Leserzuschriften
Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen.
Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.
Wanderführer Stubai-Wipptal
 | 04.10.2010 |
Wanderführer Stubai - Wipptal: Tour 39, Geraer Hütte
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit Jahren nutzen wir gerne Ihre Wanderführer – die Beschreibung der Touren ist immer gut und genau und die Einstufung des Schwierigkeitsgrades auch für uns gut nachvollziehbar.
Anders ist es mit der im Betreff beschriebenen Tour: ohne Frage ist die Tour technisch leicht, und in der Beschreibung wird auch darauf hingewiesen, dass „grosse Teile des Weges aus Steinplatten und –blöcken gefügt“ sind. Was wir jedoch vermissen, ist ein Hinweis darauf, dass genau das die Tour zu einer äusserst mühseligen Angelegenheit werden lässt. Jeder Schritt auf der schier endlosen Tour muss bedacht gesetzt werden und zum Ende hin freut man sich nicht über eine schöne, gelungene Wanderung sondern ist nur froh, dass die Sache endlich zu Ende ist...
Vielleicht wäre ein vorsichtiger Hinweis in der nächsten Ausgabe des Wanderführers angemessen – wobei mir durchaus bewusst ist, dass andere Wanderer das anders empfinden mögen.
Mit freundlichen Grüssen, Alfred Schill
 | 15.09.2009 |
Guten Tag,
wir sind letzte Woche die Wanderung Nr.5 in dem Wanderführer Stubai-Wipptal von Walter Klier gewandert, allerdings in Gegenrichtung. Die Zeiten erscheinen uns etwas zu knapp angegeben. Wir benötigten für die Überschreitung von Ampferstein zur Marchreisenspitze als Klettersteig-Neulinge mit Sicherung 2 Stunden (der AV-Führer von Heinrich und Walter Klier, 1988 gibt 1,5 h an, ausgeschildert ist für die Überschreitung eine Stunde). Die im Wanderführer veranschlagten 20 min sind daher wohl arg knapp.
Gleiches gilt für den Abstieg vom Ampferstein zum Halsl. Ausgeschildert sind für den Anstieg Halsl-Ampferstein 2 h, die wir auch benötigten. Bei dem steilen Gelände ist eine wesentlich kürzere Abstiegszeit auch unwahrscheinlich.
Wir verkürzten abschließend die Runde über die Malgrubenscharte und sind direkt nach Fulpmes zur Talstation gelaufen, da die Bahn dann nicht mehr fuhr. Mit Regen "im Nacken" auf dem Abstieg von der Schlicker Alm an haben wir ab der Scharte ca. 2 h benötigt (ausgeschildert waren 3-3,5h) - nur zur Einschätzung unseres "Laufvermögens".
Insgesamt benötigten wir ca. 10,5 h inkl. höchstens 1 h Pause.
Die im Führer vorgeschlagene noch längere Variante über die Alpenklubscharte bleibt dann wohl nur echten Frühaufstehern und langen Sommertagen vorbehalten. Trotz der Länge ist die Tour natürlich sehr empfehlenswert - in jeglicher Hinsicht.
Zu Tour 24 (Serles) noch einen Variantenvorschlag: Abstieg über das Kalbsjöchel (etwas länger, aber man entgeht den Massen und bekommt eine "Panoramarunde" dazu, Trittsicherheit unbedingt erforderlich!)
Viele Grüße aus Dresden, Ina Seydel
 | 02.05.2007 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind im Besitz der 3. Auflage 2003 des o.g. Wanderführers. Ende Oktober 2005 gingen wir die Tour Nr. 38 (Vennspitze und Roßgrubenkofel). Bis zur Vennspitze war der Weg gut markiert. Der Übergang bis zum Silles-Kogel war minder markiert aber gut erkennbar. Der Abstiegsweg war allerdings kaum mehr zu finden, da dieser wohl seit längerem aufgelassen ist (Markierungen schwarz oder grau überstrichen, Steig zugewachsen), so dass wir erst nach langer und wiederholter Suche das Tal erreichten. Ich bitte darum, dies in die nächste Auflage des Führers einzuarbeiten.
Insgesamt stellen wir fest, dass vor allem in den weniger frequentierten Wandergebieten zwar die Hauptwege gut markiert sind, die Varianten jedoch zunehmend verfallen.
Karin und Thomas Maurer
 | 25.09.2006 |
3. Auflage 2003
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir waren in diesem Jahr zum Wanderurlaub im Stubaital und haben daher den o.a. Wanderführer gekauft.
Bei unserer Wanderung zur Milderaunalm mußten wir feststellen, dass diese nicht mehr bewirtschaftet ist. Das Gebäude steht noch, aber die Inneneinrichtung ist total entfernt, so dass also keinerlei Bewirtung mehr möglich ist.
Im Hotel haben wir dann auf Nachfrage erfahren, dass es da irgendwelche Streitigkeiten gegeben haben soll, weshalb die Alm dann verlassen wurde. Lediglich ein paar Kühe sind oben noch auf der Weide.
Mit freundlichen Grüßen, Ch. Wiedemann-Götz & Jürgen Götz