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Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer Zypern
30.12.2002

Sehr geehrte Mitarbeiter des Verlages,

wie in Ihrem Wanderführer Zypern empfohlen, möchten wir Sie auf eine falsche Angabe in diesem Buch hinweisen. Auf Seite 25 unten (Aphrodite Trail) heißt es "Gut 200 m nach dem Erdbeerbaum..."
Diese Entfernungsangabe darf aber nur 20 m lauten. Wir haben auf Grund der fehlerhaften Zahl die emphohlene Abbiegung leider verpasst und mussten einen großen Umweg zurücklegen. Ansonsten haben wir mehrere von Ihnen beschriebene Wanderungen unternommen und empfanden die Beschreibungen als sehr hilfreich. Unser nächster Wanderurlaub wird uns im April nach Mallorca führen.

Mit freundlichen Grüßen, Peter und Margit Kühne
10.03.2003

Dear fellow walker

I am writing with regard to an error in the Rother walking guide for Cyprus (1st edition 2002). I recently had the opportunity to make use of your excellent guide whilst on holiday but must point out a possible serious error.
The mistake relates to the Adonis Trail walk as detailed on page 28 of the guide. The walking time is shown as being 1.5 hours The walk is actually 7.5Kms and took 3.5 hours to complete. It is fortunate for me that I set off in plenty of time to complete the walk before dark.
I hope you will correct this error in future issues of your otherwise most excellent guidebook.

Regards, Ron Piper
21.10.2003

Lieber Rother-Verlag,

für Wanderungen auf Zypern benutzten wir den bei Ihnen verlegten Wanderführer von Rolf Götz. Wir sind ganz gut mit ihm zurecht gekommen, fanden jedoch in einigen Punkten Änderungen nötig, die eindeutigere und tatsächlich zutreffende Verweise geben. Denn wir haben schwammige und auch fehlerhafte Angaben vorgefunden, die uns mehrmals recht lange herumirren ließen.

Nr. 18 - Atalante Nature Trail, S. 71, letzter Absatz, letzter Satz (völlig ersetzen!)
Kommentar: um viel befahrene Asphaltstraße zu vermeiden und neu ausgewiesenen Waldweg zu nutzen
" ... des Einschlags erkennbar sind. Eine Viertelstunde darauf treffen wir an einem Steinhaus auf die Straße 952 - wo eine Einstiegstafel aus Holz in den Atalante-Trail steht. Die Straße gehen wir etwa 50m nach rechts und verlassen sie dort nach links. Dort weist ein Schild nach Agios Nikolaos in einen breiten Forstweg. Diesem folgen wir etwa 200m bis zu einem Schild, das nach rechts Troodos, 2,7km zeigt. Diesem folgen wir zunächst auf einem schmalen Weg, später auf einem breiten Forstweg. Nach etwa ½ Stunde auf diesem weist ein Pfeil nach rechts auf schmalen Waldweg, der uns in etwa 20 Minuten nach Troodos Square am Postamt bringt."

Nr. 19 - Abstieg nach Kakopetria,S. 74, 2. Absatz (ändern!)
Kommentar: bisherige Darstellung ist nicht eindeutig genug, sie lässt oftmals am abzweigenden Weg vorbeigehen, daher eindeutiger formulieren
"... Kurz darauf gabelt sich der Weg, wir nehmen den scharf nach rechts abwärts verlaufenden Weg. Vorsicht: Der Weg ist nur schwer auszumachen und nur in der Kurve zu erkennen! .."

Nr. 19 - Abstieg nach Kakopetria,S. 74, 4. Absatz (richtig stellen!)
Kommentar: hier macht der bisherige Text falsche Angaben, die zu langem Herumirren führen
"... geradeaus weiter. Nach knapp 10 Minuten verläuft der Weg durch einen Felsdurchbruch, nach dem wir uns rechts halten.
Etwa 20 Minuten später gabelt sich der Weg vor einer tiefen Schlucht T-förmig. Wir halten uns links! Rechts hören wir einen kleinen Fluss rauschen.
Nach etwa ½ Stunde überqueren wir den Argaki tou Pefkou, der von links über den Weg fließt. Sein in Schläuchen aufgefangenes Wasser begleitet uns eine Weile. Rechts unter uns ..."

Mit freundlichen Grüßen! peterßen
25.05.2004

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor 10 Tagen bin ich von einem ausgedehnten Wanderurlaub aus Zypern zurückgekommen. Insgesamt habe ich 6 Wanderungen unter Anleitung Ihres Führers unternommen. Er war sehr hilfreich, obwohl bei zwei Wanderungen die bestehenden Angaben nicht korrekt sind.

Wanderung 13: Pouziaris Nature Trail - der bei dieser Wanderung als markanter Punkt ausgewiesene "Stahlturm mit einer großen Signaltafel" existiert nicht mehr; hier ist nur noch das ehemalige Fundament zu erkennen

Wanderung 15: Große Troodos-Runde - gleiche Anmerkung, wie bei Wanderung 13

Wanderung 27: Von Prodromos zum Kloster Trooditissa - Die Cafeteria im Kloster Trooditissa ist für Touristen nicht zugänglich. Damit ist auf dem Rundweg von insgesamt 4,5 Std. keine Einkehrmöglichkeit, ausgenommen am Ausgangspunkt bzw. Endpunkt der Wanderung in Prodromos.

Wanderung 33: Madri Trail auf den Adelfoi - Diese Wanderung ist eine der landschaftlich schönsten Wanderstrecken, die ich in Zypern kennengelernt habe. Mittlerweile ist für den Rückweg vom Adelfoi zum Ausgangspunkt Doxa si o Theos ein neuer sehr gut zu gehender Wanderpfad am Nordhang des Madari-Gebirges angelgt. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert und führt über eine Strecke von schätzungsweise 10 km zurück zum Ausgangspunkt. Dabei sind die letzten 2 km von oberhalb der Ortschaft Spilia zum Startpunkt sehr steil.

Mit freundlichen Wandergrüßen, Karl Heck
02.11.2004

Sehr geehrte Damen und Herren!

In der 2. Oktoberhälfte 2004 bin ich einige Routen nach Ihrem Wanderführer gegangen. Dazu folgende Hinweise:

Wanderung 13: Nach dem Verlassen des Pouziaris heißt es in Ihrem Führer: "An einem unscheinbaren Abzweig 7 Min. darauf nehmen wir den leicht ansteigenden Weg links." Dieser unscheinbare Abzweig ist mittlerweile der gut ausgeschilderte Hauptweg. Man braucht nur dem mit Holztafeln markierten Pfad zu folgen und kann die übrige Beschreibung vergessen. An einer Stelle kommt man zu einem Abzweig, an dem man sowohl links als auch rechts nach Psilo Dendro kommt. Nimmt man den Abzweig rechts, dann folgt man der in ihrem Buch beschriebenen Wanderung. Nimmt man den linken Abzweig, stößt man bei Vrysses auf den Wanderweg Nr. 14 und kann somit die Wanderung etwas verlängern.

Wanderung 14: Das verfallene Kloster Mesa Potamos ist mittlerweile wieder komplett neu aufgebaut worden. Es ist bewohnt und geöffnet bis 18.30 Uhr. Für Wanderer gibt es einen Picknickplatz im Innenhof des KLostern (angemessene Kleidung erwünscht). Stühle stehen dort bereit. Dieser Platz ist erheblich angenehmer und hat mehr Atmosphäre als der Waldpicknickplatz 10 Min. vor dem Kloster.

Wanderung 27: Das kleine Asphaltsträßchen am Kloster Trooditissa wird völlig neu gemacht und deutlich verbreitert. Es muss daher demnächst auch mit erheblich mehr Verkehr gerechnet werden.

Wanderung 31: Die komplizierte Wegbeschreibung kann man sich sparen. Der sehr schöne Wanderweg zwischen den beiden Scheunendachkirchen ist mittlerweile hervorragend von beiden Seiten aus markiert. Tipp: Wer von Limassol anfährt, beginnt die Wanderung am besten in Lagoudera. Die Anreise ist dann erheblich kürzer.

Ich hoffe, Ihnen gedient zu haben.
Mit frdl. Grüßen, Bernhard Tüllinghoff
22.05.2005

Guten Tag!

Vorschlag zu Tour 10
Der Weg von Pano nach Kato Archimandrita ist verwachsen und besonders am Rückweg sehr mühsam (Sonne brennt hinein). Zwischen den beiden Orten ist eine neue Asphaltstraße, sodaß sich als Ausgangspunkt die Kirche bei Kato Archimandrita anbietet. Der zitierte erodierte Fahrweg an der Ziegenfarm vorbei wurde in eine 5m breite Forststraße ausgebaggert, die von hier öd (!!) auf den Bergrücken und weiter hinunter nach Kato Archimandrita führt.

Grundsätzliches:
Wir haben - aus der Sicht Tiroler Bergsteiger schrecklich – feststellen müssen, daß viele Hänge von neuen und sehr breiten Forststraßen „zerpflügt“ sind: Dort begegnen einem laufend „Jeep-Safaris“, die Halbschuhtouristen herumkarren. Besonders arg war das „Gedränge“ zur Avakas-Schlucht (Tour 6) – ca 10-15 Jeeps. Wir haben uns getröstet, daß „Führer und ihre Klientel“ nach ca. 150m Schluß machten und wir diese sehr interessante Schlucht allein genießen konnten. Leider war auch hier der Heimweg (nach der alten Mühle) über Forststraßen nicht gerade unser Geschmack. Trost fanden wir bei KEO-Bier.

Mit einem Berg Heil (wer will: Berg frei), Jürschik
03.08.2005

Liebe Redaktion,

zunächst ein wirklich verdientes und großes Lob für die Wanderführer. Wir nutzen sie immer wieder gerne. Nun meine Anmerkungen: Zu Zypern (1. Auflage 2002).

Zur Wanderung 1. Trotz intensiver suche fanden wir den Erdbeerbaum dort nicht, nur die Tafel (Baum scheint gestorben zu sein).

Zur Wanderung 15. Die Signaltafel existiert offenbar nicht mehr. Wir fanden im Mai 2005 nur noch den Betonsockel vor. Wir empfehlen ausdrücklich den Besuch im Norden (einschl. Übernachtung). Seit Mai 2003 können die Zyprer die "Green-Line" hin und her überqueren. Seit Mai 2004 gilt das auch für Ausläner. Zum Verkehr: Linksverkehr gilt auch im Norden. Zur Währung: Auch im Norden kann man mit zypr. Pfund und EUR bezahlen. Im Süden aber nicht mit Neuer Türk. Lira. Im Norden sind die Preise oft auch in zypr. Pfund ausgezeichnet. Ab 2006 wird der Norden auf zypr. Pfund umstellen, haben wir erfahren. Hintergrund ist, dass Zypern den EUR ab 2007 oder 2008 einführen will. Da will der Norden dabei sein und deswegen schon jetzt bald eine Gesamt-Zyprische Währung haben. Touristische Infrastruktur ist gut bis sehr gut. Mit englich kommt man gut voran als Tourist. Wir haben uns per Internet ein Hotel bei Girne gebucht und uns von diesem Hotel ein Taxi organisieren lassen, welches uns vom Flughafen Larnaka abholte und fünf Tage später wieder zurück in den Süden fuhr (60 EUR/Fahrt zu zweit). Probleme machten Stellen nur im Süden. Wir durften unser Mietwagen nicht in den Norden mitnehmen. Dann verdiente eben ein türk.-zyprisches Unternehmen im Norden. Auch gut. Als Besetztes Land kann man den Norden übrigens nicht empfinden. Wenn man schon einmal in Palästina oder im Nordirland war. Das Militär ist in den Kasernen und wenig auf den Straßen präsent. Übrigens sind im Süden nicht nur zyprische und britische, sondern auch griechische Soldaten en masse. Der Konflikt begann 1974 ja nicht mit einem türkischen Einmarsch, sondern ganz im Gegenteil mit dem Einmarsch Griechenlands (Putsch gegen Makarios durch griechisches Obristenregime). Erst danach griff die Türkei ein und kann sich dabei auf ein UN-Statut zur Unabhängigkeit Zyperns von 1960 berufen. Also unser Fazit ist, dass gerade der Norden die Vereinigung will, aber diese als unabhängiges Zypern, oder aber die Trennung beider Teile Zyperns als zwei unabhängige Staaten. Im Süden lehnt man das mehrheitlich ab, weil man die Vereinigung als Teil Griechenlands will (Enosis-Bewegung) bzw. die Vereinigung als ein unabhängiges Zypern und dabei das Griechische (Sprache, Schrift und Religion) zum Vorherrschenden machen. Türken und damit Moslems leben aber seit mehr als 400 Jahren auf Zypern. Daran kann man nicht vorbei. Das Pentadaktylos-Gebirge eignet sich jedenfalls zum Wandern. In der Touri-Info in Girne z.B. bekommt man Kartenmaterial zu mit Buchstaben und Nummerrn gekennzeichneten Wanderwegen. Das wird gerade weiter ausgebaut.

Mit freundlichen Grüßen, Uwe Reinecke
29.09.2005

hallo herr götz

haben gerade 3 woche südzypern hinter uns. sind die meisten ihrer touren gegangen. es waren sehr schöne empfehlungen dabei. wollte ihnen zu einigen touren feedback geben:

tour 3
auf dem rückweg, ab der fontana amorosa haben wir uns verlaufen. mein eindruck ist, daß der richtige weg nicht wie sie seite 32 in den letzten beiden zeilen schreiben 10 minuten nach der fontanan amorosa abgeht, sondern etwa 50 meter hinter dem unscheinbaren betonschacht. die abzweigung ist auch mit "E4" markiert, was bei herausgabe ihres buches wohl noch nicht der fall war.
die einzige denkbare alternative wäre parallel zu dem ausgetrockneten flußbett nach der fontanan amorosa gewesen, aber der läuft parallel zum flußbett, nicht so wie in ihrer skizze dargestellt.

tour 10
wenn man von der schädelgrotte den hang runter geht bis zu dem "weißen kalkweg", wie sie im letzten absatz auf seite 50 schreiben, dann wird es problematisch, weil 3 wege nach rechts unten abgehen. es kommt also darauf an, wo man den hang herab auf den weißen kalkweg trifft, welcher weg nach 50 metern rechts abgeht.
alternativ könnten sie die wanderer von der grotte erst in richtung kapelle gehen lassen und von dort auf den kalkweg und dann spezifizieren ob sie weg 1,2,oder 3 meinen

tour 15
das bild auf seite 63 ist nicht mehr aktuell, die signaltafel gibt es nicht mehr. entsprechend sollte sie im text auch nicht mehr als orientierung stehen.
seite 63 schreiben sie, daß man nach wenigen minuten einen forstweg quert. bis zum "psilo dentro 1 km" schild quert man 2 forstwege
auf seite 65, 1.absatz schreiben sie daß man "rechter hand" die asbestmine sieht. man sieht sie linker hand

tour 16
auf seite 76 schreiben sie im letzten absatz, daß man vom staudamm die signaltafel erkennen kann. das ist vorbei, siehe oben.
die taverne neromylos ist inzwischen in tschecho slovakischer hand, wie das tavernenschild verkündet
als rückweg variant schlage ich vor, daß man vom forstweg hinter dem stausee, links runter dem schild zur "milius" brücke über die schlucht folgt. in ihrer kartenskizze ist der pfad gestrichelt eingezeichnet. man kommt dann auf der straße nach pano platres raus und geht einige hundert meter zum pakrplatz beim tourist büro zurück

tour 17 und tour 18
wir sind von troodos aus die 18er tour gegangen, bis wir zur straßenkreuzung der F952 gestoßen sind. neu ist offensichtlich, daß man 100 meter die straße in richtung troodos runter auf der anderen (linken) straßenseite ein schild sieht "troodos trail 3 km". man braucht also nicht mehr die straße runter nach troodos laufen.
wir sind von der F952 kreuzung aus allerdings einen unscheinbaren trail in südliche richtung den hang raufgegangen, bis wir auf ihre 17er tour gestoßen sind, die touren liegen dort ja nur 80 m weit auseinander. dann sind wir die 17er rückwärts gelaufen, was bei dem guten zustand des pfades keine orientierungsprobleme verursacht.
auf seite 68 im letzten absatz schreiben sie von dem forstweg, auf den man stößt (bei dem abstecher zur 400 jahre alten riesenkiefer). den forstweg sind wir runtergegangen und landeten dann wieder auf der 18er tour, so daß wir die ersten ca 500meter der 18er tourt zurück zum parkplatz gegangen sind. da beide touren sehr leicht zu gehen sind, ist eine koppelung auch nicht anstrengend. vielleicht eine interessante variante

tour 25
seite 88, die in der variante erwähnte forststraße ist jetzt asphaltiert. die asphaltierung der wege in zypern schreitet ohnehin sehr schnell voran.

tour 33
auch hier möchte ich auf eine sehr schöne und nur 5,5km längere variante hinweisen, mit ca 180 meter mehr höhenunterschied, womit die tour zu einem echten rundweg wird: seite 115, erste zeile "zurück am cto häuschen": von dort kann man nach nordwesten dem wegweiser "selladi tou karamanli" folgen. man stößt auf der kreuzung auf den E4. von dort folgt man "moutti tu choras". hat man die kreuzung erreicht, folgt man dem wegweiser "doxa si o theos" und ist wieder am ausgangspunkt. es sind hangwege, teilweise sehr angenehm schattig.

tour 35
vielleicht sollten sie darauf hinweisen, daß der kionia auf einigen landkarten, so auch shell straßenkarte 1:175000, als machairas berg eingetragen ist. das wort kionia sucht man dort vergebens. die gesamte tour ist heute teil des E4, damit ist orientierung kein problem mehr. der weg ist in excellentem zustand. wir sind einem 6-köpfigen trupp mit hacke und harken begegnet, die den weg pflegten. wir haben uns gegen ende allerdings verlaufen: seite 119, letzter absatz schreiben sie "eine forststraße wird gekreuzt", aber man stößt von links auf die forststraße und muß diese 100 meter nach links gehen, bis man rechts wieder abgeht. außerdem hatte uns die kartenskizze im buch irregeleitet, die bei uns den eindruck entstehen ließ, daß man am ende der tour links herum um den gipfel, "der stuhl des propheten ilias" gehen muß. tatsächlich muß man gehen wie ich oben beschrieben habe und das bedeutet den gipfel auf der linken seite liegen lassen und dem E4 schild folgen.

Mit freundlichem Gruß, Reimar Finn
21.10.2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne folgen wir in unserem Urlaub den Reisebeschreibungen Ihrer Wanderführer. Bei unserer letzten Wanderung auf Zypern mußten wir allerdings festellen, daß sich ein paar kleinere Fehler in die 1. Auflage aus dem Jahre 2002 eingeschlichen haben.
Meines Wissens gibt es keine aktuellere Auflage, doch vielleicht könnten Sie folgendes in der nächsten Auflage berücksichtigen:
Tour 15
S. 63: Bild - die Signaltafel auf dem Pouziaris existiert nicht mehr
S. 63, letzte Zeile / Seite 64, erste Zeile .... "und halten auf die Golfbälle auf den Olympus zu". Dies kann unseres Erachtens nicht der Olympus sein, da dieser auf der anderen Seite von Troodos liegt.
S. 65: vierte Zeile von oben: "Rechter Hand werden unsere Blicke" .... Linker Hand ist richtig, wenn man bergab geht.

Liebe Grüße, Gabriele Schmötzer
24.11.2005

Da ich kürzlich in Zypern war und einige der beschriebenen Wanderungen gemacht habe, möchte ich Ihnen nachstehende Beobachtungen zukommen lassen, die nicht mit den Angaben im Führer übereinstimmen:

Wanderung 3 zum Kap Arnaoutis: der Höhenunterschied beträgt nicht wie angegeben 300 m sondern 650 m im Auf- und 650 m im Abstieg: kumulative Höhe, gemessen mit Höhenmesser, und zwar einschließlich den kurzen beschriebenen Abstecher am Kap (110 m) und einschl. Gipfel Moutti tis Sotiras (60 m).

Wanderung 33 - Madari Trail auf den Adelfoi: auch hier stimmt der Höhenunterschied nicht - die beschriebene Strecke, einschl. der Runde um den Adelfoi, muss man 630 m hinauf und 630 m hinab gehen. Der Ausgangspunkt beim Parkplatz (lt. dortiger Tafel) liegt bei 1335 m.

Ansonsten habe ich mit dem Wanderführer sehr gute Erfahrung gemacht.

mfg, H. Jaidhauser
10.10.2006

Sehr geehrtes Rother-Team,

wir waren Ende September bis Anfang Oktober 2006 auf Zypern und haben dabei einige Wanderungen aus dem Rother-Wanderbuch "Zypern" (1. Auflage, 2002) gemacht.
Zunächst ein ganz dickes Lob an den Autor für die sehr genau beschriebenen und landschaftlich beeindruckenden Touren!
Wir sind die Touren 1, 6, 7, 11, 12, 15, 17, 18, 23, 33, 35 und 40 gegangen.
Hier noch unsere Anmerkungen:

Tour 1 (Aphrodite Trail):
* Seite 24, vorletzte Zeile: Ersetze "An einer Holztafel" durch "50 m nach einer Holztafel"
* Seite 25, erste Zeile: Ersetze "10 Min." durch "5 Min."
* Seite 25, letzte Zeile: Ersetze "Gut 200 m nach dem Erdbeerbaum" durch "Wenige Schritte nach dem Erdbeerbaum"

Tour 6 (Avakas-Schlucht):
* Seite 43, Zeilen 14 bis 20: Nach dem Schluchtausgang hielten wir uns, wie beschrieben, links, konnten jedoch die Ruine einer alten Mühle beim Umrunden der Schlucht nicht finden. Wir haben die Schlucht zunächst höhehaltend umrundet und sind dann nach Überqueren des Bachbetts den Ziegenpfaden auf mit blauen Punkten markiertem Weg hoch zur Staubstraße (von Kato Arodes nach Lara) gefolgt und dann wieder den Beschreibungen des Wanderführers. Vielleicht sollte im Wanderführer genauer beschrieben werden, wie die alte Mühlezu finden ist. Wichtig wäre die Information, ob nach Verlassen der Schlucht diese zunächst höhehaltend (wie wir dies taten) oder im leichten Anstieg umrundet werden soll.
* Seite 43, Zeilen 34 bis 40: Wir sind immer nur der breiten Staubstraße gefolgt und erreichten ohne Probleme die Küstenstraße am Schild "Lara Restaurant 500 m".

Tour 12 (Zu den Kaledonischen Wasserfällen):
* Seite 57, viertletzte Zeile bis Ende: Es werden insgesamt 2 (statt eine) Forststraße schräg gequert, der Weg ist aber jederzeit sehr gut markiert.

Tour 15 (Große Troodos-Runde):
* Seite 63, Zeilen 7 bis 11: Wie unter Tour 12 erwähnt, gilt auch hier die Bemerkung, daß 2 (statt eine) Forststraße schräg gequert werden.
* Seite 63, Bild und Zeile 15: Wie in einigen Leserbriefen bereits vermerkt, existiert der Stahlturm und die Signaltafel auf dem Pouziaris nicht mehr. Selbiges sollte auch in Tour 13 ausgebessert werden.
* Seite 65, Zeile 4: Ersetze, wie in einigen Leserbriefen angemerkt, "Rechter Hand" durch "Linker Hand".

Tour 18 (Atalante Nature Trail):
* Seite 71, letzten beiden Zeilen: Der 3 km lange Rückweg auf der Straße sollte durch den sehr gut ausgeschilderten Weg, wie im Leserbrief von Herrn Peterßen beschrieben, ersetzt werden.

Tour 23 (Rundweg um das Forsthaus Stavros):
* Seite 85, viert- und drittletzte Zeile: Ersetze "links abwärts folgen. 200 m darauf geht es an einem großen Wegkreuz erneut links. Wir passieren eine Reihe von Blockhäusern, die Piste ist nun geteert." durch "rechts etwa 50 m und dann links zur Straße hinab folgen. Auf der Straße halten wir uns links, passieren einen Hubschrauber-Landeplatz und eine Reihe von Blockhäusern."

Tour 33 (Madari Trail auf den Adelfoi):
* Seite 115, viertletzte Zeile: Ersetze "D en Brandausguck" durch "Den Brandausguck" (nur ein Rechtschreibfehler).

Tour 35 (Kionia Trail):
* Seite 119, drittletzte Zeile: Ersetze "Eine Forststraße wird gekreuzt und wir umlaufen einen vor uns liegenden Hügel" durch "Eine Forstraße wird gekreuzt, wir gehen auf breitem Weg etwa 50 m auf den vor uns liegenden Hügel zu und umlaufen diesen rechtshaltend auf einem Pfad."

Die anderen Touren 7, 11, 17 und 40 waren fehlerfrei beschrieben.

Viele Grüße, Thomas Pletl und Daniela Friedrich
08.07.2007

Lieber Rolf Götz!

Mein Mann und ich sitzen gerade am Meer in unserem Hotel in Pafos. Es ist der letzte Urlaubstag und sind jeden zweiten Tag wandern gewesen nach unserem beliebten Rother-Wanderführer. Auch dieser ist wieder sehr schön und sehr gelungen. Vielen Dank dafür. Gerne wieder die ein oder andere Anmerkungen zu den Wanderungen.
Zunächst einmal waren wir über die Zeitangaben sehr erstaunt. Sind wir sonst sehr durchtrainierte Wanderer und liegen eigentlich immer deutlich unter den angegebenen Zeiten, so war das diesmal durchgängig nicht so. Wir hatten Mühe, halbwegs in den Zeiten zu bleiben. Entweder sind Sie so fit oder wir so viel langsamer geworden oder beides? Manchmal erschienen uns die Zeitangaben geschätzt, weil es in Teilabschnitten viel länger ging, im Gesamten dann aber stimmte.
Insgesamt war wohl die E4 (Europäischer Weitwanderweg) bei Drucklegung noch nicht so weit gediehen. Es gibt nämlich sehr viele E4 - Wegweiser, die unerwähnt sind und hilfreich wären. Leider hatte ich auch keinen Stift auf den Wanderungen dabei, um das genauer zu dokumentieren, wo welche waren und wo nicht.

Nummer 1 und 2: Wir haben 1 und 2 kombiniert, und zwar erst Adonis und dann Aphrodite. Klappt auch gut. Hinweis könnte auf die herrlichen Badebuchten sein, wobei am Wochenende die Zyprioten mit Geländewagen diese herrliche Küstenstraße entlang fahren und dort dann zelten und übernachten. Unter der Woche eher angeraten.

Nummer 6: Avakas-Schlucht - Sehr schöne Tour. Oben hatten wir unter den doch einigen verfallenen Gebäuden Mühe herauszufinden, welches der Gebäude denn die alte Mühle sein soll und haben uns auch ein wenig verlaufen, bis wir die breite Forststraße gefunden haben. Laras Restaurant liegt ja wirklich traumhaftest.

Nummer 11: Kap Aspro - Toller Tipp, auch gut beschrieben. Vielleicht noch erwähnen, dass da nicht nur ein Antennenmast steht, sondern eine gesamte große militärische Anlage durch Zaun gesichert. Der Abstieg zur Badebucht ist steil. Es finden sich aber überall Steinmännchen, so daß man sich gut zurecht findet. Zu erwähnen wäre noch, daß der Strand nicht ganz so einsam ist, wie man es sich wünschen würde, da man von der anderen Seite her mit Geländewagen den Strand anfahren kann - so daß doch einiges an Müll herumliegt. Wir waren zum Abend hin dort und alleine- sehr schön.

Nummer 12: Kaledonische Wasserfälle - Wir haben den ersten Teil gemacht und dann mit Nummer 15 kombiniert. Vielleicht noch zu erwähnen, daß bei Schulklassen beliebt und im ersten Teil sowohl von oben als auch von unten bevölkert. Man sieht übrigens im oberen Teil kleine Forellen - sehr nett.

Nummer 13: Pouzaris Nature Trail - Da haben wir uns leider ziemlich verlaufen. Es gibt nämlich inzwischen mehr als nur eine Forststraße und wir wußten nicht, wo wir uns gerade befunden haben. Außerdem sind wir den Holztäfelchen mit Pfeilen gefolgt - wir dann auch sehr gut - aber wir sind dann wohl von der anderen Seite auf den Pouzaris gekommen und haben nicht 1 sondern 1,5 Stunden gebraucht. Stahlturm haben wir auch keinen gefunden, obwohl wir ihn noch gesucht haben. Wir sind dann weiter Nummer 15 gelaufen bis Troodos

Nummer 15: Große Troodos-Runde - Insgesamt sehr, sehr schöne Tour. Erster Teil siehe Nr. 13. von Troodos aus war es bezüglich Makrya Kontarka sehr verwirrend und ist unserer Ansicht nach nicht so wie im Führer beschrieben. Denn man weiß nicht, wo denn dieser Aussichtspunkt sein soll. Es steht dort nichts von einem Aussichtspunkt, es gibt viele Aussichten, die der Beschreibung gerecht werden. Und vor allem gibt es 2 Forstwege und es geht nämlich nicht (!) hin und zurück. Wir sind jetzt bei dem vermeintlichen Aussichtspunkt, den in der Hälfte etwa ein Holzbank schmückt, dann (nachdem wir erst zurück sind und dann aber wieder auf den Weg stießen an dieser Holzbank vorbei) zurück gegangen und versucht, wie beschrieben zu laufen. Stießen dann wieder mit dem kleinen Weg zusammen (man sollte also schreiben, daß man da nicht wieder zurück muß) und trafen dann auf eine Kreuzung. Dort war ein Wegweiser mit Psilo Dendron und Pouzaris nach rechts aufwärts angebracht und der E4 ebenfalls nach rechts aufwärts (schmal) und auch nach rechts den Forstweg entlang. Dank Kompass und einigen Entscheidungen sind wir an dieser Kreuzung dann nach links den breiten Weg gelaufen - und das war richtig. Dann sind wir nämlich an einem Schild Makrya Kontarka vorbei gekommen . Kurz darauf stößt man dann auf eine Kreuzung mit Wegweisern nach Vryses. Gut zu erwähnen wäre noch, dass Vryses nichts als eine Quelle ist und von da her auch auf Karten nicht verzeichnet. Dann stimmt die Beschreibung wieder. Bis auf die Aussage: rechter Hand werden unsere Blicke... es muß heißen linker Hand.

Die Wanderungen in dem Gebiet empfinde ich ein wenig als "künstlich gestreckt", weil es immer gleiche Wege in Varianten sind.
Bei Taxi-Fahrten wäre noch interessant zu wissen, was das in etwas kosten darf. Denn wir sind mal mit einem Taxi ohne Taxameter gefahren. Troodos - Platres 7 Pfund- naja.

Nummer 27: Prodromos zum Kloster Trooditissa - erster Teilabschnitt 1,5 Stunden, nicht eine. Sonst sehr schöne Tour.

Das war ' s, viele Grüße, K. M.
17.12.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

für unseren Wanderurlaub in Zypern erwarb ich den Führer in der 1. Auflage 2002 mit der Zusage, es wäre die aktuelle Ausgabe.
Ihrem Wunsch entsprechend möchte ich einige Informationen für eine Neuauflage geben.
- die Karten Seite 21/22 und auf dem hinteren Deckblatt sind veraltet. Die Autobahn A1 geht durch bis Pafos.
- die bei Wanderungen im Troodosgebirge angegebenen Nummerierungen der Pflanzen und Bäume existieren nicht mehr, es wurden neue Schilder leider ohne Nummerierung angebracht.
- auf dem Pouziaris existiert keine Signaltafel mehr.
- bei der Wanderung 15 auf Seite 63/64 halten wir nicht auf die "Golfbälle" auf dem Olymp zu, es sind die beiden "Golfbälle" der später genannten Militärbasis.
- die Klosterruine Wanderung 14 existiert nicht mehr. Das Kloster Mesa Potamos wurde neu aufgebaut und kann teilweise besichtigt werden. Der Forstweg ist als Bikerstrecke sehr gut ausgebaut, mit Entfernungsangaben je Km versehen, es gibt diverse überdachte Sitzmöglichkeiten.
- zur sonst sehr schönen Wanderung 11 nur der Hinweis, den Ziegenstall weiträumig zu umgehen. Wir zählten rund um den Stall im Umkreis von 20m, soweit wir vorbei mußten, 9 entsetzlich stinkende Kadaver toter Ziegen.
- im Jahr 2006 wurde ab der Gaststätte Petra tou Rominou ( Felsen der Aphrodite ) ein sehr schöner 7km langer Naturlehrpfad in Richtung Pavos errichtet.

Ich hoffe, ein paar Anregungen für eine Neuauflage gegeben zu haben.

mit freundlichem Gruß, Klaus Rösler
15.03.2008

Geschätztes Wanderfühererteam

Ich war vom 22.02.-07.03. auf Zypern und habe mir vorher Ihren Wanderführer gekauft und mich eingelesen. Mein Kompliment !!!
Von den geplanten Touren konnten nur die im obersten Troodos wegen relativ viel Schnee nicht gegangen werden. Die Touren 1,2,3,4,6,7,9,11,12+13 waren SPITZE und perfekt beschrieben.
Die Tour 6 durch die Schlucht ist eine Wucht !!! allerdings durch enormen Steinschlag im mittleren Teil schwer zu finden ( es geht kaum wer) und nicht ungefährlich.
Die Tour 12 mit Verbindung 13 da hätten wir ohne Ihre genaue Beschreibung die Verbindung sicher nicht gefunden. Der Steig wächst zu ist aber noch zu erkennen.
Nicht gefunden haben wir den Beginn der Tour 10, da gibt es am Ortseingang von Archimandrita das Schild "Caves of the 318 Fathers" nicht mehr.

Wir werden sicher wieder vor Beginn unserer nächsten Wanderreise einen Führer von Ihen kaufen.

LG aus Innsbruck, Edith und Peter Bemsel
27.05.2008

Der Wanderführer Zypern (1.Aufl.2002) hat uns gute Dienste geleistet, sowohl bei der Auswahl von Touren wie durch die Beschreibung.

Es gibt, wie sich von selbst versteht, Änderungen bei den Routen:
Route 7 (S.47, unten): Wer nicht besonders risikofreudig ist, umgeht das eingezäunte Areal besser auf der Teerstraße links; der Trampelpfad ist an einer Stelle stark erodiert und führt etwas steil nach unten. Rückweg ist eher noch auf der alten Spur möglich. Im übrigen war, als wir vorbeikamen, grade ein Trupp mit Motorsäge unterwegs, der alles wegräumte, was irgend nach Baum oder Strauch aussah, die mit Schildern angekündigte Bebaung wird also wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Route 8 (S.46f): Der Einstieg ist nach der Beschreibung noch zu finden, aber die Holztafel ist weg. Statt dessen hat sich etwas weiter oben eine neue Taverne mit Esel-Station etabliert (Achtung, weit überteuerte Preise, Nepp!) Der Erdweg (S.46 unten) geht in eine betonierte Piste über, führt an einem noch unfertigen Haus vorbei. Der Einstieg in den Abstieg ist nicht (mehr) bezeichnet, eine Müllkippe nicht (mehr) zu sehen, Steinmännchen sind zu sehen, aber spärlich. Wenn man nach der neuen Taverne rechts abbiegt, findet man einen weiteren Einstieg, aber ohne Parkmöglichkeit. Es könnte sein, dass es weiter oben, nach der Taverne, eventuell neue Hinweischilder gibt.

Mit freundlichen Grüßen, W. Herrmann
29.07.2008

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir waren gerade zwei Wochen auf Zypern und haben ein paar Wanderungen aus Ihrem Führer gemacht. Am schönsten war die Avakas-Schluchtwanderung und das Lara Beach Restaurant ist wirklich eine Einkehr wert. Beeindruckend schließlich zum Schluss die Umrundung des Olymp. Die Angaben waren immer sehr päzise und man konnte sich wirklich nicht verlaufen. Da wir in Pissouri Bay wohnten, haben wir fest gestellt, dass leider die Monte's Beach Tavern geschlossen hat (Lokal fast komplett ausgeräumt). Als Ausgangspunkt für Wanderungen empfiehlt sich daher unserer Meinung nach Yialis Tavern mit einem großen Parkplatz. Man muss zwar die Strandpromenade bis zum Ausgangspunkt zur Wanderung zum Kap Aspro noch etwas länger laufen als von Ihnen beschrieben, aber kann dann in der Taverne mit Blick aufs Meer sehr gut und reichlich speisen.

Mit freundlichen Grüßen aus Österreich, Karoline Senn und Gerhard Knitel
01.05.2010

Liebes Rother Team und lieber Herr Goetz,

wir haben Ihren Wanderführer als sehr hilfreich empfunden! Die Wanderungen sind exakt beschrieben (gilt für 23, 31, 34, 37, 38 und 48), die Zeitangaben sind schon fast zu korrekt und auch haben wir nie einen Weg verfehlt. Ein ausgezeichneter Wanderführer der weiter empfohlen werden soll! Zwei Punkte sind uns aufgefallen:

Autovermieter Sixt verbietet die Einreise nach Nordzypern - das war zumindest in unserem Fall so. Der Mitarbeiter meinte jedoch das er eine Fahrt nach Nordzypern nicht verhindern könne ...

Wanderung 48: auf S. 177 wird beschrieben "... Auf einer Furt wird das Trockenbett gequert. An der Gabelung kurz darauf halten wir uns leicht links." Es kommt zwar eine Gabelung aber der linke Abzweiger verliert sich nach wenigen Metern. Der Weg ist leider streckenweise schon gut verwachsen, vielleicht konnten wir deshalb die "frühchristliche Kirche" nicht mehr finden. Schade eigentlich.

Ein Lob an Herrn Goetz für seine Arbeit!

Mit freundlichen Grüßen, Georg Jussel
21.05.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe die 2. überarbeitete Auflage 2010 zum Gegenstand einiger Touren auf Zypern gemacht.

Tour Nr. 12 (Chapotami-Schlucht) ist leider falsch bzw. unvollständig beschrieben. Aufgrund der Beschreibung kommt es notgedrungen zu einem "Verlaufer". Hier meine Feststellung:

Der Weg ist zunächst gut beschrieben. Dann aber passiert es. Lt. Beschreibung ist an der Wegegabelung nach „den Strommasten“ links zu gehen. Ein dann links abbiegender Weg ist zu passieren und nach gut 50 m ist der Scheitelpunkt mit Blick auf das Chapotami-Tal erreicht. Die Wegegabelung finden wir wohl. Ein Weg dann links? Der Weg selbst schwenkt nach links. Den Weg geradeaus verlassen? Keine Spur, kein Zeichen. Also den Weg weitergehen. Der Weg endet im Nirgendwo. Wieder zurück. Etwas übersehen? Dann die Idee: gehen wir bis zur Wegegabelung zurück und gehen dann nicht wie beschrieben links, sondern rechts. Getan. Es kommt dann sofort eine weitere Gabelung. Wir halten uns auch hier rechts und finden auf Stein und einem Schild rote Punkte. Wir gehen gut 5 Minuten weiter. Falsch. Ein Blick und wir erkennen, es muß einen anderen Weg geben. Zurück bis zur „zweiten“ Gabelung. Dort links und siehe da: Steinmännchen. Es kommt dann bald auch der „zu passierende Linksabzweig“ und gut 50 m weiter ist der mit 375 m Höhe höchste Punkt mit Blick auf das Chapotami-Tal und unseren Ausgangspunkt erreicht.

Die Beschreibung muß also richtig lauten:
"Eine Hochspannungstrasse wird unterquert, danach ignorieren wir alls links abgehenden Wege, bis sich etwas nach 15 Min. nach der Stromtrasse und fast schon auf dem Rücken angekommen der Hauptweg gabelt. Wir halten uns hier rechts. Nur wenig später gabelt sich der Weg erneut. Hier halten wir uns links. Zwei Steinmännchen an einem Baum markieren den Weg. Nach etwa 3 Minuten geht ein Weg links ab. Wir aber gehen den Weg leicht rechts haltend weiter. Der Weg steigt an und nach gut 50 m eröffnet isch die Aussicht (375 m) wieder ins Chapotami-Tal und auf Kato Archimandrita. In Serpentinen kommer wir wieder zum Fluss hinab und gehen dort auf bekanntem Weg zur Kirche von Kato Archimandrita zurück."

Mit freundlichen Grüßen
09.07.2010

Liebe Redaktion,

vor kurzem war ich mit dem Wanderführer Zypern auf der Insel unterwegs, zu zwei Touren im Norden (hier bemüht man sich in letzter Zeit wohl um den Ausbau von Wanderwegen) hätte ich folgende Anmerkungen:

- Tour 41: Von Karaman nach St. Hilarion
S. 158: ... 100m vor der nun nicht mehr einsehbaren Kapelle biegen wir rechts...: die Kapelle sieht man schon noch, würde ich streichen. S. 160: .... Wir folgen dem ...eingefassten Trockenbett in ein Hochtal...: das Trockenbett ist inzwischen ein ziemlich ausgewaschener Hohlweg.
S. 160: Rückweg über nur wenig befahrene Straße: Diese ist frisch geteert und vor allem am Wochenende viel befahren, ist eher weniger zu empfehlen, lieber gleichen Weg wie Aufstieg zurück nehmen.

- Tour 47: Kumyali
S. 174: Variante: ...Sofern man den richtigen Pfad auf Anhieb findet,...: Diese schöne Variante ist neu markiert mit Punkten bzw. rot-weißen Streifen, sehr empfehlenswerter schmaler Weg mit Aussicht (sonst alles breite Wirtschaftswege). Auf der Wandertafel am Beginn der Tour zu sehen.

Der Band war sehr hilfreich, man bräuchte nur mehr Zeit...

Mit besten Grüßen, Dorothee Kern
10.07.2010

Hallo die Damen und die Herren,

ich habe das erste mal einen Wanderführer von Euch dabei gehabt, früher eher Rucksacktourist, jetzt gerne Naturliebhaber und Wanderer. Meine Frau und die Erinnerung an die Kindheit und Jugend haben mich dazu mittlerweile fast süchtig gemacht.
Wir waren gerade (vor 2 Wochen) auf Zypern, Flitterwochen, Sehr schöne 5 Touren aus dem Buch gewandert, der Abend war nach diesen Eindrücken und nach Herausforderungen noch sehr viel schöner. Dafür möchten wir uns bei Euch herzlich bedanken.
Wir waren in Paphos "zu Hause". Die Anfahrt war aber auch manchmal recht lustig. Unser schöner kleiner Crysler Matize mußte sowohl Pistenstraßen an der Küste zur Lara Bucht, zuvor mal vor der Schlucht ausgekundschaftet, als auch die direkte Route zur Forststation nehmen. Das Auto hat ausgeschaut, lach. Meine Frau ist von dem Geschaukel von knapp einer Stunde eingeschlafen, Dann sind wir aber schön locker auf den Chorteri gewandert. Extrem trocken dort derzeit.

Wir kommen mit Ihrem Buch sehr gut zurecht. Nochmals Dankeschön.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas & Maria Kremer
04.10.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor ein paar Tagen sind wir von einem sehr erlebnisreichen Zypern-Urlaub zurückgekehrt. An einigen Orten der Insel waren wir mit dem Rother Wanderführer Zypern Süd & Nord unterwegs.
Mit einem Mietwagen waren wir an einem Tag u. a. in Richtung Tal der Zedern (Cedar Valley) unterwegs. Durch das Tal sind wir auf den Tripylos (Tour 15 im Wanderführer) gelaufen. Aus der Forststraße als Zuwegung (Beschreibung S. 88/Ausgangspunkt) ist mittlerweile eine asphaltierte Straße geworden. Das trifft sowohl auf den Straßenteil aus Richtung Kykkos-Kloster als auch die weiterführende Straße in Richtung Stravros tis Psokas zu. Am Wanderrastplatz im Tal der Zedern haben wir einen gebürtigen Zyprioten gesprochen, der jetzt in England lebt. Der sagte uns, dass die vor kurzer Zeit so hergerichtete kurvige Strecke jetzt wesentlich leichter zu befahren ist.
Die Höhe des Tripylos ist in den meisten Quellen und auch auf dem Berg selbst (s. beigefügte Datei) mit 1.362 m NN angegeben.
Als sehr geeigneten Zugang zu dem Tal haben wir aus Richtung Pafos die Route über Pano Panagia (B7, E 703, F 725) ausgemacht. Auf dieser Strecke entfallen viele Kilometer kurvenreiche Gebirgsstrecke entgegen der Routen über Stavros tis Psokas (diese hatten wir als Hinfahrstrecke genutzt) oder über das Troodos-Gebirge.

Viele Grüße, Peter Horler


14.02.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ende Januar 2011 wanderten wir nach o.g. Wanderführer. Dazu einige Anmerkungen:

Tour 2 Adonis Trail: Wie beschrieben, so vorgefunden, nur am Anfang (Siehe auch Tour 1) statt Holztor nun grünes Metalltor.

Tour 3 Von den Bädern: Küstenweg bis zur Liebesquelle und Rundtour über die Berge so vorgefunden, wie beschrieben.

Tour 5 Avakas- Schlucht: Kurztour vom Parkplatz Langtour aus: vorgefunden, wie beschrieben.

Tour 6 Lara Beach: Wie beschrieben, so vorgefunden.

Tour 7 Zu den Meeresgrotten: Wie beschrieben, Haus meerseitig bei rauer See nicht zu umgehen.

Tour 8 Arnies Nature Trail: S. 73 Zeile 2: Der Pfad trifft... auf einen Weg, den wir zuerst 50m links, dann rechts zu... folgen. (Läuft man gleich rechts, kommt man zur E 703, wie uns passiert).

Mit freundlichen Grüßen, Heinz Klaus
22.02.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Zeit vom 31.1.bis 14.2.2011 haben wir Ferien auf Zypern gemacht und sind dabei die Wege 1,3,4,9,10,12,19 und 36 gelaufen. Insgesamt waren wir sowohl von der örtlichen Beschilderung, als auch von Ihren Beschreibungen sehr angetan. Den Weg Nummer 19 sind wir nur teilweise gegangen, weil dort Schnee lag, der angetaut und wieder gefroren war und deswegen rutschig war. Zu 3 Wegen haben wir Anmerkungen bzw Korrekturwünsche. 1.Weg Nummer 9 : im 2. Teil der Wanderung (nach der Kapelle Profitis Ilias ) sind sämtliche Hinweisschilder mutwillig zerstört worden, die Orientierung fällt aber aus der Höhe nicht allzu schwer, weil man das Kloster Moni und das Teersträßchen sehen kann, dort aber haben wir einen vorbei fahrenden Autofahrer gefragt, der und den Feldweg zum Kloster gezeigt hat. Einen Wegweiser gibt es dort nicht mehr.

Wegnummer 12 Chapotami – Schlucht : hier ist die Beschreibung ab der Hochspannungstrasse leicht schwammig und irreführend. Wir kamen an eine Stelle, hier heißt es bei Ihnen, wo sich der Hauptweg gabelt wir halten uns leicht links…. Wir sind an dieser Stelle fehlgelaufen, denn wir sind nach links gegangen und landeten im nichts. Besser wäre an dieser Stelle gesagt : wir halten uns auf dem mittleren, breiten Weg geradeaus und ignorieren alle Abzweigungen. Dann kamen wir an den Abhang, an dem wir das Dorf Kato Archmandrita sehen konnten und der Weg in Serpentinen abwärts führte.

Weg Nummer 36 von Agia Napa zum Konnos Beach : diese Ortschaft war im Februar total geschlossen, kein Hotel, kein Restaurant, kein Supermarkt war geöffnet und auch keine Menschenseele, die wir hätten befragen können. Ihre Beschreibung sagt an dieser Stelle : ein breiter gestufter Bohlenweg bringt uns zur Straße am Hotel Grecien Park, die Bushaltestelle befindet sich rechtshaltend 100 Meter nach der Rezeption. Diese Haltestelle enthielt keinen Fahrplan und wird in der Vorsaison offensichtlich nicht angefahren. Wir hatten das Glück, daß zufällig eine Mountainbikefahrerin vorbei kam, die und die Stelle zeigte ,an der der Bus tatsächlich hält. Diese liegt etwa 100 Meter links vom Hotel Grecien Park, auf der gegenüberliegenden Seite, unmittelbar am Supermarkt. Sie sollten die Beschreibung dahingehend ändern, denn da hält er mit Sicherheit das ganze Jahr über ( Linie 102 ).

Mit freundlichen Grüßen, Bernd und Susanne Findeisen
04.04.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch bei unserem Urlaub in Nordzypern haben wir mit großer Zufriedenheit Ihren Wanderführer benutzt ('Wanderungen 40, 43, 44). Im Großen und Ganzen sind die Beschreibungen exakt und nachvollziehbar. Ich möchte jedoch ein paar kleine Anmerkungen machen.
1. Bei einigen Wanderungen schreiben Sie, daß der Ausgangspunkt mit dem Bus erreicht werden kann. Das ist im Prinzip richtig, jedoch ist die Rückfahrt nicht gesichert, da die Busse (Dolmusch) meist voll sind und niemanden mehr mitnehmen. Da bleibt nur eine "Vorbestellung" beim Dolmusch oder doch ein (relativ teures) 'Taxi.
2.zu Wanderung 44. Zur Schranke am Startpunkt kommt man, wenn man vom Herbarium auf der Asphaltstraße, über die man gekommen ist, etwa 5 Minuten zurückgeht. Nicht vom Herbarium nach rechts abwärts gehen!
Die Beschreibung ab dem Platz mit den Kieselsteinchen ist etwas ungenau. Wir haben den verblassten blauen Pfeil nicht gefunden. Von diesem Platz geht man gut 15 Minuten, bis man am 2. Parkplatz ankommt.
Auch der Beginn des 2. Teiles ist nicht exakt. Man überquert die Höhenstraße, und steigt die Stufen rund 10 m zur einer Dreifachgabelung auf. Dort geht man auf dem mittleren Weg. 3. Allgemein ist zu sagen, daß viele Wege markliert sind; entweder weiß-grün-weiß an Bäumen oder Felsen oder weiß-grüne Punkte auf der 'Straße.
4. Zu beachten ist, daß die angegebenen Zeiten reine Gehzeiten sind, zum Wandern sind mindestens 50 - 80 Prozent mehr einzuplanen.

H. H.
08.10.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir waren gerade mit Ihrem Wanderführer "Zypern" (3. Auflage 2011) unterwegs und haben eine Anmerkung zur Wanderung 20:

Auf der Karte ist eine Schutz- bzw. Skihütte eingezeichnet, die uns sehr gute Dienste geleistet hat, während ein Gewitter tobte. Die Hütte ist zwar auf der Karte eingezeichnet, aber während der Wanderung weiß man nicht so genau, wo man ist bzw. wie weit es noch bis zur Hütte ist. Deshalb wäre es sehr schön, wenn die Position der Hütte (N34 55.882 E32 51.772) in den GPS-Tracks mit eingezeichnet würde.

Mit freundlichen Grüßen
Enno Hammes
22.03.2012

Sehr geehrte Damen und Herrn!

Zuerst mein Kompliment an den Autor. Die Wegbeschreibungen sind exzellent. Er sollte Seminare für all die abhalten, die Wege beschreiben wollen.

Änderungen an den Wegen:
Zur Wanderung 39. Seite 152 unten: "Vor der Furt folgen wir dem Weg....." Schon vor der Furt (die durch ein neu verlegtes Betonrohr keine mehr ist) wurde und wird gerade rechts ein ganz neuer und sehr massiver Zaun errichtet, der den weiteren Weg begleitet. Dieser Zaun läuft weiter und versperrt den Wanderweg genau in der Senke: "Die Richtung beibehaltend auf grasiger Spur die Senke gequert...." (Seite 153). Der Zaun ist weit über mannshoch, mit massiven einbetonierten Stehen und Stützen und oben winkelig geknickt, wie er auch militärisches Gelände umgibt. Er ist - zumindest für Wanderer - unüberwindbar. Wir waren wahrscheinlich die letzten, die noch durchkamen, denn an dieser Stelle wurde gerade noch an ihm gearbeitet. Eine Umgehung haben wir nicht erkundet.

Zur Wanderung 44. Auf Seite 169 - ganz oben - hat sich eine kleine Änderung ergeben: "an einem mit Kieselsteinchen gepflasterten Platz..." genau hier knickt der Weg jetzt nach rechts ab und quert nach ca. 100 m einen Forstweg. An dieser Stelle zwei Vermessungssteine, jenseits ein dritter und der erwähnte verblasste blaue Pfeil.

Mit freundlichen Grüßen, Helmut Koller
10.04.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war im März mit einem Freund auf Zypern mit Ihrem Wanderfüherer unterwegs. Ich hatte die Ausgabe 2010, er die Aktuelle. In der 2010 Ausgabe ist die Runde zum Kavallos Fire Lookout beschrieben, welche in einem schlechten Zustand war, diese Runde wurde 2012 neu ausgebessert und markiert und ist nun in einem 1a Zustand, es wäre schade diesen Weg dann für immer weg zulassen.
Bei der Tour 28 Madari Trail, befindet sich ein Fehler in der Anfahrt der wohl schon länger besteht und wohl noch niemand angezeigt hat. Es heisst: die E 909 und folgt kurz vor Kyperrounta links der Ausschilderung in Richtung Spilla. Dies ist aber nicht möglich da dort keine Straße zu den Ort abgeht und man sucht endlos! Richtig muss es heissen: die E 909 und folgt kurz hinter (oder besser, nach dem Krankenhaus) Kyperrounta links der Ausschilderung in Richtung Spilla folgen.
Ich hoffe so kann die nächste Ausgabe weiterleben, ansonsten war der Reiseführer wie die allermeisten gut zum handhaben.

Mit freundlichen Grüßen, Peter Kadner
23.10.2012

Liebes Rother-Team, lieber Herr Rolf Goetz,

wir kommen gerade aus Zypern zurück, vom 05.10.2012 bis 20.10.2012 waren wir dort in einem Haus in Latchi nahe Polis Chrisochou.

Zunächst ein ausgesprochenes Kompliment an den Rother Wanderführer und Rolf Goetz - wir besitzen die 3. Auflage 2011 - die Touren sind perfekt beschrieben, nachvollziehbar und absolut realitätsnah.

Einige Anmerkungen zu den Touren, die wir im Oktober 2012 gewandert sind, sowie zu allgemeinen Informationen Zypern betreffend, möchte ich dennoch machen.

Auf Seite 25 gibt es einen kleinen Schreibfehler - der Berg (im 2. Absatz "Nature Trails") heißt Moutti tis Sotiras, nicht "Sortiras".

Die Tour 1 (Aphrodite Trail) ist tatsächlich grandios, wenn auch wirklich kräftezehrend. Wir können nach mehrmaligem Begehen aber unbedingt folgende Empfehlung aussprechen: So früh wie möglich am Vormittag starten, und dann entgegen dem angegebenen Verlauf (also entgegen dem Uhrzeigersinn) wandern!
So liegt dann nämlich der Aufstieg auf den Moutti tis Sotiras komplett im Schatten, und nur der Abstieg in der prallen Sonne.
Die Beschilderung ist völlig ausreichend, so dass man nur die Pfeile andersrum berücksichtigen muss.

Das Gesagte gilt auch für die Tour 2 (Adonis Trail) - auch hier wandert man besser und kräftesparender entgegen der Vorgabe (fängt also mit dem Abschnitt auf der Straße an und kehrt von "oben" zurück).

Zur Tour 4 (Smigies Trail) ist anzumerken, dass Wagemutige, die mit einer guten Lichtquelle ausgerüstet sind, eine beeindruckende "bergmännische" Erfahrung machen können. Oberhalb des Schmelzofens führt ein Stollen ziemlich weit ins Innere des "Hangenden". Da kann man gebückt ca. 100 Meter einem stockfinsteren Stollen folgen (und evtl. auf Fledermäuse stoßen...)

Die Tour 9 (Vouni, Profitis Ilias) hat uns ausgesprochen gut gefallen. Hier ist anzumerken, dass die Beschilderung offensichtlich kürzlich erneuert und erweitert wurde, insofern also keinerlei Schwierigkeiten beim Nachwandern vorhanden sind.
Am 15.10.2012 hingen praktisch noch alle Weintrauben an den Stöcken und luden zum leckersten Probieren ein (bzw. wir wurden von den die Ernte Beginnenden dazu eingeladen...)

Wichtige zusätzliche Informationen betreffen die Grenzübergänge in die türkische Zone. Hier hat sich in Bezug auf die in Auflage 3/2011 gemachten Angaben einiges geändert.

Folgende Übergänge sind derzeit (Oktober 2012) offen:

Kato Pyrgos - Yesilirmak (im Westen)
Astromeriti - Bostanci (im Westen)
Agios Dometios - Metehan (am westlichen Stadtrand von Nicosia).
Wenn man aus dem türkischen Teil kommt, sind die Hinweisschilder "Metehan" unbedingt wichtig, "Agios Dometios" wird natürlich nicht angezeigt, wir haben in Lefkosa eine halbe Stunde gesucht, mit mühsamstem Nachfragen...
Nicosia: Ledra und Lokmaci (Innenstadt, nur Fußgänger)
Pyla - Beyarmudu (im Osten)
Akyar - Gazimagusa (im Osten)
Ein Hinweis auf eine obligatorische Zusatzversicherung (wegen Nicht-EU-Land) ist wichtig: Wenn nicht vorher abgeschlossen, wird an der Grenze eine befristete Fahrzeugversicherung notwendig, in unserem Fall (Oktober 2012) 20,00 EUR für drei Tage, sofort fällig.

Die Ein- und Ausreise ist ansonsten unproblematisch.

Beste Grüße aus Much "Süd"

Wolfgang Kornienko
18.11.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir waren im Oktober 2012 in Nordzypern und haben dort mit dem Rother Wanderführer Zypern (3. Auflage 2011) fast alle Wanderungen gemacht. Der Wanderführer hat sich wieder einmal bewährt, wünschenswert wären vielleicht noch ein paar Wanderungen mehr hier im nördlichen Landesteil. Wir haben interessante Routen vorgefunden, diese waren fast immer gut beschriebenen, daher auch ein großes Lob an Herrn Goetz. Auf unseren Touren haben wir praktisch keine Individualwanderer und auch nur ganz wenige Wandergruppen angetroffen. Einen Parkplatz am Anfang der Wanderungen zu finden war nie ein Problem. Hier noch einige Anmerkungen zu den Wanderungen:

Nr. 39 Durch den Olivenhain von Kalkanli
Bitte nicht von der Leserzuschrift vom 22.03.2012 abschrecken lassen. Der Zaunbau ist abgeschlossen. Der Zaun dient dem Erhalt des Olivenhains (Schutz der nachgepflanzten jungen Olivenbäume vor Ziegen) und somit dem Tourismus. Er wurde sogar von der EU gefördert. Man kann das Tor bei den Infotafeln einfach öffnen und sollte es natürlich hinter sich wieder schließen. Nur Hunde dürfen nicht mit hinein. Die beschriebene Route war für uns ab dem Tor schwer nachvollziehbar, vielleicht haben wir auch hier den falschen Weg genommen. Das soll aber niemanden davon abhalten den Olivenhain zu besuchen. Mit seinen mehrere hundert Jahre alten Bäumen ist er absolut sehenswert. Wir haben uns statt dem beschriebenen Weg zu folgen einfach treiben lassen, verlaufen kann man sich angesichts des Zauns ohnehin nicht. Es finden sich auch immer wieder Schilder mit Lageplänen.

Nr. 40 Gecitköy - Stausee
Die beschriebene Zufahrt (100 m nach dem Ort links ruppige Piste) ist gesperrt und nicht mehr befahrbar. Näher am Ort ist eine neue Zufahrt, die führt aber an einer Schranke mit Wachhäuschen vorbei. Dahinter, also unterhalb des Damms befindet sich eine Großbaustelle. Hier waren riesige Aufschüttungen, ca. 20 LKW standen rum, ebenso andere Baumaschinen, auch auf dem Damm. Nach unserer Einschätzung deutet alles darauf hin, dass hier ein neuer größerer Damm errichtet wird. Angesichts dieser Lage haben wir auf diese Wanderung verzichtet. Ausschließen können wir natürlich nicht, dass sie derzeit eventuell doch noch machbar ist.

Nr. 41 Von Karaman nach St. Hilarion
Der Aufstieg ist gut in grün/weiß markiert, die beschriebenen kritischen Stellen sind so eigentlich leicht zu finden. Wir waren an einem Samstag im Oktober hier. Auf der asphaltierten Höhenstraße sind wir am frühen Nachmittag gelaufen. Mehr als 10 Fahrzeuge waren es nicht, die uns in dieser Zeit überholt haben bzw. die uns begegnet sind. Ein Problem sahen wir darin nicht. Die Empfehlung für lange Hosen (für den Abstieg) können wir bestätigen. Das Gestrüpp kratzt hier schon sehr. Kurz vor dem Ende der Wanderung ("mündet der Weg auf ein Betonsträßchen, wir folgen diesem rechts") folgten wir diesem Hinweis und standen plötzlich am Ende einer Straße. Ein freundlicher Engländer zeigte uns einen schmalen Treppen-/Gassenweg links hinunter, der uns ins Dorf zurückführte. Vermutlich hätten wir an dem erwähnten Betonsträßchen links gehen müssen.

Nr. 42 Buffavento
S. 165 Zeilen 1 bis 8: Die Gabelung und die folgende Verzweigung haben wir als solche nicht erkannt, wir folgten hier einfach der guten Markierung, die uns zum Parkplatz unterhalb Buffavento brachte.

Nr. 43 Rund um den Fünffingerberg
Keine Anmerkungen, alles gut beschrieben. Nr. 44 Sourp Magar
Die in der Zuschrift vom 22.03.2012 beschriebene "Umleitung" können wir bestätigen. Diese besteht wohl dauerhaft.

Nr. 46 Kantara
Am Beginn der Wanderung nicht irritieren lassen. Der "anfangs leidlich geteerte Weg" ist die ersten Meter nur geschottert, dann erst fängt der Teer an. Bis zum beschriebenen Brunnen sind mehrere neue Wege und Brandschutzschneisen, die nicht beschrieben sind, neu angelegt worden. Im Zweifel einfach der grün/weißen Markierung folgen. Diese führt nach Kantara. Die Gabelung nach dem Brunnen ist wesentlich näher als die genannten 3 Minuten entfernt.

Nr. 47 Kumyali
Nach der Höhle, zu der wir den Abstecher nicht gemacht haben (vielleicht war das ja schon der Fehler), konnten wir der Beschreibung nicht ganz folgen. Wir sind jedenfalls vom beschriebenen Weg abgekommen und offensichtlich zu weit um das Plateau herumgelaufen. Wir folgten dann einem markierten Weg nach links und kamen letztlich irgendwie auch auf den parallel zum Meer führenden Weg und damit auf die beschriebene Route, auf die Felsgräber mussten wir aber leider verzichten. Also bitte beim Plateau bzw. bei der Höhle genau aufpassen, wo es weiter geht.

Nr. 48 Avtepe
An der Abzweigung der Straße von Avtepe steht noch ein Schild, was darauf stand ist aber nicht mehr zu erkennen. Die Infotafel nach 3 Min. ist zerstört, die Sitzbank in 100 m Entfernung existiert nicht mehr, dafür stehen entlang des ersten Teils der Wanderung meist gleich mehrere Bänke auf einmal. Bei der Bank 15 Min. nach dem Johannisbrotbaum (tatsächlich sind es mehrere Bänke) achte man in der Felswand oberhalb auf die große Bestattungshöhle. Es dürfte allerdings lebensgefährlich sein da raufzusteigen. Ein stark verwachsener Seitenpfad führt dorthin. Auf dem Feldweg im Tal entlang des Trockenbetts lässt man zunächst einen (nicht beschriebenen) Abzweig nach links ins Trockenbett unbeachtet. Die beschriebene Furt kommt erst weit später. Vom Parkplatz am Meer geht es nicht 8 Min., sondern deutlich länger (richtig ist wohl 18 Min.) immer auf der Hauptpiste. Beim rechts abgehenden Weg steht kein Holzschild, sondern ein massives Schild aus Metall (Eigentlich ist das kein rechts abgehender Weg, sondern man stößt auf einen Querweg). Hier links gehen, nach wenigen Metern ist der weitere Verlauf des Weges entsprechend der Beschreibung wieder klar (es geht bergab, man kann den beschriebenen links vom Meer kommenden Weg und unsere Abzweigung nach rechts sehen).

Nr. 49 Rundweg bei Kaleburnu
Die Karte auf der Wandertafel wurde zerstört und ist nicht mehr vorhanden. Am Meer angekommen achte man auf die aus dem Fels gehauenen Fischhälterungen aus früheren Zeiten. So interpretiere ich jedenfalls diese Spuren unserer Vorfahren. Vielleicht hat ja jemand eine bessere Erklärung. Auf dem Rückweg zwischen der Verzweigung und Kaleburnu waren an einer Art Unterstand leider nicht nur ein angebundener Esel sondern auch 4 oder 5 freilaufende Hunde, die laut bellten. Einer zeigte auch eine gewisse Aggressivität, er ließ sich aber durch lautes Anschreien beeindrucken und kam so nicht näher.

Nr. 50 Golden Beach
Der Landvorsprung am westlichsten Punkt der Wanderung war sehr verwachsen, hier verzichteten wir daher auf den Aufstieg und kehrten am Strand zum Parkplatz zurück. Wer lieber auf der Straße zurück will, kann auch dem Traktorweg an der letzten Bucht zur nahen Straße folgen.

Mit freundlichen Grüßen
Hu. Hedler
26.11.2012

sehr geehrter herr goetz,

mein mann und ich waren vom 6. bis 15.11.2012 auf zypern und hatten ihren wanderführer im gepäck.

er hat uns bis auf einmal sehr gute dienste geleistet und wir haben schöne wanderungen unternommen.

bei der tour nr. 5 - avakas schlucht - hat die beschreibung aber an zwei sehr wichtigen stellen versagt:

seite 66: wir steigen zu einem 50 m entfernten rücken auf. dann steht, dass es auf einem undeutlichen, grasigen feldweg weiter geht. es muss aber unbedingt angeführt werden, dass man nach links uaf einem breiten feldweg weitergehen muss.

seite 67: sie schreiben: immer auf dem hauptweg bleiben. der weg teilt sich aber nach einiger zeit und es ist nicht auszumachen in welche richtung man weiter gehen soll da der weg nach links auch breit ist. wir sind dann eher rechts auf dem vermeintlichen hauptweg weitergegangen. wir haben uns aber immer weiter vom meer entfernt und haben nach einer halben stunde wieder umgedreht. wir sind den ganzen weg wieder zurückmarschiert und wieder durch die schlucht zurück. wäre an sich nicht so schlimm gewesen wenn wir nicht in ein fürchterliches gewitter gekommen wären. nachdem wir umgedreht haben, wissen wir jetzt auch nicht wo wir wirklich gehen hätten müssen: rechts oder links. bitte unbedingt ändern damit es nicht noch mehr wanderern so ergeht wie uns.

wir hatten schon etliche wanderführer des rohter verlages in verwendung aber so etwas ist uns bis jetzt noch nicht passiert.

mit freundlichen grüßen
B.M.