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Peter Holl, geb. 17.12.1938, gest. 27.1.2002, war eine der dominierenden Persönlichkeiten des Österreichischen Alpenklubs sowie des alpinen Bergsteigens:
Seit den fünfziger Jahren war Peter Holl in den Alpen und Lappland bergsteigerisch unterwegs, wobei er es auf mehr als 200 Erstbegehungen – viele davon im Alleingang – brachte. Seine große Liebe aber galt dem kombinierten Klettern in Fels und Eis, großen Eiswänden und vor allem der harten Disziplin des Winterbergsteigens. Hier konnte er durch seine große Erfahrung und nicht zuletzt dank seiner besonders intensiven gefühlsmäßig engen Beziehung zum Berg geradezu instinktiv richtig alpine Entscheidungen treffen und große Erfolge verbuchen.
Zehn Jahre war er Leiter der zweitgrößten alpinen Bücherei im deutschen Sprachraum (Anlegung eines Systems, die ÖAK Bibliothek wurde auch für Nichtmitglieder und Studenten ein Treffpunkt auch für internationale Kontakte, Sammlung von Fachpublikationen und Rezensions Exemplaren) sowie seine Mitwirkung in der Vereinsleitung . Seine Erfahrung und Erlebnisse finden sich in der der Festschrift "100 Jahre Österreichischer Alpenklub 1878 – 1978", sowie zahlreichen anderen Publikationen in der ÖAZ, Aufsätze z. B. »Die zwei Gesichter des Grimmings« (Gipfelbuch Grimming), Gebietsmonographien, Rezensionen, Nekrologien, eine fortlaufende Westalpenchronik, Routenbeschreibungen und zwei Vorträgen in der Nationalbibliothek.
Die von Peter Holl verfaßten AV-Führer wurden von Ihm fortlaufend betreut und werden seinem Wunsch entsprechend von seiner Tochter, Sabine Holl, übernommen.
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