Leserzuschriften
Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen.
Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.
Wanderbuch Tiroler Wanderberge
 | 08.10.2009 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
wieder einmal eine kleine Korrektur meinerseits: In der TourenDisk "Tiroler Wanderberge" (Garnweidner) und damit vermutlich auch im Wanderbuch "Tiroler Wanderberge" (ebenfalls Garnweidner) steht im Haupttext, die Speckkarspitze (im Buch Tour 27) liege in der Hinterautal-Vomper-Kette ("In der Hinterautal-Vomper-Kette liegt die Speckkarspitze zwischen Lafatscher Joch und Bettelwurf [...]"). Dies ist falsch, liegt sie doch in der südlicheren Gleirsch-Halltal-Kette.
Schöne Grüße, Stefan Weigand
 | 19.09.2009 |
Hallo Rother-Team,
ich bin vor Kurzem Tour 23 des Wanderbuchs "Tiroler Wanderberge" auf den Zischgeles gegangen, allerdings in entgegengesetzter Richtung. Da im Buch beschrieben ist, dass der Oberstkogel "relativ einfach" zu überschreiten wäre, wollten wir diesen im Aufstieg mitnehmen, mussten aber dann feststellen, dass dies eine recht wilde Gratkletterei geworden wäre, zumal viele Stellen arg bemoost waren. Vor uns war dann auch ein Bergführer mit Gast am kurzem Seil unterwegs. Wir haben dann umgedreht, da uns der Grat zu heikel war und sind halt zurück zur Abzweigung, von wo der Normalweg auf den Zischgeles führt.
Bitte vermerkt doch in einer Neufassung des Führers, dass man den Oberstkogel zwar überschreiten kann, dies aber schon deutlich anspruchsvoller ist als "relativ einfach".
Mit freundlichen Grüßen
Oliver Messner
Sehr geehrter Herr Messner,
da Sie die im Buch beschriebene Route in entgegengesetzter Richtung gegangen sind, sind Sie möglicherweise von der Route abgekommen. Die Überschreitung des Oberstkogels ist nach Auskunft des Autors nicht besonders schwierig und lässt sich problemlos gehen.
Beste Grüße, das Rother-Team
 | 14.11.2008 |
Sehr geehrter Herr Garnweidner, sehr geehrte Damen und Herren,
die Leserzuschrift von Frau Sabine Sulger vom 04.07.2007 zur Tour 29 "Rappenspitze" des Rother-Wanderbuches "Tiroler Wanderberge" kann ich von einer eigenen Besteigung der Rappenspitze im August 2007 her bestätigen: Die klettersteigähnliche Route über den Südwestgrat ist verfallen.
Hinzu kommt aber, dass in der abgedruckten Kartenskizze zur Tour beide Wege, sowohl der verfallene über den Südwestgrat als auch der Normalweg von Norden her, fehlerhaft eingezeichnet sind. Ein aus dem Internet unter www.austrianmap.at ausgedruckter Kartenausschnitt, den ich Ihnen sogleich zufaxen werde, soll dies verdeutlichen - dort sind beide Routen korrekt eingezeichnet. Legen Sie einfach den Kartenausschnitt und die im Buch abgedruckte Kartenskizze nebeneinander, dann wird Ihnen der Unterschied sofort auffallen.
Mit freundlichen Grüßen, Andreas Knoll
Sehr geehrter Herr Knoll,
vielen Dank für Ihre Leserzuschrift an den Bergverlag Rother vom 14.11.2008, die ich heute erhalten habe. Leserzuschriften nehme ich sehr ernst und deshalb bin ich die Route auf die Rappenspitze aufgrund der Zuschrift von Frau Sulger am 04.08.2007 noch einmal gegangen. Die Route habe ich mit dem GPS-Gerät exakt aufgezeichnet. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Eintragung in der Freytag & Berndt Karte, so wie sie im Buch abgedruckt ist, zwischen Gipfel und Sunntiger tatsächlich nicht richtig ist. Das wird man bei einer eventuellen Neuauflage des Buchs brücksichtigen müssen.
Beim geschilderten Abstieg fehlen die Drahtkabel. Die sind wohl irgendwann in den letzten Jahren nach dem Erscheinen des Buchs entfernt worden. Die Krampen und Haltegriffe sind aber noch da, und sie sind in einem Top-Zustand. Die Routenmarkierung selber ist zwar alt und etwas angewittert, aber deutlich zu sehen und meines Erachtens völlig ausreichend, zumal die Steigspur selber so deutlich ist, dass man eigentlich gar keine Markierung bräuchte, wenn man auf diesem Steig absteigt, wie es im Buch vorgeschlagen ist. Von oben sieht man ihn viel besser als von unten. Unangenehm ist das viele feine Gröll auf dem Steig, der selber einen leichten "Einser" nicht übersteigt, aber wegen einer gewissen Exponiertheit subjektiv etwas "luftig" aussieht. Man muss halt sauber gehen, damit man nicht ausrutscht.
Falls das Buch neu aufgelegt wird, werde ich die Routeneintragung zwischen Rappenspitze und Sunntiger ändern lassen, die Hinweise auf die Drathseile herausnehmen und die Schwierigkeiten etwas deutlicher zum Ausdruck bringen, denn durch das Fehlen der Drahtkabel ist die Route eine Nuance anspruchsvoller geworden. Schwierig ist sie nicht.
Schöne Grüße, Siegfried Garnweidner
 | 04.07.2007 |
Hallo,
wir sind am vergangenen Wochenende auf der Rappenspitze gewesen. Nach dem oben genannten Buch (allerdings 1. Auflage 2000?) hätte im Abstieg der Weg klettersteigmäßig ausgebaut sein müssen.
Wir haben zum Glück die Wanderung in umgekehrter Richtung durchgeführt. Beim Aufstieg über den Südwestgrad handelt es sich um einen Weg, der sich in Auflösung befindet. Abschüssige Platten mit viel losem Geröll und brüchige Felsen. Vom Klettersteig sind nur noch ein paar Trittbügel (zum Teil locker) übrig geblieben. Von einer Seilsicherung war nichts mehr zu sehen.
Besser ist es also, die Tour in die andere Richtung durchzuführen, und nicht so, wie im Buch beschrieben.
Viele Grüße, Sabine Sulger