Leserzuschriften
Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen.
Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.
Wanderführer Chiemgau
 | 12.08.2011 |
Sehr geehrter Bergverlag Rother, sehr geehrter Herr Bauregger,
heute, am 11.8.2011, haben wir die Tour 12 "Winklmoosalm-Gföller Mähder" auf der Basis Ihres Führers 7. Auflage, gemacht. Dass diese Auflage 2009 durchgesehen wurde, kann kaum nachvollzogen werden, denn bei der o.g. Tour 12 gibt es eine beachtenswerte Unklarheit und eine Fehlinformation!
1. Ich zitiere S.45: "Eine halbe Stunde von den Wielandseitenalmen treffen wir dann auf eine Wegverzweigung. Nun links...." Völlig irreführend, weil nach der Durchquerung der Hochalmen der Pfad auf eine Forststraße stößt, wo die Wegweiser zwar nach Heualm und Moar Lack zeigen, aber der Weg nach links ("Nun links...") endet nach 500m auf einem Holzplatz. Mit großer Unsicherheit mussten wir dem Weg zum Moar Lack und Heutal folgen, wo dann endlich nach mehr als einer halben Stunde erst die Erlösung eintrat, als die Forststraße nach Winklmoos erreicht wurde.
2. Genau an dieser Einmündung gibt es zwei Schilder, die beide zur Winklmoosalm weisen: Das eine weist den Weg, den wir gekommen waren ("Winklmoosalm 2,5 Std.") und das andere den Weg, den wir noch vor uns hatten ("Winklmoosalm 1,5 Std."). Letzteres geben Sie mit "40 Min. durch den Wald" an, für den Rundweg die "Gehzeiten: Für den Rundweg 2,5 Std.", was in wirklich bei strammer Gangart 4 Stunden dauert.
Ein derartiges Missverhältnis von Angaben und Wirklichkeit lässt den Verdacht aufkommen, dass hier nicht mit der für Bergführer notwendigen Sorgfalt gearbeitet wurde, was in anderen Fällen durchaus schwerwiegende und gefährliche Konsequenzen für den Berggeher haben könnte.
Mit freundlichen Grüßen
Gerlinde und Georg Dietrich
 | 30.07.2010 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
auch dieses Jahr habe ich mit meiner Männerwandergruppe gerne
Ihren Wanderführer Chiemgau genützt, welcher uns wertvolle
Hilfe für diese Gegend gegeben hat.
Bei der Tour 36 "Schmugglerweg"
Wenn man den Parkplatz "Geigelstein" nützt, muß man den Parkplatz
in westlicher Richtung bergab verlassen (Waldweg links) , um sodann
nach ca. 500m rechts durch einen Wiesenweg auf den von Ihnen
genannten breiten, bequemen Weg zu kommen.
Ich würde mich freuen , wenn Sie meine Anregung bei einen der nächsten
Auflagen berücksichtigen könnten.
Mit freundlichen Grüßen, Peter Fuchs
 | 17.11.2009 |
Hallo,
Mitte Nov 2009 hatten wir ungewöhnlich gutes Wetter, so daß wir einige Wandertouren unternehmen konnten. Hier einige kleine Anmerkungen:
Tour 42 (Rottau-Kampenwand)
Wir nur Gipfelaufstieg. Steinlingsalm NICHT ganzj. Geöffnet!
Aufstieg von Steinlingsalm bis zum Felsengebiet durch Schneereste schwieriger.
Im Felsengebiet (Steine meist speckig) versperrt anfangs ein ca. 1m³ großer Felsen den Weg. Alleinwanderer unter ca. 1,60 m haben kaum eine Chance ihn zu passieren. Weiterweg zum Gipfel dann wieder rel. einfach.
Tour 43 (Hohenaschau-Kampenwand)
Kampenwand-Kabinenbahn fährt NICHT täglich, Nov 2009 nur am WE.
Wir Hohenaschau ==>Steinlingsalm ==> Hohenaschau.
Hohenaschau zur Steinlingsalm ca. 3 Stunden Gorialm und Steinlingshaus GESCHLOSSEN; nur Liftstüberl geöffnet.
Tour 44 (Riesenhütte)
Wir erst Riesenhütte, dann Grozack H. (Gegenuhrzeigersinn)
Von Riesenhütte an (genauer Abzweigung zum Hochries) geschlossene Schneedecke, daher Verlauf nicht eindeutig. Absteig von Hof Alm nach Aschau sehr unangenehm (Laub auf lockenen Wegsteinen ==>Rutschgefahr)
Tour 48 (Hochries)
Hochriesbahn von Mitte Nov. an geschlossen (Wartungsarbeiten)
Mit freundlichen Grüßen, Georg Balderer
 | 30.07.2007 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
heute unternahmen wir eine Wanderung im Gebiet von Ruhpolding. Aus dem Wanderführer "Chiemgau" Ihres Verlages (3. Auflage 1998) suchten wir uns die Bergtour auf den Saurüsselkopf aus. Eine herrliche Wanderung mit grandiosen Ausblicken! Was uns allerdings sehr enttäuschte, war die absolut fehlende Ausschilderung (es wären eigentlich nur zwei Markierungen nötig gewesen) und der sehr ungepflegte Weg ab der Fischbachschneid. Hier wäre sehr geholfen, einige quer liegende Bäume (die offenbar schon sehr lange liegen) abzuschneiden. Auf einem derartigen Weg fühlt sich der Gast nicht willkommen. Dabei könnte man diese Tour mit wenig Aufwand zum ungetrübten Erlebnis werden lassen.
Mit freundlichen Grüßen, Peter Barteit
 | 04.07.2007 |
Sehr geehrte Damen und Herren
bereits zum 2.mal probiert, wieder gescheitert am Saurüsselkopf Tour 15
Ev. ja einfach übersehen,aber der Reihe nach.
Anmarsch von Laubbau aus,rechts weg,leicht dann steiler bergauf bis zu einer Wegschleife - von hier aus enger Bergsteig, abenteuerlich nach oben,an einem alten verfallenen Jägersteig vorbei ... und dann hört der Weg auf einmal auf...
dichtes Buschwerk,Beine total verkratzt,aber kein Weiterkommen...
Ist das korrekt? oder haben wir einen Geheimweg übersehen?
die Natur ist auf alle Fälle noch in Ordnung; noch nie hab ich so verschmuste Schmetterlinge erlebt...
Ev. gibts ja eine einfache Erklärung...
mfg Max Posselt
 | 04.10.2006 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
der o. a. Wanderführer hat mich während meines Urlaubs begleitet und hierbei sind mir einige Dinge aufgefallen, die ich Ihnen gerne mitteilen möchte:
- Seite 21 Das Gasthaus Walmberg wird seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet
- Tour 26 Hausergasse müsste Hardergasse und Hochgernstraße müsste Hochgernweg heißen
- Tour 28 Der Hausbachfall ist wieder begehbar
- Tour 34 Damit man auch den im Buch beschriebenen Weg findet, wäre es ganz gut, wenn auf Seite 89 die Zeitangabe von 30 Minuten verkürzt würde, zumal an der Wegzweigung nicht die Mark.-Nr. 45 b sondern 55 b angegeben wird. Wir haben für die steilen Serpentinen den Hang hinauf nur ca. 15 Minuten benötigt und hätten dann den Weg 55 b folgen müssen.
 | 20.10.2005 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich besitze unter anderem von Ihnen den Rother Wanderführer "Chiemgau", 3. Auflage 1998. Aus diesem haben wir am Wochenende Tour Nr. 15 "Saurüsselkopf" gemacht. Leider enthält die entsprechende Wegskizze einen gravierenden Fehler!
Und zwar ist auf der Skizze das Ende der Forststraße Richtung Fischbachschneid als Umkehrschlaufe für Forstfahrzeuge richtig dargestellt (wie ein Tropfen). Der dort abzweigende Bergpfad leitet dann laut Skizze ganz am unteren Ende des "Tropfens" direkt nach unten bzw. Süden ab. Dort ist auch in Wirklichkeit eine Pfadspur, die wir am Wochenende dann auch genommen haben. Doch dieser Pfad führt zunächst nur zu zwei Jägerständen und verliert sich dann. Wir haben uns weglos bis auf den Kamm der Fischbachschneid weitergekämpft und haben 45 Minuten nach dem Weg gesucht (ist nicht zu empfehlen, das Gelände ist steil und rutschig). Zum Glück haben wir dann weiter im Norden auf dem Kamm den richtigen Pfad gekreuzt, den wir später als Rückweg benutzt haben.
Und so muss es richtig sein: Man nimmt am Ende der Forststraße nicht den rechten Arm sondern den linken Arm der Gabelung (aus Gehrichtung, nicht aus Kartenrichtung). Dort geht man nur ein ganz kurzes Stück (vielleicht 50 bis 100 Meter), dann zweigt nach links (also direkt nach Osten) der gesuchte Bergpfad ab. Dieser führt ohne Orientierungsprobleme auf den Gipfel.
Falls Sie die Tour weiter in Ihrem Führer beschreiben wollen (ist wirklich sehr schön und einsam), müssten Sie unbedingt die Skizze abändern.
 | 07.09.2005 |
Hallo an den Bergverlag und an Herrn Bauregger!
Mein Name ist Andreas Funk und ich war dieses Jahr nach etlichen Jahren in den Pyrenäen das erste Mal in den Alpen (insbes. Chiemgauer Alpen) unterwegs. Es war wirklich sehr schön, nur das Wetter mit Dauerregen ließ zu wünschen übrig. Ich habe möchte noch ein paar Bemerkungen zu einigen Touren machen und denke, dass ich genügend Erfahrung besitze, um Anforderungen einschätzen zu können.
zu Tour 16 (Hörndlwand): Vielleicht könnte man noch erwähnen, dass der Abstiegspfad genau an der Stelle nach Osten schwenkt, an dem eine Steinpyramide aufgestellt ist. Man muss an dieser links gehen. Wichtig: Aufgrund der hohen Niederschläge und des damit verbundenen Hochwassers erkennt man die Markierung nicht mehr, wenn man kurz vor Erreichen des Tals mit dem Lödensee über einen Bach muss. Man klettert dann einfach über die vielen heruntergespülten Baumstämme bis man den Weg wiedererkennt.
zu Tour 28 (Taubensee): der Hausbachfall-Steig war im August infolge der Niederschläge unbegehbar und offiziell gesperrt.
zu Tour 38 (Kampenwand Südseite): Auf dem Abstiegsweg zur Steinbergalm sollte man meiner Meinung nach auf gar keinen Fall bei Nässe gehen, da erhebliche Rutsch-/Absturzgefahr besteht. Wenn man unterhalb der Steinberg-Alm die Forststrasse verlässt, kann sich der Weg, der parallel zu einem Bach verläuft, zu einem Flussbett verwandeln - Vorsicht!
Insgesamt vielleicht noch eine Anmerkung: Oft erscheint mir die Einordnung der Touren untertrieben. Ich würde den Touren 37 (Geigelstein) und 38 (Kampenwand) auf jeden Fall schon die Farbe rot geben. Für uns erfahrene Bergwanderer mag es keine Probleme geben, jedoch sind diese Touren für Kinder oder Ältere nur bedingt komplett zu empfehlen, da aufgrund der Länge bereits eine sehr gute Kondition erforderlich ist. Und so gut begehbar wie beschrieben, sind die Wege in den oberen Teilen meist nicht.
Insgesamt ist der Wanderführer aber toll gelungen und hat sehr bei der Tourenplanung geholfen! Weiter so!
Viele Grüße, Bergfreund Andreas Funk
 | 14.06.2004 |
Sehr geehrter Herr Bauregger, sehr geehrte Damen und Herren,
Sie schreiben, dass Anregungen und Berichtigungen bei Ihnen jederzeit willkommen sind. In diesem Fall möchte ich dem nachkommen. Ich habe am vergangenen Wochenende die Wanderung Nr. 16 zur Hörndlwand unternommen.
Dabei haben wir gemerkt, dass sich der Weg vom Gipfel ins Tal ziemlich schwierig gestaltete. Zwar ist der Lödensee von der Gipfelmulde aus noch beschildert, doch das war es dann auch mit den Wegbeschilderungen bergab. An der nächsten Weggabelung gibt es lediglich zwei Alternativen: Gipfel oder Röthelmoosalm/Wappbach. Wir entschieden uns trotzdem, einfach geradeaus zu gehen. Hier ist der sehr steile Weg durch den Wald allerdings nur mit Steinmännchen markiert, sodass wir uns natürlich danach orientiert haben und an einer weiteren Gabelung im Wald nicht den sehr schmalen Pfad links gegangen sind. Das wäre aber laut Beschreibung der Richtige gewesen. Naja, so waren wir im Tal dann noch eine halbe Stunde länger unterwegs.
Vielleicht überlegen Sie sich, ob Sie diese Abstiegsvariante wirklich in der nächsten Auflage noch anbieten,
1) keine Wegbeschilderung zum Lödensee außer an der Gipfelmulde
2) sehr schmaler, anstrenger Steig ins Tal, nur durch Steine markiert.
Soweit meine Anregungen. Trotzdem hatten wir eine sehr schöne Wanderung.
Mit freundlichen Grüßen, Ruth Alexander
 | 11.08.2003 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
In Ihrer 2. Auflage 1994, Tour Nr. 47 Spitzstein 1597m, ist die Aufstiegsvariante von Innerwald über die Brandelalm auf den Spitzstein beschrieben.
Das allerletzte Stück auf den Spitzsteingipfel ist inzwischen gesperrt. Dies ist besonders ärgerlich, da es keinerlei frühzeitige Hinweise auf diese Situation gibt. Es bleibt dann nur der Abstieg zum Spitzsteinhaus. Dieser Weg müßte bei Ihnen auch anders eingezeichnet und beschrieben werden. Zum Aufstieg auf den Spitzstein vom Spitzsteinhaus aus, war es dadurch bei den gestrigen Tagestemperaturen zu spät.
Mir ist nicht bekannt, ob es eine neuere Ausgabe Ihres Wanderführers gibt, wo dies vermerkt wäre.
Auf der Wanderkartentafel mit einer Karte von Freytag und Berndt in Sachrang ist dies übrigens auch nicht zu erkennen.
(...)
Mit freundlichen Grüßen, H. Tritthart
Die Wegbeschreibung ist in der (aktuellen) 4. Auflage 2001 bereits korrigiert; die Routenführung in der Karte leider noch nicht, sie wurde aber für die zukünftige 5. Auflage bereits angepasst.
 | 13.05.2002 |
gut, handlich und fein
uwe müller
 | 13.10.1999 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe diese Woche Ihren o.g. Wanderfuehrer erworben. Leider muss ich Ihnen gleich eine Berichtigung mitteilen. Bei der Route 43 Hohenaschau - Kampenwand geben Sie Uebernachtungsmoeglichkeiten auf der Steinlingalm an - leider gibt es dort aber seit 2 Jahren keine Uebernachtungsmoeglichkeiten mehr.
Mit freundlichen Gruessen, Thorsten Lange
P.S. Die Tour selber ist sehr gut beschrieben - wir sind schon auf die anderen beschriebenen Touren gespannt.