Leserzuschriften
Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen.
Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.
Wanderführer Wilder Kaiser
 | 26.09.2010 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit "dem Rother" habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht und greife immer wieder gerne auf "ihn" zurück. Beim Wanderführer Wilder Kaiser fand ich bei einer Wanderung die Beschreibung mal nicht präzise genug und in Kombination mit der Ausschilderung irreführend.
Tour 30 "Baumgartenköpfl"
Sie schreiben "[...] folgen kurz darauf dem Weg Nr. 815 [...] rechts zur Kehre einer Forststraße. In deren Kehle führt unsere Route [...] in Richtung "Baumgartenköpfl" geradewegs weiter über einen Waldrücken, [...]". Der Wegweiser in der Kehre der Forststraße weist entlang der Forststraße, was als "geradewegs" interpretiert werden kann.
An dieser Kehre hat man tatsächlich zwei Möglichkeiten:
1) In der Beschreibung gemeint ist, in der Kehre die Forststraße zu queren und dem unbeschilderten Pfad zu folgen.
2) Der Wegweiser zum Baumgartenköpfl weist geradeaus entlang der Forststraße (rechter Arm der Forststraße). Der Weg Nr. 815, dem weiter zu folgen ist, verlässt die Forststraße nach etwa 20 m nach links ohne weiteren Wegweiser, gekennzeichnet nur durch die Wegnummer an einem Baum.
Folgende Formulierung wäre meines Erachtens eindeutiger:
"[...] folgen kurz darauf dem Weg Nr. 815 [...] rechts zur Kehre einer Forststraße. Dieser folgen wir nach rechts, bevor unsere Route ("Gildensteig", Nr. 815) nach ca. 20 m nach links weiter führt, ...
Mit freundlichen Grüßen, Sandra Freiboth
 | 22.09.2009 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir schätzen Ihre Wanderführer(Chiemgau,Berchtesgeden und Wilder Kaiser)
sehr,da die Beschreibung und die Karten sehr gut sind,der einzuschlagene
Weg in der richtigen Gehrichtung empfohlen wird und die Zeiten von uns
(67 und 71 Jahre)gut einzuhalten bzw. auch zu unterbieten sind.
Heute sind wir oben beschriebene Tour gegangen,konnten aber die angegebene
Zeit von 4,5 Stunden nicht einhalten(vom Gasthaus Hinterkaiser-
Einsiedelei-Schatterberg-Gscheuerkopf-Granderalm-Rummlerhof-Hinterkaiser).
Bei genauem Studium der Varianten über den "Maiklsteig"-der mit einer
Gehzeit von 1,25 Stunden angegeben wird,kommen wir mit der Zeitangabe der
Westroute von 3,5 Stunden bis zum Rummlerhof und dem Weg vom Hinterkaiser
über Einsiedelei-Gmailkapelle-Schatterberg-Gscheuerkopf und dem Weg vom
Rummlerhof zum Ausgangspunkt Hinterkaiser auf 6 Stunden,die wir auch
gegangen sind. Sind wir heute zu langsam gegangen oder stimmt Ihre Zeitangabe nicht?
Cordt Riesenkampff
Die Leserzuschrift bezieht sich auf die alte Ausgabe des Führers. In der aktuellen Ausgabe wird die Gehzeit mit 5.45 Stunden angegeben.
 | 20.08.2009 |
Hallo,
unser diesjähriger Urlaub führte uns nach Kössen, von wo aus wir fünf Touren, teil abgewandelt, aus dem Wanderführer „Wilder Kaiser“ antraten. Hierzu folgende Hinweise:
Tour 6 „Haubersauertal – Ebersberg – Lippenalm“
Vorsicht: Wandertafeln vor der Raineralm fehlen! Die Schwarzenbachalm ist bewirtschaftet. Da die Alm auf der Karte tiefergelegen eingezeichnet ist, gehe ich davon aus, dass sie in 1000 m Höhe neu aufgebaut wurde. Von der Terasse schöner Blick nach Osten über Kössen und Reit im Winkl zu Hochgern, Hochfelln, Gurnwand, Unterberghorn, Schnappen.
Tour 8 „Von Kössen zum Taubensee“
Der Aufstieg ist an den Wandertafeln mit Schwierigkeitsgrad rot gekennzeichnet. Dies könnte aufgrund der Steilheit gerechtfertigt sein.
Die Jausenstation Mühlberg hat Mittwochs Ruhetag.
Sehr schön und empfehlenswert ist der Rückweg vom Taubensee über die Höhe 1278 m (Sonnwendköpfl) (herrlichem Rundblick von O über S nach W), die Stoibenmoseralm (bewirtschaftet; Blick auf den Chiemsee) und Abstieg über Embacher Alm, Richtung Ruppen über Ochsenalm, am geteerten Sträßchen dann nach rechts zum Mühlberg.
Vielleicht noch der Hinweis, dass im Taubensee im hinteren Bereich auch gebadet werden kann.
Tour 9 „Unterberghorn“
Wir erwanderten das Unterberghorn über das Niederhauser Tal im Aufstieg (Variante 1 umgekehrt); ansonsten starke Kniebelastung beim Abstieg!
Tour 14 „Pillersee und Teufelsklamm“
Der Parkplatz an der Kirche ist als privat gekennzeichnet. Es gibt allerdings einen großen Parkplatz auf der anderen Seite der Bundesstraße.
Am Ostufer sind nur Liegewiesen, kein Schwimmbad.
Als Sehenswürdigkeit sollte der Bienenlehrpfad am Parkplatz zur Teufelsklamm erwähnt werden.
Nach der Straßenüberquerung bei der Teufelsklamm geht man nicht mehr auf der Bundesstraße sondern auf separatem Weg auf der gegenüberliegenden Seite.
Von St. Adolari Richtung Gasthaus Pillersee gibt es nur den „Panoramaweg“, im Kartenausschnitt der in Sträßennähe orange hinterlegte Pfad. Dies ist allerdings ein Pfad und kein breiter Wanderweg wie beschrieben (trotzdem sehr schön und gut begehbar).
Nach dem Gasthaus Pillersee am Kieswerk Abzweig zum Latschenbad, dort kurzer kräftiger Anstieg! Es kann auch direkt nach St. Ulrich gewandert werden.
Tour 19 „Stripsenjoch – Stripsenkopf – Feldberg
Der bezeichnete Wanderweg zweigt vor dem Punkt 1511 m (Scheibenbühelberg) rechts ab. Ist der Weg im Kartenausschnitt absichtlich über die Scheibenbühelalm dargestellt?
Freundliche Grüße von Martin Schwarz
 | 12.10.2008 |
Hallo,
gestern bin ich die Tour Nr. 5, "Pyramidenspitze" aus dem Band "Rund um den Wilden Kaiser" von Sepp Brandl gegangen.
Dazu ein Hinweis: Derzeit ist der Steig zwischen der Winklalm und der Pyramidenspitze gesperrt, wie auch hier gemeldet:
http://www.alpenverein-muenchen-oberland.de/huetten__wege/selbstversorgerhuetten/uebersicht/winkelalm/touren#q4bcWf0Iv1RmBUyBS12QSg
Da wir den Hinweis auf dem Aufstieg übersehen haben, haben wir die Tour dennoch gemacht. Es fehlen viele Seile, dennoch war die Tour machbar, wenn man keine Angst vorm Klettern hat. Aber der Schwierigkeitsgrad ist dadurch möglicherweise ein wenig höher! Schön war die Tour dennoch (oder eben gerade...)
Beste Grüße, Max Breitling
 | 19.08.2007 |
zur Tour Nr. 46 Feuerköpfl, Köglhörndl
Im Buch beschrieben ist hier ein kostenpflichtiger Privatparkplatz in Bärnbad. Diesen gibt es nicht mehr, hier ist alles mit Trassierbändern abgesperrt und "Parken und Grillen" ist lt. einem Schild verboten! Ein paar einzelne Autos können an der Forststraße im Wald an Ausweichstellen parken, jedoch sind dem schnell Grenzen gesetzt.
Mit freundlichen Grüßen, Michaela Baar
 | 18.09.2006 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
ihr Führer "Wilder Kaiser" von Sepp Brandl hat uns vergangene Woche bei Wanderungen im Kaisergebirge gute Dienste getan. An einer Stelle bin ich jedoch anderer Ansicht.
Da steht im zweiten Satz des Haupttextes zu Tour 34 aufs Sonneck:
"Als Tagestour kann man es nur auf dem hier vorgestellten Weg über die sonnige und sehr aussichtsreiche Südseite empfehlen". Wir sind diese Tour nicht gegangen, ich habe also keinen
Vergleich. Wir sind jedoch über den Güttlersteig vom Anton-Karg-Haus aus aufs Sonneck gestiegen, und haben den Weg einheitlich als sehr schön empfunden.
Es ist ein ruhiger und sehr abwechslungsreicher Weg mit Wald, steilem Fels, etwas Kar, Latschen und Wiesen. Die beim Anton-Karg-Haus angegebene Zeit von 4 1/2 Stunden zum Gipfel konnten wir mit leichtem Gepäck deutlich unterbieten, und bergab ließ sie sich sogar halbieren, nachdem der Waldboden trocken und somit keine Rutschgefahr gegeben war.
Ob Sie den Weg mit in eine zukünftige Auflage des Führers aufnehmen wollen, bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen. Aber die derzeitige Formulierung hatte bei uns den Eindruck erweckt, als ob alle anderen Zugänge zum Sonneck irgendwelche Tücken hätten, die sie deutlich
unattraktiver machen würden.
Insbesondere nachdem wir am Tag zuvor mit dem ebenfalls nicht im Führer beschriebenen Abstieg durch die rote Rinnscharte recht schlechte Erfahrungen gemacht hatten, waren wir also sehr skeptisch, ob uns weshalb uns denn der Führer von diesem Weg abraten will. Erst nachdem
wir uns die Meinung des Wirts der vom Anton-Karg-Haus fernmündlich eingeholt hatten, entschlossen wir uns dennoch zu diesem Weg, und haben es mit Sicherheit nicht bereut.
Mit freundlichen Grüßen, Martin von Gagern
Auf das Sonneck gibt es viele verschiedene Wege, leider können wir nicht alle beschreiben.
 | 08.05.2000 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
gerne habe ich bei meinen Wanderungen Ihre handlichen und praktischen Wanderführer dabei. Zu o. g. Publikation habe ich nach einem Wanderurlaub im Kaisergebirge folgende Anmerkungen, Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge:
Wandertour 26 (Hollenauer Kreuz, Astberg):
Die Wegbeschreibung zum Hollenauer Kreuz ('...über Wiesen und Schleifen...') könnte meines Erachtens etwas präziser formuliert werden. Wandert man von Going aus den Ruhstattweg entlang, so biegt man in Höhe des Schleppliftes links (Ww. Jausenstation Hollenauer Kreuz) in einen Fahrweg ein, der anfangs parallel zum Lift verläuft, dann aber in Schleifen durch den Wald und zuletzt durch Wiesen zum Aussichtspunkt Hollenauer Kreuz führt. Die Jausenstation ist übrigens ab Mitte Mai bewirtschaftet.
Wandertour 43 (Brünnstein):
Evtl. Anpassung Gehzeiten: Parkpl.-Brünnsteinhaus 1¾ Std., Brünnsteinhaus-Brünnstein ½ Std., Brünnstein-Parkplatz 1¾ Std., Gesamtzeit 4½ - 5 Std.
Brünnsteinhaus tägl. geöffnet außer 2.11. bis 26.12. nur Sa und So, Mitte Januar bis Mitte Februar geschlossen.
Achtung: Der Klettersteig ist zwar gut gesichert, aber steinschlaggefährdet!
Elmar Böhnlein, D-Nürnberg