Leserzuschriften
Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen.
Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.
Wanderführer Dolomiten-Höhenwege 8-10
 | 08.12.2011 |
Guten Tag,
Wir waren im Sommer 2011 auf den Klettersteigen der Brenta und danach auf
dem Höhenweg 10 zum Gardasee unterwegs. Folgende Änderungen sind uns dabei
aufgefallen.
Variante 220: Die Beschreibung gibt ab der Hälfte des Weges nicht mehr das
wieder, was wir vorgefunden haben.Der "Felsaufschwung" in den Westwänden des
Crozzon ist nicht mehr zu finden. Dafür geht es nun über ein Firnfeld zu
einem Klettersteig. Am Einstieg mussste ein ca 1 m breiter und 1,5 m tiefen
Spalt zwischen Firn und Felswand überwunden werden. Der Klettersteig
bestand aus Tritthilfen aus Stahlstiften, fußbreitem Felsband und Löcher im
Fels. Insgesamt ging es ca. 70 Meter hoch, wobei unser GPS ab diesem Punkt
bis zur Bocca dei Camosci sehr ungenau gearbeietet hat. Danach über 1 bis 2
Meter hohe Felsstufen weiter bis zum Rand eines Gletschers am Talende
unterhalb der Bocca dei Camosci. Von dort je nach Zustand über das
Gletscherfeld zu einem drahtseilgesicherten Aufstieg zur Bocca dei Camosci,
ca 10 m. Alternativ auf einem steilen Schuttfeld links am Gletscher vorbei
und dann über das Firnfeld nach rechts zum erwähnten Aufstieg.
Zeitlich sollte man zwischen 4 und 4,5 Stunden für die Strecke einplanen.
Dies entspricht den Zeitangaben am Rif. Brentei. Wir haben bis zu Bocca dei
Camosci 3:45 benötigt. Auch die Ausrüstung, Klettersteigset / Grödeln hat
für die Route gepasst. Für die weitere Strecke vom Bocca dei Camosci zum Rif
XII Apostoli habe wir noch 30 Minuten benötigt, insgesamt waren wir vom Rif
Brentei zum XII Apostoli 4:15 Stunden unterwegs und konditionell und
technisch unserer Meinung nach mehr gefordert als beim Auf und Abstieg über
die via ferrata Ettore Castilioni zur Bocchetta dei Due Denti Tage zuvor.Wir waren im Sommer 2011 auf den Klettersteigen der Brenta und danach auf
dem Höhenweg 10 zum Gardasee unterwegs. Folgende Änderungen sind uns dabei
aufgefallen.
Variante 220: Die Beschreibung gibt ab der Hälfte des Weges nicht mehr das
wieder, was wir vorgefunden haben.Der "Felsaufschwung" in den Westwänden des
Crozzon ist nicht mehr zu finden. Dafür geht es nun über ein Firnfeld zu
einem Klettersteig. Am Einstieg mussste ein ca 1 m breiter und 1,5 m tiefen
Spalt zwischen Firn und Felswand überwunden werden. Der Klettersteig
bestand aus Tritthilfen aus Stahlstiften, fußbreitem Felsband und Löcher im
Fels. Insgesamt ging es ca. 70 Meter hoch, wobei unser GPS ab diesem Punkt
bis zur Bocca dei Camosci sehr ungenau gearbeietet hat. Danach über 1 bis 2
Meter hohe Felsstufen weiter bis zum Rand eines Gletschers am Talende
unterhalb der Bocca dei Camosci. Von dort je nach Zustand über das
Gletscherfeld zu einem drahtseilgesicherten Aufstieg zur Bocca dei Camosci,
ca 10 m. Alternativ auf einem steilen Schuttfeld links am Gletscher vorbei
und dann über das Firnfeld nach rechts zum erwähnten Aufstieg.
Zeitlich sollte man zwischen 4 und 4,5 Stunden für die Strecke einplanen.
Dies entspricht den Zeitangaben am Rif. Brentei. Wir haben bis zu Bocca dei
Camosci 3:45 benötigt. Auch die Ausrüstung, Klettersteigset / Grödeln hat
für die Route gepasst. Für die weitere Strecke vom Bocca dei Camosci zum Rif
XII Apostoli habe wir noch 30 Minuten benötigt, insgesamt waren wir vom Rif
Brentei zum XII Apostoli 4:15 Stunden unterwegs und konditionell und
technisch unserer Meinung nach mehr gefordert als beim Auf und Abstieg über
die via ferrata Ettore Castilioni zur Bocchetta dei Due Denti Tage zuvor.
Etappe 188: Die leichte Kletterpassage habe wir nicht gefunden. Vor der
Malga Zerli waren alle Wegmarkierungen und Wege durch Waldarbeiten total
zerstört.
Kritisch wurde es ab Wegpunkt 639462 5111860 auf der UTM Karte, Ziel für den
weiteren Weg muss, falls die Situation noch so ist, 639488 5111888 sein. Das
Capanna Dourmont wird jetzt von einer jungen Familie geführt und hat wohl
immer offen.
Etappe 200: Das Albergo Garda hatte auf Anfrage eine Familienfeier und keine
Zimmer mehr. Wir konnten die Familienfeier beim Vorbeilaufen zwar nicht
erkennen, aber recherchen im Internet sind aussagekräftig genung. Gut dass
das Rif. Garibaldi wieder offen und einen netten Wirt hat. Eine gute
Möglichkeit ist es auch die Etappe bis zur Malga Ciapa zu führen. Dort haben
wir allerdings einen Tag lang vergeblich angerufen und niemand erreicht.
Etappe 204: In Capovalle stimmen alle Angaben zur Übernachtung nicht mehr,
dafür gibt es 2 Bed&Breakfast.
Vielen Dank an die junge Dame aus der Rezeption des Hotel Garden in Pieve di
Ledro, die für uns unermüdlich die Übernachtungsmöglichkeiten für die
Folgetage recherchiert hat.
Volker Schlösser
 | 10.10.2011 |
Sehr geehrter Herr Hauleitner,
wir haben in den vergangenen Jahren die Dolomitenhöhenwege 1, 2 und 6 teilweise begangen und waren von der großartigen Landschaft begeistert. Im vergangenen Sommer begingen wir den Dolomitenhöhenweg 8 von St. Ulrich bis zum Lavaze Joch und hatten dabei strahlendes Wetter. Diese schöne Wanderung war allerdings durch einen Unfall am Santnerpass-Klettersteig beeinträchtigt. Dieser Klettersteig ist in der Gegenrichtung sehr stark frequentiert und die Felsen sind sehr geglättet. Eine bergerfahrene Frau aus unserer Gruppe rutschte im zweiten Kamin auf einem glatten Tritt aus, fiel ca. 50 cm auf einen ebenen Platz und verletzte dabei ihren Knöchel. Wahrscheinlich war sie auch von den entgegenkommenden Kletterern beeinträchtigt. Wir konnten sie zurück zur Santnerpasshütte bringen, von wo sie mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht wurde. Dort stellte man einen Kapseleinriss und einen Bänderriss fest.
Als Schlussfolgerung schlage ich vor, dass bei einer Neuauflage des Führers die Variante V4 über den Cigoladepass zur Paolinahütte oder der Weg über das Tschagerjoch zur Rosengartenhütte als Normale Route und der Santnerpass-Klettersteig unter Hinweis auf die Beeinträchtigung durch den starken Gegenverkehr und den geglätteten Fels als Variante vorgeschlagen wird.
Mit besten Bergsteigergrüßen
Dr. Rudolf Pischinger
 | 08.08.2011 |
Wir haben Ende Juli/Anfang August 2011 Teile des Dolomiten-Höhenwegs 10 begangen. Dazu einige Anmerkungen:
Wie im Führer beschrieben, gibt es in Sfruz kein Hotel; es gibt aber in Smarano (ca. 1 km weiter) Übernachtungsmöglichkeiten, z.B. im Hotel Alla Torre, in Smarano hält auch der Bus nach Cles.
In Preore ist das Albergo Alpino nur noch eine Bar (ohne Übernachtungsmöglichkeit), das Hotel in Zuclo ist geschlossen. In Saone gibt es zwei Hotels: Hotel Al Sole und Hotel Dolomiti.
Mit freundlichen Grüßen,
M. Schulte
 | 28.05.2010 |
Die in den drei Dolomiten-Höhenwegführern (1-3, 4-7, 8-10) sowie im Wanderbuch Dolomiten gemachten Angaben zu Schlangenbissen entsprechen leider nicht mehr dem letzten Stand der Dinge.
Heute wird von den Ärzten von einem Abbinden, Aufschneiden oder Aussaugen der Wunde abgeraten, auch gehört ein Schlangenserum nicht in den Rucksack des Wanderers, sondern in die Hand eines besonnenen und erfahrenen Mediziners.
Die gebissene Extremität (die meisten Bisse erfolgen in die Beine evtl. auch in den Arm) werden einfach wie eine gebrochene Extremität ruhiggestellt und die Bissstelle desinfiziert. Bis zum Abtransport des Patienten können eventuell ein Schmerzmittel sowie ein Mittel zur Kreislaufstabilisierung verabreicht werden.
Wichtig: Nicht allein gehen, Mobiltelefon bei sich tragen!
Nachstehend ein paar Links:
http://emergency.cdc.gov/disasters/snakebite.asp
http://www.lagus.mv-regierung.de/land-mv/LAGuS_prod/LAGuS/Gesundheit/Infektionsschutz__Praevention/Publikationen/Allgemeine_Publikationen_-_fuer_Buerger/Gifttier.pdf
Mit besten Grüßen, Franz Hauleitner
 | 24.08.2009 |
Sehr geehrte Damen und Herren!
Nach einer Teilbegehung des Dolomitenhöhenwegs Nr. 8 im Juli 2009 sende ich Ihnen zum Führer "Dolomiten Höhenwege 8-10", ISBN 3-7633-3368-1, 2. Auflage 2005 folgenden Berichtigungshinweis:
- Randzahl 39: im Gasthof Mont Seuc gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr, das Restaurant schließt um 18 Uhr.
Mit freundlichen Grüßen, Herbert Müller
 | 21.07.2009 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
für den angegebenen Führer möchte ich folgende allgemeine Anmerkungen an den Verlag richten: Den Führer haben wir im Juni 2009 neu bei Amazon gekauft, die Einleitung des Autors stammt von 2004! Wie lange sind eigentlich Fahrpläne und Öffnungszeiten aktuell? Daß wir im modernen Aniquariat einkaufen war uns so nicht bewußt....
Wir sind im Juli 2009 den Dolomiten Höhenweg 8 gegangen. Die erste Diskrepanz hat mich schon letztes Jahr beim Höhenweg 2 geärgert, die Zeitangabe von der Plose zur Schlüterhütte ist um min. 60min zu niedrig angesetzt. Wahrscheinlich ist H.Hauleitner den Weg einfach ohne Gepäck gejoggt. Tip: Man könnte auch als Einstieg den Günther-Messner-Steig alternativ angeben, mit Nutzung des Busverkehrs von Brixen ins Villnöss-Tal, damit erspart man sich den wenig attraktiven Plose.
Zu den restlichen Zeiten ist anzumerken, dass sie sehr knapp gehalten sind, in der Ebene sind die Zeitangaben realistisch, geht es jedoch in technisch anspruchsvolleres Gebiet oder stark bergan ist von keinem Gepäck und damit verkürzten Gehzeiten bei den Führerangaben auszugehen.
Zum Kapitel 48 ist anzumerken, dass der Santnerpass-Klettersteig mit Kindern keinesfalls gegangen werden sollte. Ansonst nur mit Selbstsicherung und im Standardfall davon ausgegangen werden muss, dass im Klettersteig Schneebretter auch ganzjährig liegen, im Klettersteigführer wird auf das Vorkommen ausdrücklich eingegangen. Dies heisst jedoch entweder zwingend Pickel und Steigeisen oder eine Durchschreitung eines ca. 25 m breiten Schnee- und Eisfeldes, Neigungswinkel ca. 40-45 Grad ohne Sicherung, mögliche Fallhöhe unbekannt......
Zum Kapitel 52 wäre anzumerken, dass eine Markierung vom Karerpass aus mit dem Zeichen 517 nur noch rudimentär existiert, es muss links der Seilbahn gehalten werden und dann nicht am Bach, sondern die rechte Verzweigung nach oben gegangen werden. Erst nach ca. 15 min. Wanderung nach oben kommen erste Felsmarkierungen mit dem Zeichen 517. Zur Überschreitung des Latemar siehe Anmerkungen zu den Zeiten, 60-90 min. mehr kommt der Realität näher!
Zum Kapitel 54 ist anzumerken, dass der Weg 516 von der Torre di Pisa nur sehr schwer zu finden ist, es muss abwärts links gehalten werden; die Busabfahrtszeiten am Lavazejoch entsprechen keineswegs mehr den Angaben, insbesondere fährt der Bus nur werktags und nur noch zweimal täglich. Die Gurndinalm mag ja, wie der Autor anführt, sehr urig sein, nach der vorangegangenen Tour und der Nächtigung auf der Torre di Pisa wird der geneigte Wanderer sicher Duschen wollen, und die ist auf der Gurndinalm sicher schauerig urig ..........
Dafür ist das Essen wirklich Klasse, und die Alm wird mittelfristig erweitert und renoviert, hoffentlich auch die Dusche!
Viele Grüße, Peter Macher
 | 30.06.2007 |
wir haben mit 7 personen vom 17.06 07 bis 28.06 07 den hoehenweg nr.8 begangen. leider mussten wir feststellen, dass die angaben betr. laenge der strecke sowie auch schwieirigkeit der strecke nicht mit den angaben uebereinstimmen. wir hatten den eindruck, dass der autor ohne rucksack und mit dem fahrrad die strecke abgefahren ist. auch die angabe, dass kinder
den weg machen koennten, halten wir fuer falsch.