Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer Appenzeller Land
16.08.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe mich sehr über die neue Ausgabe des Appenzeller Land-Wanderührers gefreut und finde ihn auch sehr gut.
Nur ein kleiner Hinweis, vermutlich ist es ein Druckfehler: Wanderung Nr 7, Seite 32, der erste Satz besagt, dass der Säntis zu den Glarner ALpen gehöre. Die Glarner ALpen sind nicht genau eingeteilt, es gibt sehr viele unterschiedliche Zuteilungen, aber über die nördliche Grenze ist man sich eigentlich einig, denke ich, und der Sàntis gehört sicherlich nicht mehr dazu, er gehört meines Wissens zu den Appenzeller Alpen. Ich lasse mich aber natürlich gerne über eine neue EInteilung aufklären. MIt freundlichen Grüssen, Mareike Perro
05.08.2009

Betrifft ISBN 3-7633-4086-6 2. Auflage 1993

Guten Tag!

Ich mache sehr oft Touren gemäss dem oben genannten Wanderführer und ich muss immer wieder feststellen, dass die Wanderzeiten für normale Wanderer zu knapp berechnet sind. Dies kann sich vor allem im Gebirge verhängnisvoll auswirken, wenn z.B. bei einem unerwarteten Wetterumschlag beispielsweise die Berechnung der "Rest"-Zeit sehr wichtig wird. Ich erkläre mir die knappen Angaben damit, dass sie sehr wahrscheinlich von "Profi"-Wanderfreaks festgelegt wurden. Leider nicht für "normale" Wanderer. Schade! Ich denke, dass solche Wanderzeiten auf den Durchschnittswanderer (Familie mit Kindern und Jugendlichen usw.) ausgelegt sein sollten anstatt für Bergmarathonläufer. Das kann nicht Sinn der Sach sein.

Mit freundlichen Grussen, Anita Mannhart
12.09.2007

Grüezi,

in Ihrem Führer ISBN 3-7633-4086-6 hat es bezüglich unserem Haus verschiedene Unstimmigkeiten:
Unsere „Ruhetage“ sind aktuell Mittwoch und Donnerstag. Dies über Jahre ohne regelmäßige Kontrolle Eurerseits so im Buch zu führen ist schlecht, da dies saisonal oder bei Wechsel ändern kann.
Gravierender ist, daß in Ihrem Führer steht „Parkplätze beim Gasthaus…“ ; die Parkplätze bei unserm Gasthaus sind Privatparkplätze für unsere Gäste.
Es kommt häufig vor, daß Leute auf unseren Restaurantparkplätzen ihr Picknick abhalten, der Abfall bleibt selbstverständlich liegen, das Restaurant wird ausschliesslich für die Gratisbenutzung des Klos betreten.
Oder die Leute stellen morgens ihr Auto auf dem Parkplatz ab, mit Wanderschuhen und Rucksack ausgerüstet entschwinden sie auf die umliegenden Höhen, gegen Abend kommen die Wanderer zu ihren Autos zurück, klopfen die Wanderschuhe auf dem Parkplatz aus und verschwinden ohne Konsumation. Für uns ist dies sehr ärgerlich, denn sie versperren möglichen Gästen die Parkplätze. Angesprochen, wie sie dazu kämen, ihr Auto auf unsere Plätze zu stellen, zeigten mir Leute schon mehrfach Ihren Führer.
Wir möchten Sie bitten die Angaben in Ihrem Führer anzupassen. Übrigens hat es öffentliche Parkplätze oberhalb des „Rossfalls“ bis zur Steinfluh paralell zur Strasse.

Mit freundlichen Grüssen, Gasthaus Rossfall, Konrad Knechtli und Lisa Borner
31.07.2007

Appenzeller Land, 3. Auflage 1998, Wanderung Nr. 43 Säntis - Seealpsee,
Der sog. Lisengrat (dies ist die Strecke vom Säntis zur Rotsteinpasshütte) entspricht einem Klettersteig. Ich hatte alle Mühe und Ängste, ihn zu bewältigen.
Ich empfehle, die Wanderstrecke statt mit einer durchgezogenen roten Linie lieber mit einer gestrichelten oder getüpfelten Linie darzustellen. Die Schwierigkeit wäre dann besser herausgearbeitet.

Helmut Traut
13.09.2006

Der von Helmut Dumler verantwortete Wanderführer 'Appenzeller Land' macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Mächtig erhebt sich die Stauberen-Kanzel auf dem Titelbild: das verspricht Wanderspass, wie auch die mitabgebildete Gruppe suggeriert. Und in der Tat ist das vom Verfasser vorgeschlagene Wanderspektrum alles in allem repräsentativ für das Appenzeller Land. Einen Schwerpunkt bildet natürlicherweise das Alpsteinmassiv. Dann ist mit Genüge das Gebiet um das Dorf Appenzell bedacht. und schliesslich reiht sich ein Korona an Vorschlägen ein, die in westliche und nördliche St. Gallen fallen.
Ein schönes Gebiet, dass der Verfasser da also vor sich hat. Weniger schön ist allerdings, was er daraus gemacht hat. Bei genauerem Hinsehen wird zunächst erkennbar, dass unter den vorgeschlagenen Touren viele Dopplungen auftreten. Das Stichwort Variante, mit dem viele eigenständige Wanderungen bedacht hätte werden können, scheint Vf. fremd. Nur einige Beispiele: Nr. 45 ist bei Lichte besehen eine Abkürzung von Nr. 46, wobei Nr. 44, 45 und 46 jeweils nur grösser werdende Kreise der einen Tour um den Hohen Kasten sind. Nr. 47 taucht dann auf als Abstieg von Nr. 46 und weiter als integrales Wegstück von Nr. 35. Nr. 8 wiederholt sich in Nr.35 und 43; Nr. 35 ist eigentlich nur als verunglückte "Grosse Runde" zu beschreiben. Denn - und das führt auf ein weiteres - die "Grosse Runde" ist zwar gross, aber nicht schön, denn sie lässt das Schönste aus. Wie kann eine "Grosse Runde" vorgeschlagen werden, die den spektakulärsten Aufstieg zum Säntis (via Schäfler und Öhrli-Pass) schlicht vergisst? Statt dessen wird öde Strasse empfohlen. Und ob der vielen Dopplungen hätte sich womöglich auch ein Blick in den nahen Liechtenstein (z.B. Drei Schwestern) oder ins östliche St. Gallen (Gamsberg) nahe gelegt.
Nun ja, wir wollen es dem Verfasser nicht weiter übel nehmen. Wirklich unangenehm jedoch fällt die technische Machart des Ganzen auf. Zunächst die Anordnung des Inhalts. Was Säntis und Liesengrat zwischen Kronberg und Speicher zu suchen haben fragt es sich schon; zumal der Alpstein separat am Schluss angeboten wird. Weiter: der Autor verwechselt offenbar den Spaziergang mit der Wanderung. Jedenfalls empfiehlt er knapp 20 Spaziergänge im Zweieinhalb-Stunden-Format (Nr. 2, 5, 8, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 20, 21, 22, 25, 26, 28, 31, 33). Von Wandern kann da nur bedingt die Rede sein. Hier kann vieles unberücksichtigt bleiben.
Es ist Schade, dass - so planlos das Wanderbüchlein über weiten scheint scheint - auch im Informationskopf z.T. Chaos herrscht. Hier fehlt v.a. eins: Stringenz. Ein Konzept der Angaben der Zeiten ist wage auszumachen, keineswegs aber zur Anwendung gekommen. Man kann froh sein, wenn die Zeiten richtig addiert sind. Ansonsten gibt es oft kein klares Bild. Hinzu kommt, dass die Kartenskizzen mitunter Verwirrung zu stiften in der Lage sind. So geht es sicher nicht von der Stauberen-Kanzel direkt auf den Hohen Kasten (sondern via Kastensattel bzw. direkt davor über eine schmale Abkürzung) und auch nicht bei der Wagenlücke direkt über P 2072. Hier mag vieles dem Druck bzw. der Satzvorlage geschuldet sein. Schwerer wiegen die nicht immer nachvollziehbaren Klassifikationen. Dass Nr. 43 wie Nr. 50 eingeschätzt wird, kann zumindest Verstörung auslösen. Nr. 4 hingegen wirkt unterklassifiziert.
Noch ein Wort zur Sprache: Sicher, ein Wanderbuch ist kein Roman; vielmehr ein Informationsbuch. Da stecken dann auch des Autors Stärken. Es handelt sich um Informationen, aber hie und da hätte so mancher stilistische faupax vermieden werden können.

Was bleibt am Schluss? Ich meine ein ambitioniertes und wohlgemeintes Wanderbuch, das allerdings über Weiten einfallslos wirkt und teilweise schlampig gearbeitet ist.

Matthias Neugebauer
20.08.2006

Betrifft Tour 4 aus Rother Wanderführer Appenzellerland (Spitzli, 1519 m)

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich bin mit meiner Frau dieser Tage obige Tour abgelaufen. Wir sind beide gewohnte Bergwanderer (keine Bergsteiger), in guter Verfassung und gut ausgerüstet. Meine Frau ist recht trittsicher, aber nicht schwindelfrei.

Ich hatte obige Tour mit dem Vermerk "Unschwer" gewählt, weil sie eine Herausforderung ist (die Höhenmeter), aber eben offenbar keine höheren Schwierigkeiten stellt. Andere Touren aus dem gleichen Führer mit Vermerken wie "Trittsicherheit" oder "Schwindelfreiheit" erforderlich habe ich deshalb ausgeschlossen.

Nach Absolvierung der Tour muss ich sagen, dass das Attribut "Unschwer" für diese Wanderroute nicht zutrifft. Der Abstieg vom Spitzli-Gipfel ist nach den erwähnten zwei Hütten extrem steil, sehr schmal, führt teilweise über Nagelfluh und an einigen Stellen direkt am tiefen Abhang vorbei. Eine Stelle führt durch ein Nagelfluh-Tunnel mit anschliessender Drahtseil-Sicherung. Für nicht schwindelfreie Wanderer sind das äusserst gefährliche Passagen, die absolute Trittsicherheit erfordern. Anschliessend führt der Weg praktisch in der Falllinie durch den Wald, wobei der Weg dicht mit Wurzeln belegt ist. Auch dies ist sicher nicht als "unschwer" zu bezeichnen sondern verlangt sehr gute Trittsicherheit. Ferner ist der Weg ab den beschriebenen zwei Hütten nicht mehr mit ""Wanderweg" sondern mit "Bergweg" (weiss-rot-weiss) bezeichnet - was auch der Tatsache entspricht.

Ich empfehle Ihnen diese Tour zu prüfen und den Schwierigkeitsgrad entsprechend angepasst zu beschreiben oder einen alternativen, weniger gefährlicheren Weg zu beschreiben.

Die Aussicht vom Spitzli ist zwar lohnend aber der anschliessende Abstieg hat mir als Tourenleiter von meiner Frau sehr geharnischte Kritik eingetragen.

Mit herzlichen Grüssen, Roland Horni
28.07.2004

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Mai diesen Jahres kaufte ich einen Rother Wanderführer Appenzeller Land (ISBN 3-7633-4086-6) 4. Auflage 2001 für EUR 9,90. Mit Hilfe des Wanderführers plante ich eine 1 Wochentour für Juni, mit allen erforderlichen Angaben, so auch mit allen Telefonnummern der infragekommenden Unterkunftshäuser.
Bei der Anmeldung für die 1. Übernachtung stellte ich jedoch schon fest, das die Rufnummer falsch war (Durchsage, diese Rufnummer ist uns nicht bekannt). Wie sich später herausstellte, waren alle von mir notierten Rufnummern falsch. Mühsam musste ich mir die Rufnummern, zum größten Teil bei der Auskunft erfragen (und das mit dem Handy).
Später erfuhr ich von den Wirtsleuten, das die Rufnummern bereits 1996 bis 9197 (so genau wusste man das auch nicht mehr) umgestellt wurden. Um so erstaunter war ich, das in Ihrer Ausgabe noch immer die alten Rufnummern veröffentlicht werden. Werden bei Neuauflagen die Inhalte nicht überprüft? Wenn bei solch einfach zu überprüfenden Angaben nichts geschieht, was ist dann erst mit Detailangaben zu den einzelnen Routen, wie Wegeverlauf, Zustand, Beschilderung, usw. ? [...]
Mein Ärger und meine Enttäuschung war und ist sehr groß, mal abgesehen von den Kosten. [...]
Um Ihnen zu helfen, anbei eine Aufstellung der aktuellen und richtigen Rufnummern, ohne Anspruch auf Vollzähligkeit und Richtigkeit.

> Appenzellerland Tourismus 071 788 96 41
> Brülisau Hoher Kasten Seilbahn 071 799 13 22
> Wasserauen Ebenalp Seilbahn 071 799 12 12
> Jakobsbad Kronenberg Seilbahn 071 794 12 89
> Schwägalp Säntis Seilbahn 071 365 66 66 über diese Rufnummern sind teilweise auch die Gasthäuser erreichbar.
> Ahorn Fam. Fassler 071 799 12 21
> Äscher Fam. Knechtle 071 799 11 42
> Bollenwees Fam. Manser 071 799 11 70
> Ebenalp Fam. Sutter 071 799 11 94
> Eggli Fam. Manser 071 787 16 10
> Forelle Fam. Fritsche 071 799 11 88
> Hirschberg Fam. Manser 071 787 14 67
> Kasten LBHK 071 799 11 17
> Kalibad Fam. Reymond 071 787 12 18
> Kronberg Fam. Ulmann 071 794 11 30
> Lehmen Fam. Müller 071 799 13 48
> Messmer Fam. Hehli 071 799 12 55
> Meglisalp Fam. Manser 071 799 11 28
> Plattenbödeli Fam. Inazien 071 799 11 52
> Rotsteinpass Fam. Wyss 071 799 11 41
> Ruhesitz Fam. Manser 071 799 11 67
> Säntis Fam. Manser 071 799 11 60
> Scheidegg Fam. Zürcher 071 794 11 20
> Schwägalp LSS 071 365 66 00
> Schäfler Fam. Dobler 071 799 11 44
> Seealpsee Fam. Dörig 071 799 11 40
> Staubern Fam Lüchinger 081 757 24 24
> Tierwies Fam. Keimer 071 364 12 35
> Warth Fam. Hehli 071 799 11 47
> Bahnhof Wasserauen, Fam.Arpagaus 071 799 11 55
> Alpenrose Wasserauen, Fam.Wyss 071 799 11 33
> Rössli Brülisau, Fam.Fässler 071 799 11 04
> Krone Brülisau, 071 799 11 05

Ich hoffe, Ihnen hiermit gedient zu haben, und bitte um baldige Berichtigung.

Mit freundlichen Grüßen, Hans-Peter Koenen
09.09.2002

Hallo!

Ihr Wanderfuehrer begleitete uns waehrend unseres Urlaubs im Appenzellerland und hat uns gute Dienste geleistet - fast immer.
Tour 50 - Altmann
Die Beschreibung des Ausgangspunktes (Bollenwees) erscheint uns nicht eindeutig; das Parkplatzsymbol in der Karte erweckt den Anschein, man koennte dort das Auto abstellen und die Wanderung beginnen. Dem ist nicht so, man muss das Fahrzeug in/hinter Bruelisau stehen lassen und einen gut 2-stuendigen Aufstieg der eigentlichen Tour vorneweg stellen.
Um zukuenftigen Bergwanderern nicht die gleiche Verwirrung zu bescheren, waere es schoen, wenn die Informationen praeziser formuliert werden wuerden.

gruesse, juergen heimpel
29.08.2002

Guten Tag,

in den letzten Tagen bin ich mit Unterstützung Ihres Wanderführers (Ausgabe 2001, 4. Aufl.) durch das wunderschöne Appenzell gewandert. Die Auswahl der Touren und die Beschreibungen waren sehr gut. Ein einmaliges Verlaufen nehme ich auf meine Kappe!
Allerdings ist Ihnen bei der Tour 34, Zur Ahornkapelle, S. 86 und 87 ein kleiner Fehler unterlaufen: Die Richtungspfeile in der Karte laufen entgegengesetzt zur Beschreibung im Text. Das lässt sich sicher leicht korrigieren.

Inzwischen habe ich eine dritten Wanderurlaub mit Hilfe Ihrer Wanderführer sehr schön gestaltet. Herzlichen Dank!
mit freundlichen Grüßen, Birgitta Pfeil