Touren 43 + 42 + 39 auch als Tagestour kombinieren. Mit dem Auto zum Encumeada-Pass und von dort aus per Anhalter / Taxi / 2. Auto zum Parkplatz bei Rabacal. Für den langen Tunnel benötigt man ca. 45 - 50 Minuten.
Wer die Touren 45 und 46 an einem Tag machen will, soll mit der Tour 46 beginnen ... dann ist der Abstecher zum Wasserfall eine kleine Verschnaufpause beim Aufstieg.

Schöne Grüsse, Stefan Wirrer

Achtung: Diese Korrekturen beziehen sich auf die 2. Auflage! In Kürze erscheint die völlig überarbeitete 4. Auflage 2006, für die auch die obigen korrekturen überprüft und ggf. berücksichtigt wurden.
18.06.2006

Ich bin am 13.6.2006 aus Madeira zurückgekehrt und habe auch einige Wanderungen nach ihrem Wanderführer durchgeführt.
Ich war zufrieden mit den Beschreibungen, muss aber einige Mängel aufzeigen.

Wanderung Nr. 50:
Das Foto auf Seite 155 zeigt nicht den am Wasserhaus versprochenen Blick, der geht nämlich nur ins Grüne und auf Bäume, sondern einen Blick, für den ich gar nicht wandern muss, weil ich ihn von der Terasse des Wasserhauses in Lamaceiros gleich haben kann.
Wanderung Nr. 18:
Es muss heißen, "Wir passieren eine Snackbar".
Wanderung Nr. 19:
Es sind 11 km und das mit den stürzenden Wasserfällen ist sehr stark übertrieben, es ist nichts gestürzt.
Wanderung Nr. 29:
Es gibt zwar die Tankstelle noch, ist aber nicht mehr Shell. Ich weiß nicht, wie schnell der Herr Götz zu Fuß ist, aber 1 Stunde auf den Pico Ruivo ist für einen Normalsterblichen nicht zu schaffen und der Satz auf Seite 103 "...und schlagen nach kurzem steinigen Aufstieg..." bezieht sich auf einen sehr steilen, mindestens 15 minütigen Aufstieg.
Falls sie meine Webseite zu Madeira interessiert.

Mit freundlichen Grüßen, Jochen Weber
17.05.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor wenigen Tagen kehrte ich von einem Madeira-Urlaub zurück. Dort hatte ich eine Reihe von Wanderungen durchgeführt. Sämtliche waren Ihrem "Wanderführer Madeira" entnommen. Die Beschreibungen und Hinweise, aber auch die Aufmachung des Wanderführers kann ich nur als hervorragend bezeichnen und werde das Buch im Bekanntenkreis weiterempfehlen.
Lediglich an einer Stelle wurden wir durch eine möglicherweise nach Redaktionsschluss erfolgte Herstellung eines (neuen) Weges zunächst in die Irre geleitet. Damit zukünftigen Lesern und Wanderern nicht gleiches Missgeschick widerfährt, teile ich Ihnen folgenden Hinweis mit.

Hinweis zur Wanderung Nr. 11
Die Beschreibung auf Seite 57, zweiter Absatz, lautet wie folgt: "Zurück am Strommast folgen wir an dem Erdaushub rechts dem Erdweg. Wir genießen zunächst das prächtige Panorama auf die weit ins Meer hinaus gestreckte Halbinsel Sao Lourenco. Der Pfad gabelt sich nach wenigen Metern, wir halten uns rechts. Der steinige und verwachsene Pfad führt in ein Tal hinab und im Gegenanstieg zu einem Strommast hinauf."

Eigene Feststellung (April/Mai 2006):
Der beim Strommast an der Straße beginnende Erdweg gabelt sich nach wenigen Metern. Rechts führt er als geschotterte, ca 2 m breite Piste ein kurze Stück weiter und geht dann in einen schmalen Erdweg über. Über zunächst noch gut erhaltene Treppenstufen führt er zu einer Terrassenanlage mit einer neuen gemauerten Hütte. Der weiter abwärts führende Weg ist jedoch zunehmend durch Ginster und Dornenhecken verwachsen, die Treppen der Terrassen durch Geröll und Instabilität nicht mehr sicher zu begehen. Nach ca. 30 Höhenmetern ist der Weg dadurch nicht weiter passierbar, man muss umkehren.

Aufgrund dieser Erfahrung schlage ich einen Hinweis im Buch vor, darauf zu achten, nicht der Schotterpiste zu folgen, sondern nur den Erdweg zu benutzen.

Mit freundlichen Grüßen, Gerhard Schuld
12.05.2006

Sehr geehrte Damen und Herren, zum ersten Mal bin ich sehr enttäuscht von Ihrem Führer: 1. die (sehr sinnvollen) kleinen Kartenskizzen enthalten Zeichen, die nirgends erklärt werden. 2. Die Wanderungen werden immer bergab beschrieben. Für die bergauf-Richtung ist aber die Beschreibung ganz ungeeignet (habe ich mehrfach versucht, schriftlich natürlich: die markanten Punkte fehlen für diese Lösung) Bergauf ist aber für mich u.a. viel sinnvoller: Herz-Kreislauf-Training, Gelenkschonung, weniger schlüpfrig. 3. Auf diese Weise steht auch bei Tour 33 nicht in der Beschreibung, daß der Bus vom Eira do Serrado nach Funchal fährt. Durch den neuen Tunnel dort nach Curral das Freiras hat sich überhaupt einiges geändert: ihre Skizze ist jetzt eher irreführend. 4. Auch die Tour 8 (Monte – Camacha) ist ungünstig, eigentlich unbrauchbar beschrieben: bald nach Monte war die Levada nur noch für Waghalsige begehbar: schlüpfrig, schmal und ungesichert. Viel besser, man folgt dem Wegweiser abwärts nach Curral dos Romeiros (wunderbarer Weg) und geht von dort weiter auf der Levada.
Schön wars trotzdem! Gruß! Westermann
03.03.2006

Madeira (2. Auflage)
==================== Der Urlaub war im Oktober 2004. Daher hoffe ich, dass meine Anmerkungen noch stimmen.

Tour 6
Evtl. kann man sich nach dem Aufstieg zur Levada den Weg zur Bar sparen (Seite 40) indem man vorher an einem Wassertank nach links abzweigt (kl. roter Pfeil) ... ist ungetestet.
In Sitio da Ribeira da Tabua gibt es eine Bar. Ist am Weg ausgeschildert. Ist jedoch ein schönes Stück abseits vom Weg.
Die Küstenstr. nach Ribeira Brava ist sehr ruhig, da es einen neuen Tunnel gibt.

Tour 8
Die Levada endet in Nogueira - nach dem Erdrutsch - in einer Rohrbrücke ... daher zurück zur Straße.
Der weitere Wegverlauf ist teilw. nicht ganz so eindeutig beschrieben ... irgendwann muss man unter einer großen Brücke durch (das wäre ein deutlicher Hinweis zum Wegverlauf)
... an Details kann ich mich jetzt leider nicht mehr erinnern, da ich mir das nicht genau notiert habe ;-(

Tour 18
Hier hat alles gepasst.

Tour 19
Wenn meine Notiz stimmt, dann sind wir mit den Bus 56 nach Ribeiro Frio gefahren.

Tour 27
Das Santana-Häuschen ist/war fast zugewachsen.
Es sind nur 3 der 4 Tunnels eingezeichnet/beschriftet.
Nach Regen/Unwetter ist es eine feuchte Tour. In den Tunnels ist der Boden teilweise wasserbedeckt.
Vor dem 2. Tunnel war ein kleiner Wasserfall. Ab der Tunnelmitte musste man auf der Levada-Mauer gehen. Nach dem 4. Tunnel war auch ein kl. Wasserfall.

Tour 31
Wir hatten Nebel
"... halten zunächst auf die Sendemasten vor uns zu ..."
daher konnten wir uns nur grob orientieren, denn die Sendemasten waren nicht zu sehen!
"Auf der anderen Seite halten wir auf einen zunächst undeutlichen Pfad auf eine markante Felsformation auf dem Bergrücken zu" Da haben wir uns dann verlaufen! Wir sahen nämlich einen undeutlichen Pfad parallel zum Talverlauf.
Daher sollte hier die Beschreibung so erweitert werden, dass man sich auch im Nebel zurechtfinden kann.
(u.U. komme ich dieses Jahr wieder dorthin)

Tour 40
Der Gipfel ist auf der Karte auf der falschen Seite eingezeichnet. Er ist auf der linken Wegseite.

Tour 41
Der Parkplatz ist nicht ganz richtig eingezeichnet. Der P ist links neben der Seitenstr. ... dh. zw. Levada und Seitenstr.

Tour 44
IMO müsste es heissen: ... 100 m abwärts bis zum ersten Strommasten (statt Telefonmasten)

Die Anfahrtsbeschreibungen müssen wieder angepasst werden, da auf Madeira extrem viel neue Straßen gebaut werden.

Schöne Grüsse, Stefan Wirrer