Leserzuschriften



Liebe Leser/innen,
An dieser Stelle werden sämtliche Leserzuschriften der letzten Jahre veröffentlicht. Damit können all diejenigen, die mit einer älteren Ausgabe dieses Titels unterwegs sind, mögliche Veränderungen und Abweichungen nachvollziehen. Bei Neuauflagen werden die Hinweise aus Leserzuschriften selbstverständlich geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.

Alpenvereinsführer Totes Gebirge
12.12.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte folgenden Ergänzungsvorschlag zum AV-Führer „Totes Gebirge“ unterbreiten.

Bräuningzinken (1.899 m)
Von der Loser Hütte (1.497 m) zum Bergrestaurant Loser am Ende der Mautstraße (großer Parkplatz), in wenigen Minuten zum Augstsee (1.643 m), weiter auf Weg Nr. 256 in Richtung Loserfenster bzw. Hochanger, auf ca. 1.720 m nach rechts auf einen unmarkierten, aber gut ausgeprägten Steig abbiegen (Steinmänner). Dieser leitet in den breiten Sattel zwischen Greimuth und Atterkogel und weiter hangquerend in den Gschwandtsattel (1.743 m). Hier trifft man auf den Steig Nr. 257, der von der Bräuningalm zum Gipfel führt. Über diesen zum höchsten Punkt.

Beste Grüße, Gerhard Greifeneder
13.10.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich besitze Ihren AV Führer Totes Gebirge und hätte folgenden Korrektur- bzw. Ergänzungsvorschlag (Berg fehlt in meiner Ausgabe gänzlich, nur kurzer Vermerk bei Greimuth, 1.878 m):

Atterkogel (1.827 m)
Turmartiger Gipfel, der vor allem nach N und O steil und felsig abfällt, im Gipfelbereich aber stark latschenbewachsen ist. Als ruhige Alternative zu den vielbesuchten Gipfeln in dieser Gegend lohnend zu ersteigen. Wunderbarer Tiefblick auf den Augstsee.
Vom Sattel zwischen Greimuth und Atterkogel Querung auf steilen Wiesenhängen nach S, bis eine markante und meist „ausgeschnittene“ Latschengasse eine Durchquerung des dichten Latschengürtels ermöglicht. Durch diese auf den Gipfelrücken und in wenigen Minuten nach N zum Gipfelbuch.
Bitte um Weiterleitung.

Mit freundlichen Grüßen, Gerhard Greifeneder
17.08.2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte folgenden Ergänzungsvorschlag zum EDLERKOGEL (1.915 m) im Toten Gebirge übermitteln:
„Etwa 20 min. taleinwärts in die Hintere Hetzau bis zur großen Wehr, dort über das trockene Bachbett, ein kurzes Stück auf einem Ziehweg, dann auf sehr steilem Jagdsteig (Steinmänner) über bewaldete Hänge auf eine Schulter, eine längere Querung und dann erneut sehr steil aufwärts auf einen bewaldeten Rücken.
Es folgt eine weitere Querung, die zum schwierigeren Mittelteil führt: Es müssen einige steile Bachbette und Gräben überquert (Seilsicherungen!) werden, bis man ein weiteres Mal auf eine bewaldete Schulter gelangt.
Nun gemütlicher durch ein freies, weites Kar aufwärts zu den Nordabstürzen des Edlerkogels, den gesamten Gipfelkörper umrunden, bis durch eine schotterige Rinne der breite Sattel zwischen Edlerkogel und Pyramidenkogel in leichter Kletterei erreicht werden kann. Von hier unschwierig zum Gipfel.
Anmerkung: Wenn man zu den Nordabstürzen gelangt besteht die Möglichkeit durch steile Felsrinnen (Kletterschwierigkeit III, zahlreiche Haken) in die Scharte zwischen Hauptgipfel und „Daumen“ zu gelangen. Anschließend muss man auf Bändern entlang der Südwand queren und schließlich über kleinere Felsstufen und Schotter zum Gipfel ansteigen.“
Ich ersuche um Bearbeitung.

Mit freundlichen Grüßen, Gerhard Greifeneder
27.06.2007

Sehr geehrte Damen und Herren!

Leider bin ich auf die unglückliche Idee gekommen, mir für eine Gesamtübersicht den AV-Führer "Totes Gebirge" zu kaufen und ich bin total enttäuscht!
Ein derart schlechtes Machwerk ist mir bisher noch nicht untergekommen. Meiner Meinung nach ist dieser Führer für Kletterer völlig unbrauchbar. Die Topos sind kaum zu lesen und fürchterlich ungenau. Zum Teil ist bei den Kletterführen nicht eruierbar wie man zum Einstieg kommt, bzw. wie der weitere Aufstieg (nach Ende der Schwierigkeiten) zum Gipfel erfolgt, bzw. wie der günstigste Abstieg ist. Ein Hinweis zum benötigten Material fehlt in aller Regel auch, ebenso wie Zeit und Höhenangaben und Angaben über die Zuverlässigkeit des Gesteins. Nachdem ich eine große Auswahl anderer AV-Führer besitze bin ich wirklich zutiefst enttäuscht über diese mißlungene Werk. Hier sind Schwierigkeiten beim Finden des Einstieges, des Abstieges und der Routenfindung vorprogrammiert.
Sollten Sie meine Kritik zu maßlos oder zu pauschal finden, kann ich Ihnen gerne einige gravierende Beispiele aufzählen.

Mit freundlichen Grüßen, Hans Viellehner
18.11.2006

Alle haben Jahre gewartet auf den neuen Gebietsführer Totes Gebirge. Nun ist er erschienen, doch....viele Fehler!
Mir ist klar, daß Fehler immer passieren. Zum Beispiel ist Route 1284 (Stubwies SO-Wand) ist noch immer seit der vorherigen Ausgabe falsch eingezeichnet. Viele Routen sind aber in der Dokumentation der webseit mit Topos angeführt, fehlen aber im Führer bzw. sind nicht zu finden. So gesehen sind über den ganzen Führer massenhaft Fehler, so daß in meinem Bekanntenkreis die Meinung vorherrscht - "Ungenügend".
Es ist bei solchen Gebietsführern wahrlich kein Wunder, wenn immer mehr Auswahlführer auf den Markt kommen.

Der Gebietsführer Gesäuse ist dagegen "Helle Freude". Reisetbauer Werner
29.08.2006

bewertung: positiv

DER Führer für das Tote Gebirge wenn man die ausgetretenen Wege verlassen will!
Wie Ernst schon in seiner Leserzuschrift bemerkte sind die Skizzen nicht so besonders, dafür sind aber die Fotos mit den eingezeichneten Routen durchaus hilfreich.

Viele Grüße, Thomas Aufischer
28.08.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte einige Kritik an dem AV-Führer Totes Gebirge (Rabeder) anbringen. Von den AV-Führern bin ich eigentlich genaue und umfassende Informationen gewohnt, was man von diesem Werk nicht behaupten kann. Viele oft begangene Wege (diverse Hütten- und Gipfelanstiege) werden in Worten praktisch nicht beschrieben. Oft steht einfach nur: "Weg Nr. so und so, dann bei Nr. so und so abzweigen..." Viele dieser Wege beinhalten Versicherungen, Steilstufen, etc., die in keinem Wort erwähnt werden. Es wäre zumindest angebracht, unerfahrene Geher (der ich keiner bin), auf bestimmte Schwierigkeiten aufmerksam zu machen.

Schlimmste Entdeckung (außer ich habe es nicht gefunden, dann bitte ich Ihrerseits um Korrektur): Die Überschreitung von Süden (Tauplitz Alm) über das weglose Hochplateau nach Norden (zb. Pühringerhütte) wird überhaupt nicht erwähnt! Es gibt nur kurze Beschreibungen von den West-Ost-Überschreitungen. Es gibt auf der Route sogar Schistangen (Markierungen für Schitouren).

Ich bin insgesamt [...] sehr enttäuscht [...]. Natürlich kann nicht jedes Buch so genau ausgeführt sein, wie der Gesäuse-Führer von Willi End. Aber zwischen den beiden Führern liegen Welten.

Mit der Bitte um Kenntnisnahme und freundlichen Grüßen aus Wien, Philipp Gruber
06.06.2005

Berg Heil!

Lange gewartet - voll Vorfreude bestellt - und jetzt doch etwas enttäuscht!!
Wie schon die letzte Ausgabe: ein detailreicher Gebietsfüher, wie man ihn sich in den Zeiten der Übersichtsführer ("Die schönsten ...") wünscht!!
Warum aber die Anstiegsskizzen teilweise von recht schwacher Qualität sind, ist mir nicht recht begreiflich: lieblos herauskopiert oder wie aus Kinderhand nachgezeichnet - sehen diese Skizzen aus. Da muss man schon Gebietskenner und ein klein wenig Hellseher sein ....... . Wirklich schade!

MfG Ernst Pissenberger