Leserzuschriften
Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen.
Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.
Rother Selection Hochtouren Westalpen, Bd. 1
 | 28.03.2010 |
Sehr geehrtes Rother-Team,
erstmal herzlichen Dank für diesen tollen Auswahlführer. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil ;-), ich hoffe dieser wird sich jedoch nicht ähnlich verzögern wie der erste.
Wenn man das Buch so begierig verschlungen hat, dann findet man leider einige Fehler:
- S. 119: bei der Tour 34 wurden im Aufstieg 1.000 Hm unterschlagen - es müßte 1.250 Hm heißen.
- S. 127: entgegen der Bildbeschreibung sind Mont Blanc de Cheilon und Ruinette nicht sichtbar (gut mit Bild S.123 zu vergleichen)
- S. 151: Das Weisshorn ist zu sehen, das Zinalrothorn allerdings nicht. Aus dieser Perspektive (ich schätze vom Barrhorn aufgenommen) ist das Zinalrothorn nicht sichtbar. Der felsige Turm, der zwischen den beiden Bishorngipfeln aufragt ist der Große Gendarm des Weisshorn Nordgrats (gut zu vergleichen mit dem Bild S. 156/157). Schön an der Perspektive ist die optische Täuschung, welche den Anschein hat, dass die Weisshorn-Nordwand in die Bishorn-Nordostwand nahtlos übergeht...
- S. 179: Im Übersichtsbild der Tour 55 (Obergabelhorn) sind Markierungen mit der Tourennummer 24a/b zu erkennen, es müßten 55a/b sein
- S. 249: Karte Monte Rosa: Bei der Gipfelhöhe der Ludwigshöhe wurde fälschlicherweise die Höhe der benachbarten Parrotspitze eingetragen. Die Abweichung ist rd. 90 Hm
Genug gemeckert! Nochmal herzlichen Dank für das tolle Buch!
Viele Grüße, Sebastian Hamm
 | 10.01.2010 |
Wie schon „Hochtouren Ostalpen“ ein überaus gelungenes Buch mit einem klaren Konzept!
Besonders erfreulich, dass auch viele ausgefallene, aber umso schönere Touren dabei sind, wie z. B. Blanc de Moming und Petit Combin, um nur zwei zu nennen.
Über Schwierigkeitsgrade lässt sich natürlich immer trefflich streiten, wie schon die anderen Zuschriften zeigen. Auch wenn man die Touren, auf die ich mich beziehe, selber gemacht hat, spielen immer die jeweiligen Verhältnisse und die momentane persönliche Verfassung eine Rolle. Dennoch muss ich sagen: Dass das Rimpfischhorn schwieriger sein soll als der Nadelgrat – das kann nicht sein. PD und II für das Nadelhorn ist o.k., aber nicht für den Übergang zum Hohberghorn. Entweder kann man den nahe beim Nadelhorn gelegenen Gendarm im Firn unterschreiten – dann mag PD+ durchgehen (40 o im Firn und II+ beim Abstieg vom Stecknadelhorn) – oder man muss den Gendarm – bei Blankeis – überschreiten – dann hat man es mit einem IIIer zu tun. Das Rimpfischhorn ist dagegen allenfalls PD+ (II+).
Beim Pollux den Nordgrat zu empfehlen finde ich eine tolle und ausgefallene Idee! Die Angaben zum Abstieg wundern mich allerdings. Ich kann mich an keine Ketten am Südostgrat erinnern (wohl am Südwestgrat). Die Schwierigkeitsangabe im SAC-Führer (WS, II) scheint mir realistisch.
Zu Route 38: Wenn schon Pigne d´Arolla – warum dann nicht die Überschreitung zur Vignettes-Hütte (oder besser umgekehrt)? Das wäre eine runde Sache!
Was das Wetterhorn (Route 9) angeht, so dürfet AD- auf jeden Fall zutreffen. Was die Felsschwierigkeiten betrifft, ist es sicher so, wie Werner Munter im Rother-Führer „Berner Alpen“ schreibt: „Bei trockenem Fels mäßig schwierig, bei nassem oder vereistem Fels sehr heikel und ziemlich schwierig“.
Auf S. 87 ist ein kleiner Fehler in der Bildbeschreibung: Am Schluss muss es natürlich Oberaarhorn heißen (statt Oberrothorn), ebenso auf S. 127: Auf dem Bild oben ist zwar der Mont Pleureur zu sehen, aber weder Ruinette noch Montblanc de Cheilon.
Mit freundlichen Grüßen, Wolfgang Pöttgen
 | 28.12.2009 |
Sehr geehrte Damen und Herrn,
zu Weihnachten erhielt ich als Geschenk das Buch Hochtouren Westalpen, Band 1, ISBN 978-3-7633-3028-7, 1. Auflage 2009. Mit großem Interesse begann ich sofort darin zu stöbern und stieß dabei leider gleich auf den ersten Fehler:
Auf Seite 249 ist auf der dortigen Karte der Zustieg zur Gnifetti-Hütte von der Bergstation der Seilbahn auf die Punta Indren 3260 eingezeichnet und im Text auch so dargestellt. Leider ist diese Seilbahn etwa seit dem Jahr 2005 nicht mehr in Betrieb. Die Angaben im Internet schwanken hier leider etwas. Ich selber war im Sommer 2009 dort oben und habe diesen Zeitraum auch so auf der Gnifetti-Hütte bestätigt bekommen. Der Zustieg erfolgt nun vom Passo Salati aus, südlich ca. 360 Meter tiefer und eine knappe Wegstunde weiter gelegen. Es ist zwar seit Jahren eine Verlängerung der Seilbahntrasse vom Passo Salati auf einen Felskopf im Indrengletscher im Bau. Diese wird aber frühestens im Jahr 2010 fertig.
Offensichtlich wurde hier der aktuelle Stand der Dinge nicht sauber recherchiert. Selbst bei einer Vorlaufzeit von 1 oder 2 Jahren vor der Veröffentlichung wäre es hier möglich gewesen, diesen Fehler ganz einfach zu vermeiden.
Mit freundlichen Grüßen, Frank Weber
 | 25.10.2009 |
Sehr geehrtes Rother Team,
Vor ein paar Monaten habe ich den neuen Führer “Hochtouren Westalpen“ (Wolfgang Pusch, Edwin Schmitt, etc.) gekauft – ein super Buch! Vor gut einem Monat (Mitte September) bin ich dann mit zwei guten Bergfreunden in den Berner Alpen Bergsteigen gewesen. Das Buch hat uns sehr geholfen, hierbei sind uns aber ein paar Fehler aufgefallen:
- Auf der Karte von Seite 54 (Jungfraujoch, etc.) ist am oberen Bildrand in der Mitte die Tourennummer 24 zu sehen, hier meinten Sie wohl die Tour 8 (Abstieg Eiger Nordwand)… nicht weiter schlimm, hat aber kurz für Verwirrung gesorgt.
- Die Telefonnummer der Glecksteinhütte (Tour 9, Wetterhorn) ist falsch; die Richtige lautet 033 853 11 40.
- Bei der gleichen Tour (Tour 9, Wetterhorn) scheint die Bewertung nicht ganz zu stimmen; trotz super Verhältnisse kam uns die Route an einzelnen Stellen deutlich schwerer vor.. nach einem Gespräch mit dem Hüttenwirt und einen Blick in den SAC-Führer, stellte sich heraus das die Route (Normalweg) normalerweise im Schnitt mit III (Schlüsselstelle IV-) bewertet wird – dies macht die Bergtour deutlich schwerer, wenn auch noch interessanter! Damit steigt auch der Zeitaufwand laut der oben genannten Informationsquellen auf mindestens 9 Stunden.
Nach tollen Tagen in der Schweiz freuen wir uns auf die kommende Saison und hoffen, dass es bald auch einen Band 2 geben wird - Ein Lob an die Autoren!
Mit freundlichen Grüßen, Alexander Gresser
 | 19.08.2009 |
Sehr geehrte Damen und Herren des Rother Verlages,
ich habe Ihren kürzlich erschienenen Band 1 der Hochtouren Westalpen genutzt, um darin vorgestellte Touren zu gehen. Ich finde die Gestaltung und die Informationen sehr gut. Das Buch macht Freude.
Allerdings möchte ich kleinere Korrekturen anbringen:
1. Die Telefonnummer der Monte-Rosa-Hütte (mehrfach genannt) ist nicht aktuell. Die Nummer der Hütte ist 027/9672115 (nicht wie angegeben 027/3220810). Dies ist auch nicht die Nummer des Hüttenwirtes während der nicht bewirtschafteten Zeit (sie lautet 027/9563150).
2. Auf Seite 238 sind im Bild die Namen der Gipfel angegeben. Soweit korrekt, nur muß es Roccia Nera (und nicht Nero) heißen.
Das tut wie gesagt Ihrem sehr gelungenen Buch keinen Abbruch.
Mit freundlichen Grüßen, Reinhold Forster