Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer Bozen, Rund um
16.06.2011

Guten Tag,

bei der Wanderbeschreibung von Atzwang (im Eisacktal) auf den Ritten steht geschrieben, dass das Auto vor dem Gasthof Steg geparkt werden kann. Dies ist aber unser PRIVATPARKPLATZ und wird VON UNSEREN GÄSTEN genutzt. Ich finde es eine Frechheit so etwas in den Wanderführer zu schreiben ohne sich mit uns abzusprechen!!
Hoffe, wenn eine weitere Auflage gedruckt werden sollte, dass dies schnellstens entfernt wird.

Vielen Dank
Judith Mayr
30.09.2010

Hallo nach Oberhaching,

natürlich ist das ein immerwährender Prozeß mit allfälligen Änderungen bei Reiseführern, aber ärgerlich fand ich das schon, daß im o.g. Führer ("3. vollständig überarbeitete Auflage 2009") nahezu keine der Wegmarkierungs-Nummern (mehr) stimmt. Zwar zitieren Sie nicht immer diese örtlichen Markierungs-Nummern, aber (auch) auf den beigegebenen Kartenausschnitten sind die offensichtlich alten Nummern zu erkennen. Neuauflage 2009 - so lange ist das ja nicht her!
Und es sind nicht nur diese Wegnummern - ich nehme nur ein Beispiel: Tour 28, 3. Satz: die "Holzstufen" sind inzwischen Betonstufen, die Wegmarkierung "E" gibt es nicht mehr, sie ist zu "33 A" mutiert, aber eigentlich geht eine schnellere und bequemere Wegstrecke als "2" ab der Bergstation der Seilbahn bereits so markiert unterhalb dieser "Betonstufen" verbleibend zum Lochner. Auf dem Rückweg ist dann zu unterscheiden zwischen "7 A" und "7 B", also - da gäbe es viel Arbeit für den Autor!
Man sollte annehmen, daß die Wege so jedes Jahr mal abgangen werden, dann sollten sich solche Fehler vermeiden lassen.
Noch eines: die Busse auf dem Ritten laufen alle unter der Nr. 161, nichts ist es mit "117" bei der Tour 26. Überhaupt sollten heutzutage die öffentlichen Verkehrsmittel besser angegeben werden - wer fährt noch mit dem Auto zu den Ausgangs-/Endpunkten der Wanderungen? Mit der Mobilcard Südtirol (7 Tage für 18 Euro!) läßt sich vieles erreichen, einschließlich Seilbahn Oberbozen und Jenesien sowie Mendelbahn. Kein Wort über diese Mobilcard ist im Führer zu finden!
Wie gesagt: der Autor hätte eigentlich zu tun ...

MfG, Dr. Hermann Reichenbecher
04.11.2008

Hallo,

erst mal ein allgemeiner Hinweis: in Südtirol wurden in den letzten Jahren die Wanderwege neu markiert und teils neu mummeriert. Alle Wege müssten jetzt nur noch rot-weiß(-rot) markiert sein.
Nun zum Wanderführer 'Rund um Bozen' Ausgabe 2002. Die Touren waren Mitte Oktober 2008.

Tour 1: Oswaldpromenade nach St. Magdalena
Eine wunderbare Tour. 'Passieren' ist im allgemeinen zweideutig (vorbeigehen oder durchgehen), daher bitte vermeiden. Den Durchlaß 'Schwarze Mander' (so stehts auf dem Schild) erreicht man erst nach knapp 25 Min. und nicht nach 15 Min. Das Ausflugslokal 'Eberle' ist ein großer neuer Hotel-Restaurant-Komplex aus Beton. Die Kirche St. Magdalena ist nur Mittwochs von 16 Uhr bis 18 Uhr offen. Den Schlüssel erhält man evtl. beim Mesner. Er ist nicht mehr beim Kandlerhof. Nach dem Kandlerhof geht es steil berab. Der Ansitz Hörtenberg ist uns nicht aufgefallen, aber man geht vom Oswaldweg über die Hörtenbergstraße in die St.-Johann-Gasse.

Tour 23: Um Wolfsgruben
Statt 'Nach insgesamt einer Viertelstunde ..' ist es besser: 'Nach gut einer Viertelstunde wenden wir uns mit den Farbzeichen links, kommen an einer Wolfsgrube vorbei und gelangen kurz darauf ...' Am Mitterstieler See ist der Weg 12 in beiden Richtungen ausgeschildert. Linksrum kommt man in wenigen Minuten nur zu einem tollen Aussichtspunkt. Die Tour läßt sich dann noch mit einem Abstecher zur 'Schwarzen Lacke' und 2 weiteren Aussichtspunkten (von dort aus) erweitern.

Tour 24: Erdpyramiden des Ritten
Zwischen Parkplatz und Restaurant 'Zentral' ist ein Wegweiser zum Fennweg. An der Rastbank (nach 20 Min.) ist ein Wegweiser zum Pyramidenblick. Die bedachte Holzbrücke neben dem Marienstockbild ist begehbar. Allerdings nur bis zum Ende der Brücke, dann ist der Weiterweg gesperrt ... und auch nicht begehbar.

Tour 26: Rittner Horn
Nach der Kapelle auf 'Auf der Schön' kann man dem Wegweiser zum Unterhornhaus über die Wiese folgen. Der neue Weg ist an manchen Betonstellen im Boden markiert. Am Gipfel sind kaum Errosionsschäden zu sehen. Es ist dort eine dünne Grasschicht zu sehen. Leider ignorieren viele Wanderer die Hinweisschilder auf dem Weg zu bleiben. Alternativen für den Rückweg:
- 'Gipfelüberschreitung' und Abstieg über Weg 3 (Teilw. auch 4) Richtung Latschenbrennerei. An einer neuen Hütte (an der Kreuzung Weg 3/ Weg 15) weiter auf dem Weg 15 (ehem. O) wieder hinauf zum Unterhornhaus. Ca. 1,5 Std. und ca. 200 Hm.
- Rückweg ab Unterhornhaus über Weg 19 - 9 - 9A zur Saltnerhütte. Von dort weiter zum Weg 1 oder über dem Hirtensteig (1A) und Weg 24 zur Straße und nach 250 m zum Parkplatz. Ca. 1 3/4 Std. und ca. 70 Hm.
Durch die Alternativen wird die Tour sicherlich 'rot'.

Schöne Grüße, Stefan Wirrer
11.09.2006

In Ihrem Wanderführer "Rund um Bozen", 2. Auflage 2006, weisen Sie in den Touren Nummer 42 und 43 auf die Seebalmhütte als Einkehrmöglichkeit hin. Diese Möglichkeit besteht seit etwa 2 Jahren nicht mehr. Leider mussten wir deshalb dort durstig umdrehen.
In diesem Zusammenhang möchte ich aber auch noch auf eine neue bewirtschaftete Almhütte hinweisen: die Öttenbacher Alm auf 1942m, eine kleine, neue Alm mit herrlicher Aussicht und einer prima Wirtin. Auf folgender Tour sind wir dort vorbeigekommen: Fahrt mit dem Auto von Sarnthein bis ans Ende des Öttenbacher Tals in Obermarchen / Weg Nr. 3 bis zur Meraner Hütte / Bergfahrt mit dem Mittager-Sessellift / Weg Nr. 13 zum Großen Mittager / Weg Nr. 13 zum Kesselberghaus / Panoramaweg Nr. 14 um den Mittager bis Weg Nr. 10 / kurz nach links / dann dem Wegweiser "Öttenbacher Alm (Nr. 10a) folgen / von dort aus Abstieg auf dem Fahrweg oder Weg Nr. 10a nach Obermarchen.
Vielleicht findet ja diese lohnenswerte Alm in der nächsten Auflage Eingang?
Mit freundlichen Grüßen
G. Roth