Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer Berner Oberland Ost
09.11.2011

GutenTag,

zur Tour 40 - Gadenlauisee - müssen wir ein paar Anmerkungen loswerden.

Wir haben die Tour Anfang Oktober gemacht. Das war vom Klima her gut, denn die vielen Serpentinen sind wirklich schweißtreibend. Und wenn man das im Sommer bei höheren Temperaturen macht, sollte man zumindest genügend Wasser dabei haben. Zum Glück geht der Weg bis zum Hubel ausschließlich durch dunklen Tannenwald. Einen Brunnen gibt es erst auf der Alp danach oberhalb.
Eine Vorstellung davon, was einen erwartet, könnte man bekommen, wenn in Ihren Wanderführern Höhenprofile angegeben würden mit Zeiten für Hin.- und Rückweg. Dafür wäre genügend Platz auf der Seite, wenn man die Anmerkungen von Albert Hümer von 1910 weglassen würde. Die stimmen sowieso nur noch teilweise, denn die „Stille“ ist doch erheblich gestört durch die röhrenden Motorräder auf der Sustenstraße.
„Der Pfad folgt einem Rücken über grasige-granitene Stufen“. Auch diese Aussage ist für eine Beurteilung, ob man sich den Weg zutraut oder nicht wenig aussagefähig. Schließlich muss man da einige Meter hochklettern, was sicher weniger schwierig ist, als wieder hinunter zu kommen.
Und zum „Hinunter“ gehört auch der Satz: "Der abenteuerliche Abstieg nach Furen", was ist damit gemeint? Ist er schlecht markiert? Ist er exponiert? Fehlen Brücken, oder ist der Weg uneben, felsig-steinig, steil?
Trotz allem war es mal wieder ein schönes Erlebnis, denn nach dem Alp-Abtrieb haben wir dort keinen Menschen getroffen.

Mit freundlichen Grüßen, H.V.

Anmerkung des Verlags: In der aktuellen Auflage (6., 2009) des Wanderfühers sind Höhenprofile enthalten.
24.08.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe in den vergangenen Jahren sehr viele Wanderungen in Berner Oberland gemacht und konnte mich immer sehr gut mit Ihren Wanderführern bei der Planung und bei den Wanderungen orientieren.
Am 12. August dieses Jahres bin ich vom Brienzer Rothorn ins Kemmeriboden Bad gewandert. Da sollte am Ende ein "Sträßchen" sein.
Ich musste dann feststellen, dass man für 1,5 Stunden auf einer von schnellen Autos viel befahrenen Straße in Gefahr kommt.
Ich bin dann auf dem Rückweg die Strecke vom Hotel bis zum Wanderweg mit dem Taxi gefahren. Wie kann so eine Straße - nach Auskunft im Hotel Zufahrt zu zahlreichen Ferienhäusern - auf der Karte, in Ihrem Wanderführer und durch Schilder als Wanderweg ausgewiesen werden? Wenn die anliegenden Gemeinden an einer Anbindung ans das Wegenetz interessiert sind, dann könnten ein sicherer Weg ohne viel Aufwand angelegt werden.
Die aktuelle Situation ist aus meiner Sicht unehrlich.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Meurer
23.09.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin ein grosser Fan Ihrer Wanderführer und habe einige davon. Im "Berner Oberland Ost" von Daniel Anker hat sich bei Tour Nr. 24 aber ein Fehler eingeschlichen. Die Normaltour, die Anker als Variante angibt, dauert allein schon 6 Stunden 10 Minuten. Die von Anker beschriebene Tour dauert deshalb länger, nicht wie angegeben 5,5 Stunden. Richtiger wäre eher 6,75 oder 7 Stunden. Ich hatte mich auf diese Angabe verlassen und musste gestern, als ich Tour 24 machte, tüchtig dackeln!

Noch eine Anregung: Bringen Sie doch mal einen Führer zum Gebiet Emmental / Entlebuch!

Beste Grüsse aus der Schweiz, Karin Meier

Liebe Frau Meier,

der Rother Verlag hat mir Ihre Meldung zur falschen Zeitangabe in der Tour 24 des Wanderführers "Berner Oberland Ost" übermittelt. In den ersten Auflagen dieses Führers ist die Zeitangabe zur Tour von der Schynigen Platte übers Faulhorn nach First tatsächlich zu knapp. In der sechsten Auflage von 2009 steht nun 6.30 Std. Das sollte reichen; sechseinhalb Stunden reine Marschzeit bringen einen ziemlich weit. Aber selbstverständlich dauert die Tour um einiges länger, weil man im Gipfelhotel sitzen bleibt, einen feinen Weissen (vom Bielersee vielleicht) vor sich ...

Und noch zu Ihrer Anregung für einen Wanderführer Emmental-Entlebuch: Da bin ich dran. Grad gestern wanderten Beat Hächler und ich von Langnau an der Ilfis über die Hohwacht (im dortigen Kurhaus blieben wir tatsächlich hängen, bei Hobelkäse aus dem Soustal und ... Sie wissen schon) nach Aeschau an der Emme, meist abseits von Wanderwegen und Teersträsschen, mit Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau, fast wie von der Schynigen Platte aus.

Weiterhin schöne und nicht zu stressige Herbstwanderungen wünscht
Daniel Anker
04.08.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

während unsere Ferien in der Schweiz haben wir mit vieler Freude Wanderungen aus Rother Wanderführer Berner Oberland Ost und West gemacht.

Eine hat uns aber besonders enttäuscht. Aus dem Buch Berner Oberland Ost haben wir Wanderung 40, von Gadmen zum Gadenlauisee. Der Pfad war schlecht. Es gab viele umgestürzte Bäume, die da schon seit langem geliegen haben, und die das Pfad sehr schwiering gemacht hatten (z. B. durch ein Tannenbaum, vom Fuss zum Wipfel). Wir haben es bis zum See geschaft. Obwohl wir geplant hatten direkt nach Gadmen zurück zu laufen haben wir wegen des schlechtes Pfad entschieden die Wanderung weiter zu machen wie in dem Vorschlag: weiter nach Furen. Das war aber eine schlechte Wahl. Am Anfang war der Pfad ziemlig gut, aber nach etwa zwanzig Minuten gab es eigentlich kein Pfad mehr, nur eine undeutliche, mit Pflanzen überwachste Spur und nirgends Markierung. Wir haben ein Paar mal ein falscher Pfad genommen und sollten wieder zurücklaufen. Nach zwei Stunden durch das Wald haben wir endlich der Weg von Furen nach Gadmen erreicht.

Wir hoffen das sie unsere Klage Ernst nehmen und diese Wanderung nicht mehr in neuen Auflagen aufnehmnen, oder sonst bei Anforderungen schreiben das es fast kein Pfad gibt.

Mit freundlichen Grüssen, Christel Kampman
29.09.2006

Hallo, sehr geehrtes Redaktionsteam,
wir haben in der letzten Woche mehrere im Wanderführer beschriebene Wanderungen im Berner Oberland gemacht. Alle waren beeindruckend und sehr gut beschrieben.
Zu Wanderung Nr.24: Schynige Platte-Faulhorn-First haben wir folgende Anmerkung:
Die Gesamtgehzeit beträgt nicht wie angegeben 5,5 Stunden, sondern 6,5 Stunden, wie auch vor Ort so ausgeschildert. Für die Planung der Wanderung ist dies in diesem Fall entscheidend, da man die Betriebszeiten der Gondelbahn von First nach Grindelwald berücksichtigen muß. Ein guter Tipp wäre auch der Hinweis, daß es an den Bahnschaltern etwas günstigere Rundfahrtickets für die bei dieser Tour genutzten Bahnen gibt.
Viele Grüße aus Darmstadt, Heidi und Carsten Kittner
10.09.2004

Wanderung 45 Gental
Nach dem Abschnitt Englenalp - Baumgarten ist die Fortsetzung von der Alp Baumgarten durch ein markantes Holzschild mit der Aufschrift "Kein Durchgang" markiert. Wird diesem Zeichen keine Beachtung geschenkt, ist der Wanderweg markiert und problemlos begehbar. Eine Rückfrage bei der Sennenfamilie auf der Alp Baumgarten wurde uns gesagt, der Wanderweg sei nicht mehr offiziell - eine fragwürdige Auskunft. [...] Die Gesamtwanderzeit ist 5 1/2 und nicht 4 1/2 Stunden. Danke für Kenntnisname.
Freundliche Grüsse
F.Steiger
17.05.2004

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Seite 36 des o.g. Führers verweisen Sie für nähere Informationen zum Freilichtmuseum Ballenberg auf die Website www.ballenberg.de.
Sie sehen schon, wo es hakt. Die Seite gibt es zwar. Da meint jedoch eine Familie, unbedingt ihren Nachwuchs der Welt präsentieren zu müssen.
Sie meinen aber sicher www.ballenberg.ch.
Das klappt dann. Bei einer Neuauflage des Führers können Sie dies ja korrigieren.
Ansonsten ist der Führer ja sehr schön und informativ.

Herzliche Grüße
Werner Schumann
25.09.2003

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich dachte ich sehe nicht richtig, als ich im Rother Wanderführer über das Berner Oberland bei einem Tourenvorschlag folgendes las: Klettersteigausrüstung erforderlich (Brustgurt, Klettersteigset... Leider war von Hüftgurt nicht die Rede was ich schon für sehr fahrlässig halte.
[...]

Mit freundlichen Grüßen
Markus Gläserke
24.09.2003

Sehr geehrte Damen und Herren,

für einen Wanderurlaub in der Schweiz habe ich mir im Frühjahr Ihren o.a. Wanderführer (3. Auflage 2000) gekauft, der mir auch beste Dienste geleistet hat.
Zu der von Ihnen beschriebenen Tour Nr 21 auf S. 68 (Oberer und Unterer Grindelwaldgletscher) möchte ich allerdings folgendes anmerken: Die von Ihnen empfohlene Eisgrotte ist nicht mehr vorhanden, da der Gletscher bereits beträchtlich geschmolzen ist. Nach Information unseres Pensionswirtes gibt es die Eisgrotte seit 1996 nicht mehr. Natürlich ist der Blick auf den Gletscher beeindruckend und die Tour ist auf jeden Fall nach wie vor sehr lohnenswert, aber Sie werden verstehen, dass vor allem mein Sohn (11 Jahre alt) reichlich enttäuscht war, als er oben vor der Hütte stand und keine Grotte besichtigen konnte. In der aktuellen Auflage eines Wanderbuchs sollte so ein faux-pas nicht passieren.
Vielleicht können Sie vormerken, dass der Eintrag für die nächste Auflage entsprechend abgeändert wird?
Besten Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen, Karin Happach