Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer La Gomera
31.01.2012

Sehr geehrte Frau Wolfsperger, Sehr geehrter Herr Wolfsperger,

komme gerade aus La Gomera zurück und habe wieder einmal einen von Ihnen verfassten Wanderführer benutzt (kenne auch Ihre Wanderführer La Palma u. El Hierro). Bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden.
Die GPS-Daten, empfinde ich als große Bereicherung. Das Buch ist weiterhin genau so zur Tourenauswahl notwendig und dient im Rucksack als robustes „Backupnavi“ falls, warum auch immer, die Technik streikt (Akku leer, Navi hingefallen, Software aufgehangen…).
Bin die Touren jetzt das erste Mal, fast ausschließlich nach GPS gegangen und habe das nicht ständige Nachlesen genossen.

Ich würde mich als eher erfahrenen und konditionsstarken Wanderer einstufen, der bei sehr luftigen Passagen an seine Grenzen stößt, z.B. Tour 28 (Ermita de los Reyes – la Vizcaina) oder leche Pfad, diese Touren sind für mich ziemlicher Grenzbereich und nur reine Herausforderung und nicht Genuss.
Der den ausführlichen Tourenbeschreibungen vorangestellte „Tourensteckbrief“ ist meistens aussagekräftig, ich würde es aber als Verbesserung ansehen wenn bei den schwarzen Touren, wenn möglich, noch klarer differenziert wird zwischen sehr anstrengenden Touren die auch Kraxelei erfordern und dadurch zur schwarzen Tour wurden und den ganz luftigen mit „Ultratrittsicherheit“. Desweiteren würde ich eine Kennzeichnung einführen (zb. Symbol im Kartenausschnitt) wo sich die „ultraluftigen“ Passagen befinden, so weiß man noch besser auf was man sich einlässt und ob ein heikles Teilstück noch bevorsteht oder man eventuell doch noch umgehen muss wenn man „scheut“.
Bin unter anderem Tour 48 (Hermigua – Agulo) gegangen, die ich bei trockenen, windstillen Bedingungen eher dunkelrot als schwarz in der Eingruppierung sehe.

Tour 36 (Tejeleche-Berge) muss meiner Ansicht nach in den vorangestellten Anforderungen stark aufgewertet werden, zur Zeit steht da lediglich „anstrengende Rundtour auf teils schmalem, abschüssigem Pfad“. (im Sommer sehr heiß).
Ich hätte Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, leichte Kraxelpasagen, Verhauer leicht möglich auch für angebracht gehalten. Mir scheint die fortschreitende Erosion hat dort den Tourencharakter stark verändert. Auch der Einstieg in die Tour ist nicht mehr vorhanden (nur GPS brachte mich auf den winzigen Pfad ohne Schuhabdrücke...

Die oft kritisierten Zeitangaben passen bei mir und beinhalten schon kurze Photopausen, also bitte weiter so und vielen Dank,

H.W.
12.01.2012

Sehr geehrtes Rother-Team,
liebe Autoren Wolfsperger,

danke für einen gelungenen 14-tägigen Wanderurlaub mit "Ihnen" in der Hosentasche!
Gestern kamen meine Schwester und ich nach Deutschland zurück und sehnen uns bereits nach dem kommenden Wanderurlaub mit "Ihnen"...
Ihre Wanderführer sind uns seit Jahren auf diversen Inseln, in diversen Urlauben gute Freunde geworden!
Da Sie gern über Neuerungen zu den Wanderungen informiert werden möchten, hier einige Anmerkungen.

Wanderung 1
Der Einstieg zum Camino war schwer zu finden. 100m vor dem Ende der Strandpromenade gibt es keine Straße. Und wo steht das UNELCO-Gebäude? Beschriftungen an Gebäuden gab es keine... Besser wäre: Strandpromenade westwärts - 200m vor Beginn der Steilküste hinter einem kleinen eingezäunten Sportplatz rechts abbiegen, ca. 200m auf einer Schotterstraße durch ein Industrie-& Baustellengelände laufen, bis auf der linken Seite ein Wegweiser den Einstieg zum Camino markiert.

Wanderung 9
"Der schönste Abschnitt der Wanderung über natürliche Felsbänder, mit schwindelerregendem Tiefblick..." ist seit 2011 mit Holzpfählen und dicken Seilen gesichert. Der "Dolomitensteig" empor nach Targa war in unseren Augen "gefährlicher" und sollte nur von schwindelfreien Wanderern begangen werden!

Wanderung 12
Die ehemalige Schotterpiste vom geschlossenen Hotel "El Paso" bis zum Weiler Quise ist jetzt asphaltiert.

Wanderung 13
Einkehrmöglichkeit in Pastrana in kleinem Restaurant/Bar direkt an der Wander-Straße (Mo oder Do Ruhetag?).

Wanderung 51
Der (Wasser-)Tunnel ist unserer Meinung nach mit Badeschuhen sehr gut passierbar. Diese Badeschuhe baumelten den Rest der Wanderung am Rucksack und wir zwei Frauen waren stolz, dass wir uns "allein" in diesen dunklen Tunnel gewagt haben! Das Wasser stand teilweise ca. 15 cm hoch, was unserem Spaß jedoch keinen Abbruch tat. Am Rastplatz am Tunnelausgang konnten wir unsere Wanderschuhe wieder anziehen und weiter ging's...

Wanderung 51
Beim "Abstieg" auf der Forststraße Richtung Carretera dorsal/Pflasterstraße (von El Cedro heraufkommend) "...erreichen wir eine scharfe Rechtskurve, in der links mehrere Pfade abzweigen. Wir wählen den halb rechts hinabführenden Pfad (Tafel "El Rejo"), der sich sogleich gabelt..." Wir konnten keine Gabelung entdecken! Der Weg ging eindeutig in die gewünschte Richtung und wir kamen zufrieden am Ausgangspunkt an.

Soweit unsere Notizen zur besseren Orientierung für nachfolgende Wanderauflagen...

Einen allgemeinen Hinweis hätten wir:
Es war/ist für uns wiederholt irreführend (in anderen Wanderführern fiel uns dies bereits auf), wenn im Text erwähnt wird, dass man ca. xy Meter VOR einem bestimmten Punkt abbiegen muss, obwohl man diesen Punkt doch noch gar nicht erreicht hat. Als Erstbesucher einer unbekannten Gegend ist dieser Hinweis unpraktisch und führt zu Verwirrungen. Auch Bemerkungen zu Weggabelungen, man möge NICHT den linken Weg beschreiten, sind irreführend. Wäre doch ein Hinweis, dass der rechte Weg der richtige sei, ausreichend.

Uns beiden Frauen ging es oft so, dass wir schniefend einen Hang erklommen hatten, dann an eine Weggabelung kamen und fix in Ihrem Buch nachlesen wollten, was zu tun sei... Aber "fix" ging eben nicht! Es musste genau jedes Wort gelesen werden, um nicht vom "rechten" Wege abzukommen...

Es wird sehr viel getan auf Gomera für den Tourismus. Die Insel ist sehr sauber, die Örtchen sehr gepflegt, die Wanderwege gut erhalten! Störend empfanden wir lediglich, dass viele Caminos mit (neuen) Treppen versehen werden, Seilsicherungen angebracht werden (wo eigentlich gar keine notwendig wären), einige Bauarbeiter Camino-Wege verbreitern... In unseren Augen geht die Ursprünglichkeit des Wanderns in der Natur verloren. Die Insel wird dadurch "seniorengerecht" aufbereitet und wäre somit fast in Sandalen erwanderbar...

Dennoch... Es waren wunderbare Tage auf Gomera!!!
Wir haben uns NIE verlaufen.
Wir werden sicherlich wieder dorthin reisen!
Und natürlich auch in andere Gebiete mit dem Wanderführer in der Hosentasche!!!

Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2012!
Auf ein indirektes Wiedersehen und mit den wanderfreudigsten Grüßen

P.F.
29.12.2011

Betreff: La Gomera : GPS-Tracks

Noch einmal ein grosses Plus an dem seit Jahren bekannten Rother Gomera sind die GPS-Tracks.
Ein Detail: Track 4 enthält als einziger den Ortsnamen San Sebastian mit Sonderzeichen, was ggf. zu Problemen führen kann.

Mit freundlichen Grüßen, Reinald Gfüllner
30.11.2011

Hallo ihr Wanderführer-Schreiber,

eigentlich bin ich ein Fan und sehr zufrieden mit Euren handlichen Wanderführern. Sehr gut zurechtgekommen bin ich mit Euren Ausgaben Kapverden und Jakobsweg (Camino del Norte). Aber bei meinem Besuch auf La Gomera mußte ich doch einige gravierende Mängel feststellen, die mir bei den anderen nicht so vorgekommen sind.
1. Tour 25: Seite 99; der scharfe Abstieg ist mit Eurer Beschreibung sehr schlecht zu finden. Schreibt gegenüber der "weiß gelben Tourmarkierung" auf der linken Seite. Ich bin da nicht alleine herumgeirrt und habe gesucht! Nur eines hatten wir gemeinsam - einen Rother-Wanderfüher.
2. Tour 22: Seite 88; es gibt in Arure mehrere Schilder Richtung Las Hayas aber eine mächtige Rohrleitung, bei Eurem beschriebenen Abgang habe ich nicht gefunden?

Grüße, Joachim
24.11.2011

Hallo,

wir waren glücklich, dass es die Wolfspergers geschafft haben, noch kurz vor unserem Gomera-Urlaub Anfang November 2011 die GPS-Routen ins Netz zu stellen.
Aus unseren Erfahrungen können wir nur dringend empfehlen, Wanderungen auf La Gomera nur mit einem GPS-Gerät zu unternehmen, da selbst die beste Wegbeschreibung das Auffinden der versteckten Wanderwege, insbesondere bei dichtem Buschbestand, unmöglich machen.

Wir (66, 62 Jahre) sind die Routen 1, 22, 23, 39, 17, 40, 41, 38 gewandert und konnten feststellen, dass die GPS-Daten sehr genau sind und daher keinerlei Schwierigkeiten bereiten, selbst im dichten Dornendickicht den Pfad zu finden. Wir haben uns dabei sehr sicher gefühlt und konnten sogar den steilen, etwas steinigen Abstieg der Tour 41 gut bewältigen.

Im Schnitt benötigten wir als reine Gehzeit ca. 30-45 Minuten länger als angegeben, was uns sicher als Altersbonus anzurechen ist.

Tour 39 und Tour 38 beim Abstieg zur Playa de Alojera können bei feuchter Witterung einige Schlammpassagen aufweisen, die die Wanderschuhe schnell in riesige Lehmklumpen verwandeln.

Der alternative Weg GR131 der Tour 40 wird z.Zt. gut ausgebaut und dies ist bereits zur Hälfte fertiggestellt; kein Problem, auch diese Variante einmal auszuprobieren.

Insgesamt ist dieser Wanderführer nun mit den GPS-Daten perfekt für den Wanderurlaub auf La Gomera geeignet; was jedoch eine "insgesamt gemütliche, wenn auch anstrengende Rundwanderung" ist, muss wohl jeder Wanderer je nach Kondition für sich selbst entscheiden. Gomera ist nun mal kein Flachland und i.d.R. sind 700 Höhenmeter Standard. Wir haben uns dabei sehr wohl gefühlt und konnten unsere Kondition bei jeweils einem eingefügten Ruhetag spürbar verbessern.

Weitere Routen werden wir bei unserem nächsten Gomera-Urlaub erwandern.

Wilfried und Gisela Mäder
17.11.2011

Sehr geehrter Damen und Herren,

wir sind zurück von unseren 2-wöchigen Wandertour, Ende Oktober/Anfang November 2011. Wir halten uns für recht erfahren, für unseren Alter ( 55-60 ) fit und vernünftig ausgestattet. Wir haben andere Wanderführer von Roth ( La Palma, Zypern, Kreta, usw ) immer wieder benutzt: generell unsere Meinung nach, lassen sich manche Beschreibungen erheblich verbessern.

Tour 15, Seite 70.
.... er knickt nach 2 Minuten nach rechts........ Wenn man den Weg in diesen Bereich am Bergrücken vor Erquito erst mühsam suchen muss, sind solche Aussagen zwecklos. Wir haben hier in diesem Bereich den Weg GR 132 verloren, nicht mehr finden können und sind auf einen gefährlichen steilen Hang gelandet. Also Rückkehr zur Igualero.

Tour 19
"Genusswandern" mag wohl zutreffen für die ersten Teil. Den letzten Abgang ist aber Stundenlang auf Geröll und rutschige kleine Steine. Überhaupt nicht lustig und gar nicht genussvoll. Da braucht man gute Knien und Stöcke. Zeitdauer: 4 h statt 3 h

Tour 32
Die alternative Rückweg ist ( war) durch einen Hirt gesperrt.

Tour 33
Super, aber wir haben 7 h statt 5,5 h gebraucht ( Gehzeit ) und sind in guten Kondition.

Tour 39
In Tazo am " Laternenpfad" den weiteren Weg nicht gefunden. Zwei andere Paare im Hotel ebenso nicht. Wir sind umgekehrt, die anderen fanden sich auf der asphaltierte Strasse, die eine Piste wird, und doch Richtung Epina führt Aber mit langen extra Wege.

Tour 40
"gemütlich" ist etwas anders. Der Aufstieg ist anstrengend genug, ca. 650 Meter non-stop. Zeitdauer nie und nimmer 4,45 h. Wir brauchten 7 h.

Tour 41
Schön, da kommen wir mit vollgepackte Rücksack ( Badesachen, Handtücher usw. ) für die Aufenthalt nach der anstrengenden Tour am Meereswasser-Schwimmbad von Playa Vallehermoso an, um zu erfahren , dass dieses eben geschlossen ist. Offen nur in die Monaten , was für die Gomeros " Sommer" sind. Hätten Sie darauf hinweisen können. Zeit dauer auch hier: 7 h statt 5 h

Leider haben wir die GPS Dateien nicht gehabt. Vielleicht helfen sie nächtes Mal!

Mit freundlichen Grüßen, John und Karin Heaven
16.10.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

in dem Rother Wanderführer La Gomera bitten Sie um Korrekturvorschläge. Ich möchte Sie bitten, die Tour 36 noch einmal zu überarbeiten.
Wir hatten 3 wunderschöne Wanderwochen im September 2011 auf La Gomera, auch dank Ihres Wanderführers. Die Beschreibungen der Touren waren durchgehend sehr verständlich - bis auf Tour 36.
Wir haben die Wanderungen Nr. 3, 9, 11, 20, 42, 48, 50 und Teile von 25 und 49 gemacht, und wollten zum Schluss zu den beiden Stränden "Playa del Trigo" und "Playa de Alojera" wandern. Wir sind zwar irgendwann bei der "Playa del Trigo" angekommen, aber viel weiter nördlich, also nicht durch den beschriebenen Barrancogrund. Vermutlich muss eine der beschriebenen Abzweigungen missverständlich gewesen sein - wir konnten es uns nicht erklären.
Im Anschluss sollten wir in 35 Minuten Gehzeit zum 2. Strand gelangen. Wir suchten also den Barrancogrund auf und forschten nach der Gabelung, an der wir rechts auf den Pfad über den Höhenrücken kommen sollten. Wir stießen jedoch in der Schlucht zum einen auf dichtes undurchdringliches Dickicht bzw. an anderer Stelle an einen über 2 m hohen (trockenen) Wasserfall, der sicher im Wanderführer als Kletterhindernis beschrieben gewesen wäre, sollte dies der Weiterweg sein. Kurz - wir haben den beschriebenen Weg nicht gefunden und sind letztendlich mit dem Auto zur Playa de Alojera gefahren. (Dieser bot jedoch links und rechts vom feuchten Sand nur zwei sehr kurze und schmale Strandabschnitte, die auch schon von vier Personen belegt und damit bereits voll waren, so dass wir wieder zu unserem schönen Strand in Playa im Valle Gran Rey zurückkehrten.)

Da wir Ihren Wanderführer im Übrigen gerne weiterempfehlen, wären wir dankbar, wenn Sie diese Tour noch einmal überarbeiten könnten a) hinsichtlich des Hinwegs zur Playa del Trigo und b) hinsichtlich des Weiterwegs zur Playa de Alojera. Falls Sie sich erklären können, wo wir falsch gelegen haben oder ob sich die Verhältnisse in der Natur oder baulicherseits geändert haben, wäre ich für einen kurzen Hinweis sehr dankbar!

Mit freundlichen Grüßen Karin Asmussen aus Kiel

In der 9. Auflage 2012 ist dies nicht mehr die Tour 36, sondern die Tour 38.
16.06.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir waren Mai/Juni 2011 2 Wochen zum Wandern auf La Gomera und hatten wie auf schon vielen Wanderreisen einen Rother Wanderführer dabei, inzwischen schon unverzichtbarer Urlaubsbestandteil!
Wir wählten 11 Wanderungen aus dem Führer aus und fanden die Zusammenstellung sehr abwechslungsreich, es war für jeden Schwierigkeitsgrad etwas dabei.
Allerdings: Was andere Wanderer als "ambitionierte" Wanderzeiten bezeichneten, war für uns schon ungewöhnlich: Bei anderen Wanderführern des Rotherverlags (ob Dolomiten, Madeira oder Allgäu) haben wir die angegebenen Zeiten oft unterboten, beim La Gomera-Führer war gerne mal 1 Stunde länger drin, so z.B. bei Wanderung Nr. 30 Barranco de Arure (fehlende Wegmarkierung, da ist auch der gut gemeinte Hinweis, dass der Weg an einer Stelle "bei Palmen kurz aber steil über Terrassenmauern ansteigt" keine Hilfe - es gibt auf der Strecke zahllose Palmen) oder Wanderung Nr. 39 bei Vallehermoso, da wird für die Bergaufstrecke zur Ermita Santa Clara 1.30 Std. angegeben, nach einem 45 Minuten länger dauernden Aufstieg liest man oben für den Bergabwandernden die Zeitangabe "2 h"!
Es schmälert zwar in keiner Weise die schön zusammengestellten Wanderungen, nagt aber mächtig am Selbstbewußtsein der mit guter Kondition gestarteten Wanderer....also lieber ein paar Minuten in der Wanderzeit zugeben, manche Wanderungen würde man bei realistischer Zeitangabe nämlich gar nicht unternehmen (z.B. bei Hitze)

Ihre ansonsten sehr zufriedenen Leser
Monika und Otto Will
04.05.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider sehe ich mich veranlasst Ihnen eine recht unerfreuliche Nachricht zukommen zu lassen. Für unseren Gomera-Urlaub hatten wir uns einen Rother-Wanderführer in aktuellster Ausführung zugelegt.Rohter Wanderführer haben uns in den vergangen Jahren schon auf einigen europäischen Wanderzielen zuverlässig begleitet.
Leider mussten wir auf Gomera an Hand unpassender Wegbeschreibung lebensgefährliche Abstiegserfahrungen machen die mich zu diesem Schreiben bewegen. Konkret betrifft es die von Ihnen beschriebene Wanderroute Nr.25 (rot !!).
Der Abstieg über den GR132 war stellenweise nur mit lebensgefährlichen Übergriffen zu meistern. Der sehr schmale Weg des Abstiegs war auf Grund des Gerölls nur mit äußerster Vorsicht begehbar. Wir waren froh als wir nach der Tagestour von 7 Std. unverletzt unser Ausgangsziel LaCalera wieder erreicht haben.
Um andere Wanderfreunde vor ähnliche schlechten Erfahrungen zu bewahren möchte ich Sie bitten ausdrücklich darauf zu verweisen,dass sich auf Grund der klimatischen Verhältnisse, sich die Verhältnisse radikal ändern können, man sollte auf jeden Fall Ortskundige vor einem Auf/Abstieg über den Wegeszustand befragen.
Wir sind so froh, dass uns dabei nichts passiert ist, zumal wir anschließend im Goldstadtführer die Strecke als viel anspruchsvoller beschrieben gefunden haben.

Freundliche Grüße

Name ist dem Verlag bekannt
28.03.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem wir 1998 damit begonnen haben, La Gomera zu erwandern (ich erforsche die Flechtenvegetation der Insel und musste möglichst alle Wege gehen), hatte uns Ihr Führer damals sehr gute Dienste geleistet, so dass wir zwischendurch ein weitere Auflage und jetzt auch die jüngste erworben haben. Beim ersten Durchblättern sind mit zwei Wanderungen aufgefallen, zu denen ich etwas anmerken möchte:

13. Santiago-Lo del Gato und zurück: Wir haben diese Wanderung schon früher unternommen und hatten bereits damals Schwierigkeiten, den Einstieg oberhalb vom Lo del Gato, im Seitenbarranco bei den beiden Wasserbehältern, zu finden (es aber dann doch +- querfeldein geschafft). Als wir es vor zwei Jahren erneut versuchten, war der Einstieg überhaupt nicht mehr auszumachen (obwohl ich im Barranco ober- und unterhalb der fraglichen Stelle auf- und abgegangen bin). Ein weiters Paar hatte es bereits eine Viertelstunde vorher vergebens versucht und saß dort etwas ratlos auf einem Felsen. Auch ein weiteres - gemeinsames - Suchen war nicht von Erfolg gekrönt. Frage: Wann haben Sie diesen Einstieg das letzte Mal selbst benutzt? Kann es eventuell sein, dass Sie diese Tourenbeschreibung von der letzten Auflage her ungeprüft übernommen haben?

33. Arure - Taguluche - Arure: Diese wunderschöne Wanderung haben wir immer wieder einmal gemacht … der Weg wurde von Mal zu Mal schlechter. 2009 sind wir ihn zum letzten Mal gegangen und haben festgestellt, dass die Strecke zwischen dem Steilabstieg durch die Felsen und dem Palmenhain inzwischen als kaum noch begehbar einzustufen ist: Das körnige Tuffmaterial ist dort über ca. 30 - 50 m vollständig erodiert; es gibt über weite Strecken keine Stufen oder sonstige Haltemöglichkeiten mehr. Die Überwindung solcher Stellen auf dem Hosenboden war für mich (2 m) gerade noch möglich, weil ich immer noch einen Strauch oder eine Wurzel fand, an der ich mich festhalten konnte. Für meine Frau (1,65 m) wäre dieser Abstieg ohne meine Hilfe unmöglich gewesen; wir haben für die Überwindung dieser kurzen Strecke ca. 30 min gebraucht. Ein junges (und sportliches) Paar, das nach uns die Bar in Taguluche besuchte, berichtete (mit ausgerissenen Händen und Hose) von ebensolchen Schwierigkeiten. Auch hier meine Frage: Hat sich daran (durch Wegarbeiten) inzwischen etwas geändert? Falls nicht, sollte man von diesem Abstieg unbedingt abraten (wie andere Reiseführer dies tun). Mein Vorschlag: Den Weg nach Alojera nehmen (also nicht bei der Ermita links abbiegen) bis man die Straße nach Taguluche kreuzt. Dort dann über den Friedhof absteigen (wie früher bei der Galionsbergtour beschrieben). Das ist zwar ein bisschen länger, aber (anfangs) ebenfalls sehr reizvoll (siehe Bild). Auf diese Weise könnte man diese wunderschöne Rundwanderung weiter erhalten.

Da wir am 9.4. erneut nach La Gomera fliegen, würde mich interessieren, ob Familie Wolfsperger beide Touren überprüft - und inzwischen wieder empfehlen kann. Falls ja, wäre ich für eine Antwort dankbar, damit wir entsprechend planen können.

Abschließend nochmals: Ihr sehr empfehlenswerter Führer ist handlich, exakt, mit guten Detailkarten und Abbildungen und beschreibt sehr schöne Touren.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Kirschbaum


24.09.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Partnerin und ich sind heute nacht aus Gomera zurückgekommen und hatten einen sehr schönen Urlaub. Wir sind auch Bergwanderer und haben u.a. Ihren o.g. Wanderführer in unserem gemieteten Haus in San Sebastian entdeckt.
Die "gemütliche Wanderung" (Nr 1), nahe San Sebastian an der Küste entlang Richtung Westen mit 2 1/2 Sunden angegeben, hat uns am ersten Tag angesprochen; wir sind aufgebrochen mit Wanderstiefeln und Rucksack, sowie Badesachen für die einsame Bucht am Ende des Weges. Von wegen gemütliche Wanderung! Wir haben uns an manch zähe Bergwanderung bei uns in den Alpen erinnert und waren von einigen Strapazen bei ca. 30 Grad gezeichnet und brachten gut 1 Sunde mehr (Hin und Zurück). Wir sind einiges gewöhnt und konnten dies gut bewältigen. Aber hier "Sparziergänger" zu einer "gemütlichen Wanderung" zu animieren, erscheint uns völlig irreführend. Wir sind am Anfang jüngeren Leuten begegnet, wobei der Mann mit Badelatschen marschierte. Später haben wir sie am Meer nochmals gesehen. Anscheinend waren sie auch auf anderes eingestellt.

Wir sind erfahrene Wanderer in den Bergen nahe Rosenheim und des Chiemgaus, auch in Südtitol und beide Mitte 60. Wir wissen schon, wovon wir sprechen. Dies wollten wir Ihnen mitteilen. Vielleicht können Sie in Zukunft anders berichten.

Freundl. Grüße, G. Thalmeier
23.03.2010

Sehr geehrte Redaktion,

wir möchten uns zunächst für die wirklich tollen Wanderführer Tenerifa, La Palma und La Gomera von Annette und Klaus Wolfsperger bedanken. Sie haben uns nie im Stich gelassen und uns jederzeit wieder auf den rechten Weg geführt.
Ein Erlebnis möchte ich kurz schildern. Auf La Gomera sind wir von Tazo nach Lo del gato gewandert und haben uns dann für den Weiterweg nach El Cabezo entschieden. Der Weg ist wirklich (zumindest für uns)eine Herausforderung, denn der Zustand ist wirklich nicht besonders gut.Jedenfalls haben wir uns sehr über jedes entdeckte Steinmännchen gefreut und diese auch mit neuen Steinen versehen.In diesem Jahr 2010 im Februar war der camino wahrscheinlich noch zusätzlich durch die starken Regenfälle beschädigt und die freiliegenden Felsen teilweise nass.Jedenfalls hatten wir viel Freude an dem Weg und waren froh den präziesen Wanderführer zu haben.
Uns gefallen auch die teilweise mit einem Schmunzeln geschriebenen Passagen wie"etwas luftig" im Schichtband, sodass wir diese Formulierung mit einem Lachen dann immer wieder verwendet haben. Also recht vielen Dank an Annette und Klaus, weiter so.

Ganz herzliche Grüße aus Cammin in Mecklenburg Vorpommern,
Silke und Rainer Jensch
23.01.2010

Betr: Wolfsperger/Wolfsperger: Rother Wanderführer La Gomera / 7.Aufl. 2009.

Eine Anmerkung zu Tour 18, S. 80.
Beschrieben wird der Abstieg über GR 132, auch als "Kirchpfad" bekannt. "Immer dem gerölligen, teils unangenehm zu gehenden Pflasterweg folgend..." Stimmt als Beschreibung, mein Eindruck: Dieser Weg verfällt zunehmend. Und: kurz nach Beginn des Abstiegs traf man November/Dezember 2009 auf eine richtig unangenehme - gefährliche - Stelle, wo der Weg abgerutscht ist und die Möglichkeit, die Stelle oberhalb zu passieren, reichlich Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordert. Passt leider nicht mehr zur Kategorie "Genusswandern" (S. 78).
In der Anlage ein Bild der Stelle. Der Kirchpfad hat noch mehr potentielle "Löcher" zu bieten, siehe hierzu
http://egomera.de/phpBB3/viewtopic.php?f=25&t=13924#p84382

Grüße, Ulf Benedix


02.01.2010

Liebe Wolfsperger's,

wir haben aus unserem Urlaub auf La Gomera (06. -20.12.2009) einen Hinweis zur Tour 13 mitgebracht.
Auf der Wanderung Tour 13 (18.12.2009) ist etwa 300 - 400 m Luftlinie südöstlich vor Lomo del Gato (wenn ich mich richtig erinnere) der Weg auf Höhe eines "Minibarancos" auf einer Länge von 5 - 7 m weggebrochen, unmittelbar bevor es in das Bachbett nach unten geht. Da wir ohnehin nur bis Lomo del Gato laufen wollten, sind wir dort umgekehrt, da keine unmittelbare Umgehung erkennbar war. Mit einer Seilsicherung (zum Festhalten) wäre die Passage evtl. zu machen gewesen. Ohne ... eher nicht, da es dort mehr als 5 m + x... steil in die Tiefe ging. U.U. hätte man an einem früheren Abzweig abbiegen können Richtung Strasse nach Lo del Gato. Von dort könnte man Lo del Gato - nach einem geschätzten - Umweg von wohl mind. 30/45 Min.??? - auch über die Strasse dann von NO erreichen.

Abschießend noch eine kurze Anmerkung - mit Verlaub -. Eure Gehzeiten erscheinen uns durchweg sehr ambitioniert... Wir waren neben Eurem Wanderführer auch mit einem Anderen unterwegs - der im Übrigen auch die GPS-Tracks über das Internet mittelbar mitliefert. Die Gehzeiten waren im Schnitt wohl 15% moderater und von uns auch zu schaffen. Was motiviert wohl eher...?

Viele Grüße, Bernd Wagner
25.11.2009

Hallo liebe Autoren,

wir haben bereits einige Eurer Wanderführer gelesen und erwandert. Waren bisher immer begeistert von der Genauigkeit den Informationen. Heute jedoch haben wir uns auf Gomera sehr geärgert.

Die Route Nr. 22 aus dem La Gomera Wanderführer ist mit blauer / leichter Kennzeichnung versehen und überraschte uns mit einer extrem anstrengenden und gefährlichen Kletterpartie. Meine Frau hat zur Zeit Probleme mit einem Knie und wir haben darum nur blauen Touren gewählt, aber heute sind wir richtig reingefallen.
Sie beschreiben die Tour von Arure nach Chipude als „ leicht gemütliche Wanderung“ fast geeignet für Kinderwagen. Exakt nach Beschreibung gelaufen, findet sich zwischen Las Hayas und El Cercado ein Teilstück, das einerseits steil abwärts führt und felsig ist, dazu auch mit Passagen die große Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern, da der Abgrund direkt neben dem nur 30 cm schmalem Weg in die Tiefe führt. Ihre Beschreibung dazu ist läppisch, als führe der Weg über leicht geneigte Almwiesen. Die Autoren sind den Weg nie gegangen! Im Sinne von zukünftigen Lesern und Wanderern bitte ich um Korrektur der Beschreibung.

Mein Kommentar zur Gaststätte in Laguna grande: drittklassige schmuddelige Abfütterungsanstalt mit überzogenen Preisen. Schade, da weiss man, warum die Einheimischen ihr Essen mitbringen.

Viele Grüße aus einem ansonsten sehr erholsamen Urlaub auf La Gomera
Ulrich Lüer

Hallo Herr Lüer,
herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung zu meinem Gomera-Wanderführer!
Ich kenne die Tour 22 fast in-und-auswendig (bin sie in den letzten Jahren häufig gegangen). Ich gebe Ihnen zwar recht, dass ein paar kurze und etwas steilere Passagen dabei sind, aber an Wegpassagen mit Abgrund daneben kann ich mich ehrlich gesagt nicht erinnern. Aber ich werden im Januar beim näöchsten Besuch darauf achten und dann ggf. die Beschreibung entsprechend korrigieren.

Mit freundlichen Grüßen und noch wunderschöne Tage auf Gomera (das Wetter ist ja genial zur Zeit!)
Klaus Wolfsperger
22.10.2009

Sehr geehrte Damen und Herren!

Mein Freund und ich waren im September auf La Gomera und haben viele Wanderungen aus dem o.g. Wanderführer unternommen. Dabei haben wir überwiegend tolle Erfahrungen gemacht und auch die Wanderungen sind nach unserem Empfinden sehr gut zusammengestellt.

Wir möchten jedoch einige Anmerkungen aus unseren Erfahrungen weitergeben:

Tour 33 von Arure nach Taguluche:
Diese Route sollte unserer Meinung nach "schwarz" eingestuft werden. Auf dem Wegestück von Arure abwärts ist Kletterkunst am steil abfallenden Felsen gefragt. Außerdem sollte darauf hingewiesen werden, dass die einzige Gastronomie in Taguluche Montag Ruhetag hat (Stand 2009).

Tour 37 von Alojera über Tazo nach Epina:
Als wir uns in Alojera auf den falschen Weg nach Tazo machen wollten wurden wir von einem freundlichen Holländer angesprochen, der dort wohnt. Er habe schon einige Deutsche beobachtet, die den falschen Weg nach Tazo einschlagen wollten und hat uns dann auf den richtigen Weg gebracht. - Dieses Wegestück ist missverständlich beschrieben, man darf nicht direkt an der ersten querführenden Straße rechts abbiegen sondern erst wenn der Laternenweg endet. --> Direkt 1. Satz in der Beschreibung. In Tazo gibt es darüberhinaus für die Größe des Ortes ziemlich viele Laternewege, hier sollte evtl. eine eindeutigere Beschreibung gewählt werden.

Route 39 und 42 sind als Familienrouten (oder "für Kinder geeignet") aufgeführt. Diese sind aber nach unseren Erfahrungen mit Kindern nur in Teilen zu begehen - das sollte noch einmal überdacht werden. Die An- und Abstiege sind doch relativ lang und anstrengend und erfordern schon einiges Geschick und längere Beine.

Mit freundlichen Grüßen
Viviane Stölting
28.04.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir kommen gerade von einem Wanderurlaub auf La Gomera zurück, wo wir wieder einmal herrliche Wanderungen unternommen haben. Es hat uns sehr gefreut, dass in Ihren neuen Wanderführer (7. Auflage 2009) ein paar zusätzliche schwarze Routen übernommen worden sind.

Zu Wanderung 2 ( Zu den Casas de Cuevas Blancas) haben wir folgende Anmerkungen:
Der vom PR LG 1 abzweigende Camino zu den Casas de Jaragán ist nur noch schwer zu finden. Wenn man auch den Rückweg von der Hochfläche über die Casas wählt, sollte man sich beim Aufstieg die Stelle sehr genau merken, da sonst eine Orientierung schwer ist, zumal man etwas durch die frei herumlaufenden Hunde gestört wird. Falls man den Einstieg nicht findet, kann man auf den PR LG 1 zurückkommen, indem man sich auf der Hochfläche links hält und um die Graskuppe herum in flachem Grasgelände nach rechts unten absteigt.
Eine schönere Variante, die leider in Ihrem Führer nicht erwähnt wird, ist, kurz nach Passhöhe La Gerode nach links auf den "Stangenpfad" zu wechseln. Diese Variante ist von der Orientierung sehr viel einfacher, da sie in beiden Richtungen einfacher zu finden ist. Der Stangenpfad ist teilweise schmal und leicht ausgesetzt, aber bei trockenem Wetter kein Problem. Nur die teilweise noch vorhandenen Holzstangen sollte man lieber nicht anrühren.

Der in Ihrer Karte S. 22 eingezeichnete Weiterweg an den Cuevas Blancas vorbei zurück zum Lomo de Majoma ist auch gut zu finden. Man geht an den letzten Höhlen vorbei. Von dort ist der Weiterweg auf der anderen Seite schon zu sehen. Man geht auf dem roten Schichtband weiter. An einer Trockenmauer steigt man etwas ab zum Pfad. Auf diesem geht man weiter bis zu einem Felssporn, von dem aus man schon die großen Steinmännchen auf der Hochfläche sehen kann. Von nun an geht es weglos weiter, leicht ansteigend. Zur Orientierung gibt es einige Steinmännchen. Dies ist die einzige Stelle, wo man vielleicht etwas suchen muss.

Mit freundlichen Grüßen, Gabriele und Helmut Selbach
07.03.2009

Sehr geehrte Damen und Herren des Bergverlages,

wie seit vielen Jahren haben wir auch jetzt einen Ihrer Wanderführer als guten Ratgeber genutzt. Dieses Mal waren wir drei Wochen auf der Insel La Gomera und haben 16 Wanderungen realisiert. Generell können wir sagen, die angebotenen Wandervorschläge, die wir genutzt haben, haben uns sehr gut gefallen. Dennoch hatten wir, wie eigentlich immer, hin und wieder ein Problem mit der Beschreibung der Touren. Sie sind einfach nicht immer eindeutig und viel Zeit, die man zwar in der Regel hat, wird mit der Deutung des Textes verbraucht. Wir sind die Wanderungen 2, 7, 9, 11, 15, 20, 21, 28, 31, 36,37, 39,41, 42, 44, und 48 gegangen. Zu einigen möchte ich doch ein paar Hinweise geben.

- Zur Wanderung 2: Wir sind bis zur Ziegenalm gelaufen und dann weiter, wie beschrieben. Das Problem hat mit dem stark vermüllten Camino unterhalb von zwei Häusern begonnen. Obwohl wir an verschiedenen Stellen versucht haben den Hang zu erklimmen, nie war es der gesuchte Camino. An den Häusern bellten dazu zwei wilde Hunde. Diesen Aufstieg müsste uns der Autor mal zeigen. Vermutlich ist er ohnehin sinnlos, weil der gelbe Strich in Richtung der Casa führt und man sie mit Hilfe der Steinmänner finden könnte. Wir mussten leider vorher abbrechen, weil wir wegen der Straßenbaustelle und der Suche nach dem Aufstieg viel Zeit verloren hatten. Es drohte dunkel zu werden.

- Zur Wanderung 7: Es ist eine sehr schöne empfehlenswerte Wanderung. Wenn man nicht gerade die Bar in Imada aufsuchen will, hat es wenig Sinn bis in den Ort hinab zu steigen. Wir haben es gemacht, weil wir den Aufstiegscamino übersehen hatten. Es gibt da mehrere angedeutete Abzweige. Am besten wäre es, wenn der Autor darauf hinweisen würde: Der Camino beginnt oberhalb des Wasserkanales entlang eines dünnen Wasserrohres. Das ist nicht zu übersehen.

- Zur Wanderung 9: Eine Wanderung, die man nicht verpassen darf. Sicherlich eine der Schönsten. Die Caminoerbauer kann man nur bewundern.

- Zur Wanderung 11: Wer noch nie einen Drachenbaum gesehen hat, sollte hingehen. Eigentlich lohnt es sich nicht

- Zur Wanderung 15: Eine interessante Wanderung. Leider herrschte, als wir den Berg bestiegen, ein enormer Sturm. Das konnte gefährlich werden. Die Böen waren manchmal so stark, dass wir Not hatten, auf den Beinen zu bleiben. Da macht die Wanderung wirklich keinen Spaß!

- Zur Wanderung 20: Mehr ein gemütlicher Spaziergang. Die Beschreibung sieht kompliziert aus, aber der Weg ist leicht zu finden. Das gilt analog für die 21.

- Zur Wanderung 28: Parken in El Guro. Aussteigen - aber wie kommt man zum Startpunkt an der Ermita? Wenn man es weiß, kein Problem. Ein kleiner Hinweis hätte genügt. Wenige Meter unterhalb des Parkplatzes befindet sich ein Übergang. Wir haben erst nach dieser Möglichkeit suchen müssen. Eigentlich kann man sich überhaupt nicht verlaufen. Wir fanden keine Ziegenpfade, die zu einem Versteigen hätten führen können. Der Weg war deutlich sichtbar und mit Steinmännern gekennzeichnet. Was will man mehr? Den Lechepfad haben wir gar nicht erst versucht zu nutzen, sondern haben den Hinweg auch als Rückweg genutzt.

- Zur Wanderung 31: Ebenfalls ein sehr schöner Wandervorschlag. Kein Problem den Weg zu finden. Wir sind fast den gleichen zurück gelaufen und das ist ratsam, weil man einen anderen Blickwinkel hat.

- Zur Wanderung 36: Na ja, die Beschreibung ist etwas kompliziert und wir haben unseren eigenen Orientierungssinn genutzt. Als Geheimtipp zum Baden möchte ich den vorgefundenen Strand wirklich nicht bezeichnen. Wer dort baden will, muss todesmutig sein. Einsam scheint er schon zu sein und man findet auch ein wenig steinfreies Land. Das war es dann aber auch schon.

- Zur Wanderung 37: Die Wegebeschreibung ist schon arg kompliziert und sie ist zumindest an einem Punkt völlig falsch. Zur querführenden Straße und dann rechts hinauf. Wer diesem Text folgt, findet links eine angebundene wild kläffende Hundehorde. (Wenn man rechts abgebogen hat) In diesem Fall ist man falsch. Erst an der zweiten Asphaltstraße geht man rechts hinauf. Sie geht nach dem letzten Haus in eine Piste in Richtung Tazo über. Ein einheimisch gewordener Landsmann, der dort wohnt, half uns ein wenig. Mit den Laternen in Tazo hatten wir keine Probleme weiter, wenn wir auch manchmal ein wenig unsicher gewesen sind. Das nächste Problem war am Palmenhain. Dort stößt man auf einen Querweg, den man nach rechts folgen soll. Rechts befindet sich der alte Backofen, jedoch muss man geradeaus weitergehen. Dem gelben Strich nach. Die Formulierung "nach Rechts" sollte der Autor weg lassen. Die Beschreibung durch Epina ist nicht verständlich, aber man findet sich auch so durch den Ort. Wir gelangten über die obere Zufahrtsstraße auf die Hauptstraße, wanderten ein Stück abwärts, fanden links das Haus und gelangten zu dem angeführten Camino. Der wunderschöne alte Pflasterweg entpuppte sind als sehr schlecht zu begehender Camino. Er war stark überwachsen und wir konnten den steinigen Untergund nicht erkennen. Da musste man sehr vorsichtig sein. Einen schönen Platten weg fanden wir nur jeweils wenige Meter vor und hinter der Hauptstraßenüberquerung.

-Wanderung 39: Wir haben eine der Varianten genutzt. Unser Start war an der Haarnadelkurve nach dem Chorro de Epina. Dort beginnt zunächst eine gut befahrbare Piste in Richtung Tazo und Arguamul. Erstaunlicherweise beginnt nach einiger Zeit eine wunderbare, wie es scheint ganz neu ausgebaute Asphaltstraße in Richtung der genannten beiden Orte. Wir sind dieser Straße entlang gegangen und haben den Fehler gemacht, nicht in Arguamul zur Piste in Richtung Vallehermoso aufzusteigen obwohl wir wussten, dass das möglich ist. Wir vermuteten, ein Kamm muss überstiegen werden. Also gingen wir die Straße zurück bis zur Piste in Richtung Eremita de Sante Clara. In der Nähe erreichte auch der Camino die Piste. Unser Ratschlag, für die, die diese Variante nutzen: Aufstieg in Arguamul! Wir wanderten bis zur Chijere, um einen Blick auf den Roque de los Organos zu werfen. Zwei Hinweisschilder geben die Richtung an. Einen grün markierten Pfad haben wir nicht vorgefunden, aber den Steinmann als Orientierungshilfe. Die 39 insgesamt oder die von uns genutzte Variante sind sehr empfehlenswert. Im Lehmgebiet wird mit großem, auch von der EU mit finanziertem Aufwand, versucht die Erosion zu stoppen.

Zur Wanderung 41: Wir hatten ein Problem den Startpunkt zu finden. Mit einiger Mühe haben wir ihn dann doch noch gefunden, haben aber am unteren Stausee geparkt und sind bis zur auf der linken Seite befindlichen Tafel, vielleicht 400 m hoch gewandert. Dort gibt es ohnehin nur geringe Parkmöglichkeiten. Den Weiterweg haben wir dann nach der Beschreibung gefunden, wenn auch mit einheimischer Hilfe. Der obere Stausee ist aber völlig uninteressant. Schlimm ist der Abstieg in das Bachbett an der angegebenen Palme und der Weiterweg. Zu einem großen Teil stark zugewachsen und gerade noch so erkennbar.

- Wanderung 42: Ist empfehlenswert und gut beschrieben. Ein Problem gibt es dennoch: Der beschriebene Camino vor dem Tunnel ist gesperrt. Wir haben ihn auf Risiko dennoch genutzt. Die Alternative wissen wir nicht.

- Wanderung 44: Ist gut beschrieben und empfehlenswert. Wir haben die Pistenalternative genutzt, die wegen der vielen Barrancos, die umgangen werden müssen, einen erheblichen Umweg bedeutet. Landschaftlich hat es sich allerdings gelohnt. Vor dem genannten Bauernhof von den Casas el Palmar stand ein riesiger Bulle mit einigen Kühen am Weg. Zum Glück blieb er friedlich und ließ uns ungehindert passieren. Etwas mulmig war uns schon zumute! Die Variante zur Punta war wegen Bauarbeiten gesperrt.

_- Wanderung 48: Es ist ebenfall eine schöne Wanderung. Wir hatten uns besonders auf die Tunneldurchquerung gefreut. Lampen hatten wir zumindest mit, aber keine passende Fußbekleidung. Der El Cedro Bach führt ganzjährig Wasser, ergo auch der Tunnel ! Wir haben uns beraten lassen. Die beste Lösung ist Gummistiefel zu nutzen. Wanderschuhe reichen in der Regel nicht, wenn man keine nassen Füße haben will. Watlatschen sind nicht zu empfehlen, weil es im Inneren auch Vertiefungen geben soll. Ohne geeigneter Voraussetzungen mussten wir auf die Durchquerung verzichten und den Camino nutzen.

Abschließend danken wir dem Verlag und den Autor für den guten Wanderführer.
Unser nächstes Ziel sind die Alandinseln und für dieses Gebiet gibt es leider keinen Rother".
Mit freundlichen Grüßen, Günter und Irmgard Sehmisch aus Pirna
23.02.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ende Januar bis Mitte Februar war ich auf La Gomera und habe mit ihrem Wanderführer, Ausgabe 2007, viele Wanderungen gemacht. Bei den meisten war der Wanderführer eine gute Hilfe, nur bei zwei Wanderungen hätte ich eine Anmerkung.

1. Wanderung Nr. 44 von Hermigua zur Playa La Caleta.
Bei den Anforderungen steht, dass das Wegstück zwischen El Palmar nach La Caleta etwas Schwindelfreiheit erfordert. Aufgrund grosszügiger EU-Gelder wurde das Wegstück frisch gemacht. Man könnte es fast als rollstuhlgängig bezeichnen. Eine Aussichtsplatform wurde auch noch gebaut. Siehe Foto, Blick Richtung Playa La Caleta.

2. Wanderung Nr. 33 von Arure nach Taguluche
Dort steht bei den Anforderungen nichts von Schwindelfreiheit, was mir nicht richtig erscheint. Der Weg ist schmal, geht mit freiem Blick nach unten. Bei Nässe will ich mir das Ganze gar nicht vorstellen. Da ich nicht schwindelfrei bin, konnten wir diesen Weg nicht machen. Trittsicherheit reicht nicht!

Ich hoffe, diese Verbesserungsvorschläge sind hilfreich und verbleibe mit freundlichen Grüssen, Monika Seith


03.02.2009

sehr geehrte damen und herren,

schon oft hatte ich das vergnügen auf der insel la gomera zu wandern und habe sicherlich so ziemlich jeden verfügbaren wanderführer, nicht immer mit erfolg, zu rate gezogen. ihren habe ich zum ersten mal benutzt und ich sage gerne - der mit abstand beste den ich ich je hatte. warum? es ist ihrem team gelungen, weniger bekannte strecken oder auch teilabschnitte in bekannte strecken zu integrieren bzw. bekannte routen neu zu kombinieren, sodaß ich immer wieder das gefühl hatte, eine völlig neue route zu laufen. die zeitangaben sind hervorragend, was wirklich wichtig ist, da man ja viele routen mit dem linienbus erreichen und auch wieder verlassen kann. die wegbeschreibungen sind sehr gut, auch wenn der weg mal schwer auszumachen ist.

anmerkungen: auf der route 43
{3/4 stunde ab agulo gabelung am gehöft links gr132 rechts richtung las rosas} ist das schild "las rosas" nicht mehr vorhanden. bei dem anschließend folgenden gestüpp (von ihnen beschrieben mit stark verwachsen, welches auch zutrifft) sollte vielleicht erwähnt werden, daß es sich um dornengestrüpp handelt, eine herausfordrung für mensch und material (aufgerissene beine, zerrissene kleidung - scheinbar selten begangen).
das schnellboot "garajonay express" hat den betrieb eingestellt.
die aktuellen (eingeschränkten) bussabfahrzeiten im anhang. die korrekturen (kugelschreiber) wurden von dem linienbussunternehmen vorgenommen. auch neu: die busse fahren, so gar nicht spanisch, über pünktlich an den jeweiligen anfangs und endhaltestellen ab. die fahrzeugflotte wurde um mehrere kleinere busse erweitert. sie tragen nicht die typische guagua farbe sondern sind giftgrün.

großes lob und vielen dank, garloeffel




02.02.2009

Hallo,

ich hätte eine Korrektur für Sie:
Im Wanderführer La Gomera beschreiben Sie in der Tour Nr. 3 auf Seite 29 eine Schutzhaus, Degollada del Tanque. Die Hütte ist auch auf dem Foto abgebildet. Als wir am 25.01.2009 die Tour gingen, fanden wir die Hütte zusammengestürzt vor, es stehen nur noch die Außenmauern, sie kann auf keinen Fall mehr als Notlager genutzt werden.

Mit freundlichem Gruß, Uwe Burkhardt

Jetzt fällt mir noch was ein:
Im Kapitel Informationen und Adressen schreiben Sie auf S. 14 unter "Anreise", dass ein Schnellboot zwischen Valle Gran Rey - Santiago - San Sebastian - Los Christianos verkehrt: der Garajonay Expres. Dieses Schnellboot hat seit diesem Winter den Verkehr eingestellt.

Gruß, Uwe Burkhardt
27.01.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei unserem Urlaub auf La Gomera benutzten wir Ihren Wanderführer und haben damit (wie mit anderen Rotherführern auch) gut Erfahrungen gemacht.
Zwei Anmerklungen zu den Touren (La Gomera - Ausgabe 2007)

Tour 31
Man kann sich den Rückweg sparen, wenn man den Bus ins Valle nimmt. Abfahrtzeit ca. 14:30, man sollte aber ab ca. 14:00 an der Haltestelle sein. Die Haltestelle ist im Ort an der Hauptstraße gegenüber der Bar Conchita.

Tour 36
Die Wanderung ist sehr kurz, sollte also unbedingt mit dem Abstecher zur Playa Alojera kombiniert werden. Der Weg von der Playa Trigo zur Straße zur Playa Alojera ist aber sehr windig, fast schon stürmisch. Der Weg zur Playa del Trigo ist nicht markiert und führt ein kurzes Stück weglos durch ein Bachbett - wie im Rother beschrieben.

Allgemein sind nach unserer Meinung die Zeitangaben für die Abstiege zu knapp bemessen, während die Aufstiegszeiten mit unseren Erfahrungen übereinstimmen. Nach unserer Erfahrung haben wir für die Abstiege eigentlich immer nur etwas weniger als wie für Aufstiege benötigt.

Schöne Grüße, Thomas Hoffmann
04.01.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

2008 war ich mit ihrem Reiseführer auf La Gomera unterwegs und ihn beinahe täglich für Wanderungen benutzt. Gefreut habe ich mich auch über die zusatzinformationen über die Busverbindungen etc.
Zu den Angaben der Fährverbindungen zwischen Teneriffa und La Gomera möchte ich bemerkten:
Zwischen La Gomera und Teneriffa kommen zahlreiche Wal und Delfinarten vor, von denen einige, z.b. die Indischen Grindwale hier auch ihre Jungen zur Welt bringen. Viele dieser Tiere fallen jedoch Schnellboten und der Schnellfähre zum Opfer. Informationen dazu erhielt ich von der Atlantic Whale Foundation (Teneriffa) und von M.E.E.R. e.V. (La Gomera).

In Bezug auf die Fährverbindungen hätte ich eine dringende Bitte:
Könnten sie in ihrem Reiseführer erwähnen, dass es zum Schutz der Meeressäuger beiträgt, wenn man für Ausflüge nach La Gomera NICHT die Schnellfähre "Fred Olsen" benützt sondern die langsamere Fähre "Armas"
Fred Olsen benötigt von Los Christianos nach San Sebastian 30 min., Armas 50Fmin. Der Vorteil von Armas: man kann an Deck gehen (bei Fred Olsen nicht möglich) und mit etwas Glück kann man während der Überfahrt Wale und Delfine beobachten. Wir konnten z.B. insg. 6 Indische Grindwale sehen.

Besten Dank und viel Erfolg bei ihrer Arbeit, Dipl. Biol. Monika Schirutschke
06.12.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind im November 13 Tage auf Gomera gewesen und haben dabei eine ganze Reihe von Wanderungen aus Ihrem Wanderführer "La Gomera" (6. Aufl., 2007) gemacht. Wir waren wirklich sehr zufrieden mit diesem Buch, haben eine Reihe von guten Hinweisen bekommen und sehr schöne Touren unternommen. Auch andere Wanderer, die uns begegneten, hatten oft den kleinen rot(h)en Reisebegleiter dabei und äußerten sich sehr zufrieden darüber.

Ein kleiner Verbesserungsvorschlag zur Tour 29:
Andere Zeitangaben stimmten meist ungefähr, bei dieser Tour haben wir deutlich länger gebraucht. Wir würden vorschlagen, hier 6 Stunden zu schreiben. Außerdem würden wir vorschlagen, bei dieser Tour explizit auf eine Selbstverständlichkeit hinzuweisen, nämlich ausreichende Wassermitnahme. Wir hatten zwar jeder anderthalb Liter dabei, das war aber dieses einzige Mal eindeutig zu wenig, zumal unterwegs tatsächlich an keiner einzigen Stelle eine Einkehr möglich war (hätten wir nur genauer gelesen, DAS steht tatsächlich schon jetzt in der Routenbeschreibung).

Ansonsten aber nochmals: großes Lob für diesen Reiseführer und an die Autoren, wirklich ein klasse-Reisebegleiter :-)

Mit freundlichen Grüßen, Lübbe Gerdes
28.11.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade von La Gomera zurückgekehrt, möchte ich Ihnen zwei Dinge mitteilen, die für andere Wanderer von Belang sind, betreffend die Tour Nr. 38 "Von Vallehermoso zum Chorros de Epina":
Das erste betrifft einen Undeutlichkeit in der Wegbeschreibung, S. 133, 4. Zeile. Dort ist der Treppenaufstieg beschrieben: "Er kreuzt die Straße und steigt links weiter an." "Links weiter an" heißt aber, dass man auf der Straße, die der Weg kreuzt, ca. 30m nach links zu gehen hat, hinter die nächste Kurve, um dort dem Treppenaufgang (GR 131, rot-weiß) zu folgen. Man sieht die Fortsetzung nicht, wenn man auf der Straße ankommt.
Weitaus gravierender ist Folgendes: Auf der nächsten Seite (134) ist der Weg vom Presa de los Gallos nach Los Loros beschrieben (Zeile 16 - 18). Dort ist die Rede von einem Pfad, der einen entlang einer Rohrleitung um Grund des Barranco de la Cuesta führt und "nach einer guten Viertelstunde" auf eine Straße führt. Nun, wir sind diesen Pfad gegangen, einige andere Wanderer, die wir im Hotel trafen, an anderen Tagen auch: Es gibt diesen Pfad, er ist sogar ausgeschildert, aber er ist komplett überwuchert von z. T. mannshohen Brombeersträuchern. Es war wirklich wie im Dschungel, man musste sich den Weg regelrecht frei schlagen, wobei die Dornen in Kopfhöhe (Augen!) wirklich gefährlich waren. Wir hatten gottlob lange Hosen an, die wir danach wegwerfen konnten, andere hatten total blutende Beine und Arme. Die "gute Viertelstunde" war dann zu einer wenig guten Dreiviertelstunde geworden.
Die einfachste Lösung wäre vermutlich die, vom Presa de los Gallos der GR 131 zu folgen, der genau diesen Teil abschneidet.

Mit freunlichem Gruß aus Köln, Jochen Jülicher
27.09.2008

Liebes Rother-Team,

wir verbringen gerade einen Wanderurlaub auf la Gomera und wie bereits letztes Jahr benutzen wir den Rother -Fuehrer. Erstmal vorab: Ein klasse Wanderbuch.

Nun zwei Verbesserungsvorschlaege:
Tour 33: Arure-Taguluche: Der beschrieben Abstieg ist nach den anfangs steilen Treppenstufen nicht mehr auffindbar. Durch Steinrutsche sind viele Steinmaennchen verschwunden sodass eine Orientierung kaum noch moeglich ist. Auch Einheimische haben uns im Nachhinein von dem Abstieg abgeraten.
Wir sind letztlich lebend in Taguluche angekomen, jedoch ziemlich zerschrammt!! Der Rueckweg ist gut zu finden und bietet schoene Aussichten. Unser Vorschlag waere entweder den Ab- und Aufstieg auf dem gleichen Weg (aktuell Rueckweg ) zu gehen, oder aber die Tour zu streichen.

Tour 37: Von Alojera ueber Tazo nach Epina: Wir schon einige unser Vorgaenger (siehe Leserbriefe) sind auch wir in Tazo nicht mehr weiter gekommen. Grund war eine ungenaue Wegbeschreibung.

Ansonsten haben wir noch 8 Tage vor uns und werden weitere Touren begehen.

Viele Gruesse, Melanie Hunkel u Ernst Schneider
23.07.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir waren heuer vom 1.bis 15. April auf La Gomera, und haben einige wunderbare Wanderungen aus Ihrer 6. vollständig aktualisierten Auflage 2007 gemacht. Die erste Wanderung war die Nr. 29, eine vom Schwierigkeitsgrad schwarz eingestufte. Diese war für uns harmlos gegenüber dem als Variante bei der Tour Nr. 28 angegebenen Abstieg. Ich bitte Sie, diese Variante ersatzlos aus dem Führer zu streichen. Die Tour Nr. 28 ist einfach, aber den Lechepfad findet man nicht mehr. Er wird auch nicht mehr begangen haben uns Insider gesagt. Wir haben die Kakteenfelder und Ziegenpfade auf dem lockeren Berg Gott sei Dank ohne Absturz überstanden. Der Ziegenhirte Cico ist dort tödlich verunglückt. Die Steinmännchen verlieren sich total. Wir wußten dies aber vor dem Abstieg nicht, sonst hätten wir den einfachen Anstiegsweg gewählt. Teilen Sie mir bitte Ihre Entscheidung mit.
Vielen Dank und liebe Grüße und ich freue mich noch viele Touren mit Ihren Wanderführern machen zu können.
02.07.2008

La Gomera, 6. Auflage 2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

als erstes ein großes Lob an die Autoren Klaus und Annette Wolfsperger für die aktualisierte Auflage des Wanderführers "La Gomera". Die Tourenvorschläge sowie deren Bebilderungen sind sehr gelungen und machen schon im Vorfeld der Urlaubsplanung Freude aufs Wandern. Auf 15 Wanderungen im Zeitraum Ende Mai/Anfang Juni 2008 konnten wir uns auf die detaillierten und präzisen Wegbeschreibungen immer gut verlassen. Die Gehzeiten sind unserer Meinung nach allerdings ein wenig knapp bemessen.

Anmerkung zu Tour 38 (Seite 134):
Ihrer Beschreibung nach geht es am Stausee Presa de los Gallos links auf einem gerölligen Pfad, entlang einer Rohrleitung durch den Barranco de la Cuesta, der dort auf die Straße nach Los Loros trifft. Dieser Pfad ist mittlerweile sehr verwachsen und nur unter widrigen Umständen zu passieren. Es ist deshalb wohl besser mit dem PR LG 8, der am Bergrücken kreuzt, den Abstieg zur Straße zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen, Christa und Norbert Frick
24.06.2008

Hallo,

Wir waren sehr dankbar über ihre Wanderrouten auf Gomera ( Klaus Wolfsperger&Anette Miehle-Wolfsperger Rother Anderführer 50Touren auf La Gomera)

Ich erlaube mir folgende Ergänzung zur Route 48:
Diese ist sehr gut mit der Buslinie zu erreichen: Bis CRUCE de la Zarcita.Man geht auf der rechten Strassenseite in Richtung Hermigua. Nach ca. 200m geht auf der rechten Strassenseite ein wunderschöner verwunschener idyllischer Wanderweg (kurvenreich und mit Treppen) ab der bis zu einem Parkplatz führt. Auf der gegenüberliegenden Seite folgt man dann wie beschreiben der gepflansterten Strasse nach El Cedro.

Mit freundlichen Grüssen, Viola Streicher
13.06.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

während eines Gomera-Aufenthalts vom 21. Mai bis 4. Juni 2008 habe ich insgesamt 10 Wanderungen, zum großen Teil unter Benutzung Ihres Wanderführers unternommen. Die Wegemarkierungen sind - vor allem außerhalb des Nationalparks - wesentlich sparsamer angebracht, als von manchen deutschen Wandergebieten gewohnt, in denen man teilweise schon nach 5 Minuten ohne Markierung befürchten muss, einen entscheidenden Abzweig übersehen zu haben. Teilweise sind auch Schlüsselstellen kaum erkennbar markiert, z.B. Tour 18, Chipude - Valle Gran Rey. Die Abzweigung des PR LG 13 von der Hauptstraße war zwar durch einen Wegweiser gekennzeichnet, den Beginn des Camino dagegen hätte ich ohne Ihre Beschreibung jedoch übersehen. Hinzuweisen wäre zudem darauf, dass im Nationalpark eine eigene Beschilderung (große grüne Tafeln mit weißer Schrift) eingeführt ist. Inwieweit dort die Numerierung der Wege in das Gesamtsystem eingegliedert ist, wäre zu überprüfen.
Zu den gewanderten Routen habe ich nur zwei Bemerkungen:

Tour 33: Arure - Taguluche
Für den mittleren Teil des Abstiegs passt Ihre Beschreibung nicht zu dem von mir begangenen Wegabschnitt. Von den auf S. 118 aufgeführten Kriterien "linker Rand einer Buschwaldzone", "parallel zu einer Stromleitung", "Camino" trifft nur das "verwachsen" zu, wobei mir "kurz etwas verwachsen" untertrieben erscheint. Nach Betrachtung einiger der von mir gemachten Fotos komme ich aber zu dem Schluss, dass ich einen falschen Abstiegsweg erwischt haben muss. Ähnliche Probleme scheinen auch andere Benutzer Ihres Führers gehabt zu haben, wie einige frühere Leserzuschriften zeigen. In der Erinnerung stellt sich der von mir begangene Weg folgendermaßen dar: Kurz nach Ende der Treppenstufen zweigten entlang einer Strom- oder Telefonleitung nach links einige Pfadspuren ab, die sich aber für mich nach wenigen Schritten als unbegehbar erwiesen. Von dem eigentlichen Weg zweigte nach einer ebenen Passage mit leichter Aufwärtstendenz links ein mit Steinmännchen markierter Weg oder Pfad, aber kein Camino, durch einen Palmenhain ab. Durch Bewuchs des Untergrundes waren die Steinmännchen nicht immer leicht zu erkennen, sodass der Weg leicht zu verfehlen war. Insgesamt empfand ich diesen Weg als unangenehm, aber nicht ganz so schlimm, wie er in einigen Leserzuschriften erscheint. Eventuell verleitet Ihre Formulierung "einige Minuten später gabelt sich der Weg" dazu, zu früh nach dem Abzweig nach links zu suchen!

Tour 35: Arure - Alojera (Variante nach Chorros de Epina)
Ihre Formulierung "unangenehm gerölliger Camino in das fruchtbare Tal von Alojera" hatte mich dazu veranlasst, statt nach Alojera ab- und von dort wieder aufzusteigen, die wenig befahrene Straße von Taguluche her zu benutzen, die übrigens schöne Ausblicke mit wechselnden Perspektiven auf Alojera und die Galion-Berge bot. Es wäre zu erwägen, trotz der Asphaltstrecke, auf diese Möglichkeit hinzuweisen (die auch in dem inzwischen vergriffenen Wanderführer von R. Steuer beschrieben ist). Von Chorros de Epina aus bin ich dann über den Aufstiegsweg von Tour 38 nach Vallehermoso abgestiegen, der eine zwar nicht schönen, aber informativen Einblick in das Gebiet der jüngsten Wald- oder Buschbrände bot.

Bei den übrigen Wanderungen nach Ihrem Führer, teilweise Kombinationen (z.B. Pajarito - Garajonay - Laguna Grande - El Cercado - Valle Gran Rey), hatte ich mit den Beschreibungen keine Probleme.

Mit freundlichen Grüßen, Siegfried Dost
30.05.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade von La Gomera zurückgekehrt möchten wir es nicht versäumen, einige Anmerkungen zu Ihrem Wanderführer zu machen.
1. Anmerkungen zu einigen von uns gemachten Touren:
Tour 8: Da wir mit dem Auto unterwegs waren und lieber zuerst bergan, dann bergab, gehen, haben wir die Tour in Benchijigua begonnen. Der Ort ist über eine nicht asphaltierte Strasse erreichbar.
Tour 9: Nach Eintreffen in Guarimiar. "....Nach gut 5 Minuten ignorieren wir einen rechts abzweigenden Weg..."
==> An dieser Stelle ist jetzt Targa offiziell ausgeschildert und wir haben dementsprechend auch diesen Weg genutzt
Tour 17: Bereits beim Einstieg zwischen den beiden Häusern am Fuß der Fortaleza ist der Weg nur schwer erkennbar, den gesamten Abstieg nach Erque stören Kakteen und Agaven und der Weg ist hier nur schwer zu finden. Nach Eintreffen in Erque ist der Weiterweg nach Erquito zwar auf der anderen Talseite zu sehen, aber der Weg durch die Terrassenfelder und das Bachbett (laut Ihren Angaben etwas verwachsen) war nicht zu finden bzw. wäre nur unter Nutzung einer Machete begehbar gewesen. Ab Erque sind wir daraufhin die Straße in der prallen Sonne aufwärts gegangen (bis zum Abzweig des GR 131 von dieser) und dann zurück zum Auto. Diese Tour ist unserer Meinung nach nicht mehr zu empfehlen.
Tour 42: "Knapp 10 Minuten nach dem Talwechsel, etwa 100 m nach einem Umkehrplatz rechts der Pflasterstraße, zweigt rechts ein Weg ab..."
==> Dieser Weg zweigt eher 50 m nach dem Umkehrplatz ab (in dem Kompaß-Wanderführer La Gomera ist übrigens ebenfalls die Rede von 50 m)
Tour 46: "Ausgangspunkt der Wanderung ist der große Kirchplatz..."
==> Wir kamen mit dem Auto aus Richtung San Sebastian. Die Kirche, die rechts der Hauptstraße liegt, haben wir im Vorbeifahren nicht gesehen
==> Hier wäre es sinnvoll, für Ortsunkundige zu erwähnen, daß die Kirche rechts unterhalb der Straße liegt, wenn man aus Richtung San Sebastian kommt

2. Allgemeine Anmerkungen:
Zeitangaben: Die Angaben zu den Gehzeiten sind unserer Meinung nach zu knapp bemessen. Wir sind gut trainierte Bergwanderer Mitte 30 und konnten vor allem die Zeiten der Abstiege so gut wie nie einhalten!
Zustand der Wege: Nahezu alle Wege auf La Gomera waren in schlechtem Zustand (stark verwachsen, schlecht markiert). Selbst auf dem GR 131/132 war der Weg stellenweise nur eine Art Trampelpfad, der noch dazu von Pflanzen überwuchert war. Hierauf sollten Sie in Ihrem Führer noch stärker hinweisen.
Pausenplätze: Wünschenswert wären Hinweise auf geeignete Pausenplätze (ggfs. Schattenplätze bei sonnigen Wanderungen), damit man nicht an den letzten schattenspendenden Bäumen vorbei wandert und sich hinterher ärgert. Dies würde die Tourengestaltung erleichtern.

Ansonsten vielen Dank für die Tourenvorschläge!

Mit freundlichem Gruß, Michaela und Lukas Pflug
29.05.2008

Liebes Rother-Team,

wir haben gerade mit Hilfe Ihres Wanderführers zwei wunderschöne Wochen auf La Gomera verbracht. Wir sind insgesamt 13 Touren gegangen und waren immer sehr zufrieden, sowohl mit dem Wegverlauf als auch mit der Wegbeschreibung. Zwei Anmerkungen haben wir allerdings:
Tour 37: Von Alojero über Tazo nach Epina
Wir haben uns in Tazo ziemlich hoffnungslos verlaufen (kaum zu glauben, ich weiß). Die Beschreibung, wie man den Weg durch Tazo findet, war äußerst kompliziert, Laternen gab es jede Menge und wie ein Pfefferbaum aussieht, wissen wir leider auch nicht. Zwei Einheimische fragten aber dann gleich, ob wir nach Epina wollten - wir waren wohl nicht die ersten 'Verirrten'.

Tour 36: Von Arure nach Taguluche
Vielleicht haben wir ja irgendwo eine falsche Abzweigung genommen (es gab allerdings überall Steinmännchen), aber durch den Abstieg vom Mirador nach Taguluche sollte diese Tour mindestens schwarz gekennzeichnet sein, bzw. gehört gar nicht in einen Wanderführer ! Die steilen Trittstufen am Anfang waren das geringste Problem, kurz darauf ist der Weg durch Erdrutsche o.ä. so gut wie gar nicht mehr vorhanden, es geht über äußerst steile Geröllfelder hinab, auf denen man kaum Halt findet. Einige Passagen kann man nur als äußerst gefährlich beschreiben, teilweise blieb nichts anderes übrig, als auf dem Hintern den Hang ein Stück runterzurutschen, ein echter Albtraum. Der Rückweg ist allerdings wirklich wunderschön.

Mit freundlichen Grüßen, Anneliese Tebuckhorst & Wolfram Berkels
26.05.2008

6. Auflage 2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um den oben genannten Wanderführer von Ihnen. Bei unserem La Gomera Urlaub die letzten 14 Tage hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Rother-Wanderführer einer der Besten auf dem Markt sind. Die Beschreibungen sind wirklich sehr genau, die Höhenprofile und Zeitangaben sehr gut angegeben. Wir waren rundum zufrieden und haben uns kein einziges Mal verlaufen. Hin und wieder waren wir uns schon mal etwas unsicher, wie der Weg denn weiterverläuft, doch wenn man etwas Wandererfahrung hat, dann kommt man schon anhand des Kartenausschnittes weiter. Nur weiter so :-)
Wir waren letztes Jahr auf Corfu und haben sehr bedauert, dass es für Corfu noch keinen Rother Wanderführer gibt. Wir hatten für Corfu einen ziemlich schlechten Führer und da schätzt man den Rother schon sehr.
Ich wollte Ihnen eigentlich nur einen Verbessrungsvorschlag für das Vorwort mitteilen, sofern es irgendwann eine 7. Auflage geben sollte.

Uns ist es bei mehreren von unseren 14 Touren passiert, dass uns Hunde begegnet sind, sobald wir an einem Haus oder einem Dorf vorbeigekommen sind. Einige davon waren angekettet, aber einige davon waren freilaufend. Auf einer Tour sind wir von 3 Hunden gleichzeitig umzingelt worden, das nicht sehr schön war. Die Hunde haben zwar alle nur gebellt und uns nicht angeknurrt etc. dennoch hatte ich immer ein sehr mulmiges Gefühl, da ich vor Hunden angst habe. Die Hunde haben nie gebissen oder geschnappt und waren außer bellen auch recht friedlich, doch das steht einem Hund ja nicht auf die Stirn geschrieben, sobald er auf einen zugerannt kommt.
Vielleicht könnten Sie bei einer nächsten Auflage im Vorwort die ggf. freilaufenden Hunde erwähnen, die einem bei der ein oder anderen Tour begegnen können. Natürlich weiss ich, dass in südlichen Ländern Hunde nichts ungewöhnliches sind, aber für Menschen die noch mehr angst vor Hunden haben als ich, könnte dies schon sehr hilfreich sein.

Mit freundlichem Gruß, Iris Höfer
25.05.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir waren auf der Insel und hatten auch einige Wanderung erfolgreich durchgeführt.
Aber, die Tour 41 ab Garabato haben wir nicht gefunden, trotz Hilfe einer dort lebenden Engländerin. Bekannte machten die Tour 39 und brauchten anstelle von 4:30 ganze 6 Stunden! Andere Wanderungen passten genau zur Zeitvorgabe.[..]

Ansonsten kann man den Tourenbeschreibern nur gratulieren. Ich denke, dass sind Lehrer und Bergführer, natürlich auch -innen. Die erfassen fast jeden Stein, aber bei der schlechten Kennzeichnung mancher Strecken ist es sehr schwer den Weg zu finden. [..]

Danke für Ihre Hilfe und schöne Allgäugrüße, Ihr Hans Stahl
17.03.2008

Liebes Rother-Team,

Nachdem wir mit den Rother-Wanderführern auf Korsika, am Gardasee wie auch Achensee ausschließlich gute Erfahrungen gemacht haben, war es keine Frage, auch für den anstehenden Gomera-Urlaub den Rother-Führer zu nehmen.
Mit frischen Eindrücken sind wir nun vorgestern wieder heim gekommen. Zwei Wochen lang hat uns der Wanderführer auf 12 Wanderungen begleitet, und wir können es kurz machen: Die Beschreibungen sind absolute SPITZE!!!
Endlich mal ein Wanderführer, in dem die Gehzeiten für den leicht sportlich ambitionierten Wanderer ordentlich Richtwerte sind, die nicht um 70-80% unterschritten werden :-)

Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet, Thorsten Heß
17.12.2007

Betrifft: Wanderung Nr.43 Hermigua - Vallehermoso (La Gomera) hier: Teilabschnitt zwischen Agulo - Las Rosas

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Hinweis über folgenden Abschnitt lt. Text:
" Camino oberhalb eines Gehöfts; hier zweigt links der GR 132 zum Nationalpark- Besucherzentrum ab
> wir aber verbleiben auf dem geraden Weg (Tafel: Las Rosas)- gemütliche Höhenwanderung tlw. sehr stark verwachsen und abschüssig etc. <

Trotz des Hinweises, dass die Wanderung insgesamt nicht ohne Schattenseiten verläuft,ist oben eingegrenzter Abschnitt kaum begehbar,ausser man schlägt sich mit einer Machete durch das teilweise undurchdringliche Dornengestrüpp. Es gibt auch keine Tafel "Las Rosas" mehr,vielmehr wird der Weg offiziell durch Wegweiser nach Vallehermoso über das Besucherzentrum geleitet.

Mit freundlichen Grüssen, Heinrich Fröhlich
10.10.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich beziehe mich auf den Rother Wanderführer, La Gomera, 5. Auflage 2007 von Klaus und Annette Wolfsperger. Ich bin gerade von einem 2wöchigen Wanderurlaub auf Teneriffa und La Gomera zurück und möchte Ihnen ein paar Anmerkungen zu Ihrem jeweiligen Wanderführer machen. Zunächst einmal vielen Dank! Ihre sehr guten Wanderführer waren mir und meiner Partnerin eine grosse Hilfe bei der Planung und Durchführung unserer 8 Tagestouren. Nun kurz zu den 4 Touren auf La Gomera:

Tour 7 (Von Pajarito zum Roque de Agando): Wir haben diese schöne Rundtour von der "Casa Oslen" gestartet und hatten keine Probleme Ihren Beschreibungen zu folgen mit der Ausnahme Benchijigua. Auf Seite 43 sollte es unserer Meinung heissen: im 1. Paragraphen - "rechts 150m zur Kapelle" (nicht links) und im 2. Paragraphen - "und biegen nach 20m links ab" (nicht rechts). Anders machte es für uns keinen Sinn. Oder haben wir schon zuvor den beschriebenen Weg verlassen?

Tour 15 & 16 (Fortaleza & Von Chipude auf den Garajonay): Eine tolle Kombi obwohl in der Zwischenzeit ein Feuer das Tal von Los Manantiales oberhalb von Chipude verwüstet hat. Dort geht der Weg nun zum Teil mitten durch die verbrannten Terrassen. Mini-Variante: Auf dem Garajonay kann man sich das letzte Stück Forstpiste schenken, wenn man den offiziellen Wanderwegen durch den Lorbeerwald ein kleines Stück folgt, d.h.beim Abstieg von der "Spitze" den in Richtung Pajarito ausgeschilderten Weg ca. 5 Minuten bis zu einer Wegkreuzung geht. Dort links runter 50m wieder auf die Forstpiste, wo direkt danach der Abzweig auf die Forstpiste nach Chipude ausgeschildert ist, also wie im Buch beschrieben.

Touren 22 & 31 (Von Arure nach Chipude & La Mérica): Wir haben unsere Tour in Las Hayas begonnen (dorthin mit Bus 1 vom Valle Gran Rey), sind dann wie beschrieben gemütlich nach Arure gebummelt (kein Highlight - aber wir konnten viele Vögel der gomerischen Kulturlandschaft beobachten) und sind von dort dem Weg über La Mérica ins Valle Gran Rey gefolgt - in umgekehrter Richtung wie im Buch beschrieben. So hat man am Ende einen tollen Blick auf's Valle Gran Rey!

Tour 49 (Durch den Bosque del Cedro nach Hermigua): Wir haben die als Variante beschriebene Rundtour gemacht mit Start am Alto del Contadero. Alle Wege sind in sehr gutem Zustand und wir hatten keine Probleme Ihren Beschreibungen zu folgen. Eine sehr schöne Runde durch den Lorbeerwald!

Mit freundlichen Grüssen, Bastian Bomhard
07.10.2007

Ein großes Kompliment für den von Klaus und Annette Wolfsperger zusammengestellten Wanderführer "La Gomera - 50 Touren"!!! - Wir haben in unserem Urlaub vom 17.09. bis 03.10.2007 die Tourenvorschläge 1,3,5,9,11,15,16,20,21,40,42 und 48 in der Praxis "ausgekostet" und sind sehr gut damit gewandert und immer wieder wohlbehalten angekommen; also vielen Dank und weiter so!

Herzliche Wandergrüße, Christine und Joachim Kühn
28.07.2007

Liebes Rother-Team,

ein paar Anmerkungen zum Wanderführer La Gomera, der für einige Überraschungen "gut" war, u.a. die
Tour 14: Ab Igualero, "wir lassen nun den GR131 rechts liegen". Der beschriebene Weg durch den Kiefernwald IST der GR131.
Tour 31: WARNUNG, das "schmale Weglein" ist großflächig abgerutscht, kaum Halt und Steinschlaggefahr. Als Orientierung und "Fixseil" diente eine jetzt offenliegende, abgerissene Wasserleitung. Unten bei der letzten Häusergruppe führt die roten Markierung WEG direkt ins Dickicht - ohne Axt besser über den Zaun und die privaten Terassenfelder klettern. Der weitere Weg zur ehemaligen Bootsanlegestelle ist mit "äußerst schmal und abschüssig" stark untertrieben. Als letzte Warnung liegt eine kleine Steinbarriere auf den Pfadresten, die Windböen am erodierten Steilhang und die Aussicht sind spektakulär.
Tour 43: Der Start an der Haarnadelkurve wurde nicht gefunden, Parken war erst an der Abzweigung am Bosque de Tejos möglich.

Viele Grüße, Guido Haupt

Sehr geehrter Herr Haupt,
herzlichen Dank für Ihre Korrekturhinweise - bitte beachten Sie, daß sich diese auf die 4. Auflage beziehen, vor kurzem aber ist die 6. Auflage 2007 erschienen, darin ist z.B. Ihr Hinweis zu Tour 14 bereits korrigiert (wir können auch nichts dafür, wenn ein Wanderweg verlegt wird). Die ehemalige Tour 31 haben wir erst letzten Winter gemacht, da war diese Tour (bis auf das allerletzte Stück zum ehemaligen Bootsanleger) kein Problem, wenn auch manche Pfadpassagen sehr steil sind - wir werden sie beim nächsten Aufenthalt aber gerne wieder überprüfen. Nicht verstehen kann ich offen gestanden, daß Sie den Start der ehemaligen Tour 43 nicht gefunden haben - Sie meinen doch die Wanderung von der Rejo-Straße nach El Cedro? Der Weg beginnt direkt in der unteren Haarnadelkurve der Rejo-Straße und ist ausgeschildert, Parkmöglichkeiten kurz danach (aber auch vorher) am Straßenrand.
Mit freundlichen Grüßen, Klaus Wolfsperger
29.05.2007

Hallo,

soeben zum 2. Mal in diesem Jahr aus la Gomera zurück, möchte ich es nicht versäumen, Ihnen einige Anmerkungen zu Touren Ihres Wanderführers „ La Gomera“, 6. Aufl. von 2006 zuzumailen. Vorweg: Bin mit dem Führer bestens zurecht gekommen, ist im Vergleich zu anderen Führern besten zu empfehlen, Glückwunsch.

Zu Route 38 (Seite 132 ff.): Nach der Ferienanlage „Las Casas del Chorro“ ist der PR LG5 neu bestens ausgeschildert, und zwar führt er zunächst rechts zum Centrum de Visitantes auf der Straße hoch (also nicht weiter gerade aus), dann an der nächsten Ecke weiter gerade aus zum „echten“ Mirador de Agulo (vgl. Bädecker Karte) auf ca 600mm Meereshöhe; von dort hat man wohl den schönsten Blick von ganz Gomera auf das unten liegende Agulo und auf das entfernte Teneriffa mit Teide (einziger Nachteil: man trifft Jeeps mit Ausflüglern); von diesem Mirador aus ist der PR LG5 weiter bestens ausgeschildert bis zum Centro de Visitantes, der Weg führt über den Kamm durch rotes Gestein mit phantastischen Blicken und kommt vor dem Centro bereits auf den GR 132 , wie bei Ihnen als Abstieg nach Agulo beschrieben. Wer dieses neue Teilstück nicht geht, sondern wie in Route 38 bei Ihnen beschrieben durch das Tal über La Pamita geht, hat den Höhepunkt der Route versäumt!!!

Zu Route 23 (insbesondere Seite 92): falsch ist die Beschreibung „bis rechts an einer mit Schilf bewachsenen Ausbuchtung der Straße ein gepflasterter Treppenweg ansteigt“; es muß heißen : „bis rechts an einer Telefonzelle ein ausgeschilderter Treppenweg ansteigt“; die Falschformulierung ist insbesondere für Wanderer irreführend, die aus Richtung Lomo del Balo kommen und diesen Abzweig vergeblich an der mit Schilf bewachsenen Straße suchen und höchstens mit Hilfe der Einheimischen den richtigen Weg an der Telefonzelle finden werden!!!

Zu Route 34 (Seite 118 ff.): Ich empfehle die Tour zu einer Rundtour zu machen, also den Rückweg über die Variante bis zur Playa de Alojera, von dort aus über einen Weg, der zur Zeit wieder Instand gesetzt wird, zur Straße hoch und über diese und Caminos zum Ausgangspunkt der Bar Permodo zurück

Beste Grüße Dr. Manfred Sturm
21.04.2007

Hallo,

als erstes: der Führer war äußerst hilfreich. Danke dafür. Nun zur Tour 5. Wir wollten nur von El Magro nach El Cabrito und zurück laufen. Leider konnten wir den Einstieg von der zu überquerenden Hauptstraße aus nicht finden. Die Straße ist ja neu und die Begrenzung ist auch nirgends unterbrochen. Es geht überall steil in den Barronco, aber ein Weg war nicht erkennbar. Haben wir uns da zu dumm angestellt?

Danke und viele Grüße, dieter meisel
28.01.2007

WF La Gomera 4. Auflage 2006

sehr geehrte damen und herren,

soeben aus la gomera zurück darf ich ihnen zunächst zu dem hervorragenden wanderführer gratulieren, mit dem wir uns bei besten wetter hervorragend orientieren konnten. einige anmerkungen darf ich hinzufügen:

1. zu route nr. 45, variante chipude/ el cercador: der betonierte treppenweg in cercado führt nur in umwegen zur kapelle, er endet in einem privatgarten; auch die dann folgende beschreibung führt zumindest zu irritationen ("nach wenigen minuten geradeaus (links)" bzw. "geradeaus(rechts)"); erst an der staumauer konnten wir wieder nach dem wanderführer gehen. Besser geht man nicht den treppenweg hinauf sondern geradeaus , wie die einheimischen dies tun und kommt so zur staumauer.
2. zu route 31: "Nach wenigen Minuten gabelt sich der Weg." Die dann folgende beschreibung ist unzureichend. die trittstufen sind ungewöhnlich hoch und der weg ist später z.t. abgerutscht, eine unangenehme geröllrinne ist ohne benutzung der stöcke kaum gefahrlos zu bewältigen, bei mehreren partien besteht große steinschlaggefahr (dieses teilstück der route ist mit schwarz zu kennzeichnen, viel schwieriger und gefährlicher als route nr. 15!). der rückweg auf der anderen barrancoseite hingegen ist sehr zu empfehlen.
3. zu route 26: die angegebene zeit ist reichlich knapp bemessen, insbesondere in anbetracht der tatsache, dass der weg unterhalb der delloda del cerrilal durch ziegen stark beschädigt ist und außerordentlich stark mit geröll bedeckt ist. zudem sollte man den lechepfad nicht erwähnen oder wesentlich detaillierter beschreiben (vgl. Steurer! goldstattverlag)..

mfg manfred sturm
16.09.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

letztes Jahr im Frühjahr stießen wir bei unserem Wanderurlaub auf Teneriffa zufällig auf einen Wanderführer Ihres Verlages und waren davon begeistert. Obwohl es sich um eine ältere Auflage handelte, kamen wir damit sehr gut zurecht. Ausgehend von dieser positiven Erfahrung kauften wir uns für die zwei darauf folgenden Reisen wieder Rother-Wanderführer und zwar für Andalusien und La Gomera.

2. Zu La Gomera
2.1 Zu Tour Nr. 6 bzw. Tour Nr. 7 - betrifft die Einkehrmöglichkeit in Benchijigua
Im Text beider Touren wird auf eine Bar in Benchijigua hingewiesen. Es gibt dort aber weder Bar, Restaurant noch eine Einkaufsmöglichkeit. Schlimm für den Wanderer, der ohne genügend Wasser unterwegs ist, bzw. der sich auf langen Überschreitungstouren auf diese Nachfüllmöglichkeit seiner Vorräte verlässt. Eine einzige Menschenseele trafen wir dort, einen Mann, der seine Tiere versorgte, auf unsere Frage nach einer Bar nur grinsend den Kopf schüttelte und davonfuhr. Auch ein Maler, den wir kurz nach unserer Rast in Benchijigua trafen bestätigte auf Nachfrage, dass es dort keine Bar gibt.

2.2 Zu Tour Nr.9 Barranco de Guarimiar
Da wir lieber bergauf als bergab gehen und in Alajero wohnten, gingen wir diese Tour andersherum – ist auch toll! Allerdings ist die Wegfindung an den Häuschen, die auf Seite 48 abgebildet, sind schwierig, wenn man von unten kommt. Wir haben dort Steinmännchen gebaut.

2.3 Zu Tour Nr. 45 Garajonay mit Variante über Chipude und El Cercado
Nach dem Abstieg vom Garajonay fehlt an einer entscheidenden Kreuzung im Wald ein Schild. So liefen wir anstatt nach links, Richtung Chipude, geradeaus. Der Weg ist zwar sehr schön, doch wir hatten schon bald das Gefühl, falsch zu laufen. Wanderer aus Bayern bestätigten uns, dass wir in Richtung la Laguna Grande unterwegs waren. Irgendwann befanden wir uns dann auf dem richtigen Weg nach El Cercado. Eigentlich war es egal, wir liefen die Tour nun entgegengesetzt der Beschreibung. Bis Chipude ging das auch halbwegs gut, allerdings war es brütend heiß (31.3. 06 – es herrschte Kalima, mit Temperaturen über 30°C) und zwischen El Cercado und Chipude ist kein schattiges Plätzchen zu finden. In Chipude im Ort hatten wir dann arge Probleme, den Weg nach Las Manantiales zu finden. Erst nach Verlaufen und Nachfrage gelang es uns. In Las Manantiales, wo auch wieder keine Menschenseele anwesend war, wären wir beinahe umgekehrt, als wir in der stehenden Hitze des Barrancogrundes nach erfolglosem Wegsuchen plötzlich vor einem verschlossenen Gatter standen. Schon auf dem Rückweg drehten wir uns noch einmal um und sahen Wanderer im Berghang. Wir warteten ab, wo diese in Las Manantiales herauskommen würden und fanden so den Einstieg in den Weg, der nicht markiert war. Auch dort haben wir ein Steinmännchen gebaut.
Da es ja immer mal sein kann, dass Wanderer sich entscheiden, bzw. zwangsläufig die Wanderung entgegengesetzt gehen, wären Hinweise auf etwaige Verlaufmöglichkeiten vielleicht recht sinnvoll.

Wir würden uns freuen, wenn der eine oder andere gut gemeinte Hinweis in neuen, überarbeiteten Auflagen einfließen könnte, um anderen Wanderern die Freude an diesem herrlichen Sport nicht zu trüben.
Trotz allem werden wir weiter mit Rother wandern, im Mai auf Madeira waren wir übrigens rundherum zufrieden.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Hartmut und Jutta Tschötschel
26.05.2006

Werte Mitarbeiter, wir sind seit dem Wochenende aus Gomera zurück. Im Vorfeld kauften wir uns ihren Wanderführer 3. Auflage 2003. Doch bei der Tour 37 stimmte die Wegbeschreibung nicht mehr. Schon seit über einem Jahr gibt es nach Auskunft einiger ansässiger Wanderführer diese Streckenführung nicht mehr!!
Der Aufstieg bis zum Embalse de la Palmite Stausee paßt noch. Oberhalb steht ein Neubau einer privaten Touristenunterkunft. Ab hier ist die Wegführung eine andere!! Auf einer geteerten Straße werden wir zum Aussichtspunkt Mirador de Abrante geleitet (die ausgeschilderte Wegführung weiß/gelbe Striche sind durchgestrichen!!) Vom Aussichtspunkt geht es mit etwas Orientierungssinn (wenig Kennzeichnung) auf der roten Erosionslandschaft (hier wurde mit Aufforstung begonnen, um der Erosion Einhalt zu gebieten)weiter. Einehemaliger Eselsweg wurde mit Planierraupen verbreitert, der uns zum Centro Visitantes führt.
So wurde weder die Streusiedlung La Palmita noch die Ermita de San Isodro passiert!!
Auch auf dem Rückweg vom Besucherzentrum fanden wir den in ihrer Karte gezeichneten Eukalyptusbaum nicht!!
Die Markierung des GR 132 weiß/rot paßt wieder bis zum Abstieg vor dem Tunnel. Ab da kaum eine Wegmarkierung, da durch Bauarbeiten ein Großteil des Hanges abgetragen wurde. Über Hangterassen für Obst- und Weinbau mit Orientierungssinn kommen wir wieder auf die Straße, welche uns zum Friedhof bringt.

Beste Grüße! Kristine

Hallo Kristine,
herzlichen Dank für die Mühe und den Korrekturhinweis. Es ist zwar im Dezember eine neue Auflage meines Wanderführers erschienen, aber die Tour habe ich im Grunde belassen wie in der alten Auflage, weil ich den (direkteren, kürzeren) Aufstieg über die (neue) Straße von der Ferienanlage zum Besucherzentrum nicht besonders schön finde. In dem Kärtchen ist übrigens gar kein Eukalyptusbaum eingetragen, ich erwähne diesen nur im Text (und er war bei unserer letzten Begehung der Tour von 2 Jahren noch vorhanden). In jedem Fall werde ich mir die Tour für den nächsten Gomera-Reise vormerken.
Beste Grüße
Klaus Wolfsperger
17.05.2006

Sehr geehrtes Team vom Bergverlag Rother,

im April 2006 besuchte ich gemeinsam mit meiner Frau die Insel La Gomera zum Wandern.Im Rucksack hatten wir die 4.,vollständig neubearbeitete Auflage 2006 Ihres Wanderführers "La Gomera".Mit der Beschreibung der von uns gemachten Touren hatten wir keine Probleme.Die Ausschilderung der verschiedenen Strecken,stimmte exakt mit dem Wanderführer überein.Die angegebenen Gehzeiten waren manchmal etwas knapp bemessen,aber das mag vielleicht auch altersabhängig sein (Jahrg.1938). Unter anderem haben wir auch die Tour 31,von Arure nach Taguluche gemacht.In der Tourenbeschreibung wird als Einkehrmöglichkeit nur:Bar-Restaurants in Arure genannt.

Seit ca.zwei Jahren gibt es auch in Taguluche diese Möglichkeit:
"Bar - Restaurant Taguluche"
Tel.:922-80 40 02
Inh.:Faustino Santos

Die Besitzer beklagten sich, daß so wenige Touristen zu ihnen kommen,weil niemand über die Existenz dieses Restaurants informiert ist. Wir versprachen ihnen,zumindest Ihren Verlag davon in Kenntnis zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen, Wolfgang Boeckling
17.01.2006

Liebes Bergverlag Rother Team,

wir waren zur Jahreswende in Gomera und hatten Ihren Bergführer stets dabei - er war sozusagen unsere Wanderbibel. Es hat viel Spaß gemacht die exzellent beschriebenen Touren zu gehen, auch wenn für mich als Menschen mit Höhenangst die schwarzen Touren wirklich nicht zu bewältigen waren.
Ich hätte nie geglaubt, dass man auf so einer kleinen Insel wirklich all diese Touren machen kann.

Mit bergsportlichen Grüßen, Susanne Schweitzer
02.01.2006

Liebes Rother-Team,

zunächst einmal wünschen wir Ihnen alles Gute für 2006 und weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Erstellen Ihrer Wanderführer!
Wir sind gerade vom Weihnachtsurlaub auf Gomera zurück gekommen, wo wir - wieder einmal mit Hilfe des Rother Wanderführers - wunderschöne Wanderungen gemacht haben. Einiges ist uns aufgefallen, was bei einer nächsten Aktualisierung des Wanderführers ggf. berücksichtigt werden sollte, bzw. auch jetzt schon für andere Wanderer hilfreich zu wissen ist:
Allgemein sind anscheinend vor kurzem viele Wanderwege auf Gomera (neu) markiert und mit Beschilderungen versehen worden. Teilweise folgt der "Rother" diesen Wegen, so dass es in diesen Fällen sinnvoll wäre, diese Markierungen zu erwähnen und insbesondere darauf hinzuweisen, wenn die beschriebene Wanderung ggf. von diesen markierten Wegen abweicht. U.a. ist die Wanderung Nr. 14 "Von Chipude auf den Garajonay" gut markiert. Hier weicht die Markierung beim Aufstieg von Igualero zum Gipfel allerdings von der im Buch beschriebenen ab, wobei es aber auch so aussieht, als ob es nicht gewünscht ist, dass ein anderer Aufstieg als der markierte begangen wird (der im Wanderführer beschriebene Weg ging wohl u.a. an einer Stelle sehr dicht an der Bebauung vorbei). Mit der angegebenen Gehzeit kam das in diesem Bereich allerdings nicht nur durch die geänderte Wegführung gar nicht hin: Von Igualero bis zum Gipfel geht man viel länger als 1/2 Stunde, egal, welchen Weg man wählt.
Weitere Hinweise möchten wir zu den Wanderungen Nr. 31, 32 geben. Wir haben 31 (Abstieg nach Taguluche einschl. Abstecher zur alten Anlegestelle) mit 32 (1. Teil von Taguluche bis zur Straße) und 33 (von der Straße nach Arure) kombiniert. Eine sehr schöne Tour, aber:
Sie beschreiben den Abstieg als "wunderschönen Weg", wenn auch steil und teils etwas verwachsen. Man sollte aber vielleicht doch darauf hinweisen, dass er teilweise sehr steil ist (ohne Zuhilfenahme der Hände kommt man da nicht runter und man sollte auch sehr schwindelfrei sein; mache als "schwarz" = schwer eingestufte Wege fanden wir einfacher). Zwischen den Häusern von Taguluche wurden in letzter Zeit viele Fußwege/Treppen befestigt, deren Verlauf teilweise vom beschriebenen Pfad abweicht. Das ist einerseits eine Erleichterung, andererseits ist die abweichende Beschreibung dann etwas verwirrend.
Der Weg zur ehemaligen Anlegestelle war jetzt (Dezember 2005) nicht bis ganz zum Ende begehbar (zumindest nicht für uns; stellenweise sehr ausgesetzt, wahrscheinlich durch Erdrutsche im Zuge von Sturm und Regenfällen in Spätherbst 2005).
Eine positive Veränderung in Taguluche können wir melden: Es gibt dort jetzt eine Bar / Restaurant mit wunderschönen Blick auf das Tal (in der Nähe der Ermita; s. angehängtes Foto mit Blick von der Terasse des Restaurants). Für den weiteren Weg über Wanderung Nr. 32 gilt (wahrscheinlich auch bedingt durch das Wetter der letzten Monate; ggf. werden die Wege im Laufe des Frühjahrs wieder ausgebessert?): Die Hangquerung am Fuß des Roque Mona war teilweise doch ziemlich ausgesetzt, und beim Umgehen einer dieser Stellen kurz vor dem Barrancogrund haben wir dadurch leider den Übergang zum Aufstieg auf der anderen Seite verpasst, so dass wir zunächst viel zu weit in den Barranco abgestiegen sind, bis wir umgekehrt und dann zum Glück doch noch den Aufstieg gefunden haben. Das war schon etwas "abenteuerlich", und ggf. wäre es nicht verkehrt, auch diesen Weg als "schwarz" einzustufen.Bei uns kamen die Gehzeiten nun gar nicht mehr hin, aber auch sonst dauert es wohl eher länger als 1 1/4 Std. von Taguluche bis zum Bergsattel nahe der Straße.
Wir hoffen, hiermit einige hilfreiche Tipps gegeben zu haben und wünschen weiterhin frohes Wandern auf Gomera!

Viele Grüße, Christine und Uli Hoppe, Wennigsen



In der 4. Auflage 2006 ist das neue Markierungssystem bereits berücksichtigt.