Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer La Palma
04.01.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

Korrekturhinweis Wanderführer La Palma 10. Auflage 2010 Tour 51 S. 196-197, die wir vor wenigen Tagen gegangen sind.

Auf S. 197 heißt es nach dem Erreichen des Roque de los Cuervos:
1. "Nach einer knappen Viertelstunde geht der Weg in einen Fahrweg über, den wir nach 5 Minuten......"
Das ist eindeutig zu kurz und es sollte heißen: "Nach einer halben Stunde geht der Serpentinenweg in einen Fahrweg über........."

2. Letzter Halbsatz dieser Tour:.....", die uns in 20 Minuten zum Parkplatz zurückbringt."
Das wiederum ist eindeutig zu lang und es sollte heißen:.....", die uns in 5 Minuten zum Parkplatz zurückbringt." Somit stimmt die Gesamtzeit der Tour wieder.

MFG, Dr. Andreas Forbrig
29.12.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem wir bereits 2008 auf La Palma unterwegs waren, wanderten wir im Dezember 2011 erneut mit Hilfe des "Rothers" auf La Palma.
Zuerst ein herzlicher Dank an die Autoren, die ein ausgewogenes und vielseitiges Programm an Wanderungen in den Führer aufgenommen haben. Einzig kürzere Rundtouren - die meisten Wanderer sind ja mit dem Mietwagen unterwegs und müssen folglich auch dorthin wieder zurück - fehlen. Hier kann man aber mit Hilfe der Freytag& Berndt-Karte die entspreche Route finden.
In der Regel sind übrigens die Wanderwege besser markiert und beschildert als in jedem deutschen Mittelgebirge, vielfach ist der "Rother" nur weitere Bestätigung, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet.
Ein örtlicher Anbieter bietet an einzelnen Wochentagen den Transfer von Puerto Naos bzw. Los Cancajos für 14 Euro pro Person sowohl zur Ruta de los Volcanes als auch zum Roque de los Muchachos bzw. Abzw. zum Pico de la Nieve bzw. Pico de la Cruz so dass u.a. die Wanderung 59 bequem zu organisieren ist. Ansonsten sei auf den Taxiservice www.taxisanmigueldelapalma.com hingewiesen. An allen relevanten Ausgangs- und Endpunkten von Wanderungen sind nummerierte Haltestelle dieses Taxiservice. Man braucht also nicht umständlich beschreiben, wohin das Taxi fahren soll sondern muss nur die Haltestellennummer kennen.
Die Wanderzeiten empfanden wir im Gegensatz zu anderen Lesern sehr großzügig. So waren wir bei Wanderung 45 zwischen El Pilar und der Deseada abzüglich der Pausen nur etwas mehr als 2 Stunden unterwegs.

Zu den einzelnen Wanderungen:
Wanderung 3 (Barranco de la Madera) : Sehr schöne Wanderung, die bis zur empfohlenen Umkehrstelle von jedermann begangen werden kann. Allerdings ist sie mühsamer als beschrieben ( es geht stetig deutlich spürbar, aber nicht übermäßig steil bergauf), insbesondere wenn vormittags die Sonne ins Tal schein.
Wanderung 5 sehr zu empfehlen, im Herbst sind leicht Maronen zu sammeln. Man parkt aber am besten am Beginn der Wanderung am Barranco de Aguasencio ( einfach von San Pedro in Richt. Mazo weiterfahren und auf die Ausschilderung zur Gärtnerei achten. Der Aufstieg ist ein wenig rutschig (insbesondere bei Passatwolkennässe!).
Wanderung 10: die früher kritisierte schlechte Markierung ist deutlich vebessert, allerdings wächst der Weg schnell zu und kann an einigen Stellen sehr schmierig/ rutschig werden (insbesonere bei Passatwolkennässe). Die "Variante " ist vom Barranco aus beschildert ( ca. 300 m ab Parkplatz), der Weg wirkt aber sehr steil und ist nur ein schmaler Pfad, wir sind ihn nicht gegangen.
Wanderung 23: Hier kann man ein schöne Kurzwanderung machen in dem man, nach dem nach der Fuente La Vica die Straße erreicht, sieht man schräg gegenüber (wenige Meter unterhalb) die Ausschilderung des Rückwegs und steigt an der 3'30 Stelle wieder ein. Die Wegführung auf dem letzten Stück wurde ein wenig geändert, nach einem Hühnerhof verlässt man das Sträßchen und erreicht auf einem Weg direkt die Hauptstraße ungefähr am Abzw. der Straße nach Don Pedro.
Wanderung 26: Bis zu einem gut ausgebauten Parkplatz oberhalb des Poris de Santo de Domingo führt eine neu asphaltierte Straße (KEINE Piste). Der Felstreppenweg zum ehem. Hafen ist sehr stark errodiert und abwärts mühselig (aufwärts geht es besser). Unten angelangt muss man umkehren, der weitere Weg ist nämlich weggerutscht und auch nicht mehr markiert und beschildert.
Wanderung 35: Eine schöne Kurzwanderung erzielt man, wenn man etwas unterhalb des Heiligenschreins von El Pinar parkt und zuerst den gelb markierten PR LP 10 läuft (also umgekehrt). Ein kurzes Stück vor dem Torre del Time ist etwas mühsamer und je nach Laune entweder wie vorgeschlagen bis zur Kreuzung SL TJ 71 mit GR 131 aufsteigt oder einfacher und bequemer die Piste ab Torre del Time läuft. Die Kreuzung Piste zum/vom Torre del Time mit dem SL TJ 71 ist mit Wegweisern beschildert. Man kann an nicht abgeernteten Mandelbäumen sich mit Mandeln stärken, es gibt teilweise schon Stellen wo Steine und Mandelschalenhaufen zeigen, dass so mancher Wanderer bereits von den Mandeln genascht hat.
Wanderung 43: Der Weg SL EP 108 ist aus dem Wanderwegnetz genommen, Wegweiser sind entfernt (man sieht noch dass es sie gab!!) Eine Durchstiegsmöglichkeit (S. 163 unten!!!) durch den Barranco gibt es nicht, zumindest haben wir keine gesehen!!)
Wanderung 44: Wie von anderen Lesern beschrieben fährt man besser die aspahltierte Straße zur ehem. Müllverbrennungsanlage (Ausschilderung nach MENDO!!!) bis zum Ende und läuft entweder den von den anderen Lesern beschriebenen Betonweg aufwärts oder läuft den Weg in Fortsetzung der Aspaltstr. höhehaltend weiter und trifft nach ca. 300 m auf die entsprechenden Wegweiser des PR LP 15.
Wanderung 45: Wer wieder zurück zum Auto nach El Pilar will, kann eine schöne Schleife an der Deseada gehen. An der Gabelung am Fuße der Montana del Fraile geht man ENTGEGEN der Markierung geradeaus weiter am Rande des Duraznero entlang und dann direkt auf die Gipfelsäule des Desaeda zu. Man sieht stets den offiziellen Weg rechts unter sich. Zurück von der Deseada nimmt man dann den markierten Weg. ( die von mir beschriebene Gehrichtung ist wesentlich bequemer als umgekehrt!!)
Wanderungen ab Los Brecitos: Wie schon des öfteren beschrieben geht es nur mit teurem Sammeltaxi nach Los Brecitos. Man MUSS am Barrancogrund ZWINGEND parken. Deshalb empfielt sich eher Wanderung 50. Auch wenn man irgendwann umgekehrt und den selben Weg zurück muss, hat man immer wieder neue Eindrücke. Im Gegensatz zu den Autoren empfehle ich dringend, wo immer es offiziell ausgeschildert ist NICHT im Bachbett zu laufen, da ansonsten unnötige und gefährliche Kletterpartien drohen. Die Markierung und Ausschilderung sind sehr eindeutig und man sollte sich hier wirklich daran halten. Wie beschrieben ist die Cascada de Colores für "normale" Wanderer NICHT zu erreichen. (nicht umsonst heißt es auf S. 195 "schwierige Kletterstelle"
Wanderungen ab Cumbrecita: Man muss ZWINGEND mit GENAUER Zeitangabe (von -bis) einen der 16 Parkplätze buchen. Die Buchung ist hier möglich : http://www.reservasparquesnacionales.es/real/parquesnac/usu/html/inicio-reserva-oapn.aspx?cen=4&act=%204
Man muss sich also genau überlegen, wie lange man unterwegs sein will. Wer nicht bereits an Vortagen reserviert hat, muss damit rechnen auch um 9.00 Uhr morgens im Nationalparkzentrum KEINEN Parkplatz mehr zu bekommen. Insbesondere die Zeiten 11-13 Uhr sind gern gebucht, was bedeutet, dass ohne Vorbuchung nur Wanderung 55 , aber nicht Wanderung 52 möglich ist Man darf unter einem Namen nur einmal pro Woche einen Parkplatz buchen. Es wird aber nicht das Autokennzeichen abgefragt, aber die Ausweisnummer, so dass man ggf. bei einem weiteren Besuch den Parkplatz auf den Namen des Partners o.ä. buchen muss.

Ich hoffe, dass meine Hinweise anderen Lesern nützlich sind.

Mit besten Grüßen, Andreas Büchner
11.12.2011

Liebe Verlagsleute,

wir haben den Rother Wanderführer La Palma, neueste Ausgabe Herbst 2011 erstanden. Wie das so immer ist, es ändert sich im Land blitzschnell was. Daher vier kleine Anmerkungen:

1. Für den Parkplatz Cumbrecita braucht man ein Permit, das man bei der Parkverwaltung kostenlos bekommt. Allerdings ist der Run auf diese Permits so groß, dass man am selben Tag höchstens für nachmittags eine Parkberechtigung bekommt. Es gibt am Zugang zur Cumbrecita eine Schranke mit Wärter, so dass man keine Chance hat, einfach so reinzufahren. Außerdem muss man seinen Permitschein ins Auto legen und einen unten am Wärterhäuschen abgeben.

2. Parkplatz Los Brecitos kann man nur anfahren, um mal kurz zu gucken – was nicht empfehlenswert ist bei der engen Straße. Ansonsten muss man das Taxi nehmen, da die Polizei hin und wieder kontrolliert. Ist auch sehr sinnvoll, mit dem Taxi hoch zu fahren!

3. Die Ausschilderung zur Fuente de los Roques kommt erst einige Meter, wenn man bereits auf der richtigen Piste ist. An der Straße selbst gibt es keine Ausschilderung.

4. In El Tablado gibt es nur ganz wenige Parkplätze!! ( 4 Plätze) Bei der Kneipe gibt es welche, aber die sollen natürlich die Gäste bekommen.

Beste Grüße, Heidi Mühlbach
07.12.2011

Hallo Verlag,

gerade zurück gekahrt von einer Wandertour möchte ich folgende Anregungen und Anmerkungen geben:

Alle Touren mit dem Startpunk Cumbrecita:
Der Parkplatz an der Cumbrecita ist auf max. 16 PKW beschränkt. Wer mit dem eigenen Mietwagen dorthin möchte, für den ist eine Reservierung erforderlich. Diese kann wie gehabt am Info-Center oder inzwischen auch per Internet erfolgen unter www.reservasparquesnacionales.es. Aber Achtung, pro Name ist nur eine Reservierung pro Woche möglich. Alternativ kann man sich mit dem Taxi hinaufbringen lassen.

Tour 50, Durch die Angustias Schlucht in die Caldera de Taburiente:
Auf Seite 194 ist der Abstecher zur Cascada de Colores beschrieben mit dem korrekten Hinweis auf eine schwierige Kletterstelle am Schluss. Für meinen Geschmack könnte der Hinweis noch schärfer formuliert sein, zumal der Fels an einer Stelle schon recht glatt geschliffen ist. Auch wenn es nur ein ganz kurzes Stück ist, hier sollte man genau wissen, was man tut bzw. wohin man tritt und greift.

Tour 34, Von Tijarafe zur "Piratenbucht":
Hier hat sich eine Kleinigkeit geändert. Die Beschreibung auf S. 130 spricht noch vom Abzweig auf die asphaltierte "Pista del Jurado". Dort steht jetzt ein Straßenschild "Camino Tierras del Puerto".

Viele Grüße, Christian Ueckermann
04.12.2011

Lieber Verlag, liebe Autoren,

wir sind soeben von einem zweiwöchigen Wanderurlaub aus La Palma zurückgekehrt. Mit Begleitung des Rother Wanderführers (11. Aufl., 2012) haben wir viele, sehr schöne und abwechslungsreiche Touren unternommen. Die Beschreibungen waren sämtlich gut. Damit, und mit Unterstützung der Markierungen und Beschilderungen waren alle Wege problemlos zu finden.

Ein aktueller Hinweis zu Wanderung Nr. 54 (von der Cumbecita nach Los LLanos):
Ich habe die Tour in umgekehrter Richtung unternommen, von Los Llanos zur Cumbrecita. Am Mirador de La Cancelita rät aktuell (November 2011) ein Hinweisschild der Nationalparkverwaltung wegen Steinschlags und abgerutschter Passagen vom Begehen des Weges ab. Der Weg ist jedoch über die weitesten Strecken gefahrlos zu gehen, wenn auch häufig ziemlich steil. Einige Stellen sind allerdings tatsächlich abgerutscht, stellen für den geübten Wanderer aber kein ernstes Problem dar. Äußerst unangenehm, wie die Beschreibung auf S. 201 es formuliert, ist wirklich nur dieses eine Felskar. Der Weg ist aus Richtung La Cancelita kommend nach den rutschigen, abwärtsführenden Stufen nicht mehr erkennbar, der Untergrund steil, geröllig, feucht und vor allem verwachsen. Man muss sich schon konzentrieren, um den nächsten Schritt zu setzen. Das Stahlseil war keine Hilfe, weil es zu hoch fixiert ist und wohl die ursprüngliche Wegführung nachzeichnet (am Seil orientiert man sich an dieser Stelle besser nicht, sondern lieber etwas unterhalb). Aber auch hier: mit entsprechender Aufmerksamkeit zwar ein kleines Abenteuer, aber nicht lebensgefährlich. Man hat allerdings den Eindruck, dass die Nationalparkverwaltung wenig in die Instandhaltung des Weges investiert.

Insgesamt eine anregende und sehr schöne Wanderung. Wer gut trainiert und trittsicher ist, benötigt übrigens deutlich weniger als die angegebene Zeit und kann in ca. 4 Std. vom Busbahnhof Los Llanos zur Cumbrecita gelangen (umgekehrt im Abstieg geht es mutmaßlich nicht wesentlich schneller, weil der Weg sehr steil und wegen Kiefernadeln ziemlich rutschig ist). Wer dann von der Cumbrecita mit Wanderung Nr. 53 in knapp 2 Std. zur Ermita Virgen del Pino und von dort in 20 Min. zum Centro de Visitantes wandert (wo am Morgen das Auto geparkt und der Bus nach Los Llanos genommen wurde), hat eine in jeder Hinsicht ausfüllende Tagestour hinter sich.

Mit freundlichen Grüßen,
(Name ist dem Verlag bekannt)
29.09.2011

Hallo Verlag,

wir sind heute nach dem Wanderführer La Palma 10. Auflage 2010 die Wanderung 31 Playa de Garome gelaufen. Ihre Empfehlung die Teerstraße hinzufahren und dann weiter die Piste bis zum Parkplatz zu fahren geht nicht mehr. Die Piste ist in einem so schlechten Zustand, dass man mit einem PKW nicht mehr fahren kann. Mann sollte somit nur noch bis zum Ende der Teerstraße fahren und dann aussteigen und zu Fuß weitergehen. Da dort wenig Parkmöglichkeit besteht sollte man schon in der Höhe von 360 m an einer Linkskurve an der ein großer Mandelbaum steht anhalten und parken (Parkplatz für 3-5 PKW). Der von Ihnen empfohlene Parkplatz ist in 232 m Höhe.

Mit freundlichen Grüßen, H. Ponater
31.05.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf den Wanderführer La Palma von 2010 ISBN 978-3-7633-4246-4.
Wir waren vom 10.-24.5. auf La Palma und haben uns an etlichen Wanderungen erfreut. Allerdings sind einige Angaben nicht mehr ganz korrekt.

Wanderung 26 (tolle Tour): Gegenüber dem Bar-Restaurant El Bernecal zweigt rechts keine Piste, sondern eine Teerstraße neben einem unvollendeten Altersheim ab. Die Petroglyphen waren eingezäunt und durch Mannhohes Gras gut versteckt (hat sich nicht wirklich gelohnt, da die Steine völlig überwuchert waren). Den Pfad, der 100m nach dem Friedhof rechts abzweigt war nicht zu finden. Es gibt eine weiß-gelbe Markierung auf dem Boden, aber keinen Pfad. Daher sind wir alternativ auf der Straße bis nach Poris de Santo Domingo abgestiegen. Der Weg vom Poris auf die Ebene war recht beschwerlich, da man den Weg sehr intensiv suchen muss. Unerfahrene Wanderer können sich hier leicht verirren. Die Steinmännchen sind hier super-wichtig.
Seite 106: nach dem Abstecher in der Cueva del Agua soll der Weg in einen schönen Pflasterweg übergehen. Der Pflasterweg war kaum als solcher zu erkennen, hat uns aber dennoch korrekt zur Kapelle gebracht (war also richtig).
Seite 106: Von der Kapella am Drago vorbei ist der Weg völlig überwuchert und ein Pfad ist eigentlich nicht zu erkennen. Mit kurzen Hosen sah man dann eher aus wie ein Nadelkissen, denn ein Wanderer.

Wanderung 36 (sehr schöner Einstieg, wenn man in Los Llanos wohnt): Abstecher zur Kapelle im Barranco de los Angustias ist auf jeden Fall zu empfehlen. Ungeübten Wanderern zuliebe könnte man die Tour auch mit Rot kennzeichnen, da die Aufstiege bei höheren Temparaturen anstrengend sein können.
Wanderung 46 (toll): Seite 177: den rot-weiß-roten Säulen auf jeden Fall folgen. Wir haben Sie verloren und haben einen größeren Umweg gemacht….

Wanderung 49 und 50(wirklich ein highlight): Cascade de Colores: bei hohem Wasserstand: Wanderstiefel ausziehen und vorsichtig durch das Bachbett waten (ist etwas rutschig). Alles andere – zB über den Felsen links ist gefährlich und bringt nichts. Der kleine Wasserfall kurz vor der Cascada ist eine kleine Herausforderung.

Wanderung 53: Schöne Tour: hätte ich fast blau eingestuft: die Klettertouren sind mittlerweile alle durch Geländer besichert. Die Galarias sind eigentlich uninterssant, da im besten Fall Löcher im Fels, gesichert mit Gittern und Häuser-Ruinen im Wald davor. Ich würde nicht vom Centro de Visitantes loslaufen – lohnt sich landschaftlich nicht wirklich.

Wanderung 55: Achtung: komplette Tour aktuell (ende Mai) nicht möglich: Baustellen.

Trotzdem: Super-Touren, tolle Insel!
Kleiner Abendessen-Tip in Los Llanos – wenn es mal etwas viel a la plancha war und man sich nach was kreativerem sehnt: Franchipani (im Web): Tolle Köchin, Rüdiger findet auch den richtigen Wein zur kreativen Küche.

Besten Gruß
Patrick Schmidt
02.05.2011

War in diesem Jahr zum 1.Mal auf La Palma zum wandern und hatte wie immer einen Rother-Wanderführer dabei. Bin auch schon mehrfach auf Teneriffa und Gomera gewandert.
Ich war jeden Tag auf Wandertour und begeistert von der Insel. Die Wanderwege sind ja hervorragend ausgeschildert, so daß man sich nicht verlaufen kann. Ich habe auch fast immer die angegebenen Zeiten gebraucht, obwohl ich nicht gerade zu den "langsamsten" Wanderern zähle, denn ich verbringe meine ganze Freizeit beim Wandern(wohne in Berchtesgaden) und gehe meist größere Touren, wo ich nie die angegebene Zeit benötige.
Ich habe aber von Wanderern, die nur gelegentlich wandern gehen und mir ab und zu begegnet sind,gehört, daß sie die Zeiten nicht geschafft haben.
Das soll nur mal ein Hinweis sein.
Ansonsten finde ich den Wanderführer sehr gut, da man doch viele Informationen und nützliche Tips zu den einzelnen Wanderungen erhält. Werde bestimmt wieder auf La Palma Urlaub machen, denn 2 Wochen reichen nicht aus, um die ganze Insel wandermäßig zu erkunden.

C.B. aus Berchtesgaden
07.04.2011

Hallo,

vor einiger Zeit waren wir auf LaPalma im Urlaub und haben einige Touren nach Ihrem Wanderführer gemacht - insgesamt mit wirklich guten Erfahrungen. Zu einer Tour möchte ich alledings gerne einige Anmrkungen machen.

Tour 60 zum Roque de los Muchachos
Die Tour ist beschrieben mit Startpunkt am Mirador an der Degollada de Franceses, nach einiger Zeit passiert man den Mirador de los Andenes. Dies ist soweit richtig, da auch auf den Karten Die Miradore entsprechend eingetragen sind. Tatsächlich sind an der Straße die Miradore umgekehrt benannt. Am Startpunkt steht das Schild mit dem Mirador de los Andenes und erst nach einiger Zeit passiert man den Mirador an der Degollada de Franceses.

Die Tour ist beschrieben, daß man etwas Schwindelfreiheit braucht. Meine Frau ist nicht ganz schwindelfrei, macht dafür aber wirklich viel. Aber den Einstieg in die Tour wie im Buch beschrieben war für sie überhaupt nicht machbar. Wir sind dafür am zweiten Aussichtspunkt in die Tour gestartet und ab dort war der Weg bis zum Roque de los Muchachos problemlos zu laufen.

Viele Grüße,
Jörg Brandis
28.03.2011

Guten Tag,

wir sind gerade zurück von La Palma und haben mit dem Wanderführer durchachsene Erfahrungen gemacht. Zum großen Teil sind die Beschreibungen gut nachvollziehbar, doch ab und an scheint der Fehlerteufel im Spiel zu sein.

Bei Tour 35 muss die KM-Angabe für den Start 87,3 km lauten. Der Name des Rastplatzes ist an der Straße nicht angegeben, sondern erst an einem Gebäude auf dem Platz. Der Weg muss zunächst auf der Straße begonnen werden, da der ursprüngliche Weg verschüttet ist.

Bei Tour 29 ist am Ende durch massive Wasserleitungs-Arbeiten und Erdbewegungen keine Markierung mehr zu erkennen. Da ist viel Inspiration gefragt, um zum Ausgangspunkt zurueck zu finden.

Die Tour 22 würden wir eher umgekehrt laufen, da in El Tablado Einkehrmöglichkeiten bestehen.

Viele Grüße

R. Bartonek
23.02.2011

Ich beziehe mich auf die 9. Auflage (2008) des La-Palma-Wanderführers. Bei unserem Aufenthalt Ende Januar bis Mitte Februar 2011 hat uns das Büchlein wieder gute Dienste erwiesen. Dennoch möchte ich ein paar Anmerkungen machen (Wanderungen und Seitenzahlen nach der 9. Auflage):

Wanderung 23 Von La Zarza nach Don Pedro (S 94 ff.): Hier könnte als Variante eine Verkürzung der Wanderung angegeben werden. Wenn man nach Erreichen der Straße nach San Pedro rechts abzweigt, kann man wieder nach La Zarza zurückwandern (die Tour macht dann nur 2 1/2 Stunden aus, enthält aber praktisch das gesamte "Urwaldabenteuer").

Wanderung 29 Von Puntagorda auf den Tricias und nach Briestas (S 116 ff.): Ich empfehle als Variante, die Wanderung in der umgekehrten Richtung zu machen. Als Ausgangs- und Endpunkt schlage ich aber jedenfalls den Campingplatz La Rosa vor, der direkt am GR 130 liegt, so dass man von Las Tricias bis La Rosa diesen Weitwanderweg benützen kann (das vereinfacht das Finden des richtigen Weges, erspart sogar ein paar Höhenmeter und ist ein Stück kürzer). Wenn man in Las Tricias vom GR 130 den zu den Höhlen von Burracas führenden Weg Richtung Dorfzentrum Las Tricias wählt, ist dies ebenfalls kürzer und man erspart sich außerdem den Streckenabschnitt auf der Straße.

Wanderung 32 Von Tinizara nach Tijarafe (S 122 ff.): Zumindest als Variante ist eine Ausweitung der Streckenwanderung zu empfehlen, und zwar ab Puntagorda. Damit verdoppelt sich die reine Gehzeit auf gut 4 Stunden, aber der (markierte) Streckenabschnitt von Puntagorda nach Tijarafe ist das wirklich wert. Man geht ab Puntagorda auf dem GR 130 nach El Roque (evt. kurzer Abstecher zum bekannten Drago - hin und zurück zusammen eine Viertelstunde), dann durch den Barranco El Roque. Der Weg quert die Straße LP-1 und verläuft dann oberhalb. Während die Straße den Barranco de Garome über eine Brücke überquert, biegt der Weg nach links ab und verläuft zuerst am Rande der Schlucht, in die er dann hinabführt. Ein längerer Abschnitt verläuft im trockenen Bachbett des Barranco-Grundes, dann geht es in Serpentinen wieder nach oben. In Tinizara wird wieder die Straße LP-1 (Tijarafe - Puntagorda) überquert, ab dann verläuft der Weg unterhalb der Straße (auf die Schilder bzw. Markierungen des GR 130 achten).

Wanderung 40 Pico Birigoyo und Pico Nambroque (S 150 ff.): Ich finde den vorgeschlagenen Rückweg auf der Forststraße (Pista Llano la Mosca) nicht so attraktiv. Ich bin diesen Weg schon einmal gegangen, habe mich aber diesmal entschlossen, folgenden Rundwanderweg zu gehen, der nicht nur von der Aussicht her viel attraktiver ist. Er lehnt sich an Ihre Route an, dreht aber die Richtung um und führt nur auf dem Rückweg auf der Vulkanroute, auf dem Hinweg jedoch direkt auf den Birigoyo und dann über die nachfolgenden Gipfel. Ab El Pilar 5 Minuten auf dem Weg Richtung Mazo bis zur Feuerschneise, dann die Schneise rechts hinauf. Gut erkennbar führt ein Weg rechts in den Kiefernwald - und danach über Geröll zum Birigoyo. Auf diesem Weg hat man ständig einen atemberaubenden Ausblick in alle Richtungen. Auf diesem direkten Weg vom Nordosten braucht man nur eine knappe Stunde auf den Pico Birigoyo. Nach dem Abstieg von der Montana La Barquita nicht den nach rechts führenden Hauptweg zur Vulkanroute nehmen, sondern geradeaus weiter auf dem weniger deutlichen, aber erkennbaren Pfad, der direkt hinauf zu den beiden Gipfeln der Montana de los Charcos führt. Vom zweiten (höheren) Gipfel geradeaus weiter (mit Blick auf Nambroque) - der Weg stößt unten auf die Vulkanroute, von der man nach dem Krater Hoyo Negro links zum Nambroque abzweigt (siehe Hinweisschild). Rückweg dann auf der Vulkanroute zum Refugio del Pilar. Vorteil dieser Variante: die Anstiege sind am Beginn der Route, zugleich aber auch die schönsten Ausblicke - noch dazu früher am Tag. Der Rückweg ist dann gemütlicher und weniger aussichtsreich - aber oft verdecken ja im Laufe des Tages ohnehin Wolken die Gipfel und die Aussicht.
Reine Gehzeit für diese Route: 4 Stunden. Höhenunterschied: 800 Meter (gemessen).

Wanderung 52 Von der Cumbrecita auf den Pico Bejenado (S198 ff.): Diese Wanderung ist sehr empfehlenswert und jedenfalls dem Normalweg (Wanderung 51) vorzuziehen. Sie ist aussichtsreicher, kürzer und weist einen geringeren Höhenunterschied auf (die im Führer angebenen 720 m scheinen mir zu hoch gegriffen zu sein. Ich selbst habe 680 m gemessen; die Nationaparkverwaltung gibt 590 m an, was aber jedenfalls zu wenig ist). Die Beschreibung des Weges halte ich für übertrieben (die Rückstufung von "schwarz" auf "rot" in der neuen Auflage ist jedenfalls mehr als gerechtfertigt): Denn er ist nicht "wesentlich anspruchsvoller" als der Normalweg - auch dass der Pfad "unangenehm steil" ist, halte ich nicht für zutreffend. Die paar Meter Kettensicherung müssten gar nicht erwähnt werden, weil sie eigentlich nicht notwendig sind. Gute Profilsohle und Wanderstöcke sind grundsätzlich für alle Bergwanderungen zu empfehlen, daher auch für diese!

Kleine Bemerkung: Bei mehreren Wanderungen (z. B. 51, 59) wird unter "Einkehr" auf das Restaurant Las Piedras hingewiesen. Dieses ist aber schon seit vielen Jahren geschlossen - und leider beginnt das Gebäude langsam zur Ruine zu werden.

Mit freundlichen Grüßen, Adalbert Krims
21.01.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

Betrifft La Palma Wanderführer Auflage 10 von 2010, Zu Tour 41 Von San Nicolas zum Volcan San Juan

Tipp: Tubo de Todoque Vulkanröhre
Ist seit Sommer 2009 nur noch geführt zu besichtigen. Von Mo. - Fr. startet die Führung um 11.00 Uhr am Plaza de la Glorieta in Las Manchas. Kostet pro Person 20 Euro. (inkl. Taschenlampe u. Helm). Ohne Führer ist dies auch nicht empfehlenswert, anscheinend sind schon einige Unfälle passiert. Der Eingang ist auch sehr schwer zu finden.

Mit freundlichen Grüßen, Waltraud Querner
11.12.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den letzten Jahren bin ich über vierzig Touren dieses sehr guten Wanderführers gegangen, teilweise mehrfach. Der Tour 3 "Barranco de la Madera" bin ich am 24.11.2010 gefolgt und war über deren Schwierigkeit überrascht:
Der Weg ist in einem ausgesprochen schlechten Zustand, zugewachsen und offensichtlich kaum begangen. Schmale, abschüssige Passagen am Fels sind teilweise abgerutscht oder verschüttet. Einer der zu passierenden Tunnel ist auf der Länge von ca. sechs Metern eingestürzt und nur kletternd passierbar. Auch das Geländer ist - wo vorhanden - an einigen Stellen weggebrochen.
Der amtliche Topoguide "Wanderwegnetz der Insel La Palma" stuft diesen Wanderweg LP 2.3 als den zweitgefährlichsten von La Palma ein (und setzt dafür einen intakten Zustand voraus), er sei gefährlicher als z. B. der LP 13.1 = schwarze Tour 56 (Cumbecita - Escuchadero).
Auf Grund dieser Erfahrungen möchte ich die Autoren ermutigen, darüber nachzudenken, ob bei einer Neuauflage diese Tour 3 nicht besser schwarz eingestuft werden sollte.

Freundliche Grüße, Tobias Schneegans
26.11.2010

Nach mehreren tollen Wanderurlauben auf La Palma bei denen uns Ihr wirklich sehr empfehlenswerter Wanderführer beste Dienste geleistet hat, möchte ich jetzt einfach einmal ein Lob loswerden und ein paar Anmerkungen machen. Die Tourenauswahl ist wirklich sehr gelungen und abwechslungsreich, die Routenbeschreibungen exakt, nur einmal, bei der Cubo de La Galga - Tour, hatten wir Probleme den Einstieg in den Urwaldbarranco zu finden und da waren wir nicht die Einzigen. Hier wäre es vielleicht hilfreich, in der Beschreibung das Nebensatzgewirr etwas zu entflechten.

Zu den angegebenen Wanderzeiten: Sie erschienen uns teilweise arg kurz, wobei uns allerdings auffiel, dass wir sie erstaunlicherweise auf den richtig langen Wanderungen eigentlich immer einhalten oder sogar etwas unterbieten konnten.

Bei den von der Logistik her schwer zu organisierenden langen Steckenwanderungen können wir den Wanderern wirklich die Möglichkeit einer Rückfahrt mit dem Taxi ans Herz legen. Nach der wundervollen Tour Nr. 25 von Garafia nach El Tablado bei der wir übrigens auf der gesamten Strecke nicht einen anderen Wanderer getroffen haben, konnten wir ohne Probleme mit der im Wanderführer angegebenen Telefonnummer eine Taxe ordern. Sie kostete 30 Euro, was, finde ich, angesichts der langen Anfahrt des Fahrers von Garafia - ein für deutsche Verhältnisse außerordentlich günstiger Preis ist. Genauso verfuhren wir das Jahr vorher, als wir von La Zarza nach El Tablado wanderten - eine ebenfalls sehr empfehlenswerte Wanderung - oder auch nach der Vulkanroute. Hier bezahlten wir 32 Euro für die Taxenfahrt von Fuencaliente zum Refugio de Pilar. Man löst so relativ elegant das leidige Rücktransfer-Problem zu Orten, die nicht oder nur sehr schlecht an das örtliche Busnetz angebunden sind.

Hier noch ein Tipp: Es gibt einen relativ neuen Wanderweg. Der PR LP 20 führt als Traverse über 36 km von Briestas nach Barlovento. Hier wurden alte, verfallene Caminos restauriert und gerade die Beschreibung des Wegstücks das etwas oberhalb der alten Nordstraße durch die Nebelwälder führt, liest sich im Wander -und Kulturführer des Cabildo von La Palma hochinteressant an. Da wir dieses Buch leider erst kurz vor unserer Abreise kauften, konnten wir diesen neuen Camino leider noch nicht ausprobieren. Bei einer Neuaflage ihres Wanderführers würden wir uns über eine (Teil)Beschreibung dieser sicherlich tollen neuen Wandermöglichkeit sehr freuen!

Schön wäre es sicherlich auch, wenn der bestimmt grandiose Wanderweg von Gallegos nach El Tablado als eigene Tour aufgenommen werden würde.

LG, J. Meyer
20.11.2010

Hallo Bergverlag Rother!

Wir waren gerade eine Woche auf La Palma und Ihr Wanderführer war ständiger Begleiter! Er ist wirklich gut! Wir haben jeden tag eine Tour gemacht - die Touren sind verlässlich beschrieben, die Zeitangaben waren für uns realistisch!

Einige kleinere Anmerkungen möchte ich unter dem Aspekt „kontinuierliche Verbesserungen“ machen (Bezug = 10. Auflage):
- Tour 3: Seite 31 2. Satz: Wir wandern rechts gegenüber auf dem Fahrweg usw. (PR LP 2.3 weiß – gelb): Dieses Schild gibt es derzeit nicht sondern nur ein altes Holzschild „Barranco de la Madera“, das irgendwie in den Barranco zeigt. Da es in den Barranco am Anfang ja noch einen weiteren Weg gibt wäre die Formulierung:“ Wir wandern auf dem Fahrweg am rechten Rand des Barrancos talaufwärts..“ etwas präziser.
- Tour 27: Seite 111 / 2. Satz: „Der GR 130 biegt hier rechts ab, wir gehen aber auf dem breiten Weg über den Bergrücken hinab,..“ Dieser breite Weg ist gleich am Anfang gesperrt (privado), rechts davon führt aber ein Fußweg bergab, über den man auch die nächste Straße erreicht.
- Tour 51 u. a.: Unter Einkehr ist das Restaurant Las Piedras genannt. Dies ist aber seit Jahren geschlossen; eine Wiedereröffnung steht nach Auskunft unserer Vermieter auch nicht an. Die nächste Alternative wäre dann das La Cascada, das aber schon ein Stück entfernt ist!

Das ist alles nichts Kritisches sondern nur Feinschliff.. Beim nächsten Mal ist das Buch wieder dabei!


17.10.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

vom 17.09.2010 - 08.10.2010 waren wir drei Wochen auf der Insel La Palma. Wir hatten die aktuelle Ausgabe Ihres Wanderführers 2010 dabei und haben einige Anmerkungen/Korrekturen zu einigen der von uns durchgeführten Wanderungen.

Tour 1 - S. 24
..... kurz nach einer Villa (El Tributo).... Hier wird die Beschreibung ungenau. Wir sind rechts abgebogen, aber der Weg war nicht als der beschriebene Fahrweg zu erkennen. Es war nicht klar wo der Weg lang führt. Wir sind auf und ab gegangen, da es nur einen Weg noch gab, der an einigen Hunden vorbeigeführt hätte und nicht als der Wanderweg ersichtlich war. Nach einigem Suchen fanden wir einen Weg durch unwegsames Gelände, der uns dann zum abgedeckten Wasserkanal brachte.

Tour 10 - S. 56/57
Am Info-Häuschen gibt es einen Flyer, der einzelne Punkte auf einer Rundwanderung durch den Märchenwald erklärt. Vielleicht könnte man auf den Punkt 8 verweisen, der die Orientierung erleichtern könnte für die, die zum "Mirador de la Somada Alta" aufsteigen wollen. Der An- bzw. Abstieg zum/vom "Mirador de la Somada Alta" ist sehr steil, schmierig und unwegsam, von daher würden wir empfehlen, die Wanderung nach dem Tor unter dem Wasserkanal links fortzusetzen und rechts zurückzukehren.

Tour 38 - S. 146
Einkehr: Eine Einkehr ist nicht mehr möglich. Die Bar war geschlossen.

Mit freundlichen Grüßen, A.M.
01.09.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir waren im Juli zum Wandern auf der schönen Insel La Palma. dafür habe ich mir Ihren Wanderführer und eine Wanderkarte gekauft. Dank Ihres Wanderführers mit den vorgeschlagenen 63 Touren habe ich die Karte nicht gebraucht. Einige Sachen hätte ich so auch nicht gefunden bzw. durchgeführt. Wir haben die Touren 13, 23, 36, 45 teilweise, 55 und 58 gemacht.
Zur Tour 23 hätte ich eine Anmerkung. Der Anfang der Tour ist etwas schwer zu finden. Wir haben uns auf den Guanchen-Wohnsitz konzentriert und sind dadurch am Eingang zum Talkessel vorbeigewandert. Später haben wir das Schild mit dem Hinweis auch gesehen. Dadurch haben wir die Tour anders herum gemacht. Das ist zu empfehlen, da man auf dem Rückweg von Don Pedro in die Talkessel hinein wandert und so den großartigen Blick Richtung Felswände hat. Der Weg ist auch relativ einfach zu laufen. Die Auszeichnung der Wege ist sehr gut.

Danke nochmals für den hervorragenden Wanderführer.

Mit freundlichen Grüßen, Frank-Michael Nowak
18.08.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei meinem diesjährigen Aufenthalt auf La Palma (natürlich wieder mit Rother) wollte ich meinen Mitgereisten den wirklich wunderschönen Barranco de La Zarza zeigen, allerdings bei der sommerlichen Hitze auf den Abstieg nach Don Pedro verzichten. Deshalb hatten wir uns entschlossen mit Tour Nr. 24 nach San Antonio zu wandern. Allerdings muss ich Ihnen mitteilen, dass LP 9.3 wohl vom Wanderwegnetz gestrichen wurde und aufgrund dessen nicht mehr gepflegt wird. Sämtliche Hinweistafeln sind entweder verschwunden oder nicht mehr leserlich. Weiss-gelbe Markierungen sind auch keine mehr vorhanden. Wir sind die Tour trotzdem gelaufen, obwohl der Einstieg in den Buschwald nur mit viel Entdeckergeist zu finden, und der Weiterweg sehr stark verwachsen und undeutlich war. Zum Teil gefährlich ist allerdings das kurze Wegstück im Tal kurz vor der Fuente del Rio. Der Weg ist teilweise abgerutscht und stellenweise nur noch ca. 20 cm breit. An sich kein Problem, doch die abgerutschten Stellen sind aufgrund des starken Bewuchses kaum zu erkennen. Die Böschung an dieser Stelle ist nicht sehr hoch, aber auch diese 2-3 Meter können schmerzhaft enden. PR LP 9.3 wird übrigens auch auf der offiziellen Homepage des Cabildo de La Palma http://www.senderosdelapalma.com nicht mehr aufgeführt.

Zum Schluß möchte ich mich für die vielen schönen Touren und Anregungen bedanken, die Ihr Wanderführer zu bieten hat! Ich habe bald die Hälfte durch, doch diese Insel bietet immer wieder Neues.

Mit freundlichen Grüßen, Uwe Schultes
17.07.2010

Sehr geehrter Frau Miehle-Wolfsperger, sehr geehrter Herr Wolfsperger,

wir sind begeisterte Rother-Wanderführer-Nutzer und haben schon so manche Wandergegend - angeregt durch die in den Führern beschriebenen Touren -erlaufen. Auch dieses Mal wurden wir während unseres 14-tägigen Urlaubs (neben einem anderen Wanderbuch einer anderen Autorin und einem klassischen Reiseführer) von Klaus und Annette Wolfsperger über La Palma begleitet. Wir haben sieben Touren aus der 9. Auflage des Führers unternommen, teilweise ließen wir uns von den anderen Autoren zu Varianten inspirieren. Insgesamt waren wir mit dem Rother Führer wieder sehr gut bedient. Eine gute Ergänzung war die freytag&berndt-Wander- und Freizeit-Karte „La Palma“ (1:30 000).
Wir wohnten oberhalb von Todoque, was ein günstiger Ausgangspunkt für Tourenstarts in alle Richtungen ist. Unsere Touren konzentrierten sich aber v.a. auf den westlichen Teil der Insel. Ein wenig eingeschränkt in unserer Tourenwahl waren wir wegen extrem starker Nord-Ost-Winde, die manche Touren unmöglich machten. Sehr gute Auskunft bekamen wir diesbezüglich im Nationalparkzentrum der Caldera, das von 9 bis 18.30 Uhr besetzt ist. (Tel. 0034-922-497277).

Unsere Tipps zu Ihrem Führer:

Das sollten Sie unbedingt erwähnen: Die ganze Südspitze ist vom Feuer des Sommers 2009 verbrannt. Es reichte sogar bis in den Ort Fuencaliente hinein, wo noch mitten im Ort Häuser sind, in deren ausgebrannte Zimmer man blicken kann und z.B. noch das verbrannte Bett dort stehen sieht. Die verbrannten Wanderweg-Weiser sind allerdings alle schon wieder ersetzt. Vermutlich haben Sie diese Hinweise aber bereits in der 10. Auflage berücksichtigt. In diesem Zusammenhang noch ein allgemeiner Hinweis zu den Wandermarkierungen: Das Wegesystem ist sehr gut ausgeschildert, allerdings ist es gewöhnungsbedürftig, dass Zeichen oft am Boden oder maximal in Wadenhöhe angebracht sind.

Tour 38: Sie schreiben von der Strecke auf dem Kamm von einer „etwas monotonen Kammwanderung“. Das ist sie in der Tat. Der Aufstieg und der Weg zurück ins Tal sind wunderschön, aber der Kamm zieht sich ins nicht Endenwollende. Das wird erschwert dadurch, dass hier oben oft völlig andere klimatische Bedingungen als im Anstieg und beim Abstieg herrschen: d.h. unten Hitze, Sonne und Wind, oben Wolken und Nässe und Nebel. Wir liefen im Nebel den Kamm entlang und uns hätten ein paar Landmarken in der Karte sehr geholfen, da wir im Nebel keinerlei Gefühl mehr hatten, wie lange wir diesen monotonen Weg nun schon unterwegs waren. Die beiden Strommasten böten sich hier z.B. als Landmarken an. Ein Hinweis auf das Besucherzentrum in El Pilar wäre auch noch schön: Hier gibt es eine nette, kostenlose Ausstellung zu Flora und Fauna und die Vulkane und einen kostenlosen Film auf Deutsch, der sehenswert ist. Der Abstieg ist sehr schön und vielfältig. Besonders beeindruckten uns die Wege zwischen den alten Hirtenmauern. Um zum Nationalparkzentrum zurück zu kommen ist es allerdings nicht nötig, bis zur Hauptstraße zurück zu laufen. Es scheint eine neue Abkürzung zu geben, die es erlaubt, die monotone Hauptstraße zu umgehen. Etwa am Schild „El Paso 3 km“ geht rechts ein Wegweiser zwischen Häusern Richtung „Centro de Visitante C.d. Taburiente 700 m“. Durch ein Lavafeld, das man weiter oben am Hang schon gekreuzt hat, führt der gut ausgebaute Weg direkt zum Besucherzentrum. Vielleicht sollten Sie bei dieser Tour auch noch einen ausdrücklichen Hinweis auf die Ausrüstung geben: Man muss für Hitze (unten) und feuchte Kälte(oben) ausgestattet sein, außerdem braucht man für den Rückweg über Lavagranulat unbedingt feste Stiefel. Wenn Sie bei „Anforderungen“ schreiben, es sei eine „überwiegend gemütliche, aber lange Rundwanderung“, so können wir das „gemütlich“ nicht ganz unterschreiben: Von der Ermita bis zum Reventon-Pass handelt es sich um eine bisweilen sehr steile Tour, die Gemütlichkeit vermissen lässt.

Tour 41: Der auf Seite 158 beschriebene Abzweig auf eine Forststraße (SL EP 106) steht zwar so im Führer und in der Karte, ist aber vor Ort nicht markiert. Was hilft, ist Ihr Hinweis auf das Privatgrundstück, das als „privado“ markiert ist, und die Kastanien- und Feigenbäume. Als Variante kurz nach dieser Passage können wir empfehlen: Abzweig auf PR LP 14.1 nach San Nicolas. Der Weg ist zwar sehr steil und eng, aber besonders schön. Ab der Kreuzung mit SL EP 107 geht es auf Wirtschaftswegen zwischen Weinbergen ins Tal und dann auf GR 130 zurück nach San Nicolas. Den Tubo de Todoque haben wir auch gesucht. Er ist allerdings sehr schwer zu finden und wir waren nicht die einzigen, die suchend durch das heiße Lavafeld irrten. Der von Ihnen als „man folgt dem breiten Fahrweg“ gekennzeichnete Einstieg ist nicht zu finden, da der „Fahrweg“ nicht als solcher zu erkennen ist. Hilfreicher wäre z.B. der Hinweis: „Der Einstieg in den Weg zum Tubo ist dort, wo am Straßenrand hangseitig die letzten beiden Palmen in runden Baumscheiben stehen. Von dort geht es hinauf bis zu einer Kettensperre, die rechts am Hang im Lavabett als zwei graue Metallpfosten kaum wahrnehmbar ist. Von dort nach links hangparallel weiter“. Und dann kann man nur hoffen, dass niemand die aufgetürmten Lavastein-Männchen-Markierungen entfernt hat, die, als wir da waren, nicht mehr existent waren, die wir aber wieder aufgetürmt haben. Um in den Tubo zu gehen, bedarf es in der Tat etwas Mut und v.a. einer sehr guten Taschenlampe. Aber wer drin ist, hat wirklich ein ganz besonderes Lava-Vulkan-Erlebnis.

Tour 45: Diese Tour war unsere schönste! Ohne zusätzliche Aussichtsabzweigungen, und v.a. ohne den im Nebel versunkenen Ausblick vom Volcan Martin benötigten wir fünf gemütliche Stunden Laufzeit. Die Tour ist nicht anstrengend, bietet sehr schöne Aussichten und keine schwierigen Stellen. Allerdings muss der Wanderer darauf gefasst sein, dass ab Fuente de los Roques die Landschaft völlig verbrannt ist. Als kostengünstigste Möglichkeit, die Tour zu laufen haben wir für uns eruiert: Mit dem Auto zum Refugio El Pilar. So sieht man auch vor Ort, wie in der Höhe das Wetter beschaffen ist und kann u.U. noch umentscheiden. Wir warteten z.B. eine Woche auf eine Möglichkeit, die Tour zu gehen, da wegen starkem N-O-Wind und tiefen nassen Wolken auf der Cumbre der Weg nicht begehbar war. Am Ende der Tour nahmen wir in Fuencaliente den Bus Linie 3 (etwa um 15, 16.45, 18.45 Uhr) ab der Parada beim Haltestellenhäuschen gegenüber einer dicken Palme an der Hauptstraße bis Tajuya, wo der Bus nach Los Llanos abzweigt. In Tajuya riefen wir unter Tel. 0034-922 485003 ein Taxi, um zurück zum Rifugio El Pilar zu fahren. Den dafür nötigen spanischen Satz hatte man uns im Nationalparkzentrum aufgeschrieben. Für 18 Euro kamen wir dann bis zum Refugio. Ab Fuencaliente hätte das Taxi 35 Euro gekostet. Es gibt für die Tour Fuencaliente-Rifugio El Pilar Festpreise, die am Taxistand beim Bushalt angeschlagen sind. Wenn man noch andere Mitreisende gewinnen kann (was uns leider nicht gelang, obwohl viele deutschsprechende Wanderer auf den Bus warteten, aber woanders hinwollten), dann ist das Taxi sicher eine entspanntere Fahrtvariante zum Bus.

Tour 46: Nicht der Parkplatz ist gebührenpflichtig, sondern der Eintritt zum Vulkan. D.h. auch Fußgänger ohne Auto müssen am Parkhäuschen die Gebühr von 3.50 Euro pro Person zahlen. Die Eintrittskarte wird am Eingang zum Besucherzentrum kontrolliert. Zum Vulkan kommt man nur durch das Besucherzentrum.

Tour 52: Wir empfanden die Tour nicht als schwarz, aber durchaus als dunkelrot. Wichtig zu wissen: Zum Parkplatz an der Cumbrecita darf man nur mit einer Parkerlaubnis fahren, die man sich im Nationalparkzentrum kostenlos abholen kann. Die Parkplätze sind limitiert und man kann dort auch nirgends anders parken, daher muss der Zu- und Abfluss zu den Plätzen zentral geregelt werden.

Allgemein mussten wir bei Ihren Touren feststellen, dass wir in der Regel deutlich länger brauchten als Sie veranschlagt hatten. Das ist uns bei anderen Rother-Führern so noch nicht passiert. Bei Tour 52 benötigten wir sogar eine halbe Stunde länger. Unsere Laufzeit entsprach der, die uns die Ranger im Nationalparkzentrum angegeben hatten.

Herzliche Grüße, Birgit Weichmann
05.07.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war vom 08.06.2010 bis 22.06.2010 auf La Palma und habe 11 ihrer Wanderungen durchgeführt - erstmal vielen Dank für die guten Wegbeschreibungen.
Ein Hinweis für ihre Route 10 - Cubo de La Galga. Man sollte auf keinem Fall nachdem man vom Aussichtspunkt wieder absteigt die Abkürzung durch die Stadt auf dem LP5 verwenden. Nach gut 5 Minuten stößt man auf ein Haus mit 4 großen Hunden, die ohne Leine sind und kläffend auf einen zurennen - ich konnte mich nur mit Geschick aus der Lage entfernen - dass hätte Dumm ausgehen können. Man sollte unbedingt bei einer Neuauflage darauf hinweisen!

Mit freundlichen Grüßen, Sebastian Röhner
15.06.2010

Guten Tag!

Wir haben verschiedene Touren hier auf La Palma gemacht und muessen Ihnen dazu einiges mitteilen:

Tour Nr. 10 Cubo de La Galga:
Missverstaendliche Beschreibung des Weges auf Seite 56 unten: "Eine Vierstelstunde darauf erreichen wir eine Gabelung. Geradeaus, nach wenigen Minuten abermals geradeaus..." fuehrte trotz mehrfachem Durchlesen von uns beiden zu Verirren und 30 Minuten Zeitverlust. Besser waere: "...Eine Viertelstunde darauf ereichen wir eine Gabelung. Geradeaus, nach wenigen Minuten abermals eine Gabelung, wo wir scharf links auf den Fahrweg abbiegen. Geradeaus koennte man .... links durch das Drehkreuz koennte man ..." Dies waere unserer Meinung nach die klarere Erklaerung.

Tour Nr. 36 Los Llanos nach Puerto des Tazacorte:
Muesste unserer Meinung nach als rote Tour bezeichnet werden. Nicht nur ist sie sehr anstrengend, was ja korrekt angegeben wird, auch sind die Wege mehrheitlich nicht gepflastert sondern von grossen und kleinen Steinen bedeckt, was grosse Konzentration beim Auf- und Abstieg fordert. Ausserdem sind beide Strecken vom und zum El Time aeusserst steil.

Tour Nr. 47 Volcan Martin:
Nachdem wir die eine Haelfte der Vulkanroute mit grossem Genuss gemacht hatten, freuten wir uns auf den in sich geschlossenen Ausflug zum Vulkan Martin. Wir fuhren einen Vormittag in der Gegend um Monte de Luna, Los Canarios und Las Indias herum, um die Zufahrt zum Picknickplatz Fuente de los Roques zu finden. Trotz guter Spanischkenntnisse und mehreren hilfsbereiten Einheimischen mussten wir schliesslich entnervt aufgeben. Von "gut ausgeschildert und passabel befahrbar" ist leider nichts (mehr) vorhanden. Mit dem normalen Mietwagen ist das Befahren von nicht asphaltierten Pisten nicht erlaubt. Auch mit dem Offroader haetten wir Bedenken gehabt, den "Wanderweg" (Staubpiste oder nur zwei Fahrstreifen Beton mit Loch in der Mitte und Steigung von ca 30%!) bei Km 23.3 von der LP2 zu befahren. Unser Fazit: Es ist nicht moeglich, diesen Ausgangspunkt mit dem Fahrzeug zu erreichen. Schade!!

Ansonsten waren wir mit Genuss auf der Insel unterwegs und der Rother Wanderfuehrer hat uns zu vielen Naturschoenheiten gefuehrt.

Freundliche Wandergruesse aus Los Cancajos, S. G. aus der Schweiz
18.04.2010

Guten Tag, wir hatten im März 2010 einige Wandertouren unternommen.

Der Rother Wanderführer war sehr informativ und hilfreich. Einige Touren waren aktuell und vermutlich auch länger wegen Erdrutschen / Steinschlag gesperrt, so der Abstieg von der Playa de Taburiente durch den Barranco de las Angustias (Touren 49 und 50).
Man konnte sein Auto auch nicht "am Parkplatz am Bachbett des Barranco de las Angustias" (Tour 49; S. 188) abstellen, sondern wurde bei Eingang gleich von freundlichen deutsch sprechenden Parkwächtern/innen auf die TransportFahrt zum Los Brecitos hingewiesen (Preis 51 Euro pro Fahrt für 4 Personen in unserem Fall mit eine Mercedes Taxi).

Ansonsten ein unentbehrliches hilfsmittel!!

Herzliche Grüße, Karl-Martin Emmermacher
13.04.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst möchte ich Ihnen und besonders den Autoren des o.g. Wanderführers für die gute Auswahl und präzise Beschreibung der Wanderungen danken. In meinem 14-tägigen Urlaub auf La Palma habe ich insgesamt 11 der Wanderungen durchgeführt, ein Verlaufen war mit dem Wanderführer auch ohne zusätzliche Karte (fast) nicht möglich. Da aber bekanntlich nichts so gut ist, dass man es nicht noch verbessern kann, möchte ich Ihnen einige Hinweise sowie einen Ergänzungsvorschlag zukommen lassen.

Die Beschreibung der Tour Nr. 1 ist an einer Stelle unklar und enthält sogar einen echten Fehler. Auf S. 24 heißt es: "... und wandern halb rechts die Betonstraße hinauf. Sie führt vorbei an hübschen Häusern und Gärten und überquert nach wenigen Minuten einen abgedeckten Wasserkanal ...". Tatsächlich gabelt sich die Straße am Wasserkanal. Wer sich, veranlasst durch den Text, geradeaus hält, wo der Wasserkanal auffällig überquert werden muss, gelangt in die Irre. Man muss hier der Rechtskurve folgen, wobei der Wasserkanal technisch zwar auch gequert wird, was aber nur bei genauem Hinsehen überhaupt erkennbar wird. Im folgenden Text heißt es dann: "Hier ignorieren wir einen **rechts** abzweigenden Fahrweg". Das ist ein Fehler, an dieser Stelle muss es **links** heißen. Hält man sich an den Text, ignoriert man zwangsläufig genau den Weg, den man tatsächlich gehen muss, und verläuft sich in der Folge in Sackgassen und Grundstückszufahrten.

Zur Beschreibung der Tour Nr. 6 ist Folgendes anzumerken: Auf S. 45 steht: "Gleich gegenüber folgen wir dem Fahrweg, der links am Fuß des Berges ansteigt. Er geht an einem Wasserkanal in einen Fußweg über ..." Diesen Fußweg habe ich trotz einiger Minuten Suche nicht gefunden. Der Fahrweg endete ohne erkennbare Fortsetzung an einem großen Wasserspeicher.

Allgemein würde ich dazu raten, mit Begriffen wie "bequem" und "gemütlich" etwas behutsamer umzugehen, um konditionsschwächere oder weniger trittsichere Wanderer nicht Unternehmungen zu verleiten, denen sie nicht gewachsen sind. So wird z.B. die Tour Nr. 31 als "leicht" eingestuft und als "bequemer Abstieg" bezeichnet. Unter einem bequemen Weg würde ich spontan einen solchen verstehen, der mir als harzgewöhntem Gelegenheitswanderer weder im Auf- noch im Abstieg allzuviel abverlangt und bei dem ich mich gedanklich mit anderen Dingen als der Planung des nächsten Schrittes befassen kann. Bei Tour Nr. 31 ist das Gegenteil der Fall. Diesen äußerst steilen Ab- und Wiederaufstieg auf steinigem und z.T. rutschigem Untergrund habe ich als deutlich anspruchsvoller (und im Aufstieg anstrengender) empfunden als die meisten der "mittelschweren" Wanderungen. Ähnliches gilt für die Tour Nr. 36.

Abschließend möchte ich noch einen Ergänzungsvorschlag beisteuern, der für Urlauber, die ihr Domizil in Los Cancajos haben, hilfreich sein könnte. Den folgenden schönen Weg von Los Cancajos nach San Pedro habe ich mir selbst "erarbeitet". Er eignet sich sowohl als alternativer Einstieg in die Tour Nr.1 (Rückweg von Santa Cruz nach Los Cancajos mit dem Bus oder in einer knappen Stunde auf dem tatsächlich bequemen Fußweg an der Küste) als auch als Zubringer für die Touren Nr. 5 und 37. Wenn Sie es für sinnvoll halten, können Sie diese Wegbeschreibung gerne in einer künftigen Auflage verwenden (in dem Fall wäre ich für ein Belegexemplar dankbar):
Der Weg beginnt, wie bei Tour Nr. 6 beschrieben. An der Gabelung 50 m nach Kreuzen der Hauptstraße nach Los Canarios hält man sich jedoch rechts statt links. Dieser Straße folgt man bis zu einer kleinen Kirche in einer Rechtskurve, unmittelbar danach zweigt nach links ein anfangs noch asphaltierter Fahrweg ab (Camino la Laja del Barranco). Dieser endet nach etwa 5 Minuten an einer Wasserleitung und setzt sich als schmaler Pfad fort. Er führt durch einen grünen Barranco weiter aufwärts und geht nach drei Minuten wieder in einen Fahrweg und schließlich in eine Straße über, die nach ca. 40 Minuten Gesamtgehzeit auf die Hauptstraße LP204 trifft. Man folgt 5 Minuten der gegenüber weiter führenden Straße, bis kurz nach Ende des Bürgersteigs rechts eine Straße abzweigt. Diese vollzieht sofort eine Linkskurve und trifft dann auf den Wanderweg GR130 (weiß-rot), der, von Steinmauern eingefasst, nach rechts abzweigt. Diesem folgt man für weitere 10 Minuten, bis man nach ca. 1 Stunde Gesamtgehzeit San Pedro erreicht (Stufen). Der GR130 führt hier nach rechts weiter (Richtung Mirador de la Concepcion, Zubringer Tour Nr. 1). Die Plaza von San Pedro liegt oberhalb.

Mit freundlichen Grüßen, Dirk-A. Becker
14.03.2010

La Palma ISBN 978-3-7633-4246-4 9. Auflage 2008

Hallo nach München,

wir sind nun frisch zurück von La Palma und möchten schnell noch eine Fehler zum obigen Wanderführer loswerden, bevor der Alltag uns wieder eingeholt hat. Der Wanderführer enthält sehr schöne Touren, wobei wir unser Augenmerk auf die Rundtouren richten. Wir sind zum ersten Mal mit einem Wanderführer von ROTHER gewandert und waren nicht nur vom Inhalt positiv beeindruckt, sondern auch vom Handling. Die Größe ist doch sehr praktisch zu handhaben und zu verstauen. Und wenn man sich dann noch an den Begriff "Fahrweg" gewöhnt hat und was alles ein Fahrweg ist, dann kommt man doch sehr gut zurecht.

Hier noch eine Anmerkung:
Tour 1: Hier wurde auf Seite 24 rechts und links verwechselt. Es muss lauten: " ... Nach 10 Minuten - kurz nach einer letzten Villa ( EL TRIBUTO ) - quert das Sträßchen einen kleinen Barranco. Hier ignorieren wir einen links abzweigenden Fahrweg. 50 m ...

Viele Grüße aus Berlin, Anette Büssing und Peter Wagenknecht
09.03.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit viel Spass haben wir auf La Palma 14 Touren aus Ihrem Rother Wanderfuehrer unternommen.

Was die Tour 44, von Jedey auf die Deseada, betrifft haetten wir eine Anregung, die bei einer Ueberarbeitung ev. beruecksichtigt werden koennte.
Mit 7:45 Std. handelt es sich um eine recht lange Wanderung, die zum grossen Teil auf einer flach ansteigenden Forststrasse verlaeuft. Wer bereits die Touren 43 und 41 gemacht hat, konnte bereits einen Eindruck der Landschaft im unteren Streckenabschnitt erhalten. Bei der Tour 44 laesst sich auf einfache Weise gut 1 Std. des untersten Teils der Wanderung vermeiden.
v Unser Vorschlag fuer eine Variante bei der Tour 44 lautet:
Ausgangspunkt: stillgelegte Muellverbrennungsanlage (P.I.R.S) oberhalb Mendo (LP-210) auf ca. 1100 m.u.M. Von da fuehrt eine Naturfahrstrasse Richtung Norden, die in wenigen Minuten in die Route 44 (im Diagramm als Pista forestal 1050 m nach 1:10 Wanderzeit von Jedey, aufgefuehrt). Der Ausganspunkt ist bequem mit dem Auto zu erreichen und es hat genuegend Abstellplaetze. Die mit diesem Ausgangspunkt eingesparte Wanderzeit haben wir verwendet um vom Deseada zum Volcan Martin (und zurueck) zu wandern. Damit war die gesamte Wanderzeit in etwa jene, die fuer die Originaltour 44 angegeben wird (mit Abkuerzungen in den Serpentinen der Forststrasse auf dem Rueckweg).
Damit zeigt sich die praktische Seite des Wanderfuehrers: vorgeschlagene Routen lassen sich kombinieren bzw. ergaenzen.

Mit freundlichen Gruessen, M. und M. Meyer-Grass
28.02.2010

Sehr geehrte Damen und Herren vom Bergverlag Rother,

mein Partner und ich haben im November 2009 die Insel La Palma bereist und hatten Ihren Wanderführer (9. Auflage 2008, ISBN 978-3-7663-4246-4) im Gepäck. Dieser hat uns sehr gute Dienste geleistet und uns an schöne Plätze geführt. Den Beschreibungen waren meist klar verständlich und unmittelbar nachzuvollziehen. Ich möchte Ihnen dennoch einige Infos zukommen lassen, die Ihre Angaben etwas ergänzen könnten. Finden sie hierzu im Anhang dieser Mail ein pdf-Dokument, welches meine Anmerkungen zusammenfasst.

Freundliche Grüße, Petra Kellers

Bemerkungen zum Rother Wanderführer "La Palma" von Klaus und Annette Wolfsperger, ISBN 978-3-7633-4246-4, 9.Auflage 2008, Stand November 2009

Tour 13 – Monte El Canal y Los Tilos,,Seite 64-65
Bemerkung zum wichtigen Hinweis,Seite 64:Diese Tour is nicht (mehr/im Winter nicht) kostenpflichtig. Das Häuschen an der Kettenabsperrung war verschlossen.

Beschreibung der Wanderung, Seite 65:
Der Tunnel war bei unserem Besuch nicht beleuchtet. Bei der Durchquerung is eine Taschenlampe nicht unbeding notwendig,aber vorteilhaft. An der breiten Verzweigung der Forststraße is ein neuer Wanderweg im Bau.Der Einstieg ist mit einer Hinweistafel gekennzeichnet und liegt gegenüber vom Treppenweg zum Espigón A traversado.

Tour 14 – Barranco del Agua,,Seite 66-67
Beschreibung der Wanderung, Seite 67: Der Wanderweg beginn knapp vor der Linkskurve (wie im Wanderführer beschrieben) aber unterhalb des Rastplatzes! Es empfiehlt sich, nicht hinter dem Wasserbecken (der Weg vor dem Wasserbecken is mi einem Hinweisschild "Einbahnstraße" versehen) ins Bachbett hinunter zu gehen, sondern dem schön ausgebautem Weg am Wasserkanal entlang bis in die Schlucht hinein zu folgen.

Tour 34 – Von Tjarafe zur Piratenbuch ,Seite 128-131
Beschreibung der Variante "Direktabstieg zur Piratenbu ht", Seite 128: Die Calle La Molina ist hinter der Bananenplantage nach Ende des Betonweges neu geteert und führt in Serpentinen hinab. Die im Wanderführer beschriebene Weggabelung hinter der Plantage konnten wir nicht mehr ausmachen. Der kleine weiße Turm ist weiterhin ein guter Anhaltspunkt. Am Ende der neuen Straße findet sich ein erstes Parkplateau mi kleinem Ausguck (Blick auf die Playa del Jorado), wenn man auf den Felsen hinauf klettert. Hier findet sich auch ein Einstieg zum Weg zur Playa del Jorado (Wegweiser).

Beschreibung der Wanderung, Seite 130, 2. Abschnitt und weiter auf Seite 131:
Über einen Betonfahrweg (den man aus der Playa del Jorado kommend erreicht, siehe vorheriger Hinweis),der nach Ende der gut ausgebauten Straße den Weg fortsetzt, gelangt man zu einem zweiten, tiefer gelegenen Parkplatz. Von dort aus folgt man einem vom Parkplatz abgehenden Pfad und steigt in die Piratenbucht hinab. Nach wenigen Minuten findet man auch die gelb-weißen Markierungen des abzweigenden Caminos (PR LP 12.2), über den man zurück bis ins Ortszentrum von Tjarafe gelangen kann (beschriebener Rückweg für diese Tour). Die Markierungen auf dem Rückweg über den Bergrücken sind im weiteren Verlauf zwar nicht immer sofort zu sehen,aber stets eindeutig. Dieser Weg (PR LP 12.2) vereinigt sich kurz vor dem Ortszentrum mit dem deutlich markierten (große Hinweisschilder) rot-weißen Camino (GR 130), der von rechts kommt.

Tour 41 – Von San Nicolás zum Volcán San Juan,Seite 156-159
Beschreibung zum Tipp "Tubo de Todoque ", Seite 156: Etwa 500-600 m nach dem Linksabzweig zur Plaza de la Glorie a in Las Manchas, wenn die Betonabwasserrinne (beginnt kurz hinter dem Abzweig)am rechten Straßenrand nach rechts ins Lavafeld abknickt, bietet sich eine Parkmöglichkei am Straßenrand (noch vor der Linkskurve). Der Fahrweg ist im unteren Bereich sehr schlecht zu erkennen. Die Absperrkette is aber dennoch ein guter Anhaltspunkt. Der Lavapfad ist ebenfalls nicht deutlich zu erkennen und es gibt keine Steinmännchen! Die Trittstufen am Haupteingang sind mittlerweile zu Kletters ufen geworden. Einige hundert Meter weiter oberhalb des ersten Einstiegs soll es einen weiteren Zugang geben. Der einfacher zu begehende Teil des Tunnels geht Richtung Meer. Der Teil inseleinwärts ist nicht mehr ganz so einfach zu begehenden - teilweise nur kriechend. Leider sind schon große Teile der Tunneldecke im Einstiegsbereich eingestürzt. Hier sind übrigens sehr schöne Zopflavabrocken zu entdecken!

Beschreibung der Wanderung, Seite 159, nde dritter Absatz/Beginn vierter Absatz: An der Gabelung (rechts Aufstiegsmöglichkeit zur Forststraße) folgen wir den Wegweisern (gelb-weiß) links (statt geradeaus) ins Lavafeld. Der Weg im Lavafeld is weiter mit gelb-weißen Markierungen gekennzeichnet. Nach dem Abstieg durch den Barranco kann man weiterhin den gelb-weißen Markierungen folgen, die eilweise den im Wanderführer beschrieben Weg über die Forststraße "abkürzen" und etwas interessanter gestalten. Hinter der Kettensperre, am Beginn des Camios, findet sich ein ein schöner Rastplatz mit "Lavastein-Möbeln" und Holzbänken. Wenn man dem Sträßchen durch das Lavafeld weiter folgt und kurz vor Erreichen der Hauptstraße wieder links aufsteigt (gegen Ende ist der Weg schlechter zu erkennen), gelangt man zum Parkplatz unterhalb vom Santuario de Fatima. Falls man diesen nicht bereits als Abstecher beim Aufstieg besucht hat ,bietet sich diese kleine "Zusatzschleife" nun nochmal für den Rückweg an und man vermeidet das zwar kurze, aber eher unschöne Stück über die Straße.

Tour 46 – Von Los Canarios zum Volcán Teneguia und zum Faro, Seite 174-177
Beschreibung der Wanderung, Seite 175, 1.Abschnitt: Vom Parkplatz am Besucherzentrum ist der Kraterweg auf den Vulkan San Antonio nicht nur durch das Besucherzentrum (Eintritt 3,50 Euro pro Person, kleine Ausstellung, kleiner Souvenirladen, Toiletten) selbst, sondern auch über dessen Dach (kostenfrei)zu erreichen.

Tour 49 – Von Los Breci os durch die Caldera de Taburiente, Seite 188-191
Bemerkung zum Ausgangspunkt, Seite 188: Der Taxitransfer vom Parkplatz am Bachbett des Barranco de las Angustias kostet mittlerweile 50 Euro pro Fahrt und wird je nach Gruppengröße im normalen Auto oder im Bulli durchgeführt. Sobald man den Parkplatz befährt, wird man (sogar auf Deutsch) freundlich angesprochen, ob man den Taxitransfer in Anspruch nehmen möchte und anschließend auf die vorhandenen Autos verteilt. Wenn man sich das Taxi mit mehreren Leuten teilen möchte, ergeben sich teilweise Wartezeiten, wenn gerade nicht ausreichend Leute zusammenkommen, um ein Taxi sofort voll zu besetzen. Es empfiehl sich nicht unbedingt mit dem eigenen Auto zum Parkplatz Los Brecitos hoch zu fahren. Die Straße ist sehr eng, teilweise mit Baustelle, und endet auf einem wirklich kleinen Parkplatz – Parkplatzgarantie ist sicher nicht immer gegeben. Ein anderer Besucher wusste zu berichten, dass die eigene Anreise mi dem PKW auf den Parkplatz Los Brecitos hinauf in jedem Fall nicht gern gesehen oder sogar verboten sei.
10.01.2010

Hallo,

wir waren im Dezember mit dem Wanderführer 9. Auflage 2008 von Klaus und Annette Wolfsperger unterwegs. Folgendes ist uns aufgefallen:

Wanderung 15 "Von Los Tilos zum Mirador de las Barandas und nach Los Sauces"
Im Abschnitt Los Sauces nach Los Tilos ist nach der Teerstraße nach Los Tilos der Weiterweg (im Buch: ...Vor der Brücke am Abzweig zweigt rechts ein Camino ab, der immer parallel zum Talgrund...) total verwachsen, teils mit Brombeerhecken und kaum noch als solcher zu erkennen.

Wanderung 33 "Playa de la Veta"
Der Sandstrand ist weg. Nach einem oder mehreren Winterstürmen ist nur noch ein Steinstrand übrig. Zum Baden wohl kaum noch geeignet.

Wanderung 52 "Von der Cumbrecita auf den Pico Bejenado"
Die Wanderung fanden wir nicht so schwer, wie nach der Beschreibung zu erwarten war. Die Wegstrecke ist teilweise steil, aber sehr gut ausgebaut. Mit angemessener Ausrüstung problemlos zu meistern. Warum an der einen Stelle eine Kettensicherung angebracht wurde, war uns ein Rätsel.

Zum Schluss muss noch gesagt werden, dass der Wanderführer uns gute Dienste geleistet hat und auch die Einstiege zu den Wanderungen gut beschrieben waren!

Mit freundlichen Grüßen, Anja Kühlwein
10.12.2009

Grüezi Herr und Frau Wolfsperger!

Der Rother-Führer hat mir - einmal mehr - vom 14. November bis 4. Dezember sehr gute Dienste geleistet. Zwei Rückmeldungen:

a) Tour 41
Wir waren nicht die einzigen, die den Einstieg zum Tubo gesucht haben. Weder Markierungen noch Steinmännchen waren auszumachen. Nur schon der Beginn des Einstieges an der LP-211: Das Gelände ist planiert worden und der "breite Fahrweg" ist so breit, dass er in Strassennähe als solcher kaum zu erkennen ist. Etwas höher oben ist der Fahrweg ersichtlich und auch die Kettensperre ist ein guter Fixpunkt.
Beim Einstieg zum Tubo sind wir auf eine Gruppe mit spanischem Führer gestossen. Er hat uns nachhaltig darauf aufmerksam gemacht, dass seit acht Monaten der Tubo nur noch mit einem Führer begangen werden darf. Deshalb sind wohl auch alle Steinmännchen elimiert worden. Im Tourismusbüro von Tazacorte hat man allerdings nichts von einem Verbot gewusst...

b) Tour 42
Bergseitig der LP-213 ist bei km 14 eine grosse und mit Kameras überwachte Solaranlage gebaut worden. Da ist kein Durchkommen mehr. Der Weg ist wie in der Beilage beschrieben umgeleitet worden.

Freundliche Grüsse, Robert Walser
14.10.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade von einem Wanderurlaub auf La Palma zurück gekommen, möchte ich ihnen zu ihrem Wanderführer gratulieren, insbesondere was die Exaktheit der Wegbeschreibungen sowie die diversen nützlichen Hinweise betrifft. Ähnliches gilt auch die von mir verwendeten Führer zu Teneriffa und den Gardasee.

Erlauben sie mir jedoch, auch einige kritische Hinweise anzubringen, die sie vielleicht bei der nächsten Auflage berücksichtigen könnten.
- im Inhaltsverzeichnis fehlen die Touren 56 bis 60
- Tour 3, Barranco de la Madera: das Höhenprofil ist seitenverkehrt! Bei gutem Wetter könnte BLAU wohl empfohlen werden.
- Tour 10, Cubo de La Galga: die Beschreibung mit "gemütlicher Talspaziergang" sollte eventuell durch das Wort "teilweise" ergänzt werden. Bei der Variante "Direktabstieg" bitte beachten: der nach 70 m rechts abzweigende Camino ist kaum zu erkennen, ziemlich verwachsen! Er kreuzt nicht einen Fahrweg, sondern lediglich einen Weg.
Vielen Dank für ihren guten Führer und liebe Grüße
Michael Puritscher
12.10.2009

Hallo nach Oberhaching!

Wir wandern schon über 20 Jahre zufrieden mit Ihrem Führer auf La Palma und haben von den 63 Touren im letzten Heft ca. 45 gemacht.Danke! Bei der Anfahrt von Süden zum Playa de la Veta hat sich etwas geändert! Es heißt; "Nach weiteren 1,6 Km geht eine sehr enge Asphaltpiste steil abwärts" ( in etwa).Nicht weit davor ist eine Geröllpiste asphaltiert worden, die im schrägen Winkel abwärts führt. Da sind wir runter und weil wir ja schon mal da waren auch weitergefahren,als der Asphalt zu Ende war.Die Leute, die uns wieder hochgeschleppt haben, sagten, es kämen jetzt dauernd welche, die zum Playa de la Veta wollten. Sie wollten auch ein Schild aufstellen, aber wer weiß- auf La Palma...
Ansonsten, wie gesagt macht es super Spass mit dem Führer. Nur beim Cubo de la Galga bin ich 3X geradeaus gelaufen, dann haben wir es gefunden.

Viele Grüsse aus Hamburg, Joachim Beier
13.08.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

als La Palma Liebhaber waren wir auch in diesem Jahr wieder auf der schönen Insel. Wir möchten Ihnen zu dem o. a. Wanderführer folgendes mitteilen:

Tour 23 - La Zarza nach Don Pedro
Im Text ist ein Hinweis auf das Oratorium San Miguel. Ev sollte hier erwähnt werden, daß dieses weiße Gebäude ohne Dach ist (gepflegte Ruine).

Tour 37 - El Paso nach Brena Alta
Endpunkt Bushaltestelle in San Pedro ist nicht mehr an der Plaza. Die Haltestelle befindet sich ca. 300 m bergauf an der Hauptstraße.

Tour 48 - Los Brecitos durch die Caldera
Die Kosten für das Sammeltaxi betragen jetzt EUR 12,75 pro Person.
Busfahrt Linie 2 - Nord
Abfahrtszeit ab Tijarafe nach Norden ist jetzt 15.00h (etc), alle 2 h.

Allgemeiner Hinweis:
Das Observatorium auf dem Roque de Los Muchachos kann auch von Laien unter sachkundiger Führung der wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts besichtigt werden. Termine werden im Internet veröffentlicht ( www.iac.es ). Anmeldung ist über das Internet erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen, Inge und Harald Fröhlich
31.07.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind soeben von einem dreiwöchigen La Palma Urlaub zurückgekommen. Wie schon in den Jahren zuvor war der Rother Wanderführer auf insgesamt 10 Touren ein zuverlässiger Begleiter. Wir hatten niemals Orientierungsprobleme, die Wegbeschreibungen waren immer korrekt. Zu einigen möchten wir noch einige Hinweise geben.

Nr. 3 - Barranco de la Madera
Der Rückweg über den luftigen Kanalweg ist mittlerweile an den heikelsten Stellen gesichert (siehe Bild).

Nr. 12 - Von Los Tilos zur Cordero-Quelle
Wir schließen uns voll und ganz der Meinung von Wolfgang Hiptmair & Brigitte Schießl an(Zuschrift vom 6.6.2009). Der steile Pfad bergauf ist immer deutlich zu erkennen und problemlos begehbar. Bergab ist der Pfad, wie uns ein entgegenkommender Wanderer sagte, nicht immer gut erkennbar und aufgrund der Steilheit besteht extreme Rutschgefährdung. Nr. 19 - Von Barlovento nach Gallegos, Nr. 21 - Von Roque Faro nach El Tablado
Wir haben beide Wanderungen etwas abgeändert. Mittlerweile fahren die Mikrobusse zwischen Garafia und Barlovento wochentags achtmal am Tag alle 2 Stunden und sie fahren von der Hauptstraße ab in die Orte Franceses und Gallegos hinein. So sind wir einmal mit dem Auto nach Barlovento gefahren, haben dort den Bus um 9.30 Uhr nach Franceses genommen (Ankunft ca. 10.00 Uhr) und sind dann zurück nach Barlovento gewandert.
Ein anderes Mal sind wir mit dem Auto bis Franceses gefahren. Am Dorfplatz im Ortsteil Los Machines, wo der Bus hält, gibt es genügend Parkplätze. Mit dem Bus um 10.00 Uhr ging es dann bis Roque Faro und von dort sind wir über El Tablodo und durch den tollen Barranco de Los Hombres nach Franceses gewandert.

Nr. 45 - Ruta de los Volcanes
Eine lohnende Erweiterung (ca. 30 Minuten mehr) ist der Aufstieg vom Refugio El Pilar über die nahegelegene Feuerschneise auf den Birigoyo (Als Abstiegsroute beschrieben bei Tour 40:" Wer nicht weiter zum Nambroque will, steigt am besten...."). Er ist einer der besten Aussichtsplätze auf La Palma. Der Weg vom Birigoyo zur Ruta de los Vulcanes (GR 131) ist ebenfalls bei Tour 40 beschrieben.

Nr. 49 - Von Los Brecitor durch die Caldera de Taburiente
Das Taxi kostet 51 Euro. Der Preis pro Person in abhängig von der Personenzahl. Der im Frühjahr in der Woche gesperrte Abschnitt zwischen der Playa de Taburiete und Dos Aguas ist offen und an steilen Stellen verläuft er jetzt bequem steingepflastert in Serpentinen.

Nr. 52 - Von der Cumbrecita auf den Pico Bejenado
Für uns eine der schönsten Touren auf den besten Aussichtspunkt La Palmas. Ihre Einstufung als schwarze Route schreckt eventuell viele ab. Unserer Meinung nach ist die Tour aber nicht schwerer oder gefährlicher als viele andere rote Routen. Warum er an einer völlig harmlosen Stelle kettengesichert ist, verstehen wir nicht, aber das Wort "kettengesichert" erweckt den Eindruck, dass es sich um eine gefährliche Stelle handelt.

Man sollte sich auch bei der Touristeninformation die Karte der gekennzeicneten Wege besorgen. Hier kann man sich selbst noch einige Touren zusammenstellen. Vor allem im Nordwesten gibt es viele gelb-weiß markierte Routen, die sich kombinieren lassen. Man kann natürlich weder das Profil der Strecke noch die veranschlagte Wanderzeit auf der Karte erkennen. Vielleicht könnten hier neue Touren mit entsprechenden Angaben in den Wanderführer aufgenommen werden.

Mit freundlichern Grüßen, Werner und Bernadette Knecht


05.06.2009

Hallo!

Wir waren Ende April/Anfang Mai zwei Wochen beim Wandern auf La Palma und mit der Freytag&Berndt-Wanderkarte und dem Rother Wanderführer "bewaffnet" unterwegs.
Anbei ein paar Korrekturen / Hinweise (Stand 08.05.09):

Tour 12 : Los Tilos / Cordero-Quelle
Die angegebene Rundtour in Eurer Richtung macht weder Sinn, noch Spaß, sondern ist gar nicht mal so ungefährlich. Also mein Tipp: andersrum! Kurz nach dem Espigon Atravesado den Rechtsabzweig liegenlassen und weiter auf der Forststrasse taleinwärts. Kurz vor dem Ende des Fahrwegs zweigt links der deutliche Pfad zur Casa del Monte ab, der bergauf problemlos begehbar und zu finden ist, auch wenn die Jungs am Kassenhäuschen anderer Meinung sind. Weiterweg zu den Quellen (ist so rum auch spannender, weil die eigentlichen Highlights erst zum Schluss kommen) und zurück über die Schlucht.

Tour 14: Barranco del Agua
Die Schlucht ist z.Zt. b.a.w. gesperrt, der Eingang ist jedoch problemlos überkletterbar. Man kann dem Bachlauf noch für ca. 15 Minuten im Schluchtgrund folgend, dann folgt eine glitschige Stufe, die früher mit einer Leiter überwunden wurde. Wir hier hochklettert, sollte bedenken, dass der Rückweg nicht unbedingt leichter ist. Wir haben darauf verzichtet.

Tour 17: Los Sauces nach Barlovento
Den kurzen Abstecher auf die Montana La Laguna erreicht man inzwischen problemlos über einen gestuften Weg von der Zufahrtstrasse der Lagune an deren nordöstlichem Ufer (große Hinweistafel). Das Panorama dort oben kann sich sehen lassen.

Tour 46: Volcan San Antonio
Das Parken ist zwar inzwischen gratis, dafür kostet der Vulkan selbst 3.50 Euro Eintritt pro Person. Dafür gibts im Visitor Center einen ca. 10-minütigen Film - auch auf Deutsch.

Touren 49f: Caldera Taburiente
Der Abstieg von der Playa de Taburiente nach Dos Aguas ist seit Anfang März gesperrt - das Verbot wird (auch an Wochenenden) überwacht. Am besten am Shuttle-Service-Parkplatz parken, Taxi-Gebühren sparen und talaufwärts bis zu den Cascada Colores, anschließend den gleichen Weg zurück mit ausgiebigen Badepausen in der Nachmittagshitze.

Tour 54: Cumbrecita - Los Llanos
Laut Hinweistafel nur bis zum Morro de los Gatos begehbar - daher z.Zt. eher wenig interessant.

Tour 56: Cumbrecita - Escuchadero
Diverse Warntafeln raten von einer Begehung ab - der Weg ist anfangs mit entsprechender Vorsicht auch problemlos zu begehen, wurde jedoch im Bereich des Hoyo de los Pinos aufgrund beschädigter Sicherungen und unberechenbarem Untergrund zu einem Lotteriespiel. Trotz jahrelanger Brenta- und Dolomitenerfahrung sind wir umgekehrt. Die Renovierungsarbeiten beschränken sich zudem lediglich auf den Nahbereich des Parkplatzes und dort allerdings an völlig überflüssigen Passagen.

Abschließend noch ein paar Tipps zum Zelten:
- Camping La Laguna, ca. 5 km südlich von Los Llanos: unter schweizer Leitung, alternativ, aber originell und komfortabel mit Gemeinschaftsküche und Open-Air-Badezimmer. Hannes kümmert sich um alles. 9.- Euro/Person. E-Mail: hanneskeller@tewa.es
- Camping La Rosa beim Puntagorda: ruhig, sonnig über den Wolken auf knapp 1000 Metern Höhe, abends entsprechend kühl, mit einfacher Kochgelegenheit, Solarduschen und Komposttoilette. 5.- Euro/P. E-Mail: airelibre@airelibrelapalma.org
- Camp. Laguna Barlovento: ruhig, großzügig, jedoch oft feucht-kühl und nebelig, sehr einfache Ausstattung, meist nur kalte Duschen, Grillplätze, Holz vorhanden, einfaches Restaurant vor Ort. 4.50 Euro/Zelt ! An Wochenenden Volksfeststimmung! E-Mail: secretario@ayuntamientodebarlovento.org

Viele Grüsse, Wolfgang Hiptmair & Brigitte Schießl
02.06.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Wanderwoche auf La Palma war ein tolles Erlebnis. Die im Wanderführer beschriebenen Wanderungen sind wirklich alle bis ins kleinste Detail (manchmal sogar zu detailliert und dadurch etwas verwirrend und umständlich) erläutert.

Die Wanderung Nr. 43 - von Jedey zum Volcan Tajuya - , als kurzweilige Halbtageswanderung dargesellt, möchten wir so nicht stehen lassen. Es ist eine wahrhaft anstrengende Tour und wie abgebildet als Weg mit Kindern, durch seine wahnsinnig steilen Passagen über Lavagrus (ohne Stöcke fast nicht zu bewältigen) nicht geeignet. Sicher das Empfinden jedes einzelnen ist anders, deshalb auch nur als Hinweis unsererseits gedacht.

Wir haben zwei Punkte in dieser Beschreibung entdeckt bei denen nach unserem Ermessen die Angaben von rechts und links vertauscht sind:
1. ) Bald nach dem Start und dem Passieren einer Finca nach dem Ende des Asphalts:.... 10 Minuten später zweigt in einer scharfen Rechtskurve ........ es sollte richtig heißen Linkskurve;
2.) ...Der Pfad steigt steil über Lavagrus an und gabelt sich nach gut 5 Minuten. Hier auf dem markierten Pfad links - nach unserer Erfahrung rechts (die Steinmännchen haben uns wenigstens diesen Weg so vorgegeben).

Wir werden diesen Wanderführer auf alle Fälle wieder benutzen, La Palma hat noch wunderschöne Wanderungen zu bieten.

Mit freundlichen Grüßen, Heidemarie Riedel und Lorenz Geyer
09.05.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrem o.g. Wanderführer 9. Auflage 2008 haben wir einen Fehler festgestellt:

Tour 35 Seite 132 Ausgangspunkt:
Unseres Erachtens muss es anstelle 67,5 km 87,5 km heißen. Hier geht kurz vor km 88 rechts die Straße nach El Pinar hoch (wir haben dort gewohnt).

Mit freundlichen Grüßen, Petra Walzog
27.04.2009

Liebes Team der Rother-Redaktion,

Euer Wanderführer hat mir bei meinem Urlaub in La Palma sehr gute Dienste geleistet.

Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hätte ich zur Tour 5, Fuentes de Las Brenas:
Als Ausgangspunkt der Wanderung ist die Plaza in San Pedro de Brena Alta angegeben. Es gibt in San Pedro allerdings 2 größere Plazas: eine kreisrunde "städtische" und, ein wenig unterhalb, eine Plaza an der Kirche. Um Missverständnissen und Irrwegen (wie sie uns passiert sind) vorzubeugen, wäre es sinnvoll, bei der nächsten Auflage des Führers darauf hinzuweisen: Ausgangspunkt an der oberen Plaza, nicht bei der Kirche!

Im Übrigen kann ich den Wanderführer nur wärmstens empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen, Gottfried Rohrbach
02.04.2009

Betreff: Wanderführer La Palma ISBN 978-3-7633-4246-4 9. Auflage 2008 (gekauft 3.2009)

Sehr geehrtes Rother-Team,
ich habe mir den La Palma Wanderführer gekauft und mußte zu meiner Überraschung handwerkliche Fehler feststellen:
1) Im Inhaltsverzeichnis auf Seite 5 haben Sie die Touren 56 bis 60 schlichtweg unterschlagen. Sie fehlen im Verzeichnis.
2) Bei den Touren 42 bis 55 sind die Seitenzahl-Angaben falsch.
[..]
Vorschlag zur Erweiterung/Verbesserung des Inhaltsverzeichnisses:
Nachdem ich unseren Urlaub immer selbst plane und organisiere, ist es für mich interessant und wichtig zu wissen, ob man eine Rundtour vor sich hat, d.h. man kommt am Ausgangspunkt wieder zurück, oder ob es eine Einwegtour ist, bei der man auf Taxi, Bus oder ein zweites Fahrzeug angewiesen ist. Jenachdem welche Resourcen zur Verfügung stehen, kann man sich schon im Inhaltsverzeichnis die Auswahl der jeweiligen Tagestour erleichtern.

Ich habe meinen Führer mit drei Symbolen ergänzt:
O Rundtour, d.h. Rückkehr am Ausgangspunkt
--> Einwegtour, d.h. Ausgangspunkt und Endpunkt sind nicht identisch
<--> Einwegtour, die man wieder auf dem gleichen Weg zurückgeht. Rückkehr am Startpunkt.
Farbige Markierung (oder mit Symbol) der von Ihnen vorgeschlagenen Top-Touren im Inhaltsverzeichnis

[..] Mit freundlichem Gruß, Ernst Schönfelder

Die 9. Auflage mit korrektem Inhaltsverzeichnis ist seit März 2009 im Handel.
25.03.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei einem kürzlichen Ferienaufenthalt auf La Palma benutzten wir mit Erfolg den Rother Wanderführer und die Karte WK E2 La Palma von Freytag & Berndt. Zwei kleine Fehler sind uns jedoch aufgefallen:

1) Im Ort Santo Domingo (NW 212/3192) ist auf der Karte das Zeichen für eine Tankstelle eingetragen. Diese existiert aber nicht mehr. Eine Tankstelle gibt es jetzt auf der Hauptstraße LP 1 bei Llano Negro 500 m hinter der Abzweigung nach Santo Domingo direkt hinter der Rechtskurve.
2) Bei La Galga (W 230/3184,5) fehlt die Angabe des ersten Tunnels, der sich vor der Rechtskurve der Hauptstraße LP 1 und vor dem eingetragenen Parkplatzzeichen befindet. Es gibt also zwei Tunnel in kurzer Folge. Im Rother Wanderführer (8. Aufl.) ist dieser Tunnel auf S. 54 korrekt eingetragen.
Der erste Fehler war etwas unangenehm, da wir wenig Benzin hatten und in Santo Domingo tanken wollten. Es reichte aber dann noch zurück bis zur Hauptstraße.

Mit freundlichen Grüßen, H.Günther
22.03.2009

Liebe Redaktion,

im März diesen Jahres war ich mit Ihrem Wanderführer ( 9.Auflage 2008 ) auf La Palma unterwegs und möchte Ihnen hiermit einige aktuelle Informationen zukommen lassen.

1) Ausgangspunkt Cumbrecita wie z.B.Wanderungen 55 u.56
Bevor man zum Parkplatz der Cumbrecita fahren kann,muss man sich unten am Centro de Visitantes die Genehmigung zum Befahren der Strasse einholen.Man erhält eine Nummer und kann erst nach aufrufen der Nummer losfahren.Das Passieren der Strasse ist kostenfrei.Oben ist nur ein begrenzter Parkraum für vielleicht 30-40 PKW und wenn oben voll ist,muss man unten warten,bis ein Fahrzeug zurückkommt.Das wird elektronisch überwacht.Mittags können dann schon mal locker 2 Std.Wartezeit zustandekommen.Wir haben am nächsten Tag nochmals Anlauf genommen.Unsere Erfahrung:Man sollte spätestens 10 Uhr vor Ort sein.Geöffnet ist ab 9 Uhr.Fahrzeit von Santa Cruz mit PKW ca. 45 Minuten.

2) Wanderung 11
Von der Zufahrt zur Casa del Monte mit PKW ist generell abzuraten.Die Strasse ist so steil,dass es unser Auto mit 4 Personen ( Seat Cordoba ) nicht geschafft hat.Er ist quasi ziemlich schnell verreckt.Nach ca.1km wird die Asphaltpiste zur Geländestrecke mit tiefsten Spurrinnen!Für normale PKW völlig ungeeignet!Der Jeep-Transfer kostet aktuell 15? pro Person für die Anfahrt nach oben.Rabatte gibt es keine.

3) Jeep-Transfer vom Barranco de las Angustias nach Los Brecitas 8 Wanderungen 48 u. 49)
Anfahrt zum Barranco:Wenn man über El Paso nach Los Llanos fährt,bleibt man in der Stadt immer auf der Hauptstrasse bis man den Busbahnhof sieht,den man eigentlicht nicht verkennen oder verpassen kann.Anschliessend hält man sich an die häufige und gute Ausschilderung " Parque National de Caldera de Taburiente ".Man fährt eine kurvenreiche Strasse bergab und kommt am besetzten Info-Häuschen des Nationalparks vorbei,wo man Infos zu Wetter und Begehbarkeit der Wege erhält.Der Jepp-Transfer vom Barranco nach Los Brecitos ist vormittags problemlos.Aktuelle Preise:in der Regel befördert der Jeep 6 Personen nach oben für 51 ? ( also 8,50? pro Person ).Zu den gleichen Bedingungen kann man sich auch wieder von oben abholen lassen.Auch hier gibt es für sofortige Buchung von Berg-und Talfahrt keinen Rabatt.

Ich hoffe,dass die Infos neu und interessant für Sie waren und vielleicht auch Beachtung in einer eventuellen Nachauflage Ihres Wanderführers finden.

Mit freundlichen Grüssen, Uwe Stötzner
20.03.2009

Lieber Rother Verlag,

wir haben 15 Wochen Inselhopping auf 4 kanarischen Inseln gemacht (Teneriffa, La Gomera, El Hierro, La Palma). Dabei haben uns die Rother-Wanderführer gute Dienste geleistet. Hier jedoch ein paar Anmerkungen zur La Palma Ausgabe:
Inhaltsverzeichnis, S. 5 : ab Wanderung 42 stimmen die Seitenangaben nicht mehr. Bis Wanderung 52 sind alle Seitenangaben falsch. Beispiel: Nr. 48 befindet sich auf S. 184 (nicht S. 190) etc. Wanderungen 56 bis 60 fehlen ganz. Ab Wanderung 61 stimmen die Seitenangaben wieder.

Wanderung 3, S. 30: Nach der 1. galeria ist der Weg wegen eines Einsturzes (heftige Regenfälle) gesperrt, so dass man ihn auf selbem Weg zurückgehen muß. Man könnte von der anderen Seite bis zur Sperrung gehen, wenn man sich von dem Schild "prohibido el paso" nicht zurückschrecken lässt.

Wanderung 34, S. 128/129: "Hier ist es bequemer,...." An dieser Stelle geht jetzt der Weg neben der Steilwand geradeaus (nicht links auf die Straße abbiegen, wie die gelb-weiße Markierung es sagt) bis zum Ende der verrosteten Selbahn, dann geht er erst auf die Straße. Dieser Weg ist neu ausgebaut wie auch die Fortsetzung bis zum Playa Jurado. Im Januar wurde noch kräftig gearbeitet, der Weg ist nicht mehr geröllig, sondern recht glatt und breit.

Wanderung 42, S. 160: der Abstieg ab kurz vor dem mirador und besonders danach ist recht steil und geröllig, besonders der Abschnitt unterhalb des Felsens, kurz vor El Remo. Wir benutzten Telekopstöcke, die die Tour erleichtert haben. Der Aufstieg ging besser, wenn man steile Wege mag. Diese Wanderung ist kein Spaziergang. Wir finden, sie gehört "rot" eingestuft.

Wanderung 43, S. 162: Wanderung zur Foststraße El Pilar-Los Canarios ist nicht mehr markiert. Also mutig nach oben gehen, in der Hoffnung, dass man die Forststraße erreicht. Eine Karte (1:30000) ist auf jeden Fall wichtig.

Wanderung 52, S. 199: Der Weg ist sehr gut ausgebaut: breit, teilweise mit Treppen versehen und Stufen. Wanderstöcke sind eine gute Hilfe. Aber eine "schwarze" Einstufung hat er wirklich nicht verdient.

Wanderung 54, S. 202: Dieser Weg ist gesperrt wegen Erneuerungsarbeiten. Wir sind verbotenerweise bis zum "Morro de los Gatos" gegangen. Ab Augenhöhe zum Mirador de las Chozas wurde er recht unangenehm. Man weiß nicht, wann er wieder fertiggestellt sein wird.

Wanderung 56, S. 206: Der Weg ist durch etliche Steinschlagabgänge in mehreren gefährlichen Rinnen zerstört. Die Nationalparkverwaltung hat ihn nicht gesperrt, warnt jedoch vor dem Begehen, rät eher ab. Wir sind bis zur ersten sehr prekären Beschädigung gegangen, dann umgekehrt.

Stand: Mitte Februar 2009, Ich hoffe, Sie können diese Hinweise nutzen.

Mit freundlichem Gruß, Brigitte Schoene
13.03.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schätze Ihre Wanderführer sehr, aber im Wanderführer La Palma werden einige Strecken eher zu harmlos beschrieben. Sie beschreiben die Wanderung Nr. 42 " Von Jeday nach El Remo" als leicht. Sie wird charakterisiert mit dem Untertitel "Gemütlicher Abstieg durch Lavafelder zur Küste". In Ihrem Text befindet sich bereits ein Widerspruch, denn Seite 161 führen Sie aus "...sollten Sie eine Pause einlegen und den Blick auf El Remo genießen, bevor Sie den m ü h s a m e n Abstieg angehen."
Dieser Abstieg, den wir am 17.02.09 durchführten, ist mehr als mühsam. Der Abstieg führt durch ein vulkanisches Geröllfeld und der Weg wurde neu angelegt. An der beschriebenen Höhle führt der Weg nicht mehr vorbei. Der neu angelegte Serpentinenweg ist mit gutem Schulwerk gut zu bewerkstelligen. Allerdings wurde das Letzte Drittel nicht erneuert. Dieses Drittel enthält viele Stellen, die sehr rutschig sind und die Wegführung ist auch nicht immer erkennbar. Der Weg endet an einem Bewässerungskanal und er führt auch nicht mehr nach links. Er führt nach rechts,etwa 300 Meter. Danach muss man den Bewässerungskanal überqueren und auf einer sehr rutschigen Böschung - daneben verlaufen zwei Bewässerungsrohren- absteigen, um dann auf einem Betonweg zu landen. Dieser Betonweg überquert die LP-213 und führt geradeaus direkt nach El Remo. Die Gefahr eines geschlossenen Tores besteht nicht. Ich hoffe, dass Sie in Ihrer nächsten Ausgabe diese Hinweise beachten.

Mit freundlichen Grüßen, Wolfgang Huldisch
12.03.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

Route 42: von Jedey nach El Remo, Seite 161.
Wir waren da in Februar 2009, und es gab keine Bushaltestelle mehr in El Remo. Die letzte Haltestelle von Buslinie 4 ist in Charco Verde, etwa 3 km. nordlich von El Remo.

Mit freundlichen Grüßen, Leen Oosterveen
01.03.2009

Sehr geehrte Damen und Herren vom Rother - Verlag,

wir haben diesen Februar zum Mal La Palma besucht und für zahlreiche Wanderungen Ihren Führer La Palma, die schönsten Küsten- und Bergwanderungen genutzt. Wir sind erfahrene Wanderer in den Alpen, den Mittelgebirgen Deutschlands, auf Teneriffa, auf La Palma waren wir das erste Mal. Weil wir aber manche Schwierigkeit mit dem Buch hatten, die unserer Ansicht nach nicht hätten sein müssen, möchten wir einige Anregungen für die bestimmt folgende nächste Auflage geben:
Die vorgestellten Wanderungen sind eine schöner als die andere, also vielen Dank für die Auswahl, die Angaben im Buch waren aber nicht immer hilfreich. Mehr als einmal hätten wir den Führer am liebsten in die Botanik geschleudert. Bei jeder Tour, selbst nach Gewöhnung an die Art und Weise des Buches an sich, gab es ärgerliche Unstimmigkeiten Buch/Realität, die nichts mit Baumaßnahmen oder kurzfristigen Ortsänderungen zu tun haben.

1.) So hatten wir manchmal Schwierigkeiten, die verschiedenen Informationen in Einklang zu bringen:
- Karte
- Beschreibung
- vor Ort sein und sich an den Gegebenheiten und vorhandenen Schildern orientieren
Manchmal erfolgt im Führer eine umständliche Beschreibung einer Abzweigung. An der Stelle selbst stehen riesengroße, stabile Routenschilder auf der Straße, die nicht erwähnt werden. Man beginnt sich zu fragen, ob man nicht doch falsch ist, da die Wegbeschreibung so ausführlich ist. Umgekehrt gibt es Abzweigungen ohne Schilder, die nur kurz gestreift werden und wieder zu Verunsicherung führen. = Die Beschreibungen der einzelnen Touren orientieren sich nicht an denselben Mustern.

Beispiel ist Tour 29:
Seite 118: "rechts der Kirche Kiosco El Rincòn". Vom Verständnis her und vom Ankommen ist es logischer zu sagen: "hinter der Kirche". Seite 119, ungenaue Beschreibung: "Hier verlassen wir den PR LP 10, ......sich links einem Camino zuwendet" Die Karte zeigt den Weg richtig an, aber viele Wanderer kommen nach der Beschreibung ins Grübeln, ob nicht doch zuerst die Straße weitergegangen werden muss. Und dann geht die Sucherei los. Besser ist "...Der PR LP 10 biegt.... links von der Straße ab, direkt gegenüber beginnt scharf rechts unser Weiterweg von der Straße (undeutliche weiß-grüne Markierungen, altes Schild Traviesa, aber ein deutlicher, gemütlicher Camino).

Oder umgekehrt, ebenso Tour 29:
S. 118: "...und gehen geradeaus auf dem Fahrweg hinüber zur Pista de Cabildo...." Hier zeigt die Karte an, dass deutlich vor der Straße nach links abgebogen werden muss. Es gibt an der Stelle auch einen breiten Waldweg, der versackt aber nach 500 m. Nicht Einheimische wissen dazu nicht, dass Pista de Cabildo ein Straßenname sein soll und gehen erst einmal nicht bis zur Straße vor. Alternativ: "und gehen geradeaus bis zum Fahrweg (Pista de Cabildo, beschildert) und gehen ihn links hinunter."

2.) Streckenangaben in Metern oder Zeit: besser keine Angaben als irreführende. Beispiel Tour 15: S. 69 in Los Sauces "Nun rechts auf der Hauptstraße.....(20 Minuten)." Für die Strecke von der Ortsmitte her braucht man selbst auf Krücken höchstens 5 Minuten. Dann steht man vor Brücke und Tankstelle und kommt ins Grübeln... Der zuerst alternativ zur Straße verlaufende Camino war überdies gar nicht zu finden; der Weg nur die Straße entlang war aber sehr schön und trotz des Teers nicht beschwerlich.

3.) Allgemeines: Im allgemeinen Text sollten zwei Dinge angesprochen werden: die Art der Markierungen, die vorkommen kann (bei Tour 43, unserer ersten im gesamten Buch, war uns z.B. nicht klar, dass ein mit einer niedrigen Mauer eingefasster Fahrweg der markierte Camino sein sollte oder dass Stoffstreifen auf Stöcken, die nicht direkt am Weg stehen, wohl auch Markierungen waren).
Und die Hunde, die in den dörflichen Gebieten auch manchmal frei vor ihren Häusern herumlaufen und die Straße verteidigen, sollten Erwähnung finden. Gibt es manchmal Probleme damit oder nicht? Hunde gibt es überall auf der Welt, aber wie verhalten sie sich hier? Die Wanderung durch so ein Gebiet, und es sind viele, kann zur Nervenprobe werden, weil man nie weiß, was hinter der nächsten Ecke wartet bzw. lauert.
Eine weitere Anregung ist es, das das AutorInnenduo ein/zwei Wanderungen hinterhergeht, d.h. ein Wanderneuling wird mit dem Buch auf die Strecke geschickt, und Herr und Frau Wolfsperger folgen und beobachten so vor Ort, welche Text- etc. Angaben helfen und welche verwirren. Vielleicht sind wir ein bisschen begriffstutziger als andere, aber diese Orientierungschwierigkeiten haben wir auch bei anderen Wanderern beobachtet, die wir mit dem Buch angetroffen haben. Wir würden uns freuen (da wir gerne wieder nach La Palma kommen werden), wenn Ihnen unsere Anmerkungen hilfreich sein könnten.

Mit freundlichen Grüßen, Barbara Hocke und Klaus Tekniepe
15.02.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Ehefrau musste einen und ausgerechnet ( oder Gott sei Dank) Ihren Wanderführer kaufen, damit ich mich im Urlaub auf La Palma sportlich betätige. La Palma. 8. Auflage ( € 12,90). Alle von ihr zufällig ausgesuchten und begonnenen Wanderungen waren undurchführbar, entweder nicht nachvollziehbar beschrieben oder nicht möglich. Mich hat das natürlich gefreut, da ich eher die Gastronomie bevorzuge und Berge lieber von unten betrachte.

einige Beispiele aber, damit der Urlaub anderer nicht so versaut wird wie unserer: Wanderung 52. Beginn nicht möglich, es sitzt eine ziemlich unfreundliche Frau in einem Häuschen vor einer Schranke, die sie nicht hochlässt. Wir haben nicht verstanden was sie gesagt hat. Eine Weiterfahrt war nicht möglich. Bei einem zweiten Versuch in der kurz bemessenen Urlaubszeit verstanden wir etwas von Ticket, Tourist und Büro. Dort allerdings Wartezeit von 3 Stunden. Nein Danke. oder z.B. 42 : Eingangbereich bei El Remo existiert überhaupt nicht. Dort ist ein Gelände wie ein Hochsicherheitstrakt, alle 30 Meter eine Videokamera. Hundegebell hinterm Zaun des nebenan liegenden Grundstücks. Nein Danke. Oder zum Beispiel Nr. 46, völlig unklar beschrieben. Bei Wanderung ein heilloses Durcheinander von Wegen und wirklich keine klare, sprich verlässliche Wegbeschreibung. Dann lieber weglassen. Und und und.

Meine Frau hat den sogenannten Wanderführer weggeworfen. Aber ich bedanke mich für einen genüsslichen Urlaub ohne viel Anstrengung.

Hans-Peter Bader
10.02.2009

Hallo Leser,

ich war mit dem frisch gekauften Führer Dez 08/Jan 09 auf der Insel unterwegs. Ich musste dort feststellen, dass bei meinem Exemplar die Seiten 192 bis 200 fehlen. Der Kassenzettel ist im Müll, also Pech gehabt!
Von den restlichen Seiten war ich aber ganz angetan, besonders, weil der aktuelle Stand "machbarer" Wege dank der Recherchen für die neue Auflage gut dokumentiert ist. Informationen darüber sind sonst schwer zu bekommen und einfach probieren kann in die Hose gehen. Die Auskünfte im Besucherzentrum sind auch nicht immer wegweisend, weil die sich auf die absolut sichere Seite legen.
Ein paar Anmerkungen und Anregungen zu einzelnen Wanderungen:

42: Ich wollte gegen Abend von der Straße nach El Remo zum Mirador hoch und wieder zurück - also ein Stück umgekehrt zur vorgeschlagenen Route. Das Eisentor an km 14 kann man vergessen, weil es jetzt der stets verschlossene, videoüberwachte Zugang zu einer neuen Fotovoltaikanlage ist. Also ein Stück weiter nördlich und rechts den Betonweg hoch. Der knickt am oberen Rand der Plantage nach rechts und man landet nach einer Weile auf einem Platz vor einer aus Felsbrocken aufgetürmten Mauer. Da bin ich drüber geklettert, aber das hat nichts gebracht, weil auf der anderen Seite einiges umgebaut ist und kein Einstieg in den Weg zu erkennen ist. Ich bin dann auf der Höhe des beschriebenen Strommastes hoch und solange durch die Büsche gegangen, bis ich den Weg gefunden hatte. Beim Runterlaufen habe ich dann gemerkt, dass das nicht mehr im Sinn der Wegmacher war: Folgt man dabei der Hauptspur und den Steinmännchen, lässt man den Strommast links liegen und geht quer zum Hang und parallel zur Wasserleitung, bis man die besagte Steinmauer passiert hat. Dann quert man die Wasserleitung und geht zur hinteren Ecke des Platzes nördlich der Steinmauer herunter. Umgekehrt: kommt man von unten, klettert man nicht über die Steinmauer, sondern geht von dem Platz davor nach links hoch über die Wasserleitung. So trifft man auf den neuen Pfad.

49/50: Die 49 war eigentlich geplant, aber wegen der starken Regenfälle zum Jahresende ging in der Caldera leider nichts mehr. Hatte vielleicht auch sein Gutes, denn so blieb uns der Schock der neuen Taxitarife erspart (51 Euro nach anderen Leserzuschriften). Ein Tip für flotte Wanderer, die mit dem Geld was anderes vorhaben: Geht vom Parkplatz unten die Schlucht hoch zur Playa de Taburiente und weiter nach Los Brecitos. Von dort runter zum Parkplatz über den Wanderweg PR-LP 13 (Variante 49 rückwärts). Das ist eine gehaltvolle Tagestour, aber für einigermaßen Trainierte gut machbar und lohnend.

53/52/51: Das gilt auch für die Rundtour Virgen del Pino - Cumbrecita - Bejenado - Valencia. Abgesehen davon, dass man sich jeden Ärger mit den Parkplätzen auf der Cumbrecita spart, ist das bei guter Sicht eine der schönsten Wanderungen, die ich auf La Palma gemacht habe, Das Auto lässt man am besten an der Abzweigung nach Virgen del Pino stehen, einige hundert Meter hinter dem Besucherzentrum und läuft dann zum Kirchlein hoch. Dann 53 zur Cumbrecita folgen (eine Neuentdeckung für mich, sehr schön und abwechselungsreich, aber oft steil rauf und runter). Dann weiter über 52 auf den Bejenado. Die Einstufung der 52 als "schwarze Piste" kann ich, zumindest bei trockenem Boden, nicht teilen. Vom Bejenado schließlich auf dem Normalweg 51 runter. Das letzte Stück über Piste und Straße trostlos hinunter zum Auto sollte man seinen Füßen nicht antun. Also entweder ein zweites Auto, wenn verfügbar, am Ausgangspunkt von 51 platzieren, oder schon beim Abstieg vom Bejenado Kontakte in Sachen Mitnehmen knüpfen.

Abschließend noch zwei allgemeine Bemerkungen:
Denkt doch einmal - das gilt für alle Wanderbuchschreiber - an diejenigen, die die Wanderungen andersherum machen! Dafür gibt es oft genug gute Gründe. Bei markierten Wanderwegen ist das kein Problem, aber ohne Markierungen hilft einem der Führer nicht, wenn er ausschließlich aus der Sicht des Entgegenkommenden beschreibt!
Die Angaben zur Gehzeit im Führer sind für den durchschnittlich trainierten und erfahrenen Wanderer in Ordnung. Natürlich können es austrainierte Bergziegen wesentlich schneller und brauchen unerfahrene, wenig trainierte Wanderer oder Familien mit kleinen Kindern deutlich mehr Zeit. Bei der ersten Gruppe wie auch bei erfahrenen Schnecken ist das kein Problem, die kalkulieren das eh schon ein. Anders aber unter den Langsamen die Gruppe der Unerfahrenen. Denen fehlt eine verlässliche Grundlage einzuschätzen, was eine beschriebene Wanderung für sie bedeutet (Ich denke dabei an eine Leserzuschrift kurz vor mir, in der ein im Bergwandern Unerfahrener Probleme mit der Wanderung 55 bekundete). Man könnte dieser Zielgruppe vielleicht helfen, indem man einige echten Anfängertouren empfiehlt, auf denen Unerfahrene ihre Möglichkeiten testen und in Relation zu den "Durchschnittsanforderungen" des Führers setzen können.

Mit freundlichen Grüßen, Wolfgang Kretschmer
16.01.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem ich mit Ihrem Wanderführer "La Palma" in der 9. Auflage auf selbiger Insel unterwegs war, habe ich ein paar Anmerkungen:
S. 146, Tour 38: Bei der Wanderung über die Cumbre Nueva heißt es, dass man ein einer Felsaufschrift "La Fuente 200m" zu einer Quelle absteigen können. Das kann man immer noch, nur gibt es keinerlei Schrift oder Hinweis mehr, dass der Trampelpfad gemeint ist. Ohne genaue Koordinatenangaben aus einem Geocache hätten wir die Stelle so nicht gefunden.

S. 156: "Tipp" Ausflug zu Tubo de Todoque: Wir wollten uns die beschriebenen Lavatunnel ansehen, konnten diese aber nicht finden. Der im Text beschriebene "breite Fahrweg" war so nicht zu identifizieren. Es ging ein sehr holperiger Pfad mitten durch das Lavafeld. Aber nach einen Fahrweg sah das für uns nicht aus. Der nächste Weg in die Richtung war eine Straße in ein Wohngebiet. Dort sagte mir ein dort wohnender Deutscher, dass wir falsch seien, er aber häufiger Leute auf der Lava sehe, aber auch nicht wisse, wo die Tunnel seien.

S. 205, Tour 55: Das Höhenprofil scheint mir nicht korrekt zu sein: von links nach rechts ist der Anstieg vor dem "Mirador de los Roques" viel steiler eingezeichnet als der weiter zur "Cumbrecita", das ist aber genau umgekehrt: Zum Schluss geht es noch mal stark hoch. Inzwischen ist die Fahrt hoch mit dem Auto nicht mehr so einfach. Wenn der Parkplatz oben voll ist, dann gibt es im Besucherzentrum eine Warteliste. Man trägt sich dort ein und wartet, bis man aufgerufen wird, was durchaus mal 1-2 Stunden dauern kann. Morgens soll man zwischen 9 und 10 so hochfahren können, dass haben wir aber nicht überprüfen können.

Das Inhaltsverzeichnis ist fehlerhaft: Die Tour 45 beginnt laut Verzeichnis auf Seite 174, im Buch ist es aber 168. Die anderen Einträge habe ich nicht überprüft.
Dann ist es nicht schön, dass die Symbole auf den Karten nicht erläutert sind und keine Legende für sie existiert.
Des weiteren macht es die Tourplanung schwierig, dass viele Orte, die in den Höhenprofilen eingezeichnet sind, nicht auf den Karten zu finden sind (z. B. S. 148, Tour 39: "Llano del Jable" steht im Höhenprofil, aber nicht auf der Karte auf der nächsten Seite).
Dann noch ein paar Bemerkungen zu den Schwierigkeitsgraden und Zeitangaben: Wer als Bergunerfahrener mit Ihrem Reiseführer unterweg ist, wird eine Enttäuschung erleben: Wir mussten feststellen, dass die Bewertungen für unsere Fähigkeiten viel zu schwach sind. Eine "leichte Bergwanderung über 2 h" stellte sich als Kraftanstrengung über 3 Stunden heraus. Es ist schwierig, sich als Nichterfahrener so hineinzudenken, dass man die Bewertungen mit den eigenen Fähigkeiten verknüpfen kann. Besonders auffällig ist dies bei Tour 55 (S. 205): Eine blaue Tour, die als "leichte Wanderung" und "Spazierrunde" beschrieben wird. Unterwegs gibt es Passagen, die höchsten 50 cm breit sind und neben denen ein schräger Hang mindestens 40 m nach unten verläuft. Das ist zwar gut zu gehen, wäre aber für nicht Schwindelfreie nicht mehr zu machen. Sowas würde ich bei der Bewertung nicht erwarten.

Dr. rer. nat. Enno Hammes, Dipl. Phys.

> Eine Legende zu den Tourenkärtchen finden Sie auf Seite 6. Falls dort ein Symbol fehlen sollte, werden wir es gerne ergänzen. Welche Symbole konnten Sie denn nicht verstehen?

Es ist eigentlich nicht nur ein Symbol. Nehmen Sie zum Beispiel die Karte der Tour 1 auf Seite 22: Keines der Symbole in den Kästchen findet sich in der Legende auf Seite 6. Bei einigen erschließt sich die Bedeutung zwar (zum Beispiel "Hafen" oder "Haltestelle"), aber bei vielen eben nicht. Bei den anderen Touren sieht es ähnlich aus. Ein weiteres Problem ist dann auch die Inkonsistenz der Symbole: Bei Tour 46 auf Seite 175f. zum Beispiel ist im Höhenprofil auf Seite 175 am "Roque Teneguia" ein Schneckensymbol eingezeichnet, welches die Legende auf Seite 6 auch richtig als "Petroglyphen" ausweist, auf der Karte auf Seite 174 hingegen ist die selbe Stelle mit einem Symbol mit drei Punkten eingezeichnet. Wenn man genau hinschaut und nachdenkt, dann erkennt man, dass beide Zeichen die selbe Stelle kennzeichnen, aber auf den ersten Blick erschließt sich das nicht. Es ist meiner Meinung nach auch unnötig, hier verschiedene Symbole zu verwenden. Bei den anderen Touren wird sich dies ähnlich verhalten, ich habe allerdings nicht alles nachgeprüft.

Mit freundlichen Grüßen, Enno Hammes
07.12.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

im November diesen Jahres verbrachten mein Mann und ich zwei schöne Wochen auf La Palma. Auch dank des Wanderführers von Frau und Herrn Wolfsperger haben wir dort schöne Wanderungen machen können, die uns die Insel in ihrer Schönheit erschlossen haben. Korrekturhinweise haben wir nicht, alle Wege waren gut beschrieben bzw. gekennzeichnet. Dass im Inhaltsverzeichnis die Seitenangaben ab der Seite 160 nicht korrekt ist, bzw. nicht alle Routen aufgeführt sind, wissen Sie sicher inzwischen bereits.
In Vorbereitung unserer Reise habe ich uns eine Liste der Routen erstellt, die ich Ihnen im Anhang zusende. Hier habe ich die Strecken farblich nach leicht, mittel, schwer und Top-Touren unterschieden. Diese Liste hat uns gute Dienste bei unserer täglichen Routenplanung geleistet: morgens hat uns der Blick zum Himmel gezeigt, wo es bewölkt war, um dann eine andere Himmelsrichtung für unsere Wanderung auszuwählen.
Entsprechend der Wetterlage, unserer Tagesform für den Schwierigkeitsgrad und unseres Zeitvorrates haben wir uns dann aus der Liste für eine Route entschieden. Während des Urlaubs habe ich meine Aufstellung noch ergänzt um Informationen wie One-Way-Route, überwiegend Steigung oder Abstieg, Landschaftsform.
Vielleicht wäre eine Ergänzung des Wanderführers um eine solche Liste auch für andere Wanderer hilfreich.
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Tem ein schönes Weihnachtsfest.

Mit freundlichen Grüßen, Astrid Reule
23.11.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach einer schönen Woche mit Ihrem Wanderführer auf La Palma im November 2008 möchten wir Ihnen folgende Anmerkungen zukommen lassen:

Tour 23: Von La Zarza nach Don Pedro
Diese Tour hat uns aufgrund der wilden Barrancos und der tollen Ausblicke auf die wild zerklüftete Steilküste besonders gut gefallen. Zum dem beschriebenen Rückweg möchten wir anmerken, dass ein neu angelegter und markierter (weiß-gelb) Wanderweg kurz hinter Don Pedro rechts steil hinauf auf den Bergrücken führt und erst nach ca. 30 Min schönster Wegführung wieder auf die Straße zurückführt. Der Rückweg hat dadurch an Attraktivität gewonnen, da sich die Gehzeiten auf der Straße sehr stark verkürzen.

Tour 56: Von der Cumbrecita zum Escuchadero
Von dieser Tour wird durch die Parkverwaltung wegen zahlreicher Erdrutsche weiterhin abgeraten.

Mit freundlichen Grüßen, Barbara Schug, Stephan Jacobi
22.11.2008

Hier noch ein paar Anmerkungen zu den sehr gut beschriebenen Wanderungen auf La Palma

Wanderung Nr. 49 von Los Brecitos durch die Caldera de Taburiente. Die Taxifahrer verlangen tatsächlich Euro 51,- pro Fahrt und nicht 7,30, was wenn man erst Mittags kommt und nur zu zweit ist schon ein Unterschied ist. Wir sind dann bis Dos Aguas hoch und wieder zurück. Bis zur Playa Taburiente ist es dann zu weit wenn man zurück muss.

Nr.13 Monte El Canal y los Tilos kostet jetzt 4,- Eintritt pro Person, dafür gibts aber auch ein Faltblatt und die Leute sind nett. Der Barranco del Agua ist gesperrt gewesen, kurz vor uns ist ein zwei Tonnen schwerer Stein runtergeplumpst und auch ein Baum, also offiziell nicht erlaubt. Die angegebenen Wanderzeiten sind wirklich netto ! Also Obacht im Winter.

Bei Tour 51 dauert der Rückweg über den Roque de los Cuervos schon locker 1:15 und nicht 45 min. der Weg ist ein Kilometer länger und ab dem Roque steil und rutschig ! Und man muss schauen die Steinmännchen sind dürftig.

Ansonsten alles schön. Sven und Doris
14.11.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst einmal möchte ich Herr und Frau Wolfsperger zu einem sehr gelungenen Wanderführer mit vielen tollen Touren gratulieren.
Meine Lebensgefährtin und ich konnten in den letzten zwei Wochen viele der Touren nachwandern und diese nicht zuletzt aufgrund der sehr präzisen und gut nachvollziehbaren Wegbeschreibung der Autoren sehr genießen.
Leider mussten wir aber während unseres Aufenthalts feststellen, dass sich (nach Aussage der Tourismusverwaltung seit Anfang 2008) einige Dinge für die Wanderer zum Schlechten geändert haben. Konkret beziehe ich mich auf die

Touren 48 und 49, jeweils mit dem Ausgangspunkt "Los Brecitos". Uns ist folgendes passiert: Bei der Anfahrt nach Los Brecitos als Ausgangspunkt der Tour 48 wurden wir am Parkplatz im Tal des Barranco de las Angustias von einer deutschsprachigen Angestellten der "Municipio El Paso" angehalten und darauf hingewiesen, dass seit Ausbau der Straße nach Los Brecitos weder auf der Straße noch direkt in Los Brecitos geparkt werden darf. Lediglichein kurzer Halt in Les Brecitos zur Nutzung als Aussichtspunkt seien noch erlaubt, ansonsten müssten alle Wanderer, die in der Caldera-Region wandern wollten, auf dem Parkplatz des Barranco de las Angustias parken und einen Taxitransfer bezahlen. Für diesen Transfer sei von der Municipio El Paso ein Festpreis von 51 (!!) Euro festgelegt worden, uns zwar für einen Weg (d.h. für die Tour 48 mit zwei Transfers 102 Euro!).
Völlig verblüfft und im sicheren Glauben einer Betrügerin aufgesessen zu sein brachen wir unsere Tour ab und infomierten uns im Centro de Visitantes des Nationalparks. Hier wurden uns allerdings die Angaben mit Bedauern bestätigt (auch der hohe Transportpreis), man sehe auch ein Problem darin, könne aber nichts tun, da die Straßnnutzung und Parkplatzverwaltung von Los Brecitos ausschließlich der Kommune El Paso unterstehe und die Nationalparkverwaltung keinen EInfluss geltend machen könne. Zwar wurde uns gesagt, dass das Parken auf dem Weg nach Los Brecitos eigentlich noch folgenlos möglich sein sollte, hierfür könne man uns aber auch keine Garantie geben.
Wie sie sich sicher vorstellen können, waren wir weniger aufgrund der Tatsache an sich als vielmehr wegen der hohen Preise völlig vor den Kopf gestoßen, auch gerade nachdem wir in Ihrem Führer lesen konnten, dass der Taxitransfer vom Parkplatz nach los Brecitos noch im Jahr 2007 ca. 7,30 Euro gekostet hat (nebenbei bemerkt, der Grund für den Preisanstieg sei das Risiko für die Taxifahrer aufgrund der schwierigen Straßenverhältnisse NACH dem Ausbau, ein Wiederspruch in sich, wie ich finde).
Wie auch immer, falls die Gemeinde El Paso weiterhin solch horrenden Preise eintreiben sollte, dann werden die Touren 48 und 49 wohl bald keine Wanderer mehr finden. Falls meine Angeben auch in Zukunft wieter Bestätigung finden werden, möchte ich sie um einen Hinweis in Ihrem Wanderführer bitten, auch weil die Anfahrt bis in den Barranco je nach Wohnort ganz schön lang sein kann. Glücklicherweise gibt es ja noch mindestens 58 andere, wunderschöne und kostenfreie Touren auf La Palma!

Mit freundlichen Grüßen, Dirk Meier
23.10.2008

Wir haben im Oktober 2008 eine Woche Wanderurlaub auf La Palma gemacht und fanden Ihren Wanderführer in jeder Hinsicht sehr zuverlässig.

Folgende Anmerkungen möchten wir noch machen:
Tour 2: Beim Abstieg vom Reventón Pass bis zur Hauptstraße war ihre Beschreibung etwas verwirrend. Der Weg war so gut markiert (LP 1, Richtung Santa Cruz), dass man sich gar nicht verlaufen konnte.
Tour 11: Der Abstieg auf dem Kanalarbeiterpfad vom Casa del Monte ist nach Auskunft der Mitarbeiter am Eingang bei Los Tilos nach einem Unwetter nicht mehr begehbar.
Wenn man durch die Tunnel will, kann man von Los Tilos mit dem Taxi nach Casa del Monte fahren (Kosten: 60 € pro Taxi, bzw. 15€ pro Person bei 4 Mitfahrenden) Es wird eine Gebühr von 4€ pro Person für den Eintritt in den Nationalpark verlangt, wobei darin eine Versicherung für eine eventuelle Bergrettung enthalten ist.
Tour 22: S. 95 (beim Oratorium) „Wir biegen die Straße links hinab … Ab da haben wir der Wegbeschreibung nicht folgen können. Es kam nicht der beschriebene Pflasterweg. Wir sind den Weg dann in umgekehrter Richtung gelaufen.
Tour 49: Die Taxifahrt nach Las Brecitos kostet inzwischen 12,50€ pro Person, wobei das Taxi nur fährt, wenn 4 Personen mitfahren.

Helmut und Gabriele Selbach
07.10.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der kanarischen Insel La Palma hat wohl eine Re-Nummerierung der Straßen stattgefunden.
Tour Nr. 56: Ausgangspunkt etwa bei km 30 der Höhenstraße LP-22 Santa Cruz – Roque de los Muchachos. Diese Straße heißt jetzt anscheinend „LP-3“ und der von Ihnen beschriebene Ausgangspunkt liegt bei etwas km 33 (von Santa Cruz kommend).

Viele Grüße, Claus Herr
23.09.2008

Sehr geehrte Damen und Herren

wir haben vier Wochen auf La Palma verbracht und dank Ihrem Wanderführer tolle Touren absolviert und die wunderschönen Landschaften genossen.

Folgende Anmerkungen möchte ich aber dennoch machen:
- Tour 43: Durch Jedey geht die Hauptstrasse LP-2 (nicht LP-1)
- Tour 47: Auch hier handelt es sich um die LP-2 (statt LP 1); der Weg zum Picknickplatz Fuente de los Roques zweigt bei km 23.5 (statt 25.5) von der LP-2 ab.

- Die Zeiten sind teilweise deutlich zu kurz angegeben (Caldera-Touren); hier bracuhten wir immer länger, während wir andere gut einhalten bzw. bis zu einer Stunde unterschreiten konnten.

Ansonsten möchte ich Sie zu diesem ausgezeichneten Führer beglückwünschen.

Herzliche Grüsse, Dr. Ulrich Wunderlin
09.09.2008

Sehr geehrte Damen und Herren vom Rother Verlag.

Ende August/Anfang September 2008 waren wir auf La Palma unterwegs und haben natürlich den Rother Wanderführer mitgehabt. Die Beschreibungen der Touren, die wir gemacht haben waren alle korrekt und leicht zu finden.
Da ich selbst immer die Lerzuschriften zu den jeweiligen Wanderführern lese und schon manchen nützlichen Hinweis dort gefunden habe, möchte ich selbst auch einige solche Hinweise beisteuern für nachfolgende Wanderer.

Zu Tour 25: Von Santo Domingo nach El Tablado
Während unseres Aufenthaltes (August 2008) war der Abstieg von Santo Domingo in den Barranco del la Luz (ganz am Anfang des Wegs) gesperrt, da ein Teil des Wegs weggebrochen war. Es gab nur einen provisorischen Warnhinweis mit einem handgeschriebenen Zettel, der auf dem Boden lag und mit einem Stein befestigt war. Angeblich gibt es eine Umgehungsmöglichkeit, die aber schwer zu finden ist.

Zu Touren 48 und 49: Los Brecitos - Caldera di Taburiente
Die Auffahrt vom Barranco de las Angustias nach Los Brecitos ist offiziell nur Fahrzeugen mit Sondererlaubnis gestattet (also nicht jedermann). Trotzdem sieht man immer wieder Urlauber, die weiterfahren, sei es aus Unkenntnis oder weil sie es einfach versuchen. Abgesehen davon, dass man am Ende der Stasse in Los Brecitos sowieso keinen Parkplatz bekommen kann, kann es einem nur noch passieren, dass man von einem freundlichen Parkwärter angehalten wird und zur Umkehr aufgefordert wird. Wenn man trotzdem meint, es einfach mal versuchen zu wollen, dann sollte man aber eines bedenken: Die meisten Urlauber werden wohl mit einem Mietfahrzeug unterwegs sein. Und die Mietwagenunternehmen auf La Palma schließen in Ihrem Kleingedruckten die Leistungen der Vollkaskoversicherung aus, wenn man auf nicht befestigten und gesperrten Strassen fährt. Ein Schaden auf dieser abenteuerlichen Strasse nach Los Brecitos kann also sehr schnell zu einem sehr teuren Vergnügen werden. Dagegen ist der Taxitransfer in Höhe von € 7,50 pro Person sicher preiswerter. Trotzdem ist zumindest die Tour 49 ein Muss für jeden Wanderer auf La Palma, wie es ja auch im Wanderführer steht.

Zu Tour 56: Von der Cumbrecita zum Escuchadero
Wir sind diesen Weg nicht gegangen, aber zur Zeit unseres Aufenthaltes Anfang September 2008 wurde im Infozentrum des Nationalparks vom Begehen dieses Wegs dringend abgeraten, da er an mehreren Stellen in sehr schlechtem Zustand sei. Außerdem wurde noch auf eine weitere Gefahr hingewiesen, die im Wanderführer nicht erwähnt ist: Besonders in der trockenen Jahreszeit -vor allem wenn auch noch der heiße und böige Wind aus der Sahara (calima) herüberweht - besteht erhöhte Waldbrandgefahr. In diesem Fall kann es einem auf diesem Weg passieren, das der Rückweg abgeschnitten ist und keine Rettungsmöglichkeit besteht.

Trotzdem Viuel Spass beim Wandern auf dieser schönen Insel.
Hermann Abele
08.08.2008

Sehr geehrte Damen und Herren!

Vorweg möchten wir Ihnen recht herzlich zu Ihrem aktuellen Wanderführer „La Palma“ gratulieren. Wir haben schon des öfteren Wanderurlaub auf „La Palma“ gemacht und eine Küsten- oder Bergwanderung auf dieser wunderschönen aber etwas dürftig beschilderten Insel ohne ihren Wanderführer wäre etwas schwierig. Sehr gefallen haben uns auch die neuen Höhenzeichnungen und der Vermerk „für Kinder geeignet“. Zwei Hinweise für kommende Auflagen:

Die Tour Nr. 14 – Barranco del Agua ist nicht mehr geöffnet, man kommt lediglich bis zum Platz der ehemaligen „Cascada de Los Tilos“ (Wasserfall ist nicht in Betrieb). Dann geht es nicht mehr weiter (Stand Anfang August 08). Laut Auskunft beim dortigen Besucherzentrum ist auch eine Öffnung bzw Begehbarkeit in nächster Zeit nicht geplant.

Eventuell ein Vermerk zu den Fahrplänen:
Eine Verspätung (in unserem Fall auf der Rundlinie Nord von einer halben Stunde) muss bei der Benützung von öffentlichen Buslinien auf La Palma eingerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen aus Tirol, Markkus Götz
03.08.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir kommen gerade von einem zweiwöchigen Individual-Wanderurlaub mit Rucksack und Zelt von La Palma zurück und möchten Ihnen gerne ein paar aktuelle Informationen zukommen lassen. Nun einige Informationen, die für Individualreisende sehr wichtig sein können:
Gaskartuschen dürfen nicht mit ins Flugzeug genommen werden. In Santa Cruz erhält man beim Seat-Händler in der Hauptstrasse Gaskartuschen. Die Sport- und Trekking Läden dagegen haben keine Gaskartuschen.
Camping: Caldera de Taburiente - Das neue Servicegebäude mit Toiletten und Waschtischreihen (keine Duschen) ist in Betrieb. Max. 2 Nächte. Kein Gaskocher erlaubt. Genehmigung beim "Centro de Visitantes del Parque National" in El Paso.
Refugio El Pilar - Genehmigung ebenfalls in einer kleinen Amtsstube neben dem großen "Centro de Visitantes del Parque National" erhältlich. Dusche vorhanden.
Fuencaliente - der Platz neben dem Sportplatz ist kein offizieller Campingplatz ! Wir haben unser Zelt dort aufgestellt und wurden am Abend von dem "Regionsaufseher" besucht und nach der Genehmigung gefragt, die wir natürlich nicht hatten, da auch niemand von der Existenz dieses Zeltplatzes weiss ! Es gibt jedoch in Fuencaliente zwei nette Pensionen, wo man eine Nacht bleiben kann.
San Antonio del Monte - Man darf auf dem Platz neben der Kirche offiziell eine Nacht verbringen. Jedoch hat uns ein Camping-Verbotsschild neben dem Platz sehr irritiert. Trotz des Schildes ist eine Nacht erlaubt ! Nur Kaltwasserzapfstelle.
Wanderung in die Caldera de Taburiente: Wir sind zum Zeltplatz "Caldera de Taburiente" gewandert, haben dort eine Nacht gezeltet und sind am nächsten Morgen um ca. 8:30 Uhr den Weg über den Rio de Taburiente zurück gewandert. Dank der aufgehenden Sonne konnten wir wundervolle Fotos schiessen ! Der frühe Aufbruch ist auf jeden Fall sehr lohnenswert ! Jedoch steht man, wenn man erst am Nachmittag am Ausgangspunkt, dem "Barranco de las Angustias", ankommt hier mutterseelen alleine. Die nette Dame die am vorherigen Tag vormittags die Taxen organisiert hat ist am nachmittag nicht mehr da. D.h. es bleibt einem nur die Chance auf ankommende Wanderer mit einem dort geparkten Auto zu hoffen und um Mitfahrgelegenheit zu bitten, oder bereits im Voraus ein Taxi zu organisieren (was allerdings wegen, der dann erforderlichen Angabe einer genauen Uhrzeit sehr schwierig ist).
Landherbergen
Ortsansässige Deutsche haben uns mitgeteilt, dass der Bau mehrerer Landherbergen - speziell für Wanderer - quer durch die Insel geplant sind und z.B. in El Tablado schon eine solche in Betrieb sein müsste. Davon weiß jedoch kaum ein Inselbewohner etwas, auch nicht an den Informationen. Auch auf dem Roque de los Muchachos gibt es ein Refugio, eine Schützhütte, für Übernachtungen. Busse (Seite 61) Die Busfahrpläne mit den Abahrtszeiten an der jeweiligen Haltestation hängen in jeder Bushaltestation. Man erhält dies auch in den Touristeninformationen. Auf die Busse und die angegeben Abfahrtszeiten konnten wir uns immer sehr genau verlassen !
Weitwanderung GR 131 vom Roque de las Muchachos bis Reventon Pass
Auf den Refugios enlang dieser Wanderung gibt es ausschließlich Zisternenwasser, kein Trinkwasser !

Ich hoffe, dass wir Sie mit diesen Informationen ein wenig unterstützen konnten. Individualreisende - wie wir - werden diese sehr dankbar aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen, Gudrun Wagner
20.07.2008

Sehr geehrte Redaktion,

nach unserem letzten Besuch auf La Palma möchten wir folgende Hinweise zum Wanderführer geben.

Route 54: Es sollte folgender Hinweis aufgenommen werden, man kann nicht mit einem PKW zum zweiten Parkplatz fahren, dies gelingt nur mit einem Offroad-Fahrzeug. Aus diesm Grund sollte man auf die Schotterpiste und das Parkplatzzeichen verzichten, weil es zu beobachten war, das Familien hochfahren wollten. Wir sind von der Hauptstraße aus gelaufen, wie im Wanderführer beschrieben.
Der Parkplatz an der Straße zum Roque de los Mochachoas liegt nicht bei Km 22,5 sondern ca. 50 m vor dem Km 25,0. Des Weiteren wurden sämtliche Straße und die Kilometerangabe auf La Palma geändert.

Route 52: Bei dieser Routenempfehlung sollte der Hinweis aufgenommen werden. Der Parkplatz an der Cumbrecita hat nur eine begrenzte Kapazität und bevor man dort hin fährt sollte man sich einen Parkplatzschein bei der Parkverwaltung - Besucherzentrum „ICONA“ holen. Ansonsten kann es passieren, dass man nicht hoch gelassen wird. Das Besucherzentrum ist aus Richtung El Paso bzw. Santa Cruz sehr gut ausgeschildert.

Mit freundlichen Grüßen, Gabriele und Wolfgang Gaeltzner
26.06.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei unserem Aufenthalt auf La Palma benutzten wir auch Ihr Buch " La Palma, die schönsten Küsten- und Bergwanderungen", Ausgabe 2006.
Auf Seite 194 wird ein Abstecher zur Cascada de Colores beschrieben.
Auf dem Weg dorthin ist der Roque Idafe gut zu sehen, der auf Seite 191 zu sehen ist und an anderen Stellen erwähnt wird. Ein Schild weist darauf hin.
Es gibt da aber ein Problem: Die Cascada de Colores, wie auf Seite 195 kann man nur sehen, wenn man einige Meter durch das stellenweise knietiefe Wasser watet, wobei man aufpassen muß, nicht abzurutschen oder sich an Steinen, die durch das Wasser nicht sichtbar sind, die nackten Füße zu verletzen. Der Rückweg ist lang.
Der Wandervorschlag 41 ist vom Titel her etwas irreführend. Auf Seite 159 steht: "...der Volcan San Juan befindet sich gut 20 Min. oberhalb". Wo, das wird nicht verraten. Und auch nicht, dass es kein typischer Vulkan ist, sondern nach meinen Informationen ein Graben, der beim Ausbruch entstanden ist, samt ein paar Spalten, von denen eine auf Seite 158 zu sehen ist.
In einer Neuauflage wäre dies evtl. erwähnenswert.

Mit freundlichen Grüßen, Wolfgang Sendelbach
25.06.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

vom 14.6. - 24.6. war ich zusammen mit meiner Freundin auf La Palma. Dazu haben wir uns einige Touren aus dem im Betreff erwähnten Wanderführer ausgesucht, unter anderem die

Tour 48 (Von Los Brecitos zur Cascada de la Fondana).
Als wir auf dem Weg zum Mirador von Los Brecitos waren wurden wir im Tal, wo die Straße den Barranco de las Angustias kreuzt von einer Nationalparkmitarbeiterin darauf hingewiesen, dass man oben nicht mehr parken darf, da nur begrenzter Parkplatz. Auf dem Parkplatz stand allerdings ein Taxibus (wo glücklicherweise schon 3 andere warteten). Die Taxifahrt nach oben kostet 51€, also da wir zu fünft waren 10,20€ pro Person. (Im Vergleich zu Tour 49: 2007: 7,30€, wobei dort nicht erwähnt war, ob pro Taxi oder Person) Da der Taxitransfer nur Vormittags stattfindet, ist die Tour 48 also so wie sie im Wanderführer steht nicht durchführbar. Das sollte vielleicht bei der nächsten Überarbeitung mit berücksichtigt werden.

Eine kleine Anmerkung habe ich auch noch zur Tour 23: Unter Hinweise steht, dass der Parque Cultural La Zarza täglich ab 11h geöffnet ist, was uns glauben ließ, dass man erst dann dort wandern kann, was allerdings nicht der Fall ist. (Zumindest gab es dort keine Kontrollen, Absperrungen, Hinweise etc.) Vermutlich bezog sich das auf das Gebäude was dort steht.

Ansonsten können wir den Wanderführernur empfehlen.

Freundliche Grüße, Pascal Folsche
08.06.2008

Liebes Wanderpaar Wolfsperger!

Meine Frau und ich wandern nun schon das 3. Jahr (von insgesamt 5 hintereinander) mit Ihrem Wanderführer und erlauben uns daher einige Hinweise und selbst erlebte Probleme mitzuteilen. Die Beschreibungen sind oft sehr schwer mit der Natur in Einklang zu bringen:

1.) Tubo de Todoque:
Mit ihrer Beschreibung haben wir den Tubo noch nie gefunden, dafür eine andere Höhle, die nach oben geht. Erst heuer im Mai fand ich die richtige Höhle (nach Bild erkannt), aber von der oberen Straße aus. Ein wichtiger Hinweis wäre, dass der Eingang direkt neben dem Wasserrohr liegt, welches quer waagrecht durch das Lavafeld führt.

2.) Es gibt kaum einen Wanderer, der sich im Cubo de la Galga je ausgekannt hätte, es liegt aber auch an der schlechten Markierung und Beschilderung, z.b. bei der Weggabelung nach dem kleinen Viadukt. Was nun tatsächlich der Cubo ist, haben wir bis jetzt noch nicht erkannt. Aber beim dritten mal wird dieser Rundweg hoffentlich klappen.

3.) Der Aufstieg zum Montana Enrique hat uns auch einige Irrwege gekostet, da wir uns bei der Beschreibung nicht wirklich auskannten. Am Llano del Jable ist die Orientierung zusätzlich sehr schwierig.

4.) Beim Aufstieg zum Vulkan Tajuda querten wir in ein steiles, gefährliches und rutschiges Gelände, da in Ihrer Beschreibung immer "links hinauf queren" stand. Wir sind ganz links Richtung den zackigen Felsen gegangen und fast nicht hinaufgekommen. Erst beim Abstieg erkannten wir den richtigen Weg.

Mehr fällt mir momentan nicht ein, aber insgesamt ist Ihr Wanderführer der BESTE, den wir kennen (wir hatten schon an die 5 verschiedene). Und wir sind begeistert von den vielen Wandermöglichkeiten dieser Insel, im Mai 2008 waren wir insgesamt ca. 45 Stunden unterwegs und haben täglich noch 2-3 Stunden gebadet.

Vielleicht könnten Sie auch noch einige kürzere Rundwege aufnehmen (1-2 Stunden), z.B. sind wir bei Fuente de los Roques bei der letzten Linkskurve zum Picknickplatz die Forststraße weitergegangen und den Mountainbike-Weg hinuntergegangen bis zur GR130 (leider im Regen) und wieder zurück zur Abzweigung zum Auto.

Grundsätzliche Anregungen:
1.) die Karten im Führer größer abdrucken
2.) die Wanderrouten nicht einheitlich rot, sondern in den Originalwanderfarben (rot,grün,gelb) belassen. Sehr praktisch ist aber das Höhenprofil.
3.) super wäre auch ein Angebot mit Traks und Waypoints für ein GPS (ich habe die meisten unserer Wanderungen erfasst)

Mit freundlichen Grüßen, Mag. Gerold und Eva Sturm
24.04.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Führer "La Palma", 8. Auflage 2006, war uns in den vergangenen zwei Wochen ein wertvoller Ratgeber für abwechslungsreiche und schöne Spaziergänge bzw. Wanderungen auf der kanarischen Vulkan-Insel.
Infolge des Neubaus einer Tiefgarage, der vermutlich noch nicht völlig abgeschlossen ist, ist bei der Wanderung Nr. 1 auf Seite 23 des Büchleins folgender Satz korrekturbedürftig geworden:
"Von der Avenida Maritima gehen wir die Avenida del Puente hinauf, vorbei an der Markthalle, und biegen nach 5 Minuten an einem Kiosk links auf einen Treppenweg ab, ... "
Statt dessen schlagen wir vor:
"Von der Avenida Maritima gehen wir die Avenida del Puente hinauf, vorbei an der Markthalle, und biegen nach 5 Minuten an der Einfahrt zur Tiefgarage "Parking El Puente" links auf einen Treppenweg ab, ... "
Zur Illustration der aktuellen Wegverhältnisse haben wir drei Fotos beigefügt, die wir am 09.04.2008 aufgenommen haben.
Wir hoffen, mit unserem kleinen Beitrag zur Verbesserung künftiger Auflagen beitragen zu können, und verbleiben

mit freundlichen Grüßen, Eva und Richard Schneider


19.03.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir von der Sektion Ravensburg des DAV waren jetzt im März für 11 Tage auf La Palma zum Wandern. Als Führer hat uns Ihr Wanderführer La Palma begleitet.
Ich möchte Sie informieren, dass die in Tour Nr. 36 - Von Fuencaliente zum Volcán Teneguía und weiter zum Leuchtturm erwähnte gemütliche kleine Standlokal an der Playa del Faro bedauerlicherweise nicht mehr existiert. Wir kannten dieses Lokal von einer früheren Wanderung, aber soweit wir informiert wurden, wurde das Lokal vor ca. 2 Jahren auf Geheiß der Verwaltung abgerissen. Am Faro gibt es nun keine Einkehrmöglichkeit mehr, schade. Sie sollten das bei einer eventuellen Neuauflage des Führers berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen, Jürgen Bocksch
(DAV Ravensburg)
18.03.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider habe ich mich sehr über die falschen Seitenzahlen in dem von mir erworbenen La Palma Wanderführer, 9. Auflage 2008 geärgert. Z.B. Wanderung Nr. 48 ist im Inhaltsverzeichnis mit Seitenzahl 193 angegeben, ist aber auf Seite 184. Weitere Seitenangaben stimmen natürlich auch nicht.
Ich würde mich freuen, wenn dieser unpraktische Umstand bei der nächsten Ausgabe behoben werden würde.

Mit bestem Gruß, Claudia Gätjens

Ein Update mit dem korrekten Inhaltsverzeichnis als PDF-Datei steht auf dieser Website zum kostenlosen download bereit.
17.03.2008

Hallo Team vom Rother Verlag,

beim Erwandern der beiden Touren sind mir die folgenden Neuigkeiten aufgefallen. Vielleicht helfen meine Hinweise bei einer eventuellen Überarbeitung des insgesamt sehr gelungenen Wanderführers:

Tour 25:
Der Kiosco am Parkplatz vor dem Puerto von Santa Domingo ist abgerissen worden. Der in der Tour als schön und gepflastert bescheibene Camino auf dem Weg zur Kreuzung mit GR 130 zur kleinen Kapelle war leider total verwachsen und eine Pflasterung nicht (mehr) erkennbar. Aber vielleicht haben wir uns da auch etwas verlaufen. Tour 38:
Nachdem wir von Virgen del Pino über den Reventon-Pass die Cumbre Nueva erklommen hatten und dieser die ersten 100 m folgten, passierten wir auf rechter Seite ein neu errichtetes Häuschen aus Stein (erbaut 2008) mit Feuerstelle. Der Estrich war noch ganz feucht.

Viele Grüsse aus Wuppertal, Jürgen Lehmann
23.01.2008

Hallo,

hier einige Hinweise zum Wanderführer La Palma 8. Auflage 2006

Tour 36 Pico Bejenado:
Nach Wegearbeiten offenbar in 2007 ergeben sich folgende Änderungen:
Wo es im Text heißt: Etwa 7 Minuten nach El Rodeo zweigen wir...
sind es nicht 7 Min. sondern lediglich ca. 17 Meter – also in Kirschkernspuckweite – von der Lokalität (Schild) "El Rodeo" zum (ausgeschilderten) Abzweig des Pfades über Roque de Los Cuervos.
- Weiter in Richtung Los Cuervos ist in der Senke vor dem Aussichtspunkt zur Cumbrecita ein Verbindungspfad zur Cumbrecita angelegt (befestigte Stufen.) und ausgeschildert (Solo expertos, Salida/Exit 1400 m).
- Nun hinab auf dem rechts abknickenden Höhenzug (Steinmännchen), teilweise recht steil und schlüpfrig.
Hier und in der Folge sind inzwischen die steilen Abschnitte des Pfades durch zahlreiche in den Hang gegrabene Serpentinen entschärft.

Tour 49:
Die Fahrt vom Parkplatz nach Los Brecitos wird nach weitgehender Asphaltierung der Strecke in Kleinbussen absolviert, wofür im Januar 2008 nicht mehr 10 sondern nur 7,50 Euro zu bezahlen waren.

Tour 59:
Abstieg vom Roque de los Muchachos nach Puerto Tazacorte (Tagestour mit leichtem Gepäck)
Der Pfad ist im gesamten bewaldeten Abschnitt etwa zwischen Somada Alta bis kurz vor Torre del Time nicht nur "teilweise etwas verwachsen", sondern stark zugewachsen, sodass dieser Abschnitt kein Genuss, sondern ein nicht enden wollendes Ärgernis ist! Zumal wenn der Abschnitt in Wolken gehüllt ist und man mit seinen Hosenbeinen fortwährend die tropfnassen Büsche abstreift...
Ob meine schriftlich geäußerte Bitte (Centro de Servicios de Taburiente), den Weg freizuschneiden, Gehör finden wird, ist fraglich. Vielleicht haben Sie als Wanderführerautoren da mehr Einfluss?

Tour 35:
Sie haben die Höhenangabe für den Mirador El Time inzwischen (mein Hinweis vom Januar 1995) auf 510 m korrigiert; (mein GPS zeigte 512 m an); das Schild neben dem Restaurant am Beginn des Abstiegs nach Puerto Tazacorte nennt aber nach wie vor trotzig 594m, und das wird vermutlich auch so bleiben, bis es verrostet umfällt...

Und vielleicht noch der Wunsch, den Gepäckwanderern, die wir verschiedentlich auf der Ruta de los Volcanos gesehen haben, noch deutlichere Hinweise auf Quellen unterwegs zu geben:
Fuente del Fuego im Martín Krater, Rastplatz Fuente de los Roques: sind das Quellen oder heißen die nur so?

Herzlichen Glückwunsch zu diesem attraktiven und zuverlässigen Führer!
Joe Geberth
21.12.2007

Hallo,

der Tubo de Todoque, wie u. a. in Wanderung 41 erwähnt, ist jetzt nur noch über 1 Einstieg zu erreichen. Wir haben, wie von Ihnen erwähnt, den Eingang gesucht. Dabei ist uns aufgefallen, dass einige Stellen offenbar zugeschüttet wurden. Durch andere, kleinere Öffnungen weiter oberhalb könnte man nur durch mehrere Meter Abseilen in die Röhre gelangen.
Beim Besuch des Plaza de la Glorieta wurden wir von einem Herrn in gebrochenem deutsch angesprochen, der sich als offizieller Wanderführer ausgab und uns in die Vulkanröhre bringen könnte.
Er bestätigte uns, dass alle Eingänge, bis auf Einen zugeschüttet wurden, nachdem es einige Unfälle gab.
Er hatte ein kleines Schildchen an der Brust, das Er jedoch, bevor man etwas lesen konnte, gleich entfernte.
Er sagte uns, dass in einer halben Stunde mit 5 Personen eine Führung beginnen würden der wir uns noch anschließen könnten.
Wir haben zugestimmt, ohne vorher nach dem Preis zu fragen.
Da nach 1 Stunde immer noch niemand da war sagte Er, dann müssen wir eben zu dritt gehen. Er holte für uns aus einem nahe gelegenen Haus 2 Helme und Taschenlampen.
Auf die Frage nach dem Preis und den Leistungen sagte Er 19,00 EUR je Person. Wir würden eine kleine Einführung über den Vulkanismus auf La Palma erhalten. Die Vulkanröhre würde auf eine Strecke von etwa 500 m begangen werden und dort würden wir weitere Informationen erhalten. Das Ganze würde etwa 2 Stunden dauern. Wir mussten unseren Nachnamen angeben. Angeblich wären wir jetzt versichert !
Trotz des - für palmerische Verhältnisse - doch recht hohen Preises sind wir mitgegangen.
Wir fuhren mit unserem Fahrzeug ein Stück die Hauptstr. hinauf.
Dort erhielten wir einige Informationen über den Vulkanismus, die jedoch wegen der Sprache nur schwer verständlich waren.
Anschließend ging es zum Eingang der Vulkanröhre. Dieser Eingang befindet sich einige Hundert Meter oberhalb des früheren, jetzt zugeschütteten Eingangs.
Der Einstieg ist nicht ganz ungefährlich. Etwa 3 Meter nahezu senkrechter Abstieg. Unser Führer ist vorausgestiegen und hat uns dann beim Abstieg unterstützt. Trotzdem sicher nicht mit allen Leuten machbar.
Nach kurzer Einweisung über mögliche Gefahren, sind wir losgezogen.
Im Tunnel selbst gibt es nur wenig interessantes zu sehen, trotzdem ist das Ganze natürlich spannend. Leider sagte unser Führer nach ca. 100 m, jetzt wäre das Weitergehen zu gefährlich und zeigte uns einen Riss an der Decke. Wir gingen also zurück. Der Aufenthalt im Tunnel dauerte knapp 1/2 Stunde.
Nach etwa 1 1/4 Stunden waren wir wieder zurück auf dem Plaza.
Nach Bezahlung und Verabschiedung haben wir noch mitbekommen, wie sich dieser Herr schon das nächste Ehepaar geangelt hatte. Ob das Ganze von offizieller Seite abgesegnet ist, kann nur sehr schwer beurteilt werden. Für 1 1/4 Stunden 38,00 EUR zu bezahlen ist jedoch schon ziemlich heftig.
Ansonsten hatten wir in 2 1/2 Wochen auf dieser schönen Insel bei fast täglichen Wanderungen viel Spass und sind mit Ihrem tollen Wanderführer gut zurecht gekommen.

Freundliche Grüße, Ingrid und Rudi Hölz
11.12.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend einige Bemerkungen und Korrekturhinweise zum Wanderführer "La Palma" - war selbst vom 10.11. bis 8.12.07 auf der Insel.

1. Tour 46
Die genannten Einkehrmöglichkeiten sind nicht mehr zutreffend, da das Strandrestaurant am Faro am 21.10.07 auf Veranlassung der Küstendirektion unter Polizeiaufsicht geschleift wurde.
2. Die Anforderungen - Einteilung nach blau, rot und schwarz - wurden ausschließlich nach der Begehbarkeit der Wege, Pfade, etc. festgelegt.
Bei der Gegenüberstellung einzelner Touren ist dies nicht nachvollziehbar.
Beispiel: Tour 36 (rot) und Tour 42 (blau)
Bei Tour 36 sind die Anforderungen wie beschrieben - "Leichte Bergwanderung auf gut in Stand gehaltenem Weg - hin und wieder leicht abschüssige Passagen."
Bei Tour 42 werden die Anforderungen mit "Leichte, etwas anstrengende Wanderung, kein Schatten" bewertet.
Zunächst die Frage, warum einmal rot und einmal blau, wenn bei beiden Touren von "leichter Wanderung bzw. Bergwanderung" gesprochen wird.
Die Praxis zeigt sich aber in einem noch ganz anderem Licht: Der Abstieg nach El Remo erfolgt über einen steilen Geröllhang. In der ersten Hälfte geschieht dies über einen in Serpentinen angelegten und mit unterschiedlichster Körnung geschotterten Weg. In der zweiten Hälfte verliert sich aber dieser Weg im Hang. Der Abstieg erfolgt dann fast weglos über Geröll und Schutt. Die Gefahr des Abrutschens ist dabei groß.
Wenn Tour 36 zuerst begangen und Tour 42 danach geplant ist, ist die Beschreibung der Anforderungen irreführend, da Wegeprofil und Wegezustand nicht das wiedergeben, was tatsächlich Fakt ist. Die Gefahr, dass die Tour unterschätzt wird, ist sehr groß.

Mit freundlichen Grüßen, J. Gottschalk
07.12.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrem Führer "La Palma", 8. Auflage 2006, haben wir einen Fehler bemerkt.
Auf Seite 178 (Wanderung 47, Volcán Martin) heißt es unter Ausgangspunkt: "... Forstpiste, die etwa bei Km 25,5 von der LP-1 abzweigt."
Richtig muss es heißen: "...Forstpiste, die etwa bei Km 23,5 von der LP-2 abzweigt."

Herzliche Grüße, Dietrich Böhme
29.08.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir kommen gerade von La Palma zurück und haben entgegen den Angaben im Wanderführer festgestellt:
Die Straßennummerierungen wurden geändert:
LP 1 - Strecke von Santa Cruz über Fuencaliente bis Los Llanes heißt jetzt LP2
LP 2 Strecke von El Paso nach Santa Cruz durch den Tunnel jetzt LP 3
LP 1 von Los Llanes nach Norden bleibt LP 1

Tour 36 Wanderung auf Pico Bejenado, Rückweg: vom Aussichtspunkt El Rodeo biegt der Pfad nach ca. 1 Minute links ab, nicht nach 7 Minuten.

Inge und Harald Fröhlich
17.08.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

für unseren Sommerurlaub hatten wir den Rother-Wanderführer für La Palma gekauft. Besonders gefallen hat uns die exakte Beschreibung der Touren. Allerdings wurden die Bezeichungen der Strassen auf der Insel seit der letzten Auflage des Wanderführers geändert. Dies betrifft nicht nur die Bezeichungen (z.B. LP 1), sondern auch die Kilometerbeschilderung. Daher sind die Hinweise im Reiseführer "Beginn der Wanderung auf der Strasse LP ... bei Kilometer ..." nicht mehr nutzbar, sodass man den Einstieg zu einigen Wanderungen nicht oder nur sehr schwer findet.
Dies als Anregung, die Bezeichungen für die nächste Auflage anzupassen.

Mit freundlichen Grüßen, Lars Müller
30.07.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie in den letzten Jahren hat unsere Familie den Sommerurlaub auf La Palma verbracht und der Rother Wanderführer (8. Auflage 2006) war wieder ein treuer und hilfreicher Begleiter. Bei insgesamt 11 verschiedenen Touren waren die Angeben fast immer zuverlässlich und präzise. Nur bei der Tour Nr. 7 hatten wir einige Probleme. Hier nun meine Anmerkungen:

Tour Nr. 1: Der Kanal, "der mitunter ein wenig verwachsen sein kann" (S. 24), ist völlig freigeschnitten und der am Ende der Wanderung "hart am Abgrund vorbeiführende Pfad" ist gut geländegesichert. Auch diese Wanderung ist sehr abwechslungsreich.

Tour Nr. 7: Die Beschreibung dieser Tour weist einige Unstimmigkeiten auf, die auch bei anderen Wanderern, die wir unterwegs trafen, zu Orientierungsproblemen führten.
- Auf Seite 47, 3. Zeile heißt es: "An der Gabelung nach wenigen Minuten halten wir uns rechts." Eine solche Gabelung haben wir nicht gesehen. Der Weg endet an einem geschlossenen Gatter und endet kurz hinter diesem. Den Abzweig nach rechts haben wir dann doch gefunden. Es ist ein kleiner schnell zu übersehender Pfad, erkennbar an einem Steinmännchen und der gelb-weißen Markierung.
- Kurz danach heißt es: "Nach 10 Minuten wendet sich der Hauptweg nach rechts - hier geradeaus durch das Gatter..". Wir mussten feststellen, dass es zwei solche Stellen kurz hintereinander gibt. Hinter dem ersten Gatter fanden wir schließlich keinen Weiterweg und erreichten zurück auf dem Hauptweg das richtige Gatter, gekennzeichnet wieder gelb-weiß.
- Auf Seite 48 heiß es: "Wir folgen der Pista Piedras Blancas links 40 Meter bis zu einem Sattel. Hier zweigt links ein rotmarkierter Pfad ab." Wir haben lange nach diesem Pfad gesucht. Der Anfang ist stark zugewachsen und somit kaum erkennbar, eine rote Markierung fehlt. Insgesamt haben wir durch diese Umwege und das Suchen etwa 40 Minuten länger benötigt! Die Tour selbst ist wunderschön und absolut empfehlenswert.

Tour Nr. 36: Der von Ihnen beschriebene Rückweg ist mittlerweile bestens ausgeschildert, zweigt aber bereits direkt am Aussichtpunkt El Rodeo ab. Am Ausgangspunkt der Wanderung zeigt eine große Tafel die Wege, auch den neuen, direkt zur Cumbrecita führenden, der in anderen Leserzuschriften bereits erwähnt wird.

Mit freundlichen Grüßen, W. Knecht
31.05.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst einmal ein dickes Lob für Ihren Wanderführer!! Wir haben - obwohl wir nicht zum ersten Mal auf der Insel waren - doch einige neue Wege entdecken können und die Höhenprofile sind selbst für uns als Sportler und einigermaßen geübte Wanderer hilfreich für einen schnellen Überblick!! Sehr gut gelungen.

Einen wichtigen Verbesserungsvorschlag möchten wir jedoch machen, er betrifft die Route 3 (Barranco de la Madera von Las Nieves aus). Sie sollte u. E. als schwarze Route ausgezeichnet werden, obwohl sie keinerlei Anforderungen an das Orientierungsvermögen stellt. Wir sind viele "rote" Routen gelaufen, die für uns sowohl wander-und ausdauertechnisch "locker" machbar waren und haben uns auch schon auf La Palma zurechtgefunden, als es vor ca. 15 Jahren noch keine Wanderkarte oder Wegmarkierungen gab; wir wollen uns nicht herausstreichen, sondern Ihnen nur Hinweise geben, damit Sie unser Leistungsvermögen richtig einschätzen können). Im Vergleich dazu stellte uns die Route 3 als "rote" Route schon vor Probleme.

Nun Details zur Wanderung 3: Wir sind den Weg bei Windstille und absoluter Trockenheit gegangen am 28.05.07. Die von Ihnen im Aufstieg beschriebenen stellenweisen schmalen und abschüssigen Passagen dürfen sich u. E. nicht nur auf den Aufstieg beziehen (diese empfanden wir als "Klacks"), sondern müssen sich zwingend auch auf den Kanalweg beziehen. Der Kanalweg (den wir übrigens insgesamt wohl richtig als Abstieg interpretiert haben) ist u. E. jedoch nur bedingt bequem (er ist zwar nicht geröllig, aber streckenweise sehr schmal und es geht senkrecht ungesichert 100m nach unten; auch wird der Weg offensichtlich selten begangen; Erdrutsche, die den Weg verschüttet hatten, waren zwar zum Teil etwas planiert oder über den Weg liegende Baumstämme - sofern Sie nicht ohnehin in die Tiefe gestürzt waren - zum Teil zersägt, aber auch diese Stellen erforderten schon einiges an Beherrschung). Auch die Beschreibung "luftig" klingt eher harmlos. So haben wir uns auf den Weg gemacht und sind an der ersten überhängenden Felsnase vorsichtshalber auf allen Vieren bzw. im Entengang weitergegangen. Wir hofften nach den ersten etwas nervenkitzelnden Stelle außerhalb des jeweils nächsten Tunnels auf "Besserung", doch die trat nicht ein. Den Rückweg wollten wir nach einer Viertelstunde dann auch nicht antreten (wir wussten da ja schon, was uns mit dem Rückweg erwartet hätte). Ich denke, ich habe nicht dramatisiert.

Wir bitten Sie herzlich oder würden Ihnen vorschlagen, die Formulierung "stellenweise schmal, abschüssig und ausgesetzt" auch für den Kanalweg zu verwenden. Gerade hier ist absolute Trittsicherheit und absolute (nicht nur "etwas") Schwindelfreiheit erforderlich.

Wir hoffen, dass Sie unsere detailliertere Schilderung als konstruktive Kritik und gut gemeinten Ratschlag verstehen, -so ist sie nämlich wirklich gemeint. Dies soll Wanderern helfen, die sich auf die Beschreibungen verlassen möchten und ist ja damit sicherlich auch in Ihrem Interesse. Vielleicht könnten Sie diese Information auch an das Informationszentrum weitergeben. Falls Sie keine Kontakte dorthin haben, lassen Sie uns dies bitte wissen, wir würden dies dann selbst veranlassen (wir hatten leider keine Gelegenheit mehr, dies vor Ort selbst zu tun, da wir die Wanderung am letzten Urlaubstag unternommen haben).
[..]

Ein Tipp noch zur Wanderung 45 (Vulkanroute). Wir haben (letztes Jahr) in der Frühe den Bus von Los Llanos nach El Paso genommen und haben von dort ein Taxi zum Refugio el Pilar genommen. In Fuencaliente sind wir mit dem Bus zurück nach Los Llanos gefahren. Das ist erheblich preiswerter und auch zeitlich in Ruhe machbar.

Herzlichen Dank. Susanne Fischer
13.05.2007

La Palma, 8. Auflage 2006
Urlaubszeit 04/2007

Ihr Wanderführer hat uns wieder sehr gut gefallen. Verbessertes und modernes Layout mit einigen neuen Touren. Vor allem, dass hier nun auch eine deutliche Schnellübersicht der Gehzeiten und Höhenunterschiede ersichtlich ist. Die Grafiken sind sehr gut da leicht zu lesen/deuten. Alle Zeitangaben sind realistische Angaben.

Drei Informationen möchten wir bekannt geben.
Tour 16, Seite 73: Küstenweg GR130...rechts folgen....Blick auf Los Sauces. Nach wenigen Minuten (von rechts mündet ein Betonweg ein) zweigt links ein Camino ab, der steil zwischen Terrassenfeldern hinabzieht. Der besagte Camino ist inzwischen anfangs ein breiter Zementweg, der im weiteren Verlauf schmaler wird und erst nach ca. 200m in den ursprünglichen Camino übergeht. Wahrscheinlich wird hier noch einiges weiter ausgebaut.

Tour 24: Der besagte Kiosk in Don Pedro ist seit 2005 unverändert. Wir haben ihn im April 2007 sowie im September 2005 jeweils nur im Rohbau gesehen. Es sieht nicht so aus, als wenn es jemals zu einer Eröffnung kommen würde.

Tour 34: Auf Ihrem Foto vom "Torre del Time" sieht es so aus als wenn man auch auf diesen Turm steigen kann. Dieser ist inzwischen umzäunt und somit für Wanderer nicht zugänglich. Die Aussicht vom direkt nebenan liegenden Aussichtspunkt ist aber auch ohne den Turm super!

Viele Grüße, Ralf und Petra Krabbe
08.05.2007

Sehr geehrte Damen und Herren!

Beim Rahmen meiner Urlaubsdias sind mir noch einige Anmerkungen eingefallen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Zu Touren 10 - 13 - Bereich Los Tilos: Zwei Beobachtungen im Vorübergehen, die vor Ort näher recherchiert werden müssten. Im Scheitelpunkt der Rechtskurve vor dem Besucherzentrum eine Tafel mit Hinweisen auf Bauarbeiten im Bereich des Bereich des Barranco del Agua und der Quellen Marcos y Cordero, außerdem ein rot-weißes Flatterband vor einem Zugang in die Schlucht. Es scheint einen Taxitransfer von Los Tilos zur Casa del Monte zu geben (9 sitziges Kleinbustaxi mit Aufschrift "... nascientes de Marcos y Cordero ...".

Touren 26 - 28 - Bereich Las Tricias/Puntagorda: An einigen Abzweigungen stehern statt der gelb-weißen bzw. grün-weißen Markierung Wegweiser mit der Aufschrift "R. T. traviesa". Leider reicht mein Spanisch nicht aus, diese Aufschrift zu deuten. Auf jeden Fall aber weisen sie den richtigen Weg.
Bei Tour Nr. 27 (Lomada Grande) gab es übrigens weniger Orientierungsschwierigkeiten als nach der Bemerkung unter "Anforderungen" erwartet. Im Zweifelsfall den Steinmännchen folgen. An der Einmündung in den Zugang vom Pistenparkplatz zur Lomada Grande zeigt ein Wegweiser "Camino Las Tricias" den eben begangenen Weg an.
Bei Tour Nr. 28, S. 116 (Tricias) lassen sich beim Abstecher zum Kiosko Briestas an drei bezeichneten Stellen die Kurven der Pista del Cabildo abkürzen.

Tour Nr. 40 - Nambroque (S. 254): Bei Streifzügen über sandige Hochfläche südöstlich des Nambroque-Sattels sollten Partner und Gruppen sich lieber nicht trennen. In dem unübersichtlichen Gelände kann man sich auch bei guten Sichtverhältnissen schnell aus dem Auge verlieren und hat Probleme, einander wiederzufinden.

Mit freundlichen Grüßen, Siegfried Dost
25.04.2007

Sehr geehrte Damen und Herren!

Im April 2007 bin ich sehr intensiv nach Ihrem sehr hilfreichen Führer gewandert.
Zwei Anmerkungen insgesamt:
Zur Zeit scheint auf La Palma eine Umnumerierung der Straßen (ähnlich wie ich es vor zwei Jahren auf Gran Canaria erlebt habe) im Gange zu sein, die die Zufahrtsbeschreiben schon wieder zur Makulatur werden lässt. So heisst die Caldera-Höhenstraße statt LP-22 jetzt LP-4, wobei die Kilometerschilder noch nicht vollständig aufgestellt sind (auch die Kilometerangaben stimmen nicht mehr mit den alten überein.

Leider(?!) macht die neu eingeführte Wegemarkierung die Beschreibung in Wanderführern nicht überflüssig, denn teilweise ist die Markierung nicht sehr konsequent ausgeführt, teilweise scheinen auch Wegweiser infolge von Wegebauarbeiten oder Mutwillen entfernt worden zu sein.

Zu einzelnen Touren:
Nr. 16 (Los Sauces - Barlovento)
S. 72: "Nach 5 Minuten erreichen wir eine Fahrwegkreuzung". An dieser Fahrwegkreuzung befindet sich jetzt ein Schweinekoben. Der Wegweiser weist nach geradeaus statt nach links, wie in Ihrem Führer wohl zutreffend angegeben. Folgt man dem Wegweiser, verliert sich der Weg sehr bald und das Verfolgen der deutlich erkennbaren Trittspuren (von Vorgängern, die diesem Wegweiser gefolgt sind) führt in unwegsames und nicht ganz einfaches Gelände. Am Bushäuschen in Las Cabezadas (S. 72) muss man zunächst der Piste abwärts folgen, um die Vereinigung mit dem GR 130 zu erreichen. Auf den Camino Real stößt man erst nach Durchquerung der gleichnamigen Straße (oder Ortsteils). Eventuell hat sich hier einiges durch Bauarbeiten geändert, denn die beim Bushäuschen nach rechts abbiegende Zementpiste ist mit einem Hinweis "Pista cortada ..." (d.h. Piste unterbrochen) versehen. Auch findet sich dort die Markierung für "falschen Weg".

Nr. 18 (Barlovento - Los Gallegos)
Wenn man die ganze Runde macht, würde ich vorschlagen, am Ortsausgang von Barlvento gegenüber der Casa Forestal bei der Abzweigung der Küstenstraße nach Garafia zu parken und mit dem GR 130 die Straße nach einigen Minuten zu verlassen. Damit jedenfalls erspart man sich doch ein Stückchen Straße. Den Mirador La Tosca kann man dann immer noch mit dem Mietwagen ansteuern. Außerdem scheint zwischen Friedhof und Fußballstadion von Barlovento ein neues Baugebiet erschlossen zu werden, was sich irgendwann wohl auf die Wegführung auswirken könnte.

Nr. 22 (La Zarza - Don Pedro)
Ob und wann der Kiosko in Don Pedro fertiggestellt wird, ist nicht erkennbar, vielleicht zur nächsten Bajada de la Virgen de las Nieves?

Nr. 36 (Bejenado)
Es gibt jetzt eine neue Variante von der Cumbrecita aus am Roque de los Cuervos vorbei - Informationstafel an der Cumbrecita am Beginn der Piste zum Mirador de las Chozas und im Besucherzentrum des Nationalparks an der Straße von Santa Cruz nach El Paso. Auf der Tafel vor dem Besucherzentrum ist die neue Variante noch nicht aufgeführt. Außerdem sah ich im Besucherzentrum eine Informationtafel über einen neuen Weg vom Mirador de las Chozas zum Mirador La Cancelita (oberhalb von Los Llanos), der aber nicht von ohne zu sein scheint, es wird jedenfalls auf erforderliche Schwindelfreiheit hingeweisen. Der Weg von der Cumbrecita in die Caldera ist zur Zeit wegen eines Erdrutsches zwischen der Galeria La Faya und dem Lomo Cumplido gesperrt.

Nr. 46 (Los Canarios - Teneguía - Faro)
Ich würde es bei Anfahrt mit Mietwagen in jedem Fall vorziehen, vormittags die Runde am Faro zu beginnen (gleichgültig ob über Volcán San Antonio oder nur über den Volcán Teneguía). Denn so weicht man für den Aufstieg der ärgsten Tageshitze in den schwarzen Lava- und Aschenhängen aus.

Mit freundlichen Grüßen, Siegfried Dost
23.03.2007

liebe wanderfreunde,

als wanderführer für den dav summit club in den südlichen gebirgen und auf den inseln gucke ich gerne in ihre führer. da ich privat vor 4 jahren auf la palma war, hatte ich den obigen führer gekauft.
jetzt bin ich wieder letzte woche (bei neuschnee, regen und sturm) dort gewesen und durften einen nagelneuen weg entdecken, der die tour 31 (pico bejenado, 1857m) erleichtert.
damit spart man sich 200 höhenmeter und kann direkt vom parkplatz la cumbrecita über den rücken aufsteigen. der weg mündet auf den üblichen (im führer beschriebenen) weg, der von valencia und vom besucherzentrum vor el paso kommt. anbei eine schautafel am einstieg la cumbrecita mit den erläuterungen.

mit grüßen aus dem chiemgau, Bernd W. Rost
18.03.2007

Liebe Frau, lieber Herr Wolfsperger,

wir möchten uns für die schönen Wandertouren bedanken, die wir mit Ihrem Rother-Wanderführer im Februar/März 2007 gemacht haben. Sehr positiv ist uns aufgefallen, dass der Rother-Wanderführer gegenüber unserer alten Ausgabe (6. Auflage) ergänzt und korrigiert wurde. Die neu aufgenommenen Wanderungen im Barranco de la Madera (Nr. 3) und zum Volcán San Juan (Nr. 41) sind absolut empfehlenswert. Auch die Verknüpfung der Wanderungen im Gebiet von Los Tilos zu einer großen Runde (Nr.11) bietet sich unbedingt an und ist für den erfahrenen Wanderer (gutes Wetter vorausgesetzt) kein Problem.

Lediglich von der Tour von La Zarza nach Don Pedro (Nr. 22) hatten wir uns nach Ihren Beschreibungen mehr erwartet. Das lange Straßenstück auf dem Rückweg nimmt der Wanderung deutlich von ihrem Reiz. Wir würden sie nicht unter den Top-Ten einordnen, dort gehört vielmehr die Wanderung im Barranco de la Madera erwähnt, die uns sehr gefallen hat.

Nun noch einige Korrektur- und Änderungsvorschläge:

zu Nr. 3, Seite 32, oben: Nach dem Klammerhinweis auf die Galeria auf der anderen Talseite sollten Sie folgenden Zusatz einfügen: "Wir aber bleiben auf der linken Talseite." Wir waren bei flüchtigem Lesen versucht, das Bachbett zu queren (eingestürzte Stahlbrücke und einen Weiterweg auf der rechten Talseit zu suchen.

zu Nr. 27: Es bietet sich an, auf dem Hinweg, der Variante des GR 130 über den Drachenbaumhain und die Buracas-Höhlen zu nehmen, was bei Ihnen nur als Variante erwähnt ist. So hat man alle Highlights einbezogen und variiert den ansonsten gleichen Hin- und Rückweg.

zu Nr. 41: Wir würden empfehlen, ab Hoyo de la Sima der Hauptforstpiste in Richtung El Pilar zu folgen und auf dem in der Kartenskizze eingezeichneten SL EP 105 abzusteigen. Die Piste lässt sich trotz der weiten Schleifen gut und zügig laufen und bietet aus den Kurven schöne Ausblicke. Der mit Steinmännchen gekennzeichnete Abzweig auf den SL EP 105 ist kurz nachdem die Piste einen deutlichen Barranco-Einschnitt verlassen hat, gut zu finden. In der Folge ist der Pfad grün-weiß markiert. Er führt dann am Rand des Lavastroms bergab und bietet wunderbare Blicke auf die verschiedenen Lavaformen. Schließlich trifft er im Lavastrom auf den SL EP 106 (Wegweiser), dem man nach rechts wieder ihrer Beschreibung folgt und kurz danach die Lavarinne erreicht. zum Tipp: Den Einstieg zum Tubo de Todoque haben wir (und andere gleichzeitig Suchende) nach Ihrer Beschreibung nicht gefunden. Falls er noch existiert,, wäre es sinnvoll, die Beschreibung zu präzisieren.

zu Nr. 47: Die Anfahrtsbeschreibung zum Picknickplatz Fuente de los Roques ist fehlerhaft. Der Abzweig von der LP-2 (nicht LP-1!) ist ca. bei km 23,5 (Schilder nur von Norden kommend sichtbar). Am Abzweig ist keine Ausschilderung zum Picknickplatz, erst nach etwa 1 km auf der Piste. Die Piste ist anfangs betoniert, später sehr ruppig.

Mit freundlichen Grüßen, Jens-Uwe Krage
09.03.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Wanderführer La Palma war uns auf unserem soeben zu Ende gegangenen Urlaub eine große Hilfe.
Drei Anmerkungen möchte ich machen:
· Der Kiosco in Don Pedro (Tour 22, Seite 95 oben) ist immer noch nicht fertig gestellt und wird sein Dasein wahrscheinlich als Bauruine beenden (s. Fotos unten).
· Der Zugang zum Wasserfall Cascada de Colores (Touren 49 und 50) wurde vor zwei Jahren durch einen Erdrutsch extrem erschwert. Man kann das Bachbett problemlos entlangwandern, aber etwa 50m vor dem Wasserfall ist Schluss. Der restliche Weg ist nur durch eine riskante Kletterei zu bewältigen. Falls man sich das nicht zutraut, wird man vom Wasserfall selbst aufgrund einer starken Krümmung des Flusslaufs absolut nichts zu sehen bekommen.
· Regelrecht verärgert haben mich die Zeitangaben. Auch wenn es sich um Netto-Angaben handelt, sind sie meiner Ansicht nach nur von durchtrainierten Sportlern zu erreichen. Da man bei einigen Wanderungen besser nicht in die Dunkelheit geraten sollte, halte ich die Angaben für zumindest fahrlässig. Und dass eine „leichte, gemütliche“ Wanderung (Tour 56) auch 500 Höhenmeter auf Geröllpfaden umfasst, halte ich nicht unbedingt für selbstverständlich.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Weise


01.03.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir haben mithilfe Ihres Wanderführers wunderbare Wanderungen erlebt. Dafür vielen Dank!

Auf der Tour 42 "Von Jedey nach El Remo" geben Sie auf Seite 161 an "das Eisentor bzw. die Türe ist stets offen". Das trifft leider nicht mehr zu! Inzwischen ist ein "Durchgang Verboten" Schild angebracht und die kleine Durchgangstür ist zugeschweißt worden. Das bedeutet eine Rückkehr ohne Badevergnügen oder mutiges Klettern (haben wir gewagt).

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin, Monika Tritschler, Robert Möller
22.02.2007

Hallo,

wir schätzen Ihren La Palma-Führer sehr und benutzen ihn intensiv. Zu der 8. Auflage 2006 möchten wir Ihnen gern zwei Hinweise geben:

Zu Tour 39: Das Kilometerschild "Km 1" steht schon seit ca. 2 Jahren kurz hinter dem Ortsausgang von Las Manchas de Arriba (San Nicolas) in Richtung Tacande. Der Beginn der Wanderung ließe sich besser beschreiben mit "am Ortsausgang von Tacande de Arriba in Richtung El Paso nach rechts (von El Paso kommend natürlich nach links) bzw. bergauf in den Camino de Tacande abbiegen...".

Zu Tour 42 (schön, daß Sie diese Tour in den Wanderführer aufgenommen haben!): Das beschriebene "Eisentor" am Ende des Plantagen-Zementfahrweges ist keineswegs stets offen, jedenfalls sonntags nicht. Wir wanderten von dem "Strommast" aus nach rechts (etwas mühsam) und erreichten an drei großen Wassertanks vorbei einen weiteren Zementfahrweg, der ohne Tor in die Straße Puerto Naos - El Remo mündet.

Mit herzlichen Wandergrüßen, Klaus und Sylvia Billich
11.12.2006

La Palma Wanderführer 8. Auflage

Sehr gehrte Frau Wolfsperger, sehr geehrter Herr Wolfsperger,

Wir haben im November/Dezember 2006 ausgiebig auf La Palma gewandet und dabei Ihren Wanderführer benutzt.
Herzlichen Glückwunsch zur 8. Auflage, die Höhenprofile mit den zugehörigen Zeiten sind sehr hilfreich bei der Planung und Durchführung der Wanderungen und sollten in allen Rother Wanderführern eingeführt werden.

Tour 10: Die Anfahrt zur Casa del Monte war nach ca. 5 Kilometern mit einem normalen Leihwagen absolut nicht mehr zu bewältigen. Man sollte es gar nicht erst probieren sondern gleich ein 4x4 Taxi nehmen.

Tour 32:: Einmalig schön! Es gibt an den Tunneleingängen jetzt Lichtschalter mit Wechselschaltung was auch funktioniert, also Licht im Tunnel. Der Strom wird über eine Solaranlage erzeugt.

Tour 40: Höhenangaben.
Pico Nambroque in der Karte (im Führer und in freytag & berndt) 1922 m, im Höhenprofil 1924 m.

Tour 45: Höhenangaben.
Volcán de la Deseada II in der Karte (im Führer und in freytag & berndt) 1931 m, im Höhenprofil 1932 m.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Behrendt
03.10.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,
zu o.g. Wanderführer möchte ich eine kleine Ergänzung machen.
Betr. Tour 32 Playa de la Veta
Am Eingang/Ausgang des Tunnels ist jeweils ein Lichtschalter für die vorhandene Tunnelbeleuchtung angebracht. Damit ist die "Kopfstossgefahr" durch Felsvorsprünge gebannt.
Vielen Dank an die Autoren für die guten Tourentipps - wir haben in 14 Tagen 9 davon geniessen können (eine, Tour 36, wegen schlechten Wetters und entsprechender Sicht leider mit 2 Anläufen... Sie sollten noch an einer Wettergarantie arbeiten!!)

Mit freundlichen Grüßen, Frank Fußer
08.08.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wie schon in den letzten Jahren haben wir in diesem Sommer wieder unseren Urlaub auf La Palma verbracht. Wieder erwies sich ihr Wanderführer als sehr zuverlässig. Bei den Wanderungen 3, 5, 40, 45, 46, 49 und 53 erwiesen sich ihre Wegbeschreibungen als sehr exakt. Orientierungsprobleme gab es keine. Auch die Zeitangaben stimmten.

Zur Wanderung Nr. 3 sei angemerkt, dass der Weg bis zum Talschluss problemlos zu bewältigen ist, auch der letzte Abschnitt von der Stelle an, an der sie die Umkehr für alle, die nicht schwindelfrei und trittsicher sind, empfehlen. Der anschließende "bequeme, etwas luftige Gang durch die senkrechte Felswand" ist wunderschön, der Weg wird wohl auch gepflegt, so wurde aus abgerutschten, querliegenden Bäumen ein Stück genau in der Breite des Weges herausgesägt. Bequem ist er bis auf eine sehr kurze Passage kurz hinter dem ersten Tunnel. Dort geht man auf dem Kanal und in Schulterhöhe ragt die Felswand von rechts in den Weg hinein und links geht es einige 100 Meter senkrecht hinab. Es sind nur wenige Meter, aber mit Rucksack nicht ganz so bequem zu bewältigen.

Mit freundlichen Grüßen, W.Knecht
29.11.2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir waren vor 2 Wochen auf La Palma und ihr Wanderführer hat uns gute Dienste geleistet. Übersichtlich und gut beschrieben haben wir uns gut zurecht gefunden.
Allerdings bei der letzten Tour auf den Bejenado (Tour 34; Seite 142 und 143) hat uns die beschriebene Alternativroute in ziemliche Probleme gebracht. Der Weg war klar mit Zeichen und einem quer liegenden Baumstamm versperrt und führte dann wie beschrieben an eine Eisenstange. Aber im weiteren Verlauf gab es noch mindestens 2 weitere Eisenstangen und der wohl beschriebene (?) Abstieg war nur zu Beginn mit Steinmännchen gekennzeichnet. Nach 200 Höhenmeter Abstieg war nichts mehr von irgendwelchen Markierungen zu sehen.
Ich denke bei einer Neuauflage des Buches sollten sie die Tourbeschreibung dringend überarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen, Jürgen Scherzer
23.11.2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben in den ersten beiden November-Wochen zu viert Wanderurlaub auf La Palma gemacht und dabei Ihren o.g. Wanderführer benutzt. Grundsätzlich waren wir mit den Tourenbeschreibungen sehr zufrieden, allerdings sind uns bei einer Tour doch erhebliche Fehler aufgefallen, die wir Ihnen auf diesem Wege mitteilen möchten.
Es handelt sich um die Tour Nr. 37 "Von Tacande zum Llano del Jable" Als Startpunkt für die Tour ist das Kilometerschild km 1 am Ortsbeginn von Tacande angegeben. Hier hat die Inselverwaltung offensichtlich Änderungen vorgenommen, seitdem der Wanderführer gedruckt worden ist. Es wurden neue Kilometer-Schilder erstellt. Der Abzweig ist jetzt die 1. Straße links nach dem 5-km-Schild.
Der Aufstieg ist gut beschildert und auch der fast weglose Weg auf die Montana Enrique lässt sich problemlos finden.
Allerdings haben wir es nicht geschafft, den Übergang zu der Erweiterungsrunde bis zum Volcan Bernardino zu finden. Auf der Vulkanebene waren absolut keine Wanderzeichen oder ähnliche Markierungen zu finden. Wir haben zu viert sehr gründlich gesucht und haben uns dann entschlossen, die Ursprungstour bis zu Ende zu gehen. Doch auch dieser Versuch schlug fehl. Wir fanden zwar den Einstieg für den Rückweg, doch landeten wir nach kurzer Zeit wiederum auf dem Aufstiegsweg vom Beginn.
Auf diese Art und Weise sind wir zwar problemlos wieder zum Ausgangspunkt und zu unserem Auto zurück gekommen, aber wir fanden es doch ärgerlich, dass unsere Tourenplanung so gründlich über den Haufen geworfen wurde. Vielleicht könnten Sie die Autoren hierüber informieren, damit diese sich bei ihrer nächsten Begehung die Tour auf jeden Fall ansehen und ggf. Verbesserungen vornehmen.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen, Birgit Fröhlinghaus
28.08.2005

Von der Haltestelle der Buslinie 11 an der Straße Garafia-Borlovento in Nähe der Pista de Machin, selbige oder der Dorfstraße folgend bis zu links abzweigenden Piste nach El Cedro. Dort hinunter betritt Mensch die PINASS DE GARAFIA. Nach 2 Minuten geht links ein Weg hinunter in die Schlucht zu einem der zahlreichen Wasserstollen. Infestiert mensch 1 Stunde (ein Weg) Zeit, erreicht er nach 2825 m frisch geduscht das Stollenende.
Folgt Mensch dem deutlichen - nur manchmal etwas verwachsenen Weg - weitere 7 Minuten endet dieser im Barancogrund. Mensch kann den Baranco nun noch in einer oft nur 2 m breiten Schlucht bergauf weiter erkunden. Die leichte Kletterei wird niemanden vor Schwierigkeiten stellen. Geht es an einer Stelle nicht geradeaus weiter, so hilft ein ausweichen in einem Linksbogen.

Holger Halfmann
25.04.2005

Hallo Liebes Rother Wanderführer Team,

Anbei einige Anmerkungen zu den beschriebenen Wanderungen im oben genannten Wanderführer. 7. Auflage 2004. Wir haben auch die jeweilige Kilomerzahl gemessen, dies könnte ja noch ergänzt werden.

Nr. 9 Cubo de la Galga (11km)
Ein gemütlicher Talspaziergang ist dies sicherlich nicht, da sowohl Aufstieg und Abstieg über Steine hinweg gemeistert werden muss, deshalb die Einteilung von blau nach rot! Zu Beginn der Wanderung ist ein Schotterweg beschrieben, dies ist jetzt eine Teerstrasse von ca. 1,5 km länge. Das Tor unter dem man durch muss ist schlecht zu erkennen, dh. hier sollte man beachten, dass das Farn im dunklen Schatten dies teilweise verdeckt. Man muss schon 2mal hingucken, damit man dies erkennt.

Nr. 44 Volcan Martin (9km)
Wirklich tolle Wanderung ! Gute Beschreibung !
Gut beschrieben, wobei der Weg hoch zum Rifugio schon recht abenteuerlich ist und man weiss erst nicht so genau ob das auch die richtige Strasse ist. Ist zu Anfang Schotter, dann ein kurzes Stück Beton dann Lavasand. Unser Mietwagen hats aber verkraftet.

Nr. 45/46 Caldera de Taburiente (17km - Nr. 45. nur abstieg)
Die Cascada de Colores waren von uns nicht zu erreichen, unpassierbar, es sei denn man hat eine Taucherausrüstung dabei.
Anforderungen: überwiegend steinige Wanderung (nicht leicht, wie beschrieben). Extreme Trittsicherheit beim Springen übers Flussbett, da dies sehr häufig überquert werden muss.

Nr. 31 Tijarte zur Piratenbucht (11km)
Der Spar Supermarkt ist kein Spar mehr, oder nicht als Spar erkennbar. Es ist einfach nur Supermercado angeschrieben. Am Anfang wurde von uns auch keine Calle General Franco gefunden, und später führt der Weg (weiss-rot 6R130) kurz an der Strasse entlang. Hier stimmt der Plan nicht mit der Beschreibung überein! Später wird ein Camino beschrieben, wobei man besser schreiben würde man muss links unter einer Wasserleitung hindurch. Die Strecke ist unserer Meinung nach nie in 4,25 Stunden zu schaffen, ok. evtl ein Hochleistungssportler, aber nicht ein Wanderer. Wir haben schon 4h für die Abgekürzte version benötigt. Anforderungen ergänzen zu: sehr gute Kondition erforderlich. Bsonderer Tip: Manchmal kann man selbstgemachten Wein der Einheimischen probieren, wenn sie in Ihren Wochenendhäuschen eine Siesta machen und 'un poco' vino trinken.

Nr. 40 Jedey zum Volcan Tajuya (10 km)
Der Ausgangspunkt wurde etwas verschoben, bzw. die Teerstrasse führt jetzt noch ein wenig weiter an der Finca vorbei und man kann an einer "Halde oder Steinbruchartige Ausbuchtung" parken. Den beschriebenen Parkplatz sieht man nicht gleich oder erkennt ihn nicht als solchen. Die Beschreibung von wo der Umgehungs-Weg dann wieder auf den Wanderweg hoch gelangt ist nicht genau beschrieben, besser in einer rechtskurve in der es nach leicht links abgeht, weiter oben erkennt man dann einige Windfahnen, die den Startplatz der Gleitschirmflieger kennzeichnet. Oben bei der Beschreibung für den Rückweg ist man komplett verloren, denn hier haben wir keinen Weg gefunden. Wir haben dann den Rückweg über die Forststrasse zuück nach Jedey gemacht, was auch sehr schön war und zudem noch an der Hoya de la Sima (Felsgrotte/Spalte) vorbeiführt. Der Weg geht hier links ab nach Jedey und 50 meter auf der Forstrasse weiter ist die Höhle. Die Serpentinen "ziehen" sich ein wenig ist aber sehr schön zu laufen. Wanderzeit : 3,5 h Dies könnte man auch als Alternative aufnehmen.

Nr. 52 Roque de los Muchachos (7,5 km)
Der Parkplatz am Fotoschild ist recht klein (Platz für evtl. 3 Autos). Der andere Parkplatz weiter oben ist jetzt gut ausgebaut und ist über eine neue Teerstrasse zu erreichen. Es sind aber viele Touristen dort am Parkplatz um Fotos zu schiessen.

Wir hoffen Ihnen einige neue Anregungen und Verbesserungsvorschläge geliefert zu haben.

Viele Gruesse, Klaus Kirchner & Andrea Hesselbach
29.03.2005

Nachdem uns der Rother Wanderführer Teneriffa auf unseren Reisen schon gute Dienste erwiesen hatte, tat dieses nun im Mai 2004 auch die gerade frisch erschienene 7. Auflage des La Palma Wanderführers während unseres zweiwöchigen Urlaubs auf der kleineren Kanareninsel.

Zur Route 15 haben wir jedoch einige Anmerkungen:
Unsere Empfehlung an andere Wanderer wäre, diese Wanderung nicht in kurzen Hosen anzutreten. Von allzu empfindlicher Oberkörperbekleidung raten wir ebenfalls ab. Dieses begründet sich durch die immer wieder auf dieser Strecke auftretenden, von oben lianenartig herabwachsenden Dornenranken, an denen man sehr leicht hängen bleibt. Des weiteren war der Weg zu dem Zeitpunkt, als wir dort unterwegs waren, an vielen Stellen stark zugewuchert und verwildert.
Insbesondere negativ in Erinnerung geblieben sind uns folgende Streckenabschnitte:
- siehe Seite 73 unten: „Nach etwa 10 Minuten biegen wir rechts ab auf einen breiten Forstweg (PR LP 7.1, weiß-gelb)“ [viele Passagen dort stark mit o.g. Dornenranken bewachsen]
- siehe Seite 74 Mitte: „Hier steigen wir links auf dem schmalen, gestuften Weg durch den Buschwald hinab“ [sehr matschig/rutschig (wetterabhängig), sehr stark zugewachsen u.a. auch mit o.g. Dornenranken]
- siehe Seite 75 Mitte: „Der alte Königsweg führt gemütlich, in weiten Kehren durch die eindrucksvolle, von zahllosen Höhlen zerfressene Steilwand hinab...“ [sowohl bergab als auch bergauf nach Durchquerung des Barranco stark zugewachsene, verwilderte Passagen, die nur sehr mühsam zu bewältigen waren, matschig/rutschige Stellen (wetterabhängig), ebenfalls o.g. Dornenranken, äußerst unangenehmer Streckenabschnitt aufgrund der wuchernden Vegetation]
Alle weiteren Routen, die wir während unseres Urlaubs gewandert sind (Routen 26, 34, 38 teilweise, 39, 42 bis Deseada II, 43, 45, 48, 52) waren problemlos zu bewältigen und vor allem immer gut im Wanderführer beschrieben.

Andreas und Kerstin Reinsch, Essen
09.03.2005

Guten Tag,

sind gerade mal wieder von einer Woche La Palma-Wandern zurück - mit Ihrem Wanderführer als ständigem Begleiter im Rucksack.
Zwei Dinge sind uns aufgefallen, die wir gerne anmerken möchten:

Tour 44:
Die Forstpiste zum Picknickplatz Fuente de los Roques ist weder gut ausgeschildert (wir sind erstmal dran vorbeigefahren, da das Schild schon ziemlich mitgenommen am Baum hängt) und schon gar nicht gut befahrbar!! Wir sind mit einem normalen PKW nach ca. 500 m umgekehrt und empfehlen dringend, diese Piste nur mit Jeep zu befahren! Darauf sollte im Buch hingewiesen werden.

Tour 40:
Die Beschreibung dieser Tour ist (im Gegensatz zu allen anderen Tourbeschreibungen im Buch, die wir ausprobiert haben) irgendwie überhaupt nicht nachvollziehbar. Bis zum Startplatz für Gleitschirmflieger ist alles okay, aber danach wussten wir zu keiner Zeit mehr, an welcher Stelle der Beschreibung wir uns eigentlich befinden?! Den Zeitangaben zufolge (auf die man sich doch sonst im Buch ganz gut verlassen kann) hätten wir an Stellen schon längst vorbei sein müssen, die wir aber gar nicht gesehen hatten. Problem auch: Welches Geröllplateau? Es ist alles voller Geröll. Welche kleine Gipfelkuppe? Überall sind kleine Berge/Hügel, die man als Kuppen interpretieren könnte. Der Weg ist ja zunächst noch gut erkennbar und man kann ihn auch so bis oben finden, aber an der Stelle, wo der Rückweg abzweigen soll, ist es vorbei: Wo ist das bitte schön? Wir haben genau gesucht, aber da ist nirgends ein "recht deutlicher Weg", der "zunächst fast eben, dann leicht absteigend durch den Hang, links der Senke" verläuft - welcher Hang? Welche Senke?
Naja, wir sind eine Weile quer durch den Kiefernwald gelaufen und haben die Forstpiste zurück nach Jedey schließlich irgendwie gefunden. Da die 40 aber eine sehr schöne und lohnenswerte Tour ist, sollte die Beschreibung mal überarbeitet werden.

Ansonsten haben wir mit Hilfe Ihres Buches wieder eine wunderschöne Woche verbracht und es wird auch das nächste Mal wieder im Rucksack sein.

Beste Grüße, Dorothee Blöcher + Volker Betz
28.01.2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade von einem Wanderurlaub auf La Palma zurück, möchte ich mich für den schönen Wanderführer von Klaus und Annette Wolfsperger (7. Auflage 2004) bedanken, der, obwohl mittlerweile viele Wege ausgeschildert sind, eine gute Bereicherung für die Routenplanung war. Was im Übrigen für alle ihre Wanderführer gilt, die ich bisher "erprobt" habe.
In der Zwischenzeit haben sich wieder einige Veränderungen auf der Insel ergeben, die ich Ihnen gerne mitteilen möchte. Ggf. können Sie sie ja vor der nächsten Auflage überprüfen und berücksichtigen?

Tour 32 - Torre del Time (Foto Seite 134). Der Torre ist neu errichtet, siehe Foto..
Tour 33 - Ich bin zwar kein Weichei, aber die Tour würde ich eher als rot klassifizieren. Selbst wenn man gegen 8:30 aufbricht, ist man insbesondere in der Wand vom Barranco zum Mirador El Time stark der Sonne ausgesetzt. Zudem ist die Wand sehr steil, auch wenn man nicht sehr viele Höhenmeter zu bewältigen hat. Der Weg ist übrigens mittlerweile fast komplett ausgeschildert.
Zu Beginn - also In Los Llanos heisst Ihre Formulierung "Hier biegen wir links ab auf eine Teerstrasse"..-mittlerweile ist die ganze Strasse asphaltiert. Ggf. könnte man besser schreiben, dass man die Kurve durchläuft und dann rechts abbiegt (an einem knallrot gestrichenen Haus - ich weiss das kann sich ändern; aber es gibt auch eine rot-weisse Markierung).
Übrigens kann ich jedem die Anschlusswanderung an den Torre del Time (GR 131) empfehlen. Insbesondere das erste, noch recht flache Stück, (ca. 1 h gen Norden) ist zauberhaft. Man läuft an einer schönen Trockenmauer entlang und ist umgeben von viel Grün und Blühendem. Der Weg ist durch die vielen Pflanzen nach dem trockenen Aufstieg zum El Time eine wahre Wohltat!
Tour 37 - "Montana Enrique zusätzlich 1/2 Std". Ich habe für den Hin- und Rückweg ca. 40 Min. gebraucht; insbesondere am Ende geht man ziemlich durch Gestrüpp. Der Gipfel lohnt sich, so finde ich, nicht wirklich, da alles sehr zugewachsen ist und man nicht gut sieht. Schön ist die Sicht wohl von einem kleinen "Rastplatz" (hier liegen Steine zu einem Kreis) unterhalb des Gipfels.
Ob man für die Rundtour zum Volcan Barnadino "Trittsicherheit" benötigt, weiss ich nicht... Finde ich eigentlich nicht.
Und später im Text heisst es: "...an der Gabelung nach 15 m links, 40 m danach geradeaus und 5 Minuten später rechts..." Ich bin nur dem Forstweg gefolgt ohne abzubiegen (ist auch ausgeschildert).
Tour 38 - Zum Gipfel des Birigoyo gibt es einen ausgeschilderten "Shortcut" und zwar muss man sich auf der Karte eine Kurve ziehen von dem Wort GR 131 zu dem Gipfeldreieck, so dass die Kurve im Norden den Kraterrand berührt. Zwar ist der Weg rel. steil. Ich fand es aber ganz schön anders rauf- als runterzugehen (und nicht erst ganz herumlaufen zu müssen). Die Serpentinen auf der Südseite sind ja auch nicht gerade das ultimative Wandererlebnis....

Vielleicht noch ein allgemeiner Tipp (für die nicht Mietwagenfahrer): Von der Ermita de la Virgen del Pino gibt es nach El Paso zum einen ja die Möglichkeit geradeaus über die Strasse, die vom Centro de Visistantes zur Cumbrecita führt, das schöne Strässchen "calle virgen del pino" hinabzugehen (oben an der Kreuzung gibt es eine Wasserstelle auf einem kleinen angelegten Platz). Auf diese Strasse stösst man auch, wenn man zu Fuß vom Pico Bejenado zurückkommt und, anstatt die ganze Kurve abzulaufen, vorher die Strasse "barrial del medio" heruntergeht. Man kommt dann kurz vor der Müllhalde von El Paso auf die calle virgen del pino.
Eine weitere Möglichkeit nach El Paso zu kommen ist, wenn man von Centro de Visitantes ca. 50 m die Strasse in Richtung Cumbrecita geht und dann an einer Trockenmauer links in Richtung El Paso abbiegt. Der tlw. grüne, tlw. steinige Weg mündet nach wenigen Minuten in eine kleine Strasse, auf der man sich bergabtreiben lässt.

Übrigens meine "ultimative" Tour, ist die Wanderung von S/C nach Los Llanos. Diese ist zwar in Teilstücken in Ihrem Führer beschrieben, aber nie in Gänze. Warum "ultimativ"? Man kommt im Osten der Insel an und durchläuft einmal alle Vegetationsstufen und einige Höhenmeter der Insel. Das richige zum Warmwerden. Die Tour ist im Wanderführer der Insel, den es im Touristenzentrum gibt, als Tour 1 (allerdings bis Tazacorte) beschrieben (tlw. sind die Beschreibungen allerdings etwas oberflächlich). Ich habe für die Tour mit Komplettgepäck 6 kg + 2 l Wasser ca. 6.5 Stunden gebraucht. Ohne Gepäck geht es vermutlich schneller!?

Dass sich der Busfahrplan am 11.8.04 geringfügig geändert hat, ist Ihnen sicherlich bekannt. Den Fahrplan aktuell zu halten, ist vermutlich Sisiphosarbeit...

So mehr fällt mir z. Zt. nicht ein. Bitte verstehen Sie meine e-mail nicht als Belehrung, sondern als Ergänzung/tlw. ggf. andere Bewertung...
Im Vergleich zu meinem alten Rother-Wanderführer von La Palma (ich glaube von 1996- den ich auch schon sehr zu schätzen wusste), haben Sie das Buch toll entwickelt und einige Touren ergänzt.
Ich wünsche Ihnen - bei hoffentlich weiteren Auflagen - weiterhin ein gutes Händchen.

Herzliche Grüsse, Gabi Reiners
20.01.2005

Zur Tour Nummer 9 - Cubo de la Galga - Variante am Schluss

Der beschriebene Aufstieg zum Cubo de la Galga ist einfach und sehr schön. Auch gut beschrieben. Doch am Ende wird ein halbstündiger Abstecher in die Steilwand über dem Talkessel vorgeschlagen, der allerdings Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordern sollte. Der erste Teil auf beschriebenem Pfad war sehr leicht. Erst nach der Kehre zum Rückweg in den Cubo wurde der Pfad immer schmaler bis er nur noch fußbreit war. Bis hierhin war das mit Schwindelfreiheit und Trittsicherheit noch o.k.. Wir sind recht erfahren beim Wandern, doch diese folgende ca. 200 m lange Passage sollte jeder meiden und es sollte im Wanderführer davor gewant werden. Oder man sollte sie gar nicht erwähnen. Der Pfad war abbruchgefährdet, extrem schmal (links Steilwand nach oben, rechts 50m Steilwand nach unten), nur Grasbüschel am Fels zum Festhalten. An Umkehr war nicht zu denken, wenn man einmal diesen Weg eingeschlagen hatte. Der Weg war der steilste, gefährlichste und fürchterlichste Weg, den wir gegangen sind; um Klassen schwerer als die anderen schwarzen Routen, die wir ausprobiert haben.
Ansonsten ein prima Reisebegleiter!! Danke!

Marcus Blanke-Chill

30.1.2005
Hallo, Herr Wolfsperger, entschuldigen Sie das kleine Durcheinander mit meinem Hinweis für Ihrem La Palma-Wanderführer! Als ich den Hinweis geschrieben habe, hatte ich den Wanderführer nicht vor mir, sondern habe mich an einem anderen Hinweis bei amazon.de orientiert. Offensichtlich war dies aber eine andere Auflage, so dass die Tourennummer von mir falsch angegeben war! Hier nun also noch einmal der richtige Hinweis: Es geht um Ihren La Palma-Wanderführer in der 6. Auflage, Tour 7 zum "Cubo de la Galga" (blaue Route); diese Tour taucht in der 7. Auflage anscheinend als Tour Nr. 9 auf. Auf Seite 40 (6. Auflage) steht unter "Variante" die kurze Beschreibung eines halbstündigen Rundkurses durch die Steilwand über der Schlucht, der nur für trittsichere und schwindelfreie Wanderer geeignet ist. In der rechten Spalte der Variantenbeschreibung auf Seite 40 (über der kleinen Karte) kommt eine Textpassage "Links gelangt man auf dem schmalen, luftigen Kanalweg in gut 10 min. zurück zum Cubo de la Galga." Bei meinem Hinweis geht es wohl um diese kurze Passage auf dem Weg zurück zum Cubo. Diese Passage ist anscheinend wirklich abgebrochen. Denn der luftige Weg ist nicht nur luftig, sondern nur noch gut einen Fuß breit und abbruchgefährdet. Auf der linken Seite geht eine Felswand senkrecht aufwärts, rechts ca. 50 m senkrecht abwärts. Dazu kommen noch einige große umgestürzte Bäume, die quer über dem Pfad liegen und Dornbüsche, die mit ihren Ästen über den schmalen Pfad wuchern. Dem Sims folgt einer klapperigen Wasserleitung, an der man sich aber nicht festhalten kann, da sie auf dem oder neben dem Boden verläuft. Lediglich ein paar Grasbüschel an der Felswand boten halt. Der wirklich gefährliche Abschnitt ist nur ca. 200-300 m lang und zwischendrin sind auch einige breite Stellen und Plateaus, von denen sich eine schöne Aussicht ins Tal bot. Nach dieser Passage mündete der Pfad wieder in den Cubo de la Galga. Meine Empfehlung für diese ansonsten sehr schöne Variante wäre (falls man kein Kletterseil mit hat) die Rückkehr auf dem selben Pfad, um den gefährlichen Abschnitt zu meiden oder der von Ihnen vorgeschlagene Abstieg in den Ort La Galga.
Noch eine Anmerkung zur Wanderung Nr. 12 "Barranco del Agua" (6. Auflage): Als wir im August/September 2004 auf La Palma waren, war die Erkundung des schönen Barrancos nur noch "beaufsichtigt" möglich. Am Eingang zum Barranco (beim Parkplatz Los Tilos) wird Eintritt kassiert (ich glaube, es waren 2 €) und ein Helm an die Besucher verteilt. Am Ende der Schlucht beim Wasserfall sitzt eine weitere "Sicherheitsbeauftragte" und passt auf, dass den Touristen nichts passiert und dass niemand weiter als bis zum Wasserfall geht. Der kleine Aufstieg zum Stolleneingang rechts vom Wasserfall fällt damit leider ins Wasser. Das tut allerdings dem Kurzausflug keinen Abbruch - der Barranco ist klasse!
Ich hoffe, ich habe es nun richtig beschrieben und freue mich auf viele weitere Wanderführer von Ihnen.

Herzliche Grüße, Marcus Blanke