Leserzuschriften
Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen.
Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.
Wanderführer Klettersteige Bayern - Vorarlberg - Tirol - Salzburg
 | 03.12.2011 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass in ihrem Buch "Klettersteige Bayern-Vorarlberg-Tirol-Salzburg special" (7. Auflage von 2004, ISBN 3-7633-3094-1) ein leichter Klettersteig aufs Kitzsteinhorn (Nr. 89, Seite 234-235) aufgeführt wird, der leider so schon seit über 25 Jahren!!!! (Info durch Ortsansässige) nicht mehr existiert. Leider haben wir dies erst nach unserem Versuch, diesen Klettersteig zu begehen, erfahren. Hierdurch sind wir in eine Notsituation geraten, bei der wir uns von einem Rettungshubschrauber bergen lassen mussten.
Daher bitte ich Sie dies in weiteren Auflagen dieses Buches zu berücksichtigen und diese Klettersteigempfehlung zu streichen. Die entsprechenden Seile und Hilfen auf dem Klettersteig sind nicht mehr existent und es kann keineswegs von einem mühelosen Dreitausender gespochen werden. Wir möchten dadurch verhindern, dass es anderen Leuten ähnlich ergeht wie uns. Von der Aktualität ihrer Neuauflagen sind wir daher entsprechend enttäuscht!
Mit freundlichen Grüßen, Michael Czichos und Sabine Baier
In der 9. Auflage 2012 ist dieser Klettersteig nicht mehr enthalten.
 | 09.08.2011 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind in diesem Sommer im Karwendel mit zwei Mädchen im Alter von 10 und 11 Jahren gewandert. In den vergangenen Jahren haben wir in gleicher bzw. ähnlicher Besetzung die Dolomiten und die Brenta mit ihren Wander- und Kletterführern erkundet. Bislang waren wir recht zufrieden mit den gegebenen Wegeinschätzungen.
Diesjährig gab es jedoch eine vollständige Fehleinschätzung durch ihre Führer, die lebensbedrohliche Folgen haben könnte, daher möchte ich Sie bitten, Ihre Angaben umgehend zu ändern:
Sie geben den Innsbrucker Klettersteig vom Hafelekar bis zum Langen Sattel mit 3 Stunden an und verweisen auf Notausstiege.
Wir haben (genauso wie eine Gruppe erwachsener Wanderer) 6,5 Stunden auf dem Klettersteig gebraucht und waren dadurch notgedrungen insgesamt 12 Stunden an dem betreffenden Tag unterwegs (von der Pfeishütte kommend, ursprünglich mit Ziel Solsteinhaus, Notabstieg zur Höttinger Alm).
Notausstiege gibt es keine mehr, da im letzten Jahr durch einen Bergabbruch mehrere Wanderer in Bergnot gerieten, als sie dieselben benutzen wollten (wohl auch, weil sie merkten, dass die veranschlagte Zeit absolut nicht hinkommt) - 3 Bergrettungen in 2 Wochen, wie uns der Hüttenwirt der Höttinger Alm mitteilte, der wohl regelmäßig Notunterkünfte für Klettersteig-Gestrandete bereitstellten muss.
Sie geben den Klettersteig desweiteren mit rot (=mittelschwer) an, am Berg selbst sowie bei Hinweisschildern an der Magdeburger Hütte ist er mit schwarz (=schwierig) bezeichnet.
Da wir in diesem Urlaub an einem weiteren Tag morgens Schönwetter und nachmittags Gewitterwarnung hatten, kam ich ziemlich ins Nachdenken, ob es wohl Familien/Normalsportliche gab, die an diesem Tag aus Innsbruck für eine Morgentour auf den Klettersteig gegangen sind und voll erwischt wurden, weil sie nicht rechtzeitig wieder runter kamen...
Mit freundlichen Grüßen
Almut Körner
Sehr geehrte Frau Körner,
zunächst erst einmal vielen Dank für Ihre Anmerkungen.
Bei den im Führer angegebenen Gehzeiten handelt es sich durchweg um Durchschnittsgehzeiten, die allerdings genügend Spielraum beinhalten. Ist viel Betrieb in einem Klettersteig, sind die Begeher den Anforderungen nicht ganz gewachsen oder ist man z.B. mit Kindern in einem Klettersteig unterwegs, die man meist etwas stärker beobachten muss, so können sich die Gehzeiten rasch verdoppeln. Hier sollte man immer die eigene Erfahrung mit Gehzeiten zugrundelegen und in jedem Fall ein ausreichendes Zeitpolster einkalkulieren.
Was die schwarze Markierung vor Klettersteigen vorort betrifft, so meinen Sie wahrscheinlich die allgemeinen Wanderschilder. Hier werden Klettersteige immer als schwer, also schwarz eingestuft. Die Einteilung in unseren Klettersteigführern bezieht sich aber ausschließlich auf Klettersteige und bildet somit eine eigene Kategorie, die mit den Wanderwegen nicht korrespondiert.
Beste Grüße, Ihr Bergverlag Rother
 | 09.08.2009 |
Sehr geehrte Damen und Herren!
Im April 2009 habe ich ihren Klettersteigfühere für Bay., Vorarl.,Tirol u. Salzb. 8. Auflage 2007 käuflich erworben. Am 6.8.09 wollte ich mit meiner Familie den Klettersteig Nr. 25 "Panoramablick auf die hintere Karlesspitze" in den Ötztaler Alpen begehen.
Von der Betriebsleitung der Gletscherbahn der Bergstation Kaunertalgletscher wurde uns auf Anfrage mitgeteilt (nachdem wir den Wiesenjaggl-Lift nicht gefunden haben), daß der Lift 2007 und auch der Klettersteig 2007 aus Sicherheitsgründen abgebaut wurden. Die Entttäuschung bei meinen Kindern war riesengroß!!! Bitte berücksichtigen Sie dies in einer neuen Auflage!
Mit freundlichen Grüßen, Dr. Isabel Vogelsang
 | 05.08.2009 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin heute von einer Klettersteigtour zurückgekommen, bei der mir Ihr o.g. Führer (8. Auflage 2007) ganz gute Dienste geleistet hat. Ich möchte aber auf einen Fehler hinweisen, betrifft Tour 41 (Mittenwalder Klettersteig): Die dort genannte Tiroler Hütte ist geschlossen, und zwar nach Auskunft in der Brunnsteinhütte schon seit ca. 4 Jahren (also vor Erscheinen der o.g. Auflage). Wir waren mit zwei Kindern unterwegs und hatten dort eine Mittagspause eingeplant - das war nicht so gut. Beim Anwählen der im Führer genannten (Handy-)Nr. der Tiroler Hütte meldet sich übrigens die Bergstation der Karwendelbahn.
Noch ein Hinweis zu Tour 46 (Innsbrucker Klettersteig): Trotz der irreführenden Bezeichnung Berghotel Seegrube kann man dort nicht übernachten.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Reichmann, Bielefeld
 | 21.07.2008 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
kürzlich habe ich mich für den o.g. Klettersteigführer entschieden. Mit viel Freude habe ich mir ein paar sehr schöne Route für diese Saison ausgesucht. Doch dann bin ich auf etwas gestoßen, was mich ziemlich verwundert hat und die Aktualität dieses Führers etwas einschränkt.
Es geht um die Route 78, über den Mannlgrat zum Hohen Göll in der Berchtesgadener Alpen. Der Abstieg zum Purtschellerhaus ist noch richtig beschrieben, allerdings verweisen Sie auf einen Bustransfer der Roßfeldstraße ab der Enzianhütte. Da ich diese Route selbst einmal gegangen
bin, weiß ich es aus eigener Erfahrung. Dort fährt bereits seit mehreren Jahren kein Bus mehr! Die Buslinie wurde vor längerer Zeit eingestellt und für die ohnehin etwas müden Beine gibt es nur den Weg über die Roßfeldstraße (Asphalt).
Haben sie sich vielleicht von einem alten Kartenmaterial täuschen lassen? Auf mehreren Karten sind nämlich noch die Bushaltestellen abgebildet, so auch auf Ihrem Ausschnitt. Leider gibt es diese Karten auch immer noch im Handel. Bei einer etwas älteren Version hätte ich darüber hinwegsehen können, aber da es sich bei dem Klettersteigführer um die 8. Auflage 2007
handelt, bin ich etwas enttäuscht gewesen.
Mit freundllichen Grüßen, Frank Strüber
 | 30.06.2008 |
Bayern-Vorarlberg-Tirol-Salzburg , Paul Werner,Herbert Mayr,Gerald Sagmeister - 90 Klettersteige, 8.Auflage 2007
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte vorausschicken, dass ich seit 30 Jahren in die Berge gehe (auch Hochalpin Sommer wie Winter, sportlich voll auf der Höhe bin, 46 Jahre 2 erwachsene Kinder habe und weiß von was ich spreche.
Nachdem ich zu Hause eine Menge Bergbücher habe und so manchmal das Gefühl nicht loswerde, dass einer vom anderen abschreibt, ohne jemals dagewesen zu sein, habe ich mir vor kurzem den Rother Klettersteigführer zugelegt. Gleich bei der ersten Tour aus diesem Buch wurde ich belehrt, dass auch dieses nicht besser ist wie viele Internetberichte -- einfach falsch -- und wäre man nicht ein Bergfuchs vielleicht auch tödlich!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es geht um die Tour 48 Felix-Kuen-Weg auf den Hundskopf
1) Anforderungen: KS2-A ist falsch , es ist kein Druckfehler, da Sie von Anfängern und Kindern sprechen von einer kurzen Seilsicherung dieses Personenkreises (die anderen wohl sprachlich daraus schließend ohne Sicherung. Richtig wäre KS2-C nach Ihrer Klassifizierung.
Es ist eine alpine Tour auf anfangs Pfaden, bald Geröll und große Felsstufen, im oberen Beeich auf allen Wegen (auch auf dem Ostgrat ) bei einem falschen Tritt ein tödlicher Absturz möglich/zwangsläufig. Bei dem Gedanken den Weg mit Kindern zu gehen wurde mir schlecht. (Geübte Jugendliche, aber bitte mit Sicherung möglich - für Anfänger schon wegen des Aufstiegs -steil, weglos, Geröll, Konditiion- ungeeignet. Meine Frage: Wo soll der Sichernde stehen/gehen/sich festmachen bei Seilsicherung, ich denke die Seilsicherung ist eine Farce
2) Gehzeiten: Wer den Aufstieg auf den Hundskopf mit 2,5 h angibt braucht für den Abstieg 1,5 h das ist ok. Wir waren schneller und dachten die Walderkampspitze ist ja schnell errreicht. Angeblich 1 h.
Wir sind nicht angekommen, da die Zeit nicht ausreichte und wir nach 1 h umgekehrt sind und schätzungsweise den halben Weg zurückgelegt haben. Dieser Weg ist sicher nur für Geübte, aber nach Angabe des Hüttenwirts nicht unter 2 h zu machen. Was meineserachtens sehr realistisch klingt. Zurück zum Sattel wohl etwa gleich lang (vielleicht 1,5 h) da der schwierige Weg keinen schnelleren Abstieg zulässt (Absturzgefahr).
3) Der Klettersteig ist nicht gut gepflegt: verrostete Seilstellen 4 von 5 Zwirnen durchgerostet -man siehts erst, wenn man vorbei ist. Seilriss durch Felssturz. Lose Verankerungen, Klebebänder auf den Stahlseilen . Auch an absturzgefährdeten Stellen oft nicht gesichert (Anfänger-Kinder)
4) Einen Steinschlaghelm muss ich unbedingt, vorallem für die Walderkampspitze empfehlen. Es könnte ja mal einer über einem im Fels gehen. Selbst bei sehr vorsichtigem Gehen lässt sich dort das Lostreten von Steinen nicht immer vermeiden
5) "Geübten empfiehlt sich die Rückkehr zum Sattel und der weitere, sehr lohnende Aufstieg zur Walderkampspitze,............" und zwei Sätze mehr.
Eine etwas knappe Beschreibung dessen was einen erwartet. Vor Ort sehe ich was mich erwartet. Ich plane aber meine Touren vom Schreibtisch!!!!!!!!!!
Mit freundlichen Grüßen, Heidemarie Mair
 | 24.08.2004 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
da ich mich nun schon einmal bei Ihnen melde, möchte ich Ihnen auf diesem Wege für Ihre großartigen Wander- und Bergtourenführer, die ich nahezu komplett besitze, herzlich danken! Sie sind immer wieder eine große Hilfe in der Tourenplanung und –bewältigung.
In der neuesten Auflage von Paul Werners „Klettersteigführer Bayern, Vorarlberg, Tirol“ ist die Tour Nr. 74 „Pidinger Klettersteig auf den Hochstaufen“ leider schon veraltet.
Werner beschreibt die Route, wie sie 2003 ursprünglich angelegt war und wie ich sie auch im Oktober vergangenen Jahres gegangen bin. Inzwischen hat sich eine bedeutende Änderung ergeben: „Dann 300 m auf landschaftlich höchst reizvollem alten Steig, von hier aus einziger Fluchtweg’“, schreibt Werner. Hier aber wurde die Routenführung geändert: nur noch ca. 150 m auf reizvollem Steig, dann 1. Notausstieg oder Beginn des 2. Teils des Klettersteigs mit einer ca. 100 m hohen senkrechten Wand. Sehr gut versichert, aber kraftraubend. Am Ausstieg dieser Steilwand folgt der 2. Notausstieg (= der ursprünglich einzige). Dann weiter, wie beschrieben (hier begann ursprünglich erst der zweite, schwierigere Teil der Kletterroute).
Durch diese alpin-geniale, aber anstrengende Vertikale wird die im letzten Teil von Werner beschriebene KS 5/6-Passage bedeutend schwerer, da man nun im Mittelteil viel mehr Kraft läßt.
Ich bin diese Tour in der vergangenen Woche gegangen. Die ohnehin grandiose Kletterroute hat durch diese zusätzliche Vertikale ein entscheidendes alpinistisches Plus erfahren. Da sie aber m.E. dadurch auch bedeutend schwerer geworden ist, sollte man in einem Klettersteigführer der Klasse „Rother Bergführer“ darauf verweisen.
Herzliche Grüße, Christoph Kruyer
 | 09.09.2002 |
Guten Tag meine Damen und Herren,
in Ihrem Buch "KLETTERSTEIGE Bayern - Vorarlberg - Tirol - Salzburg" 6. Auflage 1999, ISBN 3-7633-3094-1
befindet sich leider eine alte Telefonnummer!
Auf der Seite 200 muß es zum WATZMANNHAUS statt 08652/1310 nunmehr korrekt 08652/964222 heißen.
Mit freundlichen Grüßen, Jürgen Willnecker und Angelika De Marco