Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer Provence
10.07.2011

Betr: Tour Nr. 13, Wald und Schluchten von Venasque

Sehr geehrte Damen und Herren,

zurückgekehrt von einer herrlichen Reise in die Provence mit vielen Touren aus Ihrem Wanderführer, möchten ich Ihnen zunächst mein Lob aussprechen für diesen hervorragenden Führer, der zu den Wanderungen auch immer wieder die Hinweise auf kulturelle Besonderheiten in der Gegend der Wanderungen gibt. Die Touren sind auch gut zu finden, selbst wenn man keine andere Karte dabei hat.

Eine unerfreuliche Begebenheit möchte ich Ihnen aber doch schildern, weil sie sicher auch andere Wanderer ereilt hat und möglicherweise noch ereilen wird.

Es geht um die Tour 13, in der der Autor schreibt, dass es keine öffentlichen Parkplätze gibt, aber die freundlichen Besitzer der Gite auf Nachfrage das Parken auf ihrem Grund genehmigen. Auch wir sind auf eine freundliche Dame gestossen, die uns in einem großen Wortschwall erklärt hat, wo wir parken dürfen. Ich hatte zwar nicht alles verstanden, aber an der Stelle, an die sie uns nach meinem Verständnis verwiesen hatte, war auch ein großer freier Platz (für gut 20 Autos!) und die Sperrkette an der Einfahrt war heruntergelassen und lag am Boden. Dort parkten wir und machten uns auf die Wanderung.

Bei der Rückkehr war unser Auto von anderen Wagen blockiert und auf meine Nachfrage im nächstgelegenen Haus, was offensichtlich anderen Besitzern gehörte, stellte sich heraus, dass wir verbotenerweise auf deren Grund geparkt hatten und sie uns auf diese Weise am Abfahren hindern wollten. Da half keine Erklärung, dass ich gefragt hatte, wohl falsch verstanden hatte etc. Der sehr unfreundliche Mann erklärte uns, wir sollten uns unser Reden sparen. Entweder 50€ zahlen oder er holt die Polizei mit dem Abschleppwagen. Was bleibt einem mit mangelnden Französischkenntnissen übrig, als zu zahlen und das Terrain fluchtartig zu verlassen.

Warum schreibe ich Ihnen das? Uns ist klar geworden, dass diese Erpressung Methode hat und dieser Mann die Gunst des Rother Wanderführer erkannt hat. Da kommen (zumindest unter der Woche) sicher ausschließlich deutsche Wanderer hin und viele werden bei diesem einladenden Parkplatz erst gar nicht um Erlaubnis fragen. Und schon hat der Mann wieder ein Opfer, das er abzocken kann. Denn wenn er das Parken dort verhindern will, braucht er ja bloß die Kette an der Einfahrt zu schließen. Dass die freundliche Frau der Gite mit unter der Decke steckt, will ich nicht glauben, sondern eher an ein Missverständnis meinerseits bedingt durch meine schlechten Sprachkenntnisse.

Falls dieser Rother Wanderführer wieder einmal neu aufgelegt wird, sollte im Kapitel 13 unbedingt ein Hinweis auf diese „Falle“ stehen. Das wäre mir ein großes Anliegen!

Mit freundlichen Grüßen
M. K.
13.06.2011

Wanderführer Provence, Thomas Rettstatt, 4. Auflage 2009, Wanderungen-Nr. 18, 21 und 22

Wir kommen gerade aus dem Urlaub in der Provence zurück, wo wir die in ihrem Wanderführer Provence, Thomas Rettstatt, 4. Auflage 2009, beschriebenen Wanderungen-Nr. 18, 21 und 22 unternommen haben.

Hier ein Feedback unserer Erfahrungen mit ihrem Provence-Wanderführer zu den Wandervorschlägen-Nr. 18, 21 und 22:

Wanderung Nr. 18 Gorges de Veroncle:
eine fantastische und abwechslungsreiche Wanderung:
Ausgangspunkt "les Grailles" haben wir nicht als solches gefunden. Wir parkten außerhalb der Ferienanlage "les Otalys" unweit des Beginns der Wanderung.
Der Hinweis die Wanderung ist "durchgehend gelb markiert" war entscheidend, um den richtigen Weg zu finden. Da die Mühlen selbst nicht mit Namen gekennzeichnet sind bzw. die Schautafeln nicht mehr oder nur noch teilweise lesbar waren, war es oft schwer zu erkennen, an genau welchem Teil der Wanderung wir uns befanden und wir schlugen Wege ein, die spannend und aussichtsreich waren, sich aber als völlig falsch erwiesen und oft an den Überhängen der Gorges oder im Dickicht endeten.
In der Beschreibung ist die Rede von zwei Leitern nach le Moulin Cabrier. Wir haben nur eine Leiter gesehen (die, welche im Buch auch abgebildet ist). Diese war auch die richtige. Wir konnten die Beschreibung nach der Leiter nicht nachvollziehen und orientierten uns dann nach der gelben Markierung.
Der Hinweis "unterhalb der Straße Gordes – Murs" ist nicht sehr hilfreich, da man diese von der Schlucht aus nicht sehen kann. Hilfreicher wäre hier der Hinweis, dass man sich in der Regel "auf dem linken Pfad" in Richtung "schluchteinwärts" nach den gelben Markierungen orientieren soll. Sonst ging alles sehr gut. In dem Abschnitt zwischen Murs und dem Campingplatz befindet sich ein kleiner Laden mit allerlei Eß- und Trinkbarem - ein wahres Juwel.

Wanderung Nr. 21 Gorges de Regalon:
In der Beschreibung heißt es "Vom Parkplatz gehen wir auf dem blau markierten Pfad ..... zum nahen Schluchteingang". Dass wir keine einzige blaue Markierung gesehen haben war letztendlich kein Problem, da der Weg zur Schlucht gekennzeichnet ist und der Hinweis sich nach dem Bachbett der Regalon zu orientieren (Auskunft der Information) sinnvoller ist. Einmal in der Schlucht angekommen, gibt es keine andere Möglichkeit als durch, da diese so eng, tief und hierduch einzigartig ist! Möglicherweise wurden die blauen Markierungen in Zuge der Sicherungsarbeiten in der Schlucht entfernt. Sonst alles bestens. Sonntags muss man eine Parkgebühr zahlen (Auskunft der Information).

Wanderung Nr. 22 Zedernwald des Kleinen Luberon:
Auf dem Schild an der D36 steht "Forêt des Cèdres"; die Zufahrtsstraße ist nicht mehr gebührenpflichtig. Da durch Baumfällarbeiten ein Teil der Beschilderungen zu Schaden gekommen und dadurch die Orientierung erschwert ist, sollte unbedingt empfohlen werden für die Tour "Roque de Bancs" solange auf der Forststrasse "Route de Forest de Falabrègue" zu bleiben, bis links die Zisterne Nr. 41 erscheint. Dies sind vom Parkplatz gute 2 km, d.h. 30 Minuten Gehzeit.

Mit freundliche Grüßen
H.C.
10.02.2011

Hallo,

ich möchte Ihnen mitteilen, das die Wanderung Nr. 21 Ihres Provence-Wanderführers nicht mehr durchführbar ist. Der Gorges de Regalon ist seit einiger Zeit durch Felsbrocken versperrt und darf nicht mehr betreten werden.

Mit freundlichen Grüßen, Astrid Hagels
07.07.2009

Sehr geehrter Herr Rettstatt, sehr geehrtes Rother-Team,
wir sind schon oft nach Rother-Wanderführern gewandert, im Juni diesen Jahres in der Provence. Einige Anmerkungen seien uns erlaubt, weil uns bei der einen oder anderen Tour doch Einiges aufgefallen ist. Trotz aller kritischen Anmerkungen: Erst durch Ihren Wanderführer ist es ein toller Frankreich-Urlaub geworden!!

Tour 5 (Vaison-la-Romaine):
Besonders schön ist das Bummeln durch die Oberstadt.

Tour 8 (Durch die Weinberge von Violes):
Seite 37 "Unterwegs queren wir ein Sträßchen ..." und "... biegen wir bei einem zweiten Teersträßchen ..." trifft nicht ganz die Gegebenheiten, weil das zunächst beschriebene "Sträßchen" ein verwachsener Feldweg ist. Die auf Seite 38 beschriebenen "paar Kirschbäume" sind uralt, kahl und als solche halbrechts einzeln stehend ziemlich schwer auszumachen. Hoffentlich pustet die nicht bald der Mistral um ... Leider haben die Zuschrift vom 24.07.2006 und 07.06.2007 recht: Der auf Seite 39 beschriebene "botanische Lehrpfad" ist nicht existent. Soll es ihn wirklich jemals gegeben haben??? Nach "la Bouveau" ist der Blick von der Brücke über die Ouveze in beide Richtungen wunderschön. Wenn man dann aber auf dem Weiterweg noch vor den Häusern nach rechts Richtung "la Moutte" (ohne jedwede Markierung) in einen Feldweg einbiegt findet man links von einem Weinfeld mit großer Mühe Stufen, die nach oben führen. Der Weg ist ziemlich steil und verwachsen. Oben angekommen ist der Blick sehr nett, aber das war es denn auch. Der weiter beschriebene Abstieg in das "kleine Tal" geht nicht. Also sind wir umgedreht und einen geteerten Weg parallel zur D 977 bis zur D 8 gegangen (fehlt in der Zeichnung Seite 36). Die D 8 sollte man überqueren, dann aber nicht geradeaus auf dem geteerten Weg weitergehen, sondern nach links abbiegen und auf einem Feldweg rechts von der D 8 in Richtung Ouveze gehen, der nach rechts abknickt und als hübscher enger Pfad parallel zur Ouveze mit Zugangsmöglichkeiten zum Fluss zurück nach Violes führt (die Karte stimmt insoweit). Uns hat die Wanderung übrigens trotz allem sehr gut gefallen.

Tour 9 (Dentelles de Montmirail):
Bei dem Ausgangspunkt "les Florets" sollte man besser nicht auf dem videoüberwachten Privatparkplatz des dortigen (teuren) Restaurants parken, sondern die Parkmöglichkeiten ein Stück weiter nutzen... Bitte aber nicht die "schlechte Schotterstraße" weiterfahren und die dortigen Wanderer völlig in Staubwolken einhüllen. Der zweite Teil der ansonsten tollen Wanderung - ab dem auf Seite 41 beschriebenen Direktabstieg, wo man zunächst den dortigen Wegweiser erreichen muss (nicht vorher schon abbiegen!) - hat sich seit der Zuschrift vom 23.06.2006 sicher weiter verschlechtert. Das Entlangkraxeln an den Felsnadeln ist ja noch ganz spannend, aber dann sind wir, uns immer irgendwie geradeaus haltend, schließlich am lotrechten Felsen geendet, dort hängt ein Seil aufwärts (Wegmarkierung "blau (2)"). Weil der Wanderführer überhaupt keine Anhaltspunkte liefert, wo denn bei den diversen Geröllfeldern der Abstieg begonnen werden soll (Seite 41 "auf der Höhe von Deves" ist ein Rätsel, das wir nicht lösen konnten), sind wir dort schließlich den Hang runter, von Astwurzel zu Astwurzel ... Herr Rettstatt, da ist eine Überarbeitung dringend angesagt.

Tour 11 (Notre-Dame-d'Aubune):
In der Tat (Zuschrift vom 29.08.2005) stimmt das mit dem Privatbesitz oberhalb von Beaumes-de-Venise, auch wenn wir uns keinen Ärger eingehandelt haben ... Leider müssen auch wir bestätigen, dass die weitere Wegbeschreibung ausgesprochen ungenau ist. Nach der Absperrung (Seite 45) ist der rechts abbiegende Weg blau und nicht gelb markiert. Man kommt dann an eine Mauer, der man im Bogen bis zum Wald folgen muss. Dort angekommen geht es links weiter. Dann kommt man am Ende des Waldes an einer T-Kreuzung auf einen Querweg. Da hat uns der Wanderführer völlig im Stich gelassen. Würde man rechts abbiegen, kommt man sogleich an eine Straße mit einem nach links abbiegenden Wanderweg durchs freie Feld. Wir sind an der T-Kreuzung links ansteigend abgebogen und haben damit wohl auch den "Höhenweg" erreicht. Was sind nun aber die "Teufelsfelsen"?? Wir sind schließlich in einem Wegewirrwarr an einen V-förmig eingeschnittenen Felsen gekommen und dachten, da ist der Teufel vielleicht mal durchgejagt. War aber nicht so. Wir sind da erst nach rechts durch den Einschnitt durchgegangen und haben abwärts steigend die Grotte (Grottes d'Ambrosi) vergeblich gesucht. Wieder zurück haben wir es bei dem V-förmigen Felseinschnitt als Variante 2 mit geradeaus versucht. Der Weg biegt kurz darauf nach rechts in Wald ab (gelb/rote Markierung) und völlig überraschend standen wir plötzlich vor der Grotte. Immerhin. Wieder zurück zum V-förmigen Felseinschnitt sind wir als Variante 3 nun nach links abwärts abgebogen. Und da waren sie dann, die überhängenden Teufelsfelsen ... Bleibt nachzutragen, dass in der Karte bei dem Parkplatz "P" ein Fehler ist: Wie im Text beschrieben muss der Kanal zunächst einmal auf der geteerte Zufahrtsstraße überquert werden.

Tour 13 (Wald und Schluchten von Venasque):
Wenn man nicht auf dem - abgesperrten - Privatparkplatz parken möchte, in der "scharfen Linkskurve" kann man auch parken. Im Mittelteil der Wanderung ist der Wanderführer wiederum sehr verkürzend und daher ungenau. Auf Seite 51, ab Zeile 2, muss es wie folgt lauten: Nach leichtem Ab- und Aufstieg passieren wir ein weiteres Eichenwäldchen, ein kleines Tal und einen Kiefernwald. Wir gelangen dann an einen breiten Querweg (T-Kreuzung) und halten uns dort links (gelbe Markierung). Kurz darauf biegen wir rechts an einem Wegweiser in Richtung "La Genestiere" ab. Nach ein paar hundert Metern im Wald geht es wiederum an einem Wegweiser nach rechts in Richtung "Venasque" weiter, weiterhin der gelben Markierung folgend. Wir steigen nun auf dem Pfad durch den Wald hinab in die Combe de la Fontaine du Rupt ... ... Das Ende des Weges ist im übrigen nicht weglos, sondern völlig unproblematisch.

Tour 14 (Im Wald von St-Lambert):
Wir haben nach dem "Pas du Vigiuer" ziemlich doll "aufgepasst" (Seite 53) und wohl auch den "schmalen Pfad nach links" entdeckt. Der endet allerdings an einem großen, gemauerten Haus, das weder im Text noch in der Karte Erwähnung findet. Wir sind dann umgekehrt und haben die auch in der Karte eingezeichnete Variante gewählt. Die "Route Forestiere des Indochinois" ist mittlerweile verbreitert worden, aber immer noch ein ruhiges Wegstück. Wenn man vorher den "angenehmen, von schönen Eichen gesäumten Höhenweg" gehen möchte, was uns leider versagt war, dann sollte man am Anfang beim "Pas du Viguier" einfach geradeaus der Markierung weiterfolgen. Der Weg fehlt im Text und in der Karte! Dann erspart man sich den Abstieg (der rechts abzweigende Weg ist eh steinig) und das "Aufpassen" ...

Tour 16 (Gorges du Gardon):
In der zweiten Hälfte des Hinweges sollte man immer so nah wie möglich am Fluss bleiben. Es gibt einen unfallträchtigen Höhenweg, den man tunlichst meiden sollte! Die Seil-gesicherte Passage ist völlig unproblematisch. Am Endpunkt hätten wir uns erneut deutlich mehr Erläuterungen gewünscht: Dort steht man schließlich in der Rechtskurve des Gardon rechts am Waldrand an einem Wegweiser. Wir haben von zwei möglichen Wegen den linken Weg gewählt, haben uns nach ca. 10 Minuten wieder links gehalten (gelber Strich, dort sind Eisenhaken in den Fels gesetzt)und haben nach einer ziemlichen Kraxelei (immer wieder eingelassene Eisenhaken, ungefährlich) zwar keine Kapelle erreicht, hatten aber eine phantastische Aussicht...

Tour 19 (Roussillon):
Wer Parkgebühren sparen will, sollte etwas außerhalb parken. Man ist ja schließlich zum Wandern in die Provence gefahren.

Tour 20 (Der Colorado von Rustrel):
Wie Tour 19 sehr beeindruckend, auch wenn Teilbereiche gesperrt sind. Einzelheiten ersparen wir uns, weil vermutlich ständig andere Bereiche betroffen sind, um die Natur zu schützen. Leider verlassen viele Wanderer die Wege und kraxeln blöderweise auf den Ockerfelsen herum. Die allein sind, was wirklich ärgerlich ist, für die Sperrungen verantwortlich. Man bekommt am gebührenpflichtigen Parkplatz ein kleines Plänchen, nach dem vor dem "Cirque de Barries" (z. Zt. gesperrt) das Gebiet "Desert Blanc" liegt (im Wanderführer nicht erwähnt). Wenn man dort vorbei ist, gibt es einen nach links ausgeschilderten Weg aufwärts mit einem tollen Ausblick auf die "Cheminees des Fees", auch wenn man anschließend wieder Richtung Ausgang umkehren sollte.

Tour 28 (Die Seen vom Bimont und Zola):
Von dem Brand im Pinienwald ist glücklicherweise fast nichts mehr zu erkennen.

Tour 31 (Etang de Galabert und Etang du Fangassier):
Die Camargue ist schon ein schönes Fleckchen Erde. Wir haben jede Menge Flamingos gesehen...

Wie gesagt, viele Anmerkungen, aber für uns war es ein superschöner Wanderurlaub. Auch dank des Rother-Wanderführers "Provence"!

Mit freundlichen Grüßen aus Stade, Brigitte und Hartmut Nitz
29.06.2009

Liebes Redaktionsteam vom Rother-Verlag,

meine Familie und ich besuchten vor kurzem die Provence. Da wir begeisterte Wanderer sind, haben wir Ihren Wanderführer "Provence" von Thomas Rettstatt in der 4. Auflage gekauft. Im Großen und Ganzen waren wir zufrieden, v.a. die Tourauswahl hat uns gut gefallen. Allerdings sind uns auch einige Dinge aufgefallen, auf die wir hiermit hinweisen möchten:

- Die eingezeichneten Wege auf den Karten enthalten zum Großteil Pfeile, die die Laufrichtung anzeigen. Allerdings fehlen die Pfeile in den Karten bei folgenden Touren: 3, 6, 16, 23, 29, 30, 38, 39, 40 und 49.

- Tour 8: Durch die Weinberge von Violés:
Ab der Stelle ca. 300 m nach Überschreitung des Viadukts über die Ouvèze, wo früher ein botanischer Lehrpfad den Weiterweg angezeigt hat (Markierung nach rechts), ist die Wegfindung bis zum Hochufer der Ouvèze sehr schwierig bis unmöglich. Wir sind zig-Mal am Fusse des Talhangs entlang gegangen, um den Pfad aufwärts zu finden. Hier müsste im Führer eine genauerere Beschreibung stehen. Mehrere Gegebenheiten auf dem Pfad - wie der verfallene Steg über den Bach eines Seitentals - deuten darauf hin, dass der Weg sehr selten begangen wird. Ich glaube letztendlich, wir haben den Weg nur mit Hilfe unseres geographischen Wissens und der Orientierung an den Himmelsrichtungen gefunden.

- Tour 11: Notre-Dame-d'Aubune:
Es muss heißen: "... In einer starken Rechtskurve marschieren wir geradeaus ca. 100 m weiter und schlagen kurz nach einer hölzernen Absperrung rechts einen BLAU (nicht gelb - siehe Bilder im Anhang) markierten Pfad ein..."

Ich würde mich freuen, wenn meine Anregungen auf Ihre Zustimmung stoßen und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Sabine Hensold


27.08.2008

Liebe Leute von Rother,

zunächst mal vielen Dank für Ihre Wanderführer. Seit Jahren erfreuen uns diese bei unseren Touren im Urlaub und in der Freizeit. Unsee letzte Tour im Juni/Juli führte uns in die Provence Und ins Languedoc bis in Roussillon. Hier nun einige Anmerkungen zu Veränderungen:

Wanderführer Provence Mont Ventoux Tour 7
Nach dem Gipfel gingen wir zwischen den blauen und roten Stangen hindurch. Das Teersträsschen endet allerdings nicht an einem Militärgebäude, weil das augenscheinlich abgerissen wurde..

Panorama von la Caume Nr. 27
Der Zugang zum Südabbruch ist nicht mehr möglich, da die ganze Anlage umzäunt ist. Alles in allem aber eine ganz tolle Tour…


14.07.2008

Liebe Mitarbeiter,

wir kommen gerade aus der Provence und sind mit unseren Kindern einige Touren nach dem Rother-Wanderführer Provence 3.Auflage 2006 gegangen. Wie immer waren die Touren sehr genau beschrieben und die Wege trotz teils schlechter Markierung gut zu finden.
Bei einer Tour gibt es aber eine gravierende Veränderung, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:
Tour 46 Basses Gorges du Verdon
Der Weg ist in der Hälfte der Gorge nicht mehr passierbar, weil in den Felsen ein Teil des Pfades/Steges nach unten in den Fluss weggebrochen ist - auf ca 5m Länge - wir sind trotzdem weitergegangen, (durch das Wasser), insgesamt eine der schönsten Touren des Gebietes! Diese Tour ist für Wanderanfänger aber nicht zu empfehlen, weil an einigen Stellen in der Schlucht Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unabdingbar sind und die einst vorhandenen Sicherungen in desolatem Zustand. Von der Schwierigkeit ist diese Wanderung ebenso einzustufen wie die große Verdonschlucht, wenn auch kürzer.
Ich hoffe, diese Information ist hilfreich und verbleibe

Mit herzlichen Grüßen, Dr. Marika Leonardy
25.06.2008

Wanderführer Provence, Tour Nr. 22 Zedernwald des Kleinen Luberon

Der Aussichtspunkt heißt Le Portalas (siehe Bild).
Herzlichen Dank an den Autor für die gute Beschreibung. Wir haben die Tour vor drei Tagen mit unserem 8-jährigen Sohn gemacht. Man kann die Tour wirklich gut mit Kindern machen. Es gab immer etwas zu entdecken, Pflanzen, Schmetterlinge etc. Vor allem die Aussicht über die Felskante war beeindruckend. Sehr gut war auch, über die Mittagszeit im Schatten der Zedern laufen zu können (danke für den Hinweis im Buch!).

Mit freundlichen Grüßen, Angelika Wiedmaier


23.06.2008

Lieber Rother Bergverlag,

Ich bin dieses Jahr in der Provence einige der von Ihnen empfohlenen Wanderungen gegangen. Sie waren allesamt ein Erlebnis und ich bin begeistert von der Landschaft und den empfohlenen Routen. Nichtsdestotrotz möchte ich Sie auf ein paar Veränderungen in der Wegführung bzw. Landschaft hinweisen.

Tour 46 (Basses Georges du Verdon)
Eine traumhafte Tour… wäre da nicht ein Problem. Der Weg ist aus gutem Grunde gesperrt. Ich bin dieser Tour so (trotz Gefahren) gefolgt, wie sie im Führer beschrieben war. Es ist durchaus möglich. Es sollte darauf hingewiesen werden, dass der Weg mittlerweile sehr verwachsen ist und (siehe Bild DSC 0133) aussetzt. Mit etwas Mut und Geschick kann diese Stelle (ca. 5m) überwunden werden. Auf der sichtbaren Kante und mit gutem Festhalten. Die Wanderer sollten sich darüber jedoch bewusst sein, dass dort in das Wasser fallen wirklich ein Sturz in tiefes Wasser bedeutet.

Tour 47 (Lac de Ste-Croix und der untere Verdon)
Ebenfalls eine wunderschöne Tour, die die „Nebenattraktivitäten“ der Landschaft zeigt. Der Weg führt an dem Örtchen Baudinard-s.-Verdon vorbei. Im Führer sind Verkehrzeichen als Orientierungshilfe angegeben, die so leider nicht mehr stimmen. Stattdessen sind jetzt von 5.5 t und 30km/h ausgeschildert. (siehe Bild 1). Die Straße wurde dort umgebaut. Mein Vorschlag ist auf den Ziegenhirten (chevrière) hinzuweisen. (siehe Bild 2) Dieser hat sein Haus bzw. die Ziegen ihr Haus genau an der Abzweigung.
Die schlechten Markierungen wurden schon in einer anderen Leserzuschrift angesprochen. Sie sind auffindbar… mit etwas Glück und „frei nach Nase“ laufend kam ich immer wieder an einer in der Route beschriebenen Stelle heraus.

Im Allgemeinen möchte ich zu dem Wanderführer sagen, dass man ihm nicht Wort für Wort folgen muss bzw. sollte. Von Zeit zu Zeit steckte ich ihn weg und konnte somit viel mehr von dieser beeindruckenden Landschaft sehen. Somit ergab sich der eine oder andere schöne Umweg und dank des Führers und einer Karte fand ich auch immer wieder zurück.

Lieben Gruß, Diana Noack

P.S. 3. Auflage 2006


25.05.2008

Hinweis zum Wanderführer Provence, Tour Nr. 21 Gorges de Regalon:

Es kann Wasser in der Schlucht haben. Siehe Bild vor vier Tagen (22. Mai 2008). Ca. 10 cm tiefes Wasser - Man kommt durch die Schlucht, indem man über einzelne Steine balanciert. Auf dem Parkplatz werden seit neuestem Gebühren erhoben (2.50 €). Das war vor zwei Jahren noch nicht der Fall.

Mit freundlichen Grüßen, Angelika Wiedmaier


04.03.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Jahren wandern wir nach Touren ihrer Wanderführer in verschiedenen Ländern, es waren größtenteils immer sehr schöne Wanderungen und wir konnten uns nach ihren Angaben immer gut orientieren, leider hat es mit dem Wanderführer "Provence" nicht so gut geklappt. Wir waren im Juli 2007 in der Provence. Hierzu folgende Hinweise:

Tour 44: Die Berge und der Wald von Montdenier (Puimoission/St-Jurs) Der Einstieg zu dieser Wanderung ist von St-Jurs aus überhaupt nicht zu finden. Schon alleine den beschriebenen Parkplatz findet man nicht, den kurz hinter St-Jurs ist die Forststraße zum Paß durch eine Schranke versperrt, ebenso gibt es das beschiebene Hinweißschild nicht. Wir haben von St-Jurs aus 45min gesucht - ohne Erfolg. Wir sind dann zum Agra gewandert, ortskundige Wanderer die wir unterwegs traffen, konnten mit der Tourenbeschreibung auch nichts anfangen!

Tour 46: Basses Gorges du Verdon (Quinson)
Diese Tour ist, wie von Ihnen vorgegeben nicht mehr als Rundweg zu begehen. Die Weg ist entlang der Schlucht nur noch bis zum Abzweig Plateau Malasoque (im Wanderführer als grau getrichelte Linie) begehbar, danach ist er gesperrt. Man erreicht die Kapelle St. Maximin nur noch über den von Ihnen beschrieben Rückweg. Dadurch hat die Wanderung sehr an Reiz verlohren, der Weg entlang der Schlucht ist verwachsen, man sieht nicht viel und der Hin+Rückweg zur Kapelle ist langweilig, da derselbe. Ich persönlich würde diese Tour aus dem Wanderführer streichen, da Sie nichts zu bieten hat!

Tour 47: Lac de Ste-Croix und der untere Verdon
Dies Tour ist zu Anfang wirklich beeindruckend, nur leider verliehrt sich nach dem Zufahrtsweg zur Farm L' Arbitelle jede Spur. Wir haben zu Zweit eine Stunde lang in verschiedenen Richtungen nach der, ab hier beschriebenen gelben Marjierung gesucht, doch leider nicht gefunden. (Da wir bereits 4x im Verdongebiet wandern wahren kennen wir die Tricks mit schlechten Markierungen, aber hier war echt nichts zu finden ...)Wir hatten dann die Nase voll und sind zurück-schade, den wie gesagt es war bis hierhin eine tolle Tour.

Tour 45: Cadieres de Brandis
Dies war eine wirklich schöne Wanderung. Allerdings würde ich vorschlagen, den Weg genau anderst herum zu laufen, so ist der Weg nehmlich auch vor Ort beschrieben und die Gefahr des sich verlaufens entfällt. Wenn man den Richtungsverlauf ihrer Wegbeschreibung nimmt besteht die Gefahr bei den kleinen Trampelpfaden den falschen Weg zu nehmen.(Da nichts beschrieben ist)

Allgemeiner Hinweis:
Wir haben im Verdongebiet schon einige Km Wanderwege hinter uns gelassen und sind einige Touren, die auch von Ihnen beschrieben sind, gelaufen. Im Rother Wanderführer sind diese Wanderungen aber viel zu umständlich beschrieben (z.B. Tour 50), da ist man ja mehr am Lesen als am laufen - einfach den gelben Markieungen folgen reicht aus.

Mit freundlichen Grüßen, Annette Benkler
07.10.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne möchte ich ein Feedback zu drei Touren aus dem Rother Wanderführer Provence von Thomas Rettstatt 3. Auflage 2006 anbringen.
Erst einmal ganz allgemein, meiner Meinung nach sind die Routen mit grosser Sorgfalt gewählt und ausnahmslos sehr schön. Die Routenzeit und Länge liegt im Vergleich zu anderen Wanderführer eher an der unteren Grenze, was die Wanderungen aber gerade für "unerfahrene" und "ungeübte" (was der Duchschnittsmensch, als den ich mich bezeichne ja ist) Wanderer interessant macht. Ebenfalls sehr interessant ist dann die Kombination gut eingelaufener Wanderer und Kind! Mit euren Routen gut zu praktizieren!
Aus dem Wanderführer Provance konnte ich drei Touren machen, auf die ich gerne näher eingehen möchte:
Route 36 St-Pilon und Joug de l'Aigle:
Diese Tour (ohne Varianten) habe ich mit meiner 5 1/2 jährigen, hochmotivierten Tochter zusammen gemacht. Der Auf und Abstieg sind einigermassen anstrengend (wie überraschend :-)), aber der Ausblick entschädigt für alles! Sehr zu empfehlen ist ein Abstecher in die Grotte Ste-Marie-Madeleine, die Kühle und Stille dieses Ortes ist ein toller Kontrast zum Rest der Wanderung. Die Tourenzeiten sind selbst in Kindbegleitung gut einzuhalten, für erfahrene Wandersleut also kein Problem. Ansonsten bleibt dem Text des Buches nichts hinzu zu fügen.

Route 38 Die drei Calanques von Cassis:
Ab der Calanque de Port-Pin führt ein gut blau markierter sehr schöner Wanderweg der Küste entlang. Der Weg verlangt trittsicherheit und schwindelfreiheit, ist aber sonst nicht weiter anspruchsvoll, bietet aber umso schönere Panoramen (z.T. sogar markierte und gesicherte Stellen). Leider konnte ich dem Weg zur Calanque D'En-Vau nicht folgen, da dieser wegen starker Abrutschgefahr gesperrt war. Erst später habe ich gesehen, das der GR 98 ja ebenfalls (theoretisch, also auf der Karte) zur Calanque führt. Folglich kann ich Anspruch und Durchführbarkeit diese Abschnitts (leider) nicht beurteilen. Der GR 98 bietet sich denn auch als Rückweg an, schöner wenngleich sicher länger ist aber der Umweg über die Jugendherberge La Fontasse. Man folgt einfach der gestrichelt blauen Markierung nach der Kreuzung mit dem GR 98. Die Markierung ist vergleichsweise schlecht, es gibt aber nur einen Weg, insofern stellt das kein Problem dar. Die Wegzeit der Route OHNE die oben genannten Varianten wird mit drei Stunden angegeben, wobei das nach meinem dafürhalten sicher sehr sehr gut gemeint ist! Reine Marschzeit hatte ich auf meinem Weg MIT allen Varianten (aber ohne Abstig letzte Calanque) knappe drei Stunden. Auch hier hätte ich meine Tochter ohne Probleme mitnehmen können. Ich weiss gehört nicht hierher, aber trotzdem als kleiner Tip: ein super Blickwinkel von ganz anderer Seite der erwanderten Strecke ergibt sich von See her auf einem der vielen Ausflugsboote in die Calanques...

Route 39 Cap Canaille und Grande Tête:
O.K., das Ding ist anstrengend! Die einzige der drei Touren, bei der die angegeben Zeit einem einiges an Kondition abverlangt. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier unbedingt von Nöten (ich hätte diese Route schwarz eingestuft...) Die Wege sind zwar meist nicht ausgesetzt (es gibt kleine nette Ausnahmen), jedoch grösstenteils ungesichert, so das Geröll bei steilem Abstieg schon mal zum Problem werden kann, oder ein (zugegeben wundervoller) Ausblick mit 9,7 m/s 200 Meter tiefer enden könnte! Bitte die zahlreichen Hinweistafeln in diversen Sprachen unbedingt beachten! Vom Cap Canaille an habe ich mir erlaubt eine Variation zu Wandern ich bin nämlich von der offiziellen Markierung abgewichen und einemTrampelpfad (auf der offiziellen Karte eingetragen, aber am Weg nicht markiert) dem letzten Kamm gefolgt. Es bietet sich hier nochmals ein wundervoller Blick direkt über Cassis und die Möglichkeit zu einer würdigen Brotzeit, bevor der Weg dann in einer 180° Kehre etwas tiefer zurückführt um wenig später wieder den Ausgangspunkt und den Gelb markierten Wanderweg zu erreichen, der einen dann wieder zurück führt!

Allgemein: Nochmals tiefsten Respekt für die Recherchen und besten Dank für die Wandervorschläge!!!

Mit freundlichem Gruss, Florian Werner
30.09.2007

Hallo,

auf der Tour 50 sollten Sie lieber folgende Stelle (s. Foto) als problematisch für nicht Schwindelfreie angeben: meine Freundin (absolut nicht schwindelfrei), hat die lange Metalltreppe recht schnell gemeistert. Aber wegen der Stelle mit den Metallklammern über dem Abgrund paar Meter weiter mußten wir beinahe umkehren...

mfg georg wusel


29.09.2007

Sehr geehrte Damen und Herren, Ludwigsburg 09/2007

Das o.g. Buch habe ich mir extra für meinen Sommerurlaub in Frankreich 2007 gekauft um schöne Wanderungen in meinem Urlaubsgebiet unternehmen zu können. Leider musste ich bei allen drei Wanderungen, die ich nach Ihrem Buch durchführen wollte feststellen, dass die Wanderungen zum Teil nicht durchführbar oder mit erheblichen Einschränkungen nur durchgeführt werden konnten. Außerdem zeigte sich, dass mache Einschränkungen sicherlich nicht erst seit 2006 vorliegen.

Route 40: Sommet de L`homme
Die kleinste Unannehmlichkeit: Hier beschreiben Sie in ihrem Führer: …. Nach einem Sattel verbleiben wir auf dem nun blau markierten Sträßchen. Was haben wir diese blaue Markierung gesucht und nie gefunden. Das hat uns zu einem leider größeren Umweg veranlasst der dann doch noch in dieser wunderschönen Tour landete. Und ein kleiner Hinweis: es ist ein gelber Strich und kein blauer, den man später verlässt um auf dem Grad weiterzulaufen. Der gelbe Strich lädt aber auf dem Rückweg ein, die ganze Tour nicht genau gleich zurück zu laufen, sondern dem gelben Zeichen auf dem Rückweg zu folgen, da dieses einen Rundweg markiert.

Route 42: Plateau von Ganagobie
Gut, auf zur nächsten Wanderung. Die leider auch keine geworden ist. Eine leichte Verzweiflung macht sich breit. Wir animierten die Kinder für eine kleine Rundwanderung, die gleich am Anfang scheiterte und die wohl auch schon länger gesperrt ist. Wie sollen danach die Kinder wieder motiviert werden wenn es nicht mal zu einer Wanderung kommt und man extra über 30 km Anfahrtsweg hat und dann auf dem Plateau steht und nichts geht? Gut Brandgefahr im Sommer: aber dies ist sicherlich in jedem Sommer gegeben. Auch da wäre ein Hinweis in ihrem Reiseführer schön gewesen.

Route 46: Basses Gorges du Verdon
o.k. Ein dritter Versuch. Wieder die Kinder motivieren und die Zusage: heute müsst ihr nicht auf den Berg steigen, heute laufen wir unten bis zur Eisentreppe und dann wieder zurück. Gesagt losgefahren. Dieses Mal waren es 79 km von unserem Domizil aus. Frohgemut sind wir losgelaufen und wirklich die Strecke: Wunderbar, die Aussicht fantastisch – die dunklen Kanäle genial. Doch was ist das? Nach ca. 25 min geht ein Weg links nach oben und im Führer steht: Eine Abzweigung nach links zum Plateau Malasoque bleibt unberücksichtigt. Nur leider ist ab hier der Weg direkt am Kanal oder am Fluss total gesperrt. Ade du schöne Wanderung. Ärger der Kinder – heute müssen wir doch nicht nach oben?! Und dann bin ich doch noch über die Absperrung nur um zu sehen, warum da abgesperrt worden ist. Und siehe da, hätten wir in dem Reiseführer richtig geschaut hätten wir auch die schadhafte Treppe schon auf dem Bild in ihrem Wanderführer gesehen. Nun gut – ein Trost?? –wir waren nicht die Einzigesten die diesen schönen Weg gehen wollten. Und als wir dann wieder zurück kamen haben wir auch das Schild draußen gesehen: Weg nach 2 km gesperrt. Ein festes Holzschild, sicherlich nicht erst seit diesem Jahr dort aufgebaut!

41 Signal de Lure
Zumindest ein kleiner Trost ist geblieben. Die Tour Signal de Lure konnten wir ganz einfach laufen, nichts stand im Weg, der Weg so klar, dass er auch nicht verfehlt werden kann, das GR Zeichen ist gut sichtbar. Bleibt nur die Anmerkung dass leider die Aussicht beim Rückweg auf der Straße doch sehr eingeschränkt ist und es sich lohnt mit Blick auf die östlichen Alpen denselben Weg am Kamm zurück zu gehen.

Fazit: leider kann ich Ihren Award 1.Platz nicht verstehen! Für mich war dieser Reiseführer leider eine Fehlinvestition und er hat doch einigen Frust bei unserer Gruppe hervorgerufen. Zwar war die Schönheit der Routen erkennbar, aber wenn Sie dann nicht durchgeführt werden können und viele km dafür zurückgelegt werden ist er einfach sein Geld nicht wert. Ich bitte um eine Aktualisierung ihres Reiseführers.

Mit freundlichen Grüßen, Heike Schmidt-Brücken
07.09.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu einzelnen Wanderungen der 3. Auflage 2006 haben wir folgende Anmerkungen (Stand August 2007):

W 3: Die Hinweistafel am Anfang existiert nicht mehr. Wir wandern seit Jahren mit "Rother", und ich hatte bei den ausgesuchten roten und auch schwarzen Wanderungen kaum Probleme. Diese Wanderung ist schwieriger als es sicht liest: "schwindelfrei, trittfest, vorsichtig" sollte man sein. Dabei existieren auf dem Weg doch einige Stellen, die mir arge Probleme bereitet haben. Und bei Nässe würde ich den Weg erst gar nicht gehen, trocken ist er schon nicht ohne! Der "weitgehend problemlose" Weg schien auf einmal zu Ende zu sein: Nach vorn und links ging es senkrecht nach unten, rechts war die Felswand. Dort musste man durch einen Durchgang hindurch kriechen(!), dann auf einer Leiter im Kamin abwärts steigen. Dass Sie das nicht erwähnt haben! Im weiteren Verlauf kam eine weitere sehr schwierige Stelle, bei der man an der senkrechten Wand auf einem sehr schmalen Trittpfad nur mit zu Hilfenahme der Hände vorwärts kam. Da die ganze Kletterei keinen Spaß mehr machte, sind wir schon vor dem Umkehrpunkt zurück gegangen. Die Wanderung würde ich als "schwarze" einordnen! Nichts desto trotz ist die Ardeche-Schlucht sehr schön.

W 10: An der Verzweigung am Sattel den ersten Weg links nehmen, die blaue Markierung sieht man erst später.

W 15: Im Ort ist der Weg zum GR 9 ausgewiesen. Der GR 9 ist bis kurz nach dem Gehöft neu markiert, so dass der Weg nun leicht zu finden ist.

W 16: Oberhalb der Kapelle befindet sich eine riesige Grotte. Da es in dieser Fledermäuse gibt, ist der Zugang von Mai bis 15. August sowie vom 15. Nov. bis 15. März geschlossen. Um die Grotte vollständig zu erkunden, sollte man eine Taschenlampe dabei haben.

W 43: Die "heikle" Stelle ist jetzt mit einem Stahlseil gesichert.

W 44: Hier fanden wir den Parkplatz nicht. Wir fuhren die beschriebene Straße zum Pass St-Jurs. Der Asphalt hörte schon nach 400 Metern auf. So fuhren wir zum Pass hoch. Auf der Rückfahrt achteten wir auf Stellen, worauf die Anfangsbeschreibung der Wanderung passen könnte (Parkplatz mit Aussicht, scharfe Linkskurve mit abgesperrtem Forstweg), fanden aber keine. So konnten wir die Wanderung nicht machen. Schade.

W 48: Das Anwesen ist rechts des Weges, wir gehen also links vorbei. Der Besitzer war anwesend, und es war ihm nicht genehm, dass ein Wanderweg direkt an seinem Grundstück vorbei geht.

W 49: Zumindest in der Hochsaison sollte man die Parkplätze außerhalb Moustiers nutzen, im Ort ist es hoffnungslos.

W 50: Die Zeitangabe der Variante zur Mescla im Buch stimmt. Auf dem Wegweiser an der Gablung steht 1 Stunde hin und zurück. (An der Mescla war unser Umkehrpunkt, 6 Stunden mit Pausen.)

Viele Grüße. Petra Humann
02.08.2007

Guten Abend

Wir waren mit Ihrem Wanderführer "Provence" von Thomas Rettstatt unterwegs und möchten für die kommende Ausgabe folgende Hinweise anbringen.
Allgemein: Auf das Thema Sperrungen wegen Waldbrandgefahrt sollte eingangs des Buches prominenter eingegangen werden. Vor Ort werden jeweils lokale Telefonnummern bekanntgegeben, welche vor einer Wanderung konsultiert werden sollten, um zu erfahren, ob das Gebiet betreten werden darf. Die Bussen bei Zuwiderhandlung sind teilweise astronomisch. Jedoch ist die Information mangelhaft.

38 die drei calanques
So haben wir bei dieser TOur erst bei der Ankunft unten in den Calanques erfahren, dass das Gebiet gesperrt ist, und dass wir eigentlich wieder umkehren müssten, wenn wir nicht eine Strafe riskieren wollten. Die Tour ist aber sehr schön, der Rückweg via Jugendherberge jedoch ohne Karte wirklich nicht ganz einfach zu finden.

46 basses Gorges du Verdon
Auf diese Tour haben wir uns sehr gefreut, mussten jedoch feststellen, dass die Tour, wie sie im Buch beschrieben wird, von den lokalen Behörden nicht mehr unterhalten wird. Stattdessen haben sie bereits nach kurzer Gehzeit entlang dem Kanal den Weg abgezweigt und lenken die Wanderer über eine alternative Route links nach oben Richtung Kapelle; der ursprüngliche Weg, so wie er im Buch beschrieben ist, wird durch eine Kette abgesperrt.Wir wollten dennoch wissen, warum nun dieser Weg abgesperrt ist und sind den Beschreibungen des Buchs gefolgt. Unterwegs mussten wir dann allerdings feststellen, dass nicht nur wie beschrieben, der zustand der Geländer sehr schlecht ist, sondern dass kurz vor der ersten stählernen Treppe, dort wo der Weg wieder entlang dem Fluss ginge, der Weg abgebrochen ist und statt Weg für ca 2-3 Meter nur noch Wasser ist. Mit etwas Klettergeschick konnten wir dies überbrücken und konnten den restlichen Weg ua mit Abstieg in den Kanal, da die Kanalmauern sehr brüchig geworden sind und teilweise stark abgebrochen sind, bis zur Kappelle wandern. Oben angekommen, sahen wir dann, dass vor dem Begehen dieses Weges äusserst gewarnt wird, ua wegen Steinschlag.
Der Rückweg erwies sich dann ohne Karte trotz den Beschreibungen im Buch als ein Irrlauf. Wir waren schlussendlich froh, nach einigen Irrläufen wieder an den Ausgangspunkt gelangt zu sein.
Wir empfehlen, die Tour nochmals zu rekognoszieren bzw. den Beschrieb auf die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Als Illustration schicke ich Ihnen noch ein Foto der oben beschriebenen Stelle.

Empfehlung Aufnahme einer neuen Round-Tour in den Führer
Am Lac de St Croix hatten wir per Zufall eine wunderschöne Wanderung gemacht: Start in Bauduen, dann am See entlang auf dem GR 99B, alles im Schatten, mit einigen Anstiegen und Abstiegen (inkl. ein paar einfacheren Kletterpassagen auf den Felsen--> es hatte sogar eine sportliche Familie mit 2 kleineren Kindern, welche den Weg auch gemacht hatten). Der Weg kommt dann in den GR 99B welcher ebenfalls via Wald durch das Landesinnere - einen Hügel überquerend, wieder nach Bauduen führt. Es ist eine super Rundwanderung mit viel Sicht auf den See und viel Schatten und recht gut markierten Wegen.

Tja, das wars dann schon. Freundliche Grüsse, Sabine Gerber


15.07.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Frühjahr habe ich mir den Wanderführer Provence aus Ihrem Verlagsprogramm gekauft (ISBN 3-7633-4155-2, 3. Aufl. 2006) und ihn nun vor kurzem mit viel Freude eingesetzt. Wir waren in der östlichen haute Provence und haben di Wanderungen Nr. 43, 45, 46 und 50 durchgeführt. Ihr Führer war uns dabei ein große Hilfe: er beschreibt die Touren präzise und die Gehzeiten kann man auch als älterer Wanderer gut einhalten.
Jedoch möchte ich Ihnen für die Wanderung Nr. 46 einen Hinweise geben: Der Weg in der Basses Gorges du Verdun ist im 2. Teil (ab dem Aufstieg zum Hochplateau) offiziell gesperrt; am Weganfang an der Straße wird darauf auf einer Tafel hingewiesen. Wir sind ihn trotzdem gegangen (zusammen mit drei anderen Zweiergruppen). Der Weg ist an zwei Stellen abgebrochen und insbesondere an der ersten Stelle nur durch eine kurze (ca. 10 m) alpine Kletterei (Schwierigkeit zwei plus) knapp oberhalb des Wassers zu überwinden. Es ist schade, dass die Stellen nicht erneuert wurden. Die Wanderung selbst ist nämlich wunderbar.

Ich hoffe Ihnen mit diesen Hinweisen etwas gedient zu haben.
Mit freundlichen Grüßen, Hermann Kempf
23.06.2007

Zu Wanderführer "Provence"

Zu tour Nr. 9 : Der Rückweg direkt unter den Dentelles ist für einen Wanderer nicht so toll, ausser dass man sich zerkrazt,und man nicht vom Fleck kommt. Der folgende Abstieg dann ist mehr ein Hangeln von Strauch zu Strauch.

Zu Tour Nr. 15 : Korrectur der Planskizze. Die Strasse D942 wird direkt kross überquert, keine Schleife entlang der Strasse.

Zu Tour Nr. 18 : Am Beginn der Schlucht heisst es im Buch: "wir folgen dem Wegweiser geradeaus zur Schlucht."
Den folgenden Satz bitte ganz streichen bis es weiter heisst: "Bei der ersten Mühle u.s.w.
Bei der Moulin de Cabrier muss es heissen : "vor der Mühle links und dann direkt an der Mühlenwand entlang weiter."
die ca. 1,5 m hohe Eisenleiter ca 10 m links der Mühle ignorieren.
Die etwas später erreichte im Gide Book genannte 5 m hohe Eisenleiter ist nur 3 m hoch.

Paul Walther
07.06.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei einigen Wanderungen in der Provence im April dieses Jahres musste ich enttäuscht feststellen, dass Ihr Wanderführer (Autor Thomas Rettstatt) offensichtlich völlig veraltet und deshalb nicht mehr benutzbar ist:

Die erste Wanderung, die wir ausprobierten, war Nr. 46. Nach weniger als der Hälfte des Weges entlang des Verdon (ca. 30 Minuten) gelangten wir an eine Absperrung, die laut Beschilderung seit Juni 2003 (!) besteht. Eine Abzweigung nach links steil den Berg hoch führte die Wanderer etwa auf den P 549 und dann zurück zum Ausgangspunkt, so dass etwa 2/3 des Weges nicht passierbar sind. Dass dies in einem angeblich 2006 neu aufgelegten Wanderführer nicht bekannt ist, halte ich für unverzeihlich.

Die nächste Wanderung, die wir versuchten, war Nr. 8. Nach langerem Weg durch die (meines Erachtens nicht sonderlich attraktiven) Weinbaugegenden mussten wir feststellen, dass der auf S. 39 erwähnte botanische Lehrpfad, der offensichtlich das reizvollste Teilstück des Weges darstellte, nicht mehr existiert und seine Überreste auch nicht mehr begangen werden können, so dass wir den Weg auf der Straße abschließen mussten.

Ich bin sehr enttäuscht von der schwachen Qualität dieser Ausgabe, die weit hinter dem zurücksteht, was ich früher von Rother gewohnt war, und verärgert, dass die geplanten Wanderungen sich leider als ein Tiefpunkt unseres Urlaubs herausstellten.

Frieder Knüpling
25.05.2007

Soeben aus Frankreich zurückgekehrt...
Wir waren jeweils 1 Woche im Ardechegebiet, Gebiet um Apt (Roussillon, Rustrel) und eine Woche nördl. der Verdonschlucht.

Großes Kompliment für den Wanderführer !!!
Es wurden wirklich die schönsten Touren der jeweiligen Umgebung ausgewählt. Auch die angegebene Laufrichtung der Wanderroute war optimal, und es sollte deshalb noch einmal erwähnt werden!

Einige Anmerkungen zu den einzelnen Touren:

S.50 Tour 13
- gut ausgeschildert, teilweise mit Wegweisern
- S.51 es geht nicht mehr weglos an dessen rechten...
- S.51 sehr markanter,hölzerner Hochstand ( Brandüberwachung!? )auf dem höchsten Punkt kurz vor dem Gehöft la Nauque

S.54 Tour 15
- Start der Wanderung auch von Moniex möglich (Parkplatz), ein sehenswerten Dorf !!! - S.54 unten: größerer Busch, besser ist die Beschreibung "vor dem kl. Feld nach links leicht absteigend abbiegen"
- etliche Wegweiser vorhanden!
- Ihr empfolener Parkplatz liegt auch an einen kl. See mit Imbiß

S. 60 Tour 18
- Markierungen lassen zu wünschen übrig, jedoch kann man sich durch die Schlucht recht gut orentieren!
- S. 60 unten: Wegweiser geradeaus zur Schlucht... ist mit einen Kreuz versehen, ignorieren man verpasst sonst einen schönen Teil der engen Schlucht!
- Nach der 2. Mühle Jean de Marre gibt es auch eine blaue Markierung, die weiter die Schlucht langführt in Richtung Murs
- Der Rückweg von Murs führt auch an 2 Campingplätzen vorbei, entgegen der Beschreibung verläuft die Markierung aber auf der wenig befahrenenTeerstraße

Seite 62 Tour 19
- Besichtigung der Ockerfesen kostet 2 Euro, das Parken im Ort auch 2 Euro

Seite 64 Tour 20
- hier geht es wesentlich ruhiger zu als in Roussillon-Wanderungen kann man östl. und westl. des Gebietes noch ausdehnen bzw. auf der Höhe entlangwandern...
- Mitten im Gebiet gibt es auch ein Campingplatz mit schöner Hanglage und hervorragender Pizzeria

Seite 114 Tour 43
- diese Tour ist sehr gut mit der Tour 44 kombinierbar!
- es gibt keine fehlende Br+ücken auf der gesamten Tour!
- Abstecher zur Ruine der kapelle St. Anre erwähnen, auch schöne Sicht und der Weg ist gelb markiert

Seite 118 Tour 44
- Tour ist mit Tour 43 kombinierbar!

Seite 120 Tour 45
- es gibt neben dem Campingplatz am Paß Col des Lesques auch einen kl. Parkplatz
- vom besagten Parkplatz gibt es einen einstündigen Wanderweg, der uns zu versteinerten Seekühen führt! Das sind Orginale, die sich an Ort und Stelle noch am Fels befinden (mit Glas geschützt)
- Das ganze Gebiet ist reich an solchen Fundorten!

Seite 122 Tour 46
- Der hintere Teil der Wanderung ist neuerdings mit einer Kette abgesperrt, der Wanderweg führt also hier nach oben direkt zur Kapelle St. Maximin. Wir haben den gesperrten Weg trotzdem absolviert, er ist einfach wunderschön. Der Weg ist im schlechten Zustand, Geländer weggebrochen usw. ...nur für absolut sichere Geher zu empfelen!

Seite 132 Tour 49
- entgegen der Beschreibung ist diese Wanderung doch als Rundkurs zu absolvieren!
- Nach dem grünen Becken Ravin du Riou ( mit Wiese und Bach ), geht man über den Bach und läuft aber nicht direkt den Hang hinauf, sondern wandert einen leichten Linksbogen. Dort stößt man auf einen rot markierten Wanderweg, der uns abwärts zur markanten Kapelle wieder zurück führt!

Mit freundlichen Grüßen, Stephen Päßler
17.09.2006

Hallo Rother-Team, hallo Thomas Rettstatt,

ich habe zwei Berichtigungen zum Wanderführer Provence.
Die Route 46, durch die Verdon Schlucht bei Quinson ist zur Zeit jedenfalls nicht mehr so zu wandern. Beginnt man am Parkplatz kann man an der Verdon entlang noch in der Schlucht bis zur Abzweigung nach links wandern. Ab dort geht die gelbe Markierung nun also links den Berg hinauf. Folgt man trotz Absperrung der alten Markierung trifft man auf folgende Probleme:
* Irgendwann stürzt ein Teil des Weges ins Wasser, ebenso ein paar Stufen der Steintreppe. Man kann sich dort zwar am Felsen entlanghangeln und auch auf die Treppe kommt man noch, nach und nach wird aber wohl noch mehr Material der Treppe im Wasser landen.
* Die Geländer sind nicht mal mehr zur moralischen Unterstützung zu gebrauchen. (Außer es beruhigt einen, dass Teile der Stützpfeiler durch den Draht nicht im Wasser sondern noch in der Luft hängen).
* Teile des Weges (des normalen Weges sowie auf der Stützmauer) sind runterbebrochen.
* Steinschlag kann sicherlich noch dazukommen.
Die Route sieht somit nicht so aus als würde sie in nächster Zeit wieder in Stand gesetzt. Wie bereits zuvor schon von anderer Seite beschrieben muss man dann zur Kapelle eben den anderen Wege nehmen.

Route 43
Der beschriebene Parkplatz nur noch zum kleinen Teil genutzt werden. Wahrscheinlicher ist, dass man ein paar Meter vorher in eine große Parkplatzfläche nach rechts von der Straße abbiegt, der auch als Parkplatz markiert ist. Das heißt man muß somit ein Stück Teerstraße entlanglaufen und dann in den beschriebenen Fahr- /Feldweg rechts einbiegen.
Am Chateau de Trevans gibt es ein Wasserbecken, das groß genug ist um mal ins sehr kalte Wasser zu springen und ein bißchen zu schwimmen. (Ich denke es wäre ganz nett einfach die Info mit dem Wasserbecken noch in die Route zu übernehmen. Ob man das Wasser dann trinken will, zum Waschen verwenden ... bleibt jedem selbst überlassen, aber wenn man mit großem Rucksack unterwegs ist, freut man sich immer über Wasser.)

Grüße, Julia Mehrländer
24.07.2006

Hallo,

insgesamt haben wir im Urlaub mit dem Büchlein viel Spaß gehabt, jedoch empfiehlt sich zusätzlich eine topographische Wanderkarte, da mit den Kartenskizzen mangels Höhenlinien eine eindeutige Orientierung meist nicht möglich ist!

Hier noch einige Anmerkungen/ Berichtigungen zu einzelnen Touren:

TOUR 6 Untere Schlucht des Toulourenc
Da sich das wunderschöne Ufer des Toulourenc in steigendem Maße in Privatbesitz befindet (und die Besitzer das Naturerlebnis wohl nicht teilen wollen...) muss man schon sehr früh, d.h. nach der ersten Wegbiegung, in den Fluss. Zudem wurde der Fluss, als wir dort zu Wandern versuchten, wohl im Auftrag eines glücklichen Privatbesitzers mit dem Bagger umgegraben (!). Es bleibt also abzuwarten, wie lang der Flussabschnitt überhaupt noch zu begehen ist.
Wir wichen dann, dank Wanderkarte, in die obere Schlucht des Toulourenc aus: von der Brücke ca. 2 Stunden flussaufwärts waten, dann bei einem Lavendelfeld auf dem linken Flussufer (spätestens jedoch bei der Brücke) aus dem Fluss und auf der Grande Randonnée (weiß-rot-weiß) mit wunderschönen Ausblicken auf die Schlucht in etwa 1 Stunde zurück!! (WICHTIG: andere Schuhe mitnehmen, da die Nassen ansonsten reiben!)

TOUR 8 Durch die Weinberge von Violès
Auch hier wieder das Problem mit dem Privatbesitz (gibt es denn in Frankreich kein Wegerecht?!?): Hinter la Bouveau, dem Stück auf der D977 und dem Feldweg darf man NICHT mehr nach links auf das Teersträßchen abbiegen. Dadurch ist einer der wohl schönsten Abschnitte der Tour (alles am Fluss: Viadukt, botanischer Lehrpfad, Quelle, Aussichtspunkt) von der Wanderung abgeschnitten.

TOUR 12 Combe de Curnier
Nach dem Ausstieg aus der Schlucht und dem kurzen Abschnitt auf der Fahrtstrasse in Gegenrichtung (eventuell genauere Angabe: ca. 150 Meter einfügen) ist die Abzweigung nach links inzwischen GELB markiert.

Mit freundlichem Gruß, Tina Zintl
29.08.2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin im Besitz Ihres "Rother-Wanderführers Provence" und habe schon manche dort vorgeschlagenen Touren unternommen.
Grundsätzlich halte ich es für unverzichtbar, daß von Ihnen darauf hingewiesen wird, alle Touren NUR MIT ÖRTLICHER WANDERKARTE durchzuführen!

Von einer Tour - Nr. 11 "Notre-Dame-d'Aubune" - möchte ich Ihnen berichten und Sie zugleich inständig bitten, diese Tour zu überarbeiten (oder rauszunehmen).
Ein bzw. das große Problem dieser Tour stellt sich nach Verlassen des Ortes Beaumes-de-Venise: Die vorgeschlagene Route führt ab da sozusogen durch "privat vermintes" Gelände!!! Also: alles privé!!!
Das betrifft v.a. den Abschnitt (vgl. S. 45): "...Teerstraße. Dieser folgen wir links und bleiben auch nach dem Asphaltende auf der Straße." Gerade DIESER Abschnitt ist privat!!!! ...was der mir entgegenkommende Besitzer auch lautstark und überdeutlich deklamierte...!!! Nach freundlich-unschuldigem Geplänkel meinerseits meinte er, ich solle rasch weitergehen, er habe nichts gesehen...
So etwas muß m.E. 1. aus einem Wanderführer ersichtlich sein und 2. einfach im Tourenverlauf eingeplant bzw. anders gelöst werden. Hier bietet sich in der Linkskurve der markierte Weg bergauf einach prima an!
Doch dann tut sich das nächste Problem auf - diesmal v.a. in der Wegbeschreibung des Herrn Rettstatt begründet (folge ich ihm nun also durch das private Gelände): Zitat S. 45: "Nach einer Linksbiegung (die habe ich ja genommen!!!) marschieren wir geradeaus weiter (habe ich getan..., propriété privée! Durch Absperrungen durch!) und schlagen kurz nach einer Absperrung rechts einem gelb markierten Pfad ein..."

Hier nun meine Fragen zu der von mir unterstrichenen und als sehr irritierend empfundenen Weganweisung:
1. Diese Absperrung war nun extrem abweisend! Route barrée im wörtlichen Sinne! (die andere Absperrung, s.o., konnte man noch gut überwinden...) Hier ist die Überwindung eine Zumutung und auch respektlos.
2. Muß ich nun (nach dieser Anweisung) den Weg "rechts" durch die Absperrung nehmen?
3. Oder befindet sich die Absperrung nur "rechterhand"? Und muß ich sie deshalb nur orientierungshalber zur Kenntnis nehmen - daß sie also rechts von mir liegt und ich geradeaus weiterlaufen muß??
Letzteres habe ich schließlich (aus den verschiedenen genannten Gründen) getan.

Der Rest der Wanderung blieb dann schlicht dem Zufall und ausschließlich der eigenen Sicht-Orientierung überlassen, die angesichts des Ortes Beaumes-de-Venise zum Glück nicht allzu schwer fiel.

Insgesamt ging meine Wanderung schließlich nach Gefühl in einem Wirrwarr von Wegen und Pfaden, Abstiegen und Aufstiegen, zwischen Ruinenresten, Oliven- und sonstigen Terrassen - und in einem ständig an die Felswände gepinselten "privé"!!! Immer wieder tauchten nett gemeinte Markierungen auf, die einen dann urplötzlich wieder im Stich ließen, um irgendwann in völlig neuer Formation und Farbe wieder aufzutauchen... Das ganze hatte dann m.E. weniger mit "leichter Wanderung auf Wegen und Sträßchen" zu tun...

Eine große Bitte: Diese Tour unbedingt überarbeiten und den - wie mir scheint (siehe Tafel an der Kapelle!) - in letzter Zeit wohl erweiterten Wanderwegen in diesem Gebiet anpassen! Dazu bitte grundsätzlich (das betr. auch andere Touren!) genauere Wegbeschreibung: Eindeutige Wortwahl, präzise fassen - erst recht, wenn wie in diesem Fall schon bekannt ist, daß aufgrund mangelnder Markierung "Orientierungsprobleme aufteten" können!

Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme und mit freundlichen Grüßen, Annegret Liebmann

Der Autor wird im Zuge der Überprüfungen für die nächste Neuauflage diese Anmerkungen überprüfen und die Tour gegebenenfalls entsprechend anpassen. Im Mittelmeerraum ändern sich die Verhältnisse, gerade was die Betretungserlaubnis / Absperrung von privatem Gelände betrifft (aber auch die Markierung / Ausweisung von Wanderwegen), leider mitunter sehr schnell.
21.08.2005

Hallo!

Wir haben im Juni aus dem Wanderführer Provence von Thomas Rettstatt die Wanderung 46 (Basses Gorges du Verdon) gemacht und mussten leider einen etwas anderen Weg gehen. Der zweite Teil des Weges entlang des Verdon ist wegen Steinschlag gesperrt. An der Abzweigung nach links zum Plaetau Malasoque kann man nicht mehr geradeaus weitergehen, sondern muss links den Berg hoch. Zur Wallfahrtskapelle St. Maximin kommt man dennoch, indem man der Beschilderung folgt, dort steht dann auch ein Schild, welches den Rundweg verbietet (siehe Bild).


Mit freundlichen Grüßen,
Irene Bartusseck

06.06.2005

Hallo,

für unseren vor kurzem zu Ende gegangenen Urlaub in der Provence war Ihr Wanderführer eine sehr wertvolle Unterstützung. Die guten Wegbeschreibungen und Zeitangaben haben uns nirgends im Stich gelassen.
Gerne möchte ich Ihnen (für zukünftige Ausgaben) folgende Information zukommen lassen: Die Wanderung durch die 'Basse Gorges du Verdon' läßt sich in der beschriebenen Form leider nicht mehr machen. Der Grund liegt in einem abgerutschen Holzsteg im hinteren Drittel ca. 2 km vor dem zu durchquerenden Tunnel hinter dem es aus der Schlucht herausgeht.
Anscheinend ist vor Ort auch nicht geplant, den Weg in absehbarer Zeit zu richten. Die Sperrverfügung stammt von 2003 und relativ neu und endgültig aussehende Wanderwegweiser machen bereits am Eingang zur Schlucht darauf aufmerksam. Man wird nun an dem früheren, auch in der Tourenbeschreibung erwähnten Abzweig nach links auf die Hochfläche geführt (Chemin des Vaches, wenn ich es richtig in Erinnerung habe) und kann sich der Kapelle Ste. Maximine dann von oben nähern. Von dort aus kann man zwar wieder in die Schlucht einsteigen (eben auf dem beschriebenen Weg nur jetzt in umgekehrter Richtung), wird allerdings auch hier per Schild darauf hingewiesen, daß man denselben Weg zurückgehen müsse. Wir haben es ausprobiert und sind auch tatsächlich zu der kritischen Stelle gelangt. Auf etwa 2 Metern fällt die Felswand direkt ins Wasser ab, der ehemalige Holzsteg ist noch versunken zu erkennen.
Wir haben uns dann entscheiden, die Stelle auf einem ca. 5cm schmalen Felsrand direkt über der Wasseroberfläche doch zu überwinden, was relativ risikolos war - wir wären allenfalls baden gegangen. Weiterempfehlen würde ich das allerdings nicht. Aufgrund der Sperrung, ist dieser Teil des Weges auch deutlich mehr zugewachsen und die zu begehende Krone der Kanalmauer ist an einigen Stellen eingebrochen.

Grüße
Stefan Loos
02.06.2005

Hallo "Rother-Verlag",

Wanderführer "Provence" - Wanderung 39:
Der von Euch ausgewiesene als - blau - markierte Kammweg ist inzwischen gelb (ganz neue Markierung). An nur noch 2 Stellen lässt ein verblasstes blau erkennen, daß die Tour mal blau markiert war.

Viele Grüsse
Marlis Walter
31.05.2005

Sehr geehrter Herr Rettstatt,

zwei Wochen waren wir jetzt in Vaison la Romaine und haben von dort aus einige Wanderungen unternommen, zu denen Ihr Wanderführer die Grundlage war.
Er hat das gut getan, vielen Dank!
Zu zwei Touren möchte ich einige Anmerkungen machen, die Ihnen vielleicht helfen, das Buch noch besser zu machen.

Wanderung 7 (Mont Ventoux):
(Der Berggipfel ist ja eine Überraschung: riesige, weit geschwungene Geröllfelder, so was habe ich noch nie gesehen - sie sehen aus, wie von der Planierraupe gemacht ... oder doch Natur?)
Wenn man von der Plattform zurück auf die D 974 kommt, geht der mit roten und blauen Stangen markierte Weg jetzt gleich gerade aus weiter, also nicht "zuerst links und dann rechts".
Diese Straße endet jetzt nicht mehr an einer Militäranlage, sie ist verschwunden - ja, ja die Franzosen rüsten ab! - (man sieht nur ab und zu einige Brocken Beton liegen). Der Weg geht um die freie Fläche herum, man kann aber auch gerade über diese hinweg gehen. Der Weg führt nicht mehr bis zur Kuppe des Tete de la Grave, sondern vorher, eher in einer Senke steht ein Wegweiser mit der Aufschrift "Tete de la Grave, 1625 m " , von dort geht es gemäß Wegweiser und Markierung links bergab.

Wanderung 11 (Notre-Dame-d´Aubune):
Seite 45, Zeile 10:
Es gibt zwei Absperrungen, z. T. mehrfach und das hat mich irritiert, zumal die Karte den Eindruck vermittelt, dass man erst rechts um die Kurve gehen muss, danach zweigt der gelb markierte Weg links ab. So ist es aber nicht. In der Rechtskuve geht man gerade aus weiter und erst ein Stück danach steigt der Pfad rechts bergan.
Zeile 12:
Der Weinberg, an dem der Weg endet, lässt sich nicht rechts umgehen, sondern gerade aus an der Steinmauer entlang, durch zwei Weinfelder hindurch, gelangt man an den Waldrand, an dem gelbe Weg weiterführt. Leider habe ich das folgende nicht gefunden, bin rechts in den Wald hinab geraten (immer der gelben Markierung nach), gelangte dann in offenes Land, dort führte eine Forststraße (gelb!) bergauf zu der Ruine - aha, dachte ich, jetzt bin ich wieder richtig.
Ich stieg auch hinab, aber der von Ihnen genannte Querweg hat sich vor mir verborgen, so dass ich endlich auf einer Forststraße (die auf der Karte nicht eingezeichnet ist) am Fuße des Bergrückens ankam und zur Kapelle zurück ging.
Meine Bitte: Die Karte korrigieren und den Höhenweg deutlicher zeichnen, damit man sieht, wie der Weg geht, jetzt ist das ein gerader Strich, das hilft wenig. Eine genauere Angabe, wie weit der Abstieg erfolgen muss, bis der Querweg kommt - sonst verpasst man ja viel.

Mit freundlichem Gruß
Peter Swaboda.
29.05.2005

37 St. Probace und die Schlucht des Caramy

Sehr geehrte Damen und Herren vom Rother Verlag,

wir haben die Tour gemacht. Dabei mussten wir feststellen, dass der genannte rot markierte Weg statt in die Schlucht zu den Bauxit-Minen führt und dort endet. Wir schlagen deshalb folgende Änderung vor:
Nach den Ruinen folgen wir - wie beschrieben - dem blau markierten Weg. Auf diesem bleiben wir, bis wir auf den zweiten links abzweigenden blau-grün (türkis) markierten Weg stossen. Dieser zweigt im spitzen Winkel ab und ist nicht so leicht zu erkennen, da er praktisch in Gegenrichtung führt (s. Bilder). Als besonderes Kennzeichen kann eine Markierung an einem Baum etwa 5m vor der Abzweigung dienen, die allerdings auch nur aus der Gegenrichtung gut zu erkennen ist. Es handelt sich bei der Markierung um drei rote und einen blauen Strich.



Mit freundlichen Grüßen
H. Lauinger
27.09.2004

Hallo,
die Beschreibung der Wanderung 37 "ST-Probace und die Schlucht des Caramy" ist unbrauchbar. Der Anfang stimmt noch einigermassen, allerdings ist der erste Abzweig nur schwer als Weg zu erkennen (steht aber ein Steinmännchen). Die Ruine vor dem Abzweig breiter Forstweg ist zwar da, aber so zugewachsen, dass sie kaum zu sehen war.
Später ist von einem "großen Gehöft" die Rede und einem rot markierten Weg vorher. Ein Gehöft war aber nicht zu entdecken, wir haben eine größere Ruine als Gehöft gedeutet und tatsächlich einen rot markierten Weg gefunden. Der führte aber direkt in die auf der Karte eingezeichnete Bauxit-Mine (wir waren also bereits viel zu weit). Der tatsächliche Weg in die Schlucht ist nun vermutlich grün markiert. Ein größeres Gehöft gibt´s da weit und breit nicht. Den Weg haben wir aber nicht mehr ausprobiert, weil wir wg. einbrechender Dunkelheit sicherheitshalber den Hinweg zurückgegangen sind.
Schöne Grüße, Thomas Fuchs
21.09.2004

Lieber Rotherverlag,

in den letzten Jahren war ich dreimal sehr zufrieden mit Rother Wanderführern unterwegs: In Korsika, La Palma und Teneriffa kam ich bestens mit den Tourbeschreibungen zurecht. Dieses Jahr hatte ich in de Provence leider erhebliche Probleme: Konkret zu den unternommenen Touren:

18: Gorges de Veroncle: Hier haben wir uns im hinteren Schluchtteil mehrfach verlaufen und aufgrund allmählich fortschreitender Zeit umkehren müssen. Hier erscheint mir die Zeitangabe auch sehr knapp bemessen. [...]
20: Colorado von Rustel: Hier sind die Routen komplett verändert, eine Beschreibung sowie neue Beschilderung ist am Parkplatz erhältlich. Änderungen kamen nach der Drucklegung des Führers heraus so daß hier kein Vorwurf zu machen ist.
22: Zweimal verlaufen: Bei der zweiten Wegschleife gilt es die zweite Verzweigung rechts zu nutzen. Außerdem war die Variante am Ende der Tour aus unserer Sicht nicht empfehlenswert. Wir sind umgekehrt und der markierten Ursprungswegführung gefolgt.
26: Dieses Gebiet ist wegen Waldbrandgefahr in der Zeit vom 1.7. bis zum 2. Samstag im September gesperrt. [...]
38: Hier empfehlen wir als Rundweg den Abstieg zur dritten Bucht gemäß gestrichelter Linie vorzunehmen und dann ggf. im Aufstieg die vorgeschlagene „Alpine Variante“ zu nutzen. In Cassis haben wir uns zudem auf dem Hinweg verlaufen und mussten zweifach Franzosen befragen. (Vermutlich ist dies in der Hauptsaison einfacher, dann kann man der allgemeinen Karawane folgen.
[...]

Freundliche Grüße
Gero Meller
11.09.2004

Hallo!

Ich bin erst vor einer Woche aus einem Urlaub in der Provence zurückgekommen und habe dort 3 Touren anhand des Rother Wanderführers „Provence“ (2. Auflage 2001) gemacht.
Um ein wenig zur Aktualität beizutragen folgende Hinweise:

Tour Nummer 1 „Gorges de la Ceze“
Hinweis wäre gut, dass man vom « la Baume de Fades Dolmen », wenn man den Weg vom Dolmen aus weiterverfolgt, wieder auf den Hauptweg zurückkommt. Ansonsten muss man, wie ich es gemacht habe, wieder auf dem gleichen Weg zurück.

Tour Nummer 4 „Les Concluses“
Keine Hinweise – nette Schluchtentour!

Tour Nummer 18 „Gorges de Veroncle“
Hinweis : Das Schild von der Landstrasse D2 Richtung Gorges de Veroncle haben wir nicht gefunden (scheinbar nicht mehr existent), allerdings war dort « Les Grailles » ausgeschildert. Den Parkplatz im Wald fanden wir.
Es wäre evtl. wichtig noch anzumerken, wie viele Mühlen in der Schlucht sind, wir waren teilweise ziemlich verwirrt, wie lange es denn noch bis zum Ausstieg sei – da ja nicht alle Mühlen genannt werden. Außerdem waren wir überrascht, dass wir durch die Wasserrinne in einer Mühle hochklettern mussten (Seil war allerdings angebracht).
Wir sind fast dem ganzen Weg der gelben Markierung gefolgt – teilweise war auch ein gelber und blauer Punkt gemeinsam zu sehen, aber für die Tour ist wohl der gelbe Strich ausschlaggebend. Von Mur aus, Richtung Village de vacances ist der Weg einfach immer gerade aus; nach Erreichen des Schotterwegs (nach der Feriensiedlung) sind wir immer der gelben Markierung (nicht blau, wie im Führer) gefolgt und sind exakt am Parkplatz wieder angekommen.

Nur kleinere Hinweise – wir werden sicherlich bei der nächsten Provence – Reise weitere Touren aus dem Führer unternehmen. Ich hoffe, ein wenig zur nächsten Aktualisierung beigetragen zu haben.

Beste Grüsse,
Kai Imolauer