Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer Gran Canaria
11.01.2012

Hallo,

vielen Dank für die schönen Tourenvorschläge.
Ein paar Anmerkungen zu den Touren:

Tour 9, S. 58: Bzgl. Haus 24. Hier ist wichtig, dass man rechts die Piste hoch läuft und nicht etwas geradeaus. Die Piste rechts ist nicht rötlich getönt. Dies war leider sehr irreführend, was uns ca. 1 h gekostet hat.

Tour 28: Wir haben den Weganfang nicht gefunden. Bitte beschreiben sie den Tour-Einstieg etwas genauer.

Tour 32: Sie sollten darauf hinweisen, dass dort nahezu komplett FKK-Gebiet ist. Dies war auf Dauer geradezu beängstigend und ich würde von der Tour daher abraten.

Viele Grüße, Thomas
29.12.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir hätten wieder einige Korrekturhinweise, diesmal zum Wanderführer Gran Canaria:

Tour 13: S. 68 am Sonnabend war auch Markttag
Tour 15: S. 75 das an zwei Häusern vorbeiführt und sich zu einem Weg verengt ... wir sind an drei Häusern vorbeigegangen, entscheidend war aber, nach den Häusern rechts abzubiegen und die Treppen hochzugehen, ungenau ist ebenfalls, nach 5 min das Bachbett zu kreuzen, insbesondere wenn 1000 Wege das tun und Ihre Zeitbeschreibung deutlich variiert, außerdem muss man sich gar nicht von der Abbruchkante entfernen, der Weg ist weder ausgesetzt noch gefährlich – der Weg führt über Stufen gut sichtbar bergauf.
S. 76 über welche Dorfpiste soll man nicht hinauflaufen wollen?
Tour 19: S. 91 Nach der Rast ... und biegen links in den ersten Treppenweg ein ...
Tour 21: S. 97 Str., die von La Solana nach El Chorillo gekreuzt wird, ist die GC 607, nach El Chorillo scheint aus der Erdpiste eine Betonpiste geworden zu sein, die auch nicht endet, bevor rechts der Königsweg startet
S. 98 vom Camino Real biegen wir links auf einen gepflasterten Weg ... nach einer weiteren halben Stunde ...verlor sich der Weg im Bachbett (Beschreibung zu ungenau) mündet der Weg in die Straße GC 606, die nach 50 m scharf nach links einknickt. Dort gehen wir bei einen Mandelbaum aufwärts ... am Linksknick steht ein Mandelbaum, beide Wege (Straße und Betonpiste) führen bergauf und wo sollte man gehen?
S. 99 (den rechten, ...wählen!) Weg war nicht zugewuchert, keine Gabelung gesehen
Tour 32: S. 131 unterhalb des Riu Palace – dieses Hotel ist nun wirklich nicht zu übersehen, aber wo ist “unterhalb”? Die Promenade wurde extra verlegt, führt unterhalb vorbei – kein Besucherzentrum. Die Promenade endet dort, führt nach oben, unter dem Riu durch – kein Besucherzentrum. Danach gibt es leider keinen Weg mehr zurück. Das war sehr schade!

Mit freundlichen Grüßen, Kathrin Fuchs
14.12.2011

Guten Tag,

Ihr Führer hat uns gute Dienste geleistet. Besten Dank.
Hier aber doch noch einige Anmerkungen:

Tour 21:
(Variante 2)
Autoparkplätze beim Museum.

Tour 29:
Wir fanden es besser, die Tour von Soria aus zu beginnen, (Parkplätze kurz vor oder am Ende der asphaltierten Strasse). Soria ist leichter zu erreichen als die Casa de la Data. Aufstieg vor Abstieg ist angenehmer. Ausführung der Tour im Uhrzeiger-Sinne erlaubt die etwas ermüdende Jeep-Strasse mit "Schwung" zu nehmen.

Tour 32:
Bessere Variante: Von Playa del Ingles aus alles entlang des Strandes nach Maspalomas (Rückweg allenfalls per Bus).

Tour 37:
Abstieg vom Gipfel direkt nach Westen (Es gebe auch dort Steinmännchen sowie eine Wegspur). Wir liessen uns von den Steinmännchen dazu verleiten, zu weit nach Süden auszuholen und mussten dann mühsam den Hang zur Degollada de la Laja queren.

Noch eine allgemeine Bemerkung:
Die Erreichbarkeit der Ausgangspunkte der Wanderungen ist zum Teil etwas ungenügend beschrieben.

Mit freundlichen Grüssen, Urs Rieder
27.11.2011

Guten Tag,

Wir waren mit dem aktuellen Wanderfüher Gran Canaria (4. Aktualisierte Auflage 2010) Ende November 2011 unterwegs.
Am 25. November unternahmen wir die Tour 22. Auf dem Weg von El Juncal nach Cruz de la Huesita, wurde wir kurz vor der Abzweigung, Cruz de la Huesita von einer Patrouille von Medio Ambiente angehalten (ca. um 13:30 Uhr).
Der Ranger erklärte uns auf Englisch, dies sei ein neues Schutzgebiet und wir dürfen zum Schutz der Kanarischen Lorbeertaube auf keinen Fall den Weg nach der Tafel weitergehen, der mit einer Kette abgesperrt ist. Dies sei nur mit einer Genehmigung möglich, die in Palmas anzufordern sein. Die Adresse wollte er uns nicht geben. Er verlangte von uns die E-mail Adresse vom Rother Verlag und Internet URL sowie die Tourennummer.
Als ich ihm sagte, dass kein Verbot zum Passieren geschrieben sei, wurde er forsch und erklärte uns, wir sollen uns daran halten.
Interessanterweise wurde ein weiteres Paar das etwa 1 km hinter uns lief von der Patrouille nicht aufgehalten. Der Agent war uniformiert und in Begleitung zweier Damen, die ebenfalls in Uniform waren und mit dem angeschriebenen Auto Medio Ambiente unterwegs.
Da wir schlecht spanisch sprechen, wäre es für uns hilfreich, wenn die Autorin hier etwas in Erfahrung bringen könnte. Wir waren sehr entäuscht. Aus unserer Sicht ist es nicht nachvollziehbar, weil
1. Kein Verbot oder Hinweis in El Juncal, Forsthütte oder bei der Absperrung. Nur Infotafeln.
2. Warum wurden nur wir aufgehalten, andere Wanderer nicht

Freundliche Grüsse, M.R.
04.10.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem wir im September einen wunderbaren Wanderurlaub auf Gran Canaria verlebt haben, an dessen Erfolg nicht zuletzt Ihr sehr gut ausgearbeiteter Wanderführer beteiligt war, möchte ich Ihnen hiermit einige Anmerkungen zu einzelnen Touren zukommen lassen. Beim Wanderführer handelt es sich um die 4. Auflage 2010.

Tour 9, Pinos de Gàldar:
S. 56: Am Lomo de los Galeotes steht ein Wegweiser links "Artenara", rechts "Teror" und "Fontanales". Der Ort "Guia" ist nicht verzeichnet. Der Wegweiser "Teror" und "Fontanales" findert sich noch an der erwähnten Pistenquerung und am ebenfalls erwähnten Schafsgatter.

Tour 11, Barranco de Azuaje:
S.66: Die erwähnte Gabelung ist leicht zu übersehen, da die linke - nicht zu benutzende- Seite sehr zugewachsen ist. Der höhehaltende Pfad geht rechts steil und fast in rückwärtiger Richtung in den Hang hinein. An dieser Stelle hatten wir Orientierungsschwierigkeiten. (Es gibt auch nach der Gabelung Pfade nach rechts, auf die die Beschreibung passt).

Tour 12, Bandama:
S-66: Die Öffnungszeit des Tores (unter "Hinweis") hat sich geändert. Das Tor ist 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Tour 24, Pico de las Nieves:
S. 104: Die Hütte "Refugio Canada del Escobon" heißt jetzt "Refugio Diaz Bertrana".

Ich hoffe, ich konnte ein wenig zu nächsten Auflage beitragen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Dorothee Pfitzmann
24.06.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

Vom 28. Mai bis 9. Juni 2011 bin ich mit Hilfe der vierten Auflage des Wanderführers Gran Canaria auf der Insel gewandert. Im Vergleich zur ersten Auflage hat sich der Führer sehr verbessert.

Bisher fehlen noch Wandervorschläge für die Region um Santa Lucia de Tirajana. Dabei bieten für Gäste mit Standquartier im Süden die Wanderungen zum Cruz del Siglo und zur Fortaleza gute Möglichkeiten zum Einlaufen. Auf der Internetseite der Gemeinde (santaluciagc.com) kann man sich zur deutschsprachigen Version einer Beschreibung von fünf Wanderwegen durchklicken.

Bei der Bildauswahl könnten in Ihren Wanderführern insgesamt mehr Schlüsselstellen von Routen aufgenommen werden. Als Beispiel soll die beigefügte Aufnahme der Situation am Cruz del Socorro (Route Nr. 26: Barranco de Guayadeque) dienen, die von Profis natürlich viel besser getroffen werden kann.

Bemerkungen zu einzelnen Routen:

Nr. 2: Acusa (Variante Kleine Acusa-Runde)
Einen guten Überblick über das Acusa-Plateau bietet ein Abstecher zum neu errichteten "Mirador Astrofísico", den man vom Kirchplatz in Vega de Acusa aus auf einer knapp 15 Gehminuten Anhöhe erkennen kann.

Nr. 17: "Große Runde ab Ayacata"
Der Weg ab El Garañon ist jetzt nach "Cruz de Tejeda" ausgeschildert und - sehr sparsam - gelb-weiß markiert. Den Beginn des Abstiegs von der Degollada de la Cumbre nach La Culata (S. 84) bezeichnet eine gelb-weiße Markierung "falscher Weg". Nach einer Serie von Kehren verzweigt sich der Weg; nach rechts geht es weiterhin steil abwärts, ich habe aber den links abzweigenden fast ebenen Hangweg vorgezogen, der erst kurz vor der Finca La Palmita in Serpentinen übergeht. Bei Route Nr. 19 (Große Runde ab Cruz de Tejeda) ist diese Variante als Aufstiegsweg beschrieben.

Nr. 18: "Von Tejeda nach La Culata"
Ein Abstecher vom Cruz de Timagada auf dem in Richtung Nordwest ziehenden Kamm bietet nach ca. 10 Minuten schöne Aussichten auf die Umgebung des Roque Bentayga.

Nr. 26: "Runde durch den Barranco de Guayadeque"
Auf die Umgehung von Los Bucios weist zur Zeit ein hellblaues Schild "Camino de la Caldera" hin. Wo der Pfad auf die Piste trifft, kann man auf einem ähnlichen Schild das Wort "Guayadeque" entziffern. Nach dem Cruz del Socorro irritieren einige wohl für andere Routen gesetzte Steinmänner. Am Lomo de los Guaniles wird aus der Beschreibung auf S. 113 nicht deutlich genug, dass der Linksschwenk mit anschließenden Kehren erst ca. eine Viertelstunde nach dem weiß getünchten Haus erfolgt. (Vgl. auch die Leserzuschrift von Frau M. Bucher vom 28.05.2011).

Nr. 31: "Runde um San Bartolomé"
Eine knappe halbe Stunde nach der Degollada de la Manzanilla lohnt sich ein Abstecher auf den Sattel Degollada de Rosiana mit schönem Tiefblick auf das Tirajana-Tal. Man erreicht ihn in ca. 10 Minuten auf einem nach rechts aufwärts führenden mit Steinmännchen gekennzeichneten Pfad durch ein ausgetrocknetes Bachbett.

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Dost
28.05.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Mann und ich sind gerade von einem Wanderurlaub auf Gran Canaria zurückgekommen und haben uns sehr über den gelungenen Wanderführer gefreut. So konnten wir 8 Touren machen, die ohne Ihren Führer wahrscheinlich nur schwer bzw. gar nicht möglich gewesen wären, da die Beschilderung teilweise noch äußerst dürftig ist.

Zu 2 Touren haben wir Anmerkungen:

Tour 26 - Baranco de Guyadeque: bis zur Abzweigung beim Cruz de Socorro ist alles bestens beschrieben, dann sind wir jedoch etwas in Zweifel geraten, was die richtige Wegwahl betrifft: Unserer Meinung müsste die anschließende Beschreibung wie folgt lauten: "Der Piste folgen wir den nächsten 30 Minuten bergab, wobei wir nach ca 15 Min eine Anhöhe passieren. Insgesamt 3 Rechtsabzweige lassen wir außer acht. Wo die Píste dann nach links zu einem - mit einer Kette verschlossenen Grundstück - abzweigt, folgen wir dem von Steinmauern begrenzten Weg geradeaus. Wir können aber auch den links daneben liegenden Feldweg benutzen. Nach ca 20 min biegen wir an einer deutlichen roten Markierung nach links ab und folgen dem Weg, der sich in den Baranco windet." Ab da ist die Beschreibung wieder zutreffend. Allerdings sind die Hinweise auf die Mandelbäume nicht sehr hilfreich, da es in dieser Gegend relativ viele Mandelbäume gibt.

Tour 28 - Vom Soriasee zum Chirasee: "Nachdem wir die Wasserrampe des Soriasees passiert haben, nehmen wir den zunächst unscheinbaren, schmalen Pfad geradeaus den Hang hinauf. Die deutliche breite Piste, die nach rechts führt, endet nach ca 10 min an einem verschlossenen Grundstücrüßek."

Viele Grüße
Margot Bucher
14.04.2011

Liebe Herausgeber, liebe Izabella Gawin,

am 31.3.2011 folgten wir dem Wandervorschlag 36 Ihres Wanderführers für Gran Canaria, mussten aber feststellen, dass die Zufahrtsstraße vom Parkplatz des Palmitos-Parks zum oberhalb gelegenen ehemaligen Hotel, das einen Brand erlitten hat, für Fußgänger gesperrt ist. Bauarbeiten sind nirgends erkennbar. Eine Ausweichmöglichkeit gibt es nicht. Es sei denn man hat ein Auto und fährt die GC-503 ein Stück hinauf bis zu einer Parkmöglichkeit.

Freundliche Grüße,
Gert Roepstorff
11.03.2011

Hallo,

ich wollte Ihnen eine Verbesserung zum Wanderführer für Gran Canaria zukommen lassen:

Tour 9:
Eine sehr schöne Tour, die in der ersten Hälfte auch sehr gut beschrieben ist. Die zweite Hälfte ab Fontanales hingegen ist der absolute Witz. Es wirkt, als ob sich die Autorin den Weg vom jemandem hat erzählen lassen, des Cousin einen Freund hat, der den Weg vor zehn Jahren mal gelaufen ist. Wenn ich nicht halbwegs Ortientierungssinn hätte und vor allem ein GPS mit entsprechender Karte dabei gehabt hätte, hätten wir uns derartig verlaufen, daß uns nichts anderes übrigen geblieben wäre, wie den Weg wieder zurück zu laufen!!
Ich erlaube mir, Ihnen eine verbesserte Version hiermit zu zuschicken. Ersetzen Sie am besten alles auf Seite 58 durch meinen Text!
".. -vorbei an Feigenbäumen und kleinen Gehöften- aufwärts führt." (Ab HIER beginnt die "neue" Fassung!) Dieser Betonpiste folgt man bis sie an einem großen Brunnenhaus endet (man läuft auf halber Strecke an einem ähnlichen Haus rechts vorbei!). Dort befindet sich auch ein Gehöft mit angeleinten Hunden links und rechts der Piste. Man geht links an dem Brunnenhaus vorbei und nach ca. 200m links auf eine Schafsweide. Es geht dort bergauf, entlang eines Pfads, der scheinbar häufig zum Treiben der Schafe genutzt wird. Dort passiert man ein Wasserreservoir aus Beton. Nach weiteren 200m erreicht man einen Weg, dem man nach links folgt. Diesem Weg folgt man höhenhaltend rechts um den Bergrücken. Es geht hier durch mannshoch-eingezäunte Schafsweiden. An der ersten Kreuzung nimmt man den rechten Abzweig. Der Weg folgt weiter durch Weiden und Gemüsefelder. An den folgenden Gabelungen nimmt man den rechten und dann den linken Weg. Hier stößt man auch wieder das erstemal auf den Kiefernwald. Es geht weiter relativ Höhe-haltenden im Grunde immer gerade aus (links und dann dreimal rechts). Nun muß nochmal etwas Steigung genommen werden und man passiert zwei Haarnadelkurven. Oben angekommen geht es links um ein recht großes und eingezäuntes Gehöft herum. Wieder geht es durch ein Kastanienwäldchen noch ein letztesmal hoch und dort erreicht man die GC110, der man nachts rechts folgt, bis man wieder am Parkplatz angekommen ist. Sie sehen, es ist einiges mehr zu schreiben, wie es die Autorin gemacht hat! Man kann es sicher noch etwas besser formulieren, aber immerhin käme man jetzt wieder am Auto an!

Tour 11:
Aufgrund undeutlicher Formulierungen konnten wir diese Tour leider nicht erfolgreich laufen. Auf Seite 63, zweiter Absatz heißt es: "In mehreren Serpentinen (Rechtsabzweig ignorieren) schraubt sich der Weg ..." Dieser Ausdruck suggeriert, daß der rechte Weg ein kleinerer Weg ist, da hier ja von einem Abzweig in einer Klammer! gesprochen wird. Es sollte erwähnt werden, daß dieser Eindruck falsch ist. Wir standen an diesem Abzweig: Der linke Weg war ein zugewucherter Trampelpfad und geradeaus (also rechts) ging der Hauptweg! Wir haben diesen Linksabzweig ignoriert, weil wir dachten, daß ist nicht der richtige Abzweig und da kommt noch der richtige! So sind wir immer weiter dem Barranco nach Norden gefolgt, bis wir nach weit über einer halben Stunde registrieren mußten, daß dieses ominöse Haus Nr. 8 wohl nicht mehr kommen wird. Wir sind dann dem Barranco gefolgt und nach wenigen Kilometern auf eine Landstraße gestossen, die dann über Buenlugar nach Firgas führte. Ob der Rest dieser Tour richtig ist, kann ich nicht sagen.
An sich benutze ich Ihre Wanderführer immer gerne, da Sie ein großes Angebot an verschiedensten Gebieten abdecken und eine nette Auswahl an Touren jeweils haben. Allerdings habe ich jetzt nach etlichen Wanderführern aus Ihrem Hause lernen müssen, daß aufgrund teilweise schwammiger Formulierungen, daß Risiko sich zu verlaufen pro Tour zwischen 20-40% ist! Ich würde es begrüssen, wenn z.B. Entfernungsangaben durch Kilometer und nicht durch Zeit ausgedrückt werden und auszulassende Abzweigungen sehr wohl erwähnt werden. Schönes Beispiel ist die Tour 9: Die Beschreibung suggeriert, dort gibt es kaum andere Wege und man läuft quasi immer geradeaus. Fakt ist aber, daß es dort vor zig gleichen Wegen geradezu nur wimmelt und das es sehr hilfreich gewesen wäre, wenn ich die schlichte Info gehabt hätte a la links, links, recht, geradeaus. Selbst wenn man geradeaus gehen soll, ist die Info wichtig, daß da ein Abzweig nach links wäre, man aber geradeaus gehen soll! Und wenn Sie es jetzt auch langsam in Ihrem Neuauflagen anfangen, würde ich Sie bitten so schnell wie möglich alle Ihrer Wanderführer mit GPS auszustatten. Es ist eine ungeheure Entlastung, wenn man sich einfach nach einer vorgelaufenen Route richten kann. Auch wenn ich Ihre Wanderführer generell bevorzuge, so muß ich sagen, daß wenn es einen Wanderführer aus einem anderen Verlag mit fertigen GPS-Dateien gibt, ich derzeit den anderen Verlag nehme. Sie sollten zusehen, daß Sie nicht ins technische Hintertreffen geraten!!

Vielen Dank und freundliche Grüße, Philipp Heinzel
11.02.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

Januar 2011 wanderten wir nach o.g. Führer. Erlauben Sie mit folgende Anmerkungen bzw Berichtigungen:

Tour 10 Barranco de la Virgen
Aus Zeitmangel wanderten wir nur den Anfangsteil bis Straße Fantanales- Moya. Wir fanden alles exakt genau beschrieben so vor.

Tour 28 Von Soria- zum Chira-See
S.118 Zeile 6: ..."stoßen von dort auf eine Piste, die uns nach links"... ist irreführend.
Richtig wäre: ...stoßen auf eine Piste, die uns zuerst nach rechts an Häusern vorbei auf einen Sattel führt. Bei der folgenden Schranke rechts halten wir uns links. (Die Piste führt gar nicht zum Weiler La Palma).
Zeile 17: "Nach weiteren 600 m..." Einen abzweigenden Prad haben wir nicht gefunden. Wir blieben auf der Piste und hatten trotzdem einen Tiefblick auf den See.

Tour 31 Runde von San Bartolome
S.127 Zeile 5: Beginn der Wanderung bei Autoanfahrt nicht klar definiert. "200 m weiter biegen wir rechts..." hier links abbiegen, wenn man die Tour mit Auto beginnt (Zufahrt Mirador bis zum ersten Haus, dort parken).

Tour 35 Oberhalb von Ayagaures
S.136 Zeile 2: Statt "erdiger Fahrweg" Teersträßchen (blumenumrankte Häuser: Fehlanzeige!)
Zeile 9: "100m weiter..." besser: 80m weiter biegen wir links ab und stoßen geradeaus auf einen mit Steinmännchen markierten Weg. Links begleitet uns ein Zaun, nach 40m halten wir uns links, weiter am Zaun entlang.
Im Streckenprofil sind die 960m Höhenangabe nicht lesbar. Bewuchs auf der Tour immer noch spärlich (Brand)

Eigener Wandertipp
1,5 km nördlich von Puerto de Mogan: Von der Ortschaft La Cercada (Bushaltestelle und Parken) durch den Canada de los Parados sehr schön hinauf ,bis auf eine breite Hochfläche, auf der man bis zum Montana de Tauro (Tour 37) weiterwandern könnte.

Mit freundlichen Güßen, Heinz Klaus
24.01.2011

Sehr geehrte Frau Gawin,

vielen Dank für die guten Anregungen zu Wanderungen auf Gran Canaria. Bei Wanderung 14 - Cruz de Tejeda nach Teror - habe ich einen Korrekturvorschlag:
Die Strecke ist inzwischen vorbildlich ausgeschildert, bis auf eine Stelle, an der Sie den Wanderer leider auch in die Irre führen. Hinter Las Rosadas führt der Weg über die GC-21 nicht nach links, sondern nach halbrechts, den Berg hinunter. Gegenüber der nach 80 m abzweigenden schmalen Straße befindet sich keine Autowerkstatt, sondern ein Wohnhaus.

Mit freundlichen Grüßen, Name ist dem Verlag bekannt
04.01.2011

Sehr geehrte Damen und Herren!

Am 29.12.2010 haben wir die Tour 26 nach Ihrem Reiseführer begangen. Leider war der Einstieg in die Tour schlecht beschrieben, so dass wir ca. 45 Min. im Barranco umherirrten. Im Reiseführer wird beschrieben, dass man aus dem Restaurant Tagoro durch den Torbogen abwärts auf eine Schotterpiste stößt der man dann rechts aufwärts folgen soll. Die Beschreibung ist nicht korrekt. Aus dem Torbogen muss man zunächst unmittelbar rechts aufwärts der Straße und den Beschilderungen folgen. Nach ca. 150 Meter gelang man dann auf die von Ihnen beschriebene Schotterpiste. Der Rest der Piste ist weiterhin und hier müssen wir sagen wie immer gut beschrieben.
Meine Lebensgefährtin und ich wandern oft auf verschiedenen Routen, sei es auf den Kanaren oder Balearen oder auch in Deutschland nach Ihren Reiseführern und sind immer gut gegangen, wenn auch manchmal der Einstieg nicht immer leicht oder sofort zu finden ist.
Dank Ihrer Schreibungen und Routenführung haben wir schöne Touren gemacht und schöne Gebiete erkundet, dafür sei herzlichst gedankt.
Ich wäre dankbar, wenn Sie unsere Kritik konstruktiv sehen und den Einstieg in die Tour 26 überprüfen lassen, damit künftigen Wanderern es leichter gemacht wird und in einer Neuauflage korrigieren.

Mit freundlichen Grüßen, W.K u. E.W.
12.12.2010

Hallo,

schöne Wanderung war das, nur an einer Stelle würde ich gern einen Verbesserungsvorschlag machen:
TEXT: ... nach 1.6 km kommen wir zu einer Gabelung, .... hier bitte ergänzen: links geht es nach "La Culata" rechts zum "Cruz de Timagada". Wir halten uns rechts....
TEXT: Anfangs höhehaltend, nach 20 Min. abfallend.
Es fehlt: Nachdem wir 1 Haus passiert haben (oder nachdem wir auf eine Straße stoßen)(oder wenn wir zu dem Tal kommen, auf dessen anderer Seite wir den Ort sehen) folgen wir dem Wegweiser nach "La Culata". Auf einer Brücke queren wir den Talgrund.
Anbei noch ein Foto für den Vorschlag 2, das Auto stehe neben dem Haus, von dem die Rede war.
Es war eine sehr schöne Wanderung!

Gruß, Jutta Schütte
20.10.2010

Gran Canaria, 4. Auflage 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben am 13.10.2010 die Wanderung Nummer 30 "Vom Cruz Grande nach Los Palmitos"durchgeführt und haben Teile der Wanderung als lebensgefährlich empfunden. Der von Ihnen als "schmaler gut sichtbarer Weg an der Ostflanke des Morro de la Hierba Huerto (Länge: ca 40 Minuten)" beschriebeneWeg ist über weite Strecken weniger als 20cm breit und führt entlangeines extrem steilen Hanges (200m oberhalb des Talgrundes, kaum Bäume). Hinzu kommt, dass dieser schmale Pfad vereinzelt von Geröllabgängen und sogar einem breiten Sandabgang (nur mit Trittspuren) überschüttetet ist,diese lassen sich keinesfalls, wie verharmlosend in der Anforderung beschrieben, ohne Schwierigkeiten umgehen, sondern ein Fehltritt hätteohne weiteres einen Absturz bedeuten können. Wir haben uns noch nie so unwohl bei einer Wanderung aus Ihrem Buch gefühlt undwürden Ihnen nahe legen, diese Wanderung anders einzustufen und deutlich auf die Gefahr hinzuweisen.

Mit freundlichen Grüßen, Anonymus
03.10.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir kommen gerade von einem Gran Canaria Urlaub zurück und haben Ihren Wanderführer gut genutzt. Ihre Wandervorschläge haben dazu geführt, dass wir einige schöne Stellen der Insel gesehen haben die der Normal-Tourist nicht entdecken wird. Dafür vielen Dank.

Jetzt ein Hinweis der evtl. zu einer Korrektur führen wird:
In der Beschreibung zu Tour 3 „Auf den Altavista“ geben Sie im 2. Satz vor „Nach 600m erreichen wir die Weggabelung Cruz de Maria: Wir halten uns links und passieren kurz darauf ein mit Steinen ummauertes Kreuz.“ Diese Stelle haben wir nicht gefunden. Die erste Gabelung kommt nach 300m, gerade aus geht’s nach San Pedro, nach links gibt es keinen Hinweis. Ein Kreuz ist aber auch nicht zu finden. Wir haben alle Möglichkeiten ausprobiert, haben kein Kreuz gefunden und waren auch unsicher, ob die Gabelung nach 300m die in der Beschreibung erwähnte Gabelung (nach 600m) ist. Da wir letztendlich nie die Sicherheit hatten jetzt richtig zu sein, haben wir die Wanderung nach knapp 2 Stunden abgebrochen.
Zurück in unserer Unterkunft lese ich dann in der Beschreibung zu Wanderung 4 „Von Artenara zum Tamadaba Wald und …“ im 1. Abschnitt „… kommen wir zur Weggabelung Cruz de Maria (hier ist kein Kreuz zu sehen!)…“ . Ich bin der Meinung, dass dies auch für Wanderung 3 zutrifft und schlage eine Korrektur vor.

Ansonsten gab es bei den Wanderungen keine Irritationen, auch mit den Zeiten sind wir gut hingekommen. Lediglich bei Wanderung 28 „Vom Soria- zum Chira-See“ haben wir wesentlich mehr Zeit benötigt. Wanderer die wir auf dieser Tour getroffen haben, berichtet ebenfalls, dass die Zeit überschritten worden ist.

Mit freundlichen Grüßen, Hans Steinmetz
12.07.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind zurückgekehrt von einem sehr schönen zweiwöchigen Wanderurlaub auf Gran Canaria, bei dem uns wieder einmal ein Rother Wanderführer begleitet hat. Auch diesesmal ein gelungenes Buch, das allerdings auffällige Ähnlichkeiten bis hin zur Wortwahl mit dem Konkurrenzprodukt aus dem DuMont Verlag aufweist. Folgendes ist uns unterwegs aufgefallen:

Tour 6:
Kurz vor der Einmündung in die Nordostkurve der Tamadaba-Ringstraße zweigt rechts ein Pfad zum Picknickplatz ab. Im Text als Klammerzusatz "rechts Abkürzungspfad zum Picknickplatz, aber oft verwachsen" beschrieben. Der Weg ist im Juni 2010 neu hergerichtet, beschildert und dem Weg über die Straße vorzuziehen. Man spart wohl auch einige Minuten dabei.

Tour 13:
Zur Einmündung des Aufstiegs von San Mateo in die GC 41 heißt es: "Wir folgen der Straße nach links, um nach nur 50 m rechts in eine Piste einzuschwenken,...". Es sind höchstens 15 m, die auf der GC 41 zurückgelegt werden. Statt einer Entfernungsangabe wäre daher eine Formulierung wie "...um unmittelbar rechts in eine Piste einzuschwenken,..." eindeutiger. Wir waren jdenfalls irritiert, da die Abweichung der beschriebenen Entfernung von der tatsächlichen absolut zwar gering, relativ aber erheblich ist. Die Situation am Pass Canada Martin sollte ausführlicher beschrieben werden. Der rechts abzweigende Wege ist nur mit Mühe durch einige Farbmarkierungen zu erkennen und im weiteren Verlauf keineswegs eindeutig. Hilfreich hätten wir z.B. den Hinweis gefunden, dass es aufwärts Richtung Cruz del Saucillo geht.

Tour 15:
Hier ist die die Karte falsch. Der Weg von der Degollada Becerra zum Cruz de Tejeda verläuft keineswegs immer auf oder parallel zur Straße. Wie im Text richtig beschrieben und auch in der Karte zu Tour 19 richtig dargestellt, verlassen wir die Straße nach Kilometerstein 3 wieder und schneiden die letzte große Kurve der Straße ab.

Tour 17:
Zur Situation an der Gabelung an der Degollada de la Cumbre hätten wir es hilfreich gefunden, etwa wie folgt zu formulieren: "Hier ignorieren wir den rechts zur Straße und weiter zum Cruz de Tejeda hinaufführenden, markierten Weg und wählen den steingepflasterten Pfad geradeaus nach La Culata,...". Der Weg nach La Culata verläuft aus Sicht des Wanderers geradeaus, und nicht links. Er erscheint überdies als der Hauptweg. Wir waren irritiert, weil der rechts zur Straße, zur Degollado Becerra und weiter zum Cruz de Tejeda führenden Weg im Juni 2010 weiß-gelb markiert ist und wir dieser Markierung zuvor einige Zeit gefolgt sind. Man sollte erwähnen, dass man an dieser Stelle den markierten Wanderweg verlässt.

Tour 21:
Der Einstieg in den Königsweg oberhalb El Chorillo stellte sich Anfang Juli 2010 deutlich anders dar, als beschrieben. Die erwähnte Erdpiste endet nicht mehr nach einer Biegung, sondern setzt sich als betonierter Weg weiter aufwärts fort (Wanderwegweise an der Stelle, ab der die Erdpiste wieder betoniert ist). Ca. 200-300 m, nachdem der Weg betoniert ist, weist ein Wanderwegweiser auf den rechts abgehenden Königsweg nach El Carrizal hin. Auf diesem muss man sich an Gabelungen (es sind wohl 2-3, genau weiß ich es nichtg mehr) genau im Gegenteil zu der Beschreibung verhalten, nämlich dem steingeplasterten Weg aufwärts folgen; so gelangt man zum erwähnten Holzkreuz. Kurz vor der Quelle La Fuente am Ortsausgang von El Toscon war die Straße Ende Juni 2010 durch einen gewaltigen Erdrutsch unterbrochen. Nach der Beschilderung war das Passieren dieser Stelle auch für Fußgänger verboten. Wir haben es trotzdem (gefahrlos) tun können, da zu der Zeit glücklicherweis keine Bauarbeiten stattfanden und niemand vor Ort war. Wenn allerdings Bauarbeiten dort stattfinden erscheint es gut möglich, dass Bauarbeiter einem die Passage verwehren. Das wäre dann an dieser Stelle und zu diesem Zeitpunkt der Wanderung sehr misslich, da nicht erkennbar ist, wie man dann zum Aserador zurückgelangen soll (ohne stundenlang den Hinweg zurückzulaufen). Nach dem Abstieg von der Quelle La Fuente und Querung des Barrancogrundes weist ein mit Ausrufezeichen versehener Klammerzusatz der Beschreibung darauf hin, einen rechten, zugewucherten Weg zu wählen. Dies hat uns irritiert. Kurz vor Erreichen des Barrancogrundes zweigt rechts ein Weg ab; diesen haben wir nicht genommen, was sich nachher als richtig erwies. Nach Querung des Barrancogrundes ist nur ein aufwärts führender Weg zu erkennen, der zwar auch etwas verwachsen ist, aber alternativlos erscheint. Wir regen an, dass die Autorin diese Stelle bei der nächsten Begehung besonders überprüft.
Übrigens wäre ein Hinweis nicht schlecht, dass es sich um eine nahezu schattenlose Tour handelt (ok, wir sind selbst Schuld, diese Tour im Sommer zu unternehmen, aber es war wirklich ziemlich heiß).

Tour 26:
Hier kann man nur empfehlen, wie beschrieben den rechts abzweigenden Pfad zu nehmen, der einen weiträumig um die Häusergruppe Los Bucios herumführt und den Fahrweg abschneidet. Wir haben das aus irgendwelchen Gründen nicht getan, sondern sind weiter dem Fahrweg aufwärts durch Los Bucios gefolgt. In Los Bucios mussten wir dann an zwei sehr aggressiven Kettenhunden dicht neben der Straße vorbei. Das wäre sicherlich auch für Hundeliebhaber (die wir nicht sind) kein Vergnügen gewesen. Der Hinweis der Beschreibung auf "kläffende" Hunde in Los Bucios verniedlicht stark.

Tour 31:
Alles wie beschrieben. Wir hatten allerdings Glück, diese und andere Touren in der Cumbre in der ersten Woche des Urlaubs gemacht zu haben. In der zweiten Woche (ab 05.07) war die GC 60 von Maspalomas in die Berge zwischen Arteara und San Bartolome wegen eines Erdrutsches für den Durchgangsverkehr gesperrt. Scheint es Größeres gewesen zu sein! Auch der Bus Linie 18 fuhr nicht mehr. Deswegen konnten wir leider auch Tour 23 nicht mehr unternehmen.

Tour 32:
Das Besucherzentrum war Anfang Juli 2010 geschlossen. Ein markierter Weg von dort durch die Dünen zum Faro Maspalomas war nicht zu erkennen.

Tour 35:
Hier ist das Höhendiagramm irreführend. Bei Lektüre des Textes und bei genauem Hinsehen auf das Diagramm ersieht man zwar, dass die Tour auf knapp 1000 m hoch geht. Das Diagramm vermittelt aber dem nicht ganz so genau Hinschauenden, dass bei der Pino de Pilancones mit 790 m der höchste Punkt der Tour erreicht ist.

Tour 38:
Alles wie beschrieben. Allerdings ist uns aufgefallen, dass die Zeitangabe von den sonstigen Maßstäben der Autorin deutlich abweicht. Während wir ansonsten für die Touren z.T. deutlich weniger als angegeben benötigt haben, war es hier mehr, ohne dass wir - subjektiv - an diesem Tag getrödelt hätten. Das sollte die Autorin bei der nächsten Begehung vielleicht noch einmal besonders überprüfen.

Noch ein Hinweis auf die Ap. El Angosto in Agaete in den Unterkunftshinweisen: vom Preis-Leistungs-Verhältnis her sicherlich ok, die Anlage hat aber deutlich schon bessere Zeiten gesehen.

Mit freundlichen Grüßen
22.02.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

die folgenden Anmerkungen beziehen sich auf den Wanderführer Gran Canaria, 3. Auflage, 978-3-7633-4000-2.

Vielen Dank für zahlreiche schöne Stunden und Tage mit den vorgeschlagenen Touren! Das Buch ist sehr handlich, die Beschreibungen überwiegend gut nachvollziehbar, die Einstiegsinfos gut und sinnvoll. Dennoch folgende Hinweise für Verbesserungen:

- Angabe der Weglänge fehlt unverständlicherweise - sicherlich sind Zeit und Höhenmeter wichtiger, am Abend möchte man dennoch wissen, was man geschafft hat. Offensichtlich geben die Höhenprofile auch eine Aussage über die Weglänge, jedoch ist es mir selbst im Vergleich mit anderen Wanderführern bei identischer Routenbeschreibung nicht gelungen, die in Ihrem Höhenprofil angebebenen Trennstriche als konkrete Weglänge zu identifizieren.

- die im Höhenprofil markierten Punkte fehlen leider Teilweise in der Wegkarte - z.B. bei Runde 11 und Runde 26

- Route 4: In der Karte ist die GC 215 schmaler dargestellt als der gewählte Weg durch Las Cuevas, was zumindest angesichts des kleinen Dorfwegs zunächst irritiert

- Route 11: insgesamt tlw. recht verwildert (Anfangsweg ins Tal, Aufstieg auf den Höhenrücken) und schwierig zu finden; die GC305 ist leider zumindest wochentags alles andere als spärlich befahren - aufgrund der ständig auftauchenden LKW zur Getränkefabrik (die in der Beschreibung vollkommen fehlt)

- Route 19: sehr schöne Tour! Allerdings ist der Aufstieg in La Culata lange Zeit zweifelhaft, da der Treppenweg nach der Bar sich schnell mehrmals verzweigt und die angepeilte Finca La Palmita erst sehr spät zu sehen ist

- Route 26: hier ist die Beschreibung auf dem Höhenrücken (vorbei am weißen Haus und folgender Weg) im Verhältnis zur Wegschrecke viel zu kurz geraten, man ist sich sehr lange zweifelhaft, ob der Weg noch richtig ist, da zudem sich die Merkmale in der Landschaft auch noch ändern und nicht beschrieben werden (durch "Windmauern" abgeteilte, kleinere Felder rechts und links des Weges)

- Route 28: Gesamtzeit stimmte, allerdings deutlich mehr benötigt für den Aufstieg und deutlich weniger für die Runde um den Embalse de Chira

Sofern vorhanden wäre es nett, wenn Sie mir die Weglängen für folgende Touren mailen könnten:
- Route 4
- Route 11
- Route 19
Vielen Dank, viele Grüße, Andreas Urban
23.01.2010

Zum Schreiben von Izabella Gawin vom 28.11.2009 möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich auch der Meinung bin, dass man aktuelle Wanderführer verwenden soll und habe mir zu unserem Urlaub im März 2009 die neueste Auflage 2008 gekauft(ISBN 4000-2). Auch in dieser Ausgabe sind die Einstiegspunkte schlecht beschrieben, z. B. Tour 28 vom Soria- zum Chira-See haben wir den Einstieg nicht gefunden und bei der Palmitosrunde ist der Einstieg durch den Bau eines Hotels gesperrt. Wir haben auch die Wanderführer von La Palma und Teneriffa, mit denen wir super zurecht gekommen sind. Die Wanderwege dort sind auch nicht besser beschildert. Leider haben wir viel Zeit durch Suchen von Wegen verschwendet.

Ingrid Hennerfeind

Anmerkung des Verlags: Der Wanderführer Gran Canaria ist mittlerweile in der 4. Auflage (2010) erhältlich.
29.12.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrem Wanderführer werden einige Camping- und Zeltplätze genannt. Ich musste feststellen, dass der Campingplatz Camping Guantanamo dieses Jahr geschlossen hatte. Dafür habe ich einen guten Ersatz gefunden:

Ecoturismo Canario
Barranco de Arguineguin
El Sao N° 18
Mogán- Gran Canaria
Telefon: 0034 928 735 688
multiocio@baikallogistik.com

Mit freundlichen Grüßen, Anne Harder
28.11.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

bislang habe ich immer gut Erfahrungen mit Ihren Wanderführern gemacht. Eine unrühmliche Ausnahme bildet jedoch Ihr Wanderführer Gran Canaria (ISBN 3-7633-4000-9):

- Die Einstiegspunkte sind oft nur sehr schlecht beschrieben und daher schwer auffindbar
- Kritische Weggabelungen während der Wanderungen werden oft nicht kommentiert
- Die Wanderbeschreibungen sind häufig sehr ungenau, z.B. Angaben zum Wegverlauf (Richtung, Entfernungen etc.)

In Kombination mit der Tatsache, dass auf Gran Canaria nur sehr wenige Wanderwege ausgeschildert sind, ist das Buch praktisch unbrauchbar, bzw. kann lediglich zum Auffinden möglicher Wandergebiete genutzt werden.Neben detaillierten Beschreibungen würden z.B. GPS-Koordinaten kritischer Punkte und der Einstiegspunkte helfen sowie Bilder von eben diesen Punkten für Wanderer ohne GPS-Gerät.

Mit freundlichen Grüßen, Martin Fröhlich

Klarstellung der Autorin:
Der Leser warnt vor dem Buch, doch die Kritik fällt auf ihn selbst zurück. Er war nicht mit der letzten und nicht einmal mit der vorletzten Auflage des Wanderbuchs unterwegs - die auf 4000-9 endende ISBN-Nummer verrät’s: Er vertraute sich einer sieben Jahre alten oder noch älteren (?) Auflage an. In der Zwischenzeit wurden fast alle Touren neu konzipiert. Darum mein Tipp: Bei Wanderbüchern bessern nicht sparen, sondern, wenn möglich, die neueste Auflage kaufen, damit man keine schlechten Erfahrungen macht.

Mit freundlichen Grüßen, Izabella Gawin
16.11.2009

Als wir Ende Oktober / Anfang November 2009 für 2 Wochen auf Gran Canaria waren, unternahmen wir mehrere schöne Wanderungen mit dem Wanderführer von Izabella Gawin (Ausgabe 2008).

Tour 14: Von Cruz de Tejeda nach Teror
Am Cruz de Tejeda merkten wir zum ersten Mal, dass an der Küste im Süden schönes Wetter sein kann, es hier im Gebirge aber wie aus Eimern schüttet.
Orientierung: problemlos, ausgeschildert, 270m Aufstieg, 1100m Abstieg

Tour 21: An der Südseite des Roque Bentaiga
Wer mit dem Bus gekommen ist, braucht nicht zum Ausgangspunkt Casas de la Umbria zurückzukehren, sondern kann (sofern er nicht schon vorher unterwegs in den Bus steigt) von Degollada del Asserador in 45 Min. nach Ayacata wandern.
Orientierung: problemlos, meist ausgeschildert (in El Chorillo hat uns ein Einheimischer den Weg erklärt; an einzelnen Häusern noch vor El Toscon sind wir ca. 500m früher als gedacht zur Straße gestoßen; der Weg kommt eigentlich erst direkt an den Häusern zur Straße, wenn diese gleich darauf eine Linkskurve macht), 1100m Aufstieg/Abstieg

Tour 23: Von Ayacata zum Cruz Grande
Ein Highlight fehlt leider in der Beschreibung: Etwa 10 Minuten nach Los Hornos führt ein Trampelpfad nach rechts in knapp 5 Minuten zum Fels La Agujerada. Durch ein Felsenfenster hat man einen grandiosen Ausblick. Unbedingt zu empfehlen.
Orientierung: problemlos, ausgeschildert (und doch haben wir uns am Hang oberhalb von Ayacata mal kurzzeitig im Gebüsch verfranzt), 700m Aufstieg, 730m Abstieg (bei Kombination mit Tour 16 weitere 230m im Auf- und Abstieg)

Tour 23 Variante 2:Vom Cruz de Tejeda nach Cruz Grande
Auf die eigentlich geplante Tour vom Cruz de Tejeda durch den Barranco de la Mina zum Mirador Degollada Becerra (Tour 15), dann weiter mit Tour 19 bis zum Freizeitcamp und weiter mit Tour 23 bis Cruz Grande (voraussichtlich hätten wir 5.45 Std. gebraucht) mussten wir schweren Herzens verzichten. Aufgrund von Sturm und Regen am Cruz de Tejeda erschien es nicht verlockend, durch das nasse Dickicht der Schlucht zu krauchen. Wir wählten stattdessen die direkte Verbindung zum Mirador Becerra. Für diesen unter Tour 23 als Variante 2 beschriebenen Verlauf (Tour 19 bis Freizeitcamp und dann weiter zum Cruz Grande mit Tour 23) benötigten wir knapp 4 Std.
Orientierung: problemlos, ausgeschildert (wir gingen allerdings bis zum Mirador Degollada Becerra die kaum befahrene Straße; aufgrund des Wanderns in Wolken und Regen hatten wir eh’ keine Sicht ins Tal)

Tour 30 Von Cruz Grande nach Los Palmitos:
Die Erdpiste von der Straße zum Los Palmitos Hotel ist neuerdings auch für Fußgänger gesperrt (Schild). Wir sind sie trotzdem gegangen und konnten durch die Gitterstäbe eines Tores am Hotel durchsteigen. Das Hotel selbst machte auf uns, trotz einiger geparkter Autos, einen verlassenen Eindruck. Ein weiteres Tor am Eingang des Los Palmitos Parks (im Herbst 2009 geöffnet) umgingen wir durch die Büsche zwischen Tor und Graben.
Orientierung: problemlos, aber keine Ausschilderungen, 350m Aufstieg, 1150 m Abstieg

Tour 31: Runde um San Bartolomé
Diese Tour fanden auch wir zum „Eingewöhnen“ ideal. Auch ist die Anfahrt von Playa del Ingles nicht so lang. Wichtig für Busfahrer aus Playa del Ingles: Von Süden kommend, hält der Bus direkt an der Tankstelle (Zapfsäulen sind im Haus versteckt, ein Haltestellenschild haben wir nicht gesehen). Wer wieder zurück nach Playa del Ingles möchte, muss zur Kirche und noch 50 m weiter gehen (Haltestellenschild vorhanden).
Orientierung: problemlos, ausgeschildert (sobald man den Anfang gefunden hat), 450m Aufstieg/Abstieg

Tour 32: Gran Canarias „Sahara“
Das Besucherzentrum unterhalb des Hotels Riu Palace war im Herbst 2009 geschlossen (Schild: Umbauarbeiten). Die 3 markierten Pfade durch die Dünenlandschaft sind farblich unterschieden: sendero1 (ruta interior) hat gelbe Markierungen, sendero 2 (ruta central) hat blaue Markierungen, sendero 3 (ruta exterior) rote Markierungen. Insbesondere von den roten und blauen Markierungen fehlen einige Pfosten oder sind umgefallen. Auf einer in der Touristeninformation in Playa del Ingles erhältlichen Karte ist der Verlauf der 3 Wege erkennbar (und für GPS-Besitzer: auch in OSM), die von den Reiseveranstaltern verteilten Karten stellen die 3 Wege nicht dar.

Hinweise für Busfahrer aus Playa del Ingles:
Busfahrpläne gibt es in der Touristeninformation. Standardmäßig erhält man dabei das Heft mit den Buslinien, die im Inselsüden fahren. Wenn man nachfragt, bekommt man auch das Heft mit den Linien des Inselnordens. Wer viel Bus fährt, sollte sich das tarjeta insular besorgen (z.B. im Fotogeschäft im Yumbo). Das kostet 15 € und im Bus wird dann der Fahrpreis abgebucht (1 Karte kann von mehreren Personen genutzt werden). Damit wird das Busfahren 20% billiger. Bus Nr. 18 – Im Busfahrplan stehen leider nur die Abfahrtszeiten ab Faro de Maspalomas bzw. ab San Mateo. Unterwegs an den Haltestellen gibt es aber oft Fahrpläne mit den konkreten Abfahrtszeiten. Für uns waren früh die beiden Busse Punkt 8 Uhr und Punkt 11 Uhr ab Faro und nachmittags Punkt 16 Uhr und Punkt 18 Uhr ab San Bartolomé wichtig (ab Ayacata 30 Minuten früher).

Viele Grüße von Familie Tannert
05.07.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war vor kurzem auf Gran Canaria und habe mit Hilfe Ihres Wanderführers schöne Touren unternommen. Die Wegbeschreibungen und Erläuterungen von Izabella Gawin sind sehr gut.

Hier noch eine kleine Korrektur zur Tour 31 (Runde um San Bartolome) Seite 128:
"Erst nach einer knappen _halben_ Stunde ..." Der Weg verläuft sehr lange auf der Westseite des Kuhberges entlang, so dass ich ca. _1,5_ Stunden benötigt habe.

Übrigens ist die Tour zum "eingewöhnen und schauen" ideal geeignet. Am Besten fand ich die Route 23 "Von Ayacata zum Pass Cruz Grande" die ich mit einem Abstecher zum Roque Nublo incl fantastischen Blick zum Teide verbunden habe.

Mit freundlichen Grüßen, Frank Petsche
17.06.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

in ihrem Buch von Izabella Gawin mit dem Titel "Gran Canaria - Die schönsten Küsten- und Berwanderungen" und der ISBN 978-3-7633-4000-2 haben wir auf Seite 80 in der Mitte des unteren Abschnitts einen Druckfehler entdeckt. Dieser befindet sich in dem Satz "Wir erreichen ihn nach 800m, halten uns an der (Wort fehlt!!!) rechts und beginnen...". Wir haben das Buch für einen Kaufpreis von 12,90 EUR erworben und hatten durch den Druckfehler einige Schwierigkeiten, den richtigen Wanderweg ausfindig zu machen.

Mit freundlichen Grüßen, Norbert und Hannelore Auth

Das fehlende Wort lautet "Abzweigung". Die korrekte Wanderung Nr. 16 finden Sie hier als Leseproben-Tour zum Download.
06.04.2008

hallo in Ottobrunn,

genau einen Tag vor meiner Abreise nach GC habe ich dann doch noch - durch Besuch des Großhändlers in Bayreuth bei einer befreundeten Buchhändlerin - den seit mehr als einem Jahr in Aussicht gestellten Wanderführer GC in die Hand gedrückt bekommen. Gieriger Blick schnell noch hinein und ab auf die Insel. Geahnt habe ich dabei nicht, dass mir der NEUE ROTHER so manchen Ärger bringen wird.
Was hat sich Ihre Frau Dr.Izabella eigentlich dabei gedacht, dass sie von einem abgebrannten Palmitopark und -hotel bei Route 36 auch 10 Monate nach dem Brand nicht einmal einen Korrekturzettel beilegen lässt? Da stehen Sie nach kilometerlanger Anfahrt, Bus fährt da schon lange keiner mehr hin, 2oo m vor dem Parkgelände und die Straße hört abgesperrt auf, Park geschlossen steht da, sonst nichts. Auf Umwegen fahren wir dann zum Paso de los Palmitos wie Sie das nennen, auch wenn er ganz anders heißt wie auf einem Schild steht. Da ist dann der Weg, aber schon beim Haus 93 gabelt sich dieser in drei Teile und man muss durch Irrlaufen herausbringen, dass der kleinste, der direkt wie ein Gartenweg zum Haus am Zaun des 93 (auch abgebrannt und somit wenig Hunde) entlangführt uns tatsächlich auf einen verwahrlosten Zaun mit schief hängendem Gatter zuführt. Da wir jetzt höllisch aufpassen, laufen wir auch nicht nach den Gattern an der Trittspur, was anderes ist der WEG am Barranco nicht, vorbei und klettern im Bachbett noch oben. Da wir an diesem Tag durch all die Irreführungen und -fahrten zu viel Zeit verloren haben, begnügten wir uns nach dem Steilanstieg (mit einwandfreien Steinmännchen) für heute mit der Aussicht und gingen zurück.
Ich will mich hier nun nicht in weiteren Einzelschilderungen verzetteln; wir haben uns aber noch öfter über manche falsche Angaben gewundert und gedacht, das hat doch die Autorin irgendwo abgeschrieben und war selber nie da. Es fällt auch auf, dass Sie, hauptsächlich durch Schwierigkeit und Streckenlänge bedingt, mehr die Jugend ansprechen, obwohl doch die Mehrzahl der Wanderer - nicht alle sind die Bergsteigerjugend des DAV - schon im gesetzten Alter ist und für diese die Touren nur bedingt machbar sind. Außerdem sind die Angaben über Erreichbarkeiten mit Bus sehr dürftig, manche Busse fahren die Bergstrecken nur einmal am Tag und brauchen enorme Fahrzeiten. Selten passt dann auch oft der Abfahrpunkt der Busse ins Konzept eines Wanderers , wenn er z.B. im Süden wohnt und um 7.30 Uhr in Las Palmas sein soll.
Endgültig das Kraut ausgeschüttet aber hat mir dann das Foto auf Seite 105, wo es Ihre Autorin doch tatsächlich fertig bringt, die Sonne vom Pico de las Nieves aus im Westen über Teneriffa aufgehen zu lassen und dabei ein einwandfreies Sonnenuntergangfoto - wie Sie wissen sind bei Aufgangbilder die Konturen verschleiert - uns als Sonnenaufgang anzubieten.
Ist der NEUE wirklich eine Neuauflage die es wert ist, überhaupt gekauft zu werden? Nun ja!

Aus Bayreuth grüßt, Herbert Schandri
11.04.2007

Liebe Rother Mitarbeiter!

Ich habe bereits einige ihrer Wanderführer im Regal und habe sie auch mehrfach ausprobiert. Zum Beispiel Mallorca, Teneriffa usw.
Vor kurzem kaufte ich mir den Wanderführer von Gran Canaria, da ich zusammen mit meinem Lebensgefährten einen Kurztrip von 5 Tagen über Ostern auf die Insel gebucht hatte.
Im Internet musste ich bereits feststellen, dass es sich um eine Auflage von 2002 handelte. Egal, wo ich suchte, ich fand nur diese eine Auflage. Nun gut! Ich bestellte den Wanderführer letztendlich trotzdem.
Ich war auf den ersten Blick ein wenig enttäuscht darüber, dass es in dem Buch nur ganz wenige Rundwanderungen gibt. Aber egal. Das war nicht das Hauptproblem.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es viele Dinge gibt, die nicht mehr stimmen. Hier nur ein paar Beispiele:

- Die Nummern der Straßenbezeichnungen stimmen nicht überein. Zum Beispiel heißt die ehemalige 810 mittlerweile GC 500.
- An einem der fünf Tage auf Gran Canaria entschieden wir uns z.B. für die Wanderung 32 "Vom Stausee Cueva de las Ninas nach Mogan". Hier erlebnten wir ein absolutes Rätsel. Beschrieben ist auf S. 124 der Ausgangspunkt Cruz de San Antonio als Pistenkreuzung (???). Mittlerweile gibt es dort oben nur asphaltierte Straßen, sowie ein braunes Schild mit der Aufschrift Cruz de San Antonio. Dort gibt es weitreichende Parkmöglichkeiten für Autos.
- Außerdem ist die Beschreibung des Beginns der Wanderung absolut nicht mehr richtig. Man kann mittlerweile direkt am Startpunkt parken und muss dann durch ein großes grünes Tor hindurchklettern, das abgeschlossen ist. Die angegebene Kette, die die Autofahrer nach 650 m an der Weiterfahrt hindert gibt es auch nicht mehr. Der auf S. 126 dann beschriebene deutlich markierte Weg nach rechts verschwimmt im Gewirr der anderen Wegemöglichkeiten und ist nicht als solcher erkennbar.
Spätestens ab dem kleinen Stausee Salto del perro haben wir aufgegeben und mussten umkehren. Es war uns nicht mehr möglich, laut Beschreibung weiter zu wandern. Und vermuten oder raten hatten wir keine Lust! Und dabei hatten wir noch nicht einmal einen großen Teil der Wanderung geschafft!
Nun ja, da es sich um einen Kurzurlaub handelte und zusätzlich noch um den letzten Urlaubstag war unsere gute Laune aufgrund der "geplatzten" Wanderung dahin, schade!

Zwei Tage vorher waren wir am Roque Nublo (Wanderung 20). Die angegeben drei Wanderwege, die vom Steinplateau aus starten waren nur noch zwei...aber immerhin konnte man diesen Start auch noch so hinbekommen.

Ein Tipp: zu unserer Zeit war es sehr voll (Ostern) und die Parkmöglichkeiten am Startpunkt zum Roque Nublo sehr begrenzt. Wir haben deshalb schon ca. 600m unterhalb des Startpunktes geparkt. Dort gibt es eine Kreuzung des Weges, der bereits von Ayacata aus zum Roque Nublo startet. Dort passen gut und gerne auch ein paar Autos hin. Ein bisschen oberhalb zweigt dann nach links ein mit einem Holzpfeil (Degollada Blanca) markierter Weg ab, der direkt zum angegebenen Startpunkt ihrer Wanderung führt! Hier waren wir ganz alleine...

Aufgrund der Kürze unserer Reisezeit haben wir nur diese beiden Wanderungen ausprobiert - doch ich muss sagen, dass ich keinen guten Eindruck von diesem Wanderführer habe! Von 2002 bis heute sind mehr oder weniger fast fünf Jahre...und das ist für so einen detaillierten Führer eine Ewigkeit!!! Schade :0(

Dennoch: mit freundlichen Grüßen aus Hamburg, Ihre B. Ziemer
22.02.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu einzelnen Wanderungen aus dem WF Gran Canaria haben wir folgende Hinweise (Stand Februar 2007):

Nr. 13
Das Tor (S. 66) ist verschlossen, man kann aber durchschlüpfen. Es gibt weder den im WF und in früheren Zuschriften erwähnten Kuh- noch den Schweinestall. Aber das in einer Zuschrift erwähnte Auto steht noch an Ort und Stelle. Dahinter geht es rechts weiter. Dann folgt bald das im WF beschriebene blumenumrankte Haus. Es ist wieder bewohnt, Blumen sind auch vorhanden. Der Besitzer zeigte uns freundlicherweise den Weg, der nach seinem Haus links hoch weitergeht. Das Haus Nr. 15 trägt heute die Nr. 19. Danach geht es die Piste aufwärts weiter. Auf der spärlich befahrenen Landstraße fahren Laster von bzw. zur Getränkefabrik in Las Madres.

Nr. 14 Variante 1
Den großen Eukalyptusbaum nach 300 m gibt es nicht mehr, der Weg ist am Anfang mit Betonplatten belegt und erst später steingepflastert. Dieser Weg stößt erstmal auf eine rotbraune Piste, die wir nach rechts hoch weiterlaufen, dann erst kommt die Piste (Straße) nach links. Das Haus Nr. 113 hat heute die Nr. 119. Der Weg danach ist durchgängig asphaltiert bzw. betoniert. Haus Nr 30 hat heute die Nr. 32. Am Haus Barranco Nr. 1 ist heute ein Schild "Barranco de la Virgen" und es hat die Nr. 63. Gegenüber bei Nr. 58 geht unser Weg weiter. Den Torbogen und das alleinstehende Haus gibt es nicht mehr. Wir unterqueren auf dem Königspfad 2x ein Rohr, erst dann kommen die zu kreuzenden Sandwege. Wir haben für den Streckenabschnitt danach mehr als die erwähnten 15 Minuten gebraucht. (Obwohl die angegebenen Zeiten meistens stimmten.)

Nr. 22
Der Weg ist bis La Culata als Hauptwanderweg ausgeschildert. Nach La Culata weisen uns kleine Holzschilder den richtigen Weg. Die im WF erwähnten Holzpulte sind weiterhin defekt bzw. nicht vorhanden.

Nr. 24 Abschnitt La Goleta - Degollada de los Hornos
Der "leicht versteckte hinter Kieferbäumen" Camino Real ist ausgeschildert. Man kann ein Stück Weg auf der Straße vorher sparen, indem man an der Bushaltestelle den Weg links parallel zur Straße läuft.

Nr. 31 Variante 1
Die Karte ist ungenau gezeichnet. Die Gabelung Nord - Ost ist, wie richtig beschrieben, am Fels El Castillete. (Wir sind die Nordvariante gelaufen.) Der Weg auf der Piste bis zum Wasserspeicher hat mehr Kehren als man aus der Karte erkennen kann und er hat bei uns 25 Min. gedauert.

Kombination 35/36
Eine sehr schöne Wanderung ergibt sich aus der Kombination von Nr. 36 sowie Nr. 35 und Variante. Sie ist durchgängig als Hauptwanderweg GC40 gekennzeichnet. Wir haben auf der GC603 unterhalb des Miradors geparkt, sind die Straße ein Stück in Richtung Maspalomas zum im WF erwähnten Kiefernweg gelaufen und sind die Runde San Bartolome - Degollada de la Manzanilla - Cruz Grande - San Bartolome gewandert.

Viele Grüße, Petra Humann
20.08.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne haben wir bei meinen Wanderungen Ihre handlichen und praktischen Wanderführer dabei. Zu nachfolgender Publikation haben wir folgende aktuelle Anmerkungen bzw. Verbesserungsvorschläge:
Gawin, Izabella: 'Gran Canaria', 2. Auflage 2002, ISBN 3-7633-4000-9

Tour Nr. 9 ("Von Agaete nach La Calete und El Juncal")
Hier wird deutlich, daß die Neuauflage des Wanderführers überfällig ist: spätestens nach 2-3 Jahren hat sich oft baulich so viel verändert, daß jeder Wanderführer kritisch überarbeitet werden sollte - insbesondere bei den Touren, bei denen damals schon solche Veränderungen absehbar waren.
Jedenfalls wollten wir genau nach Beschreibung bis nach La Caleta wandern, sind jedoch beim "Queren der Straße" und "200m geradeaus weitergehen" kläglich gescheitert. Die im Text erwähnten "neuen, zweistöckigen Häuser" haben sich in ein komplettes Neubaugebiet verwandelt, bei dem auch viele Straßen ganz gesperrt waren. Bleibt mir nur die Empfehlung, diese Tour ganz herauszunehmen und die Wegbeschreibung vielleicht erst nach den Bautätigkeiten dann wieder in Neuauflage zu präsentieren.

Mit freundlichen Grüßen, Heike und Elmar Böhnlein
14.05.2006

Sehr geehrte Wanderroutenbeschreiber des Rother Wanderführer,

wir waren gerade zwei Wochen auf Gran Canaria mit Ihrem Wanderführer unterwegs. Im Allgemeinen waren wir sehr zufrieden mit der detailgetreuen Beschreibung der Wanderrouten, aber einmal hat uns Ihr Wanderführer vollkommen im Stich gelassen. Auf zwei anderen Touren gab es kleinere Schwierigkeiten. Damit nicht weitere Wanderer vor die gleichen Hürden gestellt werden, wollen wir gerne Ihnen unsere Beobachtungen mitteilen:

1. Streichen Sie bitte die Variante 2 der Wanderung 27. Bis 200 Meter vor der Passhöhe Pino Cazado ist der Weg zwar noch einigermassen gut zu finden, aber dort verläuft er sich völlig. Wir haben über eine Stunden damit zugebracht, sämtliche Abzweige und Pfade auszuprobieren, und haben uns jedes Mal vor undurchdringlicher Vegetation wiedergefunden. Um 19 Uhr abend haben wir dann den kompletten Rückmarsch unserer Wanderung beschlossen. Zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung 27 und zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung 26. Entsprechend spät in der Nacht waren wir dann auch erst bei unserem Auto in Mantana de las Tierras wieder zurück.

2. Auf Wanderung 23 stimmt die eingezeichnete Route auf der Karte am Anfang nicht ganz mit beschriebenen Weg überein. Der Weg geht nämlich erst 10 Meter die gelbe Strasse rein, auf keinen Fall aber die weisse. Die endet nämlich bei einem Haus mit Hunden. Vor dem Satz "An der Finca ..." würde ich vielleicht noch so etwas einfügen wie: "An einigen Stellen führen Pfade von dem eigentlichen Weg ab. Hier gilt es, auf dem richtigen Weg zu bleiben. Die falschen Pfade enden aber meist noch kurzer Zeit bei alten Lagerfeuern."

3. Wanderung 17: Nach ca. 3/4 des Weges (am Wadderspeicher) ist der eigentliche Weg von Brombeerranken zugewachsen. Am besten geht man ein Stück zurück und schlägt sich querfeldein durch. Dies ist an dieser Stelle möglich, da man manchmal kleinen Pfaden folgen kann und die Strecke zurück bis zum Gehöft (bzw. bis zum Platz davor) nicht sehr weit ist.

Beste Grüße! Christian Martin
27.01.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe neulich den Wanderführer Gran Canaria von Isabella Gawin 2. Aufl 2002 gekauft. Dabei fiel mir auf, dass das Inhaltsverzeichnis teilweise nicht stimmt, die angegebenen Touren findet man z. T. 2- 4 S. vorher - es sind also einige Seiten mehr angegeben, als im Buch vorhanden sind.

Mit freundlichem Gruß, V. Ziech
19.04.2005

Anfang April war ich dieses Mal in Gran Canaria unterwegs. Bei den beschriebenen Touren sind mir einige Fehler bzw. Ergänzungen im Wanderführer 2. Auflage 2002 aufgefallen.

Tour 28.
In der Variante 1 ist beschrieben, dass man in 30 Min. über steil ansteigenden Pfad den Felsgipfel des Roque Bentaiga erreicht. Richtig ist, dass hier nicht der Gipfel gemeint sein kann, sondern nur der Opferplatz am Fuß des Gipfels. Ich habe den Fuß des Felsens zum größten Teil umrundet, aber keine Möglichkeit gefunden, denn Gipfel in leichter Kletterei I-III seilfrei zu erreichen. Das dürfte nur mit Seilsicherung und entsprechender Kletterausrüstung möglich sein, ähnlich wie am Roque Nublo.

Tour 33: Strand von Güi Güi:
Beim Höhenunterschied 450m dürfte sich ein Fehler eingeschlichen haben. Da die Degollada Aguas Sabinas 547m ist, beträgt der Höhenunterschied schon hier 550Hm. Dazu kommt der südseitige Anstieg von etwa 180m Höhe zum Sattel, also etwa 370Hm und beim Aufstieg zurück nach Tarsatico ca. 55Hm. Zusammen also rund 980Hm ohne etwaige kleinere Gegenanstiege. Die Auf- und Abstiegsleistung ist somit mehr als doppelt soviel wie angegeben.

Tour 25: Pico de las Nieves:
Hier ist der tatsächliche, formschöne Gipfel 1.949m vom Parkplatz aus in 10-15 Minuten erreichbar. Vom P zum Zaun des Militärs, rechts herum leicht bergab und weiter über das Felsenfenster auf den Gipfel zu. Vor den senkrechten Felsen nach rechts in leichtem auf- und ab queren bis auf die Südseite und dann direkt am Südgrat zum Gipfel. Schwierigkeit I-II, für Bergsteiger schön und problemlos. Bei dieser Tour kann am Beginn von der Deg. de las Hornos 1.719m, beim Anstieg in 10Min. rechts vom Sattel, also nordwärts, ein schöner Aussichtspunkt im Kamm 1.763m mit Betonsäule "mitgenommen" werden. Man steht dem Wolkenfels fast gegenüber.
Gilt auch für Tour 24, dann liegt dieser Gipfelpunkt links, also im Norden.

Mit freundlichen Grüßen, Karl Linecker
22.03.2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits im Mai/Juni 2004 war ich mit Ihrem Wanderführer auf Gran Canaria unterwegs. Vielleicht hat sich an den beschriebenen Gegebenheiten schon wieder etwas geändert. Bis heute war ich aber zu faul meinen Notizen eine ordentliche Form zu geben.
Hier sind meine Ergänzungen, Hinweise und sonstigen Ratschläge:

Tour 1:
Am Parkplatz starten 2 Pisten direkt nebeneinander. Es ist die Linke zu nehmen. An der rechten steht großes rostendes Schild mit der Aufschrift "Camino Real 1992". Das Parador wird z.Z. restauriert / umgebaut. Arbeiter konnte man an allen Werktagen allerdings nie sehen. Ich hatte im Hotel gegenüber des Parador eingecheckt.

Tour 16:
Die rechte bei Tour 1 beschriebene Piste ist zu wählen. Hier ist nur mit geringem Zeckenbefall (bei mir 3 Stück) zu rechnen (siehe auch Tour 18).

Tour 17:
Empfehlung: Man sollte die Tour so planen, dass man den Krater vor der Mittagshitze wieder verlassen hat, da hier die Sonne ordentlich herunterbrennt und sich kein Lüftchen rührt.

Tour 18: "Durch den Barranco de la Mina" oder "Durch die Schlucht der Horrorzecken"
"Die gut ausgebauten Wege" bis Las Lagunetas sind bis zum zweiten Kreuzen der GC-15 stark bewachsen. Die blauen Punkte konnte ich nur zu Beginn und am Ende des Weges zwischen Las Lagunetas & Mirador de Becerra vorfinden. Auf diesem Teilstück habe ich mich dann an roten Punkten orientiert. Für die Strecke dazwischen gilt: Immer aufwärts ... irgendwie.
Wenn man vom Chalet aus die Straße erreicht hat, kann man die 400 m an der Straße vermeiden, indem man dem Trampelpfad links den Berg hinauf folgt. Zwischendurch ist er mit weißen Farbpunkten auf Steinen markiert. Am Gipfel (besser gesagt dem Scheitelpunkt des Weges) steht ein Strommast. Von hier aus hat man sogar einen besseren Ausblick über das Tal als vom Mirador. Dem Pfad muss geradewegs gefolgt werden um an das Stacheldraht umzäunte Haus zu gelangen. Dieses Teilstück kann man auch bei der Tour 19 gehen. Nur ist der Einstieg von der anderen Steite her schwieriger zu finden bzw. zu beschreiben.
Und jetzt die wirklich unerfreuliche Sache an dieser Strecke: Auf dem Weg vom Cruz de Tejeda bis zum Mirador sollten unbedingt lange Hosen getragen werden. Denn sobald Gräse oder anderes Gestrüpp den Weg säumten, hatte ich alle paar Meter einige Zecken am Leib. Wie viele Zecken ich insgesamt entfernt habe, kann ich nicht mehr sagen. Es waren sehr sehr viele. Gebissen wurde ich zum Glück nicht. Bei den Gehzeiten werden für Einstieg Barranco bis Mirador 1 1/2 Stunden angegeben. Da ich den Mistviechern entkommen wollte, habe ich es in 45 Minuten geschafft bei ständigem Aufstieg. Erholsam war das nicht. ;-)
Ich bin die Tour vormittags gegangen. Vielleicht sind Zecken zu anderen Zeiten oder Monaten weniger aktiv.
Tour 19:
Der Garten des Hotels ist vollständig verwildert. Bis zur Mauer am Westhang des Berges Morro de la Armonía gabeln mehrmals Wege rechts ab, die alle zu ignorieren sind.
"Nach 400m, hinter dem Chalet ...": Man sollte die Auffahrt zum Chalet hinaufgehen, um dann links vom Chalet den Camino Real zu finden. Den Weg zum Museo Mirador (auch Tour 21 & 18) mit dem Ausstellungsraum Centro de Interpretación kann man sich sparen. Es sieht so aus, als ob das Museum schon vor Jahren aufgegeben wurde.

Tour 20:
Die Parkmöglichkeiten sind sehr begrenzt. Daher gilt für PKW-Nutzer: früh morgens oder am späten Nachmittag starten.

Tour 29:
Diese Tour haben wir in El Toscón auf dem Parkplatz (?) vor einer Kirche gestartet. Den Weg bis zum Barrancogrund habe ich zügig gefunden. Es sei hier erwähnt, dass auf (!) diesem Teilstück des Camino Real bereits Agaven und Ginstersträucher wachsen. Zudem benutzen die hiesigen Bauern den Camino Real als Komposthaufen für ihre Ackerabfälle wie das Grünzeug der Kartoffelpflanzen.
Den Weg auf der rechten Talseite konnte ich nur wenige 100 Meter fortsetzen. Dann war er so zugewuchert, dass einerseits kaum noch ein Durchkommen war, andererseits hatte ich 2 Tage zuvor Tour 18 mit dem dort beschriebenen Problem hinter mir.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ergänzungen helfen werden. Und für jene, die bis hierher durchgehalten haben, gibt es noch eine allgemeine Empfehlung: Touren, die teilweise auf Straßen entlang führen, sollte man nicht an Wochenenden oder an Feiertagen gehen. Der Verkehr ist an diesen Tagen deutlich höher, da die Einheimischen u.a. zu den Piknikplätzen fahren. Ihr Fahrstil ist sehr rasant und einige Male konnte ich mich nur mit dem beherzten Sprung in Grüne retten.

Mit freundlichen Grüssen, Andreas Kleinefeldt
01.03.2004

Der Wanderführer von Izabella Gawin Ihres Verlages für Gran Canaria hat mich auf schönen Touren in den beiden letzten Urlauben begleitet.
Besonders hilfreich sind die Hinweise zu Busverbindungen für die Tourenplanung.
Von 2003 zu 2004 haben sich Fahrzeiten geändert zum Vorteil der Wanderer. Das betrifft insbesondere die Linie 18 von Maspalomas nach San Mateo über San Bartolome, Tejeda und Cruz de Tejeda.
Abfahrt Faro Maspalomas: 8, 10, 14 Uhr.
Abfahrt von Tejeda nach Maspalomas: 14, 18 Uhr
Ausführliche Informationen sind im Internet unter globalsu.net zu finden.

Mit freundlichen Grüßen, Hans-Jürgen Malig

siehe auch Update 15.12.2003 hier auf der Homepage unter WF Gran Canaria
13.11.2003

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider ändern sich manche Dinge in der "modernen Zeit" derart rasant, dass sie ein völliges Chaos hinterlassen. Im Fall Wanderführer "Gran Canaria" ist das leider so gekommen, und das bedauerlicherweise direkt nach Erscheinen der 2. Auflage 2002.
Die Autorin benutzt für viele Wanderungen die öffentlichen Busse, was ich sehr gut finde. Leider hat ihr aber die neue Busgesellschaft "Global" (ein Zusammenschluß der ehemals im Süden operierenden "Salcai" mit der früher im Norden der Insel verkehrenden "Utinsa") einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht:
Viele Wanderziele lassen sich mit den angegebenen Buslinien-Nummern nicht mehr erreichen. Das klingt dramatisch, ist es aber nicht. Man muss nur einfach andere Busse benutzen, zusätzlich unterwegs einmal umsteigen, wo es früher ohnehin 10 Minuten Aufenthalt gab, und schon ist alles so wie früher. Und einige Verbindungen sind sogar besser geworden durch Einführung eines "Takt-Fahrplans".
Hier ist die Autorin gefragt, das alles in Ordnung zu bringen. Meine nachfolgenden Ausführungen können nur einen Auszug der mir widerfahrenen Änderungen wiedergeben, aber den möchte ich Ihnen gerne für eine Veröffentlichung zukommen lassen.
Achtung, wichtig: der alte Busbahnhof "Las Palmas" (am Gebäude steht offiziell "Estacion de Guaguas") wird nun in den neuen Fahrplänen oft (aber leider nicht immer) als "San Telmo" bezeichnet. Der neue Busbahnhof im Norden von Las Palmas heißt "Santa Catalina". Vorsicht: je nach Wochentag fahren Busse mit identischen Nummern mal von "Santa Catalina" ab oder aber lediglich von "San Telmo". In den aus vielen Ausnahmen bestehenden Fahrplänen ist das oft nur sehr schlecht erkennbar, da sich die verschiedenen Farbtöne und Symbole im Dunkel der unterirdischen Busbahnhöfe kaum unterscheiden lassen.
Nachfolgend liste ich Ihnen die mir im September 2003 aufgefallenen Änderungen auf. Dies betrifft besonders die bei vielen Wanderungen empfohlenen Busse 102 (Las Palmas - El Valle), 305 (Las Palmas - Tejeda), 220 (Las Palmas - Artenara), 311 (Las Palmas - Bandama).
Linie 102:
* Fährt nicht mehr ab Las Palmas, sondern nur noch ab Galdar. Neu: man fährt jetzt mit Linie 105 von Las Palmas nach Galdar und steigt dort um in Linie 102 (2-Stunden-Takt).
* Rückfahrt ebenfalls mit Umsteigen
Linie 305:
* Fährt nur noch an Sonn- und Feiertagen zu "unmenschlicher" Zeit (7:15 Uhr). Neu: man fährt mit Linie 303 von Las Palmas nach San Mateo (gute Anbindung, Fahrzeit 50 min) und steigt dort in Linie 18 (San Mateo - Faro Maspalomas) um (Mo-Fr Anschluß um 11 Uhr).
* Rückfahrt ab Tejeda (Tankstelle) zumindest werktags um 16 und 18 Uhr nach San Mateo, dort Umsteigen in Linie 303 nach Las Palmas (gute Anbindung).
Linie 220:
Chaos pur, Fahrplan zeigt 14 Verbindungen für die Hinfahrt nach Artenara, aber nur eine klappt (und die ist im Fahrplan auch noch falsch gedruckt). Die Rückfahrt ab Artenara an Werktagen um 15:50 Uhr ist gar nicht ausgedruckt, fand aber 9/2003 statt.
* Laut Fahrplan im Busbahnhof "San Telmo" gibt es den Bus nicht mehr, aber er fährt noch! Vermutlich ist künftig auf halber Strecke Umsteigen in Teror (50 min nach Las Palmas) vorgesehen.
* Tipp für die (nahe) Zukunft: Linie 216 führt im Stundentakt nach Teror (Fahrzeit 50 min). Gemäß Fahrplan 6/2003 gibt (und gab!) es dort zumindest an Werktagen um 11 Uhr Anschluß an Linie 220 nach Artenara.
Linie 311:
* Prima Service: der Bus fährt jetzt immer über Bandama weiter nach Santa Brigida, und das sogar im Stunden-Takt.
* Schlecht gemacht: SA und SO fährt er in Santa Catalina ab, MO-FR nur ab San Telmo.
Offensichtlich hat die neue Busgesellschaft gegenwärtig kein großes Interesse daran, Touristen zu befördern. Dagegen hilft nur penetrantes Nachfragen. Kompetenz fand ich nur bei der Ausgabestelle für Zeitkarten im Busbahnhof "San Telmo" vor.
Die von mir befragten Busfahrer gaben zwar auch freundlich und sehr bereitwillig Auskunft, aber leider nahmen sie es mit den Zeiten nicht so genau. Es ist offenbar ein "Canarischer Grundsatz": wer 2 Stunden vor Abfahrt an der Haltestelle steht, kann den Bus niemals verpassen.
Fazit: Schlage stehen in "San Telmo" und sich beraten lassen. Auch wenn anschließend - wie bei mir - 17 Einheimische dahinter anstehen. Auf dieser Insel erträgt man das mit Gelassenheit, überall und immer wieder.

Mit freundlichen Grüßen, Jürgen Strasser
10.11.2003

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir beziehen uns auf Ihren Wanderführer "Gran Canaria" 2. Auflage 2002, Tour 22, Seite 92. Schon häufig sind wir in den vergangenen und auch in diesem Jahr mit unseren Kindern Touren aus Ihrem Wanderführer gewandert. Mit der Wegbeschreibung waren und sind wir, mit der anschließend beschriebenen Ausnahme, immer sehr zufrieden gewesen.
Allerdings ist uns bei der Tour 22 in diesem Jahr der Weg "verloren" gegangen!
Die erwähnten Holzpulte, die über die Region informieren sollen, sind entweder gar nicht mehr vorhanden oder leer, wir haben kein einziges intaktes gefunden.
Der nach 125 m nach rechts abzweigende Camino Real ist nur schwer als solcher zu erkennen, da er stark zuzuwachsen beginnt und im unteren Teil sehr verwahrlost ist.
Der Weg in Richtung Barrancogrund/La Culata ist durch neu geschobene Fahrwege/Baustellen nur schwer zu finden.
Der Hinweis auf die Finca "Gran Chaparral" sollte im Führer etwas anschaulicher sein.
Der dann abzweigende Weg ist nur noch stellenweise gepflastert und immer wieder durch neue Fahrwege unterbrochen, die Hinweisschilder weisen teilweise in falsche Richtungen oder sind nicht mehr vorhanden.
Die Stelle in Ihrem Führer "Nach sechminütigem Abstieg..." ist so nicht mehr zu finden, da der Weg durch das Schilf zugewachsen ist. Wir sind im Bachbett bis kurz vor Cuevas Caídas geklettert.
Wir freuen uns auf Ihre nächste überarbeitet Ausgabe und werden sicher auch weiter zusammen mit unseren kleinen Kindern nach Ihrem Führer wandern.

Mit freundlichen Grüßen, Waltraud Ritscher-Kohl und Dr. Paul Kohl
04.08.2003

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Interesse habe ich Ihr Wanderbuch über Gran Canaria gelesen.
Die ausgewählten Strecken gehören sicher zu den schönsten Wanderungen auf GC.
Das Buch eignet sich aber nur zum Teil zum Wandern.
In Ihrem Buch steht, dass die Wanderwege spärlich bis nicht markiert sind. Die Wegbeschreibungen in Ihrem Buch sind so pauschal, dass man kaum Anhaltspunkte für die Wegfindung erhält. Mit Ihrem Buch in der Hand irren die Wanderer über GC. Dies gilt insbesondere für den letzten Teil der Wanderungen. Hier wird in vielen Fällen etwa 3-5 km vor dem Ziel gesagt, "wir gehen weiter und erreichen unseren Zielort" Manchmal fragt man sich , wie denn?
Bei den Anfängen und Enden der Wanderungen wird in vielen Fällen auf die fehlenden Busverbindungen hingewiesen. Wie komme ich denn bitte dahin? Und am Ende wieder weg? Viele Urlauber kennen GC kaum und brauchen schon mehr Infos. Besonders da bei 14 tägigem Urlaub oft nur 2-3 Wandertage vorgesehen sind. Man kann doch nicht verlangen, dass die restlichen Tage damit verbracht werden sollen, die fehlenden Infos, die nicht in Ihrem Buch stehen, zu erkunden.
Anderes Beispiel: Wanderung 26. Empfehlung: Bus 27. Der fährt 1x am Tag um 8.00 Uhr von Agüimes. Wie erreiche ich um 8.00 Uhr Agüime von Maspalomas, wo die meisten Urlauber sind.? Sicher werden Sie sagen, Taxi nehmen. Mit ein wenig Mühe, so habe ich festgestellt, kann man auch die Ausgangspunkte der Wanderungen so wählen, dass man mit einem Bus von Maspalomas anfährt und zu einem Ort kommt, wo es eine Busverbindung für die Rückreise gibt. Z.B.Die Linie 18 fährt seit Mai 2003 4 x täglich von Maspalomas über Tejeda nach San Mateo und natürlich 4 x täglich zurück. Damit erreicht man ca. 15 - 20 Anfänge von Wanderwegen. Im Umkehrschluß 15 -20 Endpunkte für Wanderungen.Für den Nordteil gilt sicher gleiches ab Las Palmas.
Ihr Hinweis in Wanderung 27, "Anmarsch mit Tour 26" bedeutet, dass man zur Tour 27 die halbe Tour 26 machen muß. Bei Tour 26 aber schon Schwierigkeiten mit dem einen Bus hat.
Die Tourenkarten in Ihrem Buch sind nicht schlecht, ja wenn es nicht unterwegs dauernd Wege gäbe die rechts und links abzweigen.Diese sind in Ihren Karten leider nicht zu sehen. Sie zeigen in Ihren Wanderkarten nur einen Weg und tun so, als gäbe es nur den einen. Hier sollten Sie die Karte Nr. 237 des Kompass Verlages empfehlen. M 1:50 000 .Oder/und "Gran Canaria Mountains Tour und Trail Map. David und Ros Brawn. M: 1:40 000". Diese Karten machen das Wandern leichter. Die Karte von Freytag und Berndt M: 1: 75 000 ist weniger geeignet.

Für heute verbleibe ich mit freundlichem Gruß, Heinz Türk
10.04.2003

Liebe Leute vom Rother Verlag,

einige Anmerkungen zum Gran Canaria Wanderführer, 2. Auflage 2002. Wir haben Ende März 2003 einige schöne Touren auf der Insel gemacht und ich möchte folgende aktuelle Anmerkungen zu einigen Streckenbeschreibungen machen:

Tour 13:
Wie inzwischen im Internet gelesen, scheint diese Strecke auch anderen Probleme bereitet zu haben, zumindest im zweiten Teil nach Durchquerung des Barranco de Azuaje. Daß sich der Kuhstall zum Schweinestall (ohne Hund) gewandelt hat, wurde ja schon anderweitig angemerkt. Kurz darauf erscheint mir noch die Höhlenwohnung/-werkstatt erwähnenswert, in der derzeit ein altes Auto abgestellt ist (sieht so aus, als sollte es hier noch länger stehenbleiben). Die weitere Wegbeschreibung ist nicht sehr glücklich, wir haben den Weg zwar gefunden, aber mehr nach Gefühl denn nach Beschreibung. Daher kann ich leider auch keine präzisen Angeben über den aktuellen Verlauf machen, aber die Streckenangaben im Wanderführer erscheinen mir zu kurz zu sein. Hilfreich wäre zu erwähnen, daß der Weg am Stall vorbei zunächst Richtung Talausgang führt und erst dann nach einer Kehre zielführend ins Tal hinauf leitet (in der Kehre auf kleines Steinmännchen im Gras achten)

Tour 17:
Im Grund der Caldera sollte man dem Pfad folgen, der durch das verlassene Gehöft hindurch führt, um von dem bewohnten Haus einen höflichen Abstand zu wahren.
Außerdem sollte man wissen, daß das schmiedeeiserne Tor, das man zu Beginn der Tour passiert, um 17.30 Uhr verschlossen wird.

Tour 18:
Der gesamte Wegverlauf ist durch blaue Farbpunkte gekennzeichnet und dadurch recht gut zu finden.
Der im Verlauf der Strecke als Museo Mirador bezeichnete Aussichtsbalkon trägt heute die Bezeichnung Degollada de Becerra.
Einige Sätze weiter heißt es in der Wegbeschreibung, man solle hinter dem Chalet für 400 m der Straße folgen. Das ist ein unschöner Weg. Viel netter ist folgende Variante: Hinter dem Chalet am Waldrand links den Hang hinauf. Am Ende des Waldes dem gut sichtbaren Pfad geradeaus über das Schotterfeld folgen, der kurz danach in einen Fahrweg mündet. Diesem nach links folgen. (Auf diesem Weg kommt man auch, wenn man nach den 400 m Straße nach links hinaufquert.)

Mit freundlichen Wandergrüßen, Christian Ueckermann
01.04.2003

Sehr geehrte Damen und Herren! Heut wende ich mich an Sie, da ich zwar einen herrlichen Urlaub auf Gran Canaria hatte, mein Wanderführer jedoch etwas durch die Benutzung des Rother Wanderführer getrübt worden ist.
Ich wandere nun schon seit einigen Jahren sehr gern und fahre im Winter auf die kanarischen Inseln. So habe ich bisher mit der Hilfe des Rother Wanderführers die Inseln Teneriffa und auch La Palma erwandert. Die Inseln zeichen sich durch eine ungeheure Urwüchsigkeit aus und die Wege führen meistens durch schönste Natur. Dabei bringt es insbesondere Spaß auf den alten "Camino Reales" zu wandern.
Doch leider ist die Wegmarkierung nicht so eindeutig wie in den europäischen Alpen und daher bin ich doch schon sehr auf den (Ihren) Wanderführer angewiesen. Bisher habe ich auch jeden Weg gefunden und daher habe ich auch für Gran Canaria auf Ihren Wanderführer zurückgegriffen.
Die erste Wanderung (eine Wanderung aus den Touren 22, 21, 20, 23 und 22 und dadurch eine wunderschöne Wanderung von Tejeda zum Nublo nach Tejeda in 5 1/2 Stunden) verlief ohne Probleme.
Bei der zweiten Wanderung begann das Desaster. Die Tour 33 zum Strand von Güi Güi. Dort steht: ... zerklüftete Bergmassiv von Güi Güi. Etwa 10 Minuten bleiben wir höhehaltend auf einem Panoramaweg...- Zu diesem Panoramaweg muß ich jedoch erstmal ca 150 m hinabsteigen. Wenn man an der beschriebenen Stelle die Höhe hält landet man auf einem Ziegenpfad und läuft eher in eine Felswand hinein.
Bei der Tour 35 wollte ich die Variante zur Degollade de la Manzanilla laufen. Leider muß man aber nicht, wie im Buch beschrieben, zur Degollada del Dinero wandern, denn dort landet man unweigerlich etwa 100 m oberhalb des Weges im steilen Fels des Morro de la Cruz Grande und muß irgendwie über Geröllfelder wieder absteigen. (War eine lustige Tour aber nichts für ältere Menschen)
Die Touren 28 und 29 habe ich kombiniert. Bei den 7 Stunden die ich so durch die Bergwelt auf den Camino Reales gelaufen bin, habe ich mich mehrmals total verlaufen. Ab El Espinillo (hier sollte ich am Ende der Straße nicht zu der Madonnenfigur hinauflaufen, sonder den Weg rechts daran vorbei nach unten gehen) geht es bei mehreren Wegkreuzungen immer nach Rechts. "...Wir queren den Barrancogrund...", hier darf aber nicht der erste gequert werden, im ersten Barranco muß man im Flußbett laufen um zum zweiten Barranco zu gelangen und hier darf gequert werden, so bin ich auf einem Berg in Gemüsebeeten gelandet. In Solana bin ich in der Südostecke vom Dorfplatz gegangen. Die Asphaltstraße habe ich aber erst nach 15 Minuten erreicht, da ich in einen Bambusdschungel in einem Flußbett auf diesem Weg gelangt bin. In El Chorillo kann man nach der Buchbeschreibung den weiteren Weg nicht finden. Ich habe zwei Einheimische gefragt, die mir dann immer den Weg gezeigt haben (und solange auch stehen geblieben sind, bis ich auf dem richtigen Weg außer Sichtweite war. In El Carrizal konnte ich nicht den Einstieg finden. Ich bin im Barrancobett gelandet und habe nachher einen Weg 50 m vor der Brücke genommen, der mich zu einem Haus und einem Wassertank geführt hat. Dieser Weg schien der richtige gewesen zu sein. An dem einzel stehenden Mandelbaum habe ich verzweifelt nach dem Weg links oben gesucht und auch ein Kreuz habe ich nicht gefunden. So bin ich fast die gesamte Wegstrecke auf der Straße gelaufen, bis ich zur Quelle kam. Nachdem ich dann den Barrancogrund erreicht habe, bin ich rechts nach oben gelaufen, war leider der falsche Weg, denn man sollte sich, wenn man den Barrancogrund gequert hat, den rechten verwachsenen Weg benutzen und nicht den linken gut sichtbaren.
Schön war eine Tour aus den Kombinationen 35, 24, 25 und 27 und dann nach gutdünken. Diese Tour dauert 7 1/2 Stunden und wäre sehr zu empfehlen. Ich habe mich dabei auch nicht verlaufen.
Ganz besonders schön ist auch die Tour 13. Doch ich bin leider nicht ans Ziel gekommen und mußte umkehren. Den Weg links über das Terrassenfeld habe ich beim besten Willen nicht gefunden, obwohl ich mich noch über ein Bananenfeld geschlagen habe und einen bellenden Hund ignoriert habe. Aber diesen Weg habe ich nicht sehen können und mußte dann umkehren.
Bei der Tour 18 bin ich über Terrassenfelder zum Museo de Mirrador gelaufen, da ich den beschriebenen Weg nicht gefunden habe.

Mit vielen Grüßen aus dem Norden, René Feil
30.12.2002

Sehr geehrte Damen und Herren,

im November 2002 haben mein Freund und ich Urlaub auf Gran Canaria gemacht und diverse Wanderungen nach ihrem Führer unternommen. Dabei waren wir von ihrem Führer sehr enttäuscht, die Angaben waren oftmals veraltet:
Viele der als Sandpisten beschriebene Wege waren bereits asphaltiert. Die Buspläne sind völlig umorganisiert, die im Buch genannten beiden Busorganisationen sind fusioniert.
Wanderung 13: Der Kuhstall wird von Schweinen bewohnt. Das blumenumrankte Gehöft ist schon seit längerem verlassen und der anschliessende beschriebene Weg inzwischen absolut unpassierbar. Hinter dem Schuppen ist dichtes Gestrüpp, durchsetzt mit Kakteen. Weder unter- noch oberhalb des Gehöfts gibt es ein Durchkommen. Auch von anderer Stelle kommt man nicht über den Bergrücken hinüber. Wir konnten die Wanderung an dieser Stelle nicht wie geplant fortsetzen.
Wanderung 8 (Rückweg): Statt der beschriebenen einen Piste gibt es drei Pisten. Man muss der ausgefahrensten Piste folgen. Auf dem gesamten Wegverlauf (Agaete, Strand, Strassenkreuzung) gibt es Hinweisschilder, die den Weg weisen. Diese sind im Text nicht beschrieben, sind aber eine viel bessere Orientierung als die vagen Beschreibungen der Autorin. Wanderung 9: Im Text wird beschrieben, dass man nach der Kläranlage eine Treppe hinaufsteigt. Folgt man der beschriebenen Asphaltstrasse, dann erreicht man (nicht im Text beschrieben) ein Neubaugebiet, das teilweise umzäunt ist und man muss einen weiten Bogen laufen, um den weiteren Wegverlauf wieder zu erreichen.
Wanderung 14: Das Staubecken La Laguna wurde schon vor einigen Jahren trocken gelegt und in eine Pferderennbahn (Hippodrom) umfunktioniert worden !!!!! Von dort muss man nicht, wie im Text beschrieben, 200 m in südlicher, sondern in nördlicher Richtung weiter wandern!!! Die Getränkefabrik Nik ist inzwischen geschlossen. Das Gebäude ist schon ziemlich verfallen und kaum noch als solches zu erkennen.

Mit freundlichen Grüssen, Gabriela Barowsky