Leserzuschriften
Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen.
Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.
Wanderführer Bretagne
 | 20.09.2011 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
vor unserer Reise in die Bretagne haben wir uns nicht den Rother Wanderführer Bretagne (ISBN 978-3-7633-4153-5) zugelegt. Wir sind trotzdem schön gewandert, auf bezeichneten Wegen im Parc Naturel Régional d'Armorique, in dem es wunderschöne Landschaften gibt. In der Nachlese bemerke ich, dass diese Touren in Ihrem Wanderführer nicht erwähnt sind, dass es laut Karte auch keine Wanderungen in dieser Gegend gibt. Wir haben uns an Faltblättern aus dem Büro des Parc Naturel Régional d'Armorique orientiert und können zwei Touren sehr empfehlen, haben aber dabei die Qualität der Angaben aus dem Rother Wanderführer vermisst. Beide Touren sind gut mit Tafeln und gelben Markierungen landesüblicher Art bezeichnet.
Eine Tour ("Circuit des deux rivières", ca. 5 Stunden) geht zwischen den Ufern der Aulne und dem Meeresstück vor Landévennec hin und zurück. Sie beginnt an einem großartigen Aussichtspunkt, dem Belvédère westlich von Rosnoën und führt abwärts, den Strand der Aulne und über Waldpfade am steilen Ufer flussabwärts und über Wege und Pfade zur anderen Seite der Landzunge, dort am Ufer entlang und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Allerdings ist diese Tour wegen der teilweise schmalen, steilen Pfade nichts für ungeübte Wanderer. Außerdem kann die Tour nicht kurz vor oder kurz nach Hochwasser direkt über die Ufer führen, die der Tide unterliegen.
Die zweite Tour ("Circuit Landes et Tourbières", ca. 4 Stunden) führt im Landesinneren erst durch ein Torfmoor am See St. Michel und dann über zwei felsige, mit Heide bedeckte Berge (bzw. Hügel), Ménez-Kador und Ménez-Mihel. Die Landschaft erinnert an Irland und Schottland.
Der Startpunkt ist an der Route Nationale N785, in der Nähe des Maison des Artisan, wo der GR380-37 die Straße kreuzt. Im ersten Teil braucht es etwas Geschick und vor allem wasserdichtes Schuhwerk, um trockenen Fußes die Stellen zu überwinden, wo nicht Planken oder Stege den Weg über Wasser und Pfützen erleichtern. Das macht es aber spannend.
http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=e165f906-9343-4f7b-ba7e-9fcc4ffd77d5
Vielleicht finden diese Touren Eingang in eine zukünftige Ausgabe?
Mit freundlichen Grüßen, Georg Boehringer
 | 22.08.2011 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Ihrem Wanderführer "Bretagne" konnten wir im August 2011 einige sehr schöne Wanderungen unternehmen. Hier noch ergänzende Anmerkungen zu zwei Touren:
Wanderung 24 "Pointe de Corsen": Als Einkehrmöglichkeit wird nur die Bar in Trézien genannt, auf dem Weg liegt am Ende des Orts jedoch auch eine zur Einkehr sehr zu empfehlende Crêperie, die zugleich hilfreich zur Orientierung sein kann. Die von Ihnen genannte letzte Gabelung des gelb markierten Wegs liegt nicht mehr klar erkennbar am Ortsende von Trézien, es sind dort einige neue Häuser gebaut worden. Einfacher nachzuvollziehen wäre folgende Wegbeschreibung: "... Trézien. Im Ort mit seinen alten Häusern, einem Kalvarienberg und einer Bar folgen wir den gelben Zeichen bis zu einer nach links führenden Abzweigung kurz vor dem Ortsende. Dort gehen wir auf der Straße ohne Markierung weiter geradeaus, passieren die linker Hand liegende Crêperie 'AVEL VOR' und gehen - ohne direkt danach rechts abzuzweigen - weiter über Felder, ...".
Wanderung 41 "Entlang der Côte Sauvage": Während unseres Aufenthalts fuhr kein Bus zwischen Quiberon und Kerhostin, dafür konnte man die von der SNCF von Juni bis September betriebene Bahnverbindung "Auray <-> Quiberon" nutzen, die auch den Bahnhof von Kerhostin bediente. Die Verbindung bestand in unregelmäßigen Abständen, Tickets konnten am Automaten oder beim Schaffner im Zug gekauft werden, die Fahrzeit betrug 10 Minuten.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Gimbel
 | 13.06.2011 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir, meine Frau und ich, sind vor kurzem die Wanderung 15 "Le Gouffre und Pointe de Chateau" gewandert. Laut Ihrer Angabe ohne Einkehrmoeglichkeit!
Es gibt jedoch, sehr zu unserer Freude, eine nette kleine Creperie "Les Korrigans" etwa an der Stelle wo der Weg in Richtung Run ar Foern erneut zum Meer führt. Man kommt direkt daran vorbei.
Man könnte diese Creperie als Einkehrpunkt in die Beschreibung übernehmen.
Betrifft ISBN 978-3-7633-4153-5, Wanderführer Bretagne, Einkehr: Creperie "Les Korrigans.
Mit freundlichen Grüssen
Peter und Ilona Kielhorn
 | 28.08.2009 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie bitten in Ihrem Wanderführer um Korrekturhinweise. Ich hätte da gleich drei!
Meine Familie und ich waren mit dem Bretagne-Band (ISBN 978-3-7633-4153-5) unterwegs.
Zuerst haben wir die Tour Nr. 34 "Der See von Trunvel und die Kapelle von Languidou" (S. 112/113) in Angriff genommen. Schwierigkeit Nummer eins war, dass gleich zu Beginn der "weiß-rot markierte GR" schlecht als solcher zu erkennen war, da die Markierung auf der anderen Straßenseite angebracht ist (was wir erst auf dem Rückweg bemerkt haben) und keine eindeutige Richtung zuweist. Da mehrere Wege kurz hintereinander rechts abbiegen, haben wir prompt den falschen gewählt und uns verlaufen.
Die zweite Komplikation war, dass der Eigentümer, durch dessen Grundstück hinter Plovan der "weiß-rote GR durch einen Bauernhof" (seinen Bauernhof) gehen sollte , den Weg gesperrt hat, weil ihm vermutlich zu viele Wanderer sein Gelände zertrampelt haben. Dadurch muss man, wenn man nicht umkehren will, auf einer Teerstraße zurück zur Kapelle von Languidou und weiter auf dem Weg, den man gekommen ist und dann auf der Straße zurück zum Auto. Den Weg über Plovan kann man sich damit schenken, da auch der Zugang zum Etang de Kergalan nicht angegeben ist.
Als zweites haben wir die Tour Nr. 30 "Von der Pointe de la Jument zur Plage de Pors Péron" (S. 100/101) unternommen. Wir sind geübte Bergwanderer, die in den Bergen trotz gelegentlicher "Schaupausen" auch auf anspruchsvollen mehrstündigen Touren immer unter den angegeben Zeiten liegen. Allerdings haben wir anstatt der angegebenen 1 1/4 h zum Leuchtturm "Pointe de Miller" 3 h gebraucht, ohne eine größere Pause einzulegen! Mir ist wirklich schleierhaft, wie der Autor die Strecke in der von ihm angebenenen Zeit geschafft haben will, es sei denn, er ist gejoggt. Auch bei der vorgenannten Tour ist uns diese Diskrepanz der Zeitangaben schon aufgefallen.
Bitte prüfen und ändern Sie die Angaben in der nächsten Auflage! Für uns war es nur ein Ärgernis, aber es kann einem Wanderer auch wirklich gefährlich werden, wenn Zeitangaben so stark abweichen! Im Übrigen war ich im Frühjahr mit dem Provence-Reiseführer desselben Autors unterwegs, auch dort waren die Zeitangaben z. T. knapp bemessen.
 | 21.06.2008 |
Sg. Damen und Herren,
wir schätzen Ihre Rother Wanderführer sehr und haben uns dieses Jahr von der 1. Auflage 2005 durch die Bretagne leiten lassen. Hier drei kleine Anmerkungen, die vielleicht in die nächste Auflage einfließen könnten:
1) Wanderung #7, S.39: Ersetze "Zypressenhain" durch "Zedernhain".
2) Wanderung #27, S.90: Statt des vorgeschlagenen Rückwegs von "Porzh Kregwenn" auf der langweiligen Schotterstraße nach St-Hernot folgt man lieber dem GR-Weg weiter nach Norden bis zu den südlichen Felsklippen des Strands von Kerdreux und verlässt hier den GR, um mit dem gelb markierten Fussweg am Rand des Strands zunächst östlich und dann nördlich Kerdreux zu erreichen; von hier führt eine kurze Teerstraße direkt an der Bar der Gite d'étape in St. Hernot zurück zum Ausgangspunkt. Dieses Wege sind bereits in Ihrer Karte auf S.89 zu sehen - weisen Sie doch auch im Text darauf hin!
3) Wanderurng #30, S.100: Angeblich braucht man von der Pointe de la Jument zur Pointe du Milier nur 1 bis 1,5 Std. Liegt hier vielleicht ein Rechenfehler vor? Wir denken, diese Strecke ist nicht unter 2 Std. "in normalem Tempo" zu schaffen.
lg, Harald Popp
 | 18.05.2008 |
Hallo Herr Rettstatt,
Wandern in der Bretagne? Ja! Aber warum Ihren Wanderfuehrer, der weitgehend Teile des GR34 nachgeht? Nach vielen guten Erfahrungen mit anderen Rother-Fuehrern habe ich ihn
trotzdem gekauft, und nicht bereut: Es ist Ihnen wirklich gelungen, die Perlen aus mehr als 1.500 km Gesamtlänge auszuwaehlen.
In 20 Tagen haben wir 15 Ihrer Touren gemacht. Dazu noch ein paar Anschlusswege, die sich angeboten haben. Im wesentlichen akurat und sehr verstaendlich beschrieben, und mit Skizzen, die oft deutlicher als die Wanderkarte sind. Eine Wanderung schoener als die andere.
Ein kleiner Wermutstropfen sind die haeufigen "Rueckwege" zum Ausgangsort über Autostrassen. Obwohl sie nicht befahren sind, truebt der Teer die herrlichen Eindruecke der Wanderungen.
Vielleicht gibt es bis zur naechsten Ausgabe Ihrers Fuehrers vermehrt passende Busverbindungen. So haben wir im Bereich Ihrer Touren 14 bis 17 ordentliche Busverbindungen (TIBUS) gefunden, mit deren Hilfe der schoene Küstenweg um die laestige Landstrecke verlaengert werden konnte.
Mit freundlichen Gruessen, Werner Frischbier
 | 05.10.2007 |
Guten Tag,
ich möchte eine Anmerkung zum Wanderführer Bretagne machen.
Die Wanderung Nummer 8 am Cap d'Erquy ist teilweise gesperrt und somit der Weg zu den Lac Bleus (es sind nur noch 2, der dritte ist eine Pfütze). Ich bin den Weg dennoch gelaufen und es ist mit der schönste Teil.
Mit freundlichen Grüßen, Thomas Wessling