Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Wanderführer Zillertaler Alpen
07.08.2010

Korrekturvorschlag zu Randnummer 2691 (Nordostgrat des Östlichen Hochwart bzw. Hochwartspitze) des AVF Zillertaler Alpen (11. Auflage aus dem Jahr 1996)

Beschreibung:
Aus der Unteren Weißzintscharte zwischen Riesenblöcken dem zuerst wenig ausgeprägten Grat direkt folgen. Kurz bevor der namenlose Vorgipfel erreicht wird, steilt der Grat auf und verschmälert sich. In diesem Bereich sind kurze Kletterstellen in II. Schwierigkeitsgrad zu meistern. Vom Vorgipfel (Steinmann) aus ist erstmalig der Hauptgipfel zu sehen und wirkt als steiles Horn sehr beeindruckend aus. Zuerst geht es aber dem breiten Gratkamm unschwierig und leicht absteigend in die tiefste Senke zwischen Vor- und Hauptgipfel. Die Senke besteht aus Riesenblöcken, zwischen denen kurze Kletterstellen zu bewältigen sind. Nach der Senke ist der Grat zuerst noch einfach und breit, steilt dann aber auf drei Seillängen fast senkrecht auf. Der erste Steilaufschwung wird knapp rechts der senkrechten Gratschneide durch einen griffigen Riß umgangen. Danach wird die Gratschneide wieder direkt verfolgt, wobei eine ausgesetzte Hangelstelle zu überwinden ist. Der nächste Gratturm wird links über ein Band umgangen. Der darauffolgende senkrechte Aufschwung wird links an einem markant herausstehenden Felszacken vorbei, direkt erklettert. Nach einer schmalen waagrechten Gratstelle wird der Gipfel mit Steinmann und Gipfelbuch erreicht.
Der Nordostgrat des Östlichen Hochwart, wurde uns vom sehr netten Hüttenwirt der Edelrauthütte empfohlen und bietet sehr schönen und festen Fels. Die ausgesetzte Kletterei am Gipfelaufschwung verlangt auf drei Seillängen den III. Schwierigkeitsgrad und es hat sehr gute Standplatzmöglichkeiten, die aber selbst mit Blockschlingen oder Friends einzurichten sind. Die Route wurde von uns im Juli 2010 bei trockenem und schneefreien Fels begangen. Ab der Unteren Weißzintscharte haben wir mit Sichern am Gipfelaufbau 1 Stunde 30 Minuten gebraucht. Dem Hüttenwirt war die Bezeichnung Hochwartspitze nicht geläufig, seiner Meinung ist die Bezeichnung schon immer Östlicher Hochwart.

Mit freundlichen Grüßen, Jan Luft
19.01.2009

Hallo zusammen, ich habe gesehen, daß der AVF Zillertaler Alpen neu erscheinen soll und habe noch zwei Ergänzungen.
Es gibt auf der Seite http://www.ri-tha.de/aktion.html einen Bericht über eine Ersteigung und Vermessung eines bisher im AVF unbenannten Gipfels, der sogenannten Plauener Spitze zwischen Südlichem Magnerkarkopf und Kleinspitze im Magnerkamm. Dort sind auch Bilder zu finden.
Weiterhin existiert mittlerweile lt. AV-Karte ein markierter Steig auf den Gaulkopf von der Maxhütte aus.
Ich hoffe, daß die Informationen noch verwendet werden können.

Gruß Oli Steyer
26.07.2006

Sehr geehrte damen und herren:

Bin gerade zurück von einer fünftägigen tour am Tuxer Hauptkamm, von Hintertux zum Brenner. Dabei sind mir im AVF Zillertaler Alpen (11. aufl. 1996) einige schwierigkeitsbewertungen aufgefallen, die aus meiner sicht (bzw. nach meinem verständnis der UIAA-skala) nicht korrekt sind. Ich zitiere die randzahlen in umgekehrter reihenfolge, gemäss meiner wanderroute:

- 1173 Kleiner Kaserer, Nordostgrat. Muss heissen "Unschwierig".

- 1171 Kleiner Kaserer, Westgrat. Muss heissen "I- (wenige stellen)", oder gleich "Unschwierig".

- 977 Hohe Wand, südöstl. Felsgrat. Muss heissen "II (stellen III)". Der grat ist nie und nimmer I, auch die beschreibung in teilen unzutreffend. Vor allem der suggerierte direktzugang ab Schneescharte über die Grawand führt in kletter-gelände mittlerer schwierigkeit (habe mit probieren und umkehren in den rinnen der wand viel zeit verloren). Ich schlage als text vor: "Wie R 976 neben der Moräne aufwärts. Auf Höhe der Schneescharte, 2799 m, rechts am See vorbei und an geeigneter Stelle (Steinmanndln) auf die Blockterrasse und westw. auf den Grat. Nun über den nach W steil abfallenden, ausgesetzten Grat ..."

- 970 Kraxentrager, Übergang zur Hohen Wand. (Diesen übergang bin ich nicht gegangen, kann ihn also auch nicht exakt bewerten. Ich hatte ihn erwogen, in umgekehrter richtung, als kraxel-alternative vom Pfitscherjochhaus zur Landshuter Hütte. Die kombination "II mit schwerem rucksack" und das wort "schwierig" haben mich - zum glück - abgehalten. Was ich dann sowohl von der Hohen Wand wie vom Kraxentrager aus gesehen habe, lässt mich stark am angegebenen zweier zweifeln. Drastisch ausgedrückt: Ich fress einen besen, wenn das nicht mindestens III ist, und dazu ausgesetzt und brüchig ...)

- 966 Kraxentrager, Normalweg. Es fehlt der hinweis "bez.". (Ansonsten stimmt die bewertung - "typische einser-stellen". Ich habe mich von diesem steig als richtschnur für Ier-bewertung leiten lassen.)

Mit alpinen grüssen:
Fred Grupp, Asperg (DAV Lindau)
05.09.2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei der Planung einer Etappe des Zillertaler Höhenweges (Siebenschneidensteig) ist mir aufgefallen, dass die Telefonnummer der Edelhütte (Nr. 380 im Führer) falsch ist, und zwar ist die Handy-Vorwahl nicht richtig. Das hat zur Folge, dass in anderen Beschreibungen des Zillertaler Höhenweges (z.B. in den Heften ALPIN und Berge) des Zillertaler Höhenweges diese Telefonnummer falsch angegeben ist.
Die richtige Telefonnummer lautet:
0664 / 915 4851 und nicht 0663.

Ebenso hat die Kassler Hütte (Nr. 410) eine neue Nummer: 0664 / 11 41 496 - Hüttenwirt ist Ferdinand Lechner.

Mit freundlichen Grüssen
Jutta Eidenschink
25.08.2003

Sehr geehrte Damen und Herren,

bezüglich des von Ihrem Haus verlegten AV-Führers "Zillertaler Alpen" von Heinrich und Walter Klier möchte ich Ihnen folgende Korrekturen mitteilen:
Seite 158 / Nr.: 748
Der Steig über die Schuhscharte ist nicht mehr vorhanden.
Seite 162 / Nr.: 762
Am Ende der Beschreibung auf Seite 163: Es gibt keine Schlucht und auch keinen Weg der nicht auffindbar wäre. Der Weg ist absolut eindeutig.
Um die folgende Korrektur bittet ein einheimischer Bergführer:
Seite 158 / Nr.: 749
Der Steig ist kaum auffindbar und kaum begehbar.

Mit freundlichen Grüßen, Mag. Rosmarie Moser