Leserzuschriften
Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen.
Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.
Wanderführer Cinque Terre
 | 15.04.2010 |
Liebe Redaktion / Lieber Herr Locher,
wir waren in der letzten Woche mit Ihrem Wanderführer Cinque Terre in Italien unterwegs, allerdings mit der 1. Auflage 2003. Insofern weiß ich nicht, ob sich bei der Neuauflage einiges schon geändert hat.
Grundsätzlich fanden wir die Beschreibungen gut und der Weg war meistens auch gut zu finden. Der Küstenwanderweg zwischen den Cinque Terre-Dörfern ist ja zudem so gut ausgeschildert, dass man ihn eigentlich auch ohne Wanderführer findet.
Sehr schön fanden wir die Touren 30 (Ameglia) und 31 (Montemarcello). Hier war es landschaftlich fast so schön wie in Cinque Terre, dafür war man aber der einzige Wanderer auf der Strecke.
Die Beschreibung von Tour 30 war sehr gut. Es sei lediglich angemerkt, dass das Restaurant in Zanego nicht "La Pace", sondern "La Brace" heißt, und dass der von Zanego nach Ameglia zurückführende Weg nicht mit "23", sondern mit "2b" gekennzeichnet ist. Aber hier war anhand der Karte und der Ausschilderung zweifelsfrei die richtige Abzweigung gefunden.
Bei Tour 31 hingegen hatten wir einige Probleme. Bereits der Ausgangspunkt in Bocca di Magra war anhand der Beschreibung nicht zu finden. Vom Bushalt aus ist nicht ersichtlich, in welche Richtung der Ortskern von Bocca di Magra liegt. Es sollte auf jeden Fall ergänzt werden, dass der Einstieg zur Mulatierra neben einem unscheinbaren Schild mit einer Wanderwegkarte auf einem Parkplatz erfolgt, und zwar in südsüdöstlicher Richtung von der Bushaltestelle aus. Das haben wir nur zufällig gefunden, nach ungefähr 20 Minuten Suche im Ort. Der Hinweis auf die Via S. Croce war irreführend, weil man in der Tat den Ort nicht auf dieser Straße verlässt, sondern eben auf der Mulatierra.
Beim Kloster San Croce war nicht sogleich deutlich, dass der Weg am ersten erreichten Portal (dem Nebeneingang) direkt vorbeiführt. Auch hier musste man erstmal kurz suchen. In Montemarcello den Aussichtspunkt zu finden, war anhand der Beschreibung ebenfalls kaum möglich. (Wieviele Meter sind "ein kurzes Stück"?) Wir haben zwar einen Aussichtspunkt gefunden, ich bin mir aber nicht sicher, ob es der von Ihnen beschriebene ist. Von dort haben wir die - tatsächlich sehr empfehlenswerte - Variante zurück nach Bocca di Magra genommen. An die Straße sind wir allerdings nicht zurückgekommen, obwohl es so in der Beschreibung steht. Wir sind stattdessen der (alles in allem vorzüglichen) Beschilderung gefolgt und fanden so ohne Probleme nach Bocca zurück.
Trotz dieser kleinen Schwächen war Ihr Buch aber ein guter Helfer auf unseren Touren! Allenfalls hätten wir uns noch mehr Wanderungen in der sehr schönen Gegend von Ameglia / Montemarcello / Lerici gewünscht.
Mit besten Grüßen, SG
 | 24.10.2009 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich unternahm eine Wanderreise von Genua nach La Spezia und orientierte mich an dem Wanderführer von Martin Locher "Cinque Terre", 2. Auflage 2005. Hierzu möchte ich zwei Anmerkungen machen:
1. Bereits die erste Etappe "3 Genua - Monte Moro - Nervi" endete im Fiasko: Die Beschreibung im Wanderführer war zutreffend bis zu S. 31, 1. Absatz, Zeile 8: "... verlassen wir die Straße bei einem kleinen Kalksteinblock mit Eisenring". Ab dieser Stelle passt die Beschreibung überhaupt nicht mehr zur Gegend. Wir haben trotz intensiver Suche den Abstieg nach Nervi nicht gefunden und mussten die Strecke wieder zurück laufen. Erschwerend kam hinzu, dass die ganze Bergregion um den Monte Moro abgebrannt war.
2. Die letzte Etappe "29 Rundwanderung auf der Isola Palmaria" ist als "BLAU - ausreichend breit und nur mäßig steil ..." ausgeschrieben. Wir haben den Aufstieg zum Semaforo jedoch als äußerst schwierig vorgefunden. Bei leichtem Nieselregen entsprach er vielmehr der Beschreibung eines Wanderwegs der Kategorie "SCHWARZ - häufig schmal und steil ... stellenweise ausgesetzt ...abgerutscht ... manchmal war auch die Zuhilfenahme der Hände notwendig". Nach Erreichen des höchsten Punkts der Insel war die Wanderung in der Tat ein Spaziergang.
Ich freue mich auf die Neuauflage dieses größtenteils hervorragenden Wanderführers und auf meine nächste Ligurienreise, die ich als Sektionswanderreise mit meinen Wanderfreunden der DAV-Sektion Flensburg durchführen werde.
Mit freundlichen Grüßen, Rosi Gerlich
Hallo Frau Gerlich,
danke für Ihre Leserzuschrift, ich gehe die Wege alle paar Jahre neu und weiß, dass sich immer wieder Veränderungen ergeben können, (meist allerdings nach Murenabgängen, seltener auch nach Bränden).
zu 1: Es tut mir Leid, dass Sie den Südabhang des Monte Moro abgebrannt vorfanden. Ein kleiner Trost: Sie sind nicht die ersten, die auf einem abgebrannten Gelände den sonst gut zu findenden Pfad verloren haben - ist mir vor Jahren am Monte Torre (bei Imperia in Liguria Ponente) auch schon so ergangen. Wie Sie wohl auch bin ich dann mit geschwärzten Hosenbeinen etwa einen Kilometer entfernt vom geplanten Talpunkt angekommen. Seitdem ist mir das nicht mehr passiert und Ihnen wird das wohl auch nicht mehr passieren (man nimmt sich an den Stellen, wo man den Pfad "verloren" hat, dann etwas mehr Zeit und geht in guter Pfadfindermanier einen Kreis mit ca. 20 m Durchmesser - und siehe da, es gibt doch noch einen "erkennbareren" Pfad - den richtigen). Und Sie würden staunen, wie grün sich das Terrain nach einem Jahr wieder zeigt, einmal abgesehen von den geschwärzten toten Kiefernstämmen. Auch der Pfad ist dann wieder gut zu erkennen!
zu 2: Ich vergebe die Farbmarkierungen leicht - mittel - schwierig nach de Rother-Wanderführer-Kriterien. Die genannte Inselwanderung ist mit blau richtig bewertet. Die Nähe einer Steilküste oder eines Geländeabbruches allein darf die Anforderung auf dem Pfad selbst nicht beeinflussen. Das Wetter schon, darauf wird auch in der Einleitung des Buches hingewiesen - und das sollte man auch wissen, wenn man bei ungünstiger Witterung unterwegs ist. Falls Sie doch meinen, auf schwarz zu kennzeichnender Strecke gegangen zu sein, waren Sie nicht mehr auf dem beschriebenen Weg.
Beim Abstieg an der Ostküste zum ehem. Steinbruch nach Pozzale sähe ich bei Nieselregen noch eher eine mögliche Rutschgefahr - wo gibt es die bei gegebener Neigung bei Nässe nicht?
Aber beim besten Willen - wenn ich diese Tour als mittelschwer mit der roten Markierung versehen sollte, lachen mich meine Kollegen vom Bergverlag aus (vgl. auch 2. Aufl., Bild S.105. Pardon, der Weg führt nicht etwa von der Grotta Azzurra weglos durch die Garrigue und die Felsen der Steilküste zum Leuchtturm. Solche Kletterpartien "III, Schlüsselstellen V-" finden in meinen Wanderführern nicht statt).
N.B. Bei beiden Touren hat es seit Erscheinen der ersten Auflage (2003) keine Beschwerden gegeben, und der Palmaria-Rundwanderweg wird gut begangen (ich schätze etwa von der Hälfte der Nutzer dieses Wanderführers, und das nur aus Zeitgründen).
Noch ein Hinweis: Beim Rother Berg Verlag sind die Autoren vor jeder Neuauflage eifrig in ihrem Gebiet unterwegs, um die Touren bei Bedarf zu aktualisieren. Auch der Verlag scheut keine Kosten, um die Wanderführer noch präziser zu machen. In der dritten Auflage sind jetzt Höhenprofile mit drin. ... Das Ergebnis wird aber weiterhin immer nur ein Optimum an Information sein können, das den Faktor Zeit als Gegner hat. Trotzdem verspreche ich Ihnen als Wanderführerautor, das Ideal des perfekt beschriebenen und problemlos nachzuvollziehenden Weges immer vor Augen zu haben, wenn ich mit Kamera und Diktaphon vor Ort unterwegs bin.
Ihnen und Ihren Freunden weiter viel Spaß beim Wandern: Lassen Sie sich den Spaß durch ein paar Widrigkeiten nicht nehmen - es gibt viel zu viel Schönes zu erwandern!
Martin Locher
 | 17.08.2009 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
Für unseren diesjährigen Urlaub haben wir uns zwei Wanderführer Ihres Verlages gekauft: Cinque Terre und Gardasee, Ausgabe 2005. Leider mussten wir feststellen, dass beide Exemplare nicht zu empfehlen sind. ...
Die Beschreibungen sind oft schwülstig aber leider nicht sachlich richtig. Ihr Autor wollte vermutlich Reiseberichte wie Goethe abliefern. Aber auch das ist Ihm nicht gelungen.
Die Tour Nummer 4 aus dem Cinque Terre Führer verspricht lt. Beschreibung Ihres Autors auf dem Gipfel des Monte di Portofino eine Aussicht auf die Blumenriviera bis zu den Cinque Terre. - Wir gehen davon aus, dass Ihr Autor noch nie bzw. vor mehr als fünfzig Jahren dort gewesen sein muss. Dort gibt es außer hohen Bäumen aber nichts zusehen. Die Weitsicht ist auch bei klarem Wetter gleich null.
Die Ausgangspositionen der Touren Nummer 11 und 15 orientiert sich an Startpunkten, die es seit vielen Jahren nicht mehr gibt.
...
Mit freundlichen Grüßen, Martina John
 | 01.09.2008 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
in unserem diesjährigen Cinque Terre Urlaub versuchten wir uns an der Wanderung Nr 8 mit unserem Sohn ( 5 Jahre, trittsicher und wandererfahren). Wir hatten Ihren Wanderführer Cinque Terre 1. Auflage von 2003 aus der Stadtbücherei zur Verfügung. Wir benutzen gerne Ihre Wanderführer und wollten selbigen erst einmal ausprobieren um ihn ggf. für nächstes Jahr uns anzuschaffen. Bisher haben wir nur Erfahrungen zu den Bänden in Deutschland sammeln können, die wir auch gerne kaufen.
Wir fuhren mit der Seilbahn zur Wallfahrtskirche Montallegro und starteten mit der Wanderung 8 "zwei rote Rauten" rechts hinter der Kirche. Wir wollten wieder nach Rapallo hinab wandern. Der Weg war auch -wie beschrieben- anfänglich sehr breit und gut begehbar, hatte schon Charakter einer Wanderautobahn. An der beschriebenen Gabelung, konnte man wählen ob ca. 60 m oberhalb oder den unteren Weg wählt, beide würden eh wieder zusammen kommen. Wir entschieden uns für den unteren Weg. Dieser wurde dann jedoch zunehmend schmaler, hatte dann Steigcharakter, war ausgesetzt, zugewachsen mit Brombeeren und Farnen und droht im nächsten Winter bei starkem Niederschlag abzurutschen. Unbeirrt dieser Tatsachen, wanderten wir weiter, doch kurz hinter dem Sattel mit dem Marienbild, mussten wir leider umkehren. Der Weg wurde noch schmaler, schlecht sichtbar, zugewachsen mit Gras und es ging linksseitig senkrecht nach unten. Das hierfür angebrachte Geländer sollte man besser nicht berühren, selbiges war rostig, halb abgestürzt und jahrelang nicht mehr repariert. Der Weg wurde schlichtweg Jahre nicht mehr begangen und vor allem gepflegt was man hierzulande ja gut kennt. Die Markierung war durchaus noch regelmäßig zu finden, aber es stimmt auf keinen Fall, dass der Weg durchgängig breit und gefahrlos zu begehen sei. Wir bitten dies in der Beschreibung zu erwähnen oder sie zu ändern.
Mit freundlichen Grüßen, Kristina Faulhammer
 | 09.06.2008 |
sehr geehrte damen und herren,
unsere reise in die cinque terre ist nun beendet und das mit gr. freude, wenn NICHT die suchaktionen der wege im umgekehrten verhältnis, als beschrieben, gewesen wäre. das heißt, dass die beschreibungen von norden nach süden wunderbar zu finden sind , ABER von süden nach norden zu gehen ,bedarf doch einige pfadfinderische fähigkeiten und das haben mit uns ,weitere wanderer festgestellt, vielleicht wäre eine eckpfeiler beschreibung als anhang einer
ausführlichen beschreibung in gegenrichtung eine kl. hilfe für die jenigen ,die nicht mit dem strom wandern möchten ---------
dann fehlten uns einige nebenschauplätze an wissenswertem, so wie in einem merian büchlein beschrieben ,was bedeuteten würde ,nur mit einem buch unterwegs sein zu müssen , vielleicht sind unsere gedanken eine kl. information und hilfe zu einer verbesserten ausgabe
mit frdl. grüßen heidemarie sch.
 | 08.06.2008 |
Liebe Redakteure vom Bergverlag,
seit mehreren Jahren sind wir als fleissige Inselwanderer zufriedene, wenn nicht begeisterte Nutzer des Rother-Verlagsangebotes. Die Führer für El Hierro, La Palma, Rhodos, Mallorca waren uns bei der Planung und Durchführung unserer Wanderurlaube eine grosse Hilfe.
Ganz anders der Führer für die Cinque terre, bzw. die ligurischen Alpen, der uns enttäuscht hat. Dabei können wir noch nicht mal Details und einzelne Fehler anmerken, weil wir uns noch nie sowenig an einem Führer orientiert haben, wie bei diesem.
( Ausnahme: die auf Seite 134 in der Karte zur Wanderung 41 - Monte Penna - vom Parkplatz C. Forestale zum Passo dell'Incissa ausgewiesene Strasse ist zwar nicht explizit für den öffentlichen Verkehr gesperrt, aber nur ein Waldweg und keinesfalls eine Strasse "gelber Ordnung" und gleicher Qualität, wie die Strasse bis zum Parkplatz C. Forestale. Wenn man das weiß, ist die Wanderung durchaus auch von einem anderen Ausgangspunkt möglich und sinnvoll - nämlich dem Parkplatz C. Forestale, der mit KFZ nur vom Norden erreichbar ist und nicht auch von Süden, wie die Karte nahelegt.)
Was uns aber allgemein fehlte, waren Orientierungs- und Planungshilfen.
1: plastische Wegschilderungen
Alle von uns begangenen Wege in den ligurischen Appenin und in den cinque terre waren bestens beschildert und ausgezeichnet. Ein Führer war für uns daher weniger notwendig, um den Weg selbst zu finden, als die Planung zu erleichtern, wo wollen wir gehen, wird der Weg uns Spaß machen.
Die nüchternen, eher technischen Wegbeschreibungen im cinque terre-Führer sind da viel weniger Hilfe als die in den obengenannten, mit Begeisterung geschriebenen Führer. Außerdem vermissten wir die kurze Darstellung der wesentlichen Elemente vor jeder Wanderung und eine Empfehlung der 10 Highlights. Wir haben diese Favoritenlisten immer sehr geschätzt und uns über den Mut zu der subjektiven Aussage gefreut.
2: allgemeine Orientierung
In den cinque terre gibt es ein klar strukturiertes und gekennzeichnetes System (alter) Verbindungswege: ein durchgehender Weg entlang der Küste, ein durchgehender Weg auf dem Bergkamm und Verbindungspfade in den Taleinschnitten. Der Führer bezieht sich nicht darauf, macht weder nachvollziehbar, dass die beschriebenen Wanderungen eine Auswahl aus einem zusammenhängenden Wegenetz darstellen, noch nach welchen Kriterien diese Auswahl getroffen wurde.
Viele der (Verbindungs-)wege von den Küstenorten führen über den Kamm bis in das Hinterland außerhalb der eigentlichen cinque terre. Wenn man das vorher wüßte und der Schwerpunkt der Streckenschilderungen hierher verlagert würde, könnte man seinen Standort ganz anders planen. Zumal hier unter Einbeziehung des guten Verkehrsnetzes an der Küste durchaus auch anspruchsvolle Rundwanderungen möglich sind.
3. unklare Zielgruppe der Wanderungen
In dem Cinque terre-Teil sind die gängigen, wohlbekannten Strecken ausführlich dargestellt, obwohl das zum Teil "Spazierwege auf der Strandpromenade" sind. Die für die ligurischen Appenin beschriebenen Wege sind überwiegend sehr lang und eigentlich nur als mehrtägige Streckenwanderung begehbar, weil die Anfangs- und Endpunkte der Abschnitte kaum anders erreichbar sind.
Für einen Kompromiß dieser Extreme, für Wanderer wie uns, die gerne auf durchaus anspruchsvollen Wegen 4 - 6 Stunden unterwegs sind, stellt der Führer wenig Auswahl bereit, obwohl beide Gebiete das nach unserem Eindruck (bezogen auf die Wegkennzeichnung und Beschilderung in den begangenen Gebieten) durchaus ermöglichen würden.
Nichtsdestotrotz werden wir bei unserem nächsten Wanderurlaub überprüfen, ob dieser nicht zufriedenstellende Rother-Führer nur ein Ausrutscher war. Für unseren Cinque Terre-Aufenthalt hat uns eine vor Ort erstandene Übersetzung eines italienischen Führers sehr geholfen [..]
Mit freundlichen Grüßen, Jürgen und Susanne Halbekath
 | 17.02.2008 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
Betreff: Wanderung 10 aus Rother Wanderfuehrer Cinque Terre (Ligurien Ost)
Regel 7: "zweiten Gabelung bei dem wir den almigen Grat usw..........
Wenn man halblinks geht, kommt man auf erdig-lehmigen Pfad, mit roten Kreuz, aber man sollte von Grat rechts gehen und bei Zweisprung das linker Pfad wahlen. Kein rotes Kreuz aber ein rotes Quadrat. Offenbar hat sich etwas geaendert ( von rote Quadraten hat man rote Kreuzen gemacht). Jedenfalls entspricht die Beschreibung von Ristorante Baracchino aus nicht ganz die Situation dort.
Mit freundlichem Gruss, Herr D.W.Lunshof
 | 29.10.2007 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
für unseren 14-tägigen Wanderurlaub im Mai d.J. in der Cinque Terre kaufte ich u.a. den von Ihnen herausgegeben WF. Leider musste ich feststellen, dass die Wanderbeschreibungen teilweise gravierende Fehler enthielten (wobei ich sagen muss, dass wir natürlich nicht alle Wanderungen unternommen haben).
a)Wanderungen Nr. 7 + 8: Zeit- und Entfernungsangaben stimmen nicht (sind zu kurz);
b)Wanderung Nr. 24: Die Fortsetzung ab Satuario della Madonna di Monte Nero ist hinsichtlich der Alternative 3 A unrichtig beschrieben;
c) Am gravierendsten jedoch sind die Fehler bei der Wanderbeschreibung Nr. 4 "Monte di Portofino" Dieses Gebiet wurde teilweise neu markiert und neue Wege um den M. di Portofino angelegt. Die Beschilderung "Monto die Portofino" erscheint praktisch nicht mehr; es wir fast nur noch Semaforo Vecchio beschildert. ´Nach der Wanderbeschreibung "Doch alle Mühsal wird belohnt. Bei klarem Wetter genießt man eine Aussicht .." Der Gipfel ist zwischenzeitlich total zugewachsen.
Martin Locher schreibt im Vorwort zu seinem WF, er habe 7 Jahr lang gründlich recherchiert. Doch m.E. nach liegt der letzte Besuch am M. di Portofina mindestens 7 jahre zurück. Denn trotz "verzweifelten" Suchens konnten wir leider keinerlei Aussicht finden, geschweige denn genießen. Da ich selbst Wandeführer bin, habe ich für alle möglichen Pannen Verständnis, aber in keiner Weise für Fehler, die offensichtlich auf fehlender Nachrecherche für die Neuauflage
basieren. Ich darf Sie bitten, meine Beanstandungen an Herrn Locher weiterzugeben und diesen zu veranlassen bei einer Neuauflage gründlicher zu arbeiten. [..]
Manfred Scheuer
 | 09.06.2006 |
Hallo miteinander,
in Ihrem Rother Wanderführer "Cinque Terre" ist auf Seite 82 eindeutig nicht Riomaggiore drauf, wie die Unterschrift sagt, sondern Manarola. Ich komme gerade aus Manarola zurück.
Herzliche Grüße, Marieluise Schyra
 | 21.04.2006 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu folgendem ihrer Bücher haben wir Anmerkungen zu machen: Cinque Terre - Ligurien Ost (Autor Martin Locher, ISBN 3-7633-4164-1).
Bezüglich - der im Übrigen sehr schönen - Wanderung 12 schließe ich mich Herrn Braun an (habe seine Zuschrift erst nach meinem Urlaub gesehen): Auf S. 55 hat man den Monte Pastorelli keineswegs vor dem linken Abzweig 1 c passiert; das geschieht in der Tat nur, wenn man sich hier rechts hält. Geradeaus kann man eine kürzere Variante nach Bonassola gehen, dann benötigt man insgesamt ca. 1.40 h.
Ein Satz zum Beginn der Stercke: hier finde ich es hilfreich zu erwähnen, dass man zunächst einige Treppen aufsteigen muss, um auf die Straße nach Anzo zu gelangen, sich dann oben nach links wenden und dann die Straße sofort in der nächsten Linkskurve nach rechts verlassen muss (Schild: Bonassola 2.10 h). Dann geht man zunächst noch ein Stück geteerte Straße und erst danach verlässt man diese an einem erneuten Wegweiser nach links auf den mit Bohlen versehenen Schotterweg (teils ziemlich zugewuchert).
Ebenfalls sehr empfehlenswert ist Wanderung 28. Allerdings gibt es auf Palmaria keine Markierung "a", sondern die Wege 1-3. 1 (Giro) entspricht Wanderung 28, 2 bietet zwischendurch eine Abkürzung auf einer geteerten Straße nach Terrizzo und 3 führt - ebenfalls als Verkürzung - direkt am Castello Cavour vorbei.
Außerdem zu ergänzen: die Boote von Portovenere fahren nach Bedarf (ca. stündlich), und man muss sich bei der Hinfahrt schon für einen festen Rückfahrtemin entscheiden!
Die weiteren von uns gegangenen Wanderungen waren ebenfalls sehr schön und außerdem korrekt beschrieben (5, 19, 21).
Mit freundlichen Grüßen, Gregor Wenig und Dagmar Reker, Paderborn
 | 19.05.2005 |
Hallo,
gerade aus den Cinque Terre zurückgekehrt, möchte ich auf folgende Unstimmigkeit im Buch von M. Locher hinweisen:
Bei Tour 12 (Framura - Bonassola), S. 52-55 stimmen Text und Kärtchen nicht überein! Es scheint, dass hier zwei verschiedene Touren mit gleichem Start- und Zielort durcheinander geraten sind. Wo ich das ich beim ersten Streckenabschnitt nur schwer vermute, ist es beim zweiten ganz zweifelsfrei: Im Text (S. 55 Mitte) geht es bei einer Kreuzung (links "1c") auf der "1" geradeaus weiter auf einem Fahrweg steil hinunter nach Bonassola. Diese Strecke ist definitiv nicht identisch mit dem auf dem Kärtchen dargestellten Weg, der in weitem Bogen zum Zielort führt.Um ihn zu begehen (es lohnt sich!), muss man an besagter Kreuzung rechts abzweigen und dem blauen Punkt folgen.
Gruß, Thomas Braun
 | 18.08.2004 |
Stimedas damas, stimos signuors
Diesen Juni verbrachten wir drei Wochen in Santa Margherita Ligure und unternahmen von dort aus kleinere und grössere Spaziergänge oder Wanderungen. Dabei diente uns der erwähnte Wanderführer zur Information und Routenwahl.
Routen 5, 7, 19, 21 waren einwandfrei erklärt und wurden von uns in umgekehrter Richtung gelaufen.
Route 8 folgten wir bis zum M.Castello, blieben von dort aber auf der Krete und liefen bis S.Pier di Canne (zwei Quadrate) und weiter bis Chiàvari.
Route 4 folgten wir, von Santa Margherita her kommend, ab Pietre Strette in umgekehrter Richtung bis Camogli. Dazu zwei Anregungen:
- Wegeinzeichnung auf der Karte auf S.32 ist nicht identisch mit der Beschreibung auf Seite 33. Von der Sella Gaixella folgt man dem mittleren Weg, Mulatiera, welcher ohne Umweg über Pietre Strette direkt auf den Monte di Portofino führt (drei rote Punkte). Dies entspräche auch der Skizze. Vom Monte die Portofino folgt man in süd-östlicher Richtung den zwei roten Dreiecken bis Pietre Strette.
- Aussicht vom Monte di Portofino gibt es nicht mehr. Die Bäume sind bei weitem zu hoch, als dass man darüber in 360° aufs Meer sähe. Somit lohnt sich der Aufstieg nicht und die Markierung auf der Karte als Aussichtspunkt, sowie die Aussage, „Doch alle Mühsal wird belohnt: Bei klarem Wetter …..“, können gestrichen werden.
Frage zu Route 5:
- Gemäss Aushang bei „la Cheta“ ist dies kein Helikopterlandeplatz, sondern einfach ein Beobachtungsposten aus der Kriegszeit?
Als Wanderkarte für die Region um Santa Margherita di Ligure diente uns die „EURO CART / CARTE DIE SENTIERI 1:25'000 / Tigullio, Parco di Portofino / Studio F.M.B. Bologna / ISBN 88-7775-462-1“ für 6 Euro, welche man in den Tabacchi erhält. Sie enthält auch die Wegmarkierungen mit entsprechenden Zeitangaben, welche aber mit Vorsicht zu geniessen sind und äusserst knapp bemessen sind.
Ich hoffe Ihnen dienen diese Rückmeldungen und grüsse sie recht freundlich, Gilbert E. Reber
 | 13.10.2003 |
Sehr geehrtes Lektorat
Zurück aus Moneglia und von ein paar Wanderungen im Cinque Terre möchten wir Ihnen zum hervorragenden Führer von Martin Locher danken. Er hat nicht nur gute Beschreibungen, sondern vor allem auch sehr schöne Karten vorzuzeigen (war für mich der Kaufentscheid). Und da er so neu ist, geben wir Ihnen gerne eine kleine Berichtigung weiter: Seite 82 ist die Bildlegende falsch: Gezeigt wird der enge Hafen von Manarola (nicht von Riomaggiore, vgl. auch S. 87).
Mit freundlichen Grüssen, Heinz + Therese Dickenmann